Beiträge von ScuBac

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    Das Beispiel Fitnessstudio hängt genauso, weil:

    Fitnessstudio = Unternehmen

    Trainer = Arbeitnehmer

    Mitglied = Kunde


    Bei Fitnesskursen im Verein bzw. vereinseigenen Krafträumen muss man als Mitglied auch nicht immer extra fürs Training bezahlen.


    Es steht doch jedem frei, sein Hobby zum Beruf zu machen. Die vielen privaten Fußballschulen zeigen doch, dass es regelmäßig klappt.


    Es gibt auch bezahlte Personal-Trainer oder professionelle Laufcoaches.

    Daneben gibt es unbezahlte, ehrenamtliche Leichtathletiktrainer im Verein. Ist wahrscheinlich überall so.


    Man müsste sich nur entscheiden, ob es ein Hobby bleiben soll, das hauptsächlich nur Spaß macht, oder ob man damit, zusätzlich zum Spaß, (ein wenig) Geld verdienen möchte.

    Bei zweitem muss ich eben dahin, wo die Kunden bereit sind, mehr für meine Leistung zu bezahlen.

    Jedes Hobby braucht Zeit, die woanders nicht zur Verfügung steht und viele kosten obendrein Geld, damit man es ausüben kann.


    Gehe ich hobbymäßig Laufen und möchte an einem Marathon teilnehmen, kostet mich das auch 5-7 Stunden Trainingszeit die Woche und ich muss Startgebühr, Equipment, ggf. Anreise und Unterkunft bezahlen.


    Bin ich Modellbauer sitze ich stundenlang in der Hobbywerkstatt und gebe massig Geld für Modelle, Material und Werkzeuge aus. Fahre auf Messen etc..


    Angeln oder Bergsteigen geht man ganze Wochenenden oder Urlaube und das Equipment gibt's definitiv nicht geschenkt.



    Warum sollte das Hobby Fußballtrainer dann also keine Zeit kosten dürfen und obendrein Einnahmen generieren?

    Verstehe ich nicht.

    Dass sie zu weit weglaufen liegt wahrscheinlich daran, dass sie aufgrund ihres Alters noch nicht in der Lage sind, Geschwindigkeit und Distanz richtig einzuschätzen.

    Vielleicht laufen sie zusätzlich auch häufig hinter einen Gegenspieler und sind somit nicht abspielbar. Das wäre nicht ungewöhnlich und liegt auch daran, dass sie in einem Alter sind, wir sich das "räumliche" bei den Kindern gerade erst entwickelt. Bei manchen mit 8, bei manchen erst mit 10.


    Um diese Entwicklung zu unterstützen, kannst du z.B. versuchen, sie sinnvolle Distanz zum Mitspieler erleben zu lassen.

    Lass sie im Training vielleicht Handball spielen. Beim Werfen tun sich viele Kinder leichter, Abstände besser bewerten zu können.

    Oder du lässt sie erleben, dass Überzahl in Ballnähe was tolles ist.

    In einem halben Spielfeld versucht die Abwehr (2+Torwart) gegen 3 Angreifer zu spielen. Abwehr bekommt einen Punkt, wenn sie über die Mittellinie passen (muss ankommen) oder dribbeln. Angriff bekommt bei Tor einen Punkt.

    Dann nach 10 Minuten das gleiche mit "den Außen" als zusätzliche Abwehrspieler. Also 4+Torwart gegen 3 Angreifer.

    Bei richtiger Fragestellung im Coaching müsste es den Kindern eigentlich auffallen, dass es bei Überzahl in der eigenen Hälfte leichter ist, den Angriff über die Mittellinie zu spielen.


    Aber mach dir nichts vor. Die Möglichkeiten, hier positiv auf die Kinder in der F einwirken zu können, sind ganz klein.


    Lass sie lieber 1:1 Situationen lösen. Das bringt den Kindern wahrscheinlich den höheren Nutzen in der gleichen Trainingszeit.

    Okay, das ist absolut verständlich.

    Eine ganz andere Situation.


    Das gemeinsame Training und gemeinsame Spiele sollten in der G ohnehin möglich sein. Es gibt da noch keinen Passzwang, soweit ich mich erinnere. Die Erfahrung könnt ihr also ohnehin mitnehmen und im Frühjahr dann hoffentlich mit euren Ideen und den gemachten Erfahrungen die Reise positiv fortsetzen.


    Ich wünsche euch viel Erfolg beim Projekt!

    Hoffentlich bekommt ihr alle Beteiligten überzeugt.

    Die echten Vorteile liegen ja offensichtlich bei euch.

    Unsere Erfahrungen beziehen sich nicht nur auf G, sondern einfach auf alle Altersklassen.



    Wir hatten bei uns vor einiger Zeit die Feindschaften der umliegenden Nachbarvereine offiziell für eine gemeinsame Jugendarbeit beiseite geräumt und alle Teams zusammen gelegt. Idee war, sich auch einen gewissen Namen in der Gegend zu machen und die Kinder ihrer Leistungsstärke gerecht, in entsprechenden Teams fördern zu können. Natürlich war auch das Thema "Trainer" und "Platzbelegung" mit auslösend.


    Was zunächst, nach außen hin, super funktioniert hat, ist nach und nach wieder zerbröckelt.

    Nach genau einem Jahrzehnt sind bei vielen folgende Erkenntnisse gereift:

    - Eltern/Kinder/Jugendliche fahren nicht 5-6 Kilometer extra zum Nachbarsportplatz um dort irgendwann in der 2. oder 3. D oder C zu spielen. Die hören dann einfach auf.

    = Spielermangel in höheren Jahrgängen


    - Die Neuzugänge landen (wenn nicht die Eltern/Geschwister bereits in einem Verein sind) bei dem Verein, der den Haupttrainer in der jeweiligen Mannschaft stellt. =Zwist zwischen den Vereinen


    - A- und B- Jugendliche zieht es entweder in den Verein mit der besten "Ersten", oder sie hören zu 85% auf (ist für euch jetzt nicht akut relevant).

    = Spielermangel bei den Herren der unterklassigen Vereine


    Am Ende haben wir die Zusammenarbeit wieder gelöst und seitdem kommen insgesamt deutlich mehr Kinder von der F in der A an. Es spielen keine Jugend-Mannschaften höher als die untersten 3 Ligen/Gruppen, aber die Kinder spielen mit ihrem Umfeld weiter Fußball, was das "dabei bleiben" durchaus unterstützt.


    Einer der Vereine hat alle Jugenden inzwischen ohne Zugänge von außen selbst besetzt (nur B schwächelt personell)


    Bei den anderen Vereinen schaut es insgesamt auch besser aus, sie arbeiten noch zusammen.

    Allerdings auch nur immer eine A,B,C,D

    Für mein Verständnis, damit ich den Grund der Zusammenlegung verstehen kann:


    Wieviel Kinder sind bei euren Gs aktuell insgesamt aktiv?


    Auf dem Feld braucht man für Funino nur 3-5 Kinder je Mannschaft, in der Halle 6-8 (wenn man klassisch 4+1 spielen muss)


    Also eine G mit 6-8 Kindern wäre daher erstmal alleine grundsätzlich überlebensfähig.

    Die Büschel kenne ich auch. Erspart das einmessen, wenn keine Markierung mehr sichtbar ist.


    Ganze Linien kenne ich nicht.

    Rein technisch hätte ich allerdings Zweifel, wie es dauerhaft befestigt werden kann. Bei tiefem, nassen Rasen im Herbst z.B. würde ich zusätzlich eher eine potentielle Stolperfalle vermuten.


    Andererseits geht Sportplatztechnisch ja einiges unerklärliches:


    »Wir sind die Lachnummer der Nation«

    Erfahrungen kann ich beisteuern:


    Die Beobachtung, dass in gemischten Teams die schwächeren sich aus dem Spiel raushalten ist normal.

    Dagegen helfen unter anderem Spiele in kleinen Teams, nach Leistungsstärke aufgeteilt.


    Wenn man Funino im Champions-League-Modus spielt, macht nur eine Aufteilung nach besser/schwächer Sinn.

    Ansonsten hat man den beobachteten Effekt.


    In einer F-Jugend ist den Kindern (so war es zumindest bei uns) das eigene Erfolgserlebnis präsenter als eine Mannschaftsaufteilung am Spieltag.

    Wenn im schwachen Team die Kinder selbst Tore schießen und Spiele gewinnen, wird ihnen das mehr bedeuten, als in einem "besseren" Team zu sein.

    Oft haben die schwachen Teams sogar mehr Tore und Siege als die besseren Teams des eigenen Vereins im gleichen Funino-Festival. Und wenn sich dann die Zweitklässler am Montag erzählen, wer am Samstag wieviel Tore geschossen hat und wer wieviel Spiele gewonnen hat, ist die Teamaufteilung ziemlich wumpe.


    Im Trainingsspiel habt ihr für Funino top Voraussetzungen:

    2*3:3 mit Rotationsspielern

    1* stärkeres Feld, 1* schwächeres Feld.

    Die Trennung in den Trainings ein bisschen Fluide gestalten und schon läuft es dauerhaft gut.



    Dass in einer C-Jugend eine Trainingsgruppe GUT und eine Trainingsgruppe SCHLECHT zu internen Problemen führen kann, glaube ich hingegen sofort. Da kommt es dann stark auf das Kommunikationstalent des Trainer an, was man daraus machen kann.


    Den stärkeren Kindern im Trainingsspiel das Dribbling und den Torschuss überwiegend zu verbieten, würde ich hingegen wahrscheinlich nicht machen.

    Außer es ist ein extrem dominantes Kind dabei, dass keinerlei Gegenwehr bekommt. Dann evtl ab und zu schon...




    Wir hatten in der F einen Jahrgang mit vielen Kindern und einen großen Leistungsspektrum.

    Funino stand für uns Trainer klar im Vordergrund. Die Verbandsspiele waren eigentlich nur ein notwendiges Übel.


    Wir haben im Verbandsspiel (7:7) trotzdem immer alle Kinder abwechselnd eingesetzt und nie den theoretisch bestmöglichen Kader. Wir haben dadurch fast alle Verbandsspiele verloren. Das muss man dann eben in Kauf nehmen.

    Freundschaftsspiele und Funino haben daher den Ausgleich an positiven Ergebnissen geliefert.

    Wir haben in der Kommunikation allerdings auch nie auf einen Unterschied zwischen Funino, Verbandsspiel und Freundschaftsspiel hingewiesen. Es war immer nur ein Fußballspiel.

    Wenn ich das richtig verstehe, nutzt der Trainer seine Position im Verein einfach nur für seine eigenen finanziellen Interessen aus, um mit seiner Fußballschule Geld zu verdienen.

    Mit der "Spielklasse" lockt er Kinder zum Verein, um danach über Zwang zur Fußballschule den Eltern das Geld aus der Tasche zu ziehen. In der BOL gibt's mit Sicherheit auch andere Vereine. Und wenn man sich dort erkundigt, wird man sicherlich feststellen, dass deren Kinder und Trainer auch "Fußball" können...


    Ich würde meinem Sohn erklären, das dieses Verhalten nicht im Sinne der Kinder ist, sondern finanzielle Habgier des Trainers. Vielleicht gepaart mit ein wenig Narzissmus.


    Wenn man im D-Jungjahrgang ist, sind fußballerisch nicht alle Türen für immer zu, wenn man Mal ein Jahr in der Kreisliga spielt. Das würde ich meinem Sohn auch erklären und ihn anschließend zum Stützpunkt schicken.

    Platzwarte! Unser Trainingslager sollte mit einem Turnier als Vorspiel für die erste Herren enden. Am Vortag dann die Mitteilung, dass wir nicht auf den A-Platz könnten, weil der Platz durch den Befall von Larven stark geschwächt ist. Ärgerlich, dafür habe ich aber Verständnis. Wofür ich aber keinerlei Verständnis habe, ist dass der Platzwart während des Turniers auf den B-Platz kam und sagte, wir müssen aufhören, weil sich dort ja die Mannachaften warm machen müssten.

    Ich hatte Mühe und Not mich zurückzuhalten, den nicht direkt vor den Kindern anzuschreien. Habe mich aber geweigert den Platz mit den Kindern zu verlassen. Der liebe Vereinsvorsitzende versteht meinen Ärger nicht. Ob das noch mein Verein ist, ich weiß es nicht.

    Wie läuft das bei euch grundsätzlich ab? Ist der Platz irgendwo in einem Plan fix reserviert?


    Wenn ja, dann hätte der B-Platz entweder für das Warmmachen der Herren oder für euer Turnier gebucht sein müssen. Und entsprechend müsste die jeweils andere Mannschaft eben ins leere gucken.

    Da muss sich dann auch niemand ärgern.


    Wenn es keinen Plan gibt, liegt das Problem wahrscheinlich in eurer Kommunikation.

    Was war denn am Vortag besprochen?

    Hast du dem Platzwart gesagt: "können wir dann auf den B-Platz?" Und er hat "Ja" geantwortet? Dann wärst du zurecht verärgert, er hat sich ja nicht an Absprachen gehalten.

    Hast du gar nicht gefragt, woher soll er wissen, dass ihr dann auf den B-Platz geht. Vielleicht ist er dann davon ausgegangen, dass das Turnier gar nicht stattfindet und ist, auch zurecht, verärgert, dass ihr unangemeldet auf dem B-Platz ein Turnier spielt.


    Bevor du dich weiter ärgerst, denk nochmal drüber nach, wer was verstanden hat und wer was wirklich gesagt hat. Und nimm den gegebenen Anlass doch als Chance, eine offizielle Platzbelegung anzuregen. Das erspart viel Fragerei und Missverständnisse innerhalb des Vereins, wenn alle gleich sehen können, wer wann auf welchem Platz ist.


    Wegen eines Missverständnisses bei der Platzbelegung den Verein zu wechseln ist irgendwie auch Quatsch.

    Das mit dem "vermeintliche Topspieler gehen im Paket zum größeren Verein" wird uns in dem beschriebenen Jahrgang wahrscheinlich ohnehin zur kommenden Saison treffen.


    Damit habe ich mich persönlich schon abgefunden.


    Daher war es auch gut und wichtig, viele der "Nichttopspieler" in einem anderen Team im Verein unterzubringen um sie zu halten und weiter, bzw. überhaupt, zu fördern.

    ScuBac : Der Trainer der E1 ist ein Idiot. Und wenn die Jugendleitung so ein Vorgehen toleriert oder womöglich noch unterstützt, solltest Du Dir entweder einen anderen Verein suchen oder selbst als Jugendleiter kandidieren.

    Der Jugendleitung passt's auch nicht. Aber was will man machen? Rausschmeißen?


    Dann haben wir noch mehr Kinder in unserer Gruppe und 4-5 Kinder mit erfolgsorientierten Eltern (u.a. die beiden Trainer) würden den Verein verlassen.


    Ich kann den Verein nicht wechseln. Wir haben hier am Dorf nur einen. Wir sind mit der ganzen Familie im Verein in vielen Abteilungen aktiv. Es gibt im Leben viel mehr als Fußball.

    Außerdem lässt man sich als überzeugtes Vereinsmitglied nicht von ein paar Affen vergraulen.


    Ich selbst bin schon Abteilungsleiter Leichtathletik und Triathlon. Mehr Ehrenamt geht irgendwann nicht mehr

    Mir geht es auch nicht darum, dass Kinder mit ungefähr gleichstarken Kindern zusammen spielen. Das befürworte ich sogar und wir versuchen bei unserem 28er Kader der E2/3 die Kinder auch so einzusetzen, dass alle Spiele auf Augenhöhe stattfinden.

    Lieber 3:5 oder 6:3 als 0:8 oder 12:1.


    Kinder erst wegschicken und dann wieder einsammeln finde ich einfach Mies. Wenn sie in einem Jahr in die D wechseln und dann 9:9 gespielt wird reicht der 10er Kader definitiv nicht mehr aus und es muss im Training auch mit mehr als 10 gehen. Wo sollen die zusätzlichen Kinder herkommen?


    Aber am meisten bezweifle ich ehrlich gesagt, dass es einem Kind wichtig ist zu gewinnen, wenn es dazu nichts beitragen kann, weil es nur zuschauen darf.

    Dann sind es nämlich keine Spieler, sondern Fans.


    So, Frust abgebaut.

    vielen lieben Dank!

    Wir, Dorfverein, haben 38 Kinder in der E.


    Gespielt werden Verbandsspiele noch im 7:7 mit 2*25 Minuten.


    Bisher wurde bei uns im Verein immer nach Jahrgang getrennt. E1 wären die 2012er, E2 2013.


    Aufgrund der Anzahl an Kindern wurden von den Trainern der E1 aus den 2012ern Kindern 10 gute Kinder ausgesucht und bilden den Kader der E1.


    Die vermeintlich schwächeren 2012er wurden an uns als 2013er abgegeben und wir bilden nun eine E2/3 aus den angegebenen 2012ern + allen 2013ern.


    E2/3 deshalb, da wir zwar 5 Co-Trainer finden konnten, aber nur einer den Hut und die Organisation etc. auf sich nehmen wollte. Das Konstrukt E2/3 mit 28 Kindern funktioniert.


    Jetzt, noch vor Beginn des Spielbetriebs, kommt gestern der Trainer E1 auf mich, E2/3, zu und erklärt mir, dass wir noch eine Regelung finden müssen. Konkret geht es darum, wenn nicht genug Kinder der E1 am Spieltag Zeit haben, welche Kinder von uns dann dort aushelfen.

    Er hatte auch schon eine Prioritäten-Liste dabei, in welcher Reihenfolge wir die Kinder ansprechen sollen.

    Also Kind A zuerst.

    Sollte A keine Zeit haben, dann B.

    C nur, wenn weder A noch B können.

    Sollten zwei Kinder aushelfen müssen, dann A und B.

    ...


    Ich frag mich gerade, was das soll. Erst die Kinder abgeben, weil sie nicht gut genug sind und man mit nur 10 Kindern viel besser trainieren kann, und dann wieder Kinder einsammeln, wenn Bedarf besteht, jemanden 45-50 Minuten auf die Bank zu setzen.

    Auf meine Frage, ob es wenigstens garantierte Einsatzzeiten, z.B. mind. eine Halbzeit, für die Aushilfen gibt kam

    sinngemäß: Fußball ist ein Ergebnissport! Dem Kind ist doch wichtiger zu gewinnen, als selbst gespielt zu haben.

    Mich irritiert, dass zwei Spieler die Anweisungen geben.

    Was passiert, wenn sich die Anweisungen wiedersprechen?


    Und wenn sich nun ein anderer Spieler sinnvoll anbietet, muss der Torwart dann warten, bis einer der beiden das bemerkt und dem TW dann die entsprechende Anweisung gibt?


    Ich sehe allerdings eine mögliche Idee: Dadurch sollen die beiden explizit gezwungen werden, sich die gesamte Situation auf dem Feld anzusehen und so bereits im Kopf eine Spieleröffnung zu ermöglichen. Vielleicht ist es gar kein besonderer taktischer Kniff, sondern der Versuch, die beiden aktiver ins Spiel einzubinden? Einfach um sie weiterzuentwickeln.

    Das muss in deinem Fall natürlich nicht sein, aber um direkt "im Spiel" zu sein, wird bei uns zb. viel in Rondos aufgewärmt. In meinen Augen ein ganz wichtiger Bestandteil, da sehr spielnah und intensiv.

    Super Vorbereitung, gefällt mir sehr gut.


    Hast du dazu vielleicht Beispiele für Rondos, die in einer E gut funktionieren können?

    Ok, so verstehe ich das auch.


    Der Vorteil von Multinocken (TF) auf Kunstrasenplatz oder trockenem Rasenplatz ist eigentlich nur, dass auch das Gewicht auf eine größere Fläche verteilt, da die normalen Nocken (8-12 Stück) das ganze Gewicht an den wenigen Stellen an das Fußbett weitergeben, da die Nocken nicht komplett eingerichtet einsinken können.


    Daher auch die kleineren Nocken AG für Kunstrasen. Die sinken soweit ein, dass sich das Gewicht besser verteilt.


    Ob man den Unterschied merkt oder nicht, ist wahrscheinlich nicht immer gleich.


    Bei Adidas Mundial Team (TF Multinocken) ist z. B. das Fußbett gefühlt gedämpfter als bei Copa Mundial (FG Nocken) oder World Cup (SG Stollen). Ist auch Logisch, da auf weichem Boden mit Rasen keine zusätzliche Dämpfung nötig ist.

    (Hab bewusst ein paar Klassiker herangezogen, da bei den neuen Modellen die Namen für mich nicht so eindeutig sind)


    Ob es bei Kniebeschwerden hilft, weiß ich nicht. Aber aufgrund der zusätzlichen Dämpfung einiger TF-Schuhe und der besseren Gewichtsverteilung klingt es für mich schon so, als würde es dir Belastungen auf den Halteapparat und das Knie verringern.

    Kurze Verständnisfrage:


    Was versteht ihr unter Stollenschuhen?

    Ist das regional unterschiedlich, was als Stollenschuhe bezeichnet wird?



    Bei uns in der Gegend sind auf allen Kunstrasenplätzen Stollen (also die Dinger zum Schrauben) verboten. Wobei selbst auf trockenem Rasen würde niemand auf die Idee kommen Stollen anzuziehen.


    Deswegen bin ich leicht irritiert

    Vielen Dank für den ausführlichen Erfahrungsbericht!


    Die Idee mit 6 Feldern auf einem Platz ist super!

    Unser A-Platz ist 65m breit. Darüber hinaus geht es nicht aufgrund Bande und Geländer nicht nennenswert weiter hinaus. Bei 6 Feldern wäre also ein Feld gute 21 Meter breit, anstelle von den empfohlenen 25 (?) m. Zwei der Felder würden sich eine Außenlinie teilen. Das stört die Kinder normal nicht und zwingt die Trainer auch dazu, beide auf einer Spielfeldseite zu stehen. Hat auch einen positiven Effekt 8o.


    Beim Funino hatten wir immer sehr gute Erfahrungen mit einer gemeinsamen Außenlinie zwischen zwei Feldern.


    Ich glaube, wir probieren im Training nächstes Mal mit den 21 Metern zu spielen, ob die Kinder zurecht kommen, oder ob es zu eng wird.


    Aktuell haben wir 8 Alu-Kleinfeld-Tore dann wären noch 4 Quickplay-Tore für gute 500 Euro eigentlich eine brauchbare Investition... Hm...