Beiträge von Trainer E

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    Mein Eindruck bzgl dieses Threads ist, dass es wohl 2 konträre Trainer-Philosophien gibt, die so gut wie inkompatibel sind.

    Das sind zum Einen die primär Ausbildungs-orientierten ambitioniertenTrainer (Mehrheit im Forum), deren primäres Ziel eine möglichst optimierte individuelle Ausbildung ist. Diese Trainer sind pro Funino als Wettbewerb. Dann gibt es die Trainer, bei denen der aktuelle Spaß der Kinder und Eltern am Fußball das primäre Ziel ist und die deshalb Funino als alleinige Wettbewerbsform ablegen (Mehrheit in der realen Welt).

    Ich frage mich da nur, was der -aktuelle Spaß der Kinder und Eltern am Fußball- denn eigentlich bedeutet?!?!?

    Also bedienen diese Trainer dann die ERwartungshaltung der Eltern, die diese eventuell schon erfolgreich auf Ihr Kind projeziert haben, das die Kleinen schon richtigen Fußball spielen sollen, also nicht mal erst Grundlagen lernen etc. etc.


    die -anderen- Trainer vermitteln genauso Spaß, aber eben der Art, das die Kids auch in der B Jugend noch Spaß haben, weil Sie elementare Dinge von Grund auf gelernt haben.


    Am besten sind die -Argumente- : was soll der Funino Quatsch, das hat doch nicht mit richtigem Fußball zu tun.


    Diese Eltern/Trainer kommen wahrscheinlich in der ersten Klasse auch zu Ihren Kids und sagen, lass mal den Quatsch mit den Buchstaben und Wörtern lernen, das hat doch nichts mit richtigem Deutschunterricht zu tun, schreib mal eine Interpretation

    von einem Dostojewski Roman.

    Hallo

    Vielleicht ist es aber auch so , dass Betreuers Tochter den Fußball ernster nimmt als viele in der Mannschaft .

    Meine Tochter nimmt das auch sehr ernst und kann es nicht ertragen , wenn ihre Teamkollegen z. B. Im Training rumalbern .

    Bei ihr ist das bei den Gleichaltrigen Jungs nicht so, aber bei den Mädchen .

    Auch im Spiel wird sie ungehalten , da natürlich ein schlechtes Training Auswirkungen auf das folgende Spiel hat .

    Ja und vielleicht ist es aber auch so, das Du das gleiche -Problem- oder die gleiche Sichtweise wie betreuer72 hast.

    Siehe auch den Beitrag von Charles De Goal

    Ich bin ja nun ein paar Tage auch im Kifu unterwegs, und außer wenn man NLZ oder STP Mannschaften trainiert, ist es IMMER so, das unterschiedliche Motivationen und Ziele bei Spielern heterogener Mannschaften vorherrschen.

    Das Kind das nun durch hohe intrinsische Moti auffällt, sollte -schlechte- Mannschaftsergebnisse nicht auf Mitspieler projezieren, das führt nämlich im Wettkampfspiel dazu, das nach und nach die intrinsische Moti zerstört wird, weil der Grund für eine schwache Gesamtleistung (scheinbar) im Fehlverhalten anderer begründet liegt.

    d.h. eine Erwartungshaltung ist nicht erfüllbar. WEnn diese Kinder nun eine ERwartungshaltung an sich selber haben und diese erfüllen, werden Sie auch in heterogenen Mannschaften zufrieden sein UND sich vor allem entwickeln.

    Eltern oder Trainer, die Erwartungshaltungen von Dritten abhängig machen, sind dabei nicht hilfreich.

    Ich kann ja immer nur von meiner Tochter sprechen, da es mir nicht zusteht, mich zu anderen Kindern zu äußern

    Das Problem ist bloß, dass es Kinder gibt, die einfach nicht hören, nicht auf meine Tochter und auch nicht auf den Trainer.

    Das hat man wieder sehr schön gesehen.

    :/


    Das reduzieren meinte ich so, das Du Deine Tochter und Ihre Leistung sehr isoliert betrachtest.

    Ich versuche z.b. meinen Sohn als Teil des Ganzen, und im individuellen als Einzelnen zu beurteilen. D.h. das es eine Mannschaftsleistung gibt und eine individual Leistung.

    Selten macht einer alles richtig und alle anderen das meiste falsch, und nur deshalb hat mein Sohn schlecht gespielt.

    Es ist glaube ich etwas komplexer, und diese Sichtweise tut allen beteiligten auch gut.

    Letzten Samstag ein Testspiel. Es haben einige Kinder ferien- bzw. krankheitsbedingt gefehlt. Meine Tochter bittet noch vor dem Spiel die anderen, ihr hinten in der Abwehr zu helfen, weil Leute fehlen. Lapidare Antwort vereinzelter Mitspieler: es wird schon irgendwer helfen...

    Das Ende vom Lied. Spiel komplett versemmelt. Keine Hilfe hinten. Jeder Ball, den sie noch vorne gab, kam postwendend zurück, zusammen mit zwe oder drei Gegenspielern. Schlimm vor allem die Haltung jedes einzelnen. Keiner hat das gemacht, was er sollte. Alle schlecht, auch meine Tochter, die irgendwann verzweifelt ist...

    Das ist nicht so schön. Irgendwie habe ich bei Dir manchmal das Gefühl, das Du in Deinen Kommentaren es immer sehr auf Deine Tochter reduzierst.


    Nimm es nicht persönlich, aber ich denke das hilft weder Dir noch Deiner Tochter. Das Ihr jemand hinten helfen soll, ist doch Sache des Trainers. Ich denke der sieht das doch besser als Deine Tochter. Also braucht Sie sich nicht darum zu kümmern, bzw. spricht den Trainer an, wenn Ihr das auffällt, und nicht einzelne Mitspieler?!?

    coulibaly ja. War extrem formuliert. Aber ich kenne beide jahrgänge seit jahren. Auch traue ich mir zu das zu beurteilen. Ausserdem kann man das noch breiter aufziehen und z.b. nlz im Ruhrgebiet vergleichen. Da gibt es ein erfolgreiches mit h.wein system. Ich werde da nicht näher drauf eingehen. Wer da einblick hat sieht das sich hier spieler entwickeln die auch keine Gardemasse im u11 bereich aufweisen. Die kommen extrem über spielintelligenz etc. Zum funino thema. Es geht m.e. für den Durchschnittstrainer nicht darum ein System zu haben in dem er möglichst alles richtig macht. Das ist gar nicht möglich. Für die breite Masse geht es darum möglichst wenig FALSCH zu machen. Und da ist funino perfekt.

    Ich stimme zu, das ein trainer der ein training in kleinen, altersgerechten

    spielformen macht und das dynamisch gestalten kann genauso Entwicklungsergebnisse erzielt. Ehrlich gesagt traue ich das den wenigsten zu.das wettkampfsystem bedingt einfach das die trainer quasi -

    gezwungen- werden auch so zu trainieren

    Eine Frage, die ich mir auch schon ab und zu gestellt habe: In der D und C beobachte ich es immer wieder, daß ein Offensivspieler, wenn er z.B. bei einem Konter kurz hinter der Mittellinie an der Außenlinie den Ball bekommt, statt den schwereren aber erfolgsversprechenderen Weg zu nehmen (nämlich mit Speed diagonal in Richtung Tor) in Richtung Eckfahne dribbelt. Ist halt leichter. Dieses Phänomen bekommt ma man durch Funinio garantiert nicht in den Griff. (Okay, war nicht ganz Ernst gemeint)

    ;). doch das kriegst Du in den Griff. Wenn der Spieler nämlich nicht -automatisiert- in Richtung Eckfahne läuft, sondern situativ die Möglichkeit wahrnimmt den diagonalen Weg richtig Tor zu nehmen, weil er durch Umblickverhalten gecheckt hat, das keine Anspielstation da ist, wenn er mit Speed richtung Eckfahne läuft.

    Und ganz sicher kann das der Funino Spieler eher überblicken.

    Warum ich das so bestimmt sage? WEil ich den direkten Vergleich habe. und weil ich in nahezu jedem Spiel der D Jugend sehe, WIE die Kinder mit 4 JAhren Funino Vergangenheit spielen(2007er und 2008er), und die ohne(2006er).

    Und dieser Unterschied ist (leider ) eklatant. Wie im Frustabbauthread beschrieben. Die Funino Kids werden in Manndeckung genommen?(. Sicher nicht weil Sie oft die falschen Entscheidungen treffen. Auch nicht weil es Supertalente sind.

    Edit: Übrigens finden sich die -Funino- Kids in jeder Spielform bzgl. veränderten Bedingungen(z.b. Spielfeldform-diamantform) sofort zurecht. Das ist nur bei 2 Spielern des älteren Jahrgangs so, dauerte aber auch etwas.

    Ich hatte am We ein ähnliches Problem. Wir sind E1 in der Meisterrunde. Auswärtsspiel, guter Heimschirie und eigentlich auch sympathische Trainer. Allerdings fand ich es unangemessen lautstark auf unseren schwachen Torwart hinzuweisen. " Schießen, der ist total unsicher" und ein anderer Kommentar über eine Spielerin "die macht immer den selben Trick, anders kann die nicht,..." . Mit beiden Kommentaren hatte er zwar recht, aber macht man das? Wie seht ihr das?

    das ist alles totaler Quatsch. Überhaupt sich mit Spielern anderer zu beschäftigen. Sehe ich ein -Problem- bei uns, stelle ich eben um. Sehe ich das ein Gegner eventuell auf einer Seite überfordert ist, lasse ichs laufen, die Kids auf dem Platz treffen die Entscheidungen. Wenn es eng ist, dann stelle ich eventuell einen schnellen Spieler auf die Seite,

    wo die Gegner einen eher behäbigen haben. Ganz einfach. Den muß ich nicht durch Reinrufen bloß stellen.

    Blöd ist, wenn die Kids fragen: Warum rufen die immer rein, immer die 8? Das bin doch ich....

    Dann kannst Du nur sagen: Es ruft ja nur dieser Gegner rein, spiel einfach weiter, vllt. bist Du denen zu gut.

    Frustspiel am Wochenende.

    Am Samstag hatte ich ein herrliches ERlebnis. Passt zur Schiridiskussion die hier neulich aufkam. Spiel 2ter gg 3ter.

    Meine Jungs wußten gar nicht das Sie 3ter sind, aber das tut nichts zur Sache. Junger, guter Schiri der schon ab und zu gepfiffen hat. Für die Gegenseite ging es leider, wie im Hinspiel, anscheinend um alles. Es waren etliche -Fans- mit, sodaß unsere Eltern sich schon abseits stellten. Das Spiel fing schon mit Rufen an, wie : macht die fertig, die können nichts etc. Nach ein paar Minuten gabs das 0-1. Fehler von uns, kein Problem. Dann 1-1. Sehr überlegen und zig chancen vertan, machte aber nichts, wurden gut rausgespielt. Zum Frust: Es wurde ununterbrochen vom Trainer ALLES kommentiert(vor allem meine Kids). Ich habe nicht einen Ton gesagt, meine Kids nicht EINE Schirientscheidung kommentiert. Als es 1-1 stand und langsam es nur noch in eine Richtung ging, schrie der quer über den Platz: ab jetzt die 8 und die 5 in Manndeckung nehmen. Sein Bier, wenn er meint das in der D machen zu müssen. Die 5 war 3 Minuten später dann verletzt draußen.(harte Aktion, aber im Rahmen) Dann wechselte ich eben aus. Der Spieler kam nun rein und kriegte ein hohes Bein in der ersten Aktion abgepfiffen. Trainer der anderen: Die 11 macht das jetzt zum dritten mal schiri!!! Das war jetzt eigentlich sogar lustig, aber ich sagte Ihm dann das ich den ja grad eingewechselt habe, ob er ein Problem mit Grundrechenarten habe.

    Auf jeden Fall ging es weiter. Die Zuschauer ständig am Schiri. Immer die 11. Immer die 8. etc. etc.

    In der zweiten Halbzeit wurde es einem (temperamentvollen) Vater von uns zuviel. Der ging zu denen und sagte sehr deutlich: Haltet endlich mal die Fresse und lasst unsere Spieler in Ruhe. Daraufhin gab es wüste Beleidigungen und der Schiri unterbrach das Spiel und wies die Zuschauer(VÖLLIG ok) zurecht.

    Nach dem Spiel kam der Schiri zu mir und sagte, das er die Unterbrechung eintragen müsse. ER wisse das wir da nichts zu könnten, und woher die Aggressionen kamen, aber wir wohl als Heimmannschaft eine Strafe kriegen würden, da wir Ordner hätten stellen müssen. Es täte Ihm sehr leid, da er so einen Trainer wie den der Gegner am liebsten auf die Tribüne geschickt hätte, aber es dann wohl eskaliert wäre....

    Er hätte noch kein Spiel gepfiffen, bei dem eine Trainerseite komplett ruhig gewesen sei, und eine dermaßen ausgeflippt sei... Tja denen ging es eben um die MEisterschaft...

    ISt mir auch alles egal, die Jungs haben klasse gespielt. Frust ist aber das wir jetzt wohl Strafe zahlen müssen.

    Ich finde die Aussage der MFS passend.

    https://www.mfsfussballtrainin…g-falsche-interpretation/

    Dem größten Teil kann ich auch zustimmen, aber Zitat:


    Der Effekt der Bolzplatzmentalität liegt demnach nur zu einem geringen Teil im freien Spiel oder in kleineren Spielformen, sondern v.a. in der Intensität und Umfang des Fussballspielens.


    Das widerspricht sich m.e.. Die Bolzplatzmentalität ist doch gerade das -freie Spiel- in hoher Intensität.

    Den Anteil des -Freien Spiels- oder der -Spielformen- als nur gering zu beschreiben, halte ich für falsch.

    Habe im gestrigen Training, als Aufwärmung, mal Handball (im 3v3) spielen lassen.

    Handball(oder basketball) abgewandelt(mit ball darf nicht gelaufen werden) ist immer toll um den Kids die Notwendigkeit des Freilaufverhaltens zu zeigen (wird automatisch angewendet). Das kann man dann in folgenden Spielformen herrlich anwenden und

    die Kids haben aus dem implizit gelernten direkte ERfolge.


    Viel Glück für euer Spiel.

    Im Spiel kommt es natürlich vor das ich mich über die Entscheidungen des Schiedsrichters aufrege und auch mal etwas in Richtung Schiedsrichter sage. Das liegt halt daran das für mich zum Fußball auch Emotionen gehören, die müssen dann halt raus beim Spiel.

    Die Spieler meiner Mannschaft wissen auch das der Schiedsrichter für sie Tabu ist. Höre ich nur das kleinste Gemecker dann greife ich ein.


    Warum? Du machst es doch auch und lebst es vor.

    Eigentlich ist die Frage einfach zu beantworten, wer schonmal ein Spiel pfeifen mußte/durfte weiß wahrscheinlich wie schwer das ist (trotz Schirilehrgang bei Lizenz).

    Da ich nicht 100% sagen kann das ich jede Situation richtig bewerten konnte, geschweige denn alles gesehen habe,

    meckere ich auch nicht rum.

    Wer von meinen Spielern meint ständig am Schiri meckern zu müssen, muß leider auch ausgewechselt werden, da leidet mir zu sehr seine Konzentration. Ich bin froh über jeden der Schiri macht!!!

    Dem gilt mein absoluter Respekt. Also habe ich mit meinem Verhalten diesen Respekt auch zu ZOLLEN.

    Das geht leider vielen ab. Da wird geredet das man ja Respekt davor habe und auf der anderen Seite nur rumgemeckert.

    Nach dem Motto: Ich habe Respekt vor MEnschen, die mit Idioten wie mir klarkommen!!!

    Zur Qualitätsfrage: Die Frage danach habe ich mir öfter bei Trainern als bei Schiedsrichtern bisher gestellt.

    Von Ärger kann sich wohl keiner freimachen.

    Es geht darum das zielgerichtet und konstruktiv einzusetzen. Sind die Jungs deprimiert und wissen woran es lag?

    Dann erübrigt sich jede Art der -Standpauke-.

    Sind Sie ratlos. Dann im nächsten Training ansprechen.

    War der Gegner einfach mal besser? Dann auch so klar kommunizieren. Respekt schaffen und Antrieb selber besser zu werden.

    Generell ist m.e. wichtig bei Kritik(bitte mit zeitlichem Abstand) herauszustellen, das man Dinge kritisiert, die die Kids wirklich besser können und Wege aufzeigen das auch umzusetzen. Die AKzeptanz steigt dann es besser zu machen, weil die Kids merken, das der Trainer an IHNEN interessiert ist, und nicht am eigenen Erfolg, zu dem Sie selbst nur Mittel zum Zweck sind.

    Gerade im nächsten Training Dinge loben die im Spiel schief gelaufen sind, damit der Effekt(Ich kann es) verstärkt wird.

    Das soll nicht heißen, das ich problemorientiertes Training favorisiere. (Also Trainingsschwerpunkte nach Fehlern im letzten Spiel). Davon halte ich gar nichts.

    Was mich darüber hinaus an der Verbreitung von Funino ziemlich aufregt, ist die Art und Weise, wie stark dessen Verbreitung fast immer mit kommerziellen Interessen (s. zBsp Rundbrief des BFV) und Profilierungsstreben einzelner, insbesondere bestimmter Verbandsfunktionäre und Sportwissenschaftler einhergeht.

    So langsam nimmt diese Diskussion ja auch hier an Fahrt auf.

    Ich denke eins sollte man mal außen vor lassen und lieber in der Sache diskutieren.

    Nämlich Profilierungsstreben einzelner zu unterstellen. Das ist das absolut beliebteste Totschlagargument für jede Innovation. Daran sind schon viele, auch in Vereinen, gescheitert, weil Sie mit guten Ideen Sachen vorangetrieben haben, die zum Wohle aller hätten sein können. Wenn diese dann entnervt aufgeben, heißt es genau von diesen, die Ihnen das Leben schwer gemacht haben: Siehst Du, war wohl doch nicht so gut das Konzept, hab ich doch immer gesagt.

    Danach fallen die Vereine wieder in Ihren alten Trott und kommt mal wieder jemand mit Idealismus vorbei, wird gesagt,

    das hat schon bei XY nicht geklappt. Lass es.

    SO scheint es mir auch bei den diskutierten Änderungen. Sinngemäß gibt es im H.WEin Buch das Zitat:

    Es fällt den Trainern nicht schwer neues gut zu finden, sondern alte Wege zu verlassen.

    Jeder Idealist hat bestimmt ein gewisses Sendungsbewußtsein. Das ist nicht mit Profilierungsstreben zu verwechseln.

    So sollte man es m.e. auch sehen.

    Ich stelle mir bei diesem Thema auch die Frage, ob es hier wirklich um die Kinder geht, oder einfach nur um die nächste Generation guter Fußballer. Sollte der Spaß der Kinder nicht im Vordergrund stehen? Wenn es meinen Kindern nun mehr Spaß macht auf richtige Tore zu spielen und auf einem richtigen Feld, warum sollen sie am Wochenende dann Funino spielen und nicht Fussball? Weil wir so bessere Fußballer züchten?

    Ich denke generell wird es ein Zusatzangebot sein, das auf Freiwilligkeit basiert.

    Ich glaube kaum das darum geht -gute Fußballer zu züchten-

    Auf der anderen Seite sollte man mal sehen, das es z.b. einem mittelmäßigen schnellem Kind in der D Jugend einfach hilft, fehlende Grundschnelligkeit durch höhere Handlungsschnelligkeit auszugleichen. Und das hat nichts mit SPitzenfußball zu tun, sondern zieht sich durch die Kreisligen.


    Das Argument das Kinder -auf richtige Tore- SPielen wollen, kann ich aber langsam nicht mehr hören.

    Bei mir spielen die Kids fast nie auf 2 normale Jugendtore im Training in den Spielformen. Das ist aber D Jugend, wo nach der Logik ja nur auf Tore gepöhlt werden müßte.


    Die Kinder wollen Fußball spielen, richtig. Wenn man vermittelt, das FUNINO ja kein Fußball ist, dann werden die Kids das nicht wollen. WEnn man vermittelt, das man durch Funino zum Messi wird, dann wird die Kids das anstacheln,

    und man kann das erlernte doch auch im Training zwischendurch auf große Tore anwenden.


    Mir widerstrebt echt in der allgemeinen Diskussion, das die Leute, die sich jahre nicht um Neuerungen, WEiterbildungen etc. gekümmert haben, bzw. gg. Mißstände angegangen sind, nun mobilisiert werden, weil Sie glauben das Funino Ihnen den gottgleichen FUssBALLTRAINER Status nimmt. (denn vielen geht es m.e. genau darum:

    um sich selbst)

    Funino ist nicht aufs Passspiel ausgelegt

    Würde ich so nicht sagen wollen.

    Funino fördert vor allem das Dribbling und das 1 vs. 1

    würde ich so sagen ;)


    Funino ist generell nicht DRIBBLING oder PASSSPIEL geprägt. Für mich sind beides Komponenten, die mit zunehmender

    Gewohnheit aus der Notwendigkeit geboren werden. Aus dem Grundprinzip des -Wahrnehmen, verstehen, entscheiden, ausführens- heraus. Das macht dann irgendwann die Spielintelligenz aus.

    Für die Trainer bedeutet Funino vor allem sich zurückzunehmen und zu moderieren anstatt zu instruieren.

    Und über die Jahre und Altersklassen hinaus vllt. die Fähigkeit Spielformbasiertes Training anbieten zu können, das den obigen Grundsatz in jedem Schwerpunkt fordert und Fördert, was widerrum Raum, Zeit und Gegnerdruck bedeutet.

    -Nebenbei- werden (Grund)Techniken implizit vermittelt.

    Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich mich bisher nie mit Funino beschäftigt habe (bin auch erst seit Sommer Trainer).

    Aber genau die Eigenschaften, die man dadurch gewinnen kann, fehlen meiner Mannschaft enorm (der Wille zum Passspiel, Spielintelligenz und Kreativität).

    Kanns kaum erwarten die Kinder heute damit zu konfrontieren^^.

    der wille zum passspiel wird dadurch nicht gewonnen;-)... wäre auch kontraproduktiv.

    vllt. auf sicht die Notwendigkeit zum Passspiel erkannt (je nach Situation)

    das klingt für mich einwenig nach Tischtennis China-Variante also TT mit Rundlaufen um die TT-Platte ... nur in deinem Fall vll ohne Rundlauf sondern eher anstehen an der Markierung.

    hört sich für mich auch so an. Das mit den Markierungen verstehe ich nur nicht recht. Bild kann ich leider nicht abrufen.


    btw: habe am Freitag seit langer zeit mal wieder FußballtennisRundlauf zum Abschluß gemacht.

    War ein Riesenspaß für die Kids, und die Eltern mußten noch 20 Min. warten;)

    Das werden einige jetzt zuhause intensiver üben, muß ich wohl noch 2,3 mal machen die nächsten einheiten.