Beiträge von Trainer E

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    Teilweise haben sicher beide Sichtweisen Ihre Berechtigung. Manche Dinge hält man nicht auf.

    So merkt manch relativ begabter Fußballer, das er an der Playse ein Superbegabter Zocker bei Fifa ist, und macht lieber da Karriere, weil man da so geile Ultimate Teams machen kann.

    Wir sagen den Kindern dann das man das reale nicht ins virtuelle übertragen kann/soll (in anderen , kindgerechten Worten)

    Warum Transportieren wir aber nicht einen Teil des virtuellen ins Reale. Wenn Kids auf FutCards abfahren, kriegen die eben welche. Ausgedruckt nach der Saison und mit Ihrem NAmen und Bild. Die Werte können Sie über der Saison im Training bestimmen. (sollte man auch kindgerecht -bewerten- ). Im Ultimate Team spielen Sie ja schon. Und das alles real. Das die Chemie da stimmt, da sorgen Sie aber bitte selbst mit für.

    Wenn Sie -epische Siege- feiern wollen und das im Status haben möchten, kriegen Sie dann eben ein Mannschaftsbild nach einem Turnier mit schriftzug -episches turnier-.

    Das komische ist, das es ansatzweise sogar funktioniert, aber kapitulieren vor dem Zeitgeist oder wie man es auch immer nennt, ist keine option

    Was mich wundert ist, das die Scouts bei den geschilderten Umständen, großes Talent und schwankenden Sichtungsleistungen, nicht einfach die Empfehlung abgeben: 1 Jahr abwarten und im Heimatverein weiterentwicklen lassen. Das ist in dem Alter durchaus üblich, das diese Empfehlung abgegeben wird, und nach einem Jahr wird dann nochmal geschaut. Normalerweise verfallen die nicht in das Muster der überschwänglichen Begeisterung und sind sich nach schwachen Auftritten unsicher. Die Scouts haben üblicherweise schon die Erfahrung(und auch den Auftrag) das schnell zu bewerten und geben dann eine Empfehlung ab.

    Er hatte Trainingseinheiten, da hat er dominiert, die Begeisterung der Scouts war offensichtlich und sie waren sehr überzeugt. Dann kam eine schwacher Spieltag und die Meinung schwankte wieder. Ich frage mich, ist das Talentförderung oder will man die aktuell stärksten, konstant gut spielenden Spieler?

    Das solltest Du die Scouts fragen. Ferndiagnosen sind wie gesagt schwierig.

    Bei NLZ wird üblicherweise schon auf Begabtenförderung geachtet. Bei -einigen- STP mehr auf Talentselektion (also die aktuell sichtbar stärksten, Anlagen und Begabungen werden auch mal vernachlässigt)

    Kommt wahrscheinlich auch auf das NLZ an. MAnche haben eine klare -Entwicklungsphilosophie- (gleiche Spielzeit etc)mit niedriger Fluktuation. Andere müssen anscheinend daneben noch kurzfristige -Ergebnisse- liefern. Wobei die mit der klarer formulierten Entwicklungsphilosophie die ERgebnisse komischerweise auch bringen

    ... nochmal ergänzend, was ich gerade bei STP Spielern beobachtet habe, die eine hohe intrinsische Motivation hatten,

    dann aber mit Kommentar : Hat sich nicht entwickelt- irgendwann recht lapidar verabschiedet wurden.

    Instrinsische Motivation kann durch extrinsische Motivation zerstört werden. (Beispiel: das hobby zum beruf machen- kann das auch bewirken).

    Bezogen auf Kids ist das sehr vorsichtig zu händeln, wenn ich gerade diese Spieler nicht verlieren will, bzw. durch erwartungsdruck oder belohnungssysteme die intrinsische Motivation zerstöre.

    Bei den STP Trainern fehlt mir da teilweise das wissen.

    Beim NLZ sind solche Effekte und Faktoren durchaus bekannt.

    Das Selektionsprinzip ist ihm natürlich durchaus bewusst und wiegt schwer, somit kann ich mir nicht vorstellen, dass er dieses Druckgefühl in Zukunft so einfach abschalten kann. Ich stelle mir nun deshalb die Frage, ob ein Wechsel ins NLZ unter diesen Umständen zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt sinnvoll für ihn oder ob seine spielerische Entwicklung dadurch eher gehemmt wird.

    Generell mal zu Deinem Sohn, oder besser, zu Spielertypen wie Deinem Sohn. (denn ich kenne deinen Sohn gar nicht und eine Ferndiagnose steht mir deshalb gar nicht zu).

    Ich denke aus ein paar Jahren KIFU Erfahrung und ein bißchen Erfahrung und Einblick bei einem (gutgeführten) NLZ, sowie eigenen Erfahrungen beim STP mittlerweile folgendes.

    Der Spielertyp talentiert und sensibel wird oft falsch gesehen. Bei Kids, die z.b. in -wichtigen- (was ist wichtig?) Spielen

    Ihre Leistung nicht abrufen, wird oft der Stempel aufgedrückt- ist dem Druck nicht gewachsen. Auch beim Stützpunkt z.b.. Da sollte man doch mal konkret nachfragen: Welchem Druck?!? Selektionsdruck? Erwartungsdruck? Und wer bestimmt den -DRUCK-?

    Ein Guter Trainer läßt sicher kein KIND Druck verspüren. Aussagen wie: Damit müssen die umgehen können sind totaler SChwachsinn.

    Die Trainer müssen mit solchen Kids umgehen können. Oft sind grade die sensiblen die kreativen, die sich nur entfalten wenn Sie sich wohlfühlen. Wenn auf LEhrgängen neben der sozialen Kompetenz von Vermittlungskompetenz geredet wird, ist das alleine eine Frage wie ich meine Erwartung an ein solches Kind vermittle.

    Die Kinder sind oft mit hoher intrinsischer Motivation ausgestattet und scheitern selten an sich selbst, sondern kapitulieren bei zu hohen ERwartungen, und spielen Fehlervermeidungsfußball...

    Ein guter Trainer sollte das erkennen.

    Leider ist er trotz viel Talents manchmal dem Druck bei entscheidenden Spieltagen noch nicht so gewachsen und seine Leistung schwankt. Von sehr guter Leistung bis sehr schlechter Leistung haben wir alles gesehen. Den Scouts ist das natürlich auch nicht entgangen und so schwanken auch diese verständlicherweise und sind noch nicht vollständig von ihm überzeugt. Er wird jetzt noch ein paar Trainingseinheiten bekommen um sich zu beweisen

    Meine erste Wahl wäre ein Verein, in dem ein 9 jähriger keinem Druck gewachsen sein muß, und seine Leistung immer bringen kann, weil er befreit aufspielen kann.

    Bei den Worten DRUCK und 9 jährigen kriege ich immer Bauchschmerzen.

    Guter Plan. Ich finde allerdings, das mittlerweile zuviele Strömungen konträr laufen, die den KIFU wieder auf die richtige Bahn lenken wollen. Der Grundgedanke ist meist gleich und gut. Vllt. könnte man sich da zusammensetzen und die Reformwilligen bündeln mal Ideen und kommen auf einen gemeinsamen Nenner. (Dr. Lochmann Funino etc. etc.)

    Auch legen manche Ihr Augenmerk auf Struktur und streifen andere Bereiche, andere auf Trainingsinhalte/Spielbetrieb und streifen andere Inhalte.

    Die Diskussionen was denn nun der heilige Gral zur Reform des KIFU ist, wären dann auch ad acta gelegt.

    Dann mal -geballt- aufzutreten mit einem Kompetenzteam, wäre m.e. der richtige Weg. Es geht ja hoffentlich nur um Idealismus, jedenfalls fasse ich das so auf.

    Wenn ja auch Leute von der Basis eingebunden würden, wäre das ja eine schöne Sache. Vor allem vllt. LEute, die schon umsetzen, was man sich so vorstellt. Viel Erfolg Ralf K.

    Wenn es so läuft, das von oben nach unten umgesetzt wird, die basis nicht eingebunden wird, aber umsetzen soll,

    dann wird es scheitern. Die Multiplikatoren vergisst man leicht. Und die befinden sich nun mal an der Basis.

    Der DFB macht ja etliche Fehler, die einfach zu beheben wären. Die aber anscheinend gar nicht bekannt sind.

    Nur 1 Beispiel:

    Fängt bei den Rückmeldungen der STP an die Vereine der STP Spieler an und läßt sich fortsetzen. Stattdessen wird alles

    zentral geschult und das DFB Mobil mal rumgeschickt(finde ich ja gut), anstatt den Gedanken mit dem Nutzen des Vereins zu verbinden (STP Spieler hat diese und diese Defizite- mal demotraining) und sich darüber die Akzeptanz zu holen. Simpel aber effektiv.

    Solange sich aber beim STP noch die Auswahlspieler Eine Stunde gegenüberstehen und Endlos passübungen machen,

    ist eine grundsätzliche Reform wahrscheinlich doch der erste Schritt.

    Hi,

    das ist eine mehr als schwierige Aufgabe, als Jugendkoordinator hast Du aber demnächst einige Steuerungsmöglichkeiten,

    die du nutzen kannst und solltest. Was nicht oder schwer beeinflußbar ist, ist die Gruppendynamik in der Schule.

    Da werden immer wieder Kinder -verloren- gehen an andere Vereine.

    Ein Standing schaffst Du nicht von heute auf morgen.

    Mach klarer, wofür euer Verein steht. Schaffe Alleinstellungsmerkmale. Und das ist nicht -gute Jugendarbeit-. Das schreibt sich jeder Verein auf die Fahnen.

    Klar und strukturiert und öffentlichkeitswirksam(also simplifiziert ;) ).

    Das muß natürlich von allen umgesetzt werden. Das kann z.b. das Training nach H. Wein sein etc. etc. Wenn gute Kontakte zum Buli Verein bestehen, hol Dir einen Trainer, der mal bei euch ein Demotraining macht, gleichzeitig alle Trainer dabei, gleiches gilt für DFB Mobil etc. etc. . Hol Dir z.b. Exerlights und wenns nur für ne Demoeinheit ist wirb mit

    Torwarttraining (altersgerecht!!!) .... Trainerschulungen, Lizenzen, bei uns wird WErt auf Ausbildungsqualität gelegt etc. etc.

    Ich bin da sehr bei vangaalsnase muss ich sagen. Auf dem Niveau läuft doch nichts standartisiert ab?. Da ist das kurze schnelle Abspiel genauso ein Zeichen von spielintelligenz wie der mut ins dribbling zu gehen. Die richtigEntscheidung zu treffen ist der Unterschied. Das eine schliesst das andere doch nicht aus

    Wir haben intern schon überlegt ob es etwas bringen würde dieses unsportliche Verhalten zu melden, wird aber vermutlich aussichtslos sein.

    Doch bitte unbedingt tun!!!!

    So einer gehört nicht ins Training von Kindern!!! DAs ist ja Wertevermittlung der ganz anderen artX(X(X(

    vangaalsnase : Im Kinderbereich werden die Spieler hauptsächlich an ihren grundlegenden Fähigkeiten und Fertigkeiten in Bezug auf den Ball bewertet (siehe auch "Die erste Fußballentwicklungsstufe" bei Horst Wein) - Dribbling, Passspiel und Torschuss (Entscheidungen mit Ball bzw. ballnahe Entscheidungen). Vernachlässigt wird aus meiner Sicht ein ganz erheblicher Teil des Spiels - ballentfernte Entscheidungen (lasse ich mich zurückfallen, wenn ein Verteidiger mitgeht; sehe ich freie Räume und Optionen, wie der Ball dort hinkommen kann; öffne ich Räume für meine Mitspieler; stelle ich mich in den Dienst der Mannschaft; Spieler, die gedanklich immer mitspielen usw.).

    Nachdem das "ballnahe" gut zu trainieren ist (u.a. Wiederholungen) holen die "ballentfernten" Spieler die anderen ein und lösen sie in ihrer dominanten Rolle ab. Das Gefühl für das Spiel bzw. Instinkt ist aus meiner Sicht nicht so gut zu trainieren, wie die Fähig- und Fertigkeiten am Ball (noch dazu können diese von der Entwicklung abhängig sein: die Kinder sehen zwar den öffnenden Pass, wissen aber, dass sie diesen Flugball noch nicht spielen können (z.B. aufgrund ihrer Kraft) und verzichten darauf).

    Ich denke das, was Du Beschreibst, doch ganz gut zu Trainieren ist. Im Funino/ Formino werden ja auch Ballferne Entscheidungen wichtiger, je -weiter- man kommt. Jegliche Spielnahe Rondos, wie hier im Forum schon mehrfach beschrieben, sind ja -mehr oder weniger- Positionsspiele. Interessant im Bereich der Positionsspiele; und der von Dir angesprochenen Fähigkeit auch ballfern zu antizipieren.

    DEr Funino/Spielform ausgebildete Spieler ist in einer -unbekannten- Positionsspielform (z.b. 4gg.4 mit 3 Neutralen)

    sofort -zuhause- . Andere Spieler habe hier größere Probleme, situativ auch ballfern richtig zu entscheiden.

    Wie er das macht, verrät der Artikel nicht, sondern hält sich im Schweigen über die Magierkünste des Trainers aus einem normalveranlagten Kind ein Topspieler in 5 Monaten zu formen. Artikel kommt sicher gut an bei ambitionierten Eltern und der Verein kann sich wahrscheinlich über den Zulauf nicht beklagen.

    er sagt eben -nur- , das es es sich nicht um ein Toptalent handelt, das er in 5 Monaten an das Niveau heranführt.

    Er sagt aber nicht das es ein normal veranlagtes Kind ist. Es sind mit Sicherheit Kids, die schon die Anlagen mitbringen um ein hohes Niveau erreichen zu können. Wie schon geschrieben, die wesentlichen Attribute muß ein Kind schon mitbringen, ansonsten schafft es das auch auch nicht mit dem Pensum(oder es schafft schon das Pensum und die Intensität nicht).

    Es gibt auch Kids, die nicht als allgemein als Toptalente gesehen werden, weil Sie auch mehr als unzureichend ausgebildet sind, die aber alle Anlagen mitbringen. Hier wären wir wieder bei der Begabtenförderung anstatt selektion

    aktuell zu beobachtener Stärken. (das er Begabtenförderung betreibt, kann ich aber nicht beurteilen und auch nicht aus dem Artikel ersehen)

    Ich wundere mich doch, wie viele hier super Ergebnisse gegen Topklubs, NLz etc. abliefern können und wieviel davon berichtet wird. Meine ERfahrung aus 5 Spielen gg. solche Teams (AC Mailand, VFL Bochum etc.) im U9 / U10 Bereich (danach habe ich es gelassen) ist, das ich wir keine Chance hatten mit unserem Spiel. Die anderen Mannschaften bei diesen Turnieren, die es enger halten konnten (auch da gab es keine(!) die gewonnen hat), haben sich zum Teilzu 5 Leuten verbarrikadiert und die Bälle rausgekloppt auf den einen der vorne stehen blieb. Darin sehe ich aber keinen Mehrwert. Für uns war es lehrreich in der flachen Spieleröffnung ganz früh Druck zu kriegen etc. und den Respekt einiger dieser Teams.

    Echt? Im 4+1 habe ich mindestens 2 Blöcke. Wie gesagt aber auch mal 3 Blöcke bei einem Turnier. Einmal sollen alle mit. Aber mit 1 Auswechselspieler in der Halle?!? Meine Jungs sind im 4+1 nach spätestens 5 Minuten platt.

    Da brauche ich Mind. 4 Auswechselspieler. Sehe ich in der Halle auch als sinnvoll an, wenn man da 5 Minuten Vollgas gibt.

    DAs ist doch auch unstrittig. Es sollte optimalerweise, (grade bei der C Lizenz), aber nur eine Grundlage für eine weitere Fortbildung sein. Jedenfalls wenn man die Möglichkeit hat, und die Zeit dafür aufbringen kann.

    Jedenfalls sollte es, wenn man mal gg. ein Nlz spielen kann/darf, m.e. nicht das Ziel sein das Tor zu zu mauern,

    jedenfalls nicht im Bereich bis U12, sondern mitzuspielen, auch wenn das meist ergebnistechnisch nach hinten los geht. ein 0-6 mit 4,5 eigenen Chancen ist mir da doch lieber, als ein 0-1 mit Mauer-taktik- pur. Der Lerneffekt ist höher, und den NLZ ist das auch mal ganz lieb.

    Aufbauend darauf im Bereich Positionsspiele ist das 4 gg 4 mit 3 Neutralen gut. Rechteck an den schmalen Seiten je 1 Neutralen, in der Mitte in einem KReis einen weiteren Neutralen, die mit Ballbesitzmannschaft spielen. Im Rechteck 4 gg. 4.

    Hier kannst Du vom Dreieck, Rautenbildung etc. etc. bis zum Individualverhalten(offene Spielstellung etc. etc.) unheimlich viel coachen.

    Ist aber anfangs komplexer als man denkt. Jedenfalls war es bei meinen Jungs so. MAcht denen aber immer unheimlich Bock