Ich finde interessant, dass offenbar 54% der späteren Profis NICHT zuvor in einem Stützpunkt gespielt haben, also offenbar nicht als große Talente erkannt wurden. Kann natürlich auch damit zu tun haben, dass es den Stützpunkt erst ab D-Jugend gibt und manche Spieler dann bereits im NLZ spielen oder zur U12 dorthin wechseln.
Dass 87% der Nationalspielerinnen zuvor im Stützpunkt gespielt haben, verwundert mich im Gegensatz nicht: Es gibt deutlich weniger fußballspielende Mädchen/Frauen. Beispiel: unter 100 Mädchen finde ich einfacher die zehn talentiertesten Spielerinnen also unter 1000 Jungen die zehn talentiertesten Spieler. Und unterm Strich gibt es dann aus 800.000 Frauen 22 Nationalspielerinnen, während es aus 4.500.000 Spielern auch 22 Nationalspieler gibt. Damit will ich nicht sagen, dass der Weg zur Nationalspielerin einfacher ist, aber meldet man heute einen Jungen oder ein Mädchen im Fußballverein an, hat das Mädchen nur 1/5 der Konkurrenz, um zur Spitze zu kommen.

