8+1 4-1-3

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  • Hallo Trainergemeinde


    Wohlwissend dass es hier schon einige Threads zum 8+1 in der D-Jugend gibt, mache ich trotzdem nochmal einen auf.


    Mein favorisirtes System ist das 4-1-3. Hier zu einige Fragen, vielleicht hat ja einer schon Erfahung sammeln können....


    Offensiv: 4-1-3 => 2-3-3 aussenverteidiger rücken auf


    Defensiv: wie sähe eure defensivformation aus?


    Im Moment bin ich dabei, das 4-1-3 auch defensiv zu spielen. Die 3 Stürmer gehen früh drauf bzw. stellen zu. Werden sie überspielt, versuchen die beiden außen nochmal hinter den Ball zu kommen bzw. doppeln nach hinten.


    Wichtig in der defensive ist ein kompaktes verschieben und enge Abstände zwischen den mannschaftsteilen.


    Wo müsste sich eurer Meinung nach der ballferne Außen bei einem Angriff über den anderen Flügel positionieren?


    Welche Aufgaben hat der einzige 6er im Spielaufbau und welche in der Defensive?


    Viererkette: wie weit lasst ihre IV nach außen mit verschieben?


    In der Offensive bzw. die offensiven spielen nach einem Ballverlust sofort ein "gegenspressing". Es wird also versucht der Ball sofort wieder zurück zu erobern.


    Die viererkette weicht hingegen bei einem Konzert zu erst zurück, um keine gefährlichen gassenpässe zuzulassen, das Spiel zu verzögern und den Gegner nach außen zu lenken.


    Vielen dank für eure Ideen!


    Thomas :)

    Einmal editiert, zuletzt von Thomas86 ()

  • Also, ...ich beabsichtige in Kürze mit der neuen Mannschaft das gleiche System auf Freifeldturnieren auszuprobieren.


    Ich werde die Aussen-VT dazu animieren, hier aktiv - bei Ballbesitz - nach vorne mitzugehen. Ich könnte dass jetzt vom System her ausphilosophieren, ....meine frische Erfahrung sagt mir aber, dass das quatsch ist. Auf dem Niveau einer Kreisliga A Mannschaft mit Schwächen, ....mit Spielern die fast ausnahmslos das Gymnasium besuchen....war es nicht möglich, aus meiner Sicht einfache taktische Varianten des Systems/der Ausrichtung zu besprechen. Ich erkannte für mich, dass das System spätestens unter Gegnerdruck futschikato war...weg,....vergessen.


    Deshalb habe ich letztlich mit meiner D auf ein 3:4:1 umgestellt. Hierbei stehen bei mir zwei Aussen-VT,...der von ihrem Naturell und ihrer Spielintelligenz beim Offensivspiel mit aufrücken. Einer der Beiden hinterläuft auch und geht dann sogar weit mit vor und verteilt oder kommt gar zum Abschluß.


    Beim Offensivspiel rück auch der zweite 6`ter mit auf.


    Gegen gleichstarke/ähnlichstarke klappt das prima...gegen besonders Starke würden wir noch mehr auf die Hucke kriegen, wenn ich ein anderes System spielen würde....glaube ich jedenfalls.


    Das von dir angesprochene 4:1:3 ...wird dann klappen, wenn die Aussen-VT ausrücken beim Offensivspiel und sich die vorderen Drei fallen lassen beim Defensivspiel. Es sollte -meiner Meinung- ein 4:4:0 beim Defensiv spiele werden.


    Meiner frischen Erfahrung mit den Spielern meines Teams hat mich gelehrt, hier den Spielern von einem 4:4:0 zu erzählen, statt vom 4:1:3.


    Ich bin -trotz D Jugend- eher der Meinung, dass die Defensive wichtiger ist, als das Offensivspiel und lege hier auch die Trainingsschwerpunkte zeitlich angelehnt.


    Ich bin der Meinung, weil ich glaube, dass sie das Offensivspiel motivationsmäßig und vom Können her + Spielintelligenz ...mit Schaum am Mund sowieso im Rahmen der Möglichkeiten durchziehen, ....das kann ich nur mit wenigen Prozenten positiv verändern....so denke ich es an/schätze ich es ein.


    Das was sie nicht gern tun, ist das verteidigen. Hier machen sie eklatante individuelle und auch gruppentaktische Fehler. Hier eine Motivationslage und den Wettkampfgedanken hinein zu bekommen läßt meines Erachtens eine viel größere Steigerung zu. Eine Steigerung, die sie niemals wieder vergessen werden. Wenn das klappt, ....verändern sich bei mir die Anteile auch wieder auf den Offensivteil des Trainings. Es klappt aber nicht, .... ;) 9:20 Tore und Platz 7 von 12 sprechen eine Sprache.


    Ihre Schwächen ließen mich/damals uns.....von einem 2:3:3 auf ein 3:2:3 in der Hinrunde umstellen. Nun in der Rückrunde...gegen teilweise viel Antrittsschnellere führten mich dazu, ein 3:4:1 als Grundformation auszusprechen. Offensiv kommt es meist zu einem 2:2:4 und defensiv wirds wieder zur Ausgangslage. Würde ich hier vorgeben....wir spielen ein 2:3:3...und die Äusseren lassen sich bei Ballbesitz des Gegners fallen, würde das meine Spieler schon überfordern.


    Komme ich zu deinem 4:1:3 ...Ich möchte das kommende Saison mit wesentlich schnelleren Spielern auch so spielen und zwar auf Verschieben und Raumdeckung mit der nötigen Ruhe in mir, ...wenn letzteres nicht so klappt. Bei den richtig abgesteckten Plätzen könnte das erste Manko dabei sein, dass das Feld zu eng ist....was es nicht wäre, wenn die Aussen-VT ständig in Bewegung wären.....wenn...ist das Zauberwort.


    Um hier möglichst Klarheit in die Köpfe der Spieler zu bekommen und damit sie das Defensiv auch unter Druck noch abrufen, würde ich/werde ich hier eher von einem 4:4:0 sprechen. Mir ist ja die Defensivarbeit wichtiger.......und bei dieser Vorgabe kommen sie -mit höherer Wahrscheinlichkeit- in der Rückwärtsbewegung- eher in diese Formation zurück.


    Hier zwei schnelle Aussen-VT in der hinteren Reihe....die die offizielle Marschrute erhalten....mitzugehen....und das offiziell auch an alle in der vorderen Kette + einen etwas defensiveren Mann...z.B. den Kapitän der das so ...eventuell als Einziger versteht....führt zu dem System das dir vorschwebt.


    Ich gehe fast davon aus, dass das nicht klappen wird, weil sie noch zu jung sind. Ich gehe fast davon aus, dass das eher was für die C Jugend ist....aber ich werde es versuchen. Klappt das nicht....wird es wieder eine 3:4:1....3:3:2 oder 3:2:3....müßte ich dann vor Ort entscheiden. Ich favorisiere das 3:4:1....weil es sehr flexibel ist....wenn man die Spieler nach vorne machen läßt. Gruß Andre

  • Vorab: wie Andre schon sagte sind Diskussion Taktikfragen im Juniorenbereich oft eher akademischer Natur und gehen in völlig unrealistischer Weise von idealen Spielern aus, die sich bereits auf Bundesliganiveau befinden. D.h. als würden wir z.B. von Favres oder Klopps Spielern sprechen. Als Trainer muss man allerdings das System auch an die Spieler anpassen und nicht nur umgekehrt verfahren. Wenn z.B. dein bevorzugtes System schnelle und konditionell starke Außenspieler benötigt, du aber keine im Kader hast, solltest du eher das System ändern als von Spielern, denen einfach die Veranlagung fehlt, etwas zu verlangen, wozu sie nicht in der Lage sind.


    Aber ich finde auch akademische Systemfragen interessant, deshalb steige ich mal ein. D9-Taktik interessiert mich, weil ich in der nächsten Saison auch, allerdings erstmals eine (mutmaßlich eher stärkere) D-Jugendmannschaft betreuen werde. Das heißt aber auch, dass ich noch keine eigenen praktischen Erfahrung mit D9 habe.


    Mein favorisirtes System ist das 4-1-3. Hier zu einige Fragen, vielleicht hat ja einer schon Erfahung sammeln können....


    Offensiv: 4-1-3 => 2-3-3 aussenverteidiger rücken auf


    Defensiv: wie sähe eure defensivformation aus?


    Nun, deine Offensivformation sowie die Verwendung einer Viererkette sieht schon sehr nach der Aufstellung aus, die David Niedermeier von der MFS bevorzugt. Er bevorzugt bei Ballverlust den möglichst schnellen Wechsel in ein 4-4-0, d.h. zwei flache Viererketten. Wenn ich es richtig verstehe, sollen dabei dann die Spieler, die sich in der Nähe des Ortes des Ballverlusts möglichst stellen und verzögern, bis die zwei Viererketten stehen und man ballorientiert agieren kann.


    Im Moment bin ich dabei, das 4-1-3 auch defensiv zu spielen. Die 3 Stürmer gehen früh drauf bzw. stellen zu. Werden sie überspielt, versuchen die beiden außen nochmal hinter den Ball zu kommen bzw. doppeln nach hinten.


    Wenn du lauffreudige und schnelle Stürmer hast, die einen technisch vielleicht nicht ganz so versierten Verteidiger effektiv unter Druck setzen können und den Ball gleich wieder zurück erobern können, ist das auch eine erfolgsversprechende Variante. Wenn deine Stürmer sogar noch eine hohe Spielintelligenz haben, setzen sie evtl. von sich aus sogar zu zweit den Verteidiger unter Druck und isolieren ihn von seinen Mitspielern.


    Problematisch könnte hingegen sein, dass dein Team im Mittelfeld große Lücken aufweisen dürfte, weil die Viererkette sich schon zurück zieht, während die Stürmer noch offensiv, d.h. nach vorne agieren. So könnten ruckzuck deine drei Offensivspieler überspielt werden. Besonders gefährdet dürften hierbei die Flügel oder Halbpositionen sein, da dein Sechser nur den zentralen Raum abdecken kann. Kommt der Gegner schnell über die sechserferne Seite, so stößt er direkt und in, wie man befürchten muss, hohem Tempo auf deine Abwehr. Das versucht David Niedermeier zu vermeiden, indem grundsätzlich bei Ballverlust sich alle Mannschaftsteile in die Defensivformation begeben.


    Ich denke, er sieht das auch unter Ausbildungszwecken so vor, da er sich, wie ich vermute, wünscht, dass sich sämtliche Spieler am Verteidigen im Mannschaftsverbund beteiligen.


    Wichtig in der defensive ist ein kompaktes verschieben und enge Abstände zwischen den mannschaftsteilen.


    Natürlich, das sind ja Grundlagen des ballorientierten Verteidigens..


    Wo müsste sich eurer Meinung nach der ballferne Außen bei einem Angriff über den anderen Flügel positionieren?


    Meinst du hier den eigenen oder den gegnerischen Angriff? Wenn ich letzteren vermute, und davon ausgehe, dass du den ballfernen Außenstürmer (und nicht etwa den Außenverteidiger) meinst, so sollte er, wie ich meine, unmittelbar den Rückwärtsgang einlegen. Wenn ich davon ausgehe, dass der AV den gegnerischen Angreifer an der Außenbahn stellt, der IV schräg hinter ihm absichert, Sechser hinzu eilt, um den Passweg in die Mitte zu zu stellen und ggf. mit dem AV zu doppeln, so entsteht in der Mitte, wo sich der Sechser befand, eine Lücke. Diese muss schnellstmöglich von einem der Offensivspieler geschlossen werden, in Frage kommen dafür der (in der Grundaufstellung) zentrale und der ballferne Spieler. Welcher es übernimmt, hängt von der konkreten Situation ab, es sollte meistens derjenige sein, der schneller dort ist.


    Welche Aufgaben hat der einzige 6er im Spielaufbau und welche in der Defensive?


    Hmm, die eines Sechsers halt. Schaue dir doch mal z.B. http://www.abwehrkette.de/artikelubersicht/ an. Grundsätzlich sind 2-3-3 und 4-4-0 den 11er-Systemen ja schon recht ähnlich.


    Viererkette: wie weit lasst ihre IV nach außen mit verschieben?


    Ich würde sie recht weit mit verschieben lassen, d.h. der IV sollte den gegnerischen Spieler, falls er den AV ausspielt, sofort wieder unter Druck setzen können. In der D vermute ich da mal als ersten Wurf sieben oder acht Meter zwischen den einzelnen Spielern der Kette. Ist jetzt aber mehr aus dem Bauch heraus.


    In der Offensive bzw. die offensiven spielen nach einem Ballverlust sofort ein "gegenspressing". Es wird also versucht der Ball sofort wieder zurück zu erobern. Die viererkette weicht hingegen bei einem Konzert zu erst zurück, um keine gefährlichen gassenpässe zuzulassen, das Spiel zu verzögern und den Gegner nach außen zu lenken.


    Diesen Abschnitt meinte ich weiter oben: ist sehr aggresiv, kann gegen schwächere bzw. weniger spielstarke Abwehrspieler sehr erfolgreich sein, gegen bessere aber auch sehr riskant und konteranfällig sein.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Zunächst mal würde mich interessieren auf welcher Feldgröße ihr spielt? Die Vorgaben bei uns sind ca. 70x50m. Spielt man von 16er zu 16er, muss man eigentlich in der Breite abstecken. Viele machen das aber nicht und spielen über die komplette Feldbreite, was oft einem 70x70 entspricht. Bei einer Breite von 70m wird man kaum noch eine Dreiherkette spielen können. Aber das nur am Rande.


    3:2:3 und 3:4:1 sind für mich unterschiedliche Ausprägungen des gleichen Systems. Das 3:2:3 in der Offensive wird idealerweise zum 3:4:1 in der Defensive, in dem die beiden Außenstürmer mit nach hinten rücken. Andersherum wird ein 3:4:1 in der Offensive zum 3:2:3, wenn die äußeren MF-Spieler mit nach vorne rücken. Also im Grunde kein großer Unterschied.


    Bei einem 4:1:3 hängt der 6er ziemlich alleine, insbesondere wenn du mit 3 Stürmern Pressing spielst. Wird deine vordere 3er-Reihe überspielt, steht der 6er im Mittelfeld i.d.R. in Unterzahl. Also muss vermutlich häufig einer der IVs vorrücken, um den 6er zu unterstützen. Dann wiederum müssen die AVs nach innen rücken. Letztlich kommt man dann wieder beim 3:2:3 aus. Gerade wenn man vorne draufgeht, halte ich es für wichtig, 2 Spieler hinter der Sturmreihe zu haben. Spielst du verhaltener und lässt dich zurückfallen, sieht es anders aus. Allerdings wird deine Formation dann automatisch zum 4:4:0, 4:3:1 oder 4:2:2.


    Generell ist mir persönlich eine 4er-Kette bei 8 Feldspielern zu defensiv. Es ist auch fraglich, ob es Sinn macht mit 4 Verteidigern zu spielen, wenn der Gegner nur mit einem oder 2 Stürmern antritt.

  • Ranwie, hast du schon eigene Erfahrung mit D9? Das geht aus deinem Post nicht hervor, oder ich habe es übersehen..


    3:2:3 und 3:4:1 sind für mich unterschiedliche Ausprägungen des gleichen Systems. Das 3:2:3 in der Offensive wird idealerweise zum 3:4:1 in der Defensive, in dem die beiden Außenstürmer mit nach hinten rücken. Andersherum wird ein 3:4:1 in der Offensive zum 3:2:3, wenn die äußeren MF-Spieler mit nach vorne rücken. Also im Grunde kein großer Unterschied.


    Stimmt, aber vom 3-2-3 oder 3-4-1 war doch gar nicht die Rede.. Ist das dein bevorzugtes System? Es ist ja eines der zwei, die der DFB propagiert -- das andere ist das 3-3-2.


    Bei einem 4:1:3 hängt der 6er ziemlich alleine, insbesondere wenn du mit 3 Stürmern Pressing spielst. Wird deine vordere 3er-Reihe überspielt, steht der 6er im Mittelfeld i.d.R. in Unterzahl.


    Genau das ist auch meine Befürchtung.


    Also muss vermutlich häufig einer der IVs vorrücken, um den 6er zu unterstützen.


    Oder er tut es nicht, der Sechser wird umspielt, und die Angreifer prallen auf die Viererkette.


    Dann wiederum müssen die AVs nach innen rücken. Letztlich kommt man dann wieder beim 3:2:3 aus. Gerade wenn man vorne draufgeht, halte ich es für wichtig, 2 Spieler hinter der Sturmreihe zu haben. Spielst du verhaltener und lässt dich zurückfallen, sieht es anders aus. Allerdings wird deine Formation dann automatisch zum 4:4:0, 4:3:1 oder 4:2:2.


    Genau, so sehe ich das auch.


    Generell ist mir persönlich eine 4er-Kette bei 8 Feldspielern zu defensiv. Es ist auch fraglich, ob es Sinn macht mit 4 Verteidigern zu spielen, wenn der Gegner nur mit einem oder 2 Stürmern antritt.


    Wieso ist dir die Viererkette zu defensiv, wenn sie nur in der Defensive verwendet wird? Das 4-4-0 sollte ja auch in der Offensive zu einem 2-3-3 werden.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Danke für eure zahlreichen antworten!!


    Der Großteil würde wie, David von der MFS zu einem 4-4 in defensive raten. Ist das nicht zu komplex?


    Wie verhält man sich dann bei einem Ballverlust: Druck ausüben oder fallen lassen ins 4-4 system?


    Und wie wenn der Gegner Abstoß hat? Zustellen oder im 4-4 abwarten?

  • Ranwie, hast du schon eigene Erfahrung mit D9? Das geht aus deinem Post nicht hervor, oder ich habe es übersehen..

    Ich habe insofern Erfahrung darin, dass ich unsere D1 in diesem Jahr häufig begleitet habe, da ich sie im kommenden Jahr übernehmen werde und mir schon deshalb so meine Gedanken mache und viel beobachte. Zudem haben wir mit der E1 bereits einige Freundschaftsspiele im D-Jugendmodus ausgetragen, um die Kinder auf das kommende Jahr vorzubereiten. Letztlich muss ich mich als Jugendleiter damit beschäftigen, da wir im Verein den Trainer entsprechende Vorgaben machen. Insofern gibt es da auch einen regen Erfahrungsaustausch.



    Stimmt, aber vom 3-2-3 oder 3-4-1 war doch gar nicht die Rede..

    Naja, das hatte Andre in die Runde geworfen. Und ja, es ist mein bevorzugtes Spielsystem.


    Wieso ist dir die Viererkette zu defensiv, wenn sie nur in der Defensive verwendet wird? Das 4-4-0 sollte ja auch in der Offensive zu einem 2-3-3 werden.

    Eine Viererkette bleibt mit zunehmender Spielzeit auch eine Viererkette, es sei denn ich habe zwei extrem laufstarke Außenverteidiger.


    Ich denk aber auch, dass es für D-Jugendliche deutlich einfacher ist, die Räume zum Ball hin enger zu machen, wenn man hinten 3:2 spielt, statt 4:1 spielt, da die Staffelung an sich schon mal engmaschiger ist.



    Nachtrag: Wenn ich ein 3:2:3 präferiere, dann liegt das möglicherweise auch an meinen Spielern. Mit zwei extrem schnellen, lauf- und spielstarken Außenstürmern hat es sowohl in der Vorwärts- wie auch der Rückwärtsbewegung große Vorteile. Ich kann jederzeit im 3:2:3 pressen lassen oder aber auch auf ein 3:4:1 zurückziehen und bei Balleroberung schnell nach vorne spielen. Möglicherweise würde ich eine andere Grundaufstellung bevorzugen, wenn ich die beiden nicht hätte...

    Einmal editiert, zuletzt von Ranwie ()

  • Der Großteil würde wie, David von der MFS zu einem 4-4 in defensive raten. Ist das nicht zu komplex?


    Hmm, so lese ich das nicht einmal. Ich finde Davids Ausführungen sehr schlüssig und würde es gerne mal ausprobieren. Mit meiner E1 habe ich, wie Ranwie, auch schon ein paar mal D9 gespielt, aber nur als Abschlussspiel im Training, und da habe ich die Kids einfach nur in die Anfangspositionen gestellt, mehr Theorie dazu gab es nicht. Da habe ich bisher aber auch nur das 3-2-3 praktiziert. Da sie vom 3-3 kommen, ist der Übergang zum 3-2-3 recht einfach, man fügt einfach zwei Mittelfeldspieler ein. Mit einer besseren Truppe würde ich gerne mal das 2-3-3 offensiv, 4-4-0 defensiv probieren. Die Spieler der MFS werden typischerweise eher besser sein, deshalb sollten sie mit der Komplexität auch zurecht kommen. David Niedermeier erklärt darüber hinaus ja auch, dass er sein Team bewusst niedrig anmeldet, um in der D auch schon im gruppentaktischen Bereich arbeiten zu können.


    Wie verhält man sich dann bei einem Ballverlust: Druck ausüben oder fallen lassen ins 4-4 system?


    So, wie es am besten funktioniert. Das hängt von deinen Spielern und ihren Persönlichkeiten sowie ihrer geistigen Flexibilität ab, aber auch davon, welche körperlichen Eigenschaften sie haben. Und natürlich auch vom Gegner. Außerdem natürlich davon, wo deine Prioritäten liegen. Wie ich sagte, wenn deine Stürmer sehr stark sind und durch ihr Pressing viele Bälle erobern und dadurch auch Tore erzielen können, ist das ja zumindest für das Spielergebnis gut. Außerdem zwingst du sie nicht in ein System, das dem eigentlichen Ziel des Fußballspiels, nämlich mehr Tore zu schießen als der Gegner, zuwider läuft. Andererseits könnte ich mir vorstellen, dass es unter Ausbildungsgesichtspunkten langfristig besser wäre, wenn sie lernen würden, im Mannschaftsverbund zu verteidigen. Sowie, wenn die anderen Spieler deines Teams auch beteiligt werden und wichtig sind.


    Gegen stärkere Gegner, das sieht Ranwie ja ähnlich wie ich, birgt das Aufbauen von Druck durch die Stürmer bei gleichzeitigem Zurückweichen der Kette und nur einem Sechser die Gefahr schneller gegnerischer Vorstöße durch das entblößte Mittelfeld.


    Und wie wenn der Gegner Abstoß hat? Zustellen oder im 4-4 abwarten?


    Ich halte das für eine Frage des Geschmacks und der Philosophie. Außerdem muss man sich da wieder an den Möglichkeiten der eigenen Truppe orientieren. Siehe hierzu den aktuellen Thread dazu, wo in der E-Jugend Taktik beginne. Hier die URL: Taktik in der E-Jugend - Wo fängt sie an?

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    Einmal editiert, zuletzt von tobn () aus folgendem Grund: URL hinzu gefügt

  • Naja, das hatte Andre in die Runde geworfen. Und ja, es ist mein bevorzugtes Spielsystem.


    Ah ja, stimmt, hatte ich vergessen (dass Andre es ins Spiel brachte), entschuldige bitte.


    Eine Viererkette bleibt mit zunehmender Spielzeit auch eine Viererkette, es sei denn ich habe zwei extrem laufstarke Außenverteidiger.


    Stimmt, und es könnte durchaus nicht ganz so einfach sein, jungen D-Junioren zu vermitteln, dass Außenverteidiger bei Ballbesitz der eigenen Mannschaft eigentlich Mittelfeldspieler sind. Eine Viererkette auf einer Höhe bei eigenem Ballbesitz will wohl niemand sehen, da pflichte ich dir unbedingt bei.


    Ich denk aber auch, dass es für D-Jugendliche deutlich einfacher ist, die Räume zum Ball hin enger zu machen, wenn man hinten 3:2 spielt, statt 4:1 spielt, da die Staffelung an sich schon mal engmaschiger ist.


    Das stimmt. Ich sehe im 3-2-3 zusätzlich den Vorteil, dass sich von vornherein Dreiecke bilden und dass die Mittelfeldspieler sich wunderbar in die Zwischenräume der anderen Reihen einfügen. Deshalb mag ich das 3-3-2 bspw. nicht, allerdings ohne es je gespielt zu haben.


    Nachtrag: Wenn ich ein 3:2:3 präferiere, dann liegt das möglicherweise auch an meinen Spielern. Mit zwei extrem schnellen, lauf- und spielstarken Außenstürmern hat es sowohl in der Vorwärts- wie auch der Rückwärtsbewegung große Vorteile. Ich kann jederzeit im 3:2:3 pressen lassen oder aber auch auf ein 3:4:1 zurückziehen und bei Balleroberung schnell nach vorne spielen. Möglicherweise würde ich eine andere Grundaufstellung bevorzugen, wenn ich die beiden nicht hätte...


    Das klingt sehr schlüssig. Ich werde wohl auch in der nächsten Saison bzw. gegen Ende dieser Saison, wenn wir bereits gemeinsam trainieren, dann mal sehen, was besser und was weniger gut funktioniert. Als Varianten sehe ich einerseits das 3-2-3, andererseits das 2-3-3-und-4-4-0. Letzteres ist vermutlich anspruchsvoller, da der Wechsel zwischen Offensive und Defensive umfangreicher und komplexer ist. Andererseits frage ich mich, ob das 2-3-3+4-4-0 nicht letztlich angestrebt werden sollte, und wie man dann am besten dorthin kommt. Könnte da der Weg über das 3-2-3 evtl. ein hinderlicher Umweg sein, speziell, wenn man vom 3-3 und zumindest der propagierten Maxime, dass Alle gemeinsam angreifen wie auch verteidigen sollen, kommt. Wie siehst du und auch die anderen Leser das?


    guenter, ich weiß, du hältst das alles für hanebüchene Gedankenspiele, die mit der Realität nichts zu tun haben. Aber lasse uns doch mal kurz so tun, als gäbe es den Unterschied zwischen Theorie und Praxis nicht.

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  • Ja ich fand seine Erläuterung auch recht schlüssig.


    Formation: 4-4


    Offensiv: 4-1-3 aber beide Außenverteidiger schalten sich mit in die offensive ein (situatives 2-3-3, ehr 3-2-3 da nur 1 AV ehr absichern wird)


    Defensiv: 4-4


    2 Viererketten, die ballorientiert veschieben. Was vermittelt man noch seinen D-jugendlichen?


    - enge Abstände 8-10 Meter?
    - ballnächster übt druck aus, die benachbarten sichern ab ? (Abwehrdreieck/Abwehrsichel)?
    - einrücken beim Spiel über den anderen Flügel
    - Pächernbildung: Doppeln nach hinten (AV mit AS, IV mit MS, IV mit 6er, AV mit AS)?



    Zusammendfassend:


    Hat der gegner abstoß stellen wir vorne zu, da wir ja möglichst schnell den Ball wieder zurück gewinnen wollen.


    Verlieren wir den Ball => "Gegenpressing" Ball sofort versuchen zurück zuerobern, klappt das nicht, bzw wir können keinen Druck auf dem Ball ausüben: => 4-4



    4-4 im übrigen auch, wenn sich der Gegner in unsere Hälfte hineinspielt.


    Freue mich auf euer Feedback!


    Beste Grüße =)

  • Wenn man sich Gedanken über die taktische Aufstellung in der D-Jugend macht, muss man vor allem erstmal feststellen, wo man steht. Spieler, die aus der E-Jugend kommen, beherrschen i.d.R. das Verteidigen zu zweit noch nicht richtig, weil es (noch) nicht trainiert wurde. Manche haben auch mit dem defensiven 1:1 noch so ihre Probleme. Ferner klappt das Verschieben zur Ballseite oft auch nur im Ansatz. Dazu kommt dann noch als neue Regel das Abseits, das zumindest bei uns im Kreis in der E-Jugend noch nicht zur Anwendung kommt. Auf dieser Basis kann m.E. eine Viererkette nicht funktionieren. Das gleiche sehe ich beim situativen 2:3:3. Aus meiner Sicht sind die Kinder mit solchen Überlegungen heillos überfordert. Der Übergang auf ein solches System macht für mich daher frühestens im zweiten Jahr D-Jugend Sinn.

  • Hmm, ja, hast wahrscheinlich Recht. Ich bin mal gespannt, wie das wird..

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  • Aus meiner Sicht sind die Kinder mit solchen Überlegungen heillos überfordert. Der Übergang auf ein solches System macht für mich daher frühestens im zweiten Jahr D-Jugend Sinn.



    ich bin schon überrascht mit welchen bis ins Detail gehenenden Spieltatktischten Überlegungen ihr hier euch beschäftigt.
    diese Vorstellungen stellen für mich eine klare Überforderung im Kinderfussball dar. dem , was sonst hier vehement widersprochen wird.


    aus meiner Sicht sollten die Kinder ganz langsam in dieses Metier eingeführt werden, das heisst zu aller erst mal lernen kleine Vorgaben umzusetzten und sich an diese zu halten.
    in welchem System, das ist doch wohl egal.


    das passende System für die Mannschaft zu finden, mit den Überlegungen, die hier im einzelnen sehr detailliert beschrieben wurden, beginnt für mich ab C-Jugend,
    oder wie Ranwie es sieht, bei einer schon weit entwickelten, leistungsstrakren D-Jugend.


    tobn bin schon überzeugt, dass du mit deinen Überlegungen, die du hier hast, so nicht an deine Mannschaft herantritts.


    ich kann mir aber ganz gut vorstellen, dass sich viele Mitleser hier Gedanken machen und sich verleiten lassen, dies so bei ihrer Mannschaft umzusetzten.


    oder war diese Diskussion hier doch mehr theoretischer Natur?


    gg

    Einmal editiert, zuletzt von guenter ()

  • Ich habe noch keine D-Jugend trainiert und werde es auch in der nächsten Saison nicht tun. Insofern habe ich mir dazu keine tiefergehenden Gedanken gemacht, bin aber interessierter Beobachter nachdem ich regelmäßig Spieler in die D-Jugend ausleihe.


    Grundssätzlich sehe ich das wie Günther. Man sollte die Grundformation (ein System ist für mich deutlich mehr) nicht zu sehr in den Vordergrund stellen.


    Bei den Überlegungen zur Grundformation sollte man m.E. aber in Betracht ziehen, wo man eigentlich hin will. Vorläufiges Ziel ist ja in der C-Jugend der 11er Fußball. Soweit ich weiß werden die 4-4-2-Varianten und das 4-3-3 in Bezug auf die Ausbildung favorisiert. Also sollte man doch in der D-Jugend eine Formation wählen, die darauf vorbereitet. Unsere D-Jugend spielt 2-4-2. Ich habe mal gehört, dass das auch die Vorgabe für die Stützpunkte ist, da so das 4-4-2 vorbereitet wird. Wir spielen in der E-Jugend 2-4-1 und bereiten damit die D-Formation vor. Unsere ausgeliehenen Spieler haben sich in der D-Formation immer sofort wiedergefunden.


    Also meine Meinung: Die Grundformation nicht überbewerten aber immer im Blick haben, was danach kommt.

    Einmal editiert, zuletzt von Follkao ()

  • ich bin schon überrascht mit welchen bis ins Detail gehenenden Spieltatktischten Überlegungen ihr hier euch beschäftigt.
    diese Vorstellungen stellen für mich eine klare Überforderung im Kinderfussball dar. dem , was sonst hier vehement widersprochen wird.


    Klar, mir geht es eher um die Frage, was quasi das Ideal wäre, um daran abzuleiten, was ich zu vermitteln versuche und was nicht. Und auch im Hinblick darauf, welche Zwischenschritte sinnvoll sein dürften und welche andererseits eher auf Abwege führen.


    aus meiner Sicht sollten die Kinder ganz langsam in dieses Metier eingeführt werden, das heisst zu aller erst mal lernen kleine Vorgaben umzusetzten und sich an diese zu halten. in welchem System, das ist doch wohl egal.


    Was meinst du hier konkret mit "diesem Metier"? Mit geht es in der Defensive um das ballorientierte Spiel. Und darum, dass ich meinen Spielern vermitteln möchte, dass jeder Spieler auch für die Defensive zuständig ist und im Kollektiv verteidigt werden sollte. Ich denke, verschiedene Systeme unterstützen das unterschiedlich gut. Mir geht es sicherlich nicht um das Vorschreiben konkreter Laufwege für bestimmte Spieler und dem Einüben dessen.


    tobn bin schon überzeugt, dass du mit deinen Überlegungen, die du hier hast, so nicht an deine Mannschaft herantritts.


    Nein, natürlich nicht. Aber man muss die Kids ja irgendwie aufstellen und sich dann auch darum bemühen, dass sie die richtige Balance zwischen Positionstreue und Flexibilität finden. Die Kinder nehmen die Grundaufstellung dabei ja auch als Orientierung. Sie fragen ja teilweise auch, was ihre Aufgabe sei, so geschehen neulich, als wir mal probehalber D9 mit 3-2-3 spielten, da fragte mich einer der Mittelfeldspieler während des Spiels, was er eigentlich genau machen soll. Kurze Antwort: mit angreifen und mit verteidigen, ja, Ihr zwei müsst viel laufen.


    ich kann mir aber ganz gut vorstellen, dass sich viele Mitleser hier Gedanken machen und sich verleiten lassen, dies so bei ihrer Mannschaft umzusetzten.


    oder war diese Diskussion hier doch mehr theoretischer Natur?


    Ja, eher. Natürlich soll jetzt auch kein unbedarfter Leser denken, das ginge alles in der D-Jugend so. Aber ich finde nicht, dass man nicht darüber reden darf. Es gibt auch solche und solche Teams, dem Team, gegen das wir am vergangenen Wochenende spielten, traue ich durchaus schon deutlich mehr zu als den meisten meiner Spieler, auch im taktischen Bereich.

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  • Um nochmal auf das 4-4 in der defensive zurück zukommen:


    Defensiv: 4-4


    MA - ST- 6er - MA
    AV - IV - IV - AV


    2 Viererketten, die ballorientiert veschieben. Was vermittelt man noch seinen D-jugendlichen?


    - enge Abstände zwischen den Mitspielern und Mannschaftsteilen 8-10 Meter?
    - der 6er bleibt immer hinter den ball, verschiebt immer zur ballseite um einen konter abzubremsen, der Stürmer nimmt, wenn er sich fallen lässt die zentrale Position neben ihm ein.
    - ballnächster übt druck aus, die benachbarten sichern ab ? (Abwehrdreieck/Abwehrsichel)?
    - einrücken beim Spiel über den anderen Flügel (AV + MA)
    - Pächernbildung: Doppeln nach hinten (AV mit AS, IV mit MS, IV mit 6er, AV mit AS)?


    - wie verhält sich die Abwehrviererkette bei einem Konter? Meiner Idee nach fallen lassen bis 15 meter vor das Tor und dort stellen.



    Nach Ballgewinn: Ausschwärmen! Breite und Tiefe schaffen!


    Der Stürmer läuft nach vorne in die Tiefe, die beiden offensiven Mittelfeldaußen diagonal nach außen.


    Was seht ihr genauso, was anders? :)

  • Was vermittelt man noch seinen D-jugendlichen?


    - enge Abstände zwischen den Mitspielern und Mannschaftsteilen 8-10 Meter?
    - der 6er bleibt immer hinter den ball, verschiebt immer zur ballseite um einen konter abzubremsen, der Stürmer nimmt, wenn er sich fallen lässt die zentrale Position neben ihm ein.
    - ballnächster übt druck aus, die benachbarten sichern ab ? (Abwehrdreieck/Abwehrsichel)?
    - einrücken beim Spiel über den anderen Flügel (AV + MA)
    - Pächernbildung: Doppeln nach hinten (AV mit AS, IV mit MS, IV mit 6er, AV mit AS)?

    Sag mal, was für 'ne Truppe trainierst du denn eigentlich? Selbst die Teams, die bei uns in der Leistungsklasse vorne stehen und ausschließlich mit älterem Jahrgang besetzt sind, können das so nicht umsetzen. Ich bezweifle sogar, dass die meisten Auswahlmannschaften das in dem Alter drauf haben.


    Mit diesen Ansprüchen in eine D-Jugendsaison zu gehen, könnte ziemlich frustrierend werden, für dein Team und auch für dich.

  • Ja, eher. Natürlich soll jetzt auch kein unbedarfter Leser denken, das ginge alles in der D-Jugend so



    tobn, ich glaub schon, dass ich dich etwas einschätzen kann. Ich dachte da sehr wohl an den unbedarften Leser.
    lies mal den Beitrag von Thomas, wa weisst du was ich meine.


    das alles soll bereits in eine D-jugend rein?


    gg

  • Also:


    Meine Fragen zum 4-1-3 / 4-4 waren ausnahmslos taktischer Natur.


    Ich denke das wenn man sich für dieses Spielsystem und die Taktik dahinter (kontrollierter Spielaufbau (kurz und flach), Kurzpassspiel, Lerneffekte im Umschaltverhalten (Defensive-Offensive), Spieler auf verschiedne Positionen technisch und taktisch zu schulen) man bereit sein muss Fehler zu akzeptieren und auch mit manchmal unnötigen Niederlagen leben muss!!!!


    Und ja ich bin zwecks ausbildung bereit dieses Konsequenz zu tragen.


    Auch bin ich davon überzeugt, dass dieses System bestimmte (oben gennante) Voraussetzungen erfordert...!


    Diese wären:


    - richtiges 1 gegen 1 Verhalten (offensive / defensive)
    - richtiges 2 gegen 2 Verhalten (doppeln / hinterlaufen)

    und auch wie verhalte ich mich in der Viererkette!! Ich erwarte ja nicht das sie alles zu 100 % umsetzen, aber sie müssen ja schon wissen, wie sie sich wann wie zu verhalten haben...

    Deshalb nochmal zu meiner Ausgangsfrage:


    (1) würdet ihr den Innenverteidiger beim 8+1 klassisch mit rausschiebn lassen um den AV abzusichern ("Abwehrsichel) meine Präferenz! (da der AV noch viele Zweikämpfe verlieren wird) oder modernerweise, wie es ab der C-Jugend üblich ist im Zentrum lassen


    (2) beim 10+1 und Großtor soll die Viererkette bei einem gegnerischen Konter bis auf einen sicheren Abstand von 22 m zurückweichen
    wie weit soll sich die vierekette beim 8+1 fallen lassen? Ich denke 15 m sind realistisch oder? Diese Höhe könnte man am Anfang auch bei Heimspielen markieren als Orientierung....



    Beste Grüße


    Thomas