Beiträge von Internationale Haerte

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    Ja, ich weiß auch noch nicht so recht? Klar, es sind die Themen, die zum Diskurs einladen und immer ein bisschen was dran ist.

    Die Antworten gestern wurden in einem Tempo rausgehauen, welche von einem Normalsterblichen kaum geschrieben bzw. diktiert werden können. Außerdem beginnt er mit "Hallo Trainerkollegen..." um dann irgendwann zu schreiben, er sei kein Trainer. Das wirkt nicht sonderlich seriös und glaubwürdig.

    3 Theorien habe ich :)


    1, Andre ist zurück - Bäähm ( Insider :) )

    2, ChatGPT ist schon wieder eine KI ausgebüxt

    3, Hackerangriff der FIFA um von ihren ma... Machenschaften bzgl. der WM abzulenken


    Alles irgendwie denkbar?

    „Da hast du vor lauter Tipp-Hektik die Minuten deiner eigenen Rechnung verdreht: Wenn Paraguay in der 42. Minute das 1:0 schießt und Deutschland in der 54. Minute das 1:1 erzielt, dann war das deutsche Tor das letzte Tor des Spiels. Nach der absurden DFB-Logik, die du hier verteidigst, wäre Deutschland also weitergekommen! Merkste selbst, oder? 😉

    Äh, ich habe mich nicht vertippt und auch nicht das Konzept verteidigt. Ich habe mir nur einen Spaß erlaubt und aufgezeigt, was passiert wäre, wenn das Konzept der höheren Gewichtung des letzten Tores bei der WM umgesetzt worden wäre für unser KO-Spiel!


    Ich finde es aber grundsätzlich gut, wenn sich jemand Gedanken macht. Deswegen kannst Du gerne die anderen Punkte noch raushauen... :)

    Felix007

    Der Unterschied zwischen dir und mir ist.


    Bei mir endet das Spiel Unentschieden und beide Teams wissen das. Danach kommt das Glück ins Spiel, rein für den Modus. Ich lasse ein sportliches Unentschieden zu.


    Bei Dir bekommt das letzte erzielte Tor eine höhere Wertigkeit. Das wurde erst vor kurzem erfunden. Also bei mir damals auf dem Bolzplatz im letzten Jahrtausend gab es das definitiv noch nicht :)


    Aber wenn ich so darüber nachdenke. Deutschland gg Paraguay: 1:1

    Paraquay 42 Min

    Deutschland 54 Min

    Wir wären weiter, vielleicht sogar Weltmeister geworden. Nagelsmann wäre noch Trainer. Alles wäre gut. Ja ok :)

    Ich fühle jetzt schon, die Diskussion könnte sehr komplex werden. Weiß nicht, ob ich dafür Zeit habe :)


    1,

    Ja, bei den verschiedenen Entscheidungsvarianten bei Unentschieden wird die Last auf einzelne Spieler geladen. 9/11m Schiessen usw... Die Spieler können aber nicht nur verlieren, sondern auch zu Heros werden im Team. Braucht es das im Kinderfussball. Denke nicht.

    Braucht es das überhaupt, später? Siehe Jonathan Tah oder unzählige Engländer. In Kolumbien kannst Du auch mal erschossen werden...

    Man hat schon vieles ausprobiert bei Unentschieden, aber die geniale Idee fehlt noch um das sportlich zu lösen, ohne dass Verlierer übrig bleiben. Hast Du eine Idee? Der Champions League Modus benötigt einen Sieger. Natürlich könnten wir auch ein Münze schmeißen. Das dem Zufall zu überlassen mag im Kinderfussball noch ok sein, aber dann?


    2,

    Ich habe die Vermutung, dass Du kein Fussball Trainer bist? Sonst würdest Du vielleicht erfahren haben was passiert, wenn Regeln dieser Art nicht aktiv sind. Im Funino gibt es übrigens auch die Schusszone, in der Tore zählen und sonst nicht.

    Diese Regeln sind vor allem eingeführt worden um sinnloses Rumgeballere aus allen Lagen einzudämmen. Die Spieler sollen sich dribbelnd oder mit Pässen aus der eigenen Hälfte in die Schusszone vorarbeiten und Lösungen dazu finden. Die Jungs kennen die Regeln meist genau und versuchen alles aus dem Regelpaket rauszuholen. Da sind sie schon recht pfiffig.

    Sehe ich da jetzt den neuen Messi, nur weil er aus der eigenen Hälfte geschossen hat. Sorry, also ganz so euphorisch wie Du bin ich jetzt noch nicht. :)


    Regeln derlei Art hat es bei Thomas Müller auch schon gegeben. Hat ihn nicht verhindert...

    Und jetzt kommen wieder die speziellen Verbandsumsetzungen ins Spiel :)

    Die Verbände haben ja wie immer etwas Spielraum in der Umsetzung. Konkret. Jeder macht was anderes. :/ Und dann kommt halt so was raus in manchen Verbänden.

    Eigentlich empfiehlt der DFB zumindest laut „Anpassungen – Wettbewerbsformen im Kinderfußball“


    Champions League Modus: Bei Unentschieden steigt das Team auf, welches das letzte Tor erzielt hat; bei 0:0 entscheidet Stein-Schere-Papier

    Ich persönlich finde die "letztes Tor" Regel ja auch nicht sonderlich fair. Warum hat das Team "gewonnen" nur weil es das letzte Tor erzielt hat. :) Da ist mir Schnick, Schnack, Schnuck lieber und so mache ich es auch. Damit kommen alle klar. Geht schnell. Fertig.


    Zur Thematik. Muss ich jedes Kind vor jeder möglichen Niederlage schützen? Ich weiß auch nicht. Gehört dazu und muss der eine oder andere Spieler verdauen lernen. Auch schon in dem Alter. So ist das Leben. Es können nicht immer alle nur gewinnen...

    Obwohl ich dem Fall schon eher Schnick, Schnack, Schnuck vorgeben würde. Warum da so ein unnötiges Prozedere einführen beim Feldwechsel...

    Ganz ehrlich, die Thematik mit den nicht gegebenen Toren verstehe ich auch nicht wirklich, warum das kritisiert wurde. So sind die Regeln. Wenn die nicht da sind, schießen einige aus allen Lagen, während sie lieber dribbeln sollten... Außerdem ist halt irgendwann das Spiel vorbei, dann zählt das Tor nicht mehr. Manchmal gibt es Diskussionen dazu, aber da kann der DFB jetzt irgendwie auch nichts dafür.

    Das Besondere ans Musialas Aussage ist nicht, dass es in Deutschland in der E-Jugend ein Ligensystem gibt. Das Besondere ist, dass es das in England bis zur U18 nicht gibt.
    Als er mit 16 nach Deutschland zurückkehrte, hatte er demnach noch nie ein Punktspiel bestritten. Und Bellingham, Elliot und all die anderen Jungs von Anfang/Mitte Zwanzig auch nicht.
    Keinen Tabellendruck zu haben, scheint zumindest keine negativen Auswirkungen auf die Ausbildung zu haben.

    Aber man muss hier schon klar benennen. 99,5% der Spieler (Amateurbereich) in England ab U13 stecken im Ligensystem, wenn auch nicht in einer landesweiten Pyramide.


    Nur der Nachwuchs der Profivereine spielt in einem eigenen Club, in der die Zugehörigkeit an Auflagen, Infrastruktur, Qualität Trainer usw... gebunden ist und quasi am grünen Tisch entschieden wird.


    Im NLZ Bereich U13-U14 gibt es in England im Vergleich zu D jedoch noch keinen Tabellendruck und keine veröffentlichten Ergebnisse. Einzig ein Pokalwettbewerb wird ausgespielt.

    Die Spieler können sich im kritischen Übergangsalter / Pupertät vom Kind zum Jugendlichen noch frei entwickeln. Während man in Deutschland parallel auf körperlich starke schnell entwickelte Kinder setzt um im hier und jetzt Ergebnisse zu präsentieren, bereits ab der U11, Korrektur eigentlich ab der U7...

    Da müssen wir weg. Bis zur U15 sollte die Entwicklung im Vordergrund stehen.


    Ab U15 dreht sich jedoch der Wind und in England wird es hoch kompetitiv, aber ohne Abstieg. Mit Staffeln und Play Offs zum Meistertitel.


    Fakt ist, unsere NLZ haben nicht die allerbesten Zahlen. Es gibt also noch was zu tun...

    Jetzt kommt das - aber. Das gilt für die Profi Entwicklung. Im Amateurbereich sehe ich in der Ligenstruktur überhaupt kein Problem. Soooo groß ist der Druck jetzt auch nicht. Die allermeisten Spieler schlafen noch gut und selig in Bezug auf ihr Fussball Hobby...

    "In Deutschland gibt es schon für unter Zehnjährige ein Ligensystem, wohingegen das in England bis zur U18 nicht üblich ist. Da hat man viel weniger Druck und mehr Zeit, sich zu entwickeln, man kann viel freier spielen"

    Voarb, also ich möchte im Kinderfussball (bis inkl. U11) nicht zurück zu Tabellen. Bzw. auch in der U11 würde ich persönlich darauf verzichten und auch in der U11 noch Spieltage ansetzen ohne Ergebnisveröffentlichung. So weit ist unser Verband bspw. noch nicht. Eigentlich sollte auch zwischenzeitlich der Weg der kleinen Spielformen im Kinderfussball - Konsens sein.


    Aber der Satz oben vermittelt nach meinen kurzen Recherchen einen falschen Eindruck über England. Aber man darf mich korrigieren, falls das nicht stimmen sollte.

    Gerade läuft wohl aber auch eine weitere Struktur Reform in England, in der die Spieleranzahl in den Jahrgängen reduziert wird, eher in Richtung Deutschland aktuell. Bis jetzt bspw. U11 >>> 9gg9



    England:


    Bis zur U12 gibt es keine Staffeln und es gibt auch ein Veröffentlichungsverbot von Ergebnissen. Allerdings lassen die aber ab der U9 auch sogenannte "Trophy Events" zu. Turniere in denen es auch um Sieger geht mit KO-Modus usw...


    Danach gibt es ein wettbewerborientiertes System mit Staffeln, Meister, Aufstieg und Abstieg. Im Breitensport, ambitionierten Leistungssport.


    Wichtig jedoch, die Profi-Akademien sind davon entkoppelt und spielen in einem Parallel System. Ein geschlossener Club ohne Auf- Abstieg...



    So weit von Deutschland sind die also eigentlich nicht weg...

    Matthias Sammer hat sich ja auch zu Wort gemeldet zur Thematik. Ich würde jetzt auch nicht alles komplett unterschreiben, aber ich denke schon auch, wir sollten lieber über "Leistung" + "Siegeswille" diskutieren anstatt über "Druck".


    Matthias Sammer (58) rechnet nach dem WM-Aus gnadenlos mit der deutschen Mannschaft ab! In einem am Donnerstag erschienenen Interview mit der „ZEIT“ wird der frühere DFB-Sportdirektor bei einem Vergleich zwischen unserer Debakel-Truppe und den für ihre unfaire Spielweise kritisierten Argentiniern besonders deutlich.

    Sammer: „Ihre Spielweise ist mir lieber als das, was ich im Moment bei der deutschen Mannschaft sehe. Bei der kann ich gar nichts mehr erkennen, weder sportlich noch mental. Sie gibt Anlass, den Begriff Hilflosigkeit neu zu definieren.“ RUMMS!

    Bei der Analyse des deutschen Auftretens kritisiert Sammer die mangelnde Fitness und fehlende Spielidee. Es gibt allerdings eine Sache, die ihn besonders stört. Sammer: „Viel schwerer aber wiegt der Eindruck, dass unserer Mannschaft der unbedingte Siegeswille fehlt.“


    Sammers Kritik an der Wohlfühl-Kultur

    Sammer ist überzeugt, dass Leistung bei der deutschen Nationalmannschaft in den letzten Jahren zu sehr in den Hintergrund gerückt ist. Er sagt: „Um Leistung ging es bei diesem Turnier wie schon die Jahre zuvor überhaupt nicht mehr. Es ging um Wohlfühlen, Unehrlichkeit spielte eine Rolle, Konflikte wurden nicht angesprochen.“

    Und weiter: „Man hat versucht, nach den Regeln möglichst großer Bequemlichkeit und Zufriedenheit etwas Außergewöhnliches zu erreichen. Das kann im Sport und im Leben nicht funktionieren.“ Sammer meint: „Die Mannschaft ist ein Spiegelbild unserer Gesellschaft. Manchmal gibt es mehr Schein als Sein.“

    Sammer weiter: „Inzwischen sind wir so weit gekommen, uns für unsere traditionellen Stärken, die sprichwörtlichen deutschen Tugenden, zu schämen.“ Seine Forderung: wieder mehr Grundlagenausdauer, mehr Grundlagentechnik und eine gezielte Persönlichkeitsentwicklung.


    Ob das die Lösungen sind? Ich weiß es nicht?

    Technik klar.

    Grundlagenausdauer? Wer das im Jugendbereich trainiert, bekommt sehr schnell Probleme :)

    Persönlichkeitsentwicklung. Starkes Wort. Macht die Tür auf für allerhand ???


    Dass man als Profi körperlich auf allerhöchstem Level agieren muss, außer Frage. Ausdauer lässt sich einfach trainieren, dafür braucht man keinen jahrzehntelangen Aufbau. Im Kinderfussball sowieso komplett unnötig. Danach steigt die Wichtigkeit...

    Schnelligkeit - Gott gegeben.


    Ich kann mich noch an Maradona Dokus erinnern. Darin ist der in Neapel alle paar Minuten alleine und ohne Ball um den Platz gelaufen :) Andere Zeiten...




    Vielen Dank für die vielen Meinungen. Das stärkt mir definitiv den Rücken.

    Eine andere Frage wäre noch, wenn am WE das 4+1 gespielt wird. Wie in der G auch einfach laufen lassen und die Spielertraube und vielen, vielen Konter-Tore hinnehmen? Und somit vertrauen, dass die Kids irgendwann durch Erfahrung von alleine kapieren, dass man sich in manchen Situationen lieber mal etwas "fallen lässt".

    Dirk lässt unglaublich frei spielen, hat er schon öfters betont, und auch erfolgreich. Ganz so weit habe ich es nicht geschafft.

    Denke, man muss auch unterscheiden zwischen Wettkampf und Training.


    Im Wettkampf bei Ballbesitz halte ich mich (aktuell U13) immer komplett raus, und verbiete auch niemandem offensiv aktiv zu werden. Das genaue Gegenteil habe ich immer gefordert. Trotzdem habe und hatte ich immer eine Grundformation.

    Bei gegnerischem Ballbesitz helfe ich mitunter bei der Positionierung, um eben die komplett einfachen Tore zu vermeiden und damit noch etwas Absicherung da ist. Das habe ich auch bereits in der U9 defensiv gemacht, aber so behaupte ich jetzt, maßvoll und nicht permanent in Dauerbeschallung. Irgendwann regeln die Spieler das ja auch unter sich...


    Keine Ahnung, fand den Weg von Dirk schon auch immer interessant, aber?

    Außerdem bin ich auch der Meinung, dass sich die Trainer im Kinderfussball nicht zu wichtig nehmen sollten und meinen ständig eingreifen zu müssen. Die Kids brauchen Luft und Freiheit zur selbstständigen Entwicklung...Straßenfussball

    Ja, das erscheint einfach und können theoretisch viele, aber das alles in geordneten Bahnen zu steuern mit dem richtigen Trainingsaufbau / Spielformen und gezieltem nicht übertriebenem Coaching ist nicht einfach.

    Optimal nicht möglich ohne mehrjährige Erfahrung, mit und ohne Lizenz...

    Denke auch, der entscheidende Punkt ist, in welcher Altersklasse und wie oft.


    Wenn ein Trainer in 12 Minuten 15x einfriert, dann finde ich das absoluten Mist. Egal in welcher Altersklasse.

    Kann mir keiner erzählen, wenn man die Kinder/Spieler hinterher fragen würde. Und wie wars? >>> Super, hat echt Spaß gemacht!!!

    Klar, kann man immer irgendwas verbessern bis zum geht nicht mehr, aber wenn überhaupt kein Spielfluss aufkommt.


    Ok, 1-3 mal im Rahmen einfrieren in einer Spielform Session, aber 2019er Jahrgang 7-8 Jahre alt? Die lasse ich lieber kicken mit ein bisschen Coaching ab und zu von der Seitenlinie...


    Spielte früher im Musikverein und wir hatten einige Jahre einen Dirigent, der in den Proben vor dem Konzert alle 5-10s abgerissen hat. Klar, der hatte immer recht und feilte an allem bis zum Erbrechen. Das Endergebnis war auch top, aber ich habe es gehasst. Möchte ein Stück nicht einmal im Konzert von vorne bis zum Schluss spielen. Sorry, etwas abgeschweift...

    Mann, wer bei den Bambini mit Provokationsregeln spielt "Erst nach 3 Pässen zählt ein Tor" hat echt den Schuss nicht gehört...bzw...

    und klar große Tore... mit Libero


    Es kommen halt immer wieder neue Leute dazu, die vor 30 Jahren zum letzten mal trainiert haben, vielleicht auch nur Sportschau gesehen haben und sich dann eins zu eins erinnern können...

    Gott, ich denke, da war auch etwas Spaß dabei. Wenn das nicht mehr erlaubt sein sollte, dann wird es hier schon ziemlich trocken...


    Aber zum Thema.

    Wie viele U9 Spieler haben wohl Lust drauf und können nachvollziehen, dass ein Trainer das Spiel einfriert und dann langatmig erklärt, was man in dieser Situation hätte besser machen können. bzgl. Positionierung, Laufverhalten...

    Was man eher erreicht. Die Spieler sind genervt und erst mal komplett raus aus der Dynamik, da die Spielform komplett gestoppt wird für einige Zeit. Kommt da dann so viel an im Kopf? Weiß auch nicht, aber ich vermute bei ganz vielen...

    Zumal U9... 8 Jahre alt...

    Klar, vorne zu oft einfallslos und ohne Durchschlagskraft über Außen. (Mit Ausnahmen gegen drittklassige Gegner)


    Ausbildung hin oder her...


    Neuer bekommt 11 Schüsse aufs Tor und 5 davon sind drin.

    Kann man mit so einer Statistik Weltmeister werden? Denke nicht. Wobei ich gar nicht Neuer alleine den schwarzen Peter zuschieben will. Der komplette Abwehrverbund? Man hat zu oft das Gefühl, zumindest ich. Quasi einmal vor dem Tor und es klingelt sofort?

    Kopfsache? Weiß auch nicht? Irgendein Wunder muss geschehen...


    Ansonsten denke ich auch, die Analyse aus England trifft den Nagel leider ziemlich auf den Kopf.

    Mittelklasse aktuell. Mal schauen, was der Messias jetzt daraus macht...

    Klar sind die Plätze belegt, es wäre dann ja ein ganz normales Team vom Verein, das natürlich einen Trainingsslot benötigt, ansonsten geht es nicht.

    Bei Testspielen ist man einfach viel flexibler. Ein Spiel kommt zustande, wenn beide Gegner im Vorfeld sicher sind, dass genügend Spieler da sind. Je nach Spielerzuverlässigkeit benötigt man dann halt vielleicht mehr Zusagen, um sicher zu sein.

    Falls es nicht klappt, kann ein Testspiel viel einfacher abgesagt werden. Je nach Altersklasse ist nicht mal ein offizieller Schiri notwendig.

    Eigentlich ist der Unterschied klar.


    Stecke ich im Staffelbetrieb, muss ich alle Pflichtspiele bestreiten und das sind nicht wenige. Fallen Spiele aus, freuen sich alle Beteiligten. Staffelleiter, Gegner... Bis zum Rückzug...


    Stecke ich im Freizeitbetrieb, kann ich Testpiele nach Lust, Laune und Anzahl Spieler ansetzen, oder auch nicht. Der Druck unbedingt gegen andere zu spielen und Verbandsvorgaben zu erfüllen ist weg.


    Und das mit der "natürlichen Motivation sich zu messen" ist ja auch nicht bei jedem gleich stark und verlässlich ausgeprägt.

    Ich bin fast 50 und spiele in einer Freizeitmannschaft einmal wöchentlich. Und auch da werden zwei Teams gebildet und die Motivation bildet sich daraus, dass man gewinnen möchte.

    Das ist das Naturell eines Duells!

    Genau das wäre es dann auch. Dann halt im Jugendbereich. Für viele reicht das vermutlich. Bolzplatz ist auch nichts anderes, nur dann organisiert.


    Das Problem ist, eher Angebot und Nachfrage.


    1,

    Ein Angebot für eine Jugend Freizeitmannschaft gibt es bei uns quasi nicht. Kenne keine...

    2,

    Das heißt aber nicht automatisch, dass dafür keine Nachfrage da wäre.


    Ich vermute, dass es wahrscheinlich eher in Städten funktioniert, wo aus einem großen Spielerpotential genug Spieler für dieses Konzept zusammenkommen könnten.