Beiträge von nero

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    In NRW bleibt Training wohl erlaubt:

    Abweichend von § 9 Absatz 1 Satz 2 Nummer 3 beträgt die zulässige Gruppengröße höchstens zehn Kinder bis zum Alter von einschließlich 14 Jahren zuzüglich bis zu zwei Ausbildungs- oder Aufsichtspersonen.

    Wird sich unsere Stadt wohl nichts von annehmen, wenn bisher schon nur mit Abstand erlaubt war.

    Aber für alle die bisher trainieren durften, sind das doch gute Neuigkeiten.

    Für mich persönlich war der Wechsel damals gut, so hatte ich 3 D-Jugend-Jahre von denen ich bei zweien zum Altjahrgang gehörte. Das war für meine persönliche Entwicklung damals nicht wirklich hinderlich.


    Aus Sicht eines Vaters muss ich sagen, dass es für meinen Sohn schon schwierig war, da er nur ein Jahr G-Jugend mit seinen Schul- und Kindergartenkumpels zusammenspielen konnte. Danach sind die alle in die F gegangen. War für ihn anfangs schon schwer. Mittlerweile hat er halt zwei Freundeskreise, einen aus der Schule und einen vom Fußball. Hat auch seine Vorteile.

    Bei uns im Verein ist es so, dass ein Spieler in der Regel bis zur E-Jugend den gleichen Trainer hat. Hier gehen die Trainer mit seinen Spielern jeweils mit. Ab der D-Jugend hat in der Regel jede Mannschaft einen Trainer und der verbleibt in der Jugend, während die Spieler aufrücken in die nächste Mannschaft (2->1) oder in die nächste Jugend gehen.


    Sobald ein Trainer zu lange die gleichen Spieler betreut, ist der Input zu einseitig und es besteht die Gefahr, dass sich ein Verein im Verein bildet. Geschieht dies, ist die Gefahr groß, dass die Mannschaft auseinander bricht. Allgemein gesagt, hängt es immer daran, wie der Wechsel von allen Beteiligten kommuniziert wird.

    Bei uns ist ja leider immer noch kein Fußballtraining möglich. Die letzten Wochen haben wir bei unserer F-Jugend gute Erfahrungen gemacht, auch das Videotraining in einer kleinen Geschichte zu verpacken.

    So kann man mit dem Fahrrad zum Badesee fahren, beobachtet dort Frösche (man springt selber wie Frösche), geht im Wasser schwimmen (trocken schwimmen auf dem Boden), spielt Fangen mit seinen Freunden (schnell vor/zurück/links/rechts laufen), wirft sich den Ball zu (Ball im Sitzen hochwerfen und fangen).

    Oder man macht eine Wanderung in die Berge. Auf der Stelle laufen, Ausfallschritte simulieren etwas bergauf und der "Bergsteiger" ist das ganz Steile Stück. Über eine schmale Brücke am Bach balancieren indem man ganz langsam einen Fuß genau vor den anderen setzt. Vielleicht ist auch gar keine Brücke da, dann muss man selber eine bauen (Plank machen). Zwischendurch kommt vielleicht auch ein Stück im Wald wo viele umgestürtzte Bäume liegen, dann muss man im gehen die Knie ganz hoch machen.

    Einfach mal ein paar Ideen. Liste lässt sich beliebig erweitern. Bei uns hat es wie gesagt gut funktioniert.

    Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen (FLVW): FAQ zur Saisonfortsetzung und Coronaschutzverordnung


    Update zu unserer Gemeinde:

    Ordnungsamt und Sportamt sind sich jetzt angeblich einig, dass in NRW auch 5 Meter Abstand zwischen den Kindern einer 20er Gruppe eingehalten werden muss. So hat es mir zumindest das Sportamt (nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt) heute bestätigt.

    Ich hab dann einfach frustriert aufgelegt. Es ist einfach mühsam. Ich mag nicht mehr diskutieren, ich hoffe einfach, dass jemand anders mehr Glück hat.

    Nachdem wir also die NRW-Regelung zum Sport übernommen haben und die Sportplätze erst geschlossen blieben, werden sie ab Montag geöffnet.

    Jetzt aber mit folgender Einschränkung:

    Erlaubt ist der Sport von höchstens fünf Personen aus zwei Haushalten, Einzeltraining oder Gruppen von höchstens zwanzig Kindern bis 14 Jahren mit zwei Aufsichtspersonen. Bei letzterem sei allerdings darauf zu achten, dass der Mindestabstand von fünf Metern dauerhaft eingehalten wird... Es handelt es sich um keine Freigabe für Sport und Training jeglicher Art, vielmehr ergibt sich durch das strikte Einhalten von fünf Metern Abstand von einzelnen Personen untereinander mehr oder weniger weiterhin um Individualsport.

    Unsere Stadt übertrifft sich auch mal wieder:

    Die Regeln zum Sport werden so angewendet wie NRW sie vorgibt.


    Man lässt aber die Sportstätten geschlossen.

    Zitat

    Die Sportstätten bleiben aufgrund der nach wie vor hohen Inzidenz und der diffusen Infektionslage weiterhin geschlossen. Das heißt, auch das Kinder- und Jugendtraining beispielsweise im Fußball kann im Moment nicht in den Sportstätten durchgeführt werden.

    Da packst du dir doch am Kopf.

    Ich mein wir liegen bei uns immer knapp über der 100. Ist eigentlich Wahnsinn, dass es bei uns überhaupt Lockerungen gibt.

    Aber warum ich jetzt auf der grünen Wiese, theoretisch mit fremden Kindern, Fußball spielen darf, im Verein mit Hygienekonzept nicht. Entbehrt doch jeglicher Grundlage.

    Quelle

    Unser Verein hat sich leider gegen Training entschieden. :(

    Wie es ausschaut ist das jetzt auch egal. Die Stadt wendet zwar die Regelungen zum Sport aus der Coronaverordnung NRW an. Verbietet aber zeitgleich den Freizeitsport in öffentlichen und privaten Sportanlagen.

    Mal abwarten ob da einfach nur einer nicht von A nach B gedacht hat, oder ob das tatsächlich Absicht ist.

    Meine Frage bezog sich auf konkrete Regelungen vor Ort im Kreis oder Stadt. Denn wie du richtig sagst muss die Stadt oder der Kreis die Regelung noch übernehmen und bei städtischen Sportanlagen müssen diese ja auch freigegeben werden. Zuletzt könnte ja sogar der Vorstand noch entscheiden, man erlaubt Training nicht.

    Deswegen wollte ich mal hören, wer ab nächster Woche wieder startet.

    Naja, ab den 5.4 ist es dann eh egal, denn dann gilt wieder sowieso das normale training, sofern der Inzidenzwert stabil bei 50-100 ist/bleibt. Also warum diese Aufregung ???

    5.4. ist noch 1 ganzer Monat. Die Kinder haben jetzt schon sehr lange verzichtet. Die können es doch kaum abwarten.

    LSB NRW informiert nun auch

    Zitat

    B. Sport für Kinder in Gruppen

    Bis zu 20 Kinder im Alter bis einschließlich 14 Jahren können als Gruppe gemeinsam Sport-, Spiel und Bewegungsaktivitäten durchführen. Eine Gruppe kann durch maximal 2 Übungsleiter/Trainer/Aufsichtspersonen betreut werden.


    Zwischen den unter A und B genannten Personen oder Personengruppen, die gleichzeitig Sport auf einer Sportanlage betreiben, ist dauerhaft ein Mindestabstand von 5 Metern einzuhalten.

    Neue Verordnung für NRW ist einsehbar:

    2021-03-05_coronaschvo_ab_08.03.2021_lesefassung.pdf

    Wird schwierig das immer in der Klarheit abzugrenzen.

    Ich greife mal das Beispiel von gestern auf (Sorloth und Brooks).

    Ich habe die Szene so wahrgenommen, dass Brooks dem Stürmer den Laufweg abschneiden wollte, den Körper zwischen Ball und Gegner bringen wollte.

    Da erachte ich es als ganz normal, das als Gegenreaktion darauf der Stürmer versucht sich um den Gegenspieler rumzuwinden. Dabei werden als Relfex die Arme zur Unterstützung dazu genommen. Gar nicht so sehr um den Gegenspieler zu schubsen oder zu ziehen, sondern vielmehr um den "Aufprall" abzufangen. Ähnlich wenn man geradeaus rennt und vor einem plötzlich eine Mülltonne o.ä. auftaucht. Da würde man auch immer die Hände und Arme zur Hilfe nehmen um sich um das Hinderniss drum rum zu winden.

    Für mich war gerade gestern das ganz klar kein Foul. Sowas wird viel zu häufig für den Verteidiger gepfiffen und wir machen es dem Verteidiger damit viel zu einfach. Brooks verschätzt sich in dem Moment einfach und bekommt seinen Körper nicht klar genug zwischen Laurichtung des Balles und Sorloth. Das er dann wie so ein nasser Sack umfällt liegt sicherlich nicht an dem minimalen Armeinsatz von Sorloth. Sorloth war in dem Moment einfach der geschmeidigerer Sportler.


    Soll nicht heißen, dass ich grundsätzlich dagegen bin, auch Halten als Foul zu ahnden.

    Grundsätzlich wird bei Verteidigern ja vieles durchgehen gelassen, was beim Stürmer schon unterbunden wird.

    Das wäre für mich viel eher ein Ansatz, dass man nicht mit auf die Rollenverteilung im Zweikampf achtet, sondern unabhängig davon entscheidet ob jemand gerade der Verteidiger oder der Angreifer ist.


    Genauso könnte man aber darübe diskutieren, ob die Regelung einer gelben Karte fürs taktische Foul nicht durch die Anwendung unterlaufen wird. Meiner Meinung nach werden viele Fouls, die eigentlich taktischer Natur sind, nicht mit Gelb geahndet.

    Es hat sich doch sehr eingebürgert, dass sobald die Pressinglinie überspielt ist, es in dem nächsten Zweikampf erstmal darum geht den Angriff zu stoppen. Gelb gibt es dann meistens nur, wenn sich der Verteidiger zu plump anstellt und das ganze zu offensichtlich ist.