Beiträge von let1612

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Das sind unsere Regeln für das Eindribbeln/Einpassen:

    - Bei allen Spielfortsetzungen (außer Penalty/Strafstoß) wird das Spiel durch Einkicken oder Eindribbeln außerhalb der 6m-Schusszone bzw. der Torzone fortgesetzt. Ein Tor kann erst ab dem zweiten Kontakt (auch durch den gleichen Spieler möglich) erzielt werden.

    Bei Spielen auf zwei Tore wird die Ecke von der Torlinie/Seitenlinie ausgeführt.

    Bei Spielen auf vier Tore wird die Ecke von der Torschusszone/Seitenlinie ausgeführt.

    Nach einem Seitenaus ist der Einkick durch einen Flachpass auszuführen.

    - Bei allen Spielfortsetzungen (außer Penalty) müssen die Spieler/-innen der gegnerischen Mannschaft mindestens drei Meter vom Ball entfernt sein.


    Da kann ich mir die obigen Vermutungen nicht vorstellen. Jeden Ball nach vorne prügeln können sie ja heute schon - ist übrigens eine Einwurfvariante unserer 1. Herrenmannschaft. Einwerfer wirft einen Mitspieler an und der haut den Ball Volley nach vorne.

    "Wallace und Norton (2014) analysierten anhand der Auswertung der Daten verschiedener Teilbereiche der Endspiele der Fußball Weltmeisterschaften 1966 bis 2010, die Entwicklung und den Ist-Zustand des Spiels, um mögliche Voraussagen für

    die Entwicklung in der Zukunft des Fußballsports treffen zu können. So stellten sie fest, dass die Nettospielzeit, das bedeutet die Zeit, in der der Ball im Spiel ist, signifikant von 64,23 Prozent auf 53,66 Prozent gesunken ist. Dem Trend, dass es zu immer mehr Unterbrechungen während eines Spiels kommt, folgend, würde die berechnete Nettospielzeit eines Fußballspiels im Jahr 2030 lediglich noch 48,47 Prozent betragen."

    Quelle: Entwicklung und Veränderung physischer Belastungsparameter während einer Halbsaison im professionellen Fußball; Seite 9

    Angst davor haben den Gegner im Deckungsschatten stehen zu lassen.

    sehr interessant eure Diskussion - Danke.


    Ich habe mir einen Punkt heraus gegriffen, weil das aus meiner Sicht keine Angst, sondern Sozialisation im Kinder- und Jugendbereich ist und aus meiner Sicht nicht sein müsste. Ich höre immer wieder: stelle dich zwischen eigenes Tor und Gegenspieler; gehe hinter den Stürmer; hinter dir steht jemand usw.


    Das ist aus meiner Sicht ein Verhalten, wie das "Abtrainieren" der Ballorientierung im Kinderbereich und im Jugend- und Erwachsenenbereich muss ich es wieder "antrainieren".


    D.h. auch Kindertrainer können bei eurer Diskussion etwas lernen. Danke.

    Andere Idee: schafft freie Räume in die man sich freilaufen kann.

    Beispiele:

    - Basketball: unter dem Korb - darf man sich nur zeitlich begrenzt aufhalten

    - Eishockey: in das letzte Drittel darf man erst, wenn der Puck drin ist

    Übertragen auf den Fußball:

    z.B. freier Raum vor dem Tor (ist gleich Torabschluss dabei); freier Raum auf den Außenbahnen (sind gleich Flanken mit dabei) usw.

    Ein Endzonenspiel führt oft zu wenigen Pässen und vielen Spielern, die sich "umsonst freilaufen" (siehe American Football). Noch dazu nimmt man eine Endzone eher um Dribbling zu üben und eine Endzone hat keine Folgeaktivität.

    Ich warne davor Kinder und euch selbst immer optimieren zu wollen ("geht keine Zeit verloren"; "fördert die Entwicklung"). Das wollen weder die Kinder noch ihr selbst.

    Homogene Gruppen fördern die Entwicklung -> ja. Aber es ist nur ein Kriterium unter vielen. Spaß, Abwechslung (auch in der Zusammensetzung der Teams) und Soziales (z.B. Freundschaften) fördern die Entwicklung auch.

    Und wenn ihr das nicht berücksichtigt hören nicht nur die "Schlechten" sondern auch die "Guten" auf - kenne da einige Beispiele auch von "Guten".

    Wir sind nicht in der Bundesliga und selbst dort sind die verschiedenen Trainingsgruppen nicht förderlich - fragt mal bei den Spielern nach, die nicht mehr mit der Mannschaft trainieren dürfen.

    Jahrgang 2016, d.h. er hat bereits E-Jugend gespielt. Was für ein Jahrgang war der andere gute Spieler (2014)?

    Auch wenn die 2 sehr gut waren und miteinander konnten, muss es da noch andere geben, die entweder Fußball spielen können oder sozial wertvoll sind, weil das in diesem Alter sicher nicht nur vom Training abhängt, ob jemand Lust hat oder nicht. Ich kann mir auch gar nicht vorstellen, dass man ein Training so schlecht machen kann, dass ein 8/9-jähriger sich im Training "langweilt" - wenn er sonst außerhalb immer den Ball dabei hat.

    Was machst du jetzt?

    Zuschauen und beobachten, was dein Sohn macht und will.

    Was macht dein Sohn?

    Entweder er liebt den Fußball über alles, dann kann er jetzt allein ein Team anführen. Er übernimmt noch mehr Verantwortung (fußballspezifisch oder sozial) und entwickelt sich zu einem Fußballer. Dann wird er dich auch nerven mit Zusatztraining (evtl. bei einer Fußballschule oder im Wohn- und Schlafzimmer ;) ) und Probetrainings bei Leistungsvereinen. Macht er das nicht, spielt er einfach Fußball mit Freunden oder sucht sich eine andere Sportart.

    Tolle Abwechslung... immerhin hat man an Spieltag 4 und 5 andere Gegner als an 1,2,3 und 6...

    Das glaub ich nicht.

    Ich kenne 4er Gruppen mit 6 Spieltagen, aber da kommt man nur 2x gegeneinander (Heim- und Auswärtsspiel).

    A-B

    B-A

    A-C

    C-A

    A-D

    D-A

    Das kann ich auch finden. Dein Beispiel kann ich nicht finden.