Beiträge von Trainer E

Du bist noch kein Trainertalker? Registriere dich kostenlos und nehme an unserer Community teil!

Du bist Trainertalker? Zur Anmeldung

    Sollte es mal eng werden, müsste dann mal "wohl oder übel" ein bis zwei Kinder mal zweimal am Tag eingesetzt werden - sollte es organisatorisch hinhauen. Den Kinder macht das nichts, höchstens evtl. den Eltern, wenn diese mitfahren - alternativ kannst du auch mal paar gute Bambinis mitnehmen.

    Das ist schon mal nicht erlaubt, und so würde ich auch nicht planen. Entweder es -reicht- für 2 Truppen, oder man lässt es besser... Falls Du aber so einen Zulauf hast, dann kommen ja evt. noch 2,3 dazu und dann passt es.

    sehe und schrieb es ja auch schon ähnlich wie Follkao. die -Talent- Prognose ist in dem Alter mehr alsschwierig.

    Von der Fachschaft am Spielfeldrand werden aktuell Entwickelte Eigenschaften, wie Bewegungs-talent-, oder weiterentwickelte körperliche Merkmale etc. im Gesamtkontext -Talent- gesehen, weil offensichtlich der 6 jährige den anderen 6 jährigen oder sogar 7 jährigen -überlegen- ist.

    Das Kind hat aber den ersten Profivertrag noch nicht so wirklich in der Tasche, denn es folgen einige Entwicklungssprünge, und neben der -Talentförderung- gibt es auch Punkte wie -Talentbewahrung- (ist ein weites, aber interessantes Feld) in den darauffolgenden Fußballerjahren. Und hoffentlich gibt es da noch, in dem Alter,

    altersgerechte Begabtenförderung und keine -Talentselektion-....

    ich wollte Bennoah damit auch gar nicht kritisieren. Ich warne nur davor in zu jungen Jahren zu selektiv vorzugehen, Trainingsgruppen zu trennen etc. etc., sondern aus dem -Gefälle- etwas homogeneres zu machen.

    Das kann jeder sicher für sich einschätzen.

    Ich denke, ein guter Trainer kann solche Dinge einordnen, sieht, was Kinder mitbringen und wo die Notwendigkeit besteht, sie zu entwickeln.

    Das glaube ich, können wenige Trainer. Es wird z.b. viel zu häufig nach dem Können in E oder F aufgestellt, was vorhanden ist, und nicht nach dem -zu erlernenden- also noch zu vermittelndem , zu vertiefenden Können.

    Ganz ehrlich? Da würde ich den JL einschalten. Das ist ja Geschlechterdiskriminierung vom allerfeinsten.

    oder einfach nur doof. oder beides.

    Zwei Spieler zu haben, die TW spielen können/wollen ist doch was feines. MAcht mans richtig, kann man den jeweiligen der nicht spielt wunderbar im Feld einsetzen.

    Ich habe 8 Kinder auf gutem Niveau plus 3 sind dann 11, die übrigen 8, inklusive meines Sohnes, fallen zu dieser Qualität massiv ab und ich hätte ein wahnsinnige Gefälle in der Truppe. Für zwei Mannschaften reicht es nicht, eine wäre sehr gespalten.


    Wie würdet ihr mit dieser Situation umgehen?

    Top Voraussetzungen um in dieser Altersklasse die -übrigen- zu entwickeln. Mannschaften ab der F dann in den Spielformen mischen und mit Prov.-Regeln das Zusammenspiel der -guten- und -noch nicht so weiten- extrem fördern. Mit Überzahl- Unterzahlsituationen etc. das Niveau -angleichen- ...

    Ist doch in dem Alter sehr spannend und fördernd. Wenn Du vermittelst, das es darum geht als Mannschaft -gut- zu agieren und die -noch- schwächeren zu fördern, ist das doch eine komfortable Situation.

    Lass schwierigere(neue) Inhalte doch von den -guten- vormachen, Verschaff denen viele -Nutzenmomente- dadurch werden die dann auch nicht überheblich und sehen Ihren klaren Wert in der Mannschaft.

    EDIT: In der G gab es damals -Talente- bei uns, die über aktuelle Leistungsmerkmale als -Talente- beschrieben wurden. Und dann gab es da die Spieler, die mit hoher Auffassungsgabe und schnellem Lernvermögen ausgestattet waren, aber noch nicht als -Talent- gesehen wurden. Ich möchte keine -Talent- definition Diskussion anstoßen.

    Aber nach einigen Jahren sind die mit der hohen Auffassungsgabe Auswahlspieler am STP. Die früheren -Talente- sind immer noch gut dabei, aber mittlerweile überholt worden. Deswegen bin ich da sehr vorsichtig bei solchen Prognosen bezgl. Unterforderung etc. etc.

    für deinen Sohn wird eine mannschaft wichtig sein in der er sich entwickeln kann. Dem dfb stp ist das egal. Solange er sich entwickelt. Du kennst deinen sohn am besten und ob er eher intrinsisch motiviert ist oder in welchem umfeld er sich am besten entwickelt. Das an Leistungsklassen festzumachen ist unsinn. Wenn er im training lernt sich wohlfühlt und entwickelt ist das in der d noch sch.... egal. Meine Meinung...

    Ich mein ich kann mich nicht beklagen, wir sind noch Tabellenerster mit 53:3 Toren, aber ich habe gemerkt bei Testspielen, gegen höherklassige Mannschaften, sind das halt die Kleinigkeiten die am Ende fehlen

    ok. mit der information wäre das naheliegendste das deine mannschaft im ligaalltag unterfordert ist, und einfach die notwendigkeit nicht sieht, mehr zu tun als nötig, weil es anscheinend locker reicht.

    Hier gibt es ja viele interessante Ideen und Lösungsmöglichkeiten.

    Das ist schwer zu beurteilen. Ich kann es nur aus der Kenntnis meiner Jungs sagen, da war der Grund zu Saisonbeginn warum z.b. im Umschaltspiel die Aussen nicht besetzt waren, einzig und allein der fehlende Blick (und das Verständnis) für den Raum und wie es den auszunutzen gilt.

    Diskussionen über Grundformationen etc. sind ja richtig und gut, wenn das Grundverständnis fehlt, muß ich aber m.e. nach weiter -unten- ansetzen und freilaufverhalten auch ballferner Spieler erst mal als zweckmäßig klarmachen.

    ich bin da nach dem Motto verfahren: Wer das einfache Doppeln nicht beherrscht, dem brauche ich nichts über das Verschieben der Kette zu erklären.

    zum Thema: Vllt. fehlt der Einzelnen weniger der Wille -mitzumachen-, als das Können Situativ richtig zu handeln.

    ja und nein.. Mm hat es genauso seine Berichtigung wie der Torschuss mit dem Spitz

    Ja. das Beispiel ist sehr gut. genauso wie ich den Schuß mit der Pike (denke das meinst du?) nicht übe und auch nicht einfordere, trainiere und forciere ich auch das grätschen nicht, da es intuitiv eingesetzt zwar das richtige Mittel sein kann und durchaus seine Berechtigung haben mag, aber andere Lerninhalte in der Jugend dem z.t. konträr gegenüberstehen. der gut ausgebildete Fußballer wird das ohne es zu üben oder gesagt zu bekommen, intuitiv (richtig) einsetzen.

    Bis E Junioren (und oft auch darüber hinaus) ist Grätschen Folge falschen Anlaufverhaltens. (Stimmt in letzter Ausprägung und situativ manchmal nicht, habe ich aber immer so -gepredigt-).

    Bei mir ist es auch in der D noch verboten. Die Jungs wissen dann das einzuschätzen. Wenn Sie mit einem Grätschen ohne Gegnerkontakt den Eckball verhindern, dann machen die das doch intuitiv. Das gilt mir nicht als Ausrede für Trainer die das -bewußt- einsetzen. Wenn ich Kinder in der F nur grätschen sehe, ist das für mich grundlegend falsche Ausbildungdes defensiven 1 gg 1.

    Da kommt dann wieder das gewinnen wollen ins Spiel.

    Häufig sind diese übermotivierten Spieler Leistungsträger ihrer Mannschaft.

    Die werden nicht runtergenommen obwohl man sieht das der Kessel schon kocht.

    Ich glaube gar nicht, das es nur um das -gewinnen wollen- geht. Es geht darum, das einigen Kindern nicht der Sinn des Spiels erklärt wurde, das es nicht darum geht einen persönlichen Kampf aufs Fußballfeld zu bringen. Manche Kinder betrachten Ihre -Gegner- ja als Feinde. solange man das mit -leidenschaft- verwechselt, und meint das nur richtig gewinnbringend kanalisieren zu müssen, wird man m.e. an der Sache nichts ändern.

    Leidenschaft und Leistungsbereitschaft müssen sich nicht zwingend in unfairem Spiel äußern. Ich kenne einige Beispiele von -Leistungsträgern-, die oft gefoult werden, aber niemals überdrehen würden, oder mit dem Schiedsrichter meckern etc. die kommen höchstens zum Trainer und beschweren sich da, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen.

    Die schauen, wie der -KÄMPFER- auch oft nur auf sich und Ihre LEistung. Im Gegensatz zum -Kämpfer- aber definieren Sie eine persönliche Niederlage so, das Sie entäuscht sind, wenn Sie Ihre LEistung für die Mannschaft nicht gewinnbringend abrufen können (aus Ihrer Sicht).

    Der -Kämpfer- projeziert seine -Defizite auf andere und kompensiert das mit überhartem Spiel, MEckern etc....

    Wenn man das mit Leidenschaft verwechselt, ist Ihm kaum geholfen.

    Wenn ich dann noch lese, das es manche eher nervt, wenn ein Kind nach Zweikämpfen heult, weil dieses Verhalten ja das Spiel unterbricht, aber der -Kämpfer- ja für LEidenschaft gelobt wird, wo nur kurz mal der Trainer gegensteuern müsse, dann verstehe ich das irgendwie nicht.

    Follkao hat ja alles im Prinzip dazu gesagt aus meiner Sicht.

    Das Thema -Frau findets nur gut, wenn der eigene Sohn trainiert wird- haben sicher einige.

    Das hat aber auch damit zu tun, wieviel Zeit man noch -nebenher- hat. Trainiert man den eigenen Sohn, verbringt man ja auch gemeinsame Zeit, zumindest mit einem Familienmitglied. Bei Spielen und Turnieren dann mit der gesamten Familie. Ist man beruflich ohnehin sehr eingespannt, ist das bei anderen Kids schon ein Thema, weil man hier Familienzeit wegnimmt...

    Vllt. ist das die -selffulfilling prophecy- kinder denken das sie scheitern und behalten recht, weil Sie dann auch scheitern.

    Dann hat sich das ganze evtl. schon manifestiert in den köpfen. Sprich es vllt. mal weniger an, trainiere es gar nicht mehr eine zeitlang. mach es den kindern ganz bewußt -unbewußt-

    Den Tip habe ich mal von einem befreundeten Trainer beim gleichen Problem bekommen, der sich ein Spiel von uns angeschaut hat mit ca. 20 100%ten... Wir haben 5-1 gewonnen, aber Chancenverwertung war -mal wieder- ein grauen.

    Ich hab dann wirklich mal den -Druck vom Kessel- genommen(fiel verdammt schwer).

    Aber wenn es sich allein auf den kopf und nicht auf die Füße bezieht, kann man damit was bewirken.

    Warum sollte sich das Kind also regulieren? Falsch sind ja die anderen.

    100% richtig. Man sollte erkennen, das sich ein Teil der Sozialisation der Kids auch im Training abspielt. Für diesen Teil sind wir verantwortlich und stellen auch die Regeln und WErte, die zu beachten sind, auf.

    Follkao hat das gut gesagt. Kinder sind ja auch meist das Spiegelbild Ihrer Eltern. Ob das vielen Eltern zur Ehre gereicht, mag mal dahingestellt sein.

    let1612 hat ja den Trainingsansatz gebracht. Das find ich gut. Ich habe in meiner D1 das auch so gehandhabt.

    Da hatte ich auf einmal Kinder die ständig Entscheidungen des Schiris anzweifelten und motzten ohne Ende,.

    Kannte ich bis dato nicht. der vorherige Trainer war aber ebenso veranlagt ;( .... Ich habe dann in Spielformen auch mal eingegriffen, bei aus oder nicht etc., und bewußt falsch entschieden. Das ging über ein paar Trainingseinheiten so. Irgendwann war dem letzten klar, das es keine Veränderung bringt zu motzen. Ich habe dahingehend nun keine Probleme mehr.

    Die Problematik kenne ich irgendwoher ;)

    Ich mache Torschußtraining mit der Torschußchallenge von H. WEin glaube ich.

    Also 2 Teams gegeneinander, 2 Trainer jeweils neben den Torpfosten, der eine Lang, abschluß mit erstem Kontakt.

    der andere kurz, abbschluß mit erstem Kontakt. 0 treffer =raus. 1 Treffer= weiter drin. 2 treffer =challenge (ein Spieler des anderen Teams wird herausgefordert der 2mal treffenmuß um drin zu bleiben).

    Zum Ausgangsthema: Beim kurzen Ball wird Innenseite fast zur -Pflicht- verstehen die Kids aus der Notwendigkeit heraus (kurze Distanz zum TW). Zeit und Raumdruck sind gegeben. (Nach SChuß lang, kommt ja direkt die Vorlage auf kurz). Auf kurz bleibt keine Zeit zum Überlegen.

    2. te Torschußübung die ich gern mache ist die lebende Stoppuhr. Eine Mannschaft muß 3 Durchgänge mit Ball im Dribbel-Koordinationsparcour machen.

    Währenddessen schieß die andere Mannschaft aufs Tor (nie statisch, sondern einer passt, einer legt ab-torschuß --- danach wechselt spieler etc etc. )

    zum Ausgangsthema: Überhastetes Vollspann Bolzen führt nicht zu Erfolg, Unsauberkeit beim Abschluß wegen Zeitdruck ist gut zu coachen. Druck kann man auch erhöhen, in dem man die Durchgänge der lebenden Stoppuhr ansagt (bereits 2 Durchgänge etc. etc.)