Ich habe ein Problem mit einem Nachbarverein. Einer deren besten Spieler will zu uns in die Mannschaft wechseln. Jetz hat sein Trainer bei einem Trainerkollegen angerufen und behauptet ich würde desen Spieler abwerben. Man muß dazu sagen, besagter Spieler hat früher im Nachbarort gewohnt und auch dort mit dem Fuballspielen begonnen. Als seine Eltern dann zu uns in den Ort zogen, spielte er weiter für den Verein im Nachbarort. Aber jetzt im Laufe der Zeit hat sich das soziale Umfeld dieses Spielers geändert. Er geht zum Beispiel mit meinem Sohn und 4 weiteren meiner Spieler in eine Klasse, auch trifft er sich fast täglich mit anderen Spielern von mir, bei uns im Ort auf dem Boltzplatz. Ist es dann nicht verständlich das er gerne mit seinen Klassekameraden und Freunden in einem Team spielen will?? Man muß auch sagen das das Training oder Spiel im anderen Verein für ihn mit mehr Umständen verbunden ist. Er muß dann immer mit dem Bus ins Training. Dieser Spieler hat nun heute wieder bei mir angerufen und gefragt ob er bei uns mittrainieren kann. Soll ich ihm sagen das er bei uns nicht willkommen ist, nur weil ein Nachbarschaftsort sonst einen sehr guten Spieler verliert.Ich kann von mir behaupten das ich zu keiner Zeit den Spieler zu mir in die Mannschaft locken wollte. Es ist ausdrücklich sein eigener Wunsch. Natürlich es ist ein sehr guter Spieler und auch ziemlich ehrgeizig. Unser Verein spielt auch in allen Jugenden eine bis zwei Klassen höher als besagter Verein. Natürlich ist sein Trainer sauer, weil er zu uns wechseln möchte.Aber kommt es nicht in erster Linie auf die Belange des Spielers an. Auch ich habe einen sehr guten Spieler von mir im Sommer abgeben müssen, wei dieser umgezogen ist. Ich habe mich ordentlich von ihm verabschiedet mit Geschenk, Mannschaftsfoto , was man halt so macht und ihm allles Gute gewünscht.
Wieso kann der Nachbarschaftsverein das Verhalten des Jungen nicht aktzeptieren und versucht mit allen Mitteln einen Spieler zu halten der wechseln will. Hat besagter Verein eurer Meinung nach überhaupt eine Grundlage um so zu reagieren.
Spieler will zu uns
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Der Spieler darf wechseln wohin er will! Ich persönlich würde auch die kürze Strecke und das Spielen mit den Freunden vorziehen.
Solange der Spieler dann in der Wechselperiode wechselt, kann der Spieler auch nicht gesperrt werden.
Ich kann verstehen, dass der Trainer sauer ist. Aber er kann nichts dagegen machen, dass er wechselt.
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Selbst wenn Du ihn ansprechen würdest, was würde dagegen sprechen? Es gibt ja schließlich keine Besitzstandsrechte auf fussballspielende Kinder, und wenn er bei Euch im Ort wohnt, warum sollte man ihn nicht darauf ansprechen dürfen, ob er bei Euch spielen wöllte?
Ob man Kinder in dem Alter nun aktiv irgendwo abwerben muss, das ist ja die zweite Frage, aber unter den geschilderten Umständen sehe ich da kein Problem, ich würde ihn jetzt nicht unbedingt anrufen und "überreden", aber wenn er z.B. mit meinem Junior privat kickt und mir dadurch über den Weg läuft, wieso denn nicht?! Das gehört zum "normalen Geschäft", das Spieler schon mal wechseln, wenn dieser Spieler jetzt die tragende Stütze des anderen Teams ist, dann ist das zwar ärgerlich und für manche Trainer schwer zu verdauen, aber das sollte nicht Deine Sorge sein..
Edit: Zumal Du ihn ja gar nicht abgeworben hast, aber das werden sie Dir wahrscheinlich gar nicht glauben wollen, denn auch das ist für manche Trainer schwer zu verknusen, dass ein Spieler einfach so lieber woanders hin will..
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ich würde ihn auch holen
er soll dort die saison noch ordentlich zu ende spielen und dann ab nächst saison zu euch kommen oder falls ihn der andere verein nicht sperren würde soll er doch gleich wechesln
lg
hans -
In einigen Verbänden gibt es da ein wenig zu beachten, spielt er im FLVW gilt folgendes:
1. Probetraining nur mit Zustimmung des abgebenden Vereins -> Jugendleiter oder ein anderer Verantwortlicher sollte zugestimmt haben, dass er bei euch mittrainieren darf, solange er im Nachbarverein noch Mitglied und Spiel-berechtigt ist.
2. Wechselfristen -> Am besten per Einschreiben zum 30.6. beim alten Verein abmelden, damit er reibungslos wechseln kann, sonnst drohen drei mitunter sechs Monate Sperre. Habe da schon die drolligsten Sachen erlebt, wenn sich zwei Vereine nicht einig sind. Die Leidtragenden sind leider immer die Kinder. -
... oder falls ihn der andere verein nicht sperren würde soll er doch gleich wechesln
lg
hansDas widerum fände ich nicht so gut, denn er hat ja scheinbar eine geraume Zeit NACH seinem Wohnortwechsel dort weitergespielt, die Entfernung scheint also zumutbar. Wenn nicht gerade gravierende Dinge vorgefallen sind, würde ich dem Spieler schon mit auf den Weg geben, dass er die Saison dort sauber zu Ende spielen sollte. Umgekehrt würde ich ja auch nicht wollen, dass ein Spieler mitten in der Saison bei mir die Koffer packt, weil er es auf einmal woanders besser findet..
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Gegen einen Wechsel spricht in diesem Falle nun wirklich überhaupt gar nichts!!!
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Natürlich lasse ich ihn die Saison zu Ende spielen, das steht außer Frage. Er würde dann erst zur neuen Saison zu uns wechseln, was anderees käme für mich nicht in Frage.
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Meine Jungs werden auch angesprochen und wir sprechen für die älteren Jahrgänge auch Spieler an...
Also wo ist das Problem? -
Der Trainer des anderen Vereins scheint ja menschlich ein wenig "daneben" zu sein... Hast du denn mal persönlich mit ihm gesprochen?
Klar ist: ein Wechsel zum Saisonende (Abmeldung beim alten Verein bis spätestens 15. Juli) ist problemlos. -
Haben ein ähnliches Problem und da hab ich mich mal schlau gemacht. Fakt ist Wechsel während dieser Runde nicht mehr möglich bzw. mit Sperre d.h er kann mit Anstand die Runde zu Ende bringen und dann wechseln zur neuen Saison denn wenn er jetzt wechselt wird er gesperrt und so bringt es keinem etwas.
2 Orte von uns entfernt waren zur F-Jugendzeit wohl 30-40 Kinder und es gab 2 Mannschaften. Kamen die Kinder nicht zum spielen und da von einem der Jungen wo dort wohnte der Vater aus unserem Ort stammt ca. 10 km Entfernung einfache Strecke und der Vater bei uns spielte hat der Junge zu uns gewechselt. Auch der ältere Bruder begann dann das Fussballspielen und hat bei uns angefangen.
War halt dann irgendwann so das der Vater mit mir zusamment trainierte dann musste er Mo zu uns fahren Traiining mit seinem Junior bei mir , ein Tag später wegen Training mit dem Grossen, Mi wieder Training bei uns, Do Training mit dem Grossen, Freitag Spiel bei uns und selbst Training, Sa Spiel vom Grossen und So selbst spielt mit den Senioren.
Ging denen natürlich auf Dauer da er und seine Frau voll berufstätig sind an die Nieren und da der Grosse nun in der neuen Runde in die C-Jugend kommt und es bei uns keine C-Mannschaft gibt wechselt er ins Heimatort wo auch seine Klassenkameraden spielen. Alles nachvollziebar.
Der Kleine der talentiert ist müsste noch ein Jahr in der E bleiben aber fussballerisch ist da halt gar nichts mehr. Die 2-3 wo was können das geht diese Runde dann kommen die anderen 2 in die D und er bliebe allein mit wirklich chaotischen Kindern zurück. In die D darf er natürlich nicht mit hoch und so entschieden die Eltern das er die Runde ordentlich zu Ende bringt aber dann wieder zu seinem Heimatverein zurück geht da er mit seinen Freunden spielen mag , seinen klassenkamerden, die Fahrerei entfiele ...und es dort jetzt 2 Mannschaften gibt und sich die Anzahl der Kinder gemindert hätte das es genau passt.
Tja was willst Du da machen ist halt einfach so bin zwar auch der Ansicht das es die Eltern so eingeleitet haben weil er keine D-Jugend spielen darf und in der E- mit dem Rest bleiben muss. Verein hat sich gut - ordentlich verhalten und lässt sich nicht erpressen fiinde ich gut aber auch den Eltern kann ich meiner Meinung nach keinen Vorwurf machen denn er hat halt Talent und wenn er mit 7 Antifussballern in einer Mannschaft spielen muss wo er nie einen Ball bekommt was absehbar ist und wenn er ein Ball spielt so gut wie keiner was damit anfangen kann tja was will man da machen?? Das da die Eltern erstmals an Ihr Kind und die Entwicklung denken ist doch vollkommen klar und nicht verwerflich wenn ich kein Trainer wäre würde ich als Elternteil ja auch tun was für mein Kind das Beste wäre und was es will. Und in dem Heimatverein kommt er eben in eine gute Mannschaft wo er sich dann im Vergleich bei uns auch weiter entwickeln kann und wo die Jugend ab der C-Jugend aufwärts momentan Landesliga - also höher spielt. Also wenn man die Option hat, dazu im eigenen Ort und mit Klassenkameraden und das als Kind will kann ich als Trainer nichts dagegen tun.
Wollten dann das er jetzt schon wechselt das er sich einfügt nächstes Jahr und bei uns nur noch die Spiele macht aber darauf habe ich mich nicht eingelassen. Musste aber ein Zwischenweg gehen wo mich nicht total überzeugt hat aber womit ich Leben kann.
Beide Kinder trainieren nun einmal die Woche wenn wir trainieren nicht mit sondern an dem Tag beim Verein wo sie zur neuen Runde spielen auch wenn ich nichts davon halte das Abschlusstraining (2. Training die Woche) findet aber bei uns statt genauso wie das Spiel und die Runde wird ordentlich zu Ende gebracht.
Verwerflich von den Trainern des neuen Vereins fand ich nur das sie den Eltern den Floh ins Ohr gesetzt haben das es Wege und Mittel gäbe wenn das Kind sofort wechseln wolle das man dies auf gewisse Art und Weise machen könne noch dazu wo sie wussten das wir mit diesem Kind gerade 8 Kinder in dieser Jugend haben.
Ausserdem gibts für mich ein Sprichwort Reisende soll man nicht halten - bringt nichts:-)
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Erst mal ein Hallo von Ehningen nach Stammheim. Kompliment für den Sieg eurer A-Jugend, der hat unserer A-Jugend sehr geholfen.

Zur Sache: Mach dir da keinen Kopf. Es ist oft so, dass Trainer persönlich beleidigt sind, wenn Spieler weggehen. Wir Trainer nehmen den Fußball meist ernster als die Kinder - die sehen da oft eben den Freizeitspaß, und wenn dieser bei euch durch Freunde, Vermeidung der Fahrtstrecke etc besser gegeben ist, ist die Entscheidung logisch und nachvollziehbar.
Im Übrigen freut mich deine Einstellung, nicht einfach gegnerische Spieler ansprechen zu wollen. Machen wir genauso. Allerdings wehren wir uns auch nicht, wenn sie von selber kommen wie in deinem Fall.

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Nimm es mit dem Lächeln eines alten Hasen an. Die Ärgern sich und du darfst dich freuen einen guten Spieler hinzuzubekommen.
Der Rest ist doch nur dummes Gerede, es sei denn, Du bist der Kreisauswahltrainer und hast lange Finger gemacht
, was ja so nicht war. -
Vereinswechsel unter normalen Voraussetzungen sind völlig normal und legitim. Und der hier beschriebene Vorgang ist so verständlich und klar wie er nur sein kann.
Schade das durch den anderen Trainer solche Aussagen in die Welt gesetzt werden. Mag sein, das es ihm nicht gefällt, aber damit wird er lernen müssen zu leben. Und wenn er damit ein Problem hat, muss er sehen, wie er sein Problem löst.
Deshalb würde ich der Sache, auch wenn sie mal kurzfristig hochkocht, nicht besonders viel Aufmerksamkeit zukommen lassen und wieder zum Alltagsgeschäft (Training, Spieler, etc.) übergehen. Bleib locker und entspannt, da du dir nichts vorzuwerfen hast. -
Also Danke für eure Antworten waren sehr hilfreich und ein Gruß nach Ehningen. Ich muß sagen ihr macht dort eine sehr gute Jugendarbeit. Aber wir sind euch auf den Fersen. Werde versuchen die D-Jgd. nächstes Jahr in die Bezirkstaffel zu bringen, dann wären wir eins vor.
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Danke für das Kompliment.
Vielleicht legen wir aber ja dieses Jahr bezüglich der D-Jugend schon vor.
Es wäre auf jeden Fall nett, dich nächstes Jahr bei einem unserer Turniere mal persönlich kennenzulernen. Ich würde sogar einen Kaffee ausgeben.

