Beiträge von Internationale Haerte

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    Und jetzt kommen wieder die speziellen Verbandsumsetzungen ins Spiel :)

    Die Verbände haben ja wie immer etwas Spielraum in der Umsetzung. Konkret. Jeder macht was anderes. :/ Und dann kommt halt so was raus in manchen Verbänden.

    Eigentlich empfiehlt der DFB zumindest laut „Anpassungen – Wettbewerbsformen im Kinderfußball“


    Champions League Modus: Bei Unentschieden steigt das Team auf, welches das letzte Tor erzielt hat; bei 0:0 entscheidet Stein-Schere-Papier

    Ich persönlich finde die "letztes Tor" Regel ja auch nicht sonderlich fair. Warum hat das Team "gewonnen" nur weil es das letzte Tor erzielt hat. :) Da ist mir Schnick, Schnack, Schnuck lieber und so mache ich es auch. Damit kommen alle klar. Geht schnell. Fertig.


    Zur Thematik. Muss ich jedes Kind vor jeder möglichen Niederlage schützen? Ich weiß auch nicht. Gehört dazu und muss der eine oder andere Spieler verdauen lernen. Auch schon in dem Alter. So ist das Leben. Es können nicht immer alle nur gewinnen...

    Obwohl ich dem Fall schon eher Schnick, Schnack, Schnuck vorgeben würde. Warum da so ein unnötiges Prozedere einführen beim Feldwechsel...

    Ganz ehrlich, die Thematik mit den nicht gegebenen Toren verstehe ich auch nicht wirklich, warum das kritisiert wurde. So sind die Regeln. Wenn die nicht da sind, schießen einige aus allen Lagen, während sie lieber dribbeln sollten... Außerdem ist halt irgendwann das Spiel vorbei, dann zählt das Tor nicht mehr. Manchmal gibt es Diskussionen dazu, aber da kann der DFB jetzt irgendwie auch nichts dafür.

    Das Besondere ans Musialas Aussage ist nicht, dass es in Deutschland in der E-Jugend ein Ligensystem gibt. Das Besondere ist, dass es das in England bis zur U18 nicht gibt.
    Als er mit 16 nach Deutschland zurückkehrte, hatte er demnach noch nie ein Punktspiel bestritten. Und Bellingham, Elliot und all die anderen Jungs von Anfang/Mitte Zwanzig auch nicht.
    Keinen Tabellendruck zu haben, scheint zumindest keine negativen Auswirkungen auf die Ausbildung zu haben.

    Aber man muss hier schon klar benennen. 99,5% der Spieler (Amateurbereich) in England ab U13 stecken im Ligensystem, wenn auch nicht in einer landesweiten Pyramide.


    Nur der Nachwuchs der Profivereine spielt in einem eigenen Club, in der die Zugehörigkeit an Auflagen, Infrastruktur, Qualität Trainer usw... gebunden ist und quasi am grünen Tisch entschieden wird.


    Im NLZ Bereich U13-U14 gibt es in England im Vergleich zu D jedoch noch keinen Tabellendruck und keine veröffentlichten Ergebnisse. Einzig ein Pokalwettbewerb wird ausgespielt.

    Die Spieler können sich im kritischen Übergangsalter / Pupertät vom Kind zum Jugendlichen noch frei entwickeln. Während man in Deutschland parallel auf körperlich starke schnell entwickelte Kinder setzt um im hier und jetzt Ergebnisse zu präsentieren, bereits ab der U11, Korrektur eigentlich ab der U7...

    Da müssen wir weg. Bis zur U15 sollte die Entwicklung im Vordergrund stehen.


    Ab U15 dreht sich jedoch der Wind und in England wird es hoch kompetitiv, aber ohne Abstieg. Mit Staffeln und Play Offs zum Meistertitel.


    Fakt ist, unsere NLZ haben nicht die allerbesten Zahlen. Es gibt also noch was zu tun...

    Jetzt kommt das - aber. Das gilt für die Profi Entwicklung. Im Amateurbereich sehe ich in der Ligenstruktur überhaupt kein Problem. Soooo groß ist der Druck jetzt auch nicht. Die allermeisten Spieler schlafen noch gut und selig in Bezug auf ihr Fussball Hobby...

    "In Deutschland gibt es schon für unter Zehnjährige ein Ligensystem, wohingegen das in England bis zur U18 nicht üblich ist. Da hat man viel weniger Druck und mehr Zeit, sich zu entwickeln, man kann viel freier spielen"

    Voarb, also ich möchte im Kinderfussball (bis inkl. U11) nicht zurück zu Tabellen. Bzw. auch in der U11 würde ich persönlich darauf verzichten und auch in der U11 noch Spieltage ansetzen ohne Ergebnisveröffentlichung. So weit ist unser Verband bspw. noch nicht. Eigentlich sollte auch zwischenzeitlich der Weg der kleinen Spielformen im Kinderfussball - Konsens sein.


    Aber der Satz oben vermittelt nach meinen kurzen Recherchen einen falschen Eindruck über England. Aber man darf mich korrigieren, falls das nicht stimmen sollte.

    Gerade läuft wohl aber auch eine weitere Struktur Reform in England, in der die Spieleranzahl in den Jahrgängen reduziert wird, eher in Richtung Deutschland aktuell. Bis jetzt bspw. U11 >>> 9gg9



    England:


    Bis zur U12 gibt es keine Staffeln und es gibt auch ein Veröffentlichungsverbot von Ergebnissen. Allerdings lassen die aber ab der U9 auch sogenannte "Trophy Events" zu. Turniere in denen es auch um Sieger geht mit KO-Modus usw...


    Danach gibt es ein wettbewerborientiertes System mit Staffeln, Meister, Aufstieg und Abstieg. Im Breitensport, ambitionierten Leistungssport.


    Wichtig jedoch, die Profi-Akademien sind davon entkoppelt und spielen in einem Parallel System. Ein geschlossener Club ohne Auf- Abstieg...



    So weit von Deutschland sind die also eigentlich nicht weg...

    Matthias Sammer hat sich ja auch zu Wort gemeldet zur Thematik. Ich würde jetzt auch nicht alles komplett unterschreiben, aber ich denke schon auch, wir sollten lieber über "Leistung" + "Siegeswille" diskutieren anstatt über "Druck".


    Matthias Sammer (58) rechnet nach dem WM-Aus gnadenlos mit der deutschen Mannschaft ab! In einem am Donnerstag erschienenen Interview mit der „ZEIT“ wird der frühere DFB-Sportdirektor bei einem Vergleich zwischen unserer Debakel-Truppe und den für ihre unfaire Spielweise kritisierten Argentiniern besonders deutlich.

    Sammer: „Ihre Spielweise ist mir lieber als das, was ich im Moment bei der deutschen Mannschaft sehe. Bei der kann ich gar nichts mehr erkennen, weder sportlich noch mental. Sie gibt Anlass, den Begriff Hilflosigkeit neu zu definieren.“ RUMMS!

    Bei der Analyse des deutschen Auftretens kritisiert Sammer die mangelnde Fitness und fehlende Spielidee. Es gibt allerdings eine Sache, die ihn besonders stört. Sammer: „Viel schwerer aber wiegt der Eindruck, dass unserer Mannschaft der unbedingte Siegeswille fehlt.“


    Sammers Kritik an der Wohlfühl-Kultur

    Sammer ist überzeugt, dass Leistung bei der deutschen Nationalmannschaft in den letzten Jahren zu sehr in den Hintergrund gerückt ist. Er sagt: „Um Leistung ging es bei diesem Turnier wie schon die Jahre zuvor überhaupt nicht mehr. Es ging um Wohlfühlen, Unehrlichkeit spielte eine Rolle, Konflikte wurden nicht angesprochen.“

    Und weiter: „Man hat versucht, nach den Regeln möglichst großer Bequemlichkeit und Zufriedenheit etwas Außergewöhnliches zu erreichen. Das kann im Sport und im Leben nicht funktionieren.“ Sammer meint: „Die Mannschaft ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Manchmal gibt es mehr Schein als Sein.“

    Sammer weiter: „Inzwischen sind wir so weit gekommen, uns für unsere traditionellen Stärken, die sprichwörtlichen deutschen Tugenden, zu schämen.“ Seine Forderung: wieder mehr Grundlagenausdauer, mehr Grundlagentechnik und eine gezielte Persönlichkeitsentwicklung.


    Ob das die Lösungen sind? Ich weiß es nicht?

    Technik klar.

    Grundlagenausdauer? Wer das im Jugendbereich trainiert, bekommt sehr schnell Probleme :)

    Persönlichkeitsentwicklung. Starkes Wort. Macht die Tür auf für allerhand ???


    Dass man als Profi körperlich auf allerhöchstem Level agieren muss, außer Frage. Ausdauer lässt sich einfach trainieren, dafür braucht man keinen jahrzehntelangen Aufbau. Im Kinderfussball sowieso komplett unnötig. Danach steigt die Wichtigkeit...

    Schnelligkeit - Gott gegeben.


    Ich kann mich noch an Maradona Dokus erinnern. Darin ist der in Neapel alle paar Minuten alleine und ohne Ball um den Platz gelaufen :) Andere Zeiten...




    Vielen Dank für die vielen Meinungen. Das stärkt mir definitiv den Rücken.

    Eine andere Frage wäre noch, wenn am WE das 4+1 gespielt wird. Wie in der G auch einfach laufen lassen und die Spielertraube und vielen, vielen Konter-Tore hinnehmen? Und somit vertrauen, dass die Kids irgendwann durch Erfahrung von alleine kapieren, dass man sich in manchen Situationen lieber mal etwas "fallen lässt".

    Dirk lässt unglaublich frei spielen, hat er schon öfters betont, und auch erfolgreich. Ganz so weit habe ich es nicht geschafft.

    Denke, man muss auch unterscheiden zwischen Wettkampf und Training.


    Im Wettkampf bei Ballbesitz halte ich mich (aktuell U13) immer komplett raus, und verbiete auch niemandem offensiv aktiv zu werden. Das genaue Gegenteil habe ich immer gefordert. Trotzdem habe und hatte ich immer eine Grundformation.

    Bei gegnerischem Ballbesitz helfe ich mitunter bei der Positionierung, um eben die komplett einfachen Tore zu vermeiden und damit noch etwas Absicherung da ist. Das habe ich auch bereits in der U9 defensiv gemacht, aber so behaupte ich jetzt, maßvoll und nicht permanent in Dauerbeschallung. Irgendwann regeln die Spieler das ja auch unter sich...


    Keine Ahnung, fand den Weg von Dirk schon auch immer interessant, aber?

    Außerdem bin ich auch der Meinung, dass sich die Trainer im Kinderfussball nicht zu wichtig nehmen sollten und meinen ständig eingreifen zu müssen. Die Kids brauchen Luft und Freiheit zur selbstständigen Entwicklung...Straßenfussball

    Ja, das erscheint einfach und können theoretisch viele, aber das alles in geordneten Bahnen zu steuern mit dem richtigen Trainingsaufbau / Spielformen und gezieltem nicht übertriebenem Coaching ist nicht einfach.

    Optimal nicht möglich ohne mehrjährige Erfahrung, mit und ohne Lizenz...

    Denke auch, der entscheidende Punkt ist, in welcher Altersklasse und wie oft.


    Wenn ein Trainer in 12 Minuten 15x einfriert, dann finde ich das absoluten Mist. Egal in welcher Altersklasse.

    Kann mir keiner erzählen, wenn man die Kinder/Spieler hinterher fragen würde. Und wie wars? >>> Super, hat echt Spaß gemacht!!!

    Klar, kann man immer irgendwas verbessern bis zum geht nicht mehr, aber wenn überhaupt kein Spielfluss aufkommt.


    Ok, 1-3 mal im Rahmen einfrieren in einer Spielform Session, aber 2019er Jahrgang 7-8 Jahre alt? Die lasse ich lieber kicken mit ein bisschen Coaching ab und zu von der Seitenlinie...


    Spielte früher im Musikverein und wir hatten einige Jahre einen Dirigent, der in den Proben vor dem Konzert alle 5-10s abgerissen hat. Klar, der hatte immer recht und feilte an allem bis zum Erbrechen. Das Endergebnis war auch top, aber ich habe es gehasst. Möchte ein Stück nicht einmal im Konzert von vorne bis zum Schluss spielen. Sorry, etwas abgeschweift...

    Mann, wer bei den Bambini mit Provokationsregeln spielt "Erst nach 3 Pässen zählt ein Tor" hat echt den Schuss nicht gehört...bzw...

    und klar große Tore... mit Libero


    Es kommen halt immer wieder neue Leute dazu, die vor 30 Jahren zum letzten mal trainiert haben, vielleicht auch nur Sportschau gesehen haben und sich dann eins zu eins erinnern können...

    Gott, ich denke, da war auch etwas Spaß dabei. Wenn das nicht mehr erlaubt sein sollte, dann wird es hier schon ziemlich trocken...


    Aber zum Thema.

    Wie viele U9 Spieler haben wohl Lust drauf und können nachvollziehen, dass ein Trainer das Spiel einfriert und dann langatmig erklärt, was man in dieser Situation hätte besser machen können. bzgl. Positionierung, Laufverhalten...

    Was man eher erreicht. Die Spieler sind genervt und erst mal komplett raus aus der Dynamik, da die Spielform komplett gestoppt wird für einige Zeit. Kommt da dann so viel an im Kopf? Weiß auch nicht, aber ich vermute bei ganz vielen...

    Zumal U9... 8 Jahre alt...

    Klar, vorne zu oft einfallslos und ohne Durchschlagskraft über Außen. (Mit Ausnahmen gegen drittklassige Gegner)


    Ausbildung hin oder her...


    Neuer bekommt 11 Schüsse aufs Tor und 5 davon sind drin.

    Kann man mit so einer Statistik Weltmeister werden? Denke nicht. Wobei ich gar nicht Neuer alleine den schwarzen Peter zuschieben will. Der komplette Abwehrverbund? Man hat zu oft das Gefühl, zumindest ich. Quasi einmal vor dem Tor und es klingelt sofort?

    Kopfsache? Weiß auch nicht? Irgendein Wunder muss geschehen...


    Ansonsten denke ich auch, die Analyse aus England trifft den Nagel leider ziemlich auf den Kopf.

    Mittelklasse aktuell. Mal schauen, was der Messias jetzt daraus macht...

    Klar sind die Plätze belegt, es wäre dann ja ein ganz normales Team vom Verein, das natürlich einen Trainingsslot benötigt, ansonsten geht es nicht.

    Bei Testspielen ist man einfach viel flexibler. Ein Spiel kommt zustande, wenn beide Gegner im Vorfeld sicher sind, dass genügend Spieler da sind. Je nach Spielerzuverlässigkeit benötigt man dann halt vielleicht mehr Zusagen, um sicher zu sein.

    Falls es nicht klappt, kann ein Testspiel viel einfacher abgesagt werden. Je nach Altersklasse ist nicht mal ein offizieller Schiri notwendig.

    Eigentlich ist der Unterschied klar.


    Stecke ich im Staffelbetrieb, muss ich alle Pflichtspiele bestreiten und das sind nicht wenige. Fallen Spiele aus, freuen sich alle Beteiligten. Staffelleiter, Gegner... Bis zum Rückzug...


    Stecke ich im Freizeitbetrieb, kann ich Testpiele nach Lust, Laune und Anzahl Spieler ansetzen, oder auch nicht. Der Druck unbedingt gegen andere zu spielen und Verbandsvorgaben zu erfüllen ist weg.


    Und das mit der "natürlichen Motivation sich zu messen" ist ja auch nicht bei jedem gleich stark und verlässlich ausgeprägt.

    Ich bin fast 50 und spiele in einer Freizeitmannschaft einmal wöchentlich. Und auch da werden zwei Teams gebildet und die Motivation bildet sich daraus, dass man gewinnen möchte.

    Das ist das Naturell eines Duells!

    Genau das wäre es dann auch. Dann halt im Jugendbereich. Für viele reicht das vermutlich. Bolzplatz ist auch nichts anderes, nur dann organisiert.


    Das Problem ist, eher Angebot und Nachfrage.


    1,

    Ein Angebot für eine Jugend Freizeitmannschaft gibt es bei uns quasi nicht. Kenne keine...

    2,

    Das heißt aber nicht automatisch, dass dafür keine Nachfrage da wäre.


    Ich vermute, dass es wahrscheinlich eher in Städten funktioniert, wo aus einem großen Spielerpotential genug Spieler für dieses Konzept zusammenkommen könnten.

    Ich glaube schon, dass das Konzept funktionieren kann, wenn man es transparent aufzieht und verschiedene Problemstellen angeht. Es gibt (viele) Spieler, die wollen einfach nur mit ein paar Jungs / Freunden kicken ohne Megazwang jede Woche. In den Städten finden sich auch (Erwachsene) Freizeitmannschaften zu einer Gruppe, die 2x im Jahr ein Turnier spielen, ansonsten ungezwungen trainieren.

    Mit der richtigen Konzeption kann das glaube ich funktionieren.


    Problem 1:

    Ehemalige Spieler sind als Trainer vermutlich zu oft ungeeignet. Die haben den Wettbewerbscharakter eingeschweißt und brauchen das auch... Als Trainer kann ich mir eher Pädagogen :-), Eltern / Mütter ohne (wenig) Fussballvorbildung durchaus vorstellen. Die bieten ja sonst auch so einiges an, Turn- Sport- Kindergruppen usw...


    Problem 2:

    Man könnte natürlich dann sagen, wir trainieren überwiegend und spielen 2x im Jahr an Hallen- Feldturnieren mit!

    Weiß nicht, ob das auch bei euch so wäre, aber bei uns wäre das zum Scheitern verurteilt. In Hallen- Feldturnieren spielt bei uns die Creme de la Creme der Bezirksspieler, da spielt keine Hobbymannschaft mit und geht dann lächelnd nach Hause.

    Was eher geht wäre entweder Gleichgesinnte zu finden, wenn andere Vereine ein ähnliches Konzept umsetzen würden, oder ein paar mal im Jahr gezielte Testspiele gegen ebenbürtige Gegner zu suchen.


    3,

    Warum dann nicht jedes Jahr Ende der Saison neu bewerten und eine Umfrage ansetzen.

    Machen wir so weiter, oder melden wir mal in einer Staffel? Daraus könnte sich dann doch ein Team finden. Eigentlich immer noch besser, als gar nichts...


    4,

    Wichtig wäre auch, dass die Gruppe groß genug ist, um stark schwankende Trainingsbeteiligungen auszuhalten.


    Aber grundsätzlich, warum nicht... :)

    Ein Problem ist natürlich auch, überhaupt mitzubekommen, das irgendwas ist.

    Es gibt Spieler, die gehen von sich aus über alles drüber, bis wirklich gar nichts mehr geht und schon chronisch ist, was die Regeneration zigfach verlängert.

    Dann gibt es wieder andere, die wollen beim geringsten körperlichen Gefühl sofort aufhören.

    Bei Muskelverletzung, Knieschmerzen und Muskelkater sage ich meistens, höre auf. Bei einem kleinen Schlag, probiere es mal nochmal...


    Muskelkater sind Mikrorisse in der Muskulatur und da riskiert man schnell schwerere Muskelverletzungen bei Sprints und voller Belastung, was du auch im Training kaum ausschließen kannst. Natürlich geht man da oft drüber, aber das heißt nicht, dass es eigentlich zu empfehlen ist.

    :) Der Vollmond hat mit Sternenkonstellationen nichts zu tun. Gehe davon aus, dass die allermeisten von uns hier im Forum auf der Erde Zuhause sind, und da kommt es überall auf der Welt zum gleichen Zeitpunkt zum Vollmond, wenn sich Sonne und Mond exakt gegenüberstehen.


    Aber Spaß beiseite. Kann dazu nichts rückmelden, achte nicht drauf, nichts in der Richtung aufgefallen und am Montag hatten wir auch kein Training...

    Ok. Aber kommt es wirklich nie vor, dass man eine Angleichung zwischen den Klassen fährt? Wenn sich bspw. 9 zu einer Klasse melden, dann wirst Du keine 9er Staffel machen und auch keine 4er oder 5er Staffel.

    Wird dann mit Vereinen gesprochen, oder nach diversen Kriterien/Abwägungen vom Verband aus nach oben geschoben?

    Das ist kein neues Thema: winterpause oder RE: Kann ein Spieler in eine Jüngere Mannschaft wechseln ?

    Und es ist auch kein einfaches Thema: die Herren müssen auf die Profis Rücksicht nehmen (Auf- und Abstieg), die Jugend auf die Herren (Spieler wechseln von der Jugend zu den Herren), A- und B-Jugend auf deutschlandweite Ligen, C-Jugend auf regionale Meisterschaften.

    Wir haben hier bei uns (Kreis Augsburg) schon einiges versucht: große Liga nur Hinspiel, kleine Liga mit Hin- und Rückspiel, mit und ohne Qualifikationsrunden, mit und ohne Zeit für Vorbereitungsspiele, mit und ohne Ferien usw. Mittlerweile hat sich die Meldeliga im Kreis etabliert und 6er Gruppen (Hin- und Rückspiel - 10 Spiele - meistens finden 1-2 unter der Woche statt). Im Frühjahr dann die Aufstiegsrunde und gleich starke Gruppen nach den Platzierungen im Herbst.

    Das ist mir fast schon klar, dass die Bretter zu dick sind, die da gebohrt werden müssten, an vielen Enden.

    Aber es wäre schon möglich, wenn man es denn wollte, den März im Jugendbereich für Pflichtspiele nicht zu verwenden in manchen Regionen.


    Wie läuft der Prozess eigentlich ab bei den Meldeligen, wenn zu viele Teams sich zu einer Staffel anmelden? Werden dann Vereine runtergestuft, oder findet man da immer eine Lösung? Oder gibt es den Fall nicht?