Trainer, aber auch Papa

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  • Hallo,



    wie viele von Euch, bin ich Trainer einer Mannschaft (F-Jugend), in der auch mein 6jähriger Sohn mitspielt. Oft ist (oder scheint....) es ja so, als wären die Trainersöhne immer auch die besten Spieler der Mannschaft. Bei uns ist das nicht ganz so. Meinen Sohn würde ich in einem Ranking (um Gottes Willen: Ich habe natürlich kein Ranking, aber ich weiß nicht, wie ich sein Lesitungsverögen besser vermitteln kann) meiner 8 Spieler auf Platz 3 stellen.


    Ist ja auch in Ordnung. Aber ich als alter Fußballer sehe, dass andere sich schneller als er entwickeln und ihn wahrscheinlich bald überholen werden. Hand auf´s Herz: Mir ist es egal, ob er später mal Kreisliga oder Kreisauswahl kickt, ehlrich. Hauptsache, er hat Spaß. Ich befürchte nur, dass es ihn kränken könnte, wenn er mitbekommt, dass er schleichend von den anderen überholt wird und daher vielleicht auch mal öfter ausgewechselt wird, als bisher.



    Kenn ihr das und wie geht ihr damit um?



    Danke und gruß

  • Warum machst du dir darüber einen Kopf, lass es auf euch zukommen.
    Es kann sein das er aufeinmal einen Leistungssprung macht oder einen hänger bekommt, vielleicht hat er auch bald keine Lust mehr.
    Mach dir um sowas doch kein Kopf, als Trainer must du dichs chon um genug andere sachen einen Kopf machen

    "Trainer werden ist nicht schwer - Trainer sein dagegen sehr!"


    Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.


    Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.


    © madd!! 2011. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren und Kritisieren ohne Erlaubnis. :P

  • 6-jährige registrieren nicht, wenn sie von anderen überholt werden. Die könnnen das eigene Leistungsvermögen gar nicht einschätzen und erst recht nicht mit anderen vergleichen.


    Warum sollte er eigentlich häufiger ausgewechselt werden? Ist bei Dir die Einsatzzeit abhängig vom Leistungsvermögen?


    Ganz unabhängig davon: Wellenförmige Entwicklung ist normal. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sie häufig vor einem großen Schritt nach vorne stehen, wenn sie scheinbar auf der Stelle treten.


    Wie man damit umgeht? Nimm es zur Kenntnis und das war´s.

  • realistisch betrachtet gesehen wars bei uns immer so der die Trainerkinder oder enkel immer mit die Besten waren vor allem in der frühen Jugend was klar daran lag das Du die Väter - Opas das Fussballinteresse geweckt war, sie oft zusätzlich auf dem Sportplatz waren und noch dazu auch daheim mit Papa Fussball gespielt haben.




    Mometan in der D-C Jugend sehe ich Kinder die waren früher Top haben aber nun aufgrund Pubertät, Gewichtszunahme und anderen Interessen total den Anschluss verloren. Da trainiert in 2 Fällen auch der Vater sind beides Auswechselspieler und werden behandelt wie jedes andere Kind auch.




    Unabhängig davon jetzt wieder von der Jugend von der Du redest wenn Du auf Andres Thesentrip bist müssten eh alle Kinder zu gleichen Spielanteilen spielen von daher hätte sich dann das Problem eh ganz automatisch geregelt trainiert wird für alle gleich und gespielt auch und wer weiß was in einem Jahr in der neuen Runde dann ist und ob Du überhaupt noch sein Trainer bist.

  • Zunächst möchte ich den "Fußballgott" einmal loben, weil er die nötige Kritik als Vatertrainer mitbringt, ...die fehlt den meisten Vatertrainern, ...ich darf das sagen, ...denn ich war auch einer, der Fehler machte. Meine Fehler waren, dass ich meine Söhne -und ich hatte in jedem zweiten Jahr zwei Söhne in einer Mannschaft- dass ich sie anders behandelt habe. Anders behandelt habe ich sie, weil ich sie verbal härter ran genommen habe. Das endete mit Streitigkeiten auf der Heimfahrt im Auto und auch am Kaffeetisch zu Hause, wo das Spiel ordentlich alla Löw besprochen wurde. Hier sparte ich auch nicht mit Kritik an meinen F oder E Söhnen. Das war -im Nachhinein- eine Kathastrophe, ...hier fühle ich mich schuldig, das ist mir heute peinlich und ich kann euch vor soviel schwachsinnigem Trainerehrgeiz nur warnen. Aus der Ferne betrachtet, ...einfach nur traurig und komplett lächerlich.


    Für mich sind die meisten Vatertrainer ein rotes Tuch. Ich fühle mich hier wie ein ehemaliger Kettenraucher der zum Nichtraucher wurde. Mir verdreht sich ständig der Magen, wenn ich sehe, was so abläuft. Es mag sein, dass NF hier in Teilen ein wahres Wort beschreibt, ...das was er beschrieb, sind für mich Beispiele von Trainerkindern, die Aufgrund der "Privaten Förderung" + -wie ich es beschrieb- das möglicherweise verbale Sonderpuschen der Väter derzeit besser spielen, als andere Kinder, die das nicht erfahren. Meiner Erfahrung entsprechend, endet das oftmals aber so, dass das geschieht, was der Dfb sagt. Es besteht die große Gefahr, dass das langfristig nicht gut geht. Es geht nicht gut, weil diese Söhne irgendwann die Schnauze voll haben. Die Trainerväter sind ihnen oftmals peinlich, sie sind ausgepowert und der Vatertrainer löscht mit der Zeit das Fußballbegeisterungslicht. Es endet damit, das Sohnemann nicht mehr will oder ein deftiger Streit zur Aufgabe des Trainers führt. Das ist sehr schade und kein seltenes Beispiel. Ferner fallen mir Trainerväter auf, weil sie


    -ihre Söhne zu stark einschätzen, wo der Hund -wie beschrieben- schon begraben liegt, weil es zu einem ständigen Mißverständnis und Mißverhältnis zwischen der falschen Einschätzung des Trainervaters im Bezug auf die tatsächliche Leistung des Sohne und der tatsächlich möglichen abrufbaren Leistung seines Kindes kommt.


    -ihre Söhne aus gleichem Fehler (Fehleinschätzung) meist auf der 10 spielen lassen, obwohl andere Insider dieses sehr schnell erkennen.


    -Ferner trainieren Trainerväter oftmals die erste Mannschaft der jeweiligen Jugend, obwohl der Sohn leistungsmäßig dort überhaupt nicht hingehört. Das erkennen die Insider oftmals, aber keiner mag was sagen, weil Trainerväter oftmals zu ehrgeizig sind und dann mit dem Abtritt drohen, statt dort hin zu gehen, wo ihr Sohn leistungsmäßig hingehören.


    -Bei Anfragen des Kreisauswahl.- oder Stützpunkttrainers ihren Sohn anpreisen, obwohl der direkt nach dem ersten bis dritten Training dort weinend wieder auf der heimatlichen Matte punktlandet, ...was ja das übrige Bild der Überforderung oder auch Unterdrückung wiederspiegelt. Ich weiss, ...harter Tobak, aber das ist meine Wahrheit, wie sich am jüngsten Wochenende wieder ergab. Trainerbonus nennt man das wohl.


    -Hierbei schauen Vereine zu oder sie bemerken diesen Mist überhaupt nicht.


    Diese Fehler wiederholen sich regelmäßig und meist über Jahre und Vatertrainer ist meist nicht in der Lage sind,
    diese Fehler zu erkennen oder sie erkennen sie, setzen sich jedoch in
    ihrer manchmal und in manchen Fällen meist selbstherrlichen Art selbstverständlich darüber hinweg, ....unsere kleinen Herrgötter -Ausnahmen bestätigen die Regel-.


    Das sind u.a. die Gründe, warum ich immer die Forderung ausspreche, dass die Vereinsphilosophie und das Vereinskonzept feste Regeln vorgibt, wie man diese eigentlich unerträglichen Probleme regeln und abschaffen könnte. Hier träfe das Thema -Sichtungstraining- das Problem, wo bei einem festen bestehenden Sichtungssystem die Vatertrainer ihr Mitspracherecht verlieren oder es verkleinert wird (mehrere Trainer sichten auf sinnvolle Art).


    Deshalb rate ich dir lieber Fußballgott-Trainervater, ...ändere deinen Namen :) , weil er paßt überhaupt nicht zu deiner Einstellung.


    Zudem, ...gehe im kommenden Jahr dorthin, wo dein Sohn leistungsmäßig hingehört, ...was dir ja bei deiner Einstellung nicht schwer fallen dürfte.


    Sehe ein, das es oftmals eben nicht so ist, dass der Trainersohn der Beste ist, sondern ins normale Mittelfeld gehört oder auch manchmal gänzlich fehl am Platze ist


    Behandel ihn so, wie jeden anderen Spieler auch, ...sowohl in der Ansprache, als auch was seine Leistungen angeht, die du abforderst


    Sprech mit ihm nach dem Spiel möglichst nicht, es sei denn, ...du willst ihn kräftig -aber begründet- loben und ihn derbe in den Arm nehmen


    Ansonsten möchte ich dem, was Follkao angab unterstreichen, ....es ist ein leistungsmäßiger Wellenflug. Erst ungefähr ab dem Ende der D sieht man, ...das viele gute Spieler aus den Minis, von vielen unscheinbaren Spielern leistungsmäßig überholt werden. Das war schon immer so, das wird so bleiben und ist -wenn man es denn in der Lage ist wahrzunehmen- ein wichtiges Indiz dafür, ....sich bei allen Spielern die gleiche Mühe zu geben, was mich bewegt, den letzten Punkt zu nennen.


    Lass sie alle, zu gleichen zeitlichen Teilen auf jeder Position spielen (Rotation) und nehme hierbei keine Rücksicht auf den derzeitigen Leistungsstand des Kindes und "scheiss" was auf das Ergebnis, ...dann wärst du schon um Kilometer besser, als diejenigen Trainer...die ich so beäuge, sorry an die, die sich jetzt angesprochen fühlen. Hierbei begrenze die Bewertung der Leistung nur auf die Altersziele. Gruß Andre

  • Hallo Fußballgott,


    ich sehe das nicht ganz so kritisch wie Andre, vielleicht weil ich andere Erfahrungen gemacht habe: wir haben in den folgenden Mannschaften Trainerväter: F1, F2, E1, E2, D1, B1, A1. Nur in der F1 stellt der Trainersohn den eindeutig besten Spieler. In der E1, B1 und A1 gehören die Trainersöhne zu den Besten, in der D1 zum gehobenen Durchschnitt, in der F2 und E2 zu den schwächeren. Fast alle Trainer schätzen ihre Kinder richtig ein und alle Kinder spielen in Mannchaften, wo sie leistungsmäßig hingehören, da wir schon ab der F-Jugend die Mannschaften "sichten" und gemeinsam mit allen betroffenen Trainern die Kinder in Mannschaften einteilen. Erst dann verteilen sich die Trainer auf die neu gebildeten Teams, i.d.R. dorthin wo ihre Jungs spielen, was nicht unbedingt ideal ist, wofür man aber Verständnis haben muss. Das funktioniert sehr gut und die von Andre beschriebenen Probleme mit den Trainervätern gibt es in keiner unserer Mannschaften. Allerdings war das nicht immer so und wir mussten von Vereinsseite einiges tun, um diesen Modus einzuführen. Der ein oder andere Trainer, dem das nicht passte, blieb dabei auf der Strecke, dafür kamen neue dazu. Es hängt halt immer vom Charakter des einzelnen Trainers ab, wie ehrgeizig er ist und mit welchem Abstand er das eigene Kind betrachten kann. Ein wichtiger Punkt in dem Zusammenhang ist die Ausbildung der Trainerväter. Es ist erstaunlich wie sich Einstellungen nach einer Teilnahme am Kindertrainerlehrgang ändern können. Ich wünschte auch, ich hätte für jede Mannschaft einen "unabhängigen" Trainer, aber das ist leider gerade bei kleineren Vereinen eine Illusion, daher sind wir gezwungen auf Trainerväter zu bauen. Man muss sie begleiten, ausbilden und wenn man bereit ist, sie beizeiten einzunorden oder in Zweifelsfall sogar wegzuschicken, dann kann es auch mit Trainervätern recht gut funktionieren. In den unteren Altersklassen (bis einschließlich E) gilt ohnehin die Devise alle Kinder gleichermaßen einzusetzen und auf allen Positionen spielen zu lassen. Ein Trainer, der das beherzigt, kann schon mal einige der beschriebenen Fehler nicht begehen. Über die Entwicklung Deines Sohnes würde ich mir keine Gedanken machen. Wie schon einige Vorredner sagten, sind Stagnation und plötzliche Entwicklungssprünge in dem Alter ganz normal. Manchen Kindern merkt man förmlich an, dass sie bald den nächsten Sprung machen. Oft ist das gerade nach eine Zeit der Stagnation der Fall. Da Du Dir grundsätzlich Gedanken über Dein Handeln machst, wirst Du wahrscheinlich wenig Probleme bekommen. Geh es einfach locker an und alles wird gut. ;o)

  • "Anders behandelt habe ich sie, weil ich sie verbal härter ran genommen habe. Das endete mit Streitigkeiten auf der Heimfahrt im Auto und auch am Kaffeetisch zu Hause, wo das Spiel ordentlich alla Löw besprochen wurde."


    das kenne ich sehr gut, war bei mir auch so. aber, man kann ja lernen und sein verhalten reflktiert ändern. mir hat dabei meine frau geholfen, die irgendwann losgepoltert hat, der ganze fußballmist geht ihr auf den keks, immer und überall fußball, schon beim frühstück wurde über transfers geredet usw. sie meinte, ich hätte mich verändert und das nicht positiv. dann hat sie sich die spiele auch nicht mehr angeschaut und ihr eigenes ding in der zeit gemacht. da habe ich dann gemerkt, dass fussek nicht alles ist und auch das verhältnis trainervater vs söhne neu definiert. und ich muss sagen, es geht, nicht zuletzt weil meine beiden, inzwischen 13 und 14 die ganze sache auch kapiert haben. nun ist fußball das was es eigentlich sein sollte, unser hobby, ohne stress aber mit mehr spass, mit weniger allumfassender dominanz dafür aber ehrlicher im umgang in unserer familie. und vlt. kommt meine frau in dieser saison mal wieder zum platz.


    einer meiner söhne spielt die zehn, hat aber kein bock auf kreisauswahl usw. will er nicht, wurde seinerzeit von einem anderen trainer dahin mitgenommen und hat für sich erkannt, dass dieser egoismus der dort vorherrscht nicht zu seiner fußballphilosophie gehört. er ist eigentlich der klassische schönwetterfußballer, der, wenn er bock hat, alles kann und wenn nicht, keinen schritt zuviel läuft. dann klagt er auch bei der auswechslung nicht und es gibt keine diskussionen mehr wir früher, weil ich seine einstellung inzwischen akzeptiere.


    der andere ist kapitän, nicht von mir ausgewählt, sondern von der mannschaft gewählt. er ist nicht immer der beste, hat aber eine große sozialkompetenz, was die anderen wohl zu schätzen wissen. er hat sich selbst immer als einen der besten wahrgenommen, ewiger streitpunkt bei uns, wenn ich ihn kritisierte, inzwischen ist dies aber kein thema mehr. er gibt alles und ich fordere nicht mehr als das er sich anstrengt, wie die anderen auch und gut ist. keine probleme mehr, und bei allen kommt der spass wieder.


    wie viele trainer bin ich als vater dazu gekommen, weil gerade einer gebraucht wurde. erst als co dann richtig. aber leute, eins sage ich euch, so sehr ich es geniesse meine jungs zu bewundern und soviel freizeit mit ihnen verbringen zu können, wenn ich später eine andere mannschaft übernehme, werde ich den fußball noch entspannter genießen können, denke ich mal. :thumbup:

  • Ranwie, Siebener


    Eure Statements finde ich richtig klasse, weil sie sehr ehrlich sind und damit kann ich und vielleicht auch andere etwas anfangen, um vielleicht den einen oder anderen Fehler zu vermeiden oder zu verbessern.


    Ranwie, ...was du über die Begleitung der Vatertrainer und die Philosophie des Vereins schreibst, ....das die einigen Trainer/Vatertrainern bei der Umstellung nicht passten und dann gar gingen und andere kamen, deckt sich zu 100 Prozent mit dem, was ich zu diesen Themen denke und gepostet habe. Es steht und fällt mit der Vereinsphilosophie.


    Erst gestern habe ich noch mit einem sehr sehr erfolgreichen A Trainer über die 3`er Kette -die er seit Jahren spielen läßt- diskutiert. Er wird hier immer wieder angefeindet bzw. darauf angesprochen, das er doch besser die Viererkette spielen sollte. Er sagte - dass das seine Philosophie sei, ...weil....und wenn der Verein das wünscht, soll er es bei seinen Trainern offiziell als "Marschrute" vorgeben. Dann könne er sich überlegen, ob er hier nun mitmachen möchte oder ob er sich einen anderen Verein suchen soll. Das sagt ein Trainer...ein guter Trainer....trotz Dreierkette in der A. Das ist das, ...was ihr offensichtlich praktiziert.


    Ich selber bin bestimmt ein Extrem, weil ich meine, dass ich einige Fehler gemacht habe. Ich gehe nicht über meine Fehler hinweg, ...vielleicht auch weil ich mich im Falle eines Traineramtes gerade auf Grund meines Ehrgeizes verbessern wollte, statt hier eine Verdrängungstaktik vorzunehmen. Hierzu bin ich in der Lage, ..heiße zwar nicht Einstein, aber dazu reicht es noch, wobei ich da bei einigen anderen eher Zweifel habe, sorry.


    Zudem möchte ich Ranwie`s Anmerkung hinsichtlich der Umschreibung, ...dass ich -sinngemäß- so schreibe/beschreibe, weil es meine persönliche Erfahrung ist. Die Erfahrung die ich hier gemacht habe und derzeit akut mache entsteht nur deshalb, weil es in dem Verein in dem ich mich als Vater und ehemaliger Trainer in diesem Bezug -wie oben beschrieben- eben so läuft (der Verein gibt die Philosophie nicht vor). Dazu kommt, dass ich um die Dinge weiss und kritisch bin. Ferner erlebe ich derzeit den dazu passenden "Akutfall", wo ein Trainer vom Kreisauswahltrainer befragt wird, wer denn wohl in die Kreisauswahl -neben den Nummern, die er sich bereits selbständig ausgesucht hat- zum dortigen Sichtungstraining eingeladen werden sollte. Ich spreche hier von einer E. Mein eigener Sohn gehört dort zu den vier talentiertesten, ...über den Trainersohn wurde anfangs der Saison diskutiert, ob der denn überhaupt noch in die "Erste" gehört. Da hat der Trainer doch glatt seinen eigenen Sohn benannt. Zunächst habe ich gedacht, -Typisch, das passt, ...aber auch....macht nichts, mir ist diese Frage nicht so wichtig, scheiss was auf die Kreisauswahl...- aber im Nachhinein platzt mir der Kragen wegen dieser Frechheit, weil das ist mein denken und vielleicht nicht das Denken meines Sohnes, welcher nach Ansicht aller Insider die darum wissen um die Einladung betrogen wurde!


    Nun stehe ich gerade heute Nachmittag wieder vor der Entscheidung, den Trainer darauf anzusprechen. Ich habe das Gespräch (Trainer/Kreisauswahltrainer) 1:1 mitbekommen. Spreche ich ihn an, wird er meinen Sohn -wie beim letzten Streit- auf der Bank sitzen lassen, davon gehe ich aus. Beschwere ich mich beim Verein, ...werden sie zu ihm halten...wie beim letzten Mal....davon gehe ich auch aus. Meine Frau rät mir, die Klappe zu halten, ...weil uns ist die Kreisauswahl eher egal. Ich weiss auch, ...das wenn er wirklich gut ist, dieses auch später noch zu Tage kommen wird. Dennoch kenne ich mich und ich werde die "Fresse" wohl nicht halten können, weil es so tierisch unverschämt und gemein meinem Jungen gegenüber ist.


    Dieses ist ein Beispiel, mein Beispiel und ich bin sicher davon geprägt. Ich glaube aber, dass dieses Beispiel nur stellvertretend für viele andere Beispiele ist, die immer wieder passieren, allerdings oftmals ohne dass es die Spieler oder Eltern bemerken, weil der kleine Herrgot denen dann auch noch eine passende Geschichte verklickert. Hier habe ich das Gespräch nuneinmal -zusammen mit einem anderen Vater- zufällig mitbekommen. Diese Geschichte passt zum Thema Vatertrainer, ..findet ihr nicht?

  • Mensch Andre


    das ist doch ganz einfach, du hast deinem Sohn gegenüber eine Verpflichtung.


    hältst die Klappe, du ärgerst dich ewig, dein Sohn hat Nachteile.


    also ganz einfach, Anruf beim Auswahltrainer, Anliegen kurz schildern, lass ihn entscheiden.


    du wirst dir nie vorwefen müssen, nichts getan zu haben, dein Sohn auch nicht.


    das Auswahltraining soll man zwar nicht allzu hoch stellen, aber auch wenn die eigenen Ambitionen nicht von Träumerein bestimmt sind, für die
    fussballersichere Weiterentwicklung deines Sohnes ist immer sinnvoll.


    Mein Sohn setzt Schule auch vor Fussball, trotzdem geht er mit Begeisterung in jedes Stützpunkttraining, und es hat ihn auch weitergebracht.


    also, in Sinne deines Sohnes, werde aktiv, nicht über den Verein, direkt an den Auswahltrainer, normalerweise kann man mit denen reden,
    die kennen das Problem des gemeldeten oft wenig talentierten Trainersohnes allzugenau, einige sind da inzwischen sehr allergisch dagegen.


    Günter

  • Hallo Andre, die Geschichte paßt sehr gut zum Thema und ich wäre an Deiner Stelle auch ziemlich erbost. Oft - und das wohl auch in Deinem Fall - liegt es an den Strukturen in den Vereinen. Stimmen die nicht, läuft man als Vater gegen Wände. Ich bemühe mich als Jugendleiter einen groben Überblick über die Spieler aller Mannschaften zu bekommen, schaue mir regelmäßig Spiele an und spreche so oft es geht mit den Trainern. Wir haben zudem einen Cheftrainer für die Jugendabteilung der mannschaftsübergreifend unterstützt, Ausbildungsziele und Trainingsinhalte für die Altersklassen ab D-Jugend vorgibt und die Einhaltung auch "überprüft". Auch gibt es feste Vorgaben für die gesamte Jugendabteilung zur Spielphilosophie. Ab der D-Jugend müssen alle mit Viererkette spielen, in F- und E spielen wir mit zwei Dreierketten. Alle Trainer halten sich daran, auch wenn es gerade zu Anfang mit der Viererkette häufiger mal auf die Mütze gibt. Wenn wir Spieler zur Kreisauswahl schicken, entscheidet das nie ein Trainer alleine, wir setzen uns immer im Team zusammen und das letzte Wort hat der Chef-Coach der Jugend, der selbst auch Auswahltrainer ist und am besten einschätzen kann, wer Chancen hat. Aber es hat Jahre gedauert und das sprichwörtliche Blut, Schweiß und Tränen gekostet, um dahin zu kommen und es war auch nur möglich, weil wir den Vorstand davon überzeugen konnten, wie wichtig eine gute Jugendarbeit auch für den Seniorenbereich ist und das in gewissem Umfang auch Geld in die Hand genommen werden muss. Gibt es solche festen Strukturen und Hirarchien nicht, macht irgendwie jeder sein Ding und der einzelne Trainer erhält Handlungsspielräume, die ihm nicht zustehen und den Kindern nicht gerecht werden.


    In Deinem Fall hat Günter schon recht mit seiner Empfehlung. Die Auswahltrainer wissen normalerweise genau wie es läuft. Wie oft die sich wohl denken "schau an, wieder ein leidlich talentierter Trainersohn, den sie uns schicken"? Es ist Dein gutes Recht ihn anzusprechen, jedenfalls dann, wenn Dein Sohn gerne zur Auswahl möchte und wenn er da hingehört.

  • Ich habe den Kreisauswahltrainer schon getroffen und mit ihm geredet. Übrigens waren es seine Worte, ...mit dem auf der 10 spielenden Trainersohn, der dort oftmals nicht der Richtige ist, ...aber das nur am Rande. Ich habe meinen Sohn aber nicht "angeboten" und er machte mir auch nicht das Angebot, dass er dennoch kommen sollte. Ich bin nicht daran interessiert, hier wie einige geifernden träumenden Eltern zu reagieren, ...genau das möchte ich nicht. Darum ging es mir aber auch nicht. Ist er gut, ...wird man es erkennen, wenn nicht, dann eben nicht. Man sagt ihm nach, das er sehr gute Anlagen hat und andere sagen auch, dass er zu den Leistungsträgern gehört, ...was natürlich meinen vorsichtigen im Wissen um die Dinge -skeptischen- aber auch -stolzen- Vaterblick bestätigte. Mir ging es um die Frechheit und die Ungerechtigkeit, da dreht sich mir der Magen. Mal sehen was geschieht, ich weiss es noch nicht, denke jedoch, dass ich Günters und Ranwies Rat entsprechen werde.


    Ranwie, in deinem Verein würde ich gern trainieren, das hört sich alles Spitze an und entspricht genau meinem Geschmack.

  • Ranwie, in deinem Verein würde ich gern trainieren, das hört sich alles Spitze an und entspricht genau meinem Geschmack.

    Naja, es macht sich zwar, aber auch bei uns läuft längst nicht alles rund. Insbesondere haben wir trotz aller Bemühungen immer zu wenig Trainer. Du kannst also gerne vorbeikommen. ;o)

  • Andre manchmal verstehe ich dich nicht.


    kennt der Auswahlspieler deinen Sohn?


    weisst du wieviel Spieler denen angetrragen werden, von blinden Vätern?


    weisst du, dass die auch auf vernünftige Vorschläge bzw. Meinungen, die argumentativ vernünftig rübergebracht werden, angewiesen sind.


    die sollen 100 spieler beobachten und 20 auswählen (guter Tag, schlechter Tag).


    Da er dich ja schon kennt, dürfte es für dich doch kein Problem sein: ans Telefon , Sachlage schildern entscheiden lassen.


    die sind doch nicht doof, die könnnen sehr wohl anbiedernde Eltern und begründete Anliegen unterschieden.


    Es dreht sich nicht um dich, sondern um deinen Sohn.


    Wärst du hier in der Gegend hätte ich schon angerufen..


    Du sprichts immer von Verpflichtungen der Trainer gegüber den Kindern. richtig.
    aber denke mal zuerst an deinen sohn, die anderen eltern denken nämlich nicht an den. wieder mal eigene Erfahrung.


    Günter

  • Hallo Andre,


    sehe es hier wie Günter. Mit den Auswahltrainern kann man reden, und wenn Dein Sohn wirklich Talent hat, blamierst Du Dich dort auch nicht,wenn Du ihn vorstellst. Und wenn nicht, geht die Welt auch nicht unter....


    Sollte der Vereinstrainer Deinen Sohn nur aus dem Grund nicht spielen lassen, weil er Streit mit Dir hat, ist das nicht akzeptabel. Würde mich beim Verein über das Verhalten des Trainers beschweren und wenn alles nichts hilft, sofort den Verein wechseln. Gute Spieler sind überall willkommen und Freunde finden die Kinder auch sehr schnell. Ist jedenfalls meine feste Meinung: Läßt ein Trainer seinen Frust an den Kindern aus, und läßt sich dies anders nicht abstellen, würde mein Sohn kein Spiel und kein Training mehr dort absolvieren.


    Gruß Karl

  • Ranwie
    So wie das bei Euch läuft, wünsche ich mir das auch...


    Vatertrainer bewegen sich immer auf einem schmalen Grad. Auf der einen Seite steht die Bevorzugung des eigenen Sohnes; auf der anderen Seite die Benachteiligung des eigenen Sohnes, um nicht den Eindruck zu erwecken man bevorzuge ihn. Ja, auch ich habe mich schon bei Benachteiligung erwischt.


    Das Thema Auswahlmeldung ist da eine ganz heikle Kiste. Auch bei uns war es bei der ersten Sichtung so, dass auffallend viele Trainersöhne da waren. Bei manchen war das berechtigt; bei anderen eher nicht. Es gab durchaus Kenner, die meinten, ich solle meinen Sohn auch melden. Ich habe davon abgesehen. Ich sehe ihn einfach nicht unter den Top15 im Kreis. Und wenn ich ihn da nicht sehe, sollte ich ihn auch nicht melden. Und da verstehe ich manch einen Kollegen nicht. Jeder, den ich melde und der es dann nicht schafft, ist ja ersteinmal enttäuscht. Nach meiner Überzeugung darf man dann schon aus Fürsorgepflicht keine knappen Fälle melden. Haben die dann wirklich eine so gestörte Wahrnehmung in Bezug auf den eigenen Sohn?


    Grundsätzlich sehe ich die Kreisauswahl in der E-Jugend ohnehin mit gemischten Gefühlen. Ich halte das für zu früh.

  • Habe über Eure Worte nachgedacht.


    1. Der Kreisauswahltrainer weiss bescheid


    2. Den Trainer zu konfrontieren, ...macht keinen Sinn. Er würde sich angegriffen fühlen, ...ich wäre der Böse und u.U. würde mein Sohn drunter leiden. In diesem Zusammenhang möchte ich den "Frieden"/naja eher Waffenstillstand :D der zwischen mir und diesem Trainer derzeit besteht, nicht gefährden.


    3.Mir ist es das nicht wert, weil


    a)der Trainer über Jahre gezeigt hat, dass er keinerlei bis kaum Lehren aus Fehlern gezogen hat. Er erkennt die Fehler nicht/erkennt sie nicht an und zieht sein Ding durch, was in Teilen auch o.k. ist, ...aber in bestimmten Grundsatzfragen eben nicht. Nur ich werde dieses Problem nicht lösen können, es sei denn, ich wäre der Trainer, was ich nicht bin und nicht mehr werde, ...vorraussichtlich.


    b)zudem ist mein Sohn -zur Zeit- nicht Willens bis in der Lage, einen weiteren Termin -hier Kreisauswahl- mit Willenskraft durchzuziehen. Ich glaube eher, dass er dort den nötigen Willen -den ich ganz wichtig finde- nicht zeigen würde. Ich glaube schon, dass er in den Kader kommen könnte. Er ist bei der Leichtathletik zum Stützpunktkader eingeladen worden, weil er sehr schnell und sehr ausdauernd ist. Zudem hat er eine gute Motorik, ist zduem sehr beliebt (im Gegensatz zu seinem hässlichen Vater ;) ). Ich habe drei Söhne, der älteste wurde nach der D zu einem Leistungsträger und wohl besten Spieler in der C 1 und spielt die neue Saison -seltener Weise- direkt in der B 1 auf der 6èr Position. Die B 1 wird meiner Meinung nach Aufsteigen können (in die Bezirksliga). Die Chancen standen vom Spielerpotenzial noch nie so gut. Mein Mittlerer spielt als 6èr in der C 1 Kreisliga A. Er war mal beim Stützpunkt und schied mangels ausreichenden Ehrgeizes aus. Ich erwähne das, weil ich den Unterschied zu meinem Jüngsten kenne. Der Jüngste -um den es hier geht- ist im Vergleich zu den älteren Brüdern der Talentierteste. Ohne Beeinflußung war er derjenige, der bereits bei den Minis rechts neben der Traube aufs Tor lief und gelangweilt vom Platz kam, weil man ihn nicht anspielte, ...so er damals.


    Er ist schnell, ausdauernd, beidfüßig von Anfang an. Ihn zeichnet eine auffällige Spielübersicht und Spielintelligenz aus. Z.B. spielt er bewußt auch Steilpässe durch gegnerische "Abwehrreihen" genau in den Lauf eines Mittspielers, ohne das der Trainer das abverlangte. Das bestätigte er unzählige Male. Ferner spielte er bereits in der F als einziger die Bälle auch mal hinten herum, was für einen F-Ling eher untypisch ist.


    Was er derzeit nicht zeigt ist, dass er auch mal alleine durchbricht oder mit dem Ball so schnell in den freien Raum geht, wie es für ihn möglich ist. Er macht alles für die Mannschaft, dabei zeigt er sein maximales Können nicht. Ein Trainervater der selber hoch spielte und seinem Sohn dort auch immer zuschaut sagte, dass er super gute Anlagen hat, die er aber derzeit noch nicht ausspielt. Man sieht aber, das er es könnte, wenn er denn wollte/man ihn dazu ermutigen würde, ....


    Fazit: Es ist alles notwendige vorhanden, ...bis auf eines....sein Wille.


    Schickte ich ihn, wie ihr es im Guten meint zum Sichtungstraining bei der Kreisauswahl im Bereich E, dann könnte es passieren -wahrscheinlich sogar-, ...dass er eine Zeit dort spielen würde. Weil ihm persönlich der Wille -ich betone: derzeit- im ausreichenden Maße meiner Ansicht nach fehlt (er sagt, "Ich möchte nicht unbedingt dorthin, dann habe ich ja noch weniger Zeit und kann nicht mehr zum Klavier....", ...würde er irgendwann dort ausgesiebt und käme auf die "Beobachtungsliste".


    Besser wäre es meiner Ansicht in diesem Fall, ihm Zeit zu geben. Zur D -vor allem zweites Jahr- könnte es die richtige Zeit sein, weil da meistens noch einen Schub gibt -meine Erfahrung. Dieser Schub könnte hier dazu führen, dass ich -soweit das Auge im Bezug auf seine Fähigkeiten nicht trübt- das er dann immer noch dazu stoßen könnte. Ihm würde, wenn er denn tatsächlich leistungsmäßig in der Lage ist, nichts wegrennen. Derzeit wäre es größter Wahrscheinlichkeit nur ein Bauchpinseln und letztendlich ein tschüssi, ...was dem Trainersohn vermutlich bevorsteht. Es wartet ein tiefes Loch, aber das muß Trainer -so er denn feinfühlig genug ist- noch schmerzlich lernen. Ist jedenfalls meine Erfahrung mit den abgesägten Spielern.


    Deshalb werde ich ihn nicht anpreisen, was ich bei dem Gespräch mit dem Kreisauswahltrainer, den ich zufällig abends in der Stadt traf aus genannten Gründen nicht tat. Vielmehr geht und ging es mir ausschließlich um die Frechheit, hier meinen Sohn seitens des Trainers nicht benannt zu haben, dafür aber seinen Sohn zu benennen. Wir hätten -nach einem Gespräch mit unserem Sohnemännchen- die Kreisauswahl vermutlich sogar abgesagt, ...wiederum....aus genanntem Grunde.


    Wie erwähnt, gehöre ich nicht zu den Eltern, die hier eine Profikarriere hineinwünschen, ...ganz im Gegenteil. Gruß Andre

    Einmal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Andre, mal ne Definitionsfrage


    was heisst bei euch Kreisauswahl, und welchen Stellenwert hat die, spielen da auch Jungs aus den Leistungszentren mit, oder habt ihr in eurem Raum keine?



    bei uns gibt es den Stützpunkt, hier wird der Wert auf das Training gelegt, vergangenes Jahr D-Jugend wurden nur 3 Spiele gemacht, bei denen alle zum Einsatz kamen.,
    ansonst jeden Montag Training. und im Prinzip kann jeder der will, zum Probetraining kommen, wenn ihn sein Trainer empfiehlt. oder die Empfehlung von
    Leuten kommt, die den Stützpunkttrainern als Kenner bekannt sind..


    Trier wurde jetzt als Leistungszentrum anerkannt, d.h. die kriegen ca 50.000,--€ Zuschuss im Jahr vom DFB, jedoch mit Auflagen, 2 A-Schein-Trainer
    im Jugendbereich.dieJungs trainieren dann auch jeden Tag in der Woche.


    die Spieler dieses Leistungszentrums gehen nicht mehr zum Stützpunktraining.


    der Stützpunkt bei uns hat also nicht die Elite (?), jedoch die guten Spieler, die in ihren Vereinen blieben, aber auch gefördert werden sollen.


    übrigens : wer wird schon Profi???, aber lassen wir die Jungs und die bescheuerten Eltern doch träumen.


    meiner wollte bis 11 natürlich auch Profi werden, jetzt Pilot, auch egal gibts dann statt Freikarten im Stadion Freiflugscheine für Papa,
    und wenn er nur Autoschlosser (oder wie heisst das jetzt) wird, auch egal, aber er hatte seine Träume. Hatten wir doch auch.


    Günter

  • Soweit mir bekannt,


    im E Bereich zweites Jahr, ....Kreisauswahl, jeden Montag Training der Kreisauswahlspieler als zusätzliches Training. Das Training findet an einer anderen Örtlichkeit als später beim Stützpunkt statt.


    Ab der D -erstes Jahr- Stützpunktförderung bis zum Ende der C = Dfb.-Förderung, Stützpunkt 31, jeden Montag ein zusätzliches Training, wie gehabt.


    Ein Leistungszentrum ist mir nicht bekannt, ...das wäre für mich in gewisser Form der Stützpunkt. Die Kreisauswahl -so meine Auffassung- versammelt hier die Talente der E zweites Jahr, um schonmal "vorzufördern".

  • danke für die Info Andre,


    Kreisauswahl E gibt es bei uns nicht. ansonsonsten Stützpunkt ab D, wie bei euch.


    Leistungszentrum hat nichts mit Stützpunk zu tun.
    beim Leistungszentrum, meist Bundesliga-Vereine, müssen die Jungs in diesem Verein spielen.


    bei einem Leistungszentrum stellt der DFB recht hohe Ansprüche, die Infrastruktur muss stimmen, 1 hauptamtlicher Jugendtrainer mit A-Schein Lizens usw.
    hier kriegt dann der Verein entsprechende Zuschüsse.


    bei den Stützpunkttrainern ist B-Lizens erforderlich.


    so ich glaub, jetzt sind wir auf gemeinsamen Wissensstand. ist für mich immer so ein gewisses Problem hier im forum.


    Günter