Beiträge von Internationale Haerte

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    let1612 Ich habe schulpflichtige Kinder, deswegen weiß ich genau, wann Ferien sind. :) Kenne auch den Rahmenspielkalender.

    Es ist absolut auf die Kante genäht bei uns und natürlich denken die sich was dabei, das hatte ich nicht in Frage gestellt.

    U13 10er Staffel. In unserer Gruppe gab es im Frühjahr keine Möglichkeit groß zu testen. Alle Wochenenden verplant. (ohne Ostern und Pfingsten)

    Brutal früh schon raus, Ende Februar. 20.06 fertig.

    Wenn die Vereine den Juli bunkern für Vereinsturniere, dann geht nicht mehr.

    Auch im Herbst nicht besser? Nicht einfach...

    U17 / U19 haben noch größere Staffeln, dann geht es teilweise in die Pfingst,- Osterferien rein. Finde ich persönlich nicht optimal, aber gut...

    Vielleicht mal was Grundsätzliches und ich denke da eher in Richtung drop out. Meine Einschätzung, aber kann man natürlich auch anders sehen.


    Im Jugendfussball sollten durchgehend innerhalb des Verbands an Ostern, Pfingsten und in den Sommerferien keine Pflichtspiele anstehen. Im unteren Jugendbereich wird das fast immer berücksichtigt bei uns, in den höheren Jugenden dann schon nicht mehr. Jeder Verband könnte sich bei den Wechselfristen im Jugendbereich an den Sommerferien orientieren. Durch die Bundesländer 4-5 Wochen Verschiebung. Dann müsste man die unterschiedlichen Wechselfristen der Verbände irgendwie zusammenschustern in der Spielordnung und in den Paragraphen, aber wo ein Wille...

    Bei uns könnte bspw. noch komplett im Juli gespielt werden bei bestem Wetter? Ne, dann fangen wir lieber im Schnee an?

    Dann vielleicht einfach Spiele reduzieren. Staffelgröße verkleinern.

    Meine Meinung. Man muss den Jungs/Mädchen mehr Freiräume gönnen, bzgl. Pflichtspiele, für Urlaub und andere Dinge. Die Übermotivierten können dann ja immer noch zig Testspiele organisieren.


    Was dann im Männerbereich abgeht, ist ja eigentlich fast schon durchgekn... In den höheren Ligen wird quasi komplett durchgespielt durchs Jahr, wenn man die Vorbereitungswochen dazuzählt. Unterbrochen durch kleine Fensterchen...

    "Früher war alles besser" - hast recht, wollte ich auch gar nicht unterstellen, aber kam vielleicht so rüber.


    Ich habe mal kurz recherchiert, da kam eher raus, dass die Anzahl der Spielabbrüche seit der Erfassung relativ stabil sind. Seit der Erfassung 2014 wohlgemerkt, das ist doch relativ dünn.

    Vom Gefühl her, war das Spiel früher rabiater. Gerade erst die Doku geschaut ZDF - Dynamo Dresden... Da sind die teilweise voll in den Mann reingerauscht, Ball? Gab dann "gelb". Heute mit 40 Kameras und Super Slow Mo - sicher "rot". Wie gepfifen wurde, das hat sich verändert mit den Jahren. Die Toleranz von üblen harten Fouls war früher sicher höher.

    Auch die Sensibilisierung der letzten Jahren gegenüber Schiedsrichter Gewalt und entsprechenden Maßnahmen der Verbände führte eher zu mehr Spielabbrüchen. Wurde das Spiel insgesamt unfairer, ich glaube nicht.


    Ich will das aber gar nicht schönreden. Es hat sich im Fussball eine Zuschauer- Spielerkultur des Pöbelns entwickelt. Gegenüber dem Gegner, Zuschauer und Schiri. Das aber schon sehr sehr lange. Der Trainer kocht dann oft sogar mit dem höchsten Emotionslevel, da ist das Alter der Sprösslinge komplett egal. Ist aber kein rein deutsches Thema, erst gerade ein internationales Turnier gespielt.

    Bekommt man das raus? Ich bin da nicht optimistisch.

    "Früher war alles besser". Bestimmt nicht in der Thematik. Aggressionen gab es schon immer auf und neben dem Platz. Im Profifussball war es definitiv schlimmer in vergangenen Zeiten. Auf Kreisliga Ebene vielleicht auch. :)

    Das Spiel führt zu Emotionen und dann bei manchen zu vielfältigen Überreaktionen. Außerdem kommen ja ständig neue Leute dazu, während andere aussteigen.

    Bekommt man das komplett raus. Unmöglich...

    Muss man die Thematik weiter bearbeiten, sicher. Don Quixote lässt grüßen...

    Sozialarbeiter brauchen wir ja zwischenzeitlich gefühlt überall.

    Vielleicht ist die angebotrne Dienstleistung einfach zu günstig...

    Vielleicht oder ziemlich sicher, ist das so.

    Unser Team war über Ostern bei einem internationalen Turnier, der Gardasee Trophy, im Einsatz. Im Vorfeld mal reingeschaut bei der Konkurrenz auf der Homepage. In Irland Dublin Familienmitgliedschaft 500€. Klar ein Einzelbeispiel.

    Wenn die Kohle dann nicht in dunkle Kanäle sondern in Infrastruktur / Trainer / gemeinsame Erlebnisse fließt, dann gerne mehr, wenn es nach mir geht.

    Trotzdem brauchen wir natürlich eine niedrige finanzielle Einstiegshürde...

    Ich kann es kaum glauben. Ihr spielt in der U9 Funino und 4gg4/5gg5 ist bis dahin komplett verpönt und alle wechseln dann in die U11 und dann wird 7gg7 gespielt. Da bekomme ich eigentlich sofort einen Vogel. Dieses schrittweise rumdoktern/anpassen in den Jahrgängen ist einfach Mist. Dann verschieben sich ähnliche Probleme alle Jahre in andere Altersklassen.

    Meine Empfehlung wäre, spiele auf keinen Fall im Training jetzt nur noch große Spielformen oder 7gg7. Das bringt wenig bzw. ist kontraproduktiv. Maximal 4gg4/5gg5...

    Versuche Testspiele im 5gg5 Format zu organisieren. Das kann doch nicht sein, dass sich da keine Gegner finden? Verbandsgrenze in der Nähe? Ansonsten vielleicht da mal anfragen.

    Mache einen Elternabend, oder erkläre in persönlichen Gesprächen die Situation und gebe einen Ausblick. Die meisten Eltern kennen die ganzen Themen/Problemstellungen nicht.

    Außerdem benötigt ihr bzgl. Spielstärke passende Gegner. Vielleicht kannst Du auch da was machen. Versuche rauszufinden, wie bei euch die Staffeleinteilungen ablaufen. Ihr benötigt eine Eingliederung in eine passende Staffel. Aber Anpassungen dazu werden vermutlich auch eher halbjährlich möglich sein.

    Da müsst ihr vermutlich durch...

    Frage mich gerade, was Ihr da vorhabt?

    Ihr seid eigentlich noch U9 und wollt euch in der Rückrunde mit dem E-Jgd Feld vertraut machen und du wechselst vom Funino Feld 3gg3 20x25m auf 7gg7 35x50m mit einem 2017er Jahrgang? Oh Mann...

    Eigentlich müsstet Ihr euch da nicht ein halbes Jahr vertraut machen, das geht beim Übergang allen so im Herbst, aber optimal sowieso dann, wenn es Sinn macht, bzw. wenn es die Spieler auch bespielen können. Du überspringst zwei Stufen und wunderst dich, dass es nicht optimal läuft?

    Für einen Jungjahrgang ist es immer tendenziell schwer im Kinderfussball Bereich, wenn er nicht mit talentierten Auswahl Spielern zusammengestellt wurde. Ich kenne nicht euren Leistungsstand, aber?

    Fast klar, dass deine 2017er das Feld nicht bespielen können. Wenn schon, dann hättest Du sinnvollerweise auf 5gg5 melden sollen.

    Du tust deinen Spieler keinen Gefallen, wenn Du sie auf ein zu großes Feld schickst.

    Vielleicht kannst Du das noch korrigieren, aber bald geht es ja eigentlich los...

    Eigentlich Wahnsinn. Bis jetzt noch nie erlebt. Brauche ich auch nicht.

    An anderer Stelle dürfen Kids in diesem Alter bei einem Konzert der Kelly Family riesige Schallschutz Kopfhörer tragen, und hier tröten lustige Eltern mit 120dB durch die Halle. Wer mal dabei war weiß, kann auch so schon mal richtig laut werden in einer kleinen Halle, wenn die Jungs Stimmung machen. Das reicht dann auch...

    Meine Behauptung wäre: Zu einem Profi Kampfsportler muss man geboren werden. Man kann daran arbeiten, aber 2-3 tapfere Sätze reichen nicht, um einen Kämpfer zu formen.


    Die mentale Widerstandskraft / Resilienz wird sicher verbessert, wenn grundsätzlich oft gewonnen wird, bzw. wenn eben diese Situationen mehrmals durchlaufen werden im Laufe der Jahre und Rückstände gedreht werden.

    Ich weiß irgendwie blöder Rat und auch nicht super überraschend.


    Trotzdem bestimmt das mentale Setting / Veranlagung jedes einzelnen Spielers und dann natürlich des Teams als Gesamteinheit, was passiert bei einem Rückstand. Viele Spieler sind einfach nicht dafür gemacht, um nach einem Rückstand besser zu spielen.

    Vermutlich wird die deutliche Mehrheit aller Teams schlechter werden nach einem Rückstand und schaffen dann auch den Turnaround nicht mehr. Einige wenige Teams schütteln sich und legen noch eine Schippe drauf.


    Psychologische Arbeit über Jahre, anders wird es nicht gehen und ruhig bleiben, da die Thematik aus meiner Sicht ganz normal ist. Druck wird nicht helfen...

    Im Kinderfussballbereich freuen sich schon die meisten Kids auf Pokale / Medaillen. Anfang U13 hat man dann aber vielleicht zu viele im Schrank oder Karton...


    let1612

    Startgeld für ein Turnier mit Kindesmisshandlung / schlechte Behandlung von Kindern in den Vergleich zu setzen ist schon irgendwie abenteuerlich :)


    Vereinsorganisierte Turniere außerhalb der Verbandsrunden werden in Eigenmotivation durchgeführt. Das ist kein Geben und Nehmen. 90% der Vereine veranstalten keine Turniere. Außerdem haben in der idealen / heilen Welt alle Vereine eine Top Halle, auf die sie nach Belieben zugreifen können? Ähh ja genau...

    Der Organisator nimmt Startgeld um die Vereinskasse ein bisschen aufzupeppen. Voll ok, da steckt doch ganz schön Aufwand dahinter. Am Ende greift doch auch hier wieder das Prinzip Angebot und Nachfrage. Bei uns sind alle Turniere voll.

    Im Vergleich zu anderen Sportarten und Angeboten ist Fussball doch eigentlich viel zu billig. Wurde doch schon oft diskutiert.


    Wenn die Startgelder allerdings jetzt alle fallen. Super! Dann können wir bei der verbandsorganisierten Hallenrunde gleich anfangen. :)

    Nein kommt vermutlich nicht, das wäre das Ende der Hallenrunde. Dann steigen alle um auf vereinsorganisierte Turniere mit Startgeld.


    Sagt übrigens der, der schon seit Jahren jedes Jahr ein kleines Hallenturnier ausrichtet ohne Startgeld abgespeckt ohne öffentliche Ausschreibung ohne Pokale mit Einladung. Just for fun. Also so schlecht finde ich deine Idee nicht, nur würde ich die bestehenden Turnierstrukturen nicht zwingend angreifen. Da wird nicht nur Beifall kommen...

    Die Frage ist, sieht man die Hallenturniere eher als ehrenamtlichen Dienst für alle Vereine, oder geht es um Gewinnmaximierung.


    Auch wenn man da nur den Mindestlohn pro Stunde ansetzt, den alle Beteiligten investieren bei einem Turnier, müsste man vermutlich deutlich höhere Startgelder ansetzen.


    Deswegen, aller Ehren wert, wenn ein Verein Turniere kostenlos anbietet. Wenn das als Geben und Nehmen der beteiligten Vereine aufgebaut wird, eigentlich eine gute Sache. Braucht man Catering zwingend? Denke nicht.


    Bei einem Turnier mit Startgeld ist halt die Frage, wann der Kipppunkt kommt, und die Vereine weg bleiben. Vermutlich ist der bei 50€ noch nicht erreicht.

    Ich denke auch, dass ~35€ vollkommen in Ordnung gehen. Da ist schon auch Aufwand dahinter mit Verpflegung, Schiedsrichter, Halle, Organisation und ein Pokal ist vereinsorganisiert auch immer dabei.

    Wenn der Verband jetzt auf 50€ angezogen hat (ohne Preis), braucht man allerdings kein Prophet zu sein, dass spätestens in 2 Jahren alle von Vereinen organsierten Turniere auch bei 50€ liegen. Bambini 45€ :)

    Bei uns klagt der Verband eigentlich jedes Jahr. Wir bekommen keine Hallen zusammen für die Hallenrunde. Die U9 Runde ist bspw. ausgefallen dieses Jahr.

    Das Startgeld wird vom Verband vorgegeben. Dieses Jahr brutale Erhöhung. Letztes Jahr noch 35€ für jedes Turnier, jetzt mal schnell um den Inflationsausgleich auf 50€ erhöht. Bei privaten Turnieren sind eher so 30€ bis 40€ fällig.

    Vermutlich hat der Verband die Gebühren so stark erhöht, um den Anreiz für die Vereine zu verbessern ein Hallenrundenturnier zu übernehmen.

    Für einen feuchten Handschlag würde bei uns kein Verein ein Turnier ausrichten. Warum auch, wenn er das Turnier auch mit Startgeld vollbekommt. Da ist kein Druck drauf...

    Leute, es ist doch nicht die mangelnde Lizenz, die zu solchem Verhalten führt, sondern der Charakter der handelnden Personen.

    Die Schlussfolgerung Lizenz und das ist dann sicher ein netter Onkel Trainer ist, na ja irgendwie ...??? :/

    Welche Lizenz schwebt dir da vor? Kindertrainer Zertifikat? 1-2 Stufen höher? Die Trainer mit höheren Lizenzen wollen dann meistens natürlich auch entsprechend leistungsstarke Mannschaften trainieren. Fürs Ego... :)


    Wenn ich mir überlege, wie mancher Bundesliga Trainer heutzutage abgeht an der Linie und Werner Lorant früher, und wie die wohl aufgetreten sind im Training und im Umgang. Ganz sicher keine Ponyhof Umgebung.

    Vielleicht ist die Chance höher, dass der dann vernünftig agiert, aber sicher ist das nicht. Und die Thematik, die du oben beschreibst ist leider sehr weit verbreitet.

    Ich ärgere mich bei uns auch im Bezirk laufend. Jeder stellt nur noch die Besten auf. Überall gehen alle in Richtung Performance Spielgemeinschaften. Jugend und Aktive. Schlechtere Spieler werden fast überall mittelfristig rausselektiert. Viel Glück.

    Man könnte es natürlich auch mit weniger Hürden aufbauen. Oft muss es bei den Dorfclubs schnell gehen, damit es überhaupt weiter geht während der Trainersuche. Kinderfussball Bereich.


    >>> Der Trainer darf trainieren, muss aber innerhalb einer Frist, bspw. 2 Jahre die Mindestanforderungen erfüllen.


    Klar, das hat seine Risiken, aber immer noch besser als gar keine Mindestanforderungen zu setzen, wie es bei uns der Fall ist.

    Vielleicht noch als Ergänzung. Ich bin überhaupt kein Gegner der Lizenzierung. Im Gegenteil.

    1,

    Bin ich ein besserer Trainer mit Lizenzen im Vergleich zu ohne Lizenzen. >>> Bestimmt.

    2,

    Bin ich ein schlechter / unqualifizierter Trainer ohne Lizenzen. >>> Hm unklar, man weiß es nicht. Kann sein, muss nicht sein.

    Durch eine Lizenzierung weiß man, zum Zeitpunkt X hat er die Prüfung bestanden. Wie groß da die Inhalte bzgl. Menschenführung und Pädagogik sind. Psychopathisch veranlagte Typen grinsen da ins Fäustchen.

    3,

    Bin ich ein qualifizierter Trainer mit Lizenzen >>> Vermutlich. Bin ich aber sicher ein guter Trainer. Nein. Auch die benehmen sich auf dem Platz daneben und machen die üblen Dinge.


    Was ich eigentlich rüber bringen wollte, gerade im Kinderfussball, Erfahrung der letzten Jahre. Es braucht keine zwingend hochfliegenden fussballerischen Inhalte im Kinderfussball bis U11. Einfach kicken lassen und viele Spielformen. Der Laptop Trainer weiß fussballerisch alles, scheitert aber komplett an der Menschenführung und im Umgang mit den Kindern.

    Vater zu sein, kann sicher helfen... Erfahrung kann man nicht kaufen... Pädagogik / Menschenführung. Da reichen die paar Stunden aus dem DFB Basiscoach / Kindertrainer Zertifikat und C-Lizenz dann auch nur bedingt.

    In der Theorie ist das Wissen schon da, mit und ohne Lizenz, zumindest bei den allermeisten Typen, wie man sich zu benehmen hat. Aber kaum geht das Spiel/Training los, in der Emotion/Hektik??? Kommt das wahre Gesicht raus.

    Kann ich das mit einem Lizenzlehrgang prüfen. Kaum...


    Ab U13 wird es aber schon schwierig, falls die fussballerischen Inhalte nicht vermittelt werden können. Da entweder nicht da, und oder auch nie erlebt, da Fussball nie aktiv gespielt wurde. Natürlich auch immer eine Frage der Klasse, wo man unterwegs ist.


    Aber sonst natürlich grundsätzlich. Lieber mehr Lizenzen, als gar keine Lizenz. Verbandsspezifisch klar, aber gerade im Kinderfussball sollten zumindest die Kindertrainer Zertifikate eigentlich verpflichtend sein. Vielleicht auch Basiscoach, aber hört der Mist dann zwingend auf auf den Plätzen. Hm, vermutlich leider nicht, vielleicht würde es etwas besser werden...

    Genau zu diesen Themen wird man ja im Lizenzierungssystem vor allem unten brillant ausgebildet. Ach so, vermutlich sprichst Du vom Kindertrainer Zertifikat. Und all die bösen Trainer werden da auch sicher aussortiert.

    Stell dir vor, bei uns werden Jugendclubs sogar von Eltern geleitet. Natürlich schlecht, klar, sind ja auch nicht pädagogisch ausgebildet.

    Und alle Trainer ohne Zertifikat sind auch unqualifiziert...

    Fu... das ist mir zu schwarz / weiß und auch zu blöd um da tiefer einzusteigen. Das ganze Lizenzierungssystem macht sicher Sinn, und vermittelt inhaltlich ganz viele wichtige Dinge, aber jetzt allen anderen zu unterstellen, was Du gerade gemacht hast, nee... Es gibt sicher einige schwarze Schafe. Natürlich alle ohne Lizenz...

    Schon hohe Hürden und zeigt, dass es dann halt doch zu gehen scheint, wenn man denn Hürden setzt.


    Bei uns gibt es meines Wissens auf Verbandsebene im Juniorenbereich gar keine verpflichtenden Lizenzvorgaben. Empfehlungen natürlich, aber das ist natürlich Schall und Rauch...


    Zeigt dann wohl auch, wie unterschiedlich wieder die Vorgaben zwischen den Verbänden sind.

    Man darf jetzt nur eins nicht vermengen aus meiner Sicht.


    Auf Bezirks,- Kreisebene wird vermutlich in (fast) keinem Verband im Juniorenbereich eine Lizenzvorgabe gelten. Da braucht auch der Jugendwart niemanden zu kennen, der eine Lizenz hat.

    Im Bezirksbereich spielen/trainieren nach schlechter Schätzung >95% aller Trainer / Vereine.

    Im Elitebereich in älteren Jahrgängen ab U15 gibt es dann zwingende Vorgaben, was aus meiner Sicht auch so sein sollte.

    Kann mir ehrlich gesagt aber nicht so richtig vorstellen, dass die ganzen Leistungsvereine am tricksen sind. Das werden doch eher Einzelfälle sein, oder sollen die beschriebenen Fälle ein flächendeckendes Problem aufzeigen?


    Eine verpflichtende Lizenz für alle Trainer im Bezirksbereich würde die Einstiegshürde ganz schön hoch setzen für all die Vätertrainer / ehemaligen Spieler, die dort am Werk sind. Man kann sich vorstellen, was das für die Betreuung der Jahrgänge bedeuten würde. Da können die kleinen Dorfvereine gleich die weiße Fahne hissen.


    Im Kinderbereich bin ich eigentlich zwischenzeitlich der Meinung, dass es da eigentlich gar nicht so viel braucht. Du musst die Jungs einfach kicken lassen. Straßenfussball... Dann kommt schon ziemlich viel raus...

    Das kann theoretisch auch Tante Erna mit ein bisschen Einlernphase und wenn sie sich informiert.

    Ok, technische Anleitung/Justierungen sind auch dort schon sinnvoll, aber gut...

    Viel wichtiger ist eigentlich das Teammanagement, alles zusammen halten, Feuer/Motivation entfachen, dann läuft das schon...

    Zusammenfassend, bis U11 lässt vor allem das angeborene Grundtalent der einzelnen Spieler eine Mannschaft von Sieg zu Sieg eilen.


    Wahrscheinlich werde ich jetzt gleich zerrupft :)