Beiträge von Internationale Haerte

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    Der letzte Satz kann aber auch gerne noch geschrieben werden. :)


    "Ein Spieler darf den Ball abschirmen, indem er sich zwischen Gegner und Ball stellt, wenn der Ball in spielbarer Distanz ist und der Gegner nicht mit den Armen oder dem Körper abgedrängt wird. Befindet sich der Ball in spielbarer Distanz, darf der Spieler vom Gegner regelkonform gerempelt werden."


    Ich frage mich, warum Du den Satz nicht so geschrieben hast.


    Ich frage mich, was für Schiedsrichter wir haben, gerade auch in der Bundesliga, die eine Fussballregel so auslegen. Da braucht man sich nicht zu wundern, wenn die Trainer Ihre Schützlinge ähnlich anleiten.


    Natürlich ist Profi Fussball nicht gleich Jugend Fussball, aber ein bisschen wird schon geschaut, was da wie gepfiffen wird und was nicht.

    So früh wie möglich begleiten..?

    Damit meinte ich. Kinder tun sich leichter, wenn sich Normen/Vorstellungen in der Entwicklung ähneln von einem Trainer zum anderen. Man kann auch Konzept dazu sagen. Wenn 2 Jahre ein Rüpeltrainer am Werk war, und dann kommst Du? Weiß ich nicht, ob 4 Trainingseinheiten reichen.


    Hört sich alles so geschmeidig an bei euch auf dem Platz. Das ist bei uns manchmal nicht so. Das freundliche Gespräch läuft da ungehört ins Leere. :)


    Bei uns auch sehr oft altgediente Schiris. Die haben sich nicht so intensiv auf Stand gebracht, bzgl. Kinderfussball, und wollen das auch gar nicht. Viele haben schon Probleme mit den individuellen Regelungen der Altersklasse. Ich bin ja eigentlich froh, wenn überhaupt noch einer kommt. :) Geschweige denn, dass der pädagogisch pfeift.

    und meine Idee vom angstfreien Lernen des gegnerüberwindenden Dribbling ist nicht wirklich gut?

    Soll ich meine Methodik ändern?

    Obwohl es eine rhetorische Frage ist, antworte ich trotzdem. "Nein" warum auch?


    Die Idee ist gut, wer davon überzeugt ist, soll es machen. Damit das in der Praxis funktioniert, muss man die Spieler vermutlich so früh wie möglich begleiten. Wahrscheinlich braucht man auch viel Überzeugungskraft bei manchen Eltern / im Wettkampfbetrieb mit anderen Vereinen / Trainern, wie Goodie schon ein paar Mal angemerkt hat. Oder man lässt sich da am besten gleich gar nicht blicken.


    Ich weiß nicht, wie es bei euch läuft, bei uns gibt es Trainer, die wollen gar nicht dein Freund sein. Am Ende werden auch hier die Kinder mit großen Augen zuschauen, warum die Trainer mehr oder weniger freundlich miteinander diskutieren.

    In der E-Jgd bei uns noch mit externen Schiris, die interessieren sich auch nicht zwingend für gut gemeinte Ratschläge von Trainern während des Spiels. Zumindest ist das meine Erfahrung :)

    Dirk Coerverfan

    Ehrlich gesagt, für mich auch in der F-Jgd kein Problem, solange es im Rahmen bleibt. Wobei man den Rahmen in der U9 sehr weit unten ansetzen sollte, sehe ich auch so.


    Ich distanziere mich auch ganz klar von allen Fouls, in denen billigend eine Verletzung in Kauf genommen wird, egal in welchem Alter. Bodychecks / eingesprungene Grätschen von hinten in die Beine oder Knie / Ellbogen usw... Für mich werden diese Fouls nicht hart genug bestraft. Ich würde deutlich längere Sperren verteilen, wenn ich könnte...


    Die Frage ist aber doch letztendlich?

    Wann greifen wir als Trainer ein? Was ist für uns ok und was nicht? Die Spieler im FairPlay Modus regeln unter sich auch nur das, was Ihnen beigebracht wird?

    Ich verstehe deinen Ansatz des (nahezu) körperlosen Spiels im Grundlagenbereich. Kann ich absolut nachvollziehen. Deine Prioritäten sind die Verfeinerung der Koordination / Techniken / Schnelligkeit usw... Da hilft es, wenn der defensive Gegenspieler etwas netter und körperloser agiert.


    Bei mir ist etwas mehr Zweikampf erlaubt? Einen Zweikampf fair im Rahmen mit Körper zu gewinnen ist auch eine koordinative Höchstleistung. Es gibt viele Wege zum Ziel...


    Nebenbei. Habe mir schon einigen Dokus zum Fussball in Argentinien angeschaut. Das Spiel/Training/Straßenfussball ist unglaublich ruppig. Die gehen rein. Wenn man sich die internationalen Ergebnisse der Argentinier anschaut? Scheint auch zu funktionieren...

    Schaut doch einfach mal, wie das in der Bundesliga gehandhabt wird (und das ist ja immerhin für uns die sportliche Referenz auf höchstem Niveau): Da kann mit den Armen im Kampf um den Ball alles mögliche gemacht werden, ohne dass es gepfiffen wird. Gerade auch das "Ziehen" wird oft mit der Begründung nicht abgepfiffen, weil beide beteiligten Spieler "das Gleiche machen".

    Da hast Du Recht, obwohl ich mich schon oft gefragt habe, ob wir uns beim Eckball noch beim Fussball, oder schon bei Olympia im griechisch-römischen Ringerfinale befinden?


    Im Profi Fussball lassen die Schiris brutal viel durchgehen, was die Hände betrifft, auch im Zweikampf. Auf Bezirksebene wird da definitiv mehr abgepfiffen.

    Diese Ringereinlagen finde ich persönlich oft zu viel, aber die Thematik hat sich eingebürgert und ist sicher schwierig für den Schiri zu bewerten.

    Einheitliche Linie auch international? Irgendwie auch nicht da?

    Pfeift er das ab und gibt Elfmeter, ist der Aufschrei groß. Die Stürmer machen grundsätzlich auch fleißig mit?

    Schön anzusehen alles? Na ja??? Ich kann damit leben :)


    Im Zweikampf aber mal eine Hand auszufahren ohne ziehen und schubsen ist doch Standard, da sind wir noch nicht beim MMA... Deswegen heult doch niemand...

    Außerdem glaube ich nicht, dass ein gut geführter Verein grundlegend eine Basisdemokratie ist / sein sollte.


    Auf einem Schiff entscheidet auch nicht die Mannschaft, wohin es segelt, sondern der Kapitän.

    Der hoffentlich das große Ganze im Blick hat, langfristige Konzepte/Strategien verfolgt...


    Natürlich kann, muss und sollte man im Dialog bleiben bei Konflikten und Kompromisse suchen, aber am Ende entscheidet der Verein/Kapitän mit seinen Gremien/Entscheidungsträgern.


    Alles andere endet sicher im Chaos und noch mehr Unfrieden...

    Meine Erfahrung sagt, wenn du 10 Kids hast, dann kannst du im Schnitt 7-8 Kids mit gutem Training und wenn sie gesund bleiben und motiviert bleiben zu richtig guten Fußballern ausbilden, welche als Erwachsene mindestens 5. oder 6.Liga spielen können und somit mit Fußball auch schon ihr Studium finanzieren können ;-).


    Aus 2-3 Kids von diesen 10 Kids wird dies schwierig, weil dort das Talent fehlt, diese kannst du maximal auf besseres Kreisniveau bringen.

    Boah, das ist eine Quote, da müssen sich die allerbesten Leistungsmannschaften strecken. Für NLZ vielleicht möglich, aber für jede x-beliebige Dorfmannschaft, nur weil der Meistertrainer methodisch strukturiert wirkt, oder wirken würde? Ähh?

    In keinster Weise erlebe ich bei uns im Bezirk, dass das irgendwo geschafft wird? Dann haben wir wahrscheinlich auch nur miese Trainer.


    Ich würde eher sagen, für Verbands- Oberliga und höher im Herrenbereich benötigt es eine kontinuierliche Entwicklungsphase mit einer großen Portion des Spielers bzgl: Talent, Ehrgeiz, Motivation und Willen plus ein passendes Umfeld Mannschaftskollegen und Trainer.


    Für mittel talentierte Spieler im Jugendbereich ist der Sprung in die Oberliga sehr unwahrscheinlich, auch nicht wenn der Startrainer sein Wissen ausschüttet...

    Wenn der Verein einen Beschluss fasst, die Trainer zu vergüten, dann müssen sie das im Zweifel natürlich auch können und machen. Natürlich ist auch nicht von vornherein vereinbart, dass die Trainer auf das Geld verzichten. Jeder überlegt sich Ende des Jahres, ob er das macht oder nicht.

    Ich kann und will auch niemand zu seinem Glück zwingen. Sicher passt das auch nicht zu jedem großen (Leistungs)Verein. Die Vereinskultur sollte dann schon passen.

    Abschließend möchte ich dazu nur sagen. Bis jetzt hat sich bei uns noch jeder Trainer Ende des Jahres Gedanken gemacht, und zum Wohle des Vereins verzichtet / teilverzichtet...

    Das ist kein Nullsummenspiel.


    Als gemeinnütziger Verein das nicht zu machen ist für mich fast schon Wahnsinn / Kopfschütteln, damit die Jugendtrainer zumindest etwas Geld zurückbekommen.


    Es gibt sicher ein paar Thematiken die beachtet werden müssen. Spenden Höchstgrenzen, Rückstellungen, Kapital.

    Möchte hier jedoch kein Detail Halbwissen loswerden, da nicht mein Spezialgebiet.

    Dazu kann man sich aber bestimmt beraten lassen.


    Grundsätzlich ein paar Worte dazu. Wird wohl hoffentlich erlaubt sein :)


    Ich behaupte, die allermeisten Fussballvereine erfüllen auch die Bedingungen um das Prozedere umsetzen zu können. Da ist auch nichts illegal. Etwas Listenaufwand für den Kassier und Trainer sicher.


    Letztendlich handelt sich es sich um einen "freiwilligen Verzicht des Trainers auf eine Leistung die Ihm zusteht". Der Verein muss davor entscheiden (Beschluss / Satzung), dass er die Trainer bspw. mit dem Mindestlohn bezahlt plus Fahrtgeld.

    Dann wird Ende des Jahres vom Trainer eine Aufstellung (Fahrten/Stunden) gemacht, kommt vielleicht 3000€ zusammen. Der Trainer ist so nett und verzichtet auf seinen ihm eigentlich zustehenden Lohn (oder verzichtet auch nur teilweise und bekommt einen Teil ausbezahlt) und bekommt dafür eine Spendenquittung, die er beim Lohnsteuerjahresausgleich geltend machen kann.


    Für viele bzw. die allermeisten Trainer (die im halbwegs normalen Arbeitsverhältnis stecken) kommt dann vielleicht 1/3 zurück. 1000€

    Besser als nichts...

    Mittelfeld#6

    Zur Sicherheit, falls Du es noch nicht gemacht hast?


    Also ich würde die Thematik schonungslos in freundlichem Ton in alle gemeinsamen WhatsApp Gruppen schreiben.

    Und wenn das nicht fruchtet, nächste Stufe.

    Elternabende Pflichtveranstaltung / direkt anschreiben / Einzelgespräche. Manche brauchen einfach einen kleinen Stups oder Tritt in den Allerw...

    Ich kann mir auch noch ein paar andere Eskalationsstufen vorstellen, bis hin zur Aufstellung.

    Sich bei einer WhatsApp Umfrage nicht zu melden, ist was anderes, als einem nach direktem nachfragen oder ins Gesicht, rückzumelden, dass man keinen Dienst übernimmt.


    Idealerweise die Anfrage für die Dienste so früh als möglich setzen, damit die sich nicht durch irgendwelche wichtigen Besuche bei der Tante rausreden können.


    Wenn jemand kurzfristig einen Dienst nicht wahrnehmen kann, muss er sich eigenständig selbst um einen Ersatz kümmern.


    Gibt viele Vorgaben, die man setzen kann und die helfen, den eigenen Stressfaktor zu reduzieren.

    Einigen muss man definitiv erklären, dass der Verein sich mit dem Mini Jahresbeitrag nicht zum "Full Service Supplier" macht. Viele denken nicht wirklich weit.

    Sohn/Tochter abliefern, Sohn/Tochter abholen. Ab und zu mal absagen, wenn man Glück hat. Das wars...

    Hyde

    Du meinst es sicher gut, aber ich vermute - wird nicht kommen. :)


    Finanzielle Kosten für die Umstellung. Ganz ohne Aufwand für die Vereine / Verband würde das nicht zu machen sein.

    Teams werden auseinander gerissen und neu zusammengestellt. Ok, kann gut oder schlecht sein :)

    In den Kadern wird die Spieleranzahl nochmal komplett neu bestimmt. Ein geordneter Kaderaufbau über die Altersklassen ist dann nicht mehr gegeben, bzw. wird erschwert. Würde grundsätzlich ziemlich Unruhe ins System und die Vereine bringen.


    Dadurch hättest Du auch laufend das Phänomen für einige Spieler, dass die ~3 Jahre oder nur ~1 Jahre in einer Alterklasse verbleiben.

    Auch wegen der mitwachsenden Spielfelder im Wettbewerb wäre das nicht optimal.


    Außerdem würden nur bestimmte Geburtsmonate in den Genuss deines Effekts kommen.

    Zusätzlich ist nicht wirklich gesichert klar, ob die Thematik überhaupt einen entscheidenden positiven Effekt hat.


    Ich persönlich denke nicht, dass wir wirklich viele Nationalspieler verlieren aufgrund des RAE. Die setzen sich ziemlich sicher auch so durch. Mit steigendem Alter verringert sich die Problematik sowieso.


    Wichtiger wäre für mich, dass "Playing Down" flächendeckender in allen Altersklassen ausgerollt wird und nicht nur in der U15 / U17 wie bisher bei uns als Pilot Projekt.

    Es gibt ja auch die Thematik genetisch körperlich "Spätzünder" + Ende des Jahres geboren.

    Dann hat der Spieler wirklich verloren...

    Gib mal bei Google "Wimpel Konfigurator" ein. Bsp: "wimpelproduktion.de"

    Denke da kann man schon was zusammenbasteln für wenig Geld... Ob das dann genau der klitzegleiche Wimpel ist. Egal!!!

    Wer weiß schon nach 2 Wochen wie der Originale genau ausgeschaut hat.

    Respekt, dass Du das so akzeptieren kannst. Ich brauche Dir das nicht zu erklären, weißt Du besser als ich.


    Eigentlich müsste es verbandsseitig je Halbrunde Umverteilungen geben. Eine Mannschaft sollte nicht jahrein jahraus alle Spiele verlieren.

    Aber im Mädchenbereich ist das oft nicht ganz so einfach. Irgendwo gibt es dann doch die Mannschaft die wiederkehrend alle Spiele verliert. Das ist nicht einfach für alle Beteiligten. Meiner Erfahrung nach, verkraften junge Spieler- innen das oft einfacher als die Trainer. :)


    Sehe das gerade auch bei meinen Mannschaften. Die E1 gewinnt fast alles, die E2 verliert so gut wie alles. Talent und Trainingseifer sind nicht gleich gut ausgeprägt. Ich weiß nicht, ob Du das schon mal hattest?

    Aber eine Mannschaft die alles verliert ist nicht einfach zu trainieren und die Stimmung nach jeder Niederlage trotzdem hoch zu halten. "formt den Charakter" hört sich gut an, aber in Wirklichkeit ist das schon ziemlich nervig. Respekt an alle Ehrenamtlichen, die das trotzdem jahrelang durchziehen.


    Spieler werden dauerhaft gar nicht eingewechselt, oder nur für 3 Minuten?

    Ich würde sogar noch eine Stufe weiter gehen und das auch auf den Aktivenbereich ausdehnen. Außer vielleicht in den höchsten Ligen / Profibereich? Was soll das. Warum sollte sich das ein Spieler gefallen lassen?


    Trotzdem denke ich, dass es schon hilft, wenn die Leistungsstärke einer Spielerin halbwegs zur Mannschaft passt. Aber man muss halt der Spielerin auch Zeit geben sich zu entwickeln.

    :thumbup:

    Und auch Breitensport Kinder haben Anspruch an sich selbst und an Ihre Entwicklung und wollen gewinnen.

    Es sind nicht nur die bösen Trainer, die dem Freizeitspieler ihr übersteigertes Erfolgsdenken aufdrücken.


    In manchen Nachrichten wird oft der Eindruck erweckt. Geht ja nur um die goldene Ananas, also eigentlich um nichts. Stellt euch mal nicht so an, alle spielen gleich viel, egal welche Leistung, Betragen, Motivation und Trainingseifer dahintersteckt. Alles gut, aber moderiere mal eine Mannschaft, wenn die Leistungsstärke der einzelnen Spieler weit auseinanderklafft. Da ist eigentlich ein Abendstudium in Psychologie und Pädagogik anzuraten... Die Eltern schalten sich per WhatsApp ein, die besseren Spieler hacken auf den Schwächeren rum wenn man sich einmal mal kurz wegdreht.


    Im Festivalbetrieb, schon gut wenn das bis zur U11 ausgedehnt wird, läuft die Sache harmonischer ab, aber wenn wir dann im Tabellenbetrieb sind, dann geht es eben doch um was.

    Nächstes Spiel gewinnen, so hoch in der Tabelle stehen wie möglich, idealerweise um die Meisterschaft mitspielen, oder Abstieg verhindern. Egal in welcher Klasse...

    ScuBac

    Komme aus der Bodensee Gegend, schon auch teilweise ländlich.

    Mir geht es nicht darum, wie hoch das allgemeine fussballerische Niveau ist. Habe das Spiel gesehen. War vom U19 Team schon irgendwie enttäuscht. Kein NLZ, aber Nachwuchs eines Oberligisten. Spiel auf Augenhöhe. Aus der überlegenen Schnelligkeit kaum was gemacht. Spielerische Klasse und Passspiel irgendwie auch nicht so toll.


    Alle Vereine agieren aus meiner Sicht als Leistungsvereine. Ist ja auch gar nicht allgemein gültig definiert, was ein Leistungsverein eigentlich ist. Brauchen wir da einen Wikipedia Artikel.

    Was ich jedoch nicht sehe ist der oben beschriebene Freizeitverein, in dem Friede Freude Eierkuchen herrscht, alle nett trainieren, kein Druck, Ergebnis egal. Alle spielen gleich viel. Jeder kommt, wenn er gerade nichts Besseres zu tun hat. Überall nur Freude und Kinderlachen. Wäre ja schön, aber Bullerbü habe ich noch nicht gefunden bei uns.

    Ganz so schlimm ist es bei uns in der Gegend jetzt aber auch wieder nicht... :)

    RodnyScherzer

    Du beschreibst die Situation im Fussball aus Sicht des Idealisten ...

    Ich kann nur für meinen Bezirk schreiben. Vielleicht gibt es diese Vereine / Mannschaften irgendwo noch? Ruhrgebiet / Ballungsräumen?

    Die Freizeitvereine, die Du beschreibst, gibt es bei uns nicht. Ich kenne keinen?

    Alle Vereine sind leistungsorientierte Vereine, nur mit etwas weniger talentierten Spielern und etwas weniger Trainingsumfang. 3+X Training/Spiel in der Woche machen aber auch alle. Das ist für mich kein Freizeit Fussball. Überall Selektion. Nur das Niveau ist halt niedriger und an trainingsfreien Tagen machen auch nicht alle Stabi Übungen oder laufen eine Runde. :)


    Natürlich stecken alle Vereine irgendwie auch im Zwiespalt zwischen Amateur Freizeitangebot, ich versuche alle (viele) Spieler mitzunehmen und andererseits aber auch die Spieler bestmöglich auszubilden für die Aktiven Mannschaft. Ich behaupte mal das letzte Ziel steht insgeheim bei den allermeisten Verantwortlichen sehr weit oben auf der ToDo Liste.

    So einfach ist der Übergang in den Aktiven Bereich dann auch auf diesem Niveau nicht für mittelmäßige Spieler. Eigentlich spielen dort dann auch nur wieder die talentiertesten Spieler. Vom Kneipen Niveau sind wir da weit entfernt.


    Kleine Anekdote dazu. (Artikel in der lokalen Zeitung) Die U19 eines unserer Leistungsvereine steckt im Abstiegskampf in der Verbandsliga und wollte durch ein paar Testspiele gegen Aktiven Mannschaften vor den nächsten entscheidenden Wochen noch etwas Kraft und Selbstvertrauen tanken.

    Gestern das erste Spiel gegen eine A-Ligisten, der im Abstiegskampf steckt. Endergebnis U19 verliert 3:2

    Vermutlich haben die sich das anders vorgestellt...

    KatrinMama

    U9 - 7gg7?

    Da sind die Reformen wohl noch nicht angekommen. Wird sicher (vielleicht trainerabhängig) besser, wenn das auch bei euch alles auf Festival Betrieb umgestellt wird. Im Tabellenbetrieb ist die Gefahr für solche Vorgänge hoch...


    Auch wenn ich es grundsätzlich nicht gut finde einem Spieler auf der Bank keine Einsatzminuten zu geben, aber hier auskotzen reicht auch nicht, oder auch die unvernünftige Nachricht an den Trainer? Was soll das bringen?


    Könnte auch eine vernünftige Nachricht sein, oder ein Gespräch, oder mehrere Gespräche zusammen mit anderen Eltern? Auf der Ebene "Ich bin Ok - Du bist Ok" Vielleicht und hoffentlich ist er einsichtig, oder arbeitet daran?


    Vielleicht hat der Trainer die Einwechslung verpeilt, oder einmal in der Halbrunde was Unvernünftiges gemacht. Klar, Du kannst den jetzt alles heißen, aber wird er sich durch unvernünftige Ansagen ändern, oder durch Intrigen hintenrum?

    Meiner Erfahrung nach, eher erst recht nicht...


    Erst recht nicht auch, wenn dein Sohn aktuell nicht zu den Leistungsträgern gehört. Wenn Du auf maximale Konfrontation gehst, wird er es in diesem Verein auch nicht werden.