Beiträge von Trainer E

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    Das würde ich auch gerne können...

    Das ist wie du sagst die hohe Kunst!

    Das stimmt. Ich Denke für den -normalen- Trainer reicht es die Steuerungsgrößen in Spielformen zu kennen,

    und vor allem so einsetzen(situativ zu verändern) zu können, das es passt. Ich glaube let1612 hat hier eine gute Übersicht mal zu gesendet?!?:/

    WEnn man das drauf hat einigermaßen und kognitive Steuerungsgrößen mit reinnimmt, und sich etwas

    in die Korrekturthematik (wann, zu welchem Schwerpunkt, technische Schwerpunkte zu Welchem Thema etc.)

    reinarbeitet und die Möglichkeit hat das mal auszuprobieren(am besten mit -fremder- Mannschaft) und sich Feedback geben zu lassen, dann kommt man schon einen Schritt weiter, auch in seiner Trainingsplanung(Planung wird simpler-vermittelte Inhalte komplexer)

    Ist für mich nicht gleichzusetzen damit, dass er sich nicht vorbereitet. Ich kann es aus der Ferne aber sicherlich nicht beurteilen.

    Das stimmt. Ich durfte einen Trainer kennenlernen, der sich seinen Schwerpunkt setzt (bzw. kriegt er diese durchs Konzept vorgegeben) und der -einfach- mit einem Grundaufbau an Spielfeld ein Training konzipiert und dynamisch anpasst (anhand der Steuerungsgrößen). Der setzt sich am Abend vorher auch nicht 2 Stunden hin und bereitet vor.

    Das ist nicht gleichzusetzen mit keiner Vorbereitung, sondern ich habe es eher als hohe Kunst erlebt.

    technische Korrekturübungen hat der z.b. alle im Kopf(bzw. weiß die schnell zu entwerfen) und macht die -frei- nach der aufgetretenen Notwendigkeit in der Spielform. Das ist dann wirklich -dynamische- Trainingsgestaltung.

    Trotz Erklärung der Hintergründe bei einem Elternabend und der Aussage, dass es mir egal ist, wenn deswegen Spiele verloren gehen, machten sogar Vereinsikonen hintenrum Stimmung

    ... Willkommen im Club;)...

    Diese Ikonen sagen auch Sachen wie: Die Kinder wollen Spiele gewinnen, und da setzt man die gemäß Ihren aktuellen Stärken ein.

    Bedeutet: Ich gebe den Kindern Aufgaben die Sie beherrschen.

    Umkehrschluß wäre:

    Schule: Kinder wollen gute Noten schreiben.

    Bedeutet: In der Klassenarbeit in der Vierten Klasse stelle ich maximal Additionsaufgaben bis 10.

    Gute Noten garantiert. Gibt aber wohl irgendwann Probleme auf der weiterführenden Schule.


    Was dann ja nicht am Lehrer der 4ten Klasse liegt, weil Sie ja da gute Noten hatten!!!


    Komisch im wirklichen Leben scheint ausbildungsorientierung normal. Im Fußball komischerweise schwer verständlich.

    Provokationsregel wäre eher: wenn die Abwehr nicht in der Angriffshälfte ist, zählt das Tor nicht. Wenn die Stürmer beim Gegentor in der falschen Hälfte sind, zählt das Gegentor doppelt.

    sowas. Kannst Du schon im Erwärmungsteil mit reinbringen. Alle dribbeln im (jugend-) strafraum. 3 Spieler ohne Ball müssen die Bälle aus dem Strafraum bringen.

    Erst läßt du es ungeordnet laufen. Dann erklärst Du den dreien - gemeinsames agieren- (das weiterführende individual-zur gruppentaktik lassen wir hier in dem alter mal lieber).

    Danach erfragst Du die Erfahrungen.... Das wird schön implizit mit Nutzenerkennung für die Kids vermittelt.

    Danach gehst Du in Spielformen wie von Follkao und Goodie beschrieben.

    Das fördert das gemeinsame Agieren. Individuelles Verhalten/Entscheidung wie PAss spielen oder ins Dribbling gehen, überläßt Du am besten Kids. Durch die Spielformen müssen Sie zig solcher Entscheidungen treffen und lernen dadurch am meisten.

    In der F Jugend ist die -Formation- ein loser Anhaltspunkt. Mehr nicht. Wir haben im Training viel Funino gespielt/trainiert und

    ich habe den Kids in der F gesagt, das wir nun 2 3er Funino Teams auf dem Feld haben. Der unterschied sei nur

    das diese Teams nun zusammenspielen. Mehr habe ich denen gar nicht an die Hand gegeben.

    Auch 3-3 lose vorgegeben und darin rotiert, sodaß kein blockdenken aufkam.

    WEnn die -vorne- laufstark sind, stell Sie doch auch mal nach hinten.


    Kopf oben behalten ist so eine Aussage die in den Bereich Umblickverhalten VOR Ballgewinn fällt.

    In der Aktion sind die Kinder in dem Alter meist noch nicht fähig (technische Voraussetzungen), das umzusetzen, Blick geht dann zum Ball.

    Aber die Kinder mögen ihn, er ist komischerweise relativ erfolgreich mit dieser Mannschaft und der Verein ist einfach nur froh, dass es jemand macht.

    Das ist doch erstmal gut. Erfolgreich kann man verschieden interpretieren.

    Einmal im Sinne von Ergebnis.

    Einmal im Sinne von fußballerischer Entwicklung(Immer wieder gibtes einzelERFOLGE von immer verschiedenen Kindern/beidfüßigkeit/entwicklung im 1gg1 etc.)


    Manchmal fällt beides zusammen. Dann hat man als Trainer Glück mit begabten Kindern im Team.

    Beides kann man durch völlig verschiedene Herangehesweisen erreichen.

    Und trotzdem ist nur eines auf Sicht wirklich -erfolgreich-

    Ich würde sogar einen Schritt weiter gehen und bei Vereinen mit sehr breiten Unterbau (bspw. 6-8 E-Mannschaften) ab der D-Jugend einteilen. Beim Typischen Breitensportverein ab der C-Jugend.

    Ist aber nur meine Meinung.

    Das meinte ich auch. Einschließlich E hätte es heißen müssen!!!

    Ich traue ehrlich gesagt den wenigsten Trainern/Vereinen zu, in der F oder E schon -korrekt- einzuteilen

    ;)

    Wobei die Stürmer auch gleichzeitig Mittelfeld sind.

    Hi. und in der Offensiven Aktion sind die Abwehrspieler dann auch gleichzeitig Mittelfeld?

    Ganz simpel ausgedrückt mal für F Jugendliche.

    Wenn nicht, dann gibts beim 3-3 große Lücken, und der -Kopf durch die Wand Spieler- (gut wenn man solche hat!)

    verursacht ein Riesenproblem für die MAnnschaft bei Ballverlust.

    Wenn die Abwehrspieler komplett aufrücken, wirds evtl. mal luftig, aber das Problem das die offensiven zuviel Arbeit haben (ich denke du meinst Rückwärtsbewegung) wird dann abgemildert.

    War nur mein Gedanke bei Deiner Situationsbeschreibung, habe ich vllt, aber auch nur reininterpretiert.

    Das ist mir jetzt ehrlich gesagt zu hoch. ;)


    Ich glaube auch nicht, dass ein Jugendleiter, geschweige denn ein Trainer einer E-Jugend eines Dorfvereins von diesen Dingen hier eine Ahnung hat von denen ihr hier immer so schreibt. Das mag alles so stimmen und sinnvoll sein, aber in der Realität ist es nun mal meist anders, zumindest in solchen kleinen Vereinen, wo einfach nur Väter die Trainer sind.

    das mag ja sein. Deshalb sollte man als Verein auch akzeptieren das es so sein mag, und den Empfehlungen lieber folgen bis E keine Leistungseinteilung zu machen, weil man die Kriterien falsch einsetzt, als schon in der F mit falschen Kriterien nach Leistung einzuteilen! Da ist es eben besser auf einem Niveau alle zu fördern und zu fordern, als

    mit Halbwissen (nicht negativ gemeint), die Falschen zu selektieren.

    Ich verstehe ganz ernsthaft deine Frage nicht! Ein Trainer sieht/weiß doch welche Kinder in seiner Mannschaft die Schwachen und welche die Starken sind, wenn er sie schon eine Weile trainiert. Es ist doch nicht jedes Kind gleich stark im Fußball, genauso wie in allen anderen Lebensbereichen. Das eine Kind ist in Mathe gut, das andere eher in Englisch. Das ist einfach eine Feststellung und keine Verurteilung.

    Follkao und SG-Nr8 haben schon Aspekte genannt.

    Das obige Zitat macht es aber deutlich. Anhand zu einem Zeitpunkt x feststellbarer Kriterien wird in F oder E schon nach Leistung eingeteilt. Falsch.

    Im Grunde geht es aber auch z.b. nach Entwicklungsfähigkeit. Es geht nicht um momentane -Stärke- bei denen die momentan stärksten zusammengefasst werden. Ein Kind ist eventuell frisch beim Fußball und

    glänzt durch Bewegungstalent, schnelle Auffassungsgabe, hohe Lernbereitschaft und Umsetzung der Inhalte. Ist natürlich noch nicht so weit, wie der seit 4 Jahren dabei ist. Kommt dieses Kind nun in die -schwächere Mannschaft-?

    Das ist nur ein Beispiel. Ich traue ehrlich gesagt den wenigsten Trainern/Vereinen zu, in der F oder E schon -korrekt- einzuteilen(und auch hier nur nach Leistungshomogenität, wie Follkao schrieb/ dann aber nach durchlässigem Prinzip/stichwort Entwicklungssprünge).

    Von daher halte ich eine Momentstärkenselektion(das wort gibts wahrscheinlich nicht)

    in dem Alter nicht für Sinnvoll

    Ich muss sagen, dass mich das ganze ziemlich runtergezogen hat. Ich sehe mich der anderen Mannschaft gegenüber auch in einer Pflicht, sie nicht auf Teufel komm raus abzuschießen. Zumal das auch keinen Sinn macht in meinem Verständnis. Ich hätte sie jetzt auch zweistellig nach Hause schicken können, und dann???

    dann wäre Dein Co Trainer zufrieden gewesen. Das Ihr gegen ein Team das Du zweistellig nach Hause schicken könntest, solche Probleme bei Positionswechseln habt, zeigt doch nicht das es falsch ist, diese Rotation durchzuführen, sondern absolut richtig, und anscheinend dringend nötig.

    Die Argumentation sollte eher sein, das Ihr auch gegen gleichstarke Teams rotiert, damit Ihr die Kids entwickelt. Auch wenn man dann sogar ein Spiel verliert. In den seltensten Fällen ist davon die Welt untergegangen. In den meisten haben sich Kids aber entwickelt.

    Wenn ich in F oder E Jugend höre, der kann kein Stürmer, der kann kein Verteidiger etc. etc.

    Ja dann schleunigst in defensive 1 gg.1 Situationen bringen, den -Stürmer-

    Bitte schnellstmöglich damit abfinden, dass die Mannschaft nicht von Bambini bis A-Jugend zusammen bleibt.

    Das fällt vielen schwer.

    Interessant wird es, wenn die Trainer dann -drohen-, wenn meine Mannschaft nicht zusammenbleibt, verlassen die Eltern mit Kids den Verein. Dann weiß man das die schon gut -vorgearbeitet- haben. In IHREM Verein (im Verein).

    Das Beste ist aber, das diese Trainer durchaus stärkere mit aufnehmen würden, und dann ohne Probleme die -schwachen- aussortieren und das in E und F meist schon praktiziert haben.

    -SChön- das das bei vielen Vereinen gleich ist, ist es nicht, aber irgendwie interessant ;(

    ich hatte mal einen TW, der ungewöhnlich weit und genau abwerfen konnte. Der konnte Dir den Ball tatsächlich über das halbe E-Jugendfeld präzise in den Lauf werfen. Wenn der 'ne Ecke runtergepflückt hat, wussten die Mitspieler, was jetzt kommen konnte und gingen sofort ab. Damit hat der Tore vorbereitet. Das ist doch eine Fähigkeit, die er nutzen darf.

    Da bin ich bei Dir. Das sollte natürlich genutzt werden dürfen.

    Beim Situativen Einsetzen von Fertigkeiten sowieso.

    Für mich besteht da ein ganz anderes Problem:

    Wenn man als Trainer für unterschiedliche Spielsituationen nur eine einzige Lösungsvariante erlaubt, nimmt man den Kindern Optionen. Wer mögliche Lösungsvarianten ausschließt, killt Spielintelligenz.

    • Wenn der TW einen Ball abfängt und sich für einen Offensivspieler ein Raum auftut, finde ich es gut, den Raum zu sehen und den Spieler mit einem langen Ball auf die Reise zu schicken.
    • Wenn ein Gegner konsequent hoch zustellt, finde ich es gut, wenn der TW das sieht und einen Mitspieler steil schickt.
    • Wenn ein Gegner tief steht, finde ich es gut, das Spiel über einen Verteidiger zu eröffnen.
    • Stellt ein Gegner hoch zu und steht gleichzeitig hinten tief, finde ich es gut, wenn der TW den Raum im Mitteldrittel sieht und darüber das Spiel eröffnet.

    Was ich sagen will: Unterschiedliche Spielsituationen erfordern unterschiedliche Lösungen. Wer das Handeln unabhängig von der Spielsituation vorgibt, darf nicht erwarten, dass sich ein Erkennen von Situationen und dazu passender Lösungen entwickelt.

    Generell hast Du Recht. Ich bin so vorgegangen wie ich schrieb, vllt. habe ich den TW wirklich der Lösungsmöglichkeiten beraubt. den AbWURF in die zweite Reihe (dein letzter Punkt-Mitteldrittel) habe ich auch zugelassen. Fußballerisch ist er mittlerweile einer der stärksten -Raum-Spieler auf dem Feld, der die Bälle in die Schnittstellen legt oder den Seitenwechsel beherrscht. Also der TW, der bis in die E hauptsächlich trotz Rotation im Tor stand. Ich habe es eher als Reduzierung auf technisch sauber ausführbare Optionen gesehen(in bezug auf den TW).

    Durch die selbstauferlegte Rückpassregel habe ich da das ständige Umblickverhalten ohnehin schon mit beim tw drin. (Man achte auf die Torhüter, die den Ball aufnehmen und sich dann erst orientieren/ (fehlende)vororientierung ist auf fast keiner Position so schnell zu erkennen in diesem Alter)

    Ich lasse meine U11 zwar auch nur flach hinten rausspielen und könnte mich damit jetzt einfach in die Reihe der "Guten" stellen, hinterfrage mich aber nach den letzten Eindrücken:

    - Trainiere ich meinem TW den Weitblick ab?
    - Ist das in der "Radikalität" noch ausbildungsorientiert oder schon dogmatisch?

    - Geht's nur mir so oder entwickelt sich solch ein Gefühl für Räume, Lücken und Situation nicht langsam und stetig? Diese Instant-Erfolge nach gemeinsamem Reflektieren, da sind mMn schon viele andere Qualitäten gegeben.

    Welchen weitblick?? Ganz ehrlich den passgenauen 30 meter abschlag aus dem fussgelenk kann ein tw in der u11 garantiert nicht. die vororientierung fürs flache Spiel fordert schon ausreichend.

    Woher kommt das denn? Da werden beim Abstoß die gegnerischen Verteidiger in Manndeckung genommen und ein vernünftiger Aufbau ist auch nicht möglich. Ich kann verstehen wenn spielschwache Teams diese Lösung wählen und sich nicht von Pressingmonstern überrennen lassen.

    Spielschwache Mannschaften werden dann ohnehin von den -Pressingmonstern- überrannt.

    Bei hoch und lang wird halt der -beste- vorne reingestellt und der regelt das, oder versucht es zumindest.

    Bei Verbot muß eben der Spielstärkste mal hinten spielen und für den Aufbau sorgen.

    Außerdem wird bei Anwendung der Rückpassregel der TW auch automatisch miteinbezogen und muß halt auch ein guter Fußballer sein. Wirkt sich hoffentlich dann auf Training/Inhalte aus.

    Hatte im E jugend bereich genau so eine Konversation (gg. ein hoffnungslos unterlegenes Team): Warum kloppt euer TW eigentlich immer hoch raus? Wir lassen euch doch extra Platz zur Eröffnung, spielt doch Fußball.

    Antwort: Die können nix anderes.

    JA gut, dann braucht man auch nichts anderes zu probieren, wenn die Entwicklung mit 8,9 Jahren für die armen schon einseitig (Trainer) für beendet erklärt wird.

    Es wird doch nicht grundsätzlich immer zur D oder zur C aufgeteilt. Das kommt doch ganz drauf an wieviele Kinder es in diesen Mannschaften gibt. Und welcher Trainer guckt in die Röhre? Ich verstehe deine Fragen nicht ganz.


    Momentan gibt es 3 E-Jugenden und 1 D-Jugend. Im Sommer geht sowohl die jetzige E1 als auch die jetzige E2 hoch und die jetzige D bleibt nochmal D. Es gibt dann also 3 D-Jugenden.

    Nun es gibt bei den meisten Vereinen Konzepte die Vorsehen, das z.b. eine Leistungseinteilung ab D Jugend stattfindet.

    Die Gründe hierzu brauchen wir hier nicht diskutieren.

    Bei euch gibt es nun nächstes Jahr 3 D-Jugenden. Wenn nun im Vereinskonzept steht das nach Leistung aufgeteilt

    wird, dann betrifft das eben nächstes Jahr eure 3 Jugendmannschaften. Wenn nun ein Trainer sich dagegen wehrt,

    schafft man sich den Verein im Verein, den Follkao erwähnte. (er hat das noch besser im wieder zeitgleichen Post erklärt)