Vereinswechsel als Trainer

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  • Hallo liebe Trainer- und Betreuerkollegen,


    ich habe mit der D-Jugend 2010/2011 meine bisherige Trainerlaufbahn gestartet und bin nun
    glücklicher Trainer einer SG, ebenfalls in der Altersklasse U13.
    In der letzten Saison mit den 98er u. 99er Jahrgängen habe ich bereits wenige Monate zuvor
    angefangen, die Spieler die in die C-Jugend hochgehen, an den Gedanken zu gewöhnen, dass
    ich diese dann nicht mehr trainieren werde. Schlusslicht war, das viele angefangen haben zu weinen
    als die Saison zu Ende war und ich in der D-Jugend blieb.
    Einige werden sich dran erinnern. Wir haben innerhalb eines Jahres alle Spiele, bis auf drei verloren,
    hatten dennoch viel Spaß und jeder hat große Fortschritte gemacht. Auch mir fiel der Abschied nicht leicht.


    Nun bin ich in dem Verein geblieben, allerdings trainiere und betreue ich eine SG mit nem Kader von fast 30 Spielern.
    Zu einigen habe ich eine enge "Verbindung" aufgebaut, wir vertrauen uns in gewisser Weise und schätzen uns gegenseitig.
    Wir albern viel rum und reden auch über andere Sachen als nur über Fußball, auch teils schon persönliche Sachen, weshalb
    das Vertrauen der Jugendlichen in mich schon groß sein muss. Ich gebe viele Ratschläge und gebe dieses Vertrauen zurück.
    Insgesamt haben wir mit der Mannschaft auch schon sehr viel unternommen. Stadienbesichtigung, Turniere, Freundschaftsspiele, Essen usw.


    Nun werde ich im Sommer zu 80% umziehen, da ich mich schulisch und beruflich noch weiterentwickeln möchte und werde daher meinen
    jetzigen Verein verlassen müssen. Ohne mich viel gekümmert zu haben, habe ich bereits einige Angebote von anderen Vereinen erhalten,
    die ich aber vorerst im Hintergrund halten möchte. Zumal ich noch 6 schöne Monate mit der Truppe verbringen möchte.


    Meine Frage an dieser Stelle an euch. "Wie würdet ihr mit dem Thema umgehen, wenn ihr euch verabschieden müsstet und dies auch schon
    in der Winterpause wisst."


    Ich möchte den Jungs in keinster Weise den Spaß an der Rückrunde nehmen, diese aber auch nicht in gewisser Weise doof da stehen lassen
    und kurz vor knapp sagen, "Ok Jungs, das wars, ich bin weg!" Welchen Weg würdet ihr wählen und nehmen.
    Ich werde mich trotz der mehr oder weniger schlechten Nachricht, in keinstem Fall davon abbringen lassen, diese verbleibenden 6 Monate
    so gut wie es geht zu genießen und nochmal alles in die SG bzw. Spieler zu stecken.
    Ich bleibe im Land SH und auch im gleichen Kreis, werde aber ca. 50 Kilometer weiter weg wohnen, von wo es mir
    nicht mehr möglich ist, die gleiche Mannschaft zu trainieren, zumal es dort genug andere Vereine und Mannschaften gibt.


    LG.

    Einmal editiert, zuletzt von STORGE ()

  • Zunächst mal Respekt, hört sich alle so an, als würdest Du einen guten Job machen.


    Erste zu klärende Frage ist die nach dem Nachfolger. Gibt's da schon jemanden? Und weiss der Verein schon, dass Du gehen wirst? Sobald der Nachfolger fest steht, würde ich es auch der Mannschaft sagen. Aber möglichst nicht vorher, denn das erzeugt nur Unsicherheit. Im optimalen Fall arbeitest Du Deinen Nachfolger mit ein, dann ist für die Mannschaft der Bruch am geringsten.


    Grüße
    Oliver

  • Respekt, anscheinend finden die dich ja alle super.


    Habe dasselbe Beispiel bei mir in der E-Jgd. ich bin auch umgezogen habs jetzt aber noch hinbekommen mit Fahrtkosten usw..


    Bei mir habe ich es vor dem letzten Rückrundenspiel gesagt wo wir schon aufgestiegen waren, musste es dann aber noch zurücknehmen.
    Meine Jungs haben auch teilweise geheult.. Ich hab bei der Verabschiedung auch geweint..

    >Die, von denen es man am wenigsten erwartet stehen am Ende ganz oben.<

  • Das leidige Thema mit Spielerübergabe, kennen im Juniorenfussball ziemlich alle.
    Jede Trennung schmerzt. Egal wie erfolgreich oder erfolglos ein Team war. Die meisten Trennungen die ich persönlich hatte waren nicht aufs Team zurückzuführen sondern auf die Vereinsführungen die nicht selten zu einer Geduldsprobe wurden. Möchte hier keine Details nennen da es nur den Rahmen sprengen würde. Die meisten hier kennen meine Vergangenheit sowieso...
    Einmal schenkten die Junioren meinem Mittrainer und mir einen Ball mit alle unterschriften und 300 sfr. (ca. 200 Euro)... da war es nicht leicht. 300 sFr.... in meinen Augen ein riesen Betrag.


    Die Empfehlung in diesem Fall für @Storge:
    - solange kein Trainer gefunden kein Mux... keine Kommunikation nach Aussen. Das Team ist im Vordergrund und es braucht Ruhe... für Dich ist es Sch... ich weiss. Du bist aber der Coach und somit der Fels in der Brandung.
    - Sobald Trainer gefunden, diesen einbeziehen als Co - Trainer. Wenn dieser nicht will oder kann und das Team erst ende Saison übernimmt. Dann kein Mux bis ende Saison. Das Team soll bis zum Schluss in Ruhe arbeiten können.


    Wenn Du also ende Saison vor dem Team stehst und mitteilst, dass Du aufhörst, wird die Frage zwangsläufig folgen "warum so spät kommuniziert". Da ist deine Antwort ganz einfach: "Ein Team braucht Ruhe um sich optimal zu entwickeln." --> Du bist gefälligst Ausbildner und kein Seelsorger (es kling kalt ich weiss... es ist aber die Wahrheit... du bist kein Bruder und kein Vater und kein Götti).


    @Storge
    Du wirst eine Trennung NIE einfach so hinnehmen können. Ich kenne Niemand der es einfach so hinnimmt. Mit der Zeit kriegst auch Du eine dickere Haut und kannst es besser verkraften... dann brauchst Du 2 - 3 Tage bis es Dir besser geht anstatt 2 - 3 Wochen... verstehst Du was ich meine?
    Nimm es mit Philosophie... es stirbt gefälligst Niemand. Ich versichere Dir; Wenn Du in 3 - 5 Jahren diese Jungs beim Ausgang siehst, werdet Ihr eins zusammen trinken und über die alten Zeiten (also Heute) plaudern. Die Freude bei einem Treffen ist immer gross. Das ist dann mindest so schön wie das was Du aktuell aufm Trainingsplatz erlebst.


    Kopf hoch und zieh dein Ding mit Freude durch.
    Es ist keine Beerdigung... es ist kein Abschied auf ewig.
    Mach Dir auch keine Gedanken über die Nachfolge... Niemand ist so wie Du... genau so wie Du niemals so wie ein Anderer sein kannst. Wir Trainer sind alle unterschiedlich in eine Art. Mann kann die gleichen Ideen haben... aber der Typ, der Mensch ist immer anders. Die Kids werden sich daran gewöhnen... mach Dir keine Sorgen.
    Solange keine riesen Pfeiffe kommt, klappt das schon.


    Alles Gute und viele Grüsse
    TRPietro

  • Trainerwechsel ist anscih eine normale Angelegenheit im Fussball.
    Jungs müssen auch lernen damit umzugehen.
    je jünger die Kinder sind, desto schwerer fällt das denen.
    je länger der Trainer bei der Mannschaft war umso schmerzhafter für beide Seiten.


    ein Trainerwechsel hat auch positive Seiten, und gibt oftmals einen Schub für die Mannschaft.


    konkret:


    ich habe hatte vor Saisonbeginn mitgeteilt, dass es mein letztes Jahr als Trainer würde.
    dies den Eltern und Kids positiv rübergebracht. es gab absolut keine Probleme, beide Seiten konnten sich in Ruhe darauf einstellen.


    C-Jugend-Trainer (5Jahre bei diesem Jahrgang) geht studienhalber nach Weihnachten ins Ausland und musste nun seine Trainertätigkeit aufgeben.
    er hatte dies, als es bei ihm feststand, bereits im Frühherbst mitgeteilt. ebenfalls keine Probleme in der Restzeit.


    ich bevorzuge die frühstmögliche Mitteilung, die Gerüchteküche beim Fussball ist enorm. irgendwer bekommt immer etwas mit. das Hintenherumgerrede schadet immer
    mehr.


    den Nachfolger würde ich erst kurz vorher bekanntgeben (falls vorhanden), da sich ansonst schon viel zu viel mit ihm beschäftigt wird.


    gg

  • . es stirbt gefälligst Niemand. Ich versichere Dir; Wenn Du in 3 - 5 Jahren diese Jungs beim Ausgang siehst, werdet Ihr eins zusammen trinken und über die alten Zeiten (also Heute) plaudern. Die Freude bei einem Treffen ist immer gross. Das ist dann mindest so schön wie das was Du aktuell aufm Trainingsplatz erlebst.


    das kann ich absolut bestätigen, sogar noch einen draufsetzen.
    auch nach 40 Jahren werde ich auf die gemeinsame Zeit angesprochen, Dinge erzählt, von denen, die ich längst vergessen hatte, auch solche, die ich als Trainer nicht mitbekam,
    weil nicht mitbekommen sollte.


    man bekommt dann die Bestätigung, die man als Jungtrainer doch irgendwie vermisst. ein gutes Gefühl zu erfahren, dass man was bewirkt hat.

  • Ich persönlich würde offen mit dem Thema umgehen, da ja dein Wegzug sich auf andere Weise rumsprechen kann und es dann im Team vielleicht gar nicht gut ankommt, dass du nichts gesagt hast. Deine Jungs wären bestimmt enttäuscht, wenn sie von anderen Leuten erfahren, dass du wegziehst und sie nicht mehr trainieren kannst (bei nem Umzug in ne 50 km entfernte Stadt ist das wohl logisch, kann ja keiner erwarten, dass du diese Strecke fährst). Ne optimlae Lösung gibt es mit SIcherheit nicht und das Team wird sich mit dem Thema immer beschäftigen. Aber du kannst sie dabei auch begleiten und z.B. aktiv einen Nachfolger mitsuchen und diesen, wie schon vorgeschlagen, schon als Co-Traienr mit anlernen, so dass der Übergang auch leichter ist. Ich bin immer für Ehrlichkeit, weil am Ende sowieso alles rauskommmt und man nichts geheimhalten kann.
    Als ich schwanger wurde, hab ich es auch als erstes meiner Mädelsmannschaft gesagt (natürlich nach meinen Eltern und den engen Freunden), damit die das nicht von anderer Seite erfahren. Das erste war der Glückwunsch und die zweite Frage war, wann ich wieder zurück bin. Da ich wohl die Vorbereitung nun nicht da bin, kommt darauf an, wie pünktlich der Nachwuchs kommt, kommen auch ständig Fragen, wie es weitergeht usw. Aber damit muss man sich ja beschäftigen und ich hab festgestellt, dass dabei die Meinung der Mannschaft nicht ohne ist, bevor man über deren Kopf entscheidet. Vor allem, wenn man so nen engen Kontakt wie du hast. Den haben meine Mädels und ich nämlich auch. Also von daher ist es ähnlich. Ich habe das Gefühl, dass sie in die Entscheidungen gerne mit eingebunden werden, so wie deine Jungs vielleicht auch.

  • Hallo,


    vielen Dank für eure auch zum Teil sehr langen Beiträge.
    Viele Erfahrungswerte stecken in diesen drin, teils auch Jahrzehnte, was ich sehr bewundere.


    Was ich in den letzten 5 Monaten - wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht - bei meiner Mannschaft bzw. bei einigen
    Spieler festgestellt habe ist, dass diese sich unter ganz bestimmten Umständen leicht ablenken lassen und sich dann
    eben nicht mehr optimale entwickeln können. Dies sind lanfristige Faktoren und Folgen, was in anderen Mannschaften
    auch vorkommen mag, ich aber bisher in der Art nichts festgestellt habe.


    Sowie Pietro schon geschrieben hat, bin ich für die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen zuständig und nicht für das seelische Wohl.
    In dieser Aussage sehe ich aber mehrere Konflikte. Vor längerer Zeit habe ich mir ein sehr gutes Buch gekauft, welches vom
    Bayerischen Landes-Sportverband mit dem Titel "MANNSCHAFTSPSYCHOLOGIE" herausgegeben wurde und hierin stets und wiederholt stöbere.
    In diesem Buch wird zwischen 1. der autoritäre Trainer, 2. der kooperative Trainer und 3. der beziehungsorientierte Trainer unterschieden.
    Ohne jetzt genauer auf die Details dieser Einteilung einzugehen, kann sich ja jeder ungefähr vorstellen, welche Eigenschaften darunter fallen.


    Ich selber sehe mich in der 2. und 3. Gruppierung. Ich bin der Ansicht, dass sich viele Probleme und Formkrisen mit Gesprächen und psychologischen
    Knifs lösen lassen. Ich gehe offen auf die Spieler zu, nehme jeden so wie er eben ist und versuche das Beste draus zu machen. Manchmal ist mir mein Einsatz
    dabei sogar egal. Mir liegt sehr viel an der persönlichen Beziehung zu den Spielern und daran wie weit diese mir vertrauen.
    Viele Trainer etc. lassen sich als Beispiel noch siezen, um den Abstand zu den Kindern weiterhin aufrecht zu erhalten und damit diese ihre Leistung bringen. Ich halte dies nicht für
    nötig. In meinem Bekanntenkreis haben sehr viele Eltern/Betreuer Probleme mit ihren Kindern, die sie aus meiner Sicht sehr oft falsch lösen. Bestrafung, wo es nicht nötig ist.
    Manchmal ist es besser dem Kind seine Situation und das Fehlverhalten zu erläutern, als nur zu sagen: "Ab auf dein Zimmer!"
    Aber meine Meinung stößt viellerseits auf Ablehnung. Und dennoch weiß ich, dass ich nicht falsch liege. Auch wenn ich keine eigenen Kinder habe/hatte.


    Momentan tendiere ich dazu, einen Mittelweg zwischen euren Vorschlägen zu finden. Dieser würde bei mir an dem Punkt liegen, wenn ich zu
    100% weiß, dass ich gehen werde. Das wird aber erst gegen Mai/Juni der Fall sein. In meinem Umfeld weiß eigl. schon fast jeder das ich früher oder
    später gehen werde, aber halt noch keinen genauen Termin. Den Spielereltern habe ich auch schon eine eventuelle Aussicht darauf gegeben,
    dass ich im Sommer gehen könnte, dies ist aber schon länger her und hatte mit anderen Dingen zu tun. Mit meinem Nachwuchskoordinator des Vereins stehe ich
    in sehr engem Verhältnis. Er weiß aber mit als einzigster wie es momentan aussieht und das ich eben zu 80% gehen werde, wenn nicht sogar 90%.


    Der Verein, die Spielereltern und die Spieler wollen mich alle samt gerne behalten. Selbst der Verein mit dem wir uns in der SG befinden, würde es sehr schade finden
    wenn ich gehe und hatte spaßighalber gesagt, ich könne ja zu denen wechseln, weil es dann keine 50KM, sondern nur noch 47 KM währen

    Nun ist die Frage, ob ich neben der Mai/Juni-Lösung eventuellen Gerüchten vorgreifen sollte und mit meinen Spielern, den Eltern etc. reden sollte,
    wie es momentan aussieht.


    Liebe Grüße,

  • Storge


    du hast sehr gute Ansichten und Vorstellungen
    vor allem, dass du nicht irgendeinen nachahmen willst sonder auf der Suche nach deinem eigenen Weg bist, gefällt mir.


    deshalb wechsele deine Trainerstelle,auch wenn es dir momentan offensichtlich emotional schwerfällt, es wird dich nochmals ein gutes Stück weiter bringen.
    deine Argumentation wird für jeden nachvollziehbar sein und keinen bitteren Nachgeschmack .


    Triff die Entsscheidung für dich relativ zeitnah, sonst gehts du zu lange schwanger und belastet dich.


    gg

  • Habe noch nicht einen Vertrag über länger als 2 Jahren angenommen. Ob jetzt ein Trainerwechsel immer ein Vorteil ist, mag dahin gestellt sein. Wichtig ist aber, das ihr für euch möglichst viel mitnehmt.
    Hin und wieder kann auch eine kurze Pause zum Reflektieren der bisherigen Tätigkeit und der Zukunftsgestaltung ganz nützlich sein.


    Die Angst, das die Kinder danach nicht mehr gut trainiert werden, ist fast immer unbegründet. Denn sollte es wirklich einmal der Fall sein, das eine schlechte Nachfolgeregelung gefunden wird, dauert diese meist nur von kurzer Dauer, bis ein adäquarter Ersatz gefunden wurde.


    Die Verbesserung der Trainerleistung durch den häufigeren Wechsel geschieht im wesentlichen durch die rasche Anpassung an die neue Umgebung. In erster Linie profitieren davon die Spieler im neuen Verein, weil ihnen nícht seit Jahren das Gleiche gebetsmühlenartig gepredigt wird.


    Es ist allerdings auch nichts gegen einen Trainer, der bereits seit Jahrzehnten seinem Verein die Treue gehalten hat zu sagen, wenn der "Jung geblieben ist".

  • Ich bin jetzt seit circa 3 Jahren Trainer bei meiner damaligen F Jgd. im ersten Jahr. Jetzt sind wir in der E-Jgd. feiern als jüngerer Jahrgang erfolge und nächstes Jahr ist ein Titel das Ziel. Pokal,Meisterschaft oder HKM.
    Sollten wir einen davon gewinnen, will ich neue Wege schaffen, aber meinen Jungs werde ich nichts davon sagen, erst wenn es soweit ist, bei einer großen Feier, die ich selbst ausrichten will.
    Ab Januar fange ich jetzt noch als Jugendleiter an..

    >Die, von denen es man am wenigsten erwartet stehen am Ende ganz oben.<

  • Hallo Boas


    du solltes dir wirklich mal einige Beiträge von Andre zu Gemüte führen und deine Denkweise in Bezug auf Kinderfussbvall überprüfen.
    Kinder sind die falsche Grundlage um als Sprungbrett zu dienen, um als Trainer weiterzukommen.


    gg

  • Ich glaube du verstehst das etwas falsch.
    Es kommt vielleicht falsch rüber.
    Aber eigentlich habe ich schon keine Zeit mehr, und will auf dem Höhepunkt gehen. Nichts anderes meine ich damit.

    >Die, von denen es man am wenigsten erwartet stehen am Ende ganz oben.<

  • Boas
    Ich werde ende Saison vermutlich auch wecheln.
    Ich verliere allmählich die Motivation, weil ich mit dem FC Basel im letzten Jahr die F - Junioren Champions League gewonnen habe... da habe ich nicht mehr so viele Ziele.
    Evtl. wechsle ich zu den E - Junioren von Barcelona, weil da der Trainer per ende Saison gefuert wird, da dieser zu wenig Erfolge hatte (in 2 Jahre noch kein Titel gewonnen).
    Den Co - Trainer und Fitnesstrainer darf ich mitnehmen. In Barcelona habe ich dann noch 2 Masseure und einen Mannschaftsarzt sowie 4 Scouts zur Verfügung. Da werde ich mit so einem tollen Trainerstab bestimmt viele Pokale in die Höhe schiessen und "dä Siebesiäch" werden.
    Mein Ziel ist ganz klar, per Saison 2014 - 2015 auch die F - Junioren von Barca an Erfolge führen zu dürfen, denn auch da stockt es ein bisschen mit Gewinnen. Und wichtiger als Gewinnen ist für meine Ambitionen gar nichts.


    Wünsche Dir daher weiterhin viel Erfolg und viele Pokale. Achte darauf, dass keine verloren gehen und reinige diese regelmässig. Alles andere bringt unglück.
    Sieh mich mal an; ich putze ca. 1 Stunde täglich. Den einen Pokal benutze ich sogar als Spiegel...


    Ach vergesst es Leute... 8o


    Grüsse
    TRPietro

  • Ich habe keine Lust mich hier veralbern zu lassen.
    Aber warum sollte ich meine Jungs nicht als super Team übergeben und wieder ein neues Jugendteam heranführen?

    >Die, von denen es man am wenigsten erwartet stehen am Ende ganz oben.<

  • Ein kleiner Hinweis an erster Stelle: Gewisse Sachen kann man auch per PN klären!
    Man muss nicht unbedingt, den Lesefluss eines Themas so gravierend stören.


    Günter:
    Ich denke an der Argumentation wird es nicht liegen. Selber habe ich auch die Erfahrung gemacht,
    das Vereinswechsel - als Spieler - mir immer gut kamen. Wechseln werde ich in jedem Fall, sollten
    diese 80-90% zutreffend sein. Es gibt mir die Chance nochmal ganz von Vorne anfangen zu können
    und den Reiz nochmal volle Kraft zu geben, da mich dort nur wenige kennen werden.
    Den Sprung von der einen D zur anderen D hat mich auch weitergebracht, weil ich dann endlich
    neue Dinge ausprobieren konnte, die ich mit der anderen D-Jugend nicht hätte machen können.


    TW-Trainer: Gerade in der heutigen Welt, ist jeder ersetztbar, die Frage ist nur zu welchen Preis!


    LG.

  • genau, er verstehts eh nicht


    genau, er verstehts eh nicht


    gg

    Günter, du bist "SteffisBistro"-Fan! Ertappt. :D


    Zum Topic:
    Als Trainer ist man ja nicht nur für Ausbildung und Struktur verantwortlich, sondern soll ja auch in gewisser Weise Vorbildpotential haben. Man erwartet zum Beispiel als Trainer von den Spielern offene Karten, wenn es - gerade bei kleineren Vereinen - um die persönlichen mittelfristigen Zukunftsplanungen geht. Viele Trainer/Mannschaften wären enttäuscht, wenn Spieler trotz prekärer Lage die Existenz einer Mannschaft (kleine Vereine mit gerade einem winzigen Team pro Altersklasse) ohne vorherige Ansage mit eiskalter Gleichgültigkeit gefährden. Wenn jemand gehen will oder möchte, dann soll er das gerne tun - aber auf jeden Fall sollte er dies der richtigen Stelle ankündigen. Nennt es "Verantwortungsvolles und Nachhaltiges Handeln".

  • Sicher habe ich als Trainer viel Verantwortung, gegenüber meinen Spielern, deren Eltern und dem Verein gegenüber.


    Die Frage ist nur, ob es wirklich Sinn ergibt, wenn ich etwas ankündige und dies nicht einhalten werde.
    Es besteht durchaus noch eine kleine Chance, hier im Verein zu verbleiben, möge sie auch noch so gering sein.
    Hier im Thema wurden viele Ansichten gut beschrieben und zum Teil auch wiederlegt.


    Es ergibt sich nun aber die Frage, was ist rechtzeitig und was zu spät. Ich selber erhalte im Mai/Juni die Rückmeldung
    ob ich angenommen wurde, oder eben nicht. Das Gespräch später als Mai/Juni zu führen währe für mich keine Option.
    Das Gespräch vorher zu vereinbaren, ist durchaus eine Lösung, der ich mich nicht komplett im Weg stehe.
    Nun das Problem hierbei: Ich verunsichere die Jungs und Mädchen doch nur unnötig. Und das, entgegen meines Erstebens.
    Ich möchte das diese mehr Selbstvertrauen, Zuversicht und vorallem Spaß mit den Mitspielern und dem Fußball haben
    und sich im Februar nicht schon Gedanken über den kommenden Trainer machen.


    So ist zumindestens mein aktueller Stand, von dem ich aber auch abrücke, wenn ihr mich in irgendeiner Weise überzeugen könnt.
    Momentan lautet mein Plan, den Jungs Bescheid zu geben, sobald ich eine Rückmeldung erhalten habe oder diese eben nachfragen.


    Über die Nachfolge mache ich mir auch keine Gedanken. Da haben wir hier im Verein laut DFB "minder qualifizierte", die ihre Arbeit aber trotzdem gut machen.


    LG.