H96 nutzt seit fast vier Jahren einen Mentaltrainer (Sportpsychologen), also weder Du noch ich haben hier Chancen. Eingeführt wurde das nach dem Tod von Robert Enke.
Mentales Training im Jugendbereich: wie, wo, warum...?
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Das würde ich so nicht sagen, da Training u. Coaching grundverschieden sind. Habe ich auch bei Wiki (unter Mentaltraining, MC gibt's nicht!) korrigiert: bin gespannt, ob die Admin dort die Ergänzung aufnehmen

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@TW Trainer:
Danke für die Tipps, auch wenn es spät kommt.
Wenig Zeit gehabt zuletzt. -
Ich habe mir gerade noch einmal meinen Beitrag dazu durchgelesen. Ich hoffe, du blickst da einigermaßen durch, denn der Satzbau und die Tippfehler sind ja schrecklich. An anderer Stelle hatte ich schon mal erwähnt, das ich nur zum Teil Deutscher bin. Manchmal komme ich einfach durcheinander bei den verschiedenen Sprachen. Aber für dieses Traktat möchte ich mich nachträglich bei dir und den Lesern dieses Forums entschuldigen.
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Bis auf ein paar Flüchtigkeitsfehler finde ich in dem Beitrag nichts schwerwiegendes. Da habe ich schon eine Menge weit schlimmerer Beiträge gesehen und ich bin als Redakteur einiges gewohnt.

Es kommt ja auf den Inhalt an und den habe ich verstanden, es gibt also aus meiner Sicht nichts zu entschuldigen.
Ich mache auch gerne mal was Fußballfremdes, mal Basketball, mal (harmloseres) Rugby, Handball (oder auch Handball- Fußball).
Der beschriebene Junge müht sich auch immer nach Kräften, er macht auch langsame Fortschritte, was mich sehr freut. Für jede halbwegs gelungene Aktion lobe ich ihn und ich widme ihm auch relativ viel Einzelzeit. Mein Eindruck ist halt der, dass er nicht käme, wenn seine Eltern ihn nicht brächten.Aber er ist Teil der Mannschaft, wird akzeptiert und obwohl er die meisten Bälle verhaut, wird er auch immer wieder angespielt. Das macht mich stolz auf meine Jungs.
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Mentala: Wikipedia hat die Differenzierung von Mentalem Training und Coaching tatsächlich aufgenommen - ein 1. wichtiger Schritt! Denn Coaching zielt eben nicht auf "Braintuning" ab, bleibt sozusagen aus der Psyche draußen, insbesondere im Teambezug. Korrigiere doch dort auch mal was zu den Reiss-Profilen etc., ist ja open-sourced - mal sehen wie die Admin reagiert: ich wäre gespannt...
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Also unter Mentaltraining ist unter der Rubrik Angebote auch beschrieben, dass Mentaltraining und -coaching synonym verwendet werden.
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Ja, man verwendet Worte oft synonym, obwohl dies bedeutungstechnisch keinen Sinn macht: jedes real existierende Wort hat eine eigene Entstehungsgeschichte (mit Kon- u. Denotationen), die so gleichgemacht u. ignoriert wird. Daher ist mehr Ausdifferenzierung notwendig, um zur Sprache zu bringen, was an ihr ist. Coaching bleibt außen vor, will nicht das Innenleben "auf den Punkt" trainieren, in Psyche gestalterisch (als "Mastermind" gar) eindringen, auf rein positive Energie drillen, sondern sich je selbst ganzheitlicher verstehen lassen. Daher ist Coaching im Teambezug auch angeraten. Mich würde so interessieren, falls du da Einblick hast, ob besagte "Profi-Clubs" auch Mentales Teamcoaching anwenden o. nur individual orientiertes Mentales Training - und dann natürlich, wie dort zwischen Erwachsenen- u. Jugendteams (in den NLZ) differenziert wird....
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Hat jemand Interesse ein bisschen über eine erfolgreiche Entwicklung eines Teams zu erfahren? Was braucht man, was wisst Ihr darüber?
Vor allem will ich erst mal wissen, was Euch zum Thema "Team" einfällt. Was ist das Ziel und was sollte jeder mitbringen?
Natürlich alles im Rahmen der mentalen Entwicklung und dem Einbringen der persönlichen mentalen Stärke. -
Und hier mal ein Interview zu den Vorteilen mentaler Stärkenentwicklung und Motiven.
Willkommen in der „Maschine Bundesliga“
Reiss Profile Chief
Instructor Peter Boltersdorf war vor Ort im Winter-Trainingslager von
Hannover 96 und berichtet über die mentale Vorbereitung des Teams auf
die Rückrunde der Fußballbundesliga.Herr Boltersdorf, ein Ziel des Trainingslagers im
portugiesischen Faro war die schnelle Integration der neuen Spieler. Ist
dies gelungen?Boltersdorf: Das wird
sich zeigen, zumindest konnten wir den Prozess unterstützen. Mit den
Reiss Profilen der Neuzugänge Johan Djourou und André Hoffmann konnte
Mirko Slomka, Chefcoach von Hannover 96, auf einen Blick sehen, mit
welchen Persönlichkeiten er es zu tun hat. Das ist insofern wichtig, als
dass die neue Zusammensetzung des Teams ein neues Gleichgewicht
erfordert. Prinzipiell gilt: Die richtige Ansprache erleichtert die
emotionale Integration enorm. Die Spieler kommen schneller an, aber auch
die Mannschaft insgesamt wird schneller zu einem funktionierenden
Gebilde.Interessant ist dabei, dass Slomka nicht nur die erste
Mannschaft im Blick hat. Auch die Nachwuchstalente werden einbezogen.
Einige von ihnen sind auf dem Sprung in die erste Mannschaft. Die
spannende Frage hier lautet: Wer ist von der Persönlichkeit her so
stabil, dass ihn der frühe Einsatz positiv anspornt? Oder anders herum:
Bei wem gilt es, vielleicht noch zu warten, um ihn nicht zu
„verbrennen“? Das Trainerteam hat eine große Verantwortung, junge
Spieler behutsam an die „Maschine“ Bundesliga heranzuführen.Der
neue Abwehrmann André Hoffmann ist auch in der deutschen
U20-Nationalmannschaft gefordert, Torwart Ron-Robert Zieler und einige
der ausländischen Spieler sind es in ihren jeweiligen
Nationalmannschaften. Darüber hinaus stehen für den Verein aufgrund der
Europa League wieder englische Wochen an. Wie werden derartige
Zusatzbelastungen in der Vorbereitung berücksichtigt?Boltersdorf:
Im Fokus stehen die Freizeitphasen zwischen den Spielen, egal ob
Bundesliga oder Europa League. Jeder Spieler hat seinen eigenen Weg, um
zu regenerieren und aufzutanken. Nehmen Sie ein Beispiel: Während der
eine Zeit für sich braucht, benötigt der andere die Gemeinschaft, um den
Kopf frei zu kriegen. Wir haben in Faro für jeden Spieler ein
individuelles Konzept erarbeitet, das zeigt, wie eine optimale Erholung
aus mentaler Sicht aussehen kann. Die 16 Lebensmotive geben dabei
Anhaltspunkte, welche Strategien den gewünschten Ausgleich schaffen. All
das hilft den Spielern, um in ihrem persönlichen Umfeld für die nötigen
Rahmenbedingungen zu sorgen.Ihr Tipp für den Saisonabschluss?
Boltersdorf:
Ich denke, dass die Mannschaft als Team stark und hinsichtlich der
Spielerpersönlichkeiten gut aufgestellt ist. Da das Mittelfeld der Liga
noch relativ dicht beisammen ist, geht auch nach oben noch einiges. Mein
Eindruck jedenfalls ist positiv, wobei im Fußball, wie Sie wissen, ja
stets alles möglich ist.Vielen Dank für das Gespräch.
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Vielen Dank, sehr aufschlussreich, man kann die von mir avisierte Differenz zwischen Mentalem Teamcoaching und Mentaltraining erahnen! MT hat einen zentralen Aspekt: eigene Stärke als mental herstellbare ausmachen. Sie kann man per perfektionierendem Spielertuning verkaufen. Jeder wird teamadäquat eingepasst, schneller assimiliert, bei Problemen wieder einsetzbar etc. Dies Produkt verkauft sich dank so geheimnisvoller wie rationalistisch klingender 16 Motive? Ich hab immer noch nicht verstanden, was das besagen soll: Wiss. Psychologie zeigt doch vielmehr, dass sich unsere realen Motive überlappen, im Laufe der Zeit dynamisch ändern, reaktiv auf den Wandel unserer Erfahrungen verschieben können, nie trennscharf u. statisch diagnostizieren lassen. Wie weist man sie empirisch nach, wo kann man die Belege dafür nachvollziehbar finden usw? Abnehmer sind die, die auf Erfolg abonniert u. fixiert sind, sicher: eine finanzielle "Maschine Bundesliga" braucht "Chief Instruktoren" für "funktionierende Gebilde". Entschuldige, kann da nur schmunzeln

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Kicker, was Peter Boltersdorf kann, habe ich auch gelernt, von ihm. H96 hat sich nun mal für ihn entschieden!
Wenn Du Dich mit dem Reiss-Profil beschäftigen würdest, würdest Du erkennen, dass alles mit allem zusammenhängt. Du kannst sie nicht voneinander abtrennen, entscheidend sind die Ausprägungen. Und ich wiederhole mich gern. Ein Coach ist ein Begleiter auf Zeit. Das verknüpft mit mentalem Training, kann zu unerwarteten Ergebnissen führen. Je länger man seinen Geist und die Emotionen trainiert, desto größer sind die Chancen auf gewünschte Veränderungen. -
Ich habe das Gefühl, das jede Beschreibung des Mentaltrainings im Profibereich mit negativer Eignung für den Breitensport ausgelegt wird. Und sei es nur, um zu sagen: der Profi muß funktioniern, der Laie darf funktionieren! Immer wieder wird dabei die unbewußte Fremdsteuerung angesprochen, die seit den Erkenntnissen eines Sigmund Freuds gepaart mit den Erkenntnisse von Charles Darwin besonders in der Männerwelt tief verankert zu sein scheint. Schwierig ist es sicherlich in der Praxis eines Trainings im Jugendbreitensport auf den zusätzlichen Nutzen aufmerksam zu machen. Gerade in einer Phase, in der man sich gern darauf einigt, das die Mißerfolge mit der fehlenden Auswahl aufgrund des demografischen Wandels zurück zieht. Verschiedenlich habe ich auf das niederländische Fussballausbildungssystem verwiesen, wo es sich aufgrund der fehlenden Talentbreite gar nicht leisten kann, ein Talent zu übersehen oder ein Talent nicht ganzheitlich über den gesamten Jugendzeitraum bestmöglich auszubilden.
Auch im Fussball bedarf es Vertrauenspersonen, die "ihr Handwerk" versehen! Diese Einsicht ist jedoch noch längst nicht überall vorhanden, weshalb du darauf hinweist, dass man bereits viel bei den Kindern kaputtmachen kann, wenn es an mentaler Coachingkompetenz im Verein fehlt! Irgendwie habe ich auch den Eindruck, als das bei einigen Trainern eine Art Konkurrenz in deiner Tätigkeit angesehen wird. Oder ist es nur die Angst davor, auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden und dafür die Belege gleich mitgeliefert zu bekommen?
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Zitat TW-Trainer:
ZitatAuch im Fussball bedarf es Vertrauenspersonen, die "ihr Handwerk" versehen! Diese Einsicht ist jedoch noch längst nicht überall vorhanden, weshalb du darauf hinweist, dass man bereits viel bei den Kindern kaputtmachen kann, wenn es an mentaler Coachingkompetenz im Verein fehlt! Irgendwie habe ich auch den Eindruck, als das bei einigen Trainern eine Art Konkurrenz in deiner Tätigkeit angesehen wird. Oder ist es nur die Angst davor, auf Fehler aufmerksam gemacht zu werden und dafür die Belege gleich mitgeliefert zu bekommen?
Mal abgesehen von den letzten beiden Sätzen, die vielleicht eines gewissen Wahrheitsgehaltes nicht entbehren, habe ich einfach mal eine Frage ?
In den Beiträgen von Mentala, @Kicker und anderen Usern kam zum Ausdruck, dass MC längerfristig angelegt sein sollte und der betreffende Coach Fachwissen haben sollte. Wenn ich mir hier im Forum aber die Diskussionen über eventuelle Beiträgserhöhungen anschaue und weiß, dass viele Trainer nicht mal die Zeit aufbringen, um eine Trainerlizenz zu erwerben, dann frage ich mich einfach:
WER SOLL DAS BEZAHLEN ?

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nicht nur die frage 'wer soll das bezahlen' stellt sich mir, sonder auch "was soll diese diskussion hier bringen"?
sie scheint sich irgendwie nur um sich selbst zu drehen, quasi diskussion zum selbstzweck.
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Das hast du vollkommen recht! Dieses Fachwissen kostet Geld, dessen Herkunft man kennen muß! Deshalb hatte ich Mentala auch einen anderen Weg vorgeschlagen. Nämlich den, sich direkt an die Verbände zu wenden. Denn denen kann es als Interessensvertreter der Vereine und Bindeglied zum DFB nicht egal sein, was aus seinem Nachwuchs wird. Und wenn aufgrund des demografischen Wandels immer weniger Menschen als Vereinsmitglieder infrage kommen, dann sollte man es sich nicht leisten, einen Teil wegen mangelnder mentaler Betreuung zu verlieren.
Selbst, wenn man das Geld hätte, für jeden Verein einen Mentaltrainer zu engagieren, könnte man die Nachfrage nicht befriedigen, weil gar nicht genügend Personal vorhanden wäre. Also muß man sich über "kleinere Lösungen" unterhalten, indem man z.B. zur Methode: train the trainer übergeht, in der Mentala und andere ihr Wissen an die Vertrauensleute der Vereine (meist Jugendobleute) weitergeben, damit zunächst einmal die schlimmsten Brandnester gelöscht werden können. So groß die Gefahr auch sein möge, mit Halbwissen ebenfalls etwas kaputtmachen zu können, so wenig sehe ich in Anbetracht leerer Vereinskassen vieler Vereine gute Alternativen! Bei Jugendobleuten handelt es sich meist um längerfristig im Verein tätige Personen, sodass auf einen mittelfristigen Lerneffekt vertraut werden darf.
DSV
Ich gehe mit dir einig, das ein Diskutieren auf theoretischer Ebene in einer Sportart, wo sich alles Wichtige auf dem Platz abzuspielen scheint, zum Scheitern verurteilt zu sein scheint. Jedes Argument folgt ein Gegenargument und so dreht man sich schließlich im Kreise. Es bedarf also praktischer Erfahrung im Jugendbereich. -
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WER SOLL DAS BEZAHLEN ?
Es heisst ja, umsonst sei nur der Tod. Im KiFu hat es sich aus Tradition eingebürgert, alles solle fast kostenlos sein - und dann wundert msn sich über zT unschöne Ergebnisse? Vorm Bezahlen muss natürlich eine Einsicht in den Nutzen stehen. Wie sie erreichen? Denn nur das, wovon man sich Nutzen verspricht, wird es den Käufern/Konsumenten von heute auch wert, einen Preis zu bezahlen. Jeder kennt die Fußballschulen, ihre Angebote bzw. korrespondierend die Hoffnungen von Eltern, so ihren Kids für 100 o. 200 Euro an 3 oder 5 Tagen den Kick nach vorn zu verleihen. Jeder Impuls kann Kinder natürlich voranbringen, für die Prägung entscheidend ist aber fast immer der Alltag vor Ort über persönliche Erlebnisse. Insofern handelt es sich eher um leere Versprechen, da man für wenig Geld nunmal nicht viel, d.h. lebensprägende Leistung erwarten kann. In der Schweiz gibt es nun zB kombinierte Camps von Mental- und Fußballtraining (zB Sport Mental Akademie in Zürich, deren genaue Leistungserbringung ich aber nicht kenne), in den USA wird eh viel mental mit Heranwachsenden gearbeitet, da man den Wert dessen schon länger erkannt hat. Bezahlen müssen es natürlich wie sonstige Nachhilfe o. Unterrichtsformen anspruchsvoller Art die Eltern bzw. nur sog. Talente können evtl. in gesponserte Förderprogramme rutschen. Bei uns in der "KGS" war auch mal eine Mentaltrainerin, die die Kinder mit ihren "Engeln" und einem stündlichen Glas Wasser zu Musterschülern machen machen wollte.Nun denn, es zeigt, wo wir in Deutschland stehen, insbesondere, wenn etwas aus öffentlichen Kassen bezahlt wird. Ich denke, alles war einer Vorliebe der Rektorin geschuldet. Nach kurzer Zeit war dann nach etlicher Elternkritik Schluss damit und der Boden für sicher 10 Jahre für andere, uU seriösere Mentalcoachings verbrannt
Im Privatwirtschaftlichen ist es das Gute, dass bezahlende Kunde eher alles genau nachprüfen, da ihnen ihr Geld teuer ist, obwohl ihre Kinder natürlich teurer sein sollten. Aber genau daran hapert schon die Einsicht! Ein gutes Dach wären Volkshochschulen mit kontrolliertem Qualitätsaudit. Es ist aber so, dass MT/MC extrem anstrengend ist, zumal bzgl. Gruppe o. Team, so dass ich die Kurse wieder einstellte: die vielen Stunden langer Vorbereitung wie Nacharbeit bleiben "ungesehen", unbezahlt, so dass man seriös arbeitend sich absolut nicht als Selbstständiger von 17 Euro/Stunde finanzieren kann: ruinös. Da würde Arbeit zum bloßen Hobby. Bereit Dienstleistung reell zu bezahlen, sind von Ausnahmen abgesehen zZ nur Proficlubs o. DFB. Mir scheint es so, als würden noch eher "Verkaufstalente" die Szene dominieren, da es am qualitativen Maßstab fehlt. Ich habe generell nichts gegen clevere Anbieter, nur erscheint es mir dubios, wenn der eine auf NLP, andere auf Reissprofile, Dritte u. Vierte auf Transaktionsanalyse, autosuggestive Praktiken undundund schwören. Ich will mich da nicht auf 1 Methode fixieren lassen. Auch daher eröffnete ich den "theorielastigen" Thread: um selbst etwas klarer durchblicken zu können! Es nützt nichts, erst die Arbeit, dann das Vergnügen, erst Theorie gründlich ausloten, dann sich in der Praxis verkaufen. Geld soll man sich reell verdienen! Das Mentale umfasst - da verwies ich auf wikipedia - ein weites Feld, wenn zB Reissprofile unter Mentaltraining nicht mal erwähnt werden. Bewerten kann ich diese mir sehr diagnostisch geprägte Methode nicht, nur als ein Handwerkszeug/"Tool" unter vielen einzuordnen versuchen ins MT-Ganze. Ich würde durchweg individuell nuancierte Profile bevorzugen, ich würde dichtmachen, wenn mich wer auf Motive reduzieren wollte. In der Teamarbeit kann ich mir kaum vorstellen, wie das praktikabel umgesetzt wird, setze erstmal ganz aufs sog. Flow-Erleben. Da kann man wenig verkehrt machen o. sog. Reaktanz stoßen, es ist eben ein "Kinderspiel": indem mann das Kind in sich befreit, gewinnt man seiner einst meist aufgezwungen selbstreduzierenden Realität bereits viel Energie ab, die wieder freier zu fließen beginnen kann...
Nutzen der MT-Arbeit bei H96 habe ich in den ersten 3 Spielen auch nicht gesehen, ja gegen drückend überlegene Werderaner wirkte H96 mental gar ausgesprochen labil u. schwach, oder?
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sicher sind hier richtige und wissenswerte ansätze enthalten, aber sie verlieren sich im textlixchen brimborium. jedem trainer würde man diese vorghensweise 'um die ohren haun', denn erklärungen sollen kurz-knapp-präzise sein.
soetwas unterschidet auch den guten beitragsersteller/trainer/dozenten von allen anderen. -
ob hier nur diskutiert wird, des diskutieren willen, bezweifle ich.dafür gibt es zu viele Beiträge.
dass es sich jedoch irgendwie im Kreis drehtm hat für mich eine Ursache.
Ahnung und mit dem Thema intensiv befasst haben sich eigendlich nur 2 Personen:
Kicker, der das ganze von der theoretischen Seite betrachtet, das in einem Stil, den viele von uns hier vermutlich nicht folgen können,
uns für die tägliche Praxis auch wenig bringt, da nicht auf konkreten Fälle bezogen. halt reine Theorie.Mentala, die nicht nur durch ihre Ausbildung das entsprechende Wissen sondern auch die praktische Erfahrung aus ihrer Tätigkeit hat.
und auch schon in konkreten Fällen einfach verständliche Ratschläge geben kann.Verwirrend scheint mir immer noch, dass nicht eine klare Grenze zwischen Mentalcoaching und mentaler Bearbeitung eines bestimmten Problemes gezogen wird.
Aus meiner Sicht ist Mentalcaching längerfristig angesetzt, nur mit ausgebildeten Personen durchzuführen und somit praktisch
im Leistungssport angesiedelt und dort auch sinnvoll.Mentalcoaching ist somit nicht im normalen Breitensport erforderlich und auch anzuwenden.
Anders sieht es in der mentalen Bearbeitung von konkreten Problemfällen.
Und hier behaupte ich einfach, ohne es beweisen zu können , dass von allen Trainern in irgendeiner Form, der eine weniger, der andere
vielleicht etwas mehr, mental vorgegangen wird.
die ständige Aufforderung und Mut zusprechen an einen unsicheren Spieler mit Worten; "trau dir das ruhig zu, du kannst das, wenns nicht
ganz richtig ist, ist das überhaupt nicht schlimm. du musst nur wollen."
Für mich zählt das im weitesten Sinne auch zu mentaler Bearbeitung eines Problemes, oder besser mentaler Hilfe.Mentala möge mich berichtigen, wenn ich falsch liege.
bei diesem Thema hätte ich mir gewünscht, wegzukommen vom eigendlichen Mentalcoaching im eigendlichen Sinn, denn in dem Bereich wo das zutrifft, bewegen wir uns nicht.
hin zur Bewältigung unserer Alltagsprobleme, auf mentale Vorschläge, die jeder Trainer nachvollziehen und auch anwenden kann.
Dazu bedürfte es aber mehrerer kompetenter Personen hier, die auch Erfahrung in dem Bereich haben, wo wir tätig sind.
so diskutieren wir hier halt ins Blaue, ohne allzu viel sittlichen Nährwert für unsere Trainertätigkeit, sondern eher um unser Allgemeinwissen zu
erweitern.gg
