Beiträge von golfstrom

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    EifelMoselHunsrueck

    Ich kann dich verstehen.

    Warum die Tür zumachen für dich und die von dir beschriebenen Aspirantengruppen. Ich vermute, das sind auch mehr als 2-3 in Deutschland mit ähnlichen Problemen. Viele ehemalige Spieler rutschen durch Jugendtraining wieder rein in den Fußball, sind motiviert und wollen sich weiterbilden.

    Werden dann abgeschreckt durch, aus meiner Sicht, übertriebene Zulassungstests im körperlichen Bereich. Konditionelle Fitness ist keine Kernkompetenz eines Trainers.

    Ich verstehe euch total. Eventuell kann man bei gesundheitlichen Themen wie Knie- oder Lungenprobleme ja auch Sonderzugänge zur Lizenz machen. Das ist ärztlich nachweisbar und kann belegt werden.


    Aber ansonsten würde ich die Hürde durchaus so hoch legen.

    Wie schon geschrieben, mein Standpunkt ist dies und die Vorbildfunktion eines Trainers im Leistungsbereich finde ich schon wichtig.

    Ich sehe das genauso.

    Das muss nicht heißen, dass "dicke" Trainer nicht gut sind. Aber irgendwelche Verhaltensweisen müssen ja dazu geführt haben, dass dieser Trainer so aussieht, wie er aussieht. Jetzt komme mir nicht mit genetisch veranlagt oder so!


    Wir reden von Sport und wir reden bei B-Lizenzen normalerweise auch von beginnenden Leistungssport. Und da kann ich es als Kriterium schon verlangen, dass dieser Trainer zumindest in der Phase der Lizenzerreichung sich als halbwegs akzeptabler Sportler darstellt! Nicht nur theoretisch, sondern auch als Person.

    Bei 3km in 19min reden wir von etwas über 6min pro Kilometer. Das schaffen auch Leute mir einem BMI von 30-35.

    Also dafür muss man nicht außergewöhnlich sportlich sein.


    Wie schon geschrieben, es geht um Vorbildfunktion etc. Und ja, es diskriminiert in diesem Fall "dicke" Trainer. Es diskriminiert sie aber nicht in dem Sinne wie sie geboren sind, sondern wie sie ihr Leben führen.

    D-Jugend bieten sich immer Vereinsutensilien an. Mützen, Handtücher, Fanschal, Waschtaschen oder sonstige Dinge mit Vereinsemblem. Ist nicht zu teuer und baut eine Identifikation mit dem eigenen Verein auf

    Kann ich schon nachvollziehen.


    Es geht ja bei einem Trainer auch immer um eine Art Vorbildfunktion.

    3000m in unter 19min verlangt keine Ultrasportlichkeit, aber zumindest eine gewisse Beweglichkeit.

    Und wenn ich da Leute mit einem BMI von größer 37-38 hinstelle, hat das keine Vorbildfunktion mehr und solche Trainer werden bei Misserfolgen, gerade im Leistungsbereich, also da wo sich B-Trainer ja meistens auch aufhalten, auch gerne von den Spielern infrage gestellt.


    Mit Vorbildfunktion meine ich nicht, dass er alle Übungen in Perfektion vorführen muss, aber er muss zumindest auch in der Lebensführung eine gewisse Vorbildfunktion haben.

    Ich finde es im Training nicht wichtig, dass die Kids im einheitlichen Dress trainieren. Hier muss man sicher auch unterscheiden zwischen einem Leistungsverein und einem Breitensportverein.


    Ich trainiere im Breitensportverein und weiß, dass die Kids auch mal ihr Lieblingstrikot tragen möchten.

    Bei uns kommen von 20 Jungs (B-Jugend) etwa die Hälfte in Trainingssachen unseres Vereins, dann nochmal 20-30% in Trikots ihrer Lieblingsprofivereine und der Rest in sonstigen Sportsachen.

    Sehe ich auch absolut genauso. Vor allem Kinder bis zur C-Jugend müssen dribbeln dürfen! Es ihnen zu verbieten, schränkt sie in ihrem natürlichen Drang ein.

    Wir müssen daran arbeiten, dass unsere Kinder bis zur C-Jugend vor allem in Spielformen trainieren, die viele Dribblings ermöglicht und sogar einfordert.

    Das taktische Spiel kann aber der C-Jugend noch ausreichend trainiert werden. Und positionsbedingte Passabläufe bekommst du jeden Spieler schnell beigebracht.

    Wir hätten viel mehr davon, wenn die Ausbildung besser wäre.

    Ich sage 70 % des Problems liegt nicht in der Ausbildung, sondern daran, dass Spieler in diesem Alter in DE keine richtigen Chancen erhalten.
    Da dürfen 18 Jährige zwar eine Vorbereitung mit machen, werden aber danach nicht mehr beachtet. Dass Jahr für Jahr verliehen, bis die dann von der Liga immer weiter abrutschen.
    Und einen Jugendspieler die letzten 5 Minuten mal einwechseln, wenn das Spiel durch ist, ist keine Chance geben!

    DAS machen die von dir genannten Länder allesamt besser als wir

    Ich denke eine Chance erhalten die Spieler immer. Sie müssen nur mitunter bereit sein auch zu wechseln um Spielpraxis zu bekommen. Mitunter auch mal eine Liga tiefer.

    Kroos, Lahm, Reus, Alaba, Kimmich, Hummels usw. sind alles Spieler, die über kleinere Vereine und Spielpraxis bei denen zu Weltstars gereift sind.


    Klar gibt es Beispiele wie Müller oder Schweinsteiger, die bei ihren Ausbildungsvereinen sofort durchstarten, aber viele junge Spieler müssen sich Vereine suchen, die zu ihrem Entwicklungsstand passen.

    Wenn man die Trikots nicht an die Spieler rausgibt sondern erst in der Kabine austeilt und wieder einsammelt, halten die ewig.

    Richtig, so sehe ich das auch. Dann werden sie eher eingezogen, weil modisch nicht mehr interessant, Sponsor nicht mehr aktuell oder ähnliches. Bei uns nimmt ein Elternteil die Trikots mit und bringt sie im Laufe der Woche wieder zurück zum Trainer. Am Spieltag oder Turniertag werden sie dann nur für diesen Einsatz verteilt. Wie gesagt, 5-10 Jahre sind gar kein Thema dann und die Trikots sehen auch nach 5 Jahren noch frisch aus. Nur bei den Stutzen bestellen wir meist in der Sommerpause ausreichend Nachschub nach

    Also bei uns halten die Trikots und Hosen 5-10 Jahre!

    Was häufiger nachbestellt werden muss, sind die Stutzen.

    Aber wenn die Trikots nur an Spieltagen und Turnieren angezogen werden, dann halten sie schon lange. Zudem gibt es ja auch zwei Sätze pro Team (Auswärtsfarben/Heimfarben)


    Das Problem mit den Größen muss eben berücksichtigt werden. Es gehören dann in jedem Trikotsatz auch 2-3 Trikots mit eigentlich deutlich geringerer oder deutlich größerer Größe, sodass eben auch für einen Jahrgang außergewöhnlich gebaute Kids trotzdem ausgestattet werden können.

    Gut wäre es wenn die Vereine eine Art "Starterkit" definieren. Wo also 2xTrainingsanzug, Regenjacke, Winterjacke, 2xkurze Trainingshose, 2xTrainingsshirt enthalten sind. Wenn die Vereine solche Sachen in jeder Größe bereitlegen, dann sind Neuankömmlinge schnell ausgestattet und werden gleich gut integriert

    Bei uns wird das so geregelt, dass jedes Team mindestens 2 Trikotsätze hat. Diese Trikotsätze sind einmal in Vereinsfarben und einmal in "Auswärtsfarbe" und beinhalten jeweils Hose, Trikot und Stutzen + 2 Torwarttrikots + Torwarthosen.

    Gewaschen werden sie bei den Nachwuchsteams normalerweise von einem Elternteil und bei den Herrenteams von einem Spieler.


    In den Trainings laufen die Kinder meist bis zur A-Jugend hoch in ihren persönlichen Klamotten herum. Es gibt einige Teams, wo Trainer und Eltern sich organisiert haben und das Team mit Trainingssachen in Vereinsfarben und Logos ausstatten. Das ist aber keine Bedingung in unserem Verein. Bei den Herrenteams trainieren 1.Herren und 2.Herren in Vereinstrainingssachen, die sich aber jeder Spieler selbst anschaffen muss aus einem Vereinsshop.

    Hoffenheim hat schon vor vielen Jahren einen sehr innovativen Ansatz im Nachwuchs entwickelt, um sich von etablierten Vereinen abzusetzen und ein eigenes Profil vor allem zu bilden.


    Dabei spielten einige sehr starke Persönlichkeiten eine Rolle, die nicht nur in Hoffenheim ihre Spuren hinterlassen haben.

    Dietmar Hopp - als Visionär und Geldgeber war er die entscheidende Figur für diese Entwicklung. Aber er verbrennt eben das Geld nicht in teure Transfers, sondern setzt auf nachhaltige Entwicklung und holt dafür die richtigen Leute ins Boot

    Bernhard Peters - brachte innovative und erfolgreiche Ansätze aus dem Hockeysport, indem Deutschland unter seiner Regie weltweit führend war, nach Hoffenheim und entwickelte im Wesentlichen das Ausbildungskonzept der TSG. Zudem führte er wissenschaftlich getriebene Trainingsmethodiken ein, die mittlerweile überall sich etabliert haben.

    Ralf Rangnick - führte systematische Spielphilosophien und Spielstrukturen ein, von den Nachwuchsteams bis zu den Profis, was den Nachwuchsspielern den Übergang zu den Profis erleichtert und der TSG die Möglichkeit gibt immer wieder hochtalentierte Spieler in die eigene Bundesligamannschaft zu integrieren

    Hoffenheim investiert große Beträge darin, vor allem auf strategisch wichtigen Positionen hochqualifizierte Leute zu haben. Inbesondere die Jugendtrainer und Funktionäre sind hochqualifiziert und folgen klaren Ideen.

    Also im G-, F- und E-Bereich muss die Individualtechnik im Mittelpunkt stehen. Und Spielformen aus möglichst kleinen Feldern mit kleinen Toren und vielen Ballkontakten.

    Übungen aus dem Coervercoaching habe ich bei meinen Teams immer in den ersten 15min eingebaut.

    Das war quasi deren Erwärmung bevor es in die Spielformen hineinging.

    Da konnten sie mit dem Ball bestimmte Übungsformen machen und an ihrer Individualtechnik üben. Das hat viel gebracht.

    Auch verschiedene Dribbelformen, möglichst auf kleinem Raum mit vielen Richtungswechseln machen lassen in diesen 15min.


    Wenn du das bei jedem Training machst und immer mehr steigerst, dann hast du im Idealfall mit Ende der E-Jugend viele technisch starke Fußballer.


    Komme von der Vorstellung ab, dass du aus jedem Fußballer, gerade in kleineren Vereinen und auf dem Land, einen Ronaldo machst.

    Ich habe in über 15 Jahren Nachwuchstrainer gelernt, dass es bestimmte Typen gibt, die einfach kaum Lernfortschritt machen, weil sie entweder vom Kopf zu wenig Antrieb haben oder auch koordinativ beschränkt sind.

    Was ein Quatsch. Wieso sollte der Wechsel in ein Nlz erst ab der D Jugend Sinn machen? Jeder ist unterschiedlich. Für manche macht es früher Sinn, für manche später, für andere nie...

    Wenn ein NLZ direkt vor der Haustür liegt und es keinen Mehraufwand darstellt ob man im NLZ spielt oder im Verein nebenan, dann ist das alles in Ordnung.

    Vollkommener Quatsch ist es aber bereits in dem Jungen Alter Fahrzeiten von einer Stunde oder mehr in Kauf zu nehmen um beim Bundesliga-Verein zu spielen. Bis inkl. U11 sollte sich normalerweise die Ausbildung im NLZ nicht von der in einem vernünftigen Breitensportverein unterscheiden.

    Wenn man vernünftige Basisarbeit verrichten wollte, dann würden sich sämtliche NLZ (wie es mittlerweile ja viele machen) die Mannschaften bis inkl. U11 sparen und die Kapazitäten, die dafür draufgehen lieber in Trainerausbildung bei den Vereinen in ihrem Umfeld stecken bzw. Trainer abstellen, die jeden Tag 1-2 Trainings bei Kleinfeldteams im Umkreis abhalten.

    Zum einen würde die Qualität, die dann in der U12 ankommt in Spitze und Breite deutlich besser werden und zusätzlich wäre es der einfachste Weg des Scoutings im Grundlagenbereich und damit die beste Möglichkeit zum sinnvollen Start der NLZ-Teams ab U12 mit den richtigen Spielern zu beginnen.

    2/3 der Breitensportvereine machen keine gute Grundlagenausbildung (G-D). Das ist meine Erfahrung und Beobachtung aus 15 Jahren Nachwuchsarbeit.

    Da sind häufig Väter am Start, die logischerweise auch ihre erste Trainerstation dort beginnen und selber erstmal Erfahrung sammeln müssen bzw. Lizenzen etc. machen. Sehr oft sogar Leute, die nie selber gespielt haben.

    Ich nenne das häufig Betreuung statt Training.


    Heraus kommt meist ein sehr heterogener Jahrgang, wo du einzelne Spieler hast, die sich sehr gut entwickeln. Meist sind das die Jungs, die auch viel neben dem normalem Training auf den Bolzplätzen sind und aufgrund ihres Entwicklungsvorsprungs und der Ergebnisfokussierung auch in solchen Breitensportvereinen meist die ganze Spielzeit auf dem Platz stehen. Dementsprechend geht die Schere auch Jahr für Jahr zwischen den guten und sehr guten Spielern weiter auseinander.


    Also wenn ein NLZ oder Bundesligaverein vor der Tür steht, sollte man schon versuchen seinen talentierten Sprössling dort hinein zu bekommen. Er wird dort ein definitiv anderes Training bekommen.

    Hey,

    für mich liest es sich so, dass du vieles richtig machst. Du baust homogene Gruppen auf, coacht nicht übermäßig viel und trainierst nach DFB-Vorgaben.


    Ergebnisse in der G- bis D-Jugend muss man immer richtig einschätzen können.

    Das können die wenigsten Eltern. Ich fahre immer sehr erfolgreich, indem ich sehr transparent gegenüber den Eltern bin. Also schon vor dem Spiel den Plan für das Spiel auch den Eltern kommuniziere (wollen mithalten, wenig Gegentore, viele Chancen, Gegner ist ein Jahr älter, ...).

    Somit gehen die Eltern auch ergebnistechnisch vorbereitet in ein Spiel. Ich gehe dabei immer etwas gedämpfter vor, sodass die Eltern die Ergebnisse eher positiver wahrnehmen.

    Auch nach dem Spiel gibt es eine kleine Auswertung in der Elterngruppe, wobei ich hierbei eher die positiven Dinge anbringe. Die negativen Dinge bespreche ich direkt mit den Kids

    Das passiert deshalb, weil auch die Trainer Erfolgserlebnisse sammeln möchten und diese Starspieler zumeist für diese Erfolgserlebnisse sorgen.

    Wenn alle Breitensportvereine so handeln würden, dann wären die Trainer sicherlich bereit auch diese Empfehlungen auszusprechen. Aber in den unteren Spielklassen ist es doch ebenso der Fall, dass es um Ergebnisse geht, vor allem ab dem Großfeld.


    Und diese Ergebnisse sichern auch in den untersten Spielklassen zumeist Spieler, die eigentlich von der Leistungsstärke her gar nicht in diese Teams gehören.

    Also kämpft jeder Dorfverein um seine 2-3 "Starspieler" wie ein Löwe, und hofft, dass diese nicht abgeworben werden oder mal den Rappel bekommen und zu einem Verein wechseln, wo sie eigentlich hingehören.

    Wenn alle Dorfvereine ihre Starspieler zu Leistungsvereinen empfehlen würden, dann wären die Bedingungen gleich etc.

    Oftmals hast du sogar die Bedingungen, dass zweite Teams von Leistungsvereinen in den untersten Spielklassen mitspielen und des Sieges wegen mit 1-2 Starspielern aus den ersten Teams ergänzt werden.

    Jetzt ist man in den letzten Beiträgen etwas vom eigentlichen Thema abgekommen.


    Ich finde, dass ihr euch erstmal im Trainerteam einigen müsst, wie ihr das Ganze handhaben wollt und wie ihr mit den Kindern kommunizieren wollt. Ihr seid keine Pädagogen, deswegen kann man von euch nicht erwarten, das ihr es ideal macht.


    Ich finde Authentizität ganz wichtig dabei.


    Ich sehe zwei Wege - entweder teilt ihr das Team nach Leistung und du betreust mit deiner etwas härteren Gangart die Kids, welche leistungsmäßig mehr gefördert werden möchten und dann habt ihr eben deinen Co-Trainer, der mit seiner "lieben" Art eher die Anfänger und weniger starken Kids betreut und ihnen mehr Spaß vermittelt.


    Wenn ihr nicht teilen wollt, solltet ihr eure Kommunikation abstimmen, ansonsten wirst entweder du irgendwann nicht mehr Ernst genommen oder dein Co-Trainer irgendwann nicht mehr Ernst genommen. Es kann dann nicht sein, dass ihr euch in euren Ansprachen widersprecht. Es kann auch sein, dass ihr irgendwann Probleme mit den Eltern bekommt, wenn eure Ansprachen zu unterschiedlich sind und sich inhaltlich und von der Art her komplett unterscheiden.

    Auch in einem Breitensportverein kannst du in den Spielen nur die Kids einsetzen, die in Training und den Spielen selbst motiviert sind. Wer das nicht ist, hat auch nicht das Recht in den Spielen oder Turnieren die gleichen Einsatzzeiten zu bekommen, wie die motivierten Kinder.

    Darüber hast du schon einen großen Hebel in der Hand. Meist löst sich das Problem von selbst und diese Kids hören dann von selbst auf.

    Ich mag deine Argumentationen und bin auch der Meinung, dass der Sport nicht zu verkompliziert werden sollte.


    Im Vergleich zu anderen Sportarten ist der Fußball noch mit am ursprünglichsten meiner Meinung nach, was die Struktur des Spiels und das Regelwerk angeht.

    Da ist in anderen Sportarten deutlich mehr verändert worden über die ganzen Jahrzehnte.

    Eventuell ist genau das auch eines der Erfolgsrezepte des Fußballs weltweit.


    Über Nettospielzeit etc. kann man sicherlich nachdenken, umsetzbar wird es nur im Profisport sein. In der Fläche im Amateurbereich wird das die Schiedsrichter nur noch mehr stressen und zu deutlich mehr Aufwand führen, weil die Nettospielzeit für jeden auch sichtbar und transparent sein müsste.


    Worüber man im Fußball am meisten nachdenken müsste, wäre das Thema Fairness!

    Im Vergleich zu anderen Sportarten ist der Fußball meiner Meinung nach der Sport, bei dem am meisten auch außerhalb des normalen Spiels versucht wird sich Vorteile zu verschaffen.


    Das fängt mit der Beeinflussung von Schiedsrichtern an, bspw. durch Reklamierhände, bis hin zu rudelartigen Anlaufen des Schiedsrichters, bis hin zu Debatten mit Linienrichtern und Schiedsrichtern oder deutlich zu theatralisches Fallen nach Berührungen.

    Die gute Idee, dass nur der Kapitän mit dem Schiedsrichter reden kann, wird viel zu halbherzig umgesetzt.


    Ich wäre für die Einführung einer organgenen Karte, welche ein Spieler für 10min vom Feld nimmt, für ein äußerst unsportliches Verhalten. Bei zwei organgenen Karten gibt es einen Platzverweis.

    Das wäre also noch ein etwas härteres Bestrafen als ein Foul mit Gelbbestrafung.


    Der Fußball muss insgesamt wieder fairer werden!

    Aggressives Kommunizieren und Gestikulieren, Herausschinden von Vorteilen für das eigene Team etc., solche Dinge gehören nicht auf dem Fußballplatz und werden viel zu oft mit "Emotionen gehören halt dazu" abgetan.

    Man kann auch emotional sein, ohne unsportlich zu agieren.