Ich hätte da auch mal eine Frage an die Mentalexperten. ![]()
Wir (U13) hatten am Wochenende Hallenturnier, zehn Mannschaften, wir als vierte Mannschaft des Ausrichters. Wir verloren knapp und eigentlich unverdient gegen unsere eigene D1, nach dem Spiel Lob und Aufmunterung. Dann gewannen wir knapp aber verdient gegen die zweite Mannschaft der örtlichen Konkurrenz, in der Folge Lob.
Anschließend verloren wir verdient mit 1:2 gegen eine deutlich schwächere Mannschaft (den späteren Letzten), danach deutliche Kritik wegen hochnäsigen Larifarispiels.
Das letzte Spiel gewannen wir mit einer bravourösen Leistung 2:1 gegen eine klassenhöhere Mannschaft, euphorischer Jubel und selbstverständlich verdientes Lob für die Mannschaft.
Wir standen nun im Halbfinale gegen den späteren Turniersieger, verloren chancenlos, haben uns aber tapfer gewehrt. Nach dem Spiel also Aufmunterung und Lob fürs Spiel.
im Spiel um Platz drei verloren wir knapp und unglücklich durch ein Tor kurz vor Schluss. Die Leistung war absolut in Ordnung, ein wenig glück hätte uns ins Siebenmeterschießen gebracht. Also nach dem Spiel Aufmunterung und Lob für die Spielweise und ein insgesamt großartiges Turnier.
Die Reaktionen waren allesamt ehrlich von uns Trainern und angemessen der Spielweise der Mannschaft. Nun beklagten sich aber drei Spieler, weil "wenn wir gut gespielt hätten, dann hätten wir gewonnen". Wir haben nur kurz darüber diskutiert, habe den Spielern gesagt, dass wir es so gesehen hätten und wir unsere spieler nicht anlügen wollen.
So, danke fürs Lesen, jetzt kommen die Frage. Wäre es sinnvoll, das Ganze beim nächsten Training nochmal anzusprechen.? Oder besser auf sich beruhen lassen, Enttäuschung nach einem so verlorenen Spiel ist ja eigentlich auch in Ordnung.
Hätten wir nach dem letzten Spiel eher kritisieren sollen oder vielleicht auch mal gar nichts sagen?
Danke für Eure Antworten.
