Beiträge von Charles De Goal

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    Ich finde interessant, dass offenbar 54% der späteren Profis NICHT zuvor in einem Stützpunkt gespielt haben, also offenbar nicht als große Talente erkannt wurden. Kann natürlich auch damit zu tun haben, dass es den Stützpunkt erst ab D-Jugend gibt und manche Spieler dann bereits im NLZ spielen oder zur U12 dorthin wechseln.


    Dass 87% der Nationalspielerinnen zuvor im Stützpunkt gespielt haben, verwundert mich im Gegensatz nicht: Es gibt deutlich weniger fußballspielende Mädchen/Frauen. Beispiel: unter 100 Mädchen finde ich einfacher die zehn talentiertesten Spielerinnen also unter 1000 Jungen die zehn talentiertesten Spieler. Und unterm Strich gibt es dann aus 800.000 Frauen 22 Nationalspielerinnen, während es aus 4.500.000 Spielern auch 22 Nationalspieler gibt. Damit will ich nicht sagen, dass der Weg zur Nationalspielerin einfacher ist, aber meldet man heute einen Jungen oder ein Mädchen im Fußballverein an, hat das Mädchen nur 1/5 der Konkurrenz, um zur Spitze zu kommen.

    Moralische Frage: Ihr seid Vorstand eines Vereins, dessen Seniorenmannschaft ein Spiel gewinnt, allerdings spielen drei nicht-spielberechtigte Spieler auf falsche Pässe, zwei davon sind sogar am spielentscheidenden Tor in der letzten Minute beteiligt (Vorlage + Tor). Dem Gegner hat man damit vermutlich die ganze Saison versaut (Tabellenführung verspielt). Was würdet ihr nun machen?


    Ich bin erstmal verärgert, überhaupt in einer solchen Situation zu sein. :cursing:

    Im Prinzip richtig. Du begibst Dich aber in eine schwierige Lage, wenn Du Deine Entscheidungen immer begründest. Ich finde nicht, dass Du Deine Entscheidungen vor den Spielern oder Eltern grundsätzlich rechtfertigen musst.

    Ich bin auch ein großer Fan von sachlicher Betrachtung und objektiven Begründungen (z.B. Trainingsbeteiligung oder Fitnesszustand, je höher/älter, desto mehr auch Leistung).


    Aber es gibt Situationen, in denen ist es mit Fakten und statistischen Begründungen nicht geht. Nominiere ich den Kader immer transparent nach Trainingsbeteiligung und dann muss ich mal subjektiv entscheiden, wirkt es unglaubwürdig. Habe ich schon erlebt: faule Spieler kommen zum Training und hängen sich nicht rein - sagen dann "aber ich war doch dreimal beim Training". Und dann sitzt man da und muss überlegen, ob diese Spieler wirklich mitkommen sollten, obwohl andere besser/motivierter (aber vielleicht nur zweimal) trainiert haben.


    Deshalb der Mittelweg: viel Kommunikation und die objektiven Begründungen nur zur Unterstützung nehmen, niemals die Beteiligungsliste einer Woche als Kaderliste für das Spiel weitergeben.

    Ich finde es eben schade, dass es solche Trainer gibt, die auf Biegen und Brechen nur mit den besten Spielern spielen wollen, statt die "Gelegenheit" zu nutzen, um den schwächeren Spielern mal deutlich mehr Spielzeit gewähren zu können. Leider spielt wohl das Ergebnis eine größere Rolle als die Einsatzzeiten aller seiner Spieler.

    Ich hatte vergangene Woche einen ähnlichen Fall wie Charles De Goal , gegnerischer Trainer wollte das Spiel verschieben, weil "mir fehlen 4 Spieler". Hab auf deren Kaderliste geschaut - 21 Kinder gemeldet, also Nachricht an ihn, dass er doch auch ohne 4 ausreichend für 9vs9 haben müsste. Antwort: "Aber es sind 4 gute die mir fehlen!" Er kam dann am Ende mit 9 Startern plus 6 Ersatzspielern an. U12, absoluter Breitensport .. aber gewinnen müssen um jeden Preis. ?(

    Ich glaube, dass da Ehrlichkeit am besten funktioniert.


    Ich habe bei unserer D-Jugend mitbekommen, dass ein gegnerischer Trainer das Spiel verlegen wollte und hat einen eigenen Terminkonflikt als Grund angegeben. Irgendwie - ich weiß nicht genau warum - wurde dann aber am ursprünglichen Termin gespielt, der Trainer konnte und beim Gegner fehlten im Gegensatz zum Hinspiel Spieler, einer war mit Krücken am Platz und drei andere waren laut Eltern am Platz krank. Kam raus: Spiel sollte verlegt werden, weil eben vier wichtige Spieler fehlten. Spiel endete dann deutlich, obwohl unser Trainer später komplett durchtauschte und mit einem weniger spielte.


    Er sagte dann aber völlig zu Recht: Hätte der uns offen und ehrlich gesagt, dass ihm die Spieler fehlen, hätten wir doch verlegt, damit auch ein vernünftiges Spiel zu Stande kommt. Oder er hätte aus der D2 ein paar Spieler geliehen, um auf Augenhöhe zu spielen.


    Aber dieses verlegen und Ausreden erfinden führt doch zu nichts.

    Sollen wir uns verbiegen und alles mögliche versuchen, damit wir in 5-6 Wochen einen Termin finden, an dem es dem Gegner dann endlich mal behagt, bei uns anzutreten?

    Gerade nicht. Ich finde es eben schade, dass es solche Trainer gibt, die auf Biegen und Brechen nur mit den besten Spielern spielen wollen, statt die "Gelegenheit" zu nutzen, um den schwächeren Spielern mal deutlich mehr Spielzeit gewähren zu können. Leider spielt wohl das Ergebnis eine größere Rolle als die Einsatzzeiten aller seiner Spieler.

    Ihr seid ja eher die Leidtragenden in einem solchen Dilemma, verursacht vom Gegner.

    Hab ich falsch verstanden. Es klang für mich beim lesen so, als wäre ich in deinen Augen der Schuldige. :wacko:

    Wie ich hier lese, habt Ihr das Spiel am grünen Tisch gewonnen :thumbup: . Das ist doch das wichtigste, Punkte.

    Mit Sicherheit geht es mir nicht um Punkte, aber die ganze Art und Weise läuft so nicht. Man kann doch nicht morgens vor dem Spiel um eine Verlegung bitten, weil einem drei Spieler ausfallen (Hinspiel-Kader: 17 Spieler) und dann sogar noch einen angebotenen Ausweich-Termin ablehnen. Wenn man spielen will, kommt man auch mit den verbliebenen 14 Spielern. Und wenn man spielen will, kommt man auch zum Ausweich-Termin mit dem Co-Trainer, wenn der Chef-Trainer im Urlaub ist. Wenn ich keine Zusage treffen kann, dass wir in vier Wochen mitten in der Woche spielen können (bzw. wir Platz auf der Anlage haben) und dann das ganze Spiel dann andersrum laufen würde, lasse ich mich nun mal nicht darauf ein.

    Nichtantritt Gegner; das Schlimmste, was passieren kann.

    Wenn der Gegner aber nicht allzu viel dafür tut, ein Spiel zu ermöglichen, kann man ihm nicht helfen. Sollen wir uns verbiegen und alles mögliche versuchen, damit wir in 5-6 Wochen einen Termin finden, an dem es dem Gegner dann endlich mal behagt, bei uns anzutreten? Da kann ich mir auch ein Freundschaftsspiel ohne Stress suchen, immerhin haben wir seit Juli bereits 37 Spiele gemacht und da kommt es jetzt auf das eine Spiel nun wirklich nicht an.

    Danke für eure schnellen Meinungen: Ich habe dem Gegner angeboten, kurzfristig am spielfreien Samstag zu spielen, dann könnte auch deren C-Jugend aushelfen (die heute leider zeitgleich spielt). Kommt aber nicht in Frage, da deren Trainer morgen in den Urlaub fliegt.


    Ihr Wunsch ist es nun, in 3 Wochen das Spiel nachzuholen. Ich werde das nun mit dem Staffelleiter besprechen, das ist auf jeden Fall zu unserem Nachteil und mehr als unglücklich, da wir dann auch wieder im normalen Spielbetrieb sind und C- und A-Jugend am Tag davor und danach spielen.


    Diesen ganzen Stress hätte man jetzt nicht, wenn der Verband die Corona-Regeln klar formulieren würde, dann wäre es halt Fakt, dass das Spiel verlegt werden MUSS. So muss ich als Trainer entscheiden, wie schwerwiegend die Fälle beim Gegner sind und ob wir das mitmachen oder nicht. Ätzend. ||


    Vorläufiges Resumee: Gegner kann am von uns vorgeschlagenen Ersatztermin nicht und wir in 4 Wochen nicht. Somit wird wohl gar nicht gespielt und es wird eine Spielwertung zu unseren Gunsten geben. Das ist natürlich schade für alle Beteiligten, aber wir sind ja nun nicht in der Bringschuld. Der Jugendleiter vom Gegner findet es unsportlich und versteht es nicht, aber man kann einfach nicht rechten Gewissens ein Spiel zum eigenen Nachteil verlegen. Zumal der Grund für die Absage unseres vorgeschlagenen Ersatztermins "der Trainer fährt in den Urlaub" ist, da könnte ja nun auch der Co-Trainer, gleichzeitig Jugendleiter, mitfahren. Also zum Spiel, nicht in den Urlaub. ^^

    zu unserem Nachteil zuzustimmen

    Welcher Nachteil wäre das konkret? Im Mai bei schönerem Wetter zu spielen? Coronafälle halte ich angesichts der sehr ansteckenden Variante für nicht so unwahrscheinlich. Wenn sie natürlich nächste Woche wieder kicken können, dann gibt es Grund zur Argwohn. Ist es der gleiche Verein?

    Also das ist ein anderer Verein.

    Aber unser Nachteil ist, dass einer unserer Spieler (nicht gerade unwichtig) nächste Woche operiert wird (nach einem Armbruch in der Hinrunde) und dann für den Rest der Saison ausfällt. Natürlich sollte das heute eine Art "Abschiedsspiel" für ihn sein, das wollen wir ihn auch nicht nehmen.

    Spontane Frage (B1-Kreisliga A Aufstiegsrunde): würdet ihr 20 Stunden vor Anpfiff einer Spielverlegung wegen drei Corona-Fällen beim Gegner zustimmen? Unsere aktuelle Regelung im Verband besagt, dass mindestens 50% der gegnerischen Mannschaft ausfallen müssten für eine Verlegung.


    Ich tue mich wirklich schwer, eine Corona-Situation aus der Ferne zu beurteilen und dem dann aus reiner Nettigkeit und zu unserem Nachteil zuzustimmen. Es gibt Regeln und an denen möchte ich mich auf jeden Fall orientieren, Corona ist schon so schwer genug zu beurteilen. Eine Verlegung wäre bei nur 3 Fällen dann nicht vom Verband vorgenommen, sondern von uns als Verein. Wenn das also nicht stimmen würde (wer sich erinnert, die Erfahrung habe ich in dieser Saison schon gemacht), ist es Pech für uns, denn Nachweise müssten nicht erbracht werden. Dazu ist durch weitere Nachholspiele auf dem Platz und für uns nur eine Verlegung auf Mitte Mai möglich.


    Gerne zeitnahe Antworten, Entscheidung muss bis morgen früh getroffen werden.

    na sag ich ja: selber schuld... auch beim Fußball könnte ja der SR etwas eher kommen und sich gemeinsam mit dem Trainer jedes Kind zeigen lassen. Es stellen sich alle auf, der SR ruft auf, der Spieler meldet sich und wird geprüft. Wer fertig ist, geht sich weiter einspielen und wer am Ende noch da steht hat keinen Pass...

    So wurde es ja jahrzehntelang gemacht und nun digitalisiert. Wobei der Schiedsrichter immer noch in der Lage ist, die Angaben im DFBnet persönlich und direkt zu überprüfen.

    Ja eben! Es ist doch nach wie vor noch genau so möglich, nur dass statt der Pässe ein Handy in der Hand gehalten wird. Macht aber einfach keiner mehr. Verwunderlich, dass das im Zuge der Digitalisierung offenbar auch einfach wegfällt, der Grund dafür hat sich mir nie erschlossen.

    Ich kenne es vom Volleyball so, dass a) Passmappen zur Einsicht immer auf dem SR-Pult liegen und b) es immer vor jedem Spiel eine Passkontrolle durch den SR gibt.

    Beim Basketball ist es bei uns so, dass die Passmappe vor dem Spiel auf dem Anschreibetisch liegt. Der Schiedsrichter prüft jeden Spieler (man kennt sich aber meist auch, die Teams sind bekanntlich kleiner und es gibt deutlich weniger Mannschaften und weniger Fluktuation).

    Dazu können beide Trainer/Teams die Mappen durchblättern und das selbst prüfen. Aber das ist bei 5+7 Spielern in einer Sporthalle (bei zwei Schiedsrichtern und drei Anschreibern) sicher einfacher zu machen als bei 11+7 Spielern auf einer offenen Anlage (bei nur einem Schiedsrichter).

    Also ich glaube, wer Vorher bei den Pässen betrogen hat, wird es jetzt immer noch tun. Ob es Trainerkollegen auf die schiefe Bahn verleitet, vermag ich nicht zu beurteilen. Nach allem, was ich so mitbekomme, sind das immer noch die gleichen, die aus den gleichen Gründen Spieler auf falsche Pässe spielen lassen (keine Spielberechtigung, eigentlich festgespielt, zu alt, zu jung).


    Bei uns im Kreis wird ausnahmslos beanstandet, ob Fotos geupdatet werden müssen und die werden auch einmal im Jahr vom Staffelleiter geprüft. Somit kann da kein B-Jugendlicher mit einem F-Jugend-Foto rumlaufen.


    Ich muss sagen, dass ich als Schiedsrichter nur stichprobenartig prüfe, ob das passt. Ich merke mir bei ein paar Spielern markante Äußerlichkeiten und Gesichtszüge und schaue, ob ich sie im Spiel mit der entsprechenden Nummer wiedererkenne.

    Welche Uhr von Decathlon ist es?


    Da wir in der F-Jugend ohne Schiedsrichter spielen, benötigt man als Trainer schon einen Zeitmesser. Deswegen auch gerne einen Countdown, damit man ein akkustisches Signal erhält, wenn das Spiel zu Ende ist. Handy will ich nicht ständig aus der Tasche holen. Außerdem habe ich während des Spiels ein ganz schlechtes Zeitgefühl und damit die Auswechselungen einigermaßen gleichmäßig verteilt sind, benötige ich dann auch die Spielzeit.

    Also die Uhr vom Decathlon hat genau das. Countdown für eine Halbzeit gut einzustellen . Sportuhr W200 S | KALENJI | DECATHLON

    Diese Uhr kann ich auch nur wärmstens empfehlen. Das Vorgängermodell hat mich viele Jahre lang als Schiedsrichter und Trainer begleitet, bis ich meine erste Smartwatch (mit den gleichen Funktionen + Pulsmesser und Schrittzähler) hatte. Die ist für mich natürlich jetzt sehr praktisch, wenn es sie nicht geben würde, wäre die von Decathlon meine erste Wahl. Ist auch ein top Geburtstagsgeschenk für Co-Trainer, auch dafür habe ich sie schon genutzt. ^^

    Das ist wahrscheinlich von Verband zu Verband unterschiedlich, aber wir hatten im FLVW ein paar Fragen zur Trainingslehre (dazu unbedingt die Inhalte aus dem Lehrgang wiederholen). Dazu gab es eine Spielsituation zu analysieren, zu der man dann auch direkt ein Training planen musste. Anschließend noch eine soziale Fragestellung, wie man ein bestimmtes Problem in Verein oder in der Mannschaft lösen kann.

    Dann kommt bald der größere Verein auf ihn zu und meldet abschließend eine dritte D-Jugend an

    also ich weiß nicht, in welchem kreis zu trainierst.
    Aber in meinem Fußball-Provinz Bundesland ist das sehr realitätsfern, da die großen Vereine maximal 2 Jugendmannschaften pro Jugendbereich haben. Junger und alter jahrgang in der regel getrennt.

    auch scheint deine persönliche erfahrung mit sowas sehr negativ ausgefallen zu sein. da kenn ich es anders und weiß auch, dass mein verein in der vergangenheit anders damit umgegangen ist

    Meine Erfahrung ist die gleiche wie die von -Nils-. Aus unserer C-Jugend sind nun schon 5 Spieler in den Nachwuchsteams eines Drittligisten gewechselt und die spielen dort zum Teil in der C3. Es gibt im Umkreis noch weitere Vereine, die Spieler "bunkern" und zum Teil vier (!) D-Jugenden haben - auch dort laufen dann Spieler rum, die mal bei uns waren. Und genau das sind dann die Vereine, die mit der ersten Mannschaft höherklassig spielen und einen "Unterbau" haben wollen.


    Also es gibt da offenbar verschiedene Herangehensweisen in unterschiedlichen Regionen, da muss man natürlich auch die unterschiedliche Einordnung des Stützpunktes verstehen. Wenn es in wessen Region auch immer eben nicht so läuft wie bei Nils und mir, dann kann derjenige die Situation eben nicht beurteilen.


    Wenn im Frühjahr die Emails kommen und fünf Spieler aufgelistet sind, die mal irgendwann im Stützpunkt waren und irgendwo zum Probetraining eingeladen werden und davon vier gehen und man nicht weiß, ob man nächste Saison 11er oder 9er spielt oder einen neuen Verein in die JSG holen muss. Dann wird man das sicherlich auch anders sehen - Entwicklung der Spieler und gute Absichten des DFB in allen Ehren.

    aber mal eine dumme frage: Wenn man von B auf B+ will, braucht man die erfahrungsstufen?
    Laut der DFB-Website ist das nicht nötig?


    Ab 01.01.2022

    • die gültige B Lizenz,
    • der Nachweis der B Lizenz-Gesamtnote von mindestens 9 Punkten (für Prüfungen vor dem 1.1.2013) oder der Nachweis der B Lizenz-Gesamtnote von mindestens 10 Punkten (für Prüfungen ab dem 1.1.2013) und
    • der Nachweis über mindestens zwei volle Jahre Tätigkeit als Trainer im Juniorinnen oder Juniorenbereich, davon eine mindestens einjährige Tätigkeit als Trainer seit Beginn der B Lizenz-Ausbildung
      • als Cheftrainer einer Juniorenmannschaft ab der U 12 mindestens in der zweithöchsten Landesspielklasse,
      • als Cheftrainer einer Juniorinnenmannschaft ab der U 12 der höchsten Landesspielklasse,
      • als Cheftrainer einer Juniorenmannschaft ab der U 9 bis U 11 in einem Verein mit Leistungszentrum,
      • als Assistenztrainer einer Juniorenmannschaft ab der U 12 im Leistungszentrum eines Vereins oder
      • als DFB-Stützpunkttrainer (auf Probe)
    • der Nachweis über die vertragliche Grundlage für eine praktische Tätigkeit als Trainer einer Mannschaft oder Trainingsgruppe in einem der oben genannten Bereiche (oder vergleichbar) für die Dauer der Ausbildung.

    Es geht eigentlich um dieses Punktesystem, mettigel sagte, dass da in der ersten Bewerbungsphase 42 Punkte notwendig waren. Und die erreicht man wie hier von mir beschrieben:

    Auf der Seite zur Bewerbung gibt es das Aufnahmeprüfverfahren, das ist gemeint!

    Ist bei euch denn von vornherein eine klare Hierachie (C1<C2<C3) besprochen worden?


    Für den Fortbestand deiner Mannschaft bzw. überhaupt die Spielfähigkeit wäre wahrscheinlich gut, dass nicht ständig Spieler woanders hingeholt oder ausgeliehen werden.

    Das gehört für mich untrennbar zum Wettkampf dazu und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das auch noch in Pflichtspielen aufzugeben.

    Wenn du es Dir aussuchen kannst (Freundschaftsspiele) spielst du mit Dritteln. Aber für Dich dürfen im Wettkampf nur Hälften gespielt werden. Das verstehe ich nicht ganz?

    Kann man aber schon verstehen, wenn man es will! Im Wettkampf sollte der Fußball sich ruhig an seinen eigentlichen Regeln orientieren.


    Denn Freundschafts- und Testspiele sind für mich eine Trainingseinheit mit Gegner. Pflichtspiele nicht. Kommt natürlich auf die Mannschaft, das Alter und den Wettbewerb an. Aber in der A-Jugend-Landesliga (kurz vor dem Übergang in den Seniorenbereich) muss ich nicht drei Drittel spielen, während das in der D-Jugend-Kreisliga deutlich mehr Sinn machen würde. Irgendwo muss das dann schon in die richtige Bahn gelenkt werden.

    Bei der ersten Bewerbungsphase im Herbst brauchte man 42 Erfahrungspunkte für die B+ Lizenz, habe ich gehört.

    Mal gucken, wie viele Punkte man jetzt braucht.

    Also 6 Jahre Co-Trainer erste Bundesliga oder U-Nationalmannschaft, 6 Jahre Trainer im NLZ oder 9 Jahre Co-Trainer im NLZ. Oder 9 Jahre Bundesliga-Profi oder 85 Länderspiele oder 20 Saison Regionalliga.


    Ein Master/Diplom würde die Anforderungen um 2-4 Jahre senken.


    Natürlich sind die Punkte kombinierbar:

    3 Jahre Bundesliga, 3 Jahre Regionalliga, abgeschlossenes Master-Studium und 3 Jahre Jugendtrainer reichen ja schon für eine B+-Lizenz! 8o

    Ja dann hoffe ich beim DFB sitzen mehr zukunftsgerichtete Leute.

    Und damit das wieder einen Bezug zum Freude Thread hat.

    Ich habe am Wochenende mit meiner D-Jugend auf Grossfeld gegen eine C-Jugend gespielt. Die Jungs haben richtig Bock auf den 11er Fussball. Das mache ich während der Saison 2-3 Mal. So konnte ich im Gegensatz zum normalen D noch Mal 205 Minuten mehr auf alle Spieler aufteilen. Mein Kader hat mittlerweile auch 17 Spieler.

    Ich finde die hier vorgestellten Informationen interessant und bin auch ein großer Fan von viel Spielzeit. Habe meine Freundschaftsspiele in D-Jugend (3x25 Minuten) und C-/B-Jugend (3x30 Minuten) aufgebläht und allen Spielern zwei Drittel zugesagt. Das darf natürlich auch jeder mit dem Gegner in seinen Freundschaftsspielen frei verhandeln (allerdings gibt es da natürlich eine Obergrenze in manchen Verbänden). Das macht leider auch nicht jeder so mit - verständlich, weil nicht jeder immer einen vollen Kader hat.


    Allerdings gibt es bestimmte Dinge, die den Fußball ausmachen. Das sind zum Beispiel die größtenteils gleichen Regeln von jung bis alt und natürlich auch ein Spiel mit zwei Halbzeiten. Das gehört für mich untrennbar zum Wettkampf dazu und ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das auch noch in Pflichtspielen aufzugeben. Das ist übrigens in allen Sportarten so: Jugendbasketball, Handball, Eishockey und Hockey orientieren sich schon auf der Aufteilung des Spiels (Halbzeiten, Drittel, Viertel), aber nicht zwingend an der Dauer.