Beiträge von ScuBac

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    Man kann es einfach nicht richtig machen.


    gibt ja auch genug Kollegen, die Spieler mit Wechselwunsch auf die Bank verfrachten sobald man offen das Thema angesprochen hat.

    Eines vorweg: das finde ich doof.



    Wir haben allerdings mehr Erfahrungen mit einem anderen Effekt. Sobald der Spieler wusste: "ich wechsel bald", war da null Engagement mehr in den Spielen.


    Und erst als Folge davon, nach einem entsprechenden Gespräch und nochmaligem Versuch, hat der Spieler dann eben nicht mehr gespielt.

    Bringt ja dann niemandem was, wenn ein oder zwei Totalausfälle auf dem Platz stehen.

    sorry bei 15 Kindern in der D1 sollten doch wohl 12 auch noch locker reichen. Mehr kann man be uns eh nich spielen lassen.

    Bei uns können zwar mehr spielen, aber natürlich kann man auch eine Saison mit 12 starten, wenn es bei den drei Kindern bleibt.

    Wenn ein weiteres Kind geht, darf am Spieltag schon niemand mehr fehlen, oder man muss doppelt spielen lassen, sofern möglich.


    Am Freitag Mittag nach möglichen Ersatz für das Spiel am Abend zu suchen, weil jemand krank aus der Schule kommt, ist nicht die Art von Beschäftigung die wir anstreben.



    Aber ja, du hast Recht, es genügt eigentlich in Kader von 12 wenn alle immer da sind

    D Jugend im Dorfverein.


    Im April sprechen wir mit allen Kindern und Eltern, wie die Planung ausschaut, und ob die Kinder in der D1 oder D2 spielen werden. (Wir teilen ab D nach Möglichkeit ein bisschen nach Leistung auf)

    Alles problemlos. Alle einverstanden.

    Kinder und Eltern kennen sich ohnehin alle aus dem Dorf bzw der Schule etc.


    Wir teilen also:

    15 Kinder D1 (mittlere Liga wahrscheinlich mit Ambitionen nach oben)

    20 Kinder D2 (unterste Liga wahrscheinlich irgendwo im Mittelfeld)


    Jetzt kommt ein Verein aus ca 15 km Entfernung und möchte (nach vielen Jahren ohne Jugend und reinem Fokus auf die erste Herren, die in der Oberliga spielen) jede Jugend neu besetzen.

    Spieler werden wild gemacht und jetzt wollen mindestens drei Jungs aus unserer geplanten D1 natürlich da hin.

    Normalerweise wäre mir das egal, Reisende soll man nicht aufhalten...


    Aber für uns bedeutet das, dass die nächstbesseren aus der D2 "aufrücken" müssen, damit wir einen nicht zu knappen Kader in der D1 haben. Dadurch wird die Qualität der D2 natürlich schwächer und die Ergebnisse wahrscheinlich auch schlechter...


    Die gewechselten Kinder spielen dann beim anderen Verein auch keine Liga höher, sondern dienen nur als "Anfahrhilfe", bis die ihre ganzen Jugenden irgendwann in der Zukunft mal so gut besetzt haben, damit da auch Output für die erste Herren dabei heraus kommen kann.


    Eigentlich gibt's in der Konstellation nur Verlierer.

    Je nach Landesverband kann das Training durch den Heimatverein "blockiert" werden.

    Ist ja nichts anderes als ein Probetraining in einem anderen Verein.


    Der Spielbetrieb kann, je nach Landesverband, schon in der Spielordnung blockiert werden

    Habe dazu keine echte Antwort, bin aber auf die Erfahrungen gespannt. :)


    Aber:

    Grundsätzlich gelten auch für Vereine mit Perspektivteams alle Regeln zum Spielrecht.


    Die Teilnahme an Test- bzw. Freundschaftsspielen erfordert in der Regel auch ein entsprechendes Spielrecht für den Verein. Wie man an ein "(Zweit-) Spielrecht" kommt wird vom jeweiligen Landesverband geregelt.

    Bei uns (aktuell älterer E-Jahrgang) wissen die Kinder - wenn sie sich nicht irgendwie selbst informieren - nicht, ob es ein Ligaspiel oder Freundschaftsspiel ist.

    Gibt für uns als Trainer auch keinerlei Grund, das den Kindern gegenüber zu kommunizieren.

    Genau so werden wir das auch in der D-Jugend handhaben.


    Wir sind der Meinung, wenn ich als Trainer das Spiel in der Kommunikation bereits "herabstufe", muss ich damit leben, dass die Kinder das auch unterbewusst übernehmen. Oder andersrum: wenn ich durch das "aufwerten" zum entscheidenden Ligaspiel "Druck" aufbaue, dann kann es positive, wie negative Reaktionen hervorrufen. Je nachdem, was man für Kinder im Team hat.

    let1612 Sind das von Dir ernst gemeinte Fragen, deren Beantwortung Du tatsächlich möchtest? Falls ja, bitte einen kurzen Hinweis, dann werde ich mich gern um dein Fragenkonvolut kümmern. Die Beantwortung wird aber etwas dauern.

    Allerdings ist Deine erste Folgerung, in anderen Sportarten würden die Kinder anfangs auch nicht von qualifizierten Trainern begleitet meiner Erfahrung nach, und ich bin in einigen Sportarten selbst und in anderen über die Kinder unterwegs gewesen, nicht zutreffend. Das Gegenteil ist der Fall.

    Ich habe es eher so verstanden: (Beispielhaft) bei 6-jahrigen gibt es kein Angebot im Skispringen oder Tischtennis, also gibt es für spätere Spitzen-Skispringer oder -Tischtennisspieler auch kein (flächendeckend) qualifiziertes Training für 6-jährige.


    Die Sportarten sind nur beispielhaft gewählt.


    Ich glaube auch, dass in allen Sportarten jegliche Art von guten und schlechten Bedingungen zu finden sind.


    Bei uns im Verein gibt es nur beim Tennis und Fußball qualifizierte Trainer für Kinder und Jugendliche.

    Bei Volleyball, Tischtennis, Turnen, Tanz, Leichtathletik übernehmen das einfach ältere Sportler, meist Eltern.


    In meinem früheren Triathlon-Verein (Herren und Damen immerhin zeitweise 1. und 2. Bundesliga) war hingegen jeder Kinder- und Jugend-Trainer lizenziert und somit z.B. auch verpflichtend ausgebildeter Rettungsschwimmer.

    Hallo, was meinst du denn mit Größe 1 oder 0?


    "Stegstutzen und normale Socken?"


    Irgendwie scheint mein Anliegen nicht so ganz rübergekommen zu sein!? Die typischen Stegstutzen gehen eben deutlich übers Knie.

    Die "Konfektionsgröße" halt. Auch bei Stutzen gibt es, wie bei jeder anderen Kleidung, unterschiedliche Größen.


    0 sind die kleinsten und entsprechend auch die kürzesten. Sollten, ganz grob, mit Kleidergröße 116-128 passen.


    1 sind ein bisschen größer (weiter) und ein bisschen länger.


    Je größer die Zahl, desto weiter und länger werden die Stutzen.


    Wenn ihr in 0 reinpasst, dann dürften diese nicht zu lang sein.

    Wenn 0 zu eng ist, probiert 1.

    Wir haben aktuell 36 Kinder

    Trennung im Training und Spielbetrieb nach Jahrgang.

    Zufällig 18/18


    E1 Altjahrgang

    E2 Jungjahrgang

    E3 als zusätzliche Spielmöglichkeit für die Kinder sozusagen als gemischtes Team nur für Spieltage.


    Allerdings spielen wir nur 7-7 ohne Nebenspielfeld.

    Dafür reicht es mit 2-3 Auswechselspieler je Team.


    Mit 1-2 mehr (für das Nebenspielfeld) würde es manchmal knapp werden, aber manche Kinder möchten bestimmt auch 2 Spiele am Wochenende austragen (machen wir bisher nicht).



    Kondition kann man auch mit Ball oder zumindest irgendwie fußballnah trainieren.

    Waldläufe oder Platzrrunden, um die es ursprünglich ging, sind natürlich auch ein "Training", sollten im guten Fußballtraining allerdings eher eine ganz, ganz untergeordnete Rolle spielen.


    Beispiel von heute:

    C-Jugend Kreisklasse: Gegner spielte mit Jahrgang 2008 bis 2013 (3x 2008; 3x 2009; 3x 2010; 3x 2011; 2x 2012 und 1x 2013) - und das hat mit der Reform zum Fußball 3 übrigens gar nichts zu tun ;) (3 Spieler pro Jahrgang)

    Was machen 2008er in der C-Jugend?

    Wenn man keine B-Jugend hat, können in Bayern bis zu 3 Spieler aus dem jungen B-Jahrgang mit Sonderspielgenehmigung in der C-Jugend spielen


    Nach inzwischen 7 Saisons F und E-Jugend mein persönlicher Eindruck:


    Irgendwann in der E kommt das "Pässe spielen" bzw. abspielbar sein, bei fast jedem Kind.

    Manchmal eben 1-2 Monate früher oder eben 6 Monate später.

    Je nach Training kann man das beschleunigen oder verzögern. Verhindern kann man es nicht.


    Spätestens dann wird er auch in der E genug Anspielstationen finden, um seine Scorepunkte aufschreiben zu können.


    Anderer Aspekt:

    Wenn bei uns in der Gegend (Breitensport, Dorfvereine) ein junger F-ling in der E eine dominante Rolle einnimmt, ist es mit dem Talent bzw. Spielvermögen der E insgesamt nicht weit her.

    Da würden mindestens kurz- bis mittelfristig die Erfolgserlebnisse ausbleiben und sich vielleicht negativ auf die Motivation auswirken.

    Wenn nicht auf die Motivation des eigenen Kindes, dann zumindest auf die der Mitspieler, was die Ergebnisse nicht besser machen wird.


    Die Spiel-Ergebnisse sind mir nicht wichtig und das vermitteln wir den Kindern auch.

    Nichtsdestotrotz wollen die Kinder nicht überwiegend über Ziele wie "heute schießen wir 3 Tore!" oder "wir wollen heute 5 Pässe am Stück spielen!" als erfolgreiches Spiel werten.


    Es ist nur das, was ich bei uns sagen würde. Das kann bei euch im Verein natürlich komplett anders sein.

    Ich bin inzwischen von der U8 mit

    gar nichts sagen,

    über verschiedene Varianten von Fragestellungen in der U9 "Was siehst du hinter Dir?", "Wo kannst du dich besser anbieten?", "Welcher Gegner ist gefährlich?"

    über konkretere Tips in der U10 "Schau Mal nach links!", "vor dir ist viel Platz!"

    bis zu klaren Anweisungen in der U11 gekommen.

    Selbst auf ein "links von dir steht ein Gegenspieler ganz frei und ist gerade sehr gefährlich!" ernte ich bei manchen Kindern trotzdem nur ein gefühltes Schulterzucken.

    Und das obwohl wir schon immer viel angeleitet trainieren und die Kinder immer selbst erleben lassen, was eine gute oder schlechte Möglichkeit ist.


    Ich habe keine Lust Joystick zu spielen. Ich habe aber auch keine Lust mehr planlos rennenden, bzw. stehenden Kindern zuzuschauen. Das hat nichts mit "Wichtig nehmen" zu tun.


    Bei manchen Kindern funktioniert das wunderbar, bei manchen (und bei uns sind es ziemlich viele) halt überhaupt nicht.

    Frage in diesem Zusammenhang:


    Wie erkennt ihr festgespielte Juniorenspieler?


    Bei uns in der Gegend werden die Namen der meisten Spieler im Jugend- bzw. Kinderfußball aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

    Aber gut. Erkläre bitte folgende Frage:

    Warum muss das Duschen vor Übergabe an die Eltern passieren?

    Muss nicht, aber wie machst du das mit den Kindern die mit dem Fahrrad, ÖPNV oder zu Fuß gekommen sind?

    Oder, sagen wir mal 17 Uhr Training ist vorbei.

    Eltern die mit dem Duschen ihrer Kinder rechnen kommen um 17:10Uhr.

    Jetzt wird's mysteriös. Es ging um einen konkreten Fall, der relativ eindeutig ist.


    ruffy85 schreibt:

    Die Kinder können unter Aufsicht der Eltern duschen.


    Das bedeutet, das die Eltern da sein müssen.


    Du schreibst darauf hin: Aufsichtspflicht liegt beim Trainer.


    Ich sage: du liegst falsch, weil in diesem konkreten Fall die Aufsichtspflicht wieder den Eltern zurück gegeben wurde.



    Jetzt kommst du mit neuen variablen dazu, nur um deine Aussage noch irgendwie zu retten. Natürlich hast du in Deinen Varianten Recht. Aber darum ging es überhaupt nicht. Es ging um den konkreten Fall, dass die Eltern, wenn sie da sind, die Kinder am Sportplatz duschen lassen können. Und da haben sie dann eben auch die Aufsichtspflicht.

    Das Thema ist inzwischen ziemlich abgedriftet...


    Aber gut. Erkläre bitte folgende Frage:

    Warum muss das Duschen vor Übergabe an die Eltern passieren?

    Sorry, aber wenn Kinder nackt unter der Dusche sind, haben Trainer da nichts verloren.

    Die Aufsichtspflicht liegt beim Trainerteam.

    Das bedeutet nicht, die Kinder werden vom Trainiertem beobachtet.

    Aufsichtspflicht hat eine andere Bedeutung.

    Schon klar.


    Aber die Aufsichtspflicht endet bei Übergabe der Kinder an die Eltern (Und das ist die Grundlage in dem von dir kommentieren Post).

    Ob die Kinder danach noch duschen, auf den Spielplatz gehen oder sonstwas machen, kann/muss dem Trainer komplett egal sein.

    Auch haben wir erklärt, dass die Kinder sich in unseren beheizten Kabinen umziehen können und dort die Möglichkeit besteht unter Aufsicht der Eltern heiß zu duschen.


    Wir als Trainerinnen und Betreuer halten uns von dem Thema "Kabine & Duschen" soweit wie möglich fern.

    Die Aufsichtspflicht liegt beim Trainerteam.

    Sorry, aber wenn Kinder nackt unter der Dusche sind, haben Trainer da nichts verloren.