Beiträge von ScuBac

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    Klar haben die pädagogisch ein wenig mehr Erfahrung, es geht ja aber nicht nur um die elterliche Erziehung sondern auch um mehr Richtung Sport/sportliche Bewegung auch mit dem Ball

    In meiner U6 setze ich als Papa-Trainer mit abgeschlossener Basis-Ausbildung - und C-Lizenz in Ausbildung - auf vielfältige Bewegung mit und ohne Ball, ausschließlich in Spielformen ohne Coaching, damit sie Spielintelligenz so früh wie möglich entwickeln. Auch arbeite ich an der Persönlichkeit der Kinder, ihrer Wahrnehmung der anderen Kinder, das Einhalten von Gruppenregeln, das gewaltfreie Lösen von Konflikten und letztlich das Bilden einer Gemeinschaft, die füreinander einsteht, in der Viefalt gelebt wird.


    Bis zur U11 sollten diese Aspekte überwiegen. Taktik, Kondition & Co. dürfen dann ab der U12 geschult werden.

    Als unlizensierter Papa-Trainer habe ich es bei den Bambinis noch anders gehandhabt. Im Nachhinein hätte mir eine Ausbildung damals sicher einige Irrwege und den Kindern eine bessere Ausbildung ermöglicht.


    Heute in der F ist es so, dass ich auch ohne Lizenz und Ausbildung, einfach durch hinterfragen und der Suche nach Verbesserung des eigenen Handelns wahrscheinlich viel mehr richtiger mache, als einge (nicht alle!) lizenzierte Trainer, die ich kenne.


    Eine Ausbildung bzw Lizenz bedeutet ja nicht, dass jeder die Inhalte auch in sein alltägliches Handeln aufnimmt.

    Trotz Führerscheinprüfung fahre ich z.B. auch regelmäßig zu schnell oder "überrolle" ein Stop-Schild...

    Trotzdem ist es natürlich viel wahrscheinlicher, das jeder ausgebildete Trainer weniger Fehler zu Lasten der Kinder macht.

    Ich würde eher sagen, in den Schulen und Kindergärten müssen deutlich mehr Bewegungserfahrungen für die Kinder angeboten werden.

    Bewegungserfahrungen ist das entscheidende. Egal, ob Schule, Kindergarten, Elternhaus etc. Alle müssten hier ihren Beitrag leisten. Das käme nicht nur dem Fußball, sondern allen Sportarten zugute. Langfristig profitiert die Gesellschaft im Gesundheitssektor und am allermeisten natürlich die Kinder.

    Wenn ich allerdings den Zeitaufwand, den meine Kinder heute am Nachmittag allein für die Grundschule aufbringen müssen / mussten (an der Weiterführenden wird´s nicht besser) mit meiner Kindheit vergleiche und dann fragt man sich leider immer wieder, wo und wann sie diese Erfahrungen sammeln sollen

    Hat mit NLZ zwar nichts zu tun, aber unsere Kinder (Grundschule) und deren Freunde haben durchaus die Möglichkeit zu Bewegungserfahrungen.


    Für alle gilt:

    Schule ist um 12:15 Uhr oder um 13:00 Uhr aus.

    In der Schule sind 3 Schulstunden Sport pro Woche vorgesehen.


    Bei der Nachmittagsbetreuung ist ab 14:30 Uhr freies Spielen vorgesehen. Davor sind die Hausaufgaben normalerweise schon erledigt. Bolzplatz, Klettergerüst, Tischtennisplatte und Basketballkorb stehen zur Verfügung.


    Bei uns im speziellen:

    Unsere "großer" kommt 15:30 Uhr Heim, geht 2* pro Woche ins Fußballtraining und hat ggf. zusätzlich ein Spiel. 1* Gitarrenunterricht, weil es ihm Spaß macht und ansonsten spielt er mit/bei Freunden.

    (Gilt im Übrigen für 2 von 3 Jungs aus seiner Klasse, wenn sie nicht zusätzlich beim Karate sind).


    Der "kleine" kommt um 13:30 nach Hause und hat 2* Fußball und 1* Kinderturnen. Ansonsten: spielen mit Freunden.


    Mit Freunden spielen sie Fußball, ballern mit NERF herum, klettern am Kirchplatz auf die Eibe (gibt tolle Harzflecken) spielen Verstecken oder fahren blutige Rennen mit den Fahrrädern.


    Also zu meiner Zeit hatte ich, wenn ich ehrlich bin, nicht mehr Möglichkeiten als die Kinder heute.

    Die von SamS genannte WhatsApp Gruppe gibt's hier auch. Aktuell sind in der Gruppe "älterer F-Jahrgang" allerdings nur 26 Trainer/-innen. Es wird allerdings nur von maximal 10 aktiv genutzt. Es genügt trotzdem, um sich brauchbare Gegner zusammenzusuchen.


    Außerdem "zum Glück" sind es von Verbandsseite nur insgesamt 10 Spiele. Wobei ich selbst die Spiele grundsätzlich einfach gerne nutze um andere Trainer/Vereine kennenzulernen.


    Wenn's beim Verbandsspiel passt, spielt man gerne nochmals gegeneinander.


    Wir spielen daher deutlich mehr Freundschaftsspiele mit vorher individuell besprochenen Rahmenbedingungen (z.B. erstmal ein bisschen Funino, dann noch 20' 6+1 oder extra Spiele für die schwächeren Kinder) als reguläre Verbandsspiele.


    Unsere Kinder (F) bekommen gar nicht mit, ob es ein Freundschaftsspiel oder Verbandsspiel ist. Interessiert die - bisher - auch überhaupt nicht.

    Bei uns im Kreis werden F und E im Herbst ca. 25 Gruppen zu je 5-6 Mannschaften gebildet.


    Erstmal nach regionalen Gesichtspunkten (Nachbarvereine) und größtenteils nach Meldung F bzw. F1 untereinander, F2 und F3 untereinander.


    Es wird eine Einfachrunde gespielt


    Im Frühjahr dann neue Zusammenstellung Anhand der Ergebnisse aus dem Herbst. Also die GewinnerF1 untereinander, die Verlierer F1 untereinander, GewinnerF2 untereinander etc.

    Das wieder nach regionalen Gesichtspunkten.



    Jeder Verein kann aber seine Kinder entweder nach Spielstärke oder Jahrgang oder sonstwie aufteilen.



    Für Funino gibt es dann extra reservierte Termine, die in den Staffeln spielfrei sind

    Die Kinder brauchen ja sicherlich auch mal eine Pause.

    Und die Kinder, die gerade nicht spielen oder was trinken, sitzen ja nicht brav auf dem Platz. Die meinte ich. Wenn natürlich alle Kinder ständig ein Spiel haben, dann braucht man keine Bewegungszone. Ist mir aber in den vergangenen 5 Jahren nicht untergekommen bislang.

    Okay, verstehe.

    Dann haben wir einfach unterschiedliche Erfahrungen.


    Bei uns wird fast immer 4*7 Minuten gespielt.

    2-3 Minuten Pause nur zum Felderwechsel.

    Dann 15 Minuten um kurz zu verschnaufen und im Anschluss nochmals 3*7 Minuten.


    Dann bekommen alle Kinder ihre Gummibärchen und schon ist der Spuk vorbei.


    Es gibt grundsätzlich immer so viele Felder, wie nötig sind und immer eine gerade Anzahl an Teams. Notfalls wird vereinsübergreifend ein zusätzliches Team gebildet.

    Das hat sich hier anscheinend so etabliert, war ursprünglich allerdings auch der vorgeschlagene und vorgestellte Modus vom Verband.

    Fußball-AG ist eine super Idee. Schneidet allerdings auch bei uns leider aus. Zeitlich wäre dafür aktuell niemand zu finden.


    Wir planen nun in den Sommerferien einen Schnuppertag im Rahmen des örtlichen Ferienprogramms für Mädchen anzubieten und dadurch ggf. ein paar zusätzliche zu begeistern.


    Wir würden dann weiter planen, wöchentlich ein reines Mädchentraining anzubieten. Erstmal für alle Jahrgänge, damit auch eine gewisse Gruppengröße erreicht werden kann.

    Sonstiges Training und Spielbetrieb noch ganz normal mit den anderen Kindern.

    Vielleicht fühlen sich manche so wohler?

    Meint ihr, das macht Sinn?


    Eine E-Jugend direkt ab der kommenden Saison zu melden, macht erstmal noch keinen Sinn. Aktuell wären es in der kommenden Saison nur 3 Mädchen jüngeren E- Jahrgangs und 3 F-Linge. Und zusätzlich wären die Spiele dann leider auch im Schnitt 20 km weit weg.

    Nicht vergessen die Bewegungszone für die Kinder, die gerade kein Spiel haben.

    Interessant. Welche Kinder meinst du genau? Ein schöner Effekt an Funino Festivals ist gerade, dass die Kinder dauerhaft spielen können und zwischendrin keinen Blödsinn anstellen können.


    Es stehen normalerweise 1-2 Kinder je Team als Rotationsspieler neben dem Feld und können jederzeit ins Spiel kommen (bei jedem Tor wird rotiert).


    Alle Teams spielen grundsätzlich gleichzeitig. Dafür hat man die vielen Felder. Dadurch kommt, im Gegensatz zu klassischen 6+1 oder 4+1-Turnieren auf 1-2 Kleinfeldern auch kein Leerlauf bei den Kindern auf.


    Das schmälert allerdings den Umsatz im Verkauf, da spielende Kinder nicht gleichzeitig Gummibärchen und Muffins kaufen können...

    Bewährt hat sich bei uns in der Region, dass jeder Verein pro spielendem Team je 2 Tore zum Festival mitbringt. Das funktioniert problemlos.

    Dann muss keine Verein 32 Tore (für ein Festival mit 8 Feldern z.B.) anschaffen.


    8 Felder passen gut auf ein Großfeld.


    Rechtzeitig davor beginnen die Felder mit Hütchen zu markieren, das kann schonmal ein bisschen dauern.


    Schußzone mit Markierscheiben markieren.

    Zur Orientierung ist es für alle einfacher, wenn die "Eckball"-Hütchen auf Höhe der Schußzone große oder andersfarbige Hütchen sind.


    Direkt davor mir allen Teambetreuern der Vereine die Regeln nochmals durchsprechen, oft betreut ja ein Elternteil ein Team oder ein Trainer macht es zum ersten Mal. Da hilft es durchaus nochmals auf die Regeln hinzuweisen.

    Nach Selbsteinschätzung auf die Felder verteilen lassen, Feld 1 die stärksten Kinder, Feld 8 die schwächsten z.B. dann dauert es nicht zu lange bis zu ausgeglichenen Spielen. Vorausgesetzt natürlich, man möchte überhaupt im Champions-League-Modus spielen.


    Ein paar Leibchen parat halten. Wenn zwei Teams eines Vereins in gleichen Trikots aufeinander treffen hilft das zur Unterscheidung.


    Zentrale Zeitnahme, Anpfiff und Abpfiff für alle Spiele gleichzeitig.

    Auf jedem Feld hält ein Betreuer den Ball hoch, wenn das Feld bereit ist. So hat man den Überblick zum Anpfiff und Ball einwerfen lassen.

    Interessantes Thema. Ich tu mir hier auch sehr schwer. Beim letzten Spiel hatte ich den Eindruck, dass man manchen Kindern mit Spieltagen noch keinen Gefallen tut. Manche wollten nicht direkt spielen sondern erstmal auf die Bank (finde ich total untypisch). Auf dem Spielfeld dann eher anteilslos mit Finger in Mund und Nase. Da weiß ich halt nicht ob es wirklich schon Sinn macht diese Kinder jetzt mitzunehmen. Auch wenn die Eltern diese gerne und freudig bei jedem Spieltag anmelden...

    Frag einfach die Finger-im-Mund-Kinder, ob es ihnen Spaß gemacht hat.


    Wenn sie sagen: ja, dann war es doch gut. :)


    Es sind 5-6-jährige Kinder. Da ist man mit einem Fußballspiel schnell überfordert und muss ganz viel interessantes beobachten.


    Je kleiner die Teams (2:2 oder maximal 3:3), desto besser können sie teilnehmen und desto weniger sind sie automatisch teilnahmslos.

    Hallo in die Runde,

    ich wollte hier nach Erfahrungen Fragen, bzw. Tipps holen, wie andere es gemacht haben.


    Zur Ausgangslage:

    aktuell haben wir im Verein drei Mädchen Jahrgang 2013 und drei Jahrgang 2015.

    Die trainieren und spielen natürlich ganz normal mit den anderen Kindern mit.

    Das funktioniert völlig problemlos und kann grundsätzlich auch so bleiben.

    Ein Mädchen Jahrgang 2008 und eines Jahrgang 2010 gibt es, der Vollständigkeit halber, auch.


    Im Verein (Dorfverein) haben wir zwar seit 2 Jahren eine Damenmannschaft, darunter jedoch keine Juniorinnen.


    Macht es aus eurer Erfahrung/Einschätzung Sinn, ein extra Girls-Training anzubieten, damit ggf. weitere Mädchen dazukommen?

    Ist es auf Dorfniveau überhaupt sinnvoll, eine Meldung von eigenen Juniorinnen in 2-3 Jahren anzustreben?

    Wie könnte es aus eurer Sicht funktionieren, bzw. was hat gar nicht funktioniert?


    Die Mädchen und Jungs möglichst schnell komplett zu trennen, wollten wir eigentlich vermeiden, sondern eher zusätzlich was anbieten, damit mehr Mädchen zum Fußball kommen bzw. länger dabei bleiben. Kann das klappen?


    Unsere bisherigen Mädchen spielten in den letzten 10 Jahren in der Regel entweder mit den Jungs bei uns weiter, wechseln früher oder später zum Verein mit Juniorinnen oder hören einfach auf.


    Vielen lieben Dank!

    Wir haben (inzwischen) 21 Kinder und spielen entweder im 6+1 oder mit zwei bis drei 4-erTeams Funino.

    Das Problem ist somit ähnlich.


    Unsere Lösung, Kader-Diskussionen zu vermeiden war, dass wir bei jedem Elternabend angekündigt und erklärt haben, wieviel Kinder zu den Terminen mitkommen und warum wir Wert darauf legen, dass alle Kinder ungefähr gleichviel Spielzeit bekommen.


    Es war auch von Vorteil, durchaus auch unzuverlässige Kinder zum Spiel mitzunehmen. Nach dem Spiel im Trikot waren einige der Kinder/Eltern viel motivierter und auch deutlich häufiger im Training.


    Den finalen Kader gibt es dann 5-6 Tage vor dem Turnier/Spiel/Festival. Bisher ohne jede Diskussion.


    Aus meiner persönlichen Sicht ist wichtig, dass es nicht zu dem Eindruck kommt, dass im Kinderfußball nicht die Besten spielen, sondern alle Kinder.

    Damit ist ein großer Diskussionspunkt "mein Kind ist besser und soll daher spielen" erstmal erledigt.


    Wen wir letztendlich nominieren, hängt inzwischen (F-Jugend) vom Spiel ab, bei den Bambinis war es uns damals noch völlig egal. Das System hat sich damals aber bereits bewährt und wir können heute zu "besonderen" Spielen auch einmal nur "die Besten" nominieren, ohne dass es jemand merkt;).


    Bevor jemand meckert:

    Bei den Bambinis gibt/gab es bei uns keine Verbandsspiele. Es gab nur Freundschaftsspiele/Festivals/Turniere.

    In der F haben wir trotz vieler Kinder nur eine Mannschaft gemeldet, da die Verbandsspiele in der Regel 12:2 oder 1:9 ausgehen und wir über Freundschaftsspiele viel ausgeglichenere Spiele bekommen und ggf. auch mit zwei Teams gleichzeitig spielen können.

    Wir haben 5 Verbandsspiele gegenüber 17 privat vereinbaren Spielen/Festivals/Turnieren im Kalender 2022 stehen.

    Ehrlich gesagt, lese ich zum ersten Mal, dass Vereine ein Konzept haben sollen. Ich weiß ja nicht, wie das in anderen Breitensportvereinen ist, aber wir sind froh, wenn wir in jedem Jahr genügend Spieler für die Teams zusammen bekommen und als Krönung dann auch genug Trainer (irgendwelche Trainer letztlich). Was bringt es mir in einem solchen Verein, noch ein Konzept zu schreiben, wenn das im Zweifel eh niemand groß interessiert. Das interessiert mich an die Corona-Konzepte, die jeder Verein aufstellen musste und die dann am Schwarzen Brett verstaubt sind.

    Entscheidend dürfte es sein, dass der Vorstand schlicht mal auf seine Trainer zugeht und diese ggf. an der Hand nimmt, was Trainingsaufbau und Verhalten angeht.


    Wenn von 5 "irgendwelchen" Trainern, 3 sich an ein Konzept halten, ist es besser, als ganz ohne Konzept und jeder macht sein komplett eigenes Ding.


    Ein Konzept schließt ja nicht aus, dass jemand (ich nenne es Mentor, der Vorstand muss es letzten Endes ja nicht unbedingt sein) die unerfahrenen Trainer an die Hand nimmt.

    Im Gegenteil, ein Konzept beantwortet evtl sogar die eine oder andere Frage zusätzlich, ohne dass der unerfahrene Trainer zwangsläufig jemanden an der Hand braucht. Ich hätte mir definitiv gewünscht, dass mich jemand in der Anfangsphase begleitet.


    Wir haben im übrigen gewisse niedergeschriebene Leitlinien im Verein (Dorfverein) die uns im Vereinsalltag gut begleiten.

    Und trotzdem ist es natürlich so, dass man händeringend nach Trainern suchen muss um alle Jahrgänge ausreichend zu besetzen. Nichts desto trotz haben wir Trainer und Mitglieder schon "entfernt", die sich überhaupt nicht daran halten wollten.

    Ein extremes Beispiel haben wir derzeit in unmittelbarer Nachbarschaft.


    Zwei Vereine, die ab der D eine Spielgemeinschaft haben spielen mit dem älteren E-Jahrgang gegeneinander.


    Einer der Trainer ist ein typischer Brülltrainer und wurde seit Jahren nicht davon überzeugt, dass es ander besser gehen könnte.


    In diesem Spiel wird der Trainer, wie bisher immer, entsprechend Laut und so "emotional", dass ihm auch Aussagen unter dem normalen Niveau herausrutschen.


    Nach dem Spiel eskaliert das ganze derart, dass die Eltern des anderen Vereins nicht bereit sind, in der D mit dem Verein des Trainers gemeinsam zu spielen. Dass der Trainer dann gar nicht mehr da ist, spielt inzwischen keine Rolle mehr. Das Verhalten des Trainers hat den Verein erstmal grundsätzlich geschädigt. Aktuell steht sogar die Auflösung der kompletten Spielgemeinschaft (D bis A) im Raum.


    Hätte man den "uneinsichtigen" Trainer in der G oder F schon rausgeschmissen, wäre es wahrscheinlich anders gekommen...

    Die Einstellung zum Mannschaftssport teile ich und die Auswirkungen durch fehlen sehe ich auch.


    Bei uns liegt die Trainingsbeteiligung seit 01.01.2022 bei exakt 66,2%.


    Ich führe allerdings nicht Buch über die detaillierten Absagegründe!


    Berücksichtigt man die vergangenen Monate sieht die Zahl hingegen gar nicht so klein aus:

    In der Hallenzeit hatten wir z. B. einige Eltern, die ihre Kinder Coronabedingt nicht in der Halle trainieren lassen wollten und dann waren sehr viele unserer Kinder selbst infiziert bzw. in Quarantäne.

    Das alleine macht schon einiges der fehlenden Trainingszeiten aus...


    Wobei man auch ganz ehrlich auch sagen kann, dass bei den Kinder, die sich nebenbei am Bolzplatz treffen, selbst mehrwöchige Trainingsausfälle keinen großen Impact auf die Entwicklung haben. Die Kinder, die diese Möglichkeit nicht nutzen, denen fehlt dann eben 100% der wöchentlichen Fußballzeit und vergrößert den Abstand zu den besseren Kindern.


    So in der F. Bei C mag es durchaus anders sein.

    Die Kinder die beim Training sind, spielen.

    Ablauf bei mir in der E Jugend.

    Kader für Samstag wird am letzten Trainingstag bekanntgeben.

    Max. kommen 10 Kinder zum Spiel, besser sind 9.

    Das sind die 9 die am häufigsten insgesamt, bzw. in der Woche beim Training waren.


    Bin ich sehr dafür! Gleichzeitig kommen wir in unserem 20-Kinder-F-Team dadurch in den Konflikt mit der stark unterschiedlichen Spielfähigkeit der Kinder.


    Ich suche die gegnerischen Teams in der Regel so aus, dass es keine 12:0- Spiele gibt, sondern die Kinder auf ähnlichem Niveau miteinander spielen.

    Das bedeutet auch, dass ich extra schwache/starke Gegner suche oder mit befreundeten Trainern im Vorfeld bespreche, dass wir die Neulinge/Überflieger etc. spielen lassen.

    Dann kann ich leider nicht anhand der Trainingsbeteiligung aufstellen, wenn 4 Überflieger aufgrund Kindergeburtstag/Omageburtstag nicht ins Training kommen.

    Die anderen Trainer verlassen sich ja auch im Sinne ihrer Kinder auf die Absprachen.


    Und ja, ich hätte es lieber anders, komme allerdings nicht auf eine brauchbarere Lösung...

    Vielleicht ist es auch einfach so, dass jetzt vieles nachgeholt wird, dass über die letzten Monate liegengeblieben ist?


    Bei uns (F) sind es z.B. die ganzen Winter-Kindergeburtstage, Kinogutscheine etc. die bis Ostern nicht so gut möglich waren und daher teilweise viel interessanter sind als das durchgängig mögliche Fußballtraining.


    Ist zwar nicht sooo super, aber ich komme damit zurecht. In den Osterferien hatten wir daher auch komplett zwei Wochen pausiert und danach ging es eigentlich wieder.

    Verknappung schafft bei unseren Eltern/Kindern anscheinend Nachfrage... Nicht nur im Mehlregal...:)

    Kann ich für den Spieltag vorab den "groben Kader" benennen? Mich interessiert z.B. nicht, ob Kind X überhaupt Zeit hat, da ich Kind X gar nicht an dem Spieltag einsetzen möchte?

    Hintergrund ist, dass wir 20 Kinder der älteren F-Jugend in einem Team (ja, zu viele...) haben und aufgrund der aktuellen stark unterschiedlichen Spielfähigkeit die Kinder gerne gegen gleichstarke Gegner einsetzen.

    Du hast als Trainer die Möglichkeit für die Spieler abzustimmen und auch mittels eines "X" diese nicht zu nominieren. Dadurch können diese meines Wissens nach nicht mehr abstimmen.

    Super, vielen lieben Dank!

    Es ging Kicknrush doch nur darum, aufzuzeigen, welchen Weg er gewählt hat, seinen C-Jugendlichen die Notwendigkeit einer Äußerung zur (Nicht-) Teilnahme am Training mittels Spielerplus beizubringen.

    Ok, habe ich verstanden. Halte ich aber für die falsche Herangehensweise. Ich würde eher eine Absage vom Training verlangen und wenn er unabgemeldet fehlt, dann gewisse Maßnahmen ergreifen.

    Ich auch.

    Bzw. verlange ich in der F natürlich eine Abmeldung von den Eltern.


    Für Fehlverhalten der Eltern (z.B

    nicht abmelden) gibt es keine Sanktionen für das Kind.

    Allenfalls ein Gespräch mit den Eltern, wenn es häufiger vorkommen würde.

    Es ging Kicknrush doch nur darum, aufzuzeigen, welchen Weg er gewählt hat, seinen C-Jugendlichen die Notwendigkeit einer Äußerung zur (Nicht-) Teilnahme am Training mittels Spielerplus beizubringen.


    Dadurch haben, da er konsequent handelte, einmal zwei Kinder nicht trainieren dürfen.


    Da danach das "Lernziel" erreicht war, scheint es für ihn und seine C-Jugendlichen gepasst zu haben. Er kann das Training planen und die Kinder sehen den eigenen Nutzen der rechtzeitigen An-, bzw. Abmeldung.




    Aber nun eine konkrete Frage zu Spielerplus:

    Kann ich für den Spieltag vorab den "groben Kader" benennen? Mich interessiert z.B. nicht, ob Kind X überhaupt Zeit hat, da ich Kind X gar nicht an dem Spieltag einsetzen möchte?

    Hintergrund ist, dass wir 20 Kinder der älteren F-Jugend in einem Team (ja, zu viele...) haben und aufgrund der aktuellen stark unterschiedlichen Spielfähigkeit die Kinder gerne gegen gleichstarke Gegner einsetzen.

    Ich habe Biathlon-mäßig auch schon "Strafrunden" laufen (bzw. eigentlich dribbeln) lassen.


    Wir sind eine F-Jugend und trainieren fast zu 100% mit Zeit- oder Gegnerdruck.

    Zwischen durch kam es dann auch schon zu einem Staffelrennen im Dribbel(Technik-)parcours, bei dem an einer Station 5 Bälle parat liegen, die in ein Mini-Tor geschossen werden müssen.

    Nach den 5 Versuchen müssen, wieder mit dem eigenen Ball, um ein 5*5m-Viereck entsprechend der Fehlschüsse eben "Strafrunden" gedribbelt werden.


    Das finden die Kinder super! Vor allem, wenn es um den Teamerfolg geht, sind sie da immer Feuer und Flamme.


    Eine Gruppe macht Biathlon und die anderen beiden Gruppen spielen derweil 4:4 oder so gegeneinander. So sind die Standzeiten in der Staffel ähnlich der Auswechslung beim Funino und die Kinder sind mit anfeuern etc. eh alle gut beschäftigt. Die merken gar nicht, dass sie gerade in der Schlange stehen.


    Was gar nicht gehen würde, wäre z. B.:

    Übung schlecht ausgeführt und dafür eine Platzrunde ohne Ball.

    Da glaube ich nicht, dass das dazu beitragen kann, das ein Kind besser beim Fußballspielen wird.


    Ich wollte nur sagen: Strafrunden sind nicht immer Strafrunden 🙂