Beiträge von ScuBac

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    Eigentlich könnte ein einheitliches Auftreten ein Prestigeobjekt für Nachhaltigkeit werden, wenn man die Klamotten konsequent durchreichen würde. Gerade Jacken, Regenjacken aber auch Shirts sind immer für ne zweite oder dritte Runde gut. Ein jährlicher Trödelmarkt zum Ende des Sommers wäre doch nahezu perfekt, sich kostengünstig (wer mag) einzukleiden.


    Man könnte auch Kleinanzeigen nutzen, in dem man in den Titel immer FC Knickfuß mit einträgt und könnte so passende Klamotten günstig finden.

    sowas funktioniert tatsächlich.


    Teilweise tragen die Kids in der D bei uns Jacken und Shirts, deren Erstbesitzer seit 3 Jahren in der 1. Mannschaft spielen.


    Die Weitergabe an jüngere Teams/Kinder funktioniert in weiten Teilen ganz gut.


    Aber:es sind dann zwar viele in schwarzgelb, aber in unterschiedlichen Kollektionen unterwegs (was mir völlig egal ist)

    Laut Googl-KI liegt der durchschnittliche Jahresbeitrag bei Sportvereinen für Kinder und Jugendliche in Stuttgart zw. 40 und 80 Euro.

    Bei 100€ für die Vereinsklamotten, wird der Vereinsbeitrag mal eben verdoppelt bis "verdreifacht".

    Ich möchte den Kindern da lieber ein weiteres Hobby ermöglichen.

    Wenn wir dann von der Mitte ausgehen-->60€ Jahresbeitrag-->5€/Monat. Da gibt es kein günstigeres Hobby, für mich ist hier das Geldargument nur vorgeschoben. Wie bereits mehrfach erwähnt bekommt man die Trainingsklamotten, die man außerhalb des Vereins kauft, auch nicht günstiger. Somit sehe ich eigentlich nur Vorteile...

    Du siehst nur Vorteile, andere eben keine.

    Ansonsten wäre eine Verpflichtung überhaupt nicht erforderlich.


    Anscheinend gibt es in dem einen oder anderen Vereins-Kleidungskonzept eben auch Kinder/Eltern, für die der Vorteil eben keinen direkten Nutzen bringt.


    Z.B. weil vom großen Bruder oder vom Nachbarsjungen noch Kleidung übrig ist, oder weil man einfach lieber im Original-Gladbach-Trikot spielt, oder oder...

    Aber wenn eine einheitliche Kleidung eingeführt wird, ist das doch immer mit einem gewissen "Erwartungs"-Druck behaftet, oder?


    Und der Eingangspost ist schon etwas älter...

    "Immer" würde ich definitiv nicht sagen.

    Wir haben für alle Jugendmannschaften das gleiche Angebot an günstiger (Trainings-)kleidung, da z.T. gesponsort, z.T. bezuschusst.

    Kann man alles einzeln bestellen.

    Wenn eine Serie ausläuft gibt es eine neuauflage.


    Wir weisen jedes Jahr darauf hin, dass es die Möglichkeit gibt.


    Viele nutzen es, einige nicht.


    Alte Trikotsätze, die nicht mehr gebraucht werden, geben wir auch an die Kinder heraus, die sie dann z.B. im Training weiter anziehen.



    Wer was bestellt oder anzieht, interessiert mich weder als Trainer, noch als Jugendleiter.

    Das ist wohl ehr mit dem Prestigedenken der Vorstände, Trainer etc. zu erklären.

    Das hat zusätzlich aber noch den Effekt des Zusammengehörigkeitsgefühls, Stolz dazu zugehören schon für die Kleinsten


    Das ist eine intrinsische Motivaion.

    Wer dabei sein möchte kann es gerne tragen.


    Es geht aber im Eingangspost um verpflichtende Vereinskleidung.

    Bei uns sind einige Kinder in der E mit 140 gestartet und mit 164 rausgekommen.

    Andere hatten in der E immer 140 und jetzt als alter D-Jahrgang 152.

    So unterschiedlich sind die Kinder.


    Am Spieltag hätte ich gerne unabgewetzte und passende Trikots. Kann sein, dass das eine Marotte von mir ist.


    Und ja, bei uns halten die Trikots auch mindestens 4-6 Jahre, ohne dass man sie austauschen muss. Vielleicht, weil sie nur am Spieltag im Einsatz sind.

    Einem U10-Spieler passt häufig das Trikot von Anfang der U10 zum Ende der U11 nicht mehr. Also eigentlich nur 1 Saison.

    Irgendwann in der 2. Saison muss man dann neu kaufen.


    Und ab der D mischen sich oft die Jahrgänge, da viele Vereine nur eine D oder C haben.


    Es rückt somit nur ein Teil der Mannschaft in die nächste Jugend auf.

    ScuBac stimmt, wer im Verein ist und wer nicht, ist nicht Sache des Trainers. Und abstimmen innerhalb des Vereins sollte man sich auch immer. Aber der Verein sollte schon hinter seinem Trainer stehen, wenn der sagt dieser Spieler hat sich durch Fehlverhalten für mein Team entqualifiziert.


    Und wenn der Verein das tut, wird es auch nur in absoluten Ausnahmefällen zu dieser letzten Konsequenz kommen. Anders verhält es sich, wenn der Verein bei (vorübergehendem /dauerhaften) Ausschluss nicht hinter seinem Trainer steht. Dann tanzen einem irgendwann nicht nur die Eltern, sondern auch die Spieler auf der Nase herum.

    Alles okay, aber was genau ist denn das Fehlverhalten des Spielers?

    Latinl: wieso steht es einem Trainer nicht zu einen Spieler wegen Fehlverhaltens aus seinem Team zu schmeißen?

    Weil der Junge Mitglied ist und wegen Fehlverhalten anderer (Mutter) wahrscheinlich nicht ausgeschlossen werden kann.



    Zumindest in den meisten Vereinen sollte der Ausschluss vom Sportbetrieb über eine "höhere" Instanz erfolgen. Es steht vielleicht auch in der Satzung, welches Organ wofür verantwortlich ist, und worauf ein Mitglied Anspruch hat.

    Ähnliche Situation hier, aber D-Jugend mit vielen Anfängern.


    Wenn Du ohnehin viel in Spielformen trainieren lässt, werden die Kinder

    gewohnt sein, dass ein Feld unbeaufsichtigt läuft.


    So machen wir es:


    Beispiel für Techniktraining Ballmitnahme ohne direkten Gegnerdruck:

    Zwei Felder in doppelter Überzahl z.B. 4v2 auf Minitore mit Schusszone.

    Vom Setting her wird den Kindern sehr oft ermöglicht freie Räume zu erkennen, und den Ball in den freien Raum mitzunehmen.

    Das können die Kinder theoretisch auch alleine spielen.

    Du stehst dazwischen, und nimmst dir jeweils 1 Kind der Überzahlmannschaften raus, machst dein Choaching mit dem Kind und zeige, worauf es bei der Ballmitnahme ankommt.

    Der Rest spielt in Überzahl weiter und kann immernoch gut Bälle mitnehmen in der Spielform üben und gleich als Anschauungsmaterial für das zu coachende Kind dienen.


    Du musst nicht in jeder Übung jedes einzelne Kind coachen. Aber jedes Kind zumindest immer wieder einmal.


    Oder du frierst ein Feld ein, und erarbeitest/erklärst anhand der aktuellen Positionen grundsätzlich, was zur Ballamitnahme alles dazu gehört.

    Raum erkennen, anspielbar sein, offenen Stellung, Fußstellung, Antritt etc.

    Das andere Feld spielt weiter und wird danach in einer passenden Situation eingefroren.


    Meiner Wahrnehmung nach sind die Einzelcoachings während einer Spielform das fruchtbarste überhaupt.

    Die Kinder versuchen danach unmittelbar das erklärte umzusetzen. Das sieht man sofort, dass sie die Tips gleich annehmen und einsetzen.

    Natürlich nicht sofort perfekt und erfolgreich, aber sie bemühen sich. Und dann kommt auch irgendwann der Lerneffekt.


    Das sehe ich z.B. deutlich weniger, wenn wir eine Übung zu einem Thema machen und danach in eine Spielform oder in ein freies Abschlusspiel gehen. Das können unsere Kids irgendwie nicht richtig miteinander verknüpfen.



    So machen wir es zumindest.

    29 Kinder

    2 Trainer


    Und, ganz hilfreich:

    1 Mama als "Feldaufsicht" jedes zweite Training

    1 Papa als "Feldaufsicht" jede zweite Woche ein Training

    Ich habe das Schulsystem hier nicht ins Spiel gebracht. Nur vom Vorredner aufgegriffen.


    Meinetwegen teil die Schulen den Vereinen so zu. Passt für mich absolut. Trotzdem wirst du auf jeder Stufe eher erleben, dass ein schwächerer Spieler aussortiert (in welcher Art auch immer) wird, als dass ein stärker Spieler "nach oben" geschickt wird.


    Beim Übergang von U11 zu U12 haben die Vereine "die höher spielen" in unserer Gegend immer einen größeren Kaderbedarf. Auch beim Übergang von U13 zu U14 wird der Kader größer.

    Aber das kann natürlich regional unterschiedlich sein.

    In der C-Jugend wird es dann eher die Ausnahme (ja, ich kenne auch Beispiele) als die Regel sein, dass plötzöich ein überragender Spieler auftaucht, der bisher nur Mittelmaß war. Insofern stellt sich die Frage später nicht in dem Umfang wie z.B in einer E-Jugend.


    Bei uns im Breitensport melden teilweise die Trainer/Vereine die Kinder nicht zur Sichtung für die DFB-Stützpunkte an, aus Angst, sie könnten zum "besseren" Verein wechseln.

    Das ist definitiv nicht im Sinne der Kinder und zeigt mir, dass diese Trainer eher die guten behalten wollen. Egal wie heterogen die Trainingsgruppe ist.


    Wenn man dann nur aufgrund 2 toller Kinder eine Liga höher spielt, wäre es für 80% des Kaders in der Entwicklung vielleicht besser, ohne die beiden eine Liga tiefer zu spielen.

    Es ist immer schwierig eine Gruppe zu trennen aber oft unabdingbar. Gestern erst 2 Probespieler da gehabt. Da waren selbst meine schwächsten "stärker".


    JA ich weiß viele wollen stark, schwach, Gefälle nicht hören. Aber auch in der Schule gibt es Haupt / Real / Gymansium . In der Grundschule gibt es Förderunterricht.


    Warum sollte es im Fußball anders sein und nicht trennen dürfen


    Ich kenne sehr viele, die Training und Spiel in homogenen Gruppen befürworten. Eigentlich sogar die deutliche Mehrheit, wenn ich darüber nachdenke.


    Als Breitensportverein ist man nicht das von Gymnasium, sondern die Hauptschule. Das vergessen nur viele Trainer oder Verantwortliche im Breitensport.

    Auf die Idee den wirklich starken Spielern in den Weg zu einem "Gymnasium"-Verein zu empfehlen, damit man sich um die Breitensportler kümmern kann, kommen aber trotzdem nur die wenigsten.

    Warum als erste Idee (fast) immmer kommt, dass man die "unteren" wegschicken oder in ein anderes Team stecken soll, verstehe ich nicht.

    Nur sehr wenige sagen den guten Spielern: geh bitte zu einem anderen Team, du bist nämlich besser als 80% der anderen Kinder im Team und passt daher nicht dazu.

    Welche Festivals bitte? Bei uns im Verband wird schon in der G-Jugend 4+1 gespielt. Und wenn du genug Kids hast und dein Gegner mitspielt auch noch dieses lästige Funino. Da ist der Kalender mit 4+1 so voll dass du keine Festivals mehr dazwischen quetschen kannst.

    Gibt nix besseres und entspannteres als Festivals im Champions-League-Modus.

    Egal ob 3v3 oder 4+1.

    Niveau reguliert sich von alleine und die leistungsstarken Kids müssen sich nicht mit den schwächeren rumärgern.


    Schade, dass es noch nicht flächendeckend in D funktioniert.

    Bei uns funktioniert es in der F auch nicht, aber mehrere Felder und Teams mit unterschiedlichen Leistungsniveaus bekommen wir zumindest immer hin. Auch wenn das bei nur 2 Vereinen natürlich nicht so gut ausgeht, wie auf einem Festival mit mehreren Vereinen.

    Wir spiel in dem Piloten in Bayern quer zum Großfeld.

    Zwei Spielfelder parallel mit einem Korridor für Trainer und falls vorhanden Auswechselsspieler.

    Hier sieht man es sehr schön: Link BFV

    Was bei uns dazu führt, dass das Kompaktfeld 65m lang und das Twin-Game-Feld 68m lang ist.

    Mit dem fehlenden Abseits können die Verteidiger bei "stehenden" Stürmern auch nicht so weit rausschieben und die Strecken zwischen dem Spielern sehr lang.

    Neuer Lesestoff: DFB Jugendstrategie

    Von wann ist das Dokument? Zu Biologischem Alter steht dort, dass ab 2025/26 jeder Landesverband die Regelung anwenden kann. Zumindest der FLVW hat es für diese Saison noch nicht getan.


    Ähnlich fragwürdig, diese FairPlay-Rgelung (Erwachsene begleiten das Spiel) bis zur D-Jugend. Bei uns im Kreis funktioniert das mitlerweile in der E-JUgend nicht mehr. HIer ist der Kreis wieder zu einem Eltern-Schiedsrichter zurück gewechselt. Selbst in der F-Jugend haben wir mitlerweile eine nennenswerte Zahl von "Spruchkammersitzungen".

    Das Dokument ist sozusagen taufrisch.


    Es steht nicht, dass es jeder Verband anbieten muss. Nur, dass er es soll.


    Fairplay geht nur, wo Fairplay gelebt wird.

    Ist mit Schiedsrichter nicht anders. Beispiel letztes Wochenende: Einwurf in der D, unterste Klasse. Bei jedem Ausball wird von den Spielern der Arm gehoben und eigener Ballbesitz reklamiert...

    Suche einmal im Internet nach "beste Trainingseinheit" und "Trainingsphilosophie Deutschland "


    Klar gibt's aus da durchaus Punkte, die kritisch betrachtet werden können, aber als Grundgerüst für den Aufbau einer guten Trainingseinheit ist das schon okay.


    Zumindest deine Punkte 1 und 5 würde ich streichen. Natürlich kann man das mal machen. So alle 10 Wochen einmal oder so.

    Wenn der "Fehler" beim potentielen Passempfänger liegt, würde ich den Passgeber nicht mit einer Ballkontakte-Beschränkung belegen. Was soll das dem potentiellen Passempfänger denn bringen?

    Der Sinn dahinter sollte sein, dass sich die starken 1gg1 Spieler sich nicht überlegen, statt den freigelaufenen Mitspieler anzuspielen lieber alle im 1gg1 zu schlagen. Weil das passiert schon noch recht oft und das suggeriert den Mitspielern, dass sich das Freilaufen nicht gelohnt habe. Das will ich vermeiden.


    Vielleicht reicht auch eine weniger genaue Regel, die keine genauen Schritte oder Ballkontakte vorschreibt, sondern den Kindern nur vorgibt, nicht alles im 1gg1 zu lösen.

    Ich hatte es so verstanden, dass die Kinder sich ohne Ball nicht richtig freilaufen.

    Es geht hier ja um eine Freiaufübung, richtig?


    Das kannst du nicht über den ballführenden Spieler lösen. Egal, welche Regel er bekommt.

    Egal wie gut er z.B. den Gegner andribbelt oder wie gerne er beim 5.Kontakt abspielen möchte: Wenn kein Mitspieler frei steht, steht keiner frei.

    Wenn z.B. im 2v1 der Mitspieler hinter dem Verteidiger "verschwindet" oder zu nah an den Ballführenden kommt, dann musst du m.E. zunächst den Mitspieler coachen, nicht den ballführenden Spieler, wenn der schon richtig den Verteidiger andribbelt.

    Oder eben die Anzahl der "guten Positionen " erhöhen, damit sie leichter gefunden werden. Entweder durch Überzahl, oder durch "freie Zonen".




    Wenn dein Problem tatsächlich der vermeintlich eigensinnige Dribbler ist, dann ist der Threadtitel zumindest missverständlich.

    Wenn der "Fehler" beim potentielen Passempfänger liegt, würde ich den Passgeber nicht mit einer Ballkontakte-Beschränkung belegen. Was soll das dem potentiellen Passempfänger denn bringen? Dadurch erkennt er ja keinen freien Raum.

    Diese Regel bringt die Kinder eher dazu, sich im Moment der Ballannahme vorzuorientieren. Du möchtest aber eigentlich die Orientierung im Raum weit vor dem Pass verbessern.


    Der bessere Ansatz ist wahrscheinlich Überzahlspiel, weil es mehr Räume gibt, die erkannt werden können.


    Am Anfang ist ein festes Team in Überzahl vermutlich einfacher zu verstehen, als ein freier Spieler, der dann gerne (sogar noch bei den Herren) selbst orientierungslos ist, in welchem Team er gerade spielt...


    Ich würde mit 3v1 oder maximal 4v2 beginnen.

    Wenn man nach aktuellem Entwicklungsstand aufteilt, was sicher die Kinder am besten fördert, ist es doch egal, wann du die Leibchen austeilst.

    Während der Runde durch die Übungen ist es komplett egal.

    Spätestens beim 2:2 oder 3:3-Spiel in homogenen Grupen braucht man doch eh Leibchen.


    Spielt man über viele Felder im Champions League Modus, braucht man idealerweise auch viele unterschiedliche Farben, damit die wertvolle Trainingszeit nicht mit umziehen und "Kopf aus dem Ärmelloch ziehen" verschwendet wird.


    Die Farben jedes Training neu festlegen, die Gruppen immer ein bisschen anders zusammengesetzt und es gibt für Bambinis keinen zusätzlichen Grund für Mobbing.