Vereinswechsel während einer laufender Sasion

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  • Die jetzigen regelungen finde ich schon in Ordnung. Planungssicherheit ist ja nicht nur für die Vereine wichtig. Man stelle sich mal eine Mannscht C-Jgd vor, die einen Kader von 15 Spieler hat. Diese team ist vielleicht immer oder sehr häufig auf der Verliererstraße. Der Lust und Launefaktor geht automatisch herunter. Andere Mannschaften graben natürlich dann an solche Spieler, die dort zu den besten gehören.


    Kurze Zeit später hat der verein keine C-jgd mehr. Was ist mit den rest der Kinder? Was ist mit den anderen Mannschaften, die eigentlich in der Saison noch hätten dort spielen sollen. Auch die verbände benötigen Planungssicherheit.


    Vielleicht könnte man sich vorstellen, dass bis zur E-Jgd 1/4 Jahr gesperrt wird, auch wenn der verein keine Freigabe gibt. Ab der D-Jgd ist das schwierig, weil dort teilweise auch Überkreisliche Mannscahften gibt.

  • Stefan67


    Als Provokation finde ich deinen Beitrag durchaus gelungen! Dennoch gilt es zu unterscheiden, was Hobby und was Pflicht (z.B. Schulpflicht) ist. Im Verein handelt es sich um die Vereinigung von ehrenamtlichen Interessensübereinstimmungen. Da können Vereinsmitglieder ohne Angaben von Gründen jederzeit austreten. Andererseits können Vereinsmitglieder per Abstimmung einen Eintritt oder Wiedereintritt ablehnen.


    Die Tranferregelung wurde ja auch nicht für den "normalen Wechsel" ins Leben gerufen, sondern zum einen um die Bindung von Talenten (sonst wären auch die G, F und E-Jugend davon betroffen) und zum anderen um Zeiten der Unzufriedenheit von Kindern und deren Eltern zu überbrücken. Das Argument, hier eine Ausbildungsentschädigung zu erhalten, bedürfte in den meisten Fällen auch einer strengeren Prüfung. Denn eigentlich bestraft man die Kinder, die für ihre Träume mit Trainingsfleiß mehr investieren als Andere.


    Schließlich liegt es auch an jedem Verein, ob sich die Kinder und deren Eltern dort wohlfühlen. Dieses "Vereinsbetriebsklima" beschreibt sich nicht unbedingt durch die Anzahl der sportlichen Erfolge, sondern darin, ob die Mitglieder sich in ihren Interessen auch ernst genommen fühlen. In sehr vielen Vereinen wird der Fokus auf die 1. Herrenmannschaft (deren Anteil auswärtiger Spieler stetig wächst) ausgerichtet. Die anderen Mitglieder im Wohngebiet des Vereins müssen nur irgendwie gehalten werden. Deshalb befürchten Vereinsverantwortliche auch, dass es bei einer Aufhebung dieser Transfer- und Sperr-Regelung besonders den Vereinen an den Kragen geht, die keine ausgewogene Vereinspolitik betreiben.


    Würde nicht diese Form der Selbstregulierung, in der jedes Mitglied frei entscheiden kann, zu einer insgesamt besseren Situation des Nachwuchsbereichs in den Vereinen führen? Müßte nicht unter diesem Leistungsdruck jeder Verein ein weitaus größeres Interesse haben, auch seine Jugendtrainer besser auszubilden?


    Die Argumente: Kinder tanzen auf der Nase herum - interessieren sich sehr für eine schicke Ausrüstung - rennen bei Kritik jeglicher Art sofort weg
    zeigt nach meiner Meinung gerade den Handlungsbedarf. Denn Kinder kommen neugierig zum Fussball und wollen etwas lernen. Aber statt diese Neugierde durch interessantes und abwechselungsreiches Training den Spaß am Fussball zu wecken, werden sie im Training herumkommandiert, wird ihnen schon in der G-Jugend ihre Position zugewiesen!


    Warum regt sich nur niemand darüber auf, das gerade in der D-Jugend so viele Spieler mit dem Fussball aufhören. Vielleicht gibts ja auch bald eine Regelung, den Kindern das Aufhören während der Saison durch Androhung einer Ausbildungspauschale zu verbieten?


    Ich bin mir durchaus bewußt, das man mit vielen Regelungen aufgewachsen ist und diese nie hinterfragt hat. Nun aber wird der Druck für die Vereine und damit auch für die Verbände und den DFB immer größer, weil die Jahrgangszahlen des Nachwuchses geringer werden. Scheinbar fehlt es an Kreaitität und teilweise auch am Willen. Denn statt sich Gedanken darüber zu machen, wie die Fussballvereine im Wettstreit mit anderen Freizeitangeboten bestehen können, wird der Strafenkatalog einfach erweitert!


    Der KIFU ist im Begriff sich zu wandeln - dazu gehören auch kindgerecht formulierte Regelungen ihrer Freizeitgestaltung im Verein! Die Erweiterung von Strafen durch Transfergelder und/oder Sprerren hat m.E. mit Kinderfussball nichts zu tun! Das Argument, das bei Abschaffung dieser Strafen eine "Anarchie im Kinderfussball" ausbrechen würde, ist eher Ausdruck der Angst und vielleicht sogar des schlechten Gewissens, sich eigentiich viel zu wenig um den Kinderfussball im Verein zu kümmern. Das Zulassen eines schlechte Benehmens am Rande des Vereinskinderfussballs zeigt, das man ja dank strenger Spieler-Wechselregelungen nichts zu befürchten hat!


    Eltern, wie engagierte Jugendtrainer sollten sich vielmehr in der Pflicht fühlen, die Rahmenbedingungen im Vereinskinderfussball zu verbessern. Man muß schon dafür kämpfen, denn von alleine geschieht dies nicht!

  • TW-Trainer


    dann beantworte bitte mal folgende Fragen:


    1. Ab welchser Jgd sollen denn dann freie Vereinsauswahlen jederzeit gelten? Und bedenke, dass bis 17 jahre noch alle Kinder sind


    2. Wie kannst du verhindern, das ein, ich sage mal Finanzstarker, Verein den Kindern nicht Geld gibt, damit sie zu ihm kommen. 50€ Fangprämi können sich sogar bei einen Vereinsbeitrag von vielleicht 100€ lohnen


    3. Wie willst du sicherstellen, das nicht massenabwanderungen dazu führen das ein geregelter Spielbetrieb auf dauer nicht mehr möglch ist?


    4. Wie würdest du als Verein vorgehen um abwanderungen zu verhindern. dabei bedenke die gesamte Problematik im Dorfvereinssport (Trainer findet man nicht, schlechte ausstattungen.....)


    5. wie werden Talente an Vereine gebunden? Ich stelle mir gerde eine Westaflenliga C-Jgd vor, die auf dem letzten Platz steht und Spieler sucht.


    6. Was würdest du machen, wenn deine komplette Mannschaft zu einem anderen vrein wechselt, weil dort die Vereinsabschlußfahrt nach Barcelona geht und nicht auf dem Nachbarplatz


    Natürlich sind einige Sachen im Moment an den Haaren herbei gezogen. Aber schau mal 15 Jahre zurück, wo Verbaucher noch an Dienstleister gebunden waren (Telekom/Post/Stadtwerke). wäre hätte denn damals geglaubt das diese Unternehmen probleme bekommen? Und glaube mir, das wird sicherlich eine Zeit lang dauern. Aber irgendwann hast du die Probleme der massenwanderungen. Du hast keine Planungssicherheit und kannst eigentlich am Anfang der Saisoj nicht wissen, ob es dein team im November noch gibt. Solte es soweit kommen, wird es ein Massensterben in Jgd-vereinen geben und mit absoluter sicherheit werden immer weniger vereine sich der verantwortung in der Jgd stellen. Warum auch?

  • Wenn Kinder außerhalb der Übertrittszeit ohne Ablöse wechseln, hast innerhalb kürzester zeit Spieler die in einem Jahr bei 6 verschiedenen Vereinen sind. Die werden wegen jeder Kleinigkeit wechseln. z.B… Trainer hat Sohn ausgetauscht... wechsle am Montag sofort zu einem anderen Verein…
    bei mir (Großstadt) haben wir schon genug Kinder die mit 10 12 Jahren schon bei 4 verschiedenen Vereinen waren!!!!!…
    Auch wenn es vielen nicht gefällt, aber in gewisser Weise schützt eine Ablöse auch das Kind davor, von überehrgeizigen Eltern von einem zum anderen Verein geschleppt zu werden.

    Wer aufhört sich weiter zu entwickeln, hört auf besser zu werden.

  • Ich glaube nicht dran, dass ohne die Sperrbestimmungen die Vereinswechsel so drastisch zunehmen. Schon jetzt gibt es Vereinshopper, die nach kurzer Zeit weiter ziehen. Aber die Mehrzahl der Spieler ist zunächst mal vereinstreu (schon aus Trägheit), solange nichts gravierend schief läuft. Und genau das ist wichtiger als alle Sperrklauseln: Die Vereine müssen sich ins Zeug legen für ihre Jugendlichen. Die sind doch im Verein, weil sie Fussball spielen wollen. Klar wird der Trainingsanzug gerne mitgenommen, aber ich denke nicht, dass man damit dauerhaft Spieler von anderen Vereinen weglocken kann, wenn die sportlichen Randbedingungen nicht ebenso für einen Wechsel sprechen.


    Demgegnüber gibt es dank Wechselsperre viele Kinder, die im alen Verein nicht zum Zug kommen (z.B. wegen untauglicher Trainer, der sie nicht spielen lässt), die dann aber auch im neuen Verein erst mal eine Sperre absitzen müssen.


    Für freies Fluten!
    Oliver

  • Dein wort in Gottes Ohr, aber du wirst sehen dass es so kommen würde.


    Wie sollen sich denn die Vereine noch mehr ins Zeug legen? Wo bekommst du die Trainer her? Woher bekommst du das Geld?


    Ich habe ja schon geschrieben, dass ich die 1/4 Jahr sperre der Verine bis zur E-Jgd nicht mehr machen lassen würde. Jetzt stell dir aber mal die Zeit vor, die einem Spieler abhanden kommen würde. Meisterschaftsbeginn Anfang September, Halbsaison Anfang Dezember, also 3 Monate. dann 3 Monate Winterpause. Der Spieler würde also lediglich 3 Monate gewinnen, wenn er denn in einer anderen mannschaft spielen würde, was ja auch nicht sicher ist. Außerdem, schiebt doch nicht immer alles auf die trainer und Vereine, dass sie Schuld wären. wie sieht es denn mit der "Schuld" bei den Spielern aus? Und ich rede jetzt nicht von F-D Jgd. Sind die denn immer unschuldig daran das sie nicht Spielen (Training mal wieder verpaßt, zu spät gekommen.....). Schade nur, das bisher noch keiner auf die Argumente die ich bereits mehrfach geschrieben habe eingegagngen ist. Anscheinend ist die Antwort dann njur: Wird schon nicht passieren. lol

  • Stefan, Du stellst es so dar, als würden Heerscharen von Kindern mit den Hufen scharren und nur deshalb im Verein bleiben. weil sie sonst gesperrt würden. Meine Wahrnehmung ist eine ganz andere:


    • Die wenigsten kennen überhaupt die Wechsel"gesetze" (ok, ich habe wenig Erfahrungen mit C aufwärts, d.h. das bezieht sich auf jüngere Spieler bzw. deren Eltern). Dennoch glaube ich nicht, dass die drei Monate Sperre wirklich vom Wechsel abschrecken.
    • Wenn gewechselt wird, dann entweder aus sportlichen Gründen (höhere Liga) oder wegen Umzug (klar) oder wegen Kumpels. Die Gründe, die Du anführst sind aus meiner Sicht unrealistisch (wer wechselt, wenn er mit dem Altverein zufrieden ist wegen 50€? Welcher Verein spendiert neumitgliedern gleich eine Barcelona-Fahrt?)


    Grüße
    Oliver

  • Kein wechsel für 50€?? OK, wenn du bisher unterhalb der C tätig warst, dann wünsche ich dir schon mal viel spaß oberhalb ;)


    Ich kann dir von einem Verein (der Spielt heute weit ob mit unter anderem alle Jgd-Mannschaften westfalenliga) berichten, der schon in den 80igern den Mopedführerschein bezahöt hat und jedem der in der jeweiligen 1.Mannschaft der A und B Jgd spielte ein Moped spendierte.


    In unserer Kreisliga wurde ein TW mit kostenlosen fitnessstudio geködert (ich kenne ihn persönlich) B-Jgd. In der gleichen Mannschaften spielen heute ca 12 A-Jgdliche von anderen vereinen die am saisonende gewechselt hatten: Fahrkostenzuschuss 10€ pro Monat.


    Wenn noch weitere Beispiele gefordert, kann ich sie dir auch gerne aus der E-Jgd bieten. Wir würden mit so einer regel lediglich die vereine fördern die Finanzkräftig sind (neue Bälle, Trikot, Traininsanzüge).


    In einem andeen Thread haben wir uns mal über "Gehälter" von Jgd-Trainern unterhalten. Dort wurde schon drüber geredet das die Vereine kein Geld haben. Und jetzt so etwas??

  • Stefan, Du stellst es so dar, als würden Heerscharen von Kindern mit den Hufen scharren und nur deshalb im Verein bleiben. weil sie sonst gesperrt würden. Meine Wahrnehmung ist eine ganz andere:


    • Die wenigsten kennen überhaupt die Wechsel"gesetze" (ok, ich habe wenig Erfahrungen mit C aufwärts, d.h. das bezieht sich auf jüngere Spieler bzw. deren Eltern). Dennoch glaube ich nicht, dass die drei Monate Sperre wirklich vom Wechsel abschrecken.
    • Wenn gewechselt wird, dann entweder aus sportlichen Gründen (höhere Liga) oder wegen Umzug (klar) oder wegen Kumpels. Die Gründe, die Du anführst sind aus meiner Sicht unrealistisch (wer wechselt, wenn er mit dem Altverein zufrieden ist wegen 50€? Welcher Verein spendiert neumitgliedern gleich eine Barcelona-Fahrt?)


    Grüße
    Oliver

    Hier geht´s doch nicht um das "Warum", sondern viel mehr um das "Wann".
    Für die jeweils laufende Saison hat der Verein mit dem jeweiligen Spieler geplant. Wenn jetzt zwei oder drei Spieler während der Saison wegen ihrer Schulkumpels wechseln wollen, kann das im Extremfall zur Abmeldung der alten Mannschaft führen. Dass Spieler den Verein wechseln, ist vollkommen o.k. und auch ein normaler Vorgang. Es sollte aber zu Zeitpunkten passieren, die die Planung der Vereine nicht über den Haufen werfen.

  • die Probleme der massenwanderungen. Du hast keine Planungssicherheit


    Also ehrlich: wo Massen bösartig wechselwilliger Kinder den Vereinsfrieden bedrohen, müsstest du mir mal zeigen. Ich halte es lieber mit Demokratie und Marktwirtschaft: jeder Mensch ist mündiges Individuum und darf für sich selbst entscheiden, was gut für ihn ist. Strafen o. Sperren sind eher was für Verbrecher, nicht für Kinder. Bevormunderei u. Planwirtschaft gehörte zum Sozialismus und vieles in den Verbänden/Vereinen scheint mir dem munter nachzueifern mit Absprachen in Hinterzimmern, immer nur ein Kandidat bei Wahlen, geschlossenen Reihen, sobald mal eine einsame Stimme der Kritik sich vernehmen lässt usw. Einzige Chance bei Misswirtschaft und minderer Qualität ist der Wechsel. Für Familien mit mehreren Kindern ist er jedoch oft schwer genug bzw. fast gar nicht möglich mangels Mobilität. Man sollte ihn folglich erleichtern statt erschweren, um für mehr Flexibilität, Freiheit und Kontrolle per individuellem Wahlverhalten contra Verkrustung der (Macht-)Strukturen zu sorgen. Das täte dem KInder-Fußball wirklich gut, denn dann hätten Kinder ein wenig die gleichen Freiheiten wie Herren. Wieso gönnt man sie ihnen bzw. den Erziehungsberechtigten nicht? Sollen Kinder Spielermaterial, als freie Wesen abgestraft sein (obwohl ja sie selbst mitunter gar nicht den Wechsel zu verantworten haben, vielmehr oft Streiterei unter Erwachsenen, über deren Recht im einzelnen gar nicht zu streiten ist, fix ist nur: sie stehen in jedem Fall über den Kindern, die unschuldig für die Strafen herzuhalten haben, was ich perfide finde: aber in unserem Land ganz normal!)?

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • Die Jungs können sich im training alles erlauben und dem trainer auf der Nase herumtanzen, immer mit der begründung: Machst du das nicht gehe ich direkt


    Was hast du nur für ein Bild von der Jugend, von deinen Mitmenschen? Alle erpresserische F-Nomaden, käuflich? Die armen Vereine u. Trainer bloß ihre armen Opfer, die sich mit denen rumplagen müssen! Doch warum tun sie es denn? Immerhin haben sie ja die volle Gestaltungsfreiheit, Spieler aber nie: sie sind hier abhängig, nicht etwa umgekehrt. Und wer so schlecht arbeitet, so wenig Überzeugungskraft besitzt, dass alle ihm weg laufen wollen o. damit "drohen", dem geschieht nur Recht! Er sollte schlicht bei sich selbst anfangen nach Ursachen o. Schuld zu suchen statt andere so zu verdächtigen. Das würde eher alle als u. im Team weiterbringen, denke ich, oder? ;) Zum Glück zwingen, sozialistische Zwänge, rigide Abstrafen für freie Wahlen, bitte nicht mehr, sondern weniger! Sorry, weiß man im Westen Freiheit so wenig zu schätzen?


    PS: Ein Trainer meines Sohnes hat erst die Kinder verbal fertiggemacht bis zu Tränen, wohl fast geschlagen, wie ich hörte, am nächsten Montag erschien er dann nicht mehr und auch nie mehr danach, natürlich ohne Absage. Trainer dürfen das - straffrei, aber Kinder mit 10 Jahren sollen eine Verantwortung fürs Team "tragen"? Verstehe ich nicht: guten Trainern habe ich noch nie Kinder weglaufen sehen, denen laufen sie zu! Probleme haben auf Dauer nur die, die Kindern nicht gut tun, meine ich - und die will man dann vor den Kindern beschützen, das verkehrt doch alles, oder??? Ist aber de facto wohl das Prinzip hinter dem Aussperren von Kindern von ihrem Spiel, immer schön von oben herab, damit sie lernen: oben wird gesagt, was du tun musst, also gehorche? (Ok, da zu mir immer nur Kinder - auch von der Ersten in die Zweite - wollten, habe ich kein Verständnis für derlei Ängste u. kann jeden nur bitten, ernsthaft in sich nach den Ursachen für sie zu suchen statt sie auf Kinder "zu projizieren", ihnen ihre Freiheit nicht lassen wollend? Ok, es hieß ja auch mal: Demokratie wagen...)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    6 Mal editiert, zuletzt von Kicker ()

  • Sind bei euch eigentlich nur Ar.... löcher als trainer unterwegs? Wenn ich das immer so lese, würde ich mir mal überlegen ob mein Kind überhaupt noch Vereinssport betreiben darf.


    Ist euch eigentlich nie aufgefallen, dass wenn erst mal ein Kind geht idR ein weiteres folgt? Freund, bester Kumpel, wie auch immer. Seht doch nicht immer alles aus der brille eines einzelnen Kindes. Ihr tut ja glatt so, als ob ein Kind wegen eines einzigen Trainers nie wiede Fußballspielen würde. Was ist dnn verkehrt daran, wenn 3 Monate Pause eingebaut wrden, nur um die Vereine zu schützen? Wenn ihr euch mal die regeln durchlest, dann seh ihr doch, dass das Kind wechseln kann. Es darf auch bei Freundschaftsspielen sehr schnell mitspielen (meist 2-4 Wochen nach dem Wechsel, wenn die Passangelegenheiten geregelt sind). Trainieren ist sofort möglich. Hören bei euch denn die Kids auf mit Fussballspielen, nur weil sie nicht aufgestellt werden?


    Da kommt mir übrigens noch ein anderer gedanke. Wenn ihr doch so für die Freiheiten seit, wie wollt ihr denn kontrollieren das ein Spieler morens beim verein X und Abends beim verein Y spielt? Denn wenn ich frei Spielen kann, brauche ich ja auch keinen Pass mehr. Und ein Pass ist für ein Kind ja auch gemein das wechseln will. da muss der arme ja ggf bis zu 4 Wochen warten bis alles geregelt ist.


    Vereine und VERBÄNDE brauchen Planungssicherheiten. Schade, das bisher mir noch keiner erklären konnte, wie man dann das "einkaufen" von Spielern vermeiden kann. Und wenn ihr glaubt, dass es das nicht geben wird (oder nur sehr gering) der Lebt hintern Mond, sry

  • Oh…. was heißt geben wird.. das gibt es schon..


    Selbst erlebt… mein Sohn wird nicht von mir trainiert… bei einem Spiel kommt ein Scout - von einem der drei großen Vereine in unserer Gegend - zu mir als Vater.. „ihm gefällt mein Sohn, er hat sehr viel Potential und glaubt, dass seine Individuelle Klasse bei ihnen durch gezieltes Einzeltraining viel besser gefördert werden kann. Da ich ja sicher schon meinen Jahresbeitrag im Verein gezahlt hab, wird er dafür sorgen, dass ich beim neuen Verein den Ausbildungsbeitrag in der Höhe von ½ jährlich 220,00 nicht mehr bezahlen brauch. Eine Erstausstattung Trainingswäsche, Trainingsanzug und Tasche ist auch drinnen… also hätte ich mir schon mal 300,00 Euro erspart…

    Wer aufhört sich weiter zu entwickeln, hört auf besser zu werden.

  • Stefan67


    Weil jedes Mitglied freiwillig in einen Verein eintritt, sollte man bestimmte Statuten auch akzeptieren und weil ein Verein nicht für eine Saison, sondern auf Dauer angelegt ist, bedarf es gewisser Planungssicherheiten. Andererseits handelt es sich bei den aktiven Mitglieder im Amateurbereich nicht um Arbeiter und Angestellte, die gesetzlichen Kündigungsfristen unterliegen.


    Auch kann insofern nicht von Planungssicherheit gesprochen werden, wenn zwar genügend Spielerpässe vorliegen, aber nicht mehr genügend Spieler zum Training oder den Spielen kommen und man deshalb keine Punktspiele mehr bestreiten kann. (Folge: Zwangsabmeldung der Mannschaft)


    Hierzu passend: unsere Nationalspieler haben Angst sich bei den Holländern zu blamieren, nachdem schon die Schweden 4 Buden gegen uns gemacht haben. Deshalb gibt es vermehrt "angeschlagene" Spieler. Der Eine hat plöztlich Bauchschmerzen am kleinen Zeh, der nächste muß unbedingt zu Oma`s Geburtstag und der Dritte hat einen Auftritt mit seiner Blockflötengruppe. Unsere großen Vorbilder pfeifen auf Ruhm und Ehre - aber der "kleine Mann" soll sich artig an die Gesetze der Obrigkeit halten?


    Und als wäre diese Posse nicht schon schlimm genug, überfällt uns Theo Zwanziger mit einem Buch aus überflüssigen Weisheiten. Dabei kauft ihm das doch keiner ab! Sein Vorgänger hat sich da wenigstens auf flüssige Weisheiten beschränkt!


    Doch nun wieder zurück zum Thema:
    Wie ich bereits angemerkt hatte, wurde der Geltungsbereich der Transfer und Sperr-Regelung auf alles ausgedehnt. Einen Sinn aus sportlicher Hinsicht würde er aber nur in Einzelfällen im Talentbereich machen.


    Deine angeführten Beispiele mit geldwerten Vorteilen will ich gar nicht in Abrede stellen, selbst wenn ich sie für absolute Ausnahmen halte. Doch taugen sich bei näherer Betrachtung nicht für die Standardbeschreibung. Denn wenn dieses Gebahren verallgemeinert werden könnte, wäre die Folge daraus immer weniger Mannschaften. Aber es gibt trotz allem mehr Vereine als noch vor 20 oder 30 Jahren, als man noch mehr Kinder, aber weniger Geld hatte.


    Hier geht es um vernünftige Regelungen für den gesamten Jugendbereich!
    Bei Wechsel innerhalb des Breitensportbereichs ist eine Sperre von bis zu einem halbes Jahr oder eine Transfersumme m.E. nicht akzeptabel. Selbst beim Wechsel in oder innerhalb des Leistungsbereichs würde ich eine Umlage, der dem gesamten Amateursport zugute käme, für besser finden. Denn es sollte nicht die sportliche Leistung eines Talents käuflich sein, sondern die Förderung der Jugendarbeit in den Mittelpunkt gestellt werden.


    Die altuelle Regelung halte ich für unwürdig und steht dazu nach meiner Meinung im Widerspruch zur freien Ortsbestimmung seiner Freizeitaktivitäten.


    Mir geht es nicht darum, die kleineren Vereine kaputt zu machen, sondern um eine Veränderung des Bewußtseins in den Köpfen der Vereinsverantwortlichen, die leider im vergangenen Jahrzehnt ihre Aktivitäten zu sehr auf die 1. Herrenmannschaft und die Ausschmückung ihrer Vereinsanlagen fokosiert haben und die Interessen der Jugend dabei vernachlässigte. Die Sprerr- und Transferregelung stoppt nur das Loch, was sich aus den Folgen des Desinteresses der Vereinsverantwortlichen an der Jugendabteilung ergeben hat.


    Ohnehin wird der Handlungsdruck auf die Vereine aufgrund der geringeren Jahrgangszahlen zunehmen! Da ist es besser, freiwillig über allgemeine Optimierungsmöglichkeiten in seinem Jugendbereich nachzudenken.

  • Und, ist er gewechselt? Und haben die Modalitäten (3 Monate Sperre bei Wechsel) bei der Entscheidung eine Rolle gespielt?


    Grüße
    Oliver


    Nein, wir sind nicht gewechselt.. hatte mehrere Gründe
    1.) mein Kind ist erst 8 Jahre und hat alle seine Freunde im Verein und sehr viel Spaß
    2.) Auch wenn er gerne wie Ronaldo spielen würd, hat er eher keine Ambitionen Profi zu werden.
    3.) der besagte Verein hat in dem Jahr alle guten Spieler des Jahrganges geholt.. von den alten Spielern sind nur 7 geblieben, von den 14 geholten sind nach 6 Monaten auch nur noch 7 dort.. den Rest hat man wieder verliehen, bzw. zum Stammverein zurück geschickt.
    4.) Ich wollte ihm diesen Leistungsdruck, den er dort hätte, nicht aussetzen. Dort wird man schnell aussortiert und richtige Freunde im Team hat man auch nicht (weil wenn einer besser ist als man selbst muss man gehen- also sind es alle Konkurrenten). Er soll Spaß haben und nicht Angst vor Fehlern haben.

    Wer aufhört sich weiter zu entwickeln, hört auf besser zu werden.

  • Sind bei euch eigentlich nur Ar.... löcher als trainer unterwegs? Wenn ich das immer so lese, würde ich mir mal überlegen ob mein Kind überhaupt noch Vereinssport betreiben darf.


    Tja. haben wir als Eltern in der Tat oft überlegt: wären sie doch beim Tennis o. TT, notfalls beim Hand- o. Basketball geblieben. Nur: Auf dem Schulhof gibt es nur einen Fußballplatz, schon im Kindergarten sind die ersten Kinder "Fans" oder gab es nur ein KiGa-Fußballturnier, also sind "die Freunde" eben zumeist zum Fußball gegangen. Und Fußball an sich macht vllt auch am meisten Spaß: in der Gruppe der Freunde o. Kumpels (mir jedenfalls). Doch es ist ähnlich wie mit der Religiösität: viele glauben liebend gern an Gott o. etwas Ähnliches, aber in die Kirche gehen sie kaum mehr als Erwachsene, viele treten aus, doch abends im Bett beten sie, still für sich... In den letzten 4 Jahren gingen 4 Teams unserer beiden Söhne (11/12) kaputt, das hinterlässt Spuren, Fragen: wieso sind im System so oft Kinder die Dummen, werden Konflikte Erwachsener auf ihrem Rücken ausgetragen, werden sie de facto bestraft, obwohl sie weder etwas zu entscheiden und mitzureden haben noch sich jemals wehrhaft Streit suchten? Weil es so am einfachsten ist? Wievielen Kindern wurde so letztlich unnötig ihre Freude am Fußball getrübt, ihr Elan geraubt, wo doch alle sie nur fördern wollen? Wieviel "F-Karrieren" im Kleinen o. auch Großen wurden so zerstört? Die Zahlen, der Schwund von denen, die voll Wille mit Fußball beginnen, und jenen, die als Erwachsene noch - aktiv - dabei sind, spricht doch irgendwie Bände diesbezüglich, oder? Das möchte ich nur mal zu bedenken geben. Sollen Erwachsene ihre Kontroversen fairer, offener und ehrlicher untereinander regeln statt immer auf die Kinder zurückzugreifen, dann wäre KiFu wirklich ein anderer, ein für ihre Entwicklung freier. An Symptomen zu kurieren ist ein guter Anfang, mehr aber auch nicht... Wir sollten immerzu das Wesentliche betonen: dass es um Kinder, ihr Wohl, ihre Freude am Lernen wie Leisten gehen sollte, nicht darum, was Erwachsene wollen. Oder?


    Im Tennis kann man Leistung fordern, (im Verein) zwischen 2 Trainern wählen (o. selbst trainieren), aber zB bezahlt man die Trainerstunde: 4 Kinder, 40 Euro - für Kinder zu teuer? Erwachsene buchen locker ihre Einzel-Stunde je Woche (weil ICH es mir wert bin, wie die Werbung ja sagt), aber bei Kindern wird gejammert, findet sich kaum mal einer, der Kinder armer Eltern sponsern wollte, obwohl da x Multimillionäre im Verein hocken, die nicht wissen, wohin mit ihrem Geld. Und im Fußball: er ist spottbillig im Vergleich, aber eine Wahl hat man in der Regel nicht: Komm oder geh, das sind die einzigen Alternativen. - Ich würde zB gern unseren 2001er ´zur D2 der 2000er schicken, da er bei den (nach meinem Rausekeln) von einem Trainer allein kontrollierten 2001er-Teams D3 und D4 nichts lernt, die meisten Kinder lustlos u. frustriert sowie völlig erfolglos wirken. Er half im unterbesetzten D2-Team schon mehrfach erfolgreich aus, ist stark genug, hat dort 3 Freunde, doch vereinsintern bekam ich nicht mal eine Antwort auf die Anfrage. Klar, er würde lieber in der D3/4 bleiben, da dort seine besseren Freunde sind, aber als fußballverrückter Vater muss ich auch wollen, dass er sportlich was positiv lernt, nicht immerzu nur kollektiv abgestraft wird: zB wenn die Trainer am Ende nicht frei spielen lassen, da einige mal wieder gestört haben. Wieso wird unser Sohn u. alle anderen bestraft, weil einer störte? Und dies wird dann noch als "Spaß"-Fußball u. sozial - Erfolg sei nicht so wichtig: ja, so kann man die als Nichtfußballer fachliche Inkompetenz gut verpacken - verkauft. Obwohl alle mir schon viele Kids sagen, dass es bei mir viel mehr Spaß brachte. Um wessen Spaß geht es also in Wahrheit? Und dann, kaum dass ich weg war, spielt der in der D3 festgespielte Sohn sogleich - entgegen der Proteste einiger D4-Kinder - illegal in der D4 mit, als wäre das völlig normal. Dabei ist er nicht mal ne Verstärkung für sie, eher ne Schwächung, da er in der D3 nur (immer durch) spielte, weil er Trainersohn ist, was ich aber bisher noch in praktisch jedem Kinderteam erlebte: immer waren die Trainersöhne gesetzt, völlig unabhängig von ihrer Leistung. Ja, im Tennis könnte es dies nie geben: die Kinder könnten gegenenander fair antreten u. jeder würde sehen, wer wie gut spielt... Das sind so Beweggründe, wieso ich mich errege u. für mehr Freiheit für Kinder eintrete: damit nicht immerzu sie wechseln müssen, sondern evtl. auch mal ein Trainer, der aus einem tollen Team mit KL-Potential u. viel Spielfreude den Vorletzten in der 3. KK-Staffel macht, uU grad Stärkere (wie unseren, den Trainer stärkerer Nachbarteams gern hätten, der aber den Freunden die Treue halten will) ausbremsen will: aus missverstandener Liebe zum eigenen Sohn, da ja er umso stärker erscheinen kann, je schwächer andere werden...?


    Was soll man da tun? Haben nur BuLi-Stars ein Recht auf echte Trainer? Soll man sich im LZ per Sponsoring einen Platz einkaufen (was andere schon taten, da bei uns eben nur dort Qualität gewährleistet erscheint, die guten Trainer eben hingehen)? Dort aber läuft ein Kind dann einem Rückstand von 3, 4 Jahren hinterher... Freie Wechsel könnten mehr Dynamik in die Betreuung bringen, gut für die Kinder, gut für ihren KiFu o. auch "Karrieren" (von 5.KK bis 1.BL: Hauptsache aktiv bleiben!), aber schlecht für die, die an Sesseln kleben, auf denen andere Besseres leisten könnten. Für die Tenniskarriere ist es aber nun zu spät ;) Danke für deine verhaltene Reaktion auf meine etwas provokanten Beiträge: nicht böse gemeint, nur als Art Aufwecker :)


    PS: Unser einer Sohn trainiert in der Tat ab und an in anderen Vereinen mit, da er oft Einladungen kriegt. Warum nicht? Er kann da nur lernen u. ob uns das zum Wechsel verführt, liegt allein daran, wie zufrieden er in seinem Team u. Training sein kann, oder? Ach so, noch zu deiner indirekten Beschwerde: warum soll es kein "Einkaufen" von Spielern geben, wenn es ne AE u.ä. Modalitäten gibt? Wieso sollen an Kindern nur Vereine verdienen dürfen, nicht auch Kinder selbst? Es macht Kinder einfach sehr stolz, wenn wer sie als Spieler will, ihnen etwas bietet: es motiviert sie sogar noch weit mehr als Erwachsene! Wieso sollen Kinder diese Motivation nicht erhalten dürfen? Ich würde sie also gar nicht verhindern, vielmehr fördern wollen, aber ohne Vertrag eben, da Kinder zurecht nicht geschäftsfähig sind u. nicht Eltern abkassieren dürfen sollten. Positive Anreize für Kinder aber sollten nicht mit Bann belegt werden - nur meine Meinung.

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    2 Mal editiert, zuletzt von Kicker ()

  • @ TW-Trainer


    Warum sollten denn bei deinem Modell ambitioniert Vereine bis zum saisonende warten um spieler für ihre Mannschaften zu holen??? Außerdem verstehe ich jetzt deine Trennung von Kreisligisten und höherklassigen Vereinen nicht (oder habe ich dich da falsch verstanden?) Warum soll denn ein 13 jähriger D-Jgd das recht erhalten täglich wechseln zu dürfen, der selbe Fall bei einem Landesligisten nicht mehr? Sind das unterschiedliche Kinder?


    Warum sollen denn dann Amateur-Spieler im seniorenbereich nicht auch wechseln dürfen wenn du schon mit der freien Ortsbestimmung seiner Freizeitaktivität argumentierst?? Da sehe ich dann überhaupt keinen unterschied mehr.


    Was sollte denn deiner Meinung nach einem Abstiegsbedrohten Verein (bleiben wir ruhig im Jgd-Bereich) davon abhalten sich Spieler mal für 3-4 Wochen von einem anderen verein "auszuleihen"? Oder wie fändest du es, wenn du morgen mi8t deiner Mannschaft gegen FC Budberg spielst und feststellen mußt, dass die Spieler des nachbarvereins (höhere Liga, egal welche) spielfrei haben und ihre Spieler mal eben zum, nennen wir es Weiterbildung, Kader es FC Budberg schickt. Das gibt es nicht? das wird nur ganz selten vorkommen? HoHo, dann geh mal in die Kreisligen rein und wundere dich nicht, wenn du morgens den gleichen Spieler nachmittags bei einem anderen verein unter anderem Pass siehst (OK, senioren, aber dann ist es ja egal).


    Aber mal eine andere perspektive: Warum sollte denn der kleine dicke Paul, der die Mannschaft wechselt in der anderen mannschaft spielen dürfen, wenn die sich ja auch mit anderen Spielern verstärken können. Und das sogar tagesaktuell^^


    also ich wüßte auf anhieb mindestens 4-6 spielern aus meinem Bekanntenkreis, die sofort mir gegen andere Mannschaften helfen würden, wenn ich sie drum bete und sie am gleichen oder nächsten Tag zu ihrem alten Verein wieder wechseln können.


    Wenn das doch alles so toll ist, warum gründet ihr dann nicht Mannschaften im Jgd-Bereich auf Freizeitsportbasis. gibt es doch auch, und da ist das alles erlaubt

  • Ach so, noch zu deiner indirekten Beschwerde: warum soll es kein "Einkaufen" von Spielern geben, wenn es ne AE u.ä. Modalitäten gibt? Wieso sollen an Kindern nur Vereine verdienen dürfen, nicht auch Kinder selbst? Es macht Kinder einfach sehr stolz, wenn wer sie als Spieler will, ihnen etwas bietet: es motiviert sie sogar noch weit mehr als Erwachsene! Wieso sollen Kinder diese Motivation nicht erhalten dürfen? Ich würde sie also gar nicht verhindern, vielmehr fördern wollen, aber ohne Vertrag eben, da Kinder zurecht nicht geschäftsfähig sind u. nicht Eltern abkassieren dürfen sollten. Positive Anreize für Kinder aber sollten nicht mit Bann belegt werden - nur meine Meinung.


    Kicker, sry, aber mit dem Beisatz hast du dich komplett disqualifiziert. Du willst also haben dass deine Kinder Geld dafür erhalten das sie Spielen? genau so steht das da. Wenn du das ja schon für deine Kinder forderst, muss ich mir gar nicht vorstellen wie du arbeitest. Hast du dir eigentlich mal überlegt, warum 4 Teams in den letzten 4 Jahren kaputt gingen wo DEINE Söhne mitspielten? Siehst du eigentlich nicht den einzigen Nenner, nämlich dich? Wunderst du dich wirklich, warum du keine Antwort vom Vorstand bekommen hast in diesem Verein? Also ich nicht!!!!!!!!!!!! Du beschwerst dich darüber das Konflikte auf dem rücken der Kinder ausgeteragen werden: Sind das nicht eher deine Konflikte die das Problem sind???


    Wenn du doch BuLi Trainer für deine Söhne forderst, warum bezahlst du sie denn nicht selber?

  • ich habe hier ein klare Einstellung:


    ich finde die Wechselfristen für richtig.


    ansonsten sind Trainer und Verein schnell erpressbar und haben auch keine Saisonplanungssicherheit.
    "mein Sohn ist besser als andere, wenn er nicht mehr Spielzeiten bekommt,. wechseln wir"


    die sogenannte Ausbildungsentschädigung finde ich grundsätzlich auch in Ordnung.


    diese Meinung vertrete ich, obwohl ich hier selbst ein Geschädigter bin.


    Begründung:


    Aufwandstenschädigung wird erst ab D-Jugend fällig, bis dahin weiss ich die Jugendarbeit eines Vereines zu beurteilen


    sehr oft, habe ich erlebt, dass F und E-Jugendliche (eher ihre Eltern,) unzufrieden waren, aufhören wollten oder mit Vereinswechsel
    gedroht haben, zum Saisonende davon aber keine Rede mehr war.


    höherklassige Vereine bedienen sich ab diesem Zeitpunkt Spieler aus unterklassigen Vereinen. 8 Jahre Ausbildung sollten
    entschädigt werden.


    3 Monate Spielsperre wegen nicht gezahlter Aufwandsentschädigung belasten die Seele eines 12jährigen.
    hab das bei meinen Söhnen, wo dies der Fall war, nicht festgestellt.
    aber was anderes: in ihrem neuen Verein stieg die Akzeptanz bei Spielern und Eltern enorm, wenn sie regelmässig zum Training kam
    ohne zu Spielen. eine schnellere und leichtere Integration hab ich bisher nicht kennengelernt.


    Nebeneffekt:


    Schreiben des Vereins, dass ein zukünftiger Wechsel ablösefrei erfolgt, da ohne Aufwand zum Verein gekommen.


    Bei meinem Ältesten ist das inzwischen schon ein geldwerter Vorteil, der nicht unerheblich ist.


    Ich kann die andere Argumentation durchaus nachvollziehen, aber meine Meinung hierzu steht schon seit Jahren fest, und wird sich auch nicht ändern. Ich stelle das Vereins- und vor allem das Mannschaftsinteresse über das Interesse eines einzelnen Kindes.


    Gehe ich zu irgendeiner Gruppe, akzeptiere ich dere Regeln. Ich kann nicht erwarten, dass sie diese wegen meiner Interessen ändern.
    Passt mir das nicht, suche ich eine Gruppe aus, die das macht was mir vorschwebt, falls ich eine solche finde.


    gg