Beiträge von ScuBac

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    Ich für mich entscheide immer von Saison zu Saison. Solange meine Kids das wollen bin ich dabei. Gibt es für sie fachlich und von der Ansprache eine bessere Alternative als Trainer und sie wollen das dann ist das auch fein.

    Super, wenn ihr mit dem Thema für euch so umgeht.

    Genau um den Blickwinkel geht es ja hier aber nicht. Hier geht es ja darum, wie es für den Rest der Mannschaft ist...

    In der F-Jugend meines Sohnes sind 4 Väter Trainer und es sind 4 Trainerkinder als Spieler im Team.


    Es gab dadurch kein einziges Problem. Jedes Kind bekommt an Spieltagen ähnliche Spielzeiten.

    Die Trainerkinder sind nicht immer dabei.

    Auch die Trainer sind nicht immer alle dabei.


    Insofern sehe ich als Elternteil eines Spielers kein Problem. Im Gegenteil: Das Kind kann im Training individuell besser betreut werden, als wenn es z.B. nur 2 Trainer wären.


    In seiner Volleyballmannschaft ist ein Trainer und zwei seiner Kinder. Am Spieltag sind dort 4 Spieler im Einsatz. Trotzdem werden die beiden Kinder nicht besonders bevorzugt, dass es mein Kind irgendwie stören würde.

    Da es nur eine U12 gibt, werden die Kinder abhängig von den jeweiligen Gegnern eingesetzt. Wenn der Gegner eher ältere Kinder hat, dann spielen die älteren, andernfalls eben die jüngeren.

    Saubere Kommunikation, keine Probleme.




    In einem Nachbarverein sind es in der E-Jugend ebenfalls 4 und 4. Dort spielt ein guter Freund von uns. Auch da: keine Probleme für die Mitspieler der Trainerkinder.



    Als Trainervater in der D (3 Trainerväter und 3 Trainerkinder) sehe ich es wie Leg0_o . Das Kind ist einfach nur ein Spieler.

    Mir allen Nachteilen, die ein Trainerkind hat.

    Nur ein Vorteil bleibt: bei kurzfristigen Ausfällen springt das Trainerkind eher ein, da ich direkt darauf "Zugriff " habe.


    Wir haben dieses Jahr aufgrund unglücklicher Umstände 21 Kinder im Kader, was deutlich zu viel ist. Deswegen müssen alle Kinder bei einigen Spielen aussetzen. Das betrifft auch die Trainerkinder. Obwohl einer davon definitiv zu den besten Spielern im Team gehört. Aber im Breitensport kann man in einer D-Jugend nicht nur auf die besten setzen, wenn man -gerade im Sinne des eigenen Kindes- ein bisschen über die Saison hinaus schaut.



    Wenn es das "anders ticken" ist, dass Fußballer es regelmäßig schaffen,

    ihr eigenes Kind nicht zu bevorzugen, um ihnen auch in Zukunft ausreichend Mitspieler in ihrer Mannschaft zu erhalten und auszubilden, okay. Dann wäre ich allerdings nicht gewechselt.



    Wenn es Trainer sind, die einzelne Kinder im Training/ Spiel bevorzugen, dann ist es ein Problem. Allerdings unabhängig davon, ob es sich dabei um Trainerkinder oder einfach die vermeintlich besseren Kinder handelt. Dann bleiben immer Kinder auf der Strecke.

    Häufig sind es dann allerdings eher "Einzeltrainer", die aufgrund ihrer Beratungsresistenz nur schwer in einem 4er-Team agieren könnten.

    Was genau ist denn das Problem?


    Das Väter Trainer sind?

    Das es 4 Väter sind?

    Das 5 Trainerkinder im Team sind?

    Wieviel Kinder sind insgesamt im Team?


    Ich verstehe auch nicht, was dieses "anders Ticken" sein soll.


    Bisher hat eigentlich jeder nur nach Details gefragt, um die Ausgangsfrage irgendwie einordnen zu können.

    ScuBac Richtig klasse, was ihr da auf die Beine stellt!

    Das Paule Schnupperabzeichen ist auf jeden Fall ein cooler Anreiz, gerade für die Kleineren. Ob es nun direkt der Auslöser ist oder nur ein zusätzlicher Motivationsschub – am Ende zählt ja, dass die Kids überhaupt den Weg zu euch finden und Spaß am Kicken haben.

    Dass bei euch gleich rund 30% eines Jahrgangs im Verein landen, ist schon eine beeindruckende Quote. Und das mit dem gelben Shirt zeigt, wie viel Identifikation da schon bei den Jüngsten entsteht – die wollen einfach dazugehören und sich wie die „Großen“ fühlen.

    Macht ihr das Training mit dem Schnupperabzeichen jedes Jahr ungefähr zur gleichen Zeit? Ich kann mir vorstellen, dass dieser feste Termin auch hilft, eine Routine und Erwartungshaltung bei den Kindern (und Eltern) aufzubauen.

    Danke für das Lob.


    Wir stimmen den Termin immer mit der Schule ab. Meist so im März, aber auch abhängig von anderen Aktivitäten der Schule.


    Es hat vor vielen Jahren aus der Not "zu wenig Kinder" als Idee zur Werbung begonnen, und hat sich schnell etabliert.

    Im Moment halten wir es gerne aufrecht, obwohl es, rein von der Anzahl der Kinder im Verein, nicht erforderlich wäre.

    Der gute Kontakt zur Grundschule ist, auch im Hinblick auf das kommende verpflichtende Ganztagsangebot, ein ganz wichtiges Puzzlestück geworden.


    Über die Kinder, und im Endeffekt fast nur über die Kinder, bekommen wir auch Elterntrainer von einem Hobby begeistert, von dem sie vorher nicht wussten, dass sie es haben werden...

    Kenne sowas überwiegend aus dem Bereich Fitnessstudio.

    Wer jemanden wirbt, also seinen "Friend bringt", bekommt z.B. Rabatt auf seinen eigenen Beitrag oder einen Gutschein für Sauna etc.


    Das bewerben dieser Maßnahme erfolgt häufig direkt bei den Mitgliedern, die dann in der Folge eben neue Leute mitbringen sollen.



    Beim Fußball ist der Anreiz "reduzierter Beitrag " eher gering, also müsste man sich wahrscheinlich was anderes als Benefit überlegen.

    Tickets für ein Bundesligsspiel für beide z.B.

    Hallo, mit welcher Übung kann ich den Mädels beibringen, den Ball laufen zu lassen und nicht immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen? Immer wieder abgeben oder die Seite zu wechseln


    Ich gehe jetzt davon aus, dass es an dem Problem einer vermeintlich schlechten Entscheidung der Ballführenden liegt.


    Wie verhalten sie sich im Training bei einer 2:1-offensiv-Übung?

    Gibt viele potentielle Fehlerquellen.


    Liegt der Fehler bei der Ballführenden, z.B. dass sie die Verteidigerin nicht frontal andribbelt, oder die V zu nah an sich heran lässt, sodass gar kein Abspiel mehr möglich ist?


    Liegt der Fehler bei der Mitspielerin, dass sie z.B. zu schnell in den Deckungsschatten läuft?


    Etc...


    Beim 2:1 kann man vieles mit den Mädels erarbeiten.

    Wo bietet man sich an.

    Welcher Abstand zu Mit- und Gegenspieler macht Sinn.

    Wie dribbelt man einen Verteidiger an, um 3 Optionen (rechts vorbei, links vorbei, Pass) zu behalten.

    In welchem Moment spiele ich ggf. ab.

    etc...


    Es gibt vieles, dass die Entscheidung "pro Pass" beeinflussen kann.


    Ja, das 2:1 ist eine Übungsform um die Grundlagen zum Passspiel zu legen. Dabei lässt sich viel erarbeiten, dass danach in einer Spielform durch Belohnungsregeln provoziert werden kann.

    Bei der Spielform würde ich auch eher bei sehr kleinen Gruppen bleiben also max 3v3 oder bei älteren 4v4.

    Wenn ein Team in Überzahl agiert, kommt es auch vermehrt zu Passpiel, einfach weil mehr Optionen da sind.

    Ich würde auch das Feld eher zu groß als zu klein aufbauen, damit die Ballführende nicht sofort Druck bekommt

    Mich würde interessieren: Hat jemand von euch schon mal gezielt über Schulkooperationen Nachwuchs oder Ehrenamtliche gewonnen? Laut Studie scheint da ja noch viel Potenzial zu liegen.

    Wir veranstalten jedes Jahr ein Fußballtraining für die Erst- und Zweitklässler der örtlichen Grundschule.

    Dazu gehen wir in die Schule und nehmen mit den Sportlehrenden das Paule Schnupperabzeichen des DFB ab.


    Ob das eine mit dem anderen irgendwie zusammenhängt, weiß ich nicht. Zumindest kommen danach immer wieder Kinder zum Schnuppern vorbei. Aber der Großteil wäre sicher auch so gekommen.


    Aktuell spielen von manchen Jahrgängen 30% der Kinder in unserem Verein Fußball.

    Und alle, die auf dem Pausenhof anfangen zu kicken, kommen somit ohnehin früher oder später zu uns, weil sie auch ein gelbes Shirt haben wollen, wie die guten Kicker.

    Ist halt Mist, wenn Trainer nicht genau wissen, worum es geht:

    Der SR kann nur feststellen ob ein Spielrecht für den entsprechenden Verein besteht, alles andere ist Sache des Spielleiters und der Sportgerichte.

    Auch für den "königlichen" BFV gilt: der SR kann niemandem den Spieleintritt verbieten, selbst wenn er Kenntnis darüber hat, dass für dieses Spiel keine Spielberechtigung vorliegt.

    Du hast in weiten Teilen Recht.


    Es ist allerdings (leider) nicht Aufgabe des Spielleiters jeden Spieltag alle Spiele zu überprüfen.


    Kann ich auch verstehen, bei z.B. über 60 D-Jugend-Spielen jedes Wochenende bei uns im Kreis.


    Warum es technisch heutzutage nicht möglich sein soll, dass schnell zu überprüfen, ist eigentlich auch ein Thema für diesen Thread.



    Andererseits ist es im niederklassigen Bereich auch manchmal völlig egal, wenn ein Spieler zuviel eingesetzt wird, weil ansonsten das Spiel verlegt oder abgesagt werden müsste.

    Insofern ist es manchmal auch im Interesse aller, dass nicht jeder Verstoß geahndet wird.

    Bei uns gibt es weder in F noch G bei Verbandsspieltagen Turniersieger oder überhaupt Turniere mit Tabellen.

    Insofern stellt sich die Frage nach der Platzierung überhaupt nicht.

    Fragt inzwischen auch kaum jemand mehr danach. Zumindest bekomme ich es nicht mit.


    Es wird bei G 3v3 auf 8-10 Feldern im Champions League Modus gespielt, wo es für den Großteil der Kinder auch völlig egal ist, was sich im Zweifel auf Feld 1 abspielt.


    In der F wird 3v3 und 5v5 gespielt. Gleichzeitig auf mehreren Feldern mit mehreren Vereinen die jeweils überwiegend mehrere Mannschaften stellen.

    Auch da spielen in der Regel die besseren und schwächeren jeweils gegeneinander und es klappt soweit.



    Vielleicht bin ich daher eher entspannt, was die Teilnahme von älteren Kindern angeht.


    Gleichzeitig möchte ich ausdrücklich betonen, dass es mir immer um Spiele auf einem ähnlichen Niveau geht. Nicht um eine E, die beim F-Turnier jedes Spiel mit 5:0 gewinnt, nur um zu jubeln. Oder um den Einsatz eines Starspielers.

    Nein, ist nicht die Norm.

    Hab ich auch nicht behauptet.


    Ich habe lediglich gesagt, dass es Gründe für Abweichungen geben kann.


    Der schwache 2017er darf im Juni nicht gegen den guten 2018er verlieren aber der 2016er darf gegen ihn gewinnen. 6 Wohen später ist es dann andersrum.

    Das wird in 99% der Fälle auch so gehandelt und hat auch seinen Sinn.


    Aber wenn jemand seinen schwachen 17ern Spiele auf ihrem Niveau anbieten möchte, spricht aus meiner Sicht nichts dagegen, das auch m Juni schon gegen 2018er so anzufragen. Man darf dann natürlich nicht sauer sein, wenn jemand dagegen ist.


    Ich sage nicht, dass es in jedem Fall okay ist, aber dass es gute Gründe geben kann, das entsprechend zuzulassen.

    In Bayern dürfen in der Jugend auf Kreisebene 3 Spieler, die bei einem Spiel der höheren Mannschaft gespielt haben, im nächsten Spiel der niedrigeren Mannschaft eingesetzt werden.


    Ein Verein lässt schon die ganze Saison 5-6 Kinder in der D1 und D2 doppelt spielen.

    Sie stehen auch immer in der Startformation.


    Im Herbst haben unsere Trainer sie bereits darauf hingewiesen, dass das so nicht richtig ist.

    Nachdem es im Frühjahr wieder in jedem Spiel so weiterging, habe ich nach Gespräch mit Kreisspielleiter, die beiden Spiele, die noch innerhalb der Frist waren, angezeigt.

    Sportgericht entscheidet natürlich entsprechend mit Spielwertung "verloren" und Geldstrafe für den Verein und den Trainer.

    Folge: anstatt Meister in D2 nun nur 3.


    Der betreffende Trainer ist entsprechend sauer und mault uns an, da es das unsportlichste wäre, was ihm je passiert ist. Es ginge uns überhaupt nichts an, wen er wie einsetzt.

    Seine Kinder hätten schon Meistershirts bekommen und außerdem mussten sie immer nur Ausfälle kompensieren.

    Erstaunlich ist, dass sie immer 12-13 Kinder einsetzen und die Doppelspieler fast immer durchspielen...


    Einsicht über den Fehler: 0

    Beschimpfen: 100


    Sowas geht mir mal wieder auf den Keks...

    Goodie

    Ihr habt nix falsch gemacht.


    Wobei wir auch schon E-Jugenden zu F-Turnieren hatten, F-linge bei der G etc.

    Und es hat super gepasst.


    Ich halte von der Klassifizierung nach Jahrgängen nicht viel, außer, dass die Einteilung für alle transparent ist und im gaußschen Mittel auch stimmt.

    Aber an den Rändern eben nicht.


    Wir hatten schon eine E-Jugend im Verein, die reihenweise Spiele gegen F-Jugenden verloren hat. Entsprechend auch gegegen jede E. Unsere aktuellen alten G-Kids spielen fast alle in Trainingspielen, bis auf 2-3 Kinder, die jungen F gefühlt "an die Wand".


    Vielleicht waren es ja tatsächlich extrem schwache F-linge und damit keine echte böse Absicht, weil das Spielniveau ja gepasst hätte.


    Trotzdem kann und muss man das als Trainer, der die Abweichung sucht, auch entsprechend erklären und klären.

    Und wenn die anderen "Nein" sagen, dass auch so hinnehmen.

    Das macht man aber im Vorfeld und nicht mit spielbereiten Kindern auf dem Platz...

    Nachdem ich zuletzt immer wieder mit dem Thema SG zu tun habe, wollte ich gerne eure Erfahrungen hören.

    Insbesondere von denen, die sich in den untersten Ligen tummeln und klar Breitensport anbieten.


    Wie weit liegen die Vereine in euren SGs (JFGs) auseinander?

    Also z.B. Fahrzeit/Kilometer etc.


    Organisiert ihr Fahrgemeinschaften/einen Vereinsbus oder überlässt ihr die "Logistik" einfach den Eltern/Kindern?

    ScuBac, sehr gute Hinweise, vielen Dank!


    Hast du schon mal versucht eine Regel einzubauen, die Torschüsse aus weniger als 1-2m Entfernung zu verhindern? Das wäre ja dann nicht wirklich ein Pass

    Bei Bambinis nicht.


    Aber das ist natürlich immer auch möglich. Es gibt ja immer viele Ideen, die zum Ziel führen.


    Später wende ich gerne als Regel z.B. gerne "Tore nur direkt" an. Das bedingt dann automatisch davor zumindest einen guten letzten Pass, ohne dass das Spiel an sich zuviel darunter "leidet".

    So ab Ende E funktioniert auch "Vorwärts nur Pässe, keine Dribblings". Damit erhöhe ich im Spiel automatisch die Anzahl der Pässe.

    (Ich mag diese Regel aber irgendwie nicht, da sie für meinen Geschmack zu sehr in die Entscheidungsfindung eingreift).

    Ab welchem Alter führt ihr die Kinder an die hohe Kunst des Passspiels (inkl. Annahme) heran und wie?

    Und ab wann können Kinder damit anfangen zu lernen zu Entscheiden ob und welcher Pass überhaupt sinnvoll ist?



    Die meistem können anatomisch bedingt den Fuß nicht nach außen drehen.

    Außerdem können Sie überwiegend den Vorteil des eigenen Ballverlusts nicht akzeptieren.

    Abstände und Geschwindigkeit können Bambinis auch noch nicht erkennen und einordnen.

    Der Ballempfänger kann den Ball häufig nicht kontrollieren.

    Wozu die Trainingszeit dann explizit damit vergeuden?

    Lass sie in jedem Training 2v2 spielen oder 2v1. Ohne den Pass einzufordern.

    Dann wirst du erkennen, ob die Kinder bereit sind abzuspielen, oder noch nicht.

    Wenn Sie es von alleine tun, kannst du die Technik üben.

    Allerdings bleibt die Innenseite ein Problem - wird am Anfang eher ein Spiel über das Standbein. Wenn sich das verfestigt, hat der E- oder D-Trainer ein Problem. Also lass es.


    Außerdem ist ein Torschuss auf Minitore auch ein Pass. Nur, dass am Ende ein anderes Ziel steht.

    Bei Bambinis ist das natürlich schwer.

    Insbesondere, da es bei der Übung auch um den richtigen ersten Kontakt geht.

    Aber ab älterer F/E sollten auch Kinder "unbeaufsichtigt" die Übung durchführen können.

    Alle sind aktiv. Im Modus Champions-League. Alle gleichzeitig auf vielen Feldern nebeneinander. Sieger steigt auf, Verlierer steigt ab.


    Als Trainer kannst du daneben stehen und alle beobachten.

    Als Nächstes würden mich eure liebsten Passübungen interessieren, v.a. die, die den Ideen der Trainingsphilosophie Deutschland nicht widersprechen.


    Oder ist Trainingsphilosophie Deutschland und Passübung für euch schon ein Widerspruch in sich?

    Wenn man sich mit der Trainingsphilosophie Deutschland auch nur kurz beschäftigt, stellt man ziemlich schnell fest, dass in der "besten Trainingseinheit" extra ein 15-Minütiger Zwischenblock genau für sowas enthalten ist.


    Da steht z.B. Pendelstaffel.

    Was auch gleichzeitig meine Lieblingspassübung für Grundtechniken ist. 4-6 Kinder, 2 Hütchen, 1 Ball. Fertig.

    Variationen über Distanz, Vorgabe Ballkontakte (wird dann gleichzeitig eine Übung zur Ballmitnahme).

    Jederzeit kann man ein Kind herausholen und individuell coachen, ohne dass die Übung angehalten werden muss.


    Als Alternative, wenn die Grundtechniken sitzen:

    2 Kinder gegenüber hinter ca.1-1,5 Meter breiten Hütchentoren. Abstand zueinander abhängig vom Entwicklungsstand z.B. 6-10 Meter.

    Pass von A zu B durch die Hütchen, B Ballamitnahme nach außen (an den Hütchen vorbei), 2. Kontakt muss der Pass zurück zu A sein, der durchs Hütchentor kommen muss. Dann hat A 2 Kontakte, Ballmitnahme und Pass durchs Tor. Wer zuerst 3 Fehler hat, verliert das Duell.

    Das ganze im Champions-League-Modus mit nach unten breiter werdenden Passtoren.

    Die Antworten bestätigen letztlich eine Vermutung: Es geht am Ende darum durchzuhalten, Rückschläge zu erfahren und immer wieder weitermachen

    also meine Antworz war nicht so gedacht.

    Ich finde, das ist der komplett falsche Weg.

    Es geht darum mit Spaß und Freude zu spielen und nicht "durchzuhalten".


    Alle NLZ-Spieler, die ich persönlich kenne, hatten in F und E nie das Gefühl "durchzuhalten" zu müssen.

    Und: sie waren in F und E keine Passmaschinen sondern in der F meist egoistische Dribbler und in der E der Dribbler, der dann den Mitspieler auch gut in Szene setzen kann umd trotzdem selbst die meisten Tore geschossen hat.

    Bei uns als kleiner Verein ist z.B. ein entscheidender Faktor, wie wir die Eltern abholen/einbinden.

    Wir haben beste Erfahrungen damit gemacht, in Elternabenden wichtige Infos zu kommunizieren und vor allem zu besprechen und zu erklären. Das erübrigt sehr viele weitere Gespräche. Auch die Gespräche ohne aber über den Verein/Trainer.

    Die Eltern sind für uns eine wichtige Größe im Verein, die mit eingebunden werden und im Idealfall selbst aktiv am Vereinsleben teilnehmen sollen und wollen.


    Wir verstehen uns explizit nicht als Dienstleister, bei dem die Kinder nur zum Fußball abgegeben werden, sondern als Verein mit einem offenen Ohr und gerne auch als "große Familie".


    Unabhängig davon, kommen z.B. schon in der F keine Eltern mehr in die Kabine.

    Viele Aktivitäten, wie gemeinsame Wochenendausflügen mit Übernachtung etc. würden wir ohne Eltern ohnehin nicht schaffen und das Netzwerk eines jeden Vereinsmitglieds steigt mit mehr Kommunikation und wenn man sich gegenseitig kennt. Manch Elternteil hat über den Verein einen neuen Mitarbeiter oder Chef gefunden, Praktikaplätze für den großen Bruder etc...



    Aber wie immer gilt:

    Was bei uns gut ist, muss woanders nicht zwangsweise auch gut sein.

    Warum bevorzugen alle Trainer die auffälligen Spieler, die zwar 80% der Tore erzielen, aber wegen ihrer Eigensinnigkeit auch 95% der Gegentore verursachen? Frank hat im Spiel 15 SZenen und eine Erfolgsquote von 80%. Auffällige Spieler haben 50 Szenen und eine Erfolgsquote von 25%. Also: Frank ist weit in der Spielanlage aber kein Alleinunterhalter. Gleichzeit nicht ausreichend dominant, um sich in den Fokus zu spielen? Ist das der Punkt, an dem es gilt, zu arbeiten?


    Viele Text. Hoffentlich liest das jemand?

    Weil in dem Alter das 1:1 das A und O ist.


    Nur wer das 1:1 sucht, wird es lernen.


    Weil in dem Alter die verschuldeten Gegentore komplett egal sind. Ein verlorenes Dribbling ist nur eine Erfahrung mehr, die die Kinder in ihrer Ausbildung mitnehmen können. Sie lernen, wie es nicht geht.

    Im Idealfall machen sie es nach 10 oder 100 vergeblichen Versuchen irgendwie anders.




    Nur so ein paar Aspekte aus der Ferne.

    Wir haben für die kommende Saison 14 B-Jugendliche.


    In der Gemeinde haben wir 4 Vereine. Wir, und drei Vereine, die im Jugendbereich schon seit vielen Jahren eine SG haben. Diese SG hätte für die kommende Saison 9 B-Jugendliche.


    Eine SG zwischen allen vier Vereinen macht also durchaus Sinn.


    Im Februar führen wir schon Gespräche auf Jugendleiterebene, dann Ende April endlich auch mit den Trainern gemeinsam, weil immer irgendwas dazwischen gekommen ist.


    Gespräche waren alle super positiv. Die Trainer wollen allerdings die Kinder in die Entscheidung einbeziehen. Die Kinder gehen in die gleichen Schulen etc.. Auch da hatte ich kein schlechtes Gefühl, dass es nicht klappen kann. Unsere Jungs waren auch alle von der Idee überzeugt.


    Ende Mai dann die Info, dass die drei Vereine mit uns keine SG bilden werden, weil drei Spieler erklärt hatten, dass sie im Falle einer Erweiterung der SG aufhören.

    Also schieben sie jetzt alle Jungs mit in die A-Jugend, bzw. mit Sonderspielrecht in die C-Jugend und melden keine B-Jugend.


    Ich bin leider der Hoffnung aufgesessen, dass die positiven Gespräche im Vorfeld auch in einem positiven Ergebnis enden.

    Dem war wohl nicht so.

    Habe dadurch versäumt, weitere Optionen auszuloten.



    Jetzt muss ich kurz vor dem Saisonwechsel noch eine SG aus dem Hut zaubern oder wir finden noch mindestens vier Spieler, die zu uns wechseln...


    Seit Tagen versuche ich nichts anderes, aber jetzt sind alle Planungen der anderen umliegenden Vereine schon abgeschlossen.



    Wird wohl auf die Meldung einer 9er B-Jugend hinauslaufen. In der Hoffnung, dass die 14 zuverlässig bleiben...