Du musst auch nicht immer Hilfestellungen geben.
Ich habe fast immer 20 Kinder bei Training. Ich lasse sie einfach spielen.
Ich gehe da nach dem Ball-im-Tor-Effekt.
Ball-im-Tor-Effekt (der Lerner lernt Autonom)
- Der Lerner hat voll Kontrolle (Jeder hat seine eigene Technik)
- Er ist nicht abhängig von Lehrer, Eltern, etc. (wie früher auf dem Bolzplatz)
- Wenn es nicht klappt sehen die Kinder das selber und korrigieren selber
Hallo zusammen,
ich trainiere derzeit eine F und wir haben auch fast 20 Kinder im Training.
Den Ansatz finde ich gut und lasse auch viel "frei" spielen und die Kinder damit positive sowie negative Erfahrungen sammeln.
Wir haben allerdings teilweise den Effekt, dass beispielsweise ein paar Kinder den linken Fuß niemals verwenden. Müssen sie meistens auch nicht, weil es genau die Kinder sind, die aufgrund ihrer körperlichen Vorteile/Dynamik einfach oft genug die Möglichkeit haben, den Ball zu "umlaufen" und dann den rechten Fuß zu verwenden.
Die Kinder haben mit ihrer Methode ganz klar Erfolg. Mir wäre es allerdings lieb, wenn sie situativ auch den linken Fuß, zumindest für die Ballan- bzw. Mitnahme, verwenden würden. Einen Grund, es zu tun, sehen die Kinder, aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Erfolg beim rechten Fuß, von selbst bisher leider nicht.
Ich glaube auch nicht, dass sich das, trotz "Funino" schnell ändern wird...
Selbst wenn ich die Tore so stelle, dass es eigentlich nur mit links geht, wird der Aufwand für den Abschluss mit rechts gewählt und wenn es dann 1 von 3 Mal klappt, reicht das als "Ball im Tor= gut"-Erfahrung.
Wie geht ihr bei diesem Ansatz mit solchen ungewünschten Lerneffekten um?