Beiträge von ScuBac

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Wir haben das nicht so wissenschaftlich austariert🙂


    Im Endeffekt war es ein Zirkel mit einfachen Übungen.

    Z.B.

    Planke

    Wandsitzen

    Liegestütze gegen die Wand

    Spinnenlauf

    Hock-Streck-Sprünge

    ...


    Ich glaube es waren 7-8 Übungen je 1 Minute mit 1 min Pause und dann 2*

    Nochmal:


    Kinder können spätestens ab der F, manche auch schon in der G, selbständig nach Rotation wechseln und wissen, dass der Sieger ein Feld auf- und der Verlierer ein Feld absteigt.


    Wenn man es einmal begleitet hat, braucht es keine "Teambetreuer" mehr.

    7 gegen 7 mit 14 Kindern bei der F-Jugend ergibt bei 2x 20min. = 20 min. pro Kind am Wochenende.

    3 gegen 3 mit Rotationsspieler ergibt 7*7=49 min -> 3*49= 147 min; 147/4 = 36,75 min. pro Kind bei 2 Teams im FUNino. [...]

    Ich glaube, das ist nicht ganz sauber gerechnet. Bei 2 Teams im FUNino, wie von Dir angeführt, solltest Du auch 14 Kinder verteilen, wie beim von Dir dargestellten 7v7. Dann kommst Du auf 21 Minuten pro Kind im Schnitt bei FUNino versus 20 Minuten beim 7v7, da Du nicht 1 sondern 4 Wechsler hast.


    Würdest Du die 8 Kinder Deiner Berechnung für die 36,75min nehmen, wären das beim 7v7 35 Minuten, da nur ein Wechsler, nicht 7.

    Beim Funino gibt es keine 4 Rotationsspieler.

    Bei 7 Spieler hat man 2 Teams.

    1*3 und 1*4 Spieler.


    Somit sind es schon richtig 36,x bzw. 49 Minuten pro Kind und nicht 21.

    Schwaches Abwehrverhalten hat häufig was mit Einstellung, Teamspirit und Mentalität zu tun.

    Ganz oft hat schwaches Abwehrverhalten damit zu tun, dass Spieler nicht wissen, wie sie verteidigen sollen. Sei es, dass sie ein falsches Timing haben, um den gegnerischen Ballführer anzulaufen. Oder der Verteidiger ist zu ungestüm und lässt sich durch eine einfache Täuschung überspielen. Der berühmte Schritt zu spät wird gerne als mangelnder Einsatzwille interpretiert. Dabei sind das in aller Regel nur Sekunden oder Zentimeter, die hier den Ausschlag über einen erfolgreichen/erfolglosen Zweikampf geben. Ich würde immer zuerst an taktischen Aspekten arbeiten, ehe ich einem Spieler den Vorwurf mache, keine gute Einstellung zu haben (was ich übrigens noch nie getan habe).


    Ich kenne einige Spieler - auch in unserer eigenen Mannschaft - , denen das Umschalten bei Ballverlust, bzw. sinnvolles zurücklaufen sehr schwer fällt.

    Wenn wir (am besten noch er selbst) den Ball haben, wird gerannt, was das Zeug hält. Wenn der Gegner den Ball hat, passiert plötzlich "nichts" mehr.


    Ich möchte keine fehlende Einstellung unterstellen. Gleichzeitig bemerke ich allerdings, dass die Idee der notwendigen Balleroberung nicht bei allen Spielern gleich ausgeprägt ist.


    Vielleicht ging es um diese Art Spielertyp.

    Außer diese in den Sturm zu stellen und dadurch das "Problem" weit vom eigenen Tor zu halten, hab ich bisher keine Idee gefunden, wie man das "verteidigen wollen" bei allen Spielern (wohlgemerkt in untersten Spielklassen) herauskitzelt.



    Grundsätzlich bin ich übrigens komplett deiner Meinung.

    5:5 Funino hat den Vorteil, dass man im Champions League Modus spielen, und mehrere Felder aufbauen kann.

    Also laut JL wird das 5v5 Funino auf einem 25mx40m Feld gespielt - wie auch das 4+1. Bei 4+1 könnte man natürlich auch im Champions League Modus spielen (wenn man genug Jugendtore hat).

    Es klingt dann eher so, als würde man die Anzahl der Teams auf den Festivals reduzieren wollen.

    Du hast vollkommen Recht. Wir haben auch schon gemischt im CL Modus gespielt. Die Felder abwechselnd mit Minitoren und Kleinfeldtoren. Es geht alles.



    Warum bei euch in diesem Modus gespielt wird, wird dir vielleicht der Kreisjugendleiter sagen können.

    Der (bzw. eine Arbeitsgruppe) sollte sich ja entsprechend Gedanken gemacht haben, aus welchem Grund in dieser Form bei euch gespielt wird.

    Jeder Kreis spielt (leider) sein eigenes Ding. Das wird dann schon so stimmen, was dein JL sagt.


    Bei uns (Neumarkt-Jura) z.b. wird 4+Torwart in Turnierform auf Kleinfeldtore (jeder gegen jeden) gespielt.🤪


    5:5 Funino hat den Vorteil, dass man im Champions League Modus spielen, und mehrere Felder aufbauen kann.


    Genug Minitore haben inzwischen ja die meisten Vereine (Gastmannschaften bringen idR zusätzlich welche mit).

    Kleinfeldtore stehen meist nicht ausreichend zur Verfügung und die transportablen Tore müssten die Vereine neu anschaffen...


    Mein Eindruck ist, dass in Bayern in einigen Ecken möglichst viel dafür getan wird, alle Nachteile aus allen möglichen Wettspielformaten zusammenzusuchen und daraus dann eine Spielmöglichkeit zu schaffen...

    Ich habe keine Ahnung von Bezirksligisten aber von B Klasse.


    Meistens scheitert es schon an der Individualtaktik der einzelnen Spieler.

    Die Kette reißt - im übertragenen Sinn - am schwächsten Glied.


    Beobachte deine Spieler im defensiven 1:1. Vielleicht gibt es da schon genug Verbesserungsbedarf.


    Sollte meine Annahme stimmen:

    Bevor du dir Gedanken über ein Spielsystem machst, verbessere die Spieler individuell. Trainiere die Abwehrspieler wie in der D-Jugend.


    Als Beispiel: wenn der AV den Angreifer nicht richtig stellen und lenken kann, wird es im Zentrum sehr oft gefährlich, wenn er fast immer ungehindert Flanken oder von der Grundlinie zurücklegen kann.

    Da ist es egal, wie das System steht.

    Habt ihr in euren Teams auch Mädchen dabei, die vielleicht mit einem Zweitspielrecht bei einem anderen Team (reines Mädchenteam) trainieren und 1x in der Woche bei ihrem Heimatverein?

    Ja, letzte Saison fast.


    Zweitspielrecht und 1x Training (Mittwoch) im reinen Mädchenteam.


    2x Training im Heimatverein (Montag und Donnerstag).


    Aber erst zum Ende der Saison hin, sodass die Erfahrung sich nur über wenige Monate streckt.

    Betrachtet man die Beispiele isoliert, könnte man zu dem (mE falschen) Schluss kommen, man muss keine Jugendarbeit machen, sondern sich später die erforderlichen Talente von anderen Sportarten zusammensuchen.


    Oder man sagt einfach: es gibt sportliche, talentierte Kinder, die können sich dann später vielfältig durchsetzen.

    Gibt ja auch ehemalige sehr gute Jugend-Fußballer, die in anderen Sportarten noch erfolgreicher werden.

    Z.B. aktuelles Beispiel: Remco Evenepoel - vom U1-Auswahl-Fußballer zum Doppel-Olympiasieger im Radsport.


    Ist er nun guter Radfahrer, weil er zuerst Fußballer war?

    Deine Idee war doch die Mitgliedsbeiträge dauerhaft zu erhöhen um zusätzliche Kosten durch Abgänge die bei uns entstehen zu kompensieren.


    Jetzt ist der Diskurs plötzlich obsolet...

    Komische Art ein Gespräch zu führen...

    Zu 1) Bei uns passiert das.


    Und ich bin ziemlich sicher auch in vielen anderen Vereinen in denen die erste Herren in den untersten Ligen spielt.

    Es wird ja nur der Trainer bezahlt und die Spieler bekommen da in der Regel kein Geld. Wo soll der ganze Beitrag denn hin?


    Zu 2) ja, gibt's auch. Ist aber Mist. Wahrscheinlich häufiger bei Vereinen anzutreffen, die sich selbst als "höher" ansehen, aber aufgrund der "Umschichtung" nicht in der Lage sind, die Kinder entsprechend auszubilden.


    Zu 3) Problem: wir dürfen als Verein nicht dauerhaft Gewinn machen. Wo soll der höhere Beitrag hin?

    Lehrgänge und Lizenzen für Trainer werden ohnehin vom Verein bezahlt.

    Material ist mehr als ausreichend vorhanden.

    Vereinsbus kann für die Jugend kostenlos genutzt werden (Herren müssen für die Nutzung aus der Mannschaftskasse bezahlen).


    Es fehlt, zumindest bei uns, der Jugend an nichts.


    Warum also sollten wir Mitgliedsbeiträge erhöhen oder dem Verein aus 2) nicht eine Rechnung schicken? Weil er sein Geld in die erste Herren steckt und deswegen kein Geld für die Jugend da ist?

    Bei uns spielt jedes Kind ungefähr gleich viel. (Zuletzt auch E)

    Es gibt immer irgendwelche Gründe für schlechte oder gute Trainingsbeteiligung.


    Der eine war z.B. dieses Frühjahr nur maximal einmal pro Woche im Mannschaftstraining, weil er parallel Tennistraining hat. Dafür ist er zusätzlich gefühlt jede freie Minute auf dem Bolzplatz.


    Wiederum andere haben 98% Trainingsbeteiligung, fassen außerhalb des Trainings allerdings keinen Ball an.


    Ein anderer hat eine übervorsichtige Mutter, die beim kleinsten Anzeichen einer möglichen Krankheit das Training absagt, in Gegensatz zu anderen, die z.B. mit starkem Husten ins Training kommen, weil sich daheim niemand dabei was denkt.


    Trainingsbeteiligung ist außerdem nicht gleich Trainingsbeteiligung. Es gibt manche, die machen 100% mit, andere sind im Training teilweise nur körperlich anwesend.



    Daher haben wir einfach aufgegeben, uns über Aufstellung nach Trainingsbeteiligung Gedanken zu machen. Jedes Kind im Team spielt ungefähr gleich viel. Ende.

    Das haben wir vor der Saison den Eltern erklärt uns es gab dazu keine Diskussionen.

    Gleichzeitig haben wir trotzdem immer darauf aufmerksam gemacht, dass in der F oder E-Jugend nicht das Spiel das "Ziel" oder gar eine Belohnung ist, sondern das Ziel ist immer die Verbesserung im sportlichen bzw. fußballerischen Bereich.

    Das Spiel ist sozusagen nur ein Training im Trikot.


    Ohne diese Verbesserung wird man in D,C, B etc. auch leistungsmäßig nicht mithalten können. Ab D sortieren wir nach aktuellem Leistungsstand und wer D1 spielen möchte, muss sich eben in der E schon sportlich reinhängen.

    Bei uns verlangt kein mir bekannter Verein die Ausbildungentschädigung.


    Außer von einem Verein. Der kümmert sich aber seit Jahrzehnten immer nur um deine erste Herren und hat keine nennenswerte Jugendarbeit. Meistens nur 1-2 Jugendmannschaften insgesamt.


    Wir investieren viel in die Jugend. Zuletzt 120000 Euro für ein Kleinfeld Kunstrasenplatz. Die erste Herren profitiert finanziell nicht von der Jugend, eher andersrum. Jugendbudget ist höher als die Mitgliedsbeiträge abzüglich genereller Kosten für den Vereinsbetrieb.


    Wenn ein Kind lieber zu seinen Kumpels wechseln möchte oder sich zu höherem berufen fühlt - kein Problem. Bekommen immer die Freigabe ohne Probleme.


    Wenn 3-4 Kindern auf den letzten Drücker ohne vorherigen Kontakt gleichzeitig zum o.g. Verein wechseln und wir dadurch z.B. in der C-Jugend keine Mannschaft mehr stellen können, dann müssen wir den verbliebenen Kindern auch etwas anbieten. Wir fahren dann z.B. immer mit dem Vereinsbus zum Training/Spiel der dann erforderlichen Spielgemeinschaft, die wir"auf die schnelle" noch organisieren müssen. Also haben wir durch den Wechsel durchaus Kosten, und dafür hätten wir schon gerne das Geld.


    Ob der Spieler dann gesperrt wird oder nicht, liegt in der Hand des aufnehmenden Vereins.

    Es gibt keinen Grund. Außer die Weigerung des aufnehmenden Vereins die bisherige Ausbildung zu vergüten.

    Ob das nun eine Eitelkeit des neuen Vereins ist oder Sparsamkeit, weiß ich nicht.




    Somit liegt die Entscheidung über "Sperre oder keine Sperre" letztendlich auch irgendwie beim aufnehmenden Verein.

    Das hat ganz einfache Gründe: Die großen Vereine können so den kleinen Vereinen nicht massenweise Spieler abwerben, und der alte Verein kann dann keine Mannschaft mehr anmelden.
    Das funktioniert gut, bei einzelnen Wechseln gibt es auch keine Probleme normalerweis.

    Ja klar und das Ganze dann auf dem Rücken der Kinder :thumbup:

    Warum sollten die großen Vereine die Spieler kleiner Vereine in großem Stil abwerben? Große Vereine sind idR gut ausgestattet und suchen wenn überhaupt nur gezielt nach Spielern.

    Ich finde diese Einstellung einfach nur erbärmlich - den Vereinen wird hier Macht gegeben die viel zu häufig missbraucht wird und am Ende gibt es nur Verlierer. Möchte ein Spieler wechseln hat das seine Gründe die es zu respektieren gilt (immer innerhalb des Wechselfensters).

    Ein Beispiel haben wir aktuell vor unserer Haustür:


    "Großer" Verein , erste Herren spielte vor kurzem noch Regionalliga, inzwischen aber auch aus der Verbandsliga abgestiegen.

    Jugendmannschaften: seit Jahrzehnten keine. Oder evtl mal einen einzelnen Jahrgang.


    Letzte Saison eine E, eine D-Jugend.


    Zur neuen Saison wollten sie alle Jugenden besetzen. Mittel dazu: Trainer anderer Vereine ansprechen und mit guter Bezahlung zum Wechsel bewegen. Diese Trainer sollen dann im Idealfall komplett mit ihrer bisherigen Mannschaft zu dem Verein wechseln.

    Diese Masche hat vor vier Jahren bereits mit einer (!) C-Jugend einmal funktioniert. Nur, dass der Trainer nach 2 Jahren dann mit "seinen" Jungs dann wieder weitergezogen ist, und bei einem anderen Verein angeheuert hat.

    Zurück bleibt immer ein kleiner Rest Kinder, die teilweise gar nicht mehr spielen können, weil sie keinen Bock auf Wechsel haben...



    Ja, solche "großen" Vereine gibt es.

    Es ist natürlich nicht repräsentativ.

    Die "richtigen" großen Vereine in der Umgebung machen das nicht und kommunizieren die gezielten Wechsel immer sauber.

    Wir machen es bewusst beim Einsatz von FIFA11+ an Spieltagen


    Und zusätzlich noch, wenn im Winter Hallenknappheit herrscht und wir nur in eine kleine Gymnastikhalle können.

    Halt nur Eigengewicht und altersgerecht.

    Was Sir Alex sagt deckt sich mit meiner Erfahrung in den umliegenden Vereinen.


    Der Verein bezahlt die Lizenz, weil es hier so üblich ist und weil er für jeden Übungsleiter mit Lizenz einen Zuschuss (bei uns zusätzlich von Gemeine und Landkreis) bekommt.


    Dafür verpflichtet man sich als Trainer auch X Jahre mit der Lizenz im Verein tätig zu sein.


    Möchte man sich nicht verpflichten, bezahlt man die Lizenz selbst.


    Bei NLZ habe ich keine Ahnung, wer da was bezahlt.


    Wobei ich für 260€ die C-Lizenz ohne Bedenken selbst bezahlen würde. Dann kannst du jederzeit gehen wohin du willst.

    Bei uns (Bayern ) kostet die C-Lizenz ein Vielfaches...



    Wobei es vielleicht auch drauf ankommt, ob es wirklich notwendig ist, dass in einer D-Jugend jeder Papa-Co-Trainer eine Lizenz hat. Vielleicht hat der Verein einfach bedenken, dass die Papas schnell wieder verschwinden und dann das Geld für die Lizenz futsch ist, bzw. nur schwerlich wieder einzutreiben ist.

    Ganz banal:


    Wenn ihr ergebnistechnisch total untergegangen seid, fehlt es (jetzt kommt eine Vermutung von mir) auch noch stark an den individuellen Stärken.


    Beispiel: wenn ich kein gutes defensives 1:1 spielen kann, ist es egal ob E, D oder C.

    Dann muss man das individuell verbessern, bevor es an Gruppen- oder Mannschaftstaktik geht.



    Bevor du dir Gedanken über die nächste

    "Stufe" machst, sollten die Grundlagen sitzen.