Ich empfehle den Podcast:
#48 Dirk Fiebelkorn (Jungenpädagoge): Wie sollen wir mit schwierigen Jungen umgehen? - und da vor allem die 2. Hälfte.
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#48 Dirk Fiebelkorn (Jungenpädagoge): Wie sollen wir mit schwierigen Jungen umgehen? - und da vor allem die 2. Hälfte.
In anderen Sportarten gibt es dafür Zeitnehmer (Schiedsgericht) - von ganz oben bis ganz unten. Das ist nicht Aufgabe des Schiedsrichter.
Und Christian Titz hat auch eine:
- Stoppen der Uhr wie im Eishockey oder Handball (siehe Bild)
Angst davor haben den Gegner im Deckungsschatten stehen zu lassen.
sehr interessant eure Diskussion - Danke.
Ich habe mir einen Punkt heraus gegriffen, weil das aus meiner Sicht keine Angst, sondern Sozialisation im Kinder- und Jugendbereich ist und aus meiner Sicht nicht sein müsste. Ich höre immer wieder: stelle dich zwischen eigenes Tor und Gegenspieler; gehe hinter den Stürmer; hinter dir steht jemand usw.
Das ist aus meiner Sicht ein Verhalten, wie das "Abtrainieren" der Ballorientierung im Kinderbereich und im Jugend- und Erwachsenenbereich muss ich es wieder "antrainieren".
D.h. auch Kindertrainer können bei eurer Diskussion etwas lernen. Danke.
Ein weiteres Thema für die Zukunft: Das Jahr der Schule - DFB Journal
Das mit der Einteilung habe ich gerade mal mit meinen zwei pädagogisch ausgebildeten Spieler-Mamas besprochen.
da würde mich die pädagogische Begründung interessieren bzw. die Grundlagen für die Aussagen 1-3
Andere Idee: schafft freie Räume in die man sich freilaufen kann.
Beispiele:
- Basketball: unter dem Korb - darf man sich nur zeitlich begrenzt aufhalten
- Eishockey: in das letzte Drittel darf man erst, wenn der Puck drin ist
Übertragen auf den Fußball:
z.B. freier Raum vor dem Tor (ist gleich Torabschluss dabei); freier Raum auf den Außenbahnen (sind gleich Flanken mit dabei) usw.
Ein Endzonenspiel führt oft zu wenigen Pässen und vielen Spielern, die sich "umsonst freilaufen" (siehe American Football). Noch dazu nimmt man eine Endzone eher um Dribbling zu üben und eine Endzone hat keine Folgeaktivität.
damit die wertvolle Trainingszeit nicht mit umziehen und "Kopf aus dem Ärmelloch ziehen" verschwendet wird.
Das ist für mich neben Koordination auch eine Grundkompetenz (sich an- und ausziehen können) - das ist für mich keine "verschwendete Zeit" - auch wenn es mir teilweise zu langsam geht ![]()
Ich warne davor Kinder und euch selbst immer optimieren zu wollen ("geht keine Zeit verloren"; "fördert die Entwicklung"). Das wollen weder die Kinder noch ihr selbst.
Homogene Gruppen fördern die Entwicklung -> ja. Aber es ist nur ein Kriterium unter vielen. Spaß, Abwechslung (auch in der Zusammensetzung der Teams) und Soziales (z.B. Freundschaften) fördern die Entwicklung auch.
Und wenn ihr das nicht berücksichtigt hören nicht nur die "Schlechten" sondern auch die "Guten" auf - kenne da einige Beispiele auch von "Guten".
Wir sind nicht in der Bundesliga und selbst dort sind die verschiedenen Trainingsgruppen nicht förderlich - fragt mal bei den Spielern nach, die nicht mehr mit der Mannschaft trainieren dürfen.
Glaubt ihr, das klappt?
Nein.
Gennemer89 : Jahrgang 2019 und 2020 - wenn ich dein 89 als Jahrgang nehme, warst du wahrscheinlich in dem Alter noch nicht auf dem Fußballplatz oder Bolzplatz. Gebt den Kindern Zeit!! und lasst sie spielen.
Habt ihr eine Idee, welche Übung oder Vereinfachung auf dem Spielfeld für diese Kinder förderlicher wäre?
kleinerer Ball oder Gummiball - den bekommen sie weiter
BFV Fußballjournal 2025/26 des Bezirk Schwaben - Seite 29
Die Vereine machen einen sehr guten Job! Die Infrastruktur (z.B. Tore) sind kaum noch ein Thema.
Jahrgang 2016, d.h. er hat bereits E-Jugend gespielt. Was für ein Jahrgang war der andere gute Spieler (2014)?
Auch wenn die 2 sehr gut waren und miteinander konnten, muss es da noch andere geben, die entweder Fußball spielen können oder sozial wertvoll sind, weil das in diesem Alter sicher nicht nur vom Training abhängt, ob jemand Lust hat oder nicht. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass man ein Training so schlecht machen kann, dass ein 8/9-jähriger sich im Training "langweilt" - wenn er sonst außerhalb immer den Ball dabei hat.
Was machst du jetzt?
Zuschauen und beobachten, was dein Sohn macht und will.
Was macht dein Sohn?
Entweder er liebt den Fußball über alles, dann kann er jetzt allein ein Team anführen. Er übernimmt noch mehr Verantwortung (fußballspezifisch oder sozial) und entwickelt sich zu einem Fußballer. Dann wird er dich auch nerven mit Zusatztraining (evtl. bei einer Fußballschule oder im Wohn- und Schlafzimmer
) und Probetrainings bei Leistungsvereinen. Macht er das nicht, spielt er einfach Fußball mit Freunden oder sucht sich eine andere Sportart.
Tolle Abwechslung... immerhin hat man an Spieltag 4 und 5 andere Gegner als an 1,2,3 und 6...
Das glaub ich nicht.
Ich kenne 4er Gruppen mit 6 Spieltagen, aber da kommt man nur 2x gegeneinander (Heim- und Auswärtsspiel).
A-B
B-A
A-C
C-A
A-D
D-A
Das kann ich auch finden. Dein Beispiel kann ich nicht finden.
Also bis einschließlich F kein TW und dann im Ligabetrieb E direkt auf 6+1?
Fußball 5 ist 4+1 (4 Feldspieler + 1 Torwart).
G-Jugend: Fußball 3 (Festival)
F-Jugend: Fußball 3 und Fußball 5 (jeweils Festival)
E-Jugend: Fußball 5 (Festival) und Fußball 7 (Liga)
Ich fand den Modus eigentlich ganz gut.
Zur damaligen Zeit auf jeden Fall. Aber bei Stationen mit Einwurf und Kopfball kann ich heute nur noch den Kopf schütteln. Und im Festivalbetrieb, wenn alle spielen, brauche ich die Stationen nicht mehr.
Das sieht man daran, dass die "Stärkeren" idR im 4+1 eingesetzt werden, nicht/weniger im 3x3 daneben und es bei "engen Spielen" zu weniger Wechseln kommt, auch schon im F und G Bereich.
Mein Fehler. Das hatte ich ausgeblendet. Bei uns gibt es Festivals und alle spielen die gleiche Spielform - das ist in den Verbänden mit Nebenspielfeld allerdings nicht der Fall. Somit verstehe ich das Argument nun.
