Ein paar wenige Spieler gibt es also mit internationaler Klasse...das lass ich mal so stehen.
Dranbleiben und vernünftig benehmen?
Da hört es bei mir auf.
Das ist Profifußball und nicht Beamtentum.
Du solltest dich mal mit modernem Scouting beschäftigen. BvB würde sich da anbieten.
Das ist halt der Unterschied zwischen den unterschiedlichen Ausbildungs- und Scouting-Ansätzen.
der BvB setzt sehr früh ab U12 bereits auf Kinder, die sehr weit weg wohnen und entweder mit Familie umziehen, oder in Gastfamilien kommen, um diese dann ab der U16 durch z.B. englische, schwedische oder niederländische Top-Talente zu ersetzen, die dann ggf. auch Potential für internationale Klasse haben.
Bei Mainz ist man in der Spielerauswahl wesentlich regionaler.
Das von Don Quijote angesprochene abgrasen des Frankfurter Raums ist Fakt und führt u.a. dazu, das manche Teams sogar einzelne Trainingseinheiten in Frankfurt statt in Mainz durchführen, liegt aber vermutlich daran, dass Frankfurt einfach eine noch höhere Spielerdichte mitbringt.
Trotzdem ist das Konzept wesentlich regionaler als bei Dortmund oder Bayern.
Da ist mit wenn ich aufs Kindeswohl schaue dieses "Beamtentum" wesentlich lieber.
PapaGKratos: schau doch mal genau hin, wie viele deutschen Spieler mit Internationaler Klasse in den letzten Jahren aus einem deutschen NLZ direkt in einem europäischen Top-Team durchgestartet sind und wie viele den Umweg über einen kleineren Verein, oder die zweite Mannschaft gemacht haben.
Es gibt ein paar, aber den besseren Weg haben in der Regel die gemacht, die langsam und nachhaltig aufgebaut wurden.
Du erweckst mir den Eindruck , als ob Du mit deinem Kind lieber den "All-In-Weg" gehen möchtest.
Ich würde mich freuen, wenn ich die nächsten Jahre einen ähnlichen Thread wie den von Don Quijote zur NLZ-Laufbahn deines Jungen lese, der dann am Ende in der Bundesliga oder höher endet. Die Wahrscheinlichkeit ist in meinen Augen aber bei dem von mir oben genannten Promille.
P.S.: ich habe durch Zufall im letzten halben Jahr Einblick in die Scouting-Arbeit und die Strategie der Rekrutierung beim BVB im Grundlagen- und Aufbaubereich bekommen.
Mein Fazit: wer ab der U16/17 die Chance hat dort zu spielen sollte sie nutzen, darunter gibt es deutlich bessere Wege sich sportlich und persönlich zu entwickeln.