Beiträge von Dirk Coerverfan

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    fahrender Vater

    jeder profitiert hier von Meinungsfreiheit. Das Du aber die, die eine andere Meinung haben gleich mit einer abwertenden Äußerung vor den Kopf stößt, ist nicht wirklich zielführend.


    " Schwadronieren bedeutet, in abwertender Weise lautstark, weitschweifig und prahlerisch über ein Thema zu reden. Es handelt sich um ein meist inhaltsloses, aufdringliches Plaudern oder Schwätzen. Der Begriff stammt ursprünglich aus der Soldatensprache und beschreibt das großspurige Erzählen von Heldentaten."

    Ein NEIN gegenüber dem Trainer ist absolut ok.

    Auch wenn ich nie in diese Situation gekommen bin und auch nicht in Zukunft komme, da ich immer so ausbilde wie oben beschrieben, hier ein Tipp, der bei mir bei strittigen Situationen fast immer hilft.

    Ein schnelles Ching, Chang, Chong (Schick, Schack, Schnuck) Turnier in der Mannschaft. Vorher Fragen ob alle damit einverstanden sind. Kinder lieben dieses Spiel u. aktzeptieren das Ergebnis immer (fast).

    Schon wieder hast du dich aus deinem Autoritätsdilemma befreit.

    Die Spieler stellen sich paarweise gegenüber. Dann das Ching, Chang, Chong. Die Verlierer stellen sich wieder paarweise gegenüber.

    Solange bis der letzte Verlierer feststeht. Er darf ins Tor.


    Auch Trainer dürfen sich reflektieren. Deine Situation war ein Warnschuss für Dich. Du willst das alle auf den Trainer hören, dann musst Du immer vorher schon 20 Lösungen für alle Fälle haben. Besser wäre es, wenn die Jungs es wie beim Straßenfußball selbstverantwortlich regeln. Bei den Regeln kannst Du ihnen wie oben beschrieben behilflich sein. Je älter sie werden umso mehr Mitbestimmung fordern sie ein.

    CoachT

    Wenn es denn so ist, gehen wir nicht vom Umsatz aus. Eintritt, Merchandise Artikel, usw. sollten auch weiterhin zu 100% dem Verein gehören. Der Umsatz sagt auch nichts über den Gewinn aus.

    Da die 1% bis 3% (von der Ablöse und dem Jahresgehalt) direkt mit der Ausbildung der Spieler in Zusammenhang stehen, wäre es schon eine charmante Abgabe, die niemanden weh tun würde.

    Mit diesen Geld könnten wir eine Ausbildungsoffensive beginnen, die eine Aufwärtsspirale in Gang setzt, wie wir es noch nie im Bereich des Fußballs gesehen haben.

    Oesi81

    Schade, dass du nicht schreibst um welche Alterstufe es geht. Aufgrund des Verhaltens der Spieler vermute ich eine D-Jugend.


    Mein Lösung und ein wenig Theorie vorweg:

    Torspieler solltest Du nicht zu früh ausbilden. Meine Empfehlung ist ab ca. C-Jugend.

    Torspieler sind ganz besondere Spieler. Irgend jemand schrieb einmal sie sie müssen im positiven Sinne "Mentalitätsmonster" sein.


    Diese Eigenschaft(en) sind bei Kindern kaum ausgeprägt und kommen erst mit Beginn, bzw. mitten in der Pubertät ans Licht.

    Hier mein Tipp, für das nächste Training, Spiel, Turnier, der dich auch von deinem Autoritätsdilemma befreit.

    Dieser Tipp funktioniert auch bei der C-,B- u. A-Jugend wenn Du keinen Spieler in der Mannschaft hast, der echter Torspieler werden könnte.

    Beim Training:

    Jedes Spiel (Abschlussspiel uvm.) und jede Übung (isoliertes Torschusstraining uvm.) die Du mit Torspielern machen möchtest.

    Regel Nummer 1: Jeder Spieler geht abwechselnd ins Tor

    Regel Nummer 2: Wenn im Trainingsspiel ein Tor erzielt wird, werden bei beiden Mannschaften die Torspieler gewechselt.

    Sollten keine Tore fallen, ruft der Trainer nach 1 bis 2 Minuten "Torwartwechsel"


    Beim Turnier:

    Regel Nummer 1: Jeder Spieler geht für ein Spiel oder wenn es zu viele Spieler sind für eine Halbzeit ins Tor


    Beim Spiel:

    Regel Nummer 1: Jeder Spieler geht für eine Halbzeit ins Tor.


    Wenn Du tatsächlich eine D-Jugend trainierst, dann kannst Du sie auch fragen, was sie von der Idee halten und welche Lösungen sie für eure Problem haben.

    Ja, es darf auch Ausnahmen geben: Spieler die total Angst haben, Spieler die eine körperliche Beeinträchtigung haben, usw.

    wolfensk

    "Klugscheißermodus an":

    1% von 6 Milliarden sind 60 Millionen. Hört sich schon gut an... oder?

    3% von 6 Milliarden sind 180 Millionen . Hört sich noch besser an... oder?

    "Klugscheißermodus aus"


    Ich weiß nicht woher die 6 Millarden (mir fehlt die Quelle) kommen aber wenn es stimmt, dann könnten wir den Kinder u. Jugendfußball in ungeahnte Höhen katapultieren. Niemanden würde das Fehlen 1% bis 3% bemerken und alle, vor Allem die Profivereine, würden davon profitieren. Wir hätten eine sensationelle Aufwärtsspirale in Gang gesetzt.

    golfstrom

    Ich sehe es so. Wir haben die zahlenmäßig größte Jugendabteilung der Welt. Da müssten dann doch weltweit mindestens die meisten Talente ausgebildet werden. Senn man dann noch den Anspruch hat, das hier auch noch am Besten ausgebildet wird, müssten dann noch mehr Talente und auch die besten Fußballer der Welt aus dem Bereich des DFB kommen....oder?


    Deine Ansätze sind genau so wie ich es mir vorstellen kann.


    Rate mal, bevor du googelst, von wem dieses Zitat es stammt.


    "Deutschland ist das Land mit den meisten Einwohnern in Europa. Das geht aber nicht damit einher, dass wir den größten Pool an Talenten haben. Das ist keine Kritik. Das ist eine Tatsache. Es liegt nicht an der Anzahl der Kinder, die Fußball spielen wollen, sondern es liegt daran, was wir mit ihnen in der verfügbaren Trainingszeit machen."

    Jugendtrainer_Memes

    Vielen Dank für die tollen Hinweise. Ich habe leider keine neuesten sportwissenschaftlchen Untersuchungen gefunden.

    Über einen Link wäre ich wirklich dankbar.


    Ich wollte mit dem Model nach "Martin" zeigen, dass es Altersstufen gibt in denen man schneller Ausbildungserfolge in bestimmten Bereichen erzielen kann, bzw. das es Altersstufen gibt wo einige Trainingsschwerpunkte einfach nicht effektiv trainieren können.


    Ich bin total bei dir.

    Einer meiner wichtigsten Leitsprüche lautet: "Fußballspielen lernt man durchs Fußballspielen".

    Die Trainingsidee, die ich für mein Training daraus entwickelt habe, ist das 1 gegen 1 im Champions-League-Modus bis einschließlich D-Jugend. 30 min spielen wir das 1 gegen 1 in jedem Training. Damit es nicht zu langweilig wird, gibt es öfter einmal Regeländerung (Tore zählen nur beim Überdribblen der Torline uvm.).

    Als "Abschlussspiel" gibt es immer ein Turnier 2 gegen 2 bis max 4 gegen 4. Auch hier geht es immer über mindestens 30 Minuten. Wir spielen nach den Regeln des Straßenfußball auf sehr kleinen Feldern.


    In der Anfangsphase (10 Minuten) gibt es immer ein FunGame mit aus meinem Coerver-Spielefundus. Dort geht es hauptsäschlich um Kopfgeschwindigkeiten und Ballgefühl.


    Vor dem Abschlusspiel(turnier) zeige ich den Spielern ca. 10 - 20 Minuten wie sie beim nächsten Training an einen Verteidiger im 1 Gegen 1 vorbei gehen können.


    Isoliertes Training ohne Wettkampf/Spiel findet bei mir nur beim Bewegungs(Technik)erwerbtraining und dann nur max 5 Minuten statt.

    Je nach Alterstufe kommt bei mir das isolierte Techniktraining nach ca. 3 bis 5 Trainingseinheiten vor.

    Jugendtrainer_Memes

    Vielen Dank für die tollen Hinweise. Ich habe leider keine neuesten sportwissenschaftlchen Untersuchungen über "googlen" gefunden.

    Über eine Link wäre ich wirklich dankbar.


    Ich wollte mit dem Model nach "Martin" zeigen, dass es immer wieder Alterstufen gibt in denen man etwas schneller Ausbildungserfolge in bestimmten Bereichen erzielen kann.


    Die Trainingsidee, die ich für mich daraus entwickelt habe, ist das 1 gegen 1 im Champions League Modus.

    Ich würde mir immer, bevor ich ein Training plane, die Altersstufe der Kinder ansehen.

    Was bringen Kinder mit, was können Kinder, was können Kinder lernen, sind meine ausbildungsziele Altersgerecht?


    Was sind, bzw. welche koordinative Fähigkeiten gibt es? Kann ich alle Fähigkeiten in jeder Alterstufe gleich schulen? Gibt es eventuell auch hier ein goldenes Lernalter?

    Zum Glück ist dieses Thema schon sehr gut wissenschaftlich Untersucht.


    Hier einmal die die 5 fundamentalsten koordinative Fähigkeiten nach Hirtz u. nach Martin

    Rhytmusfähigkeit

    Gleichgewichtsfähigkeit

    Kinästhetische Differenzierungsfähigkeit

    Räumliche Orientierungsfähigkeit

    Komplexe Reaktionsfähigkeit


    Hier die sensiblen Phasen der Trainierbarkeit(siehe Bild

    .

    Aus diesen Wissen kann ich mir doch genau die richtigen Übungen und Spiele für die Alterstufe meiner Kinder raus suchen.


    Ja, auch an dieser wissenschaftlichen Publikation gibt es immer noch Verbesserungsvorschläge.

    Für mich ist es zurzeit die beste Grundlage für das Training der koordinativen Fähigkeiten.

    Das ist doch das perfekte Alter um Gruppentaktiken zu automatisieren.

    Aus meiner kurzen Zeit als A-, B-, C-Jugend und Damen sowie Herrentrainer habe ich folgende Erfahrungen machen dürfen.

    Eine kleine Anmerkung, frei nach Kunfuzius, zum Video habe ich noch.

    Sage es mir ich vergesse es.

    Zeige es mir und ich verstehe es

    Lass es mich machen und ich kann es

    Lasse es mich selbst herausfinden und ich beherrsche es.


    Diese einfachen Gruppentaktiken erlernen die B, - und A-Jugendlichen innerhalb von 3 - 4 Trainingseinheiten (TE),

    so dass sie es im Wettkampf auch umsetzen können. Bei den Seniorenmannschaften ist es ähnlich.

    Du musst immer darauf achten, wenn du ein technisches oder taktisches Ausbildungsziel hast, dass du es auch bis zum Erreichen des Lernzieles ohne Unterbrechung trainierst. Wechsel niemals das Lernziel während dieser Ausbildung.

    Das ist bei Seniorenmannschaften etwas schwieriger da die Trainer hier mehr auf die Ergebnisse fixiert sind und somit ihre Erfahrungen aus dem letzten Spiel mit in die Trainingsplanung einbringen. Hier hilft ein intensives Training der Gruppentaktiken in der Saisonvorbereitungsphase.


    Vorschlag von mir. Ich gehe davon aus, dass die Jungs technisch schon sehr weit entwickelt sind.

    TE1 für Deine U19 bzw. U21

    Damit deine Videoanlage nicht völlig umsonst ist. Zeigst Du den Jungs einige Szenen vor dem Training, um sie heiß zu machen. z.B.

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    Dann kannst Du mit ihnen rausgehen und methodisch trainieren.


    Ich weiß nicht wie oft ihr in der Woche trainiert. Wenn es mehr als 3 mal ist, dann kann ich mir vorstellen, dass ihr mit Videoanalyse sehr gute Ergebnisse erzielen könnt. Ansonsten wäre es für mich im Breitenfussball verschwendete Trainingszeit. Für den Trainer kann es wirklich gut sein aber wenn die Jungs nur 2 mal die Woche trainieren, würdest du zu viel kostbare Trainingszeit auf dem Stuhl verbrennen.

    wolfensk

    Ich betrachte die Vergangenheit immer als Lernfeld, um in der Zukunft bessere Lösungen und besser Wege zum Ziel zu finden.

    Leider kenne ich diese von dir erwähnten Einnahmen in Vergangenheit nicht. Hört sich aber an, als ob man daraus lernen kann. Wie es heute aussieht wäre echt spannend.


    Mein Beispiel Wirtz war nur einer von sehr, sehr vielen Transfers, die in den deutschen Profiligen(1. 2. 3. Liga) getätigt werden.

    Ich habe es für 2025 mal überschlagen (Google hat mir keine fundierte Antwort geliefert) es sind mindestens 1,5 Millarden gewesen.

    Mit diesen mindesten 45 Millionen Euro pro Jahr, nur aus Transfereinnahmen, kann man schon etwas bewegen.

    Nimmt man jetzt noch 0,5% bis 3% von den Gehältern aller Profispieler, gibt es bestimmt noch einmal einen 2 stelligen Millionenbetrag pro Jahr an Einahmen.

    Damit kann man schon sehr, sehr viel bewegen.

    Die von dir genannten alten Einahmen kann der DFB gerne für ihre internen Kosten behalten und eventuell noch für spezielle Projekte verwenden.

    Papatrainer83

    Sorry, ich habe nichts von den Rahmenbedingungen für die Breitensportvereine geschrieben. Deshalb kann ich dir auf diese Frage keine Antwort geben.


    Hallenzeiten, ja dass ist wirklich ein Problem. Umso wichtiger ist es, dass die Qualität der Trainer noch höher ist. Diese Trainer haben das Wissen wie man aus diesen wenigen Trainingseinheiten das Maximum trainieren kann. Ja, auch hier kann der unfassbar reiche Profibereich aller Sportarten helfen. Die Profi Vereine bedienen sich auch oder fast immer aus dem Talentepool der Breitensportvereine. Hier meine ich G- bis E-Jugend sehr vieler Sportarten. Diese "späteren Talente" werden in öffentlich bezahlten Hallen ausgebildet. Hier muss auch mehr Verantwortung von den Profivereinen übernommen werden. Beispiel Wirtz: 120 Millionen Ablöse 3% für die Jugendarbeit = 3,6 Millionen entspricht ungefähr einer Turnhalle. Niemanden würde diese Summe wirklich weh tun.


    Die neuen Ablösemodalitäten und deren Auswirkungen kann ich nicht beurteilen. Wenn es so wäre, dann kann man doch wieder gegensteuern. Ja, man kann es bezweifeln doch man sollte doch erst einmal die Ergebnisse abwarten ob die Kinder dort ankommen. Erst wenn man hier Erfahrungen gesammelt hat, kann man die Maßnahme beurteilen.

    orbiter

    Wenn wir davon ausgehen, dass wir im Bereich des DFB kein genetisches Problem haben, dann müssen woanders suchen.

    Ich denke, dass in Deutschland ein strukturelles Problem auf fast allen Ebenen des Kinder- und Jugendfußballs und somit bei der Talententwicklung haben.

    1. Wir haben beim Fußball eine regionale Basisdemokratie (nicht falsch verstehen, ich bin ein Fan unserer Demokratie) Das bedeutet, dass die Kreisfußballverbände, und anschließend die Landesfußballverbände entscheiden, wie Fußball im Kinderbereich organisiert wird. Der DFB kann immer nur Anregungen geben. Die Kreise und die Länder müssen nicht die Ideen des DFB umsetzen. Die Ideen sind seit 2003 im DFB verankert und werden immer wieder angepasst. Hier muss die Struktur geändert werden.

    2. Die Trainerausbildung wird nicht zur Pflicht gemacht. Jeder aber auch wirklich jeder darf eine Kindermannschaft trainieren. Das kann man ändern, wenn man es wollte.

    Beispiel: Freiwillige Feuerwehren. Wer nicht über 120 Stunden ausgebildet wurde, darf nicht an die Spritze.

    3. Ungleiche Verteilung der Mittel. Das unfassbare Vermögen der Profivereine muss viel mehr bei der Ausbildung der Talente ankommen. Damit meine ich auch in die Trainerausbildung der Breitensportvereine.

    0,5%-3% der Ablösesummen und 0,5%-3% aller Jahresgehälter der Profis wird für die Ausbildung der Kinder und Kindertrainer investiert.

    Die Trainerscheine werden wieder preiswerter, es werden viel mehr Trainer ausgebildet.

    4. Die Flaschenhälse in der Lizenzausbildung müssen aufgelöst werden. Dieses Punktesystem ist eine Katastrophe. Wer sagt denn, dass jemand, der wenig Punkte hat, kein guter Trainer sein kann? Hier muss sofort Abhilfe durch viel mehr Lehrgangsplätze geschaffen werden. Finanzierung durch anteilige Ablösesummen im Profibereich (siehe Punkt 3)

    5. Abschaffung der DFB Stützpunkte. Stattdessen wieder Kreis- und Bezirksauswahlen ab der E-Jugend alter Jahrgang einführen und mit der DFB Ausbildungsphilosophie ausbilden.

    6. Keine Ausnahmen für ehemalige Profis in der Lizenzausbildung. Ehemalige Profis haben keine bessere Voraussetzung zum Kinder- u. Jugendtrainer oder als Leiter eines NLZ, als Trainer an NLZ, oder, oder........ als ein Breitensportfußballer. Im Gegenteil, meistens waren diese Profis mit soviel Talent gesegnet, dass sie sich nicht in Kinder reinversetzen können, die weniger Talent haben als sie selber hatten.

    7. NLZ Trainer sind nicht umfassend genug ausgebildet um mit Kindern u. Jugendlichen zu arbeiten. Hier muss es zwingend eine 3 bis 4 jährige Ausbildung als Eingangsvorraussetzung geben.

    8. Die NLZ dürfen nur noch gering von der DFB Ausbildungsphilosophie abweichen. Heute kann noch jeder Verein so ausbilden wie er es für richtig hält. Die Dokumentation für die Überprüfung wird einfach von "Fachkräften" frisiert.

    9. Die Anforderung für die Leiter von NLZ ist die UEFA Pro Lizenz. Das halte ich für völlig falsch. Die Anforderungen dieser soooo enorm wichtigen Position können meiner Meinung nach nur von pädagogischen Personal (Diplom Sportpädagogen oder ähnlich) richtig ausgefüllt werden.

    10. Die Standzeit der Leiter des NLZ muss unbegrenzt sein. Heute werden sie immer noch viel zu häufig gewechselt weil...... tausend Gründe. Es ist so als ob man alle halbe Jahr oder alle 2 Jahre den Direktor einer Schule auswechselt. Das gibt keine Kontinuität in der Ausbildung. An so eine Schule würde ich meine Kinder nicht schicken. Hier müssen alle NLZ einmal ihre Strategie überdenken und der DFB die Anforderung an die Position des Leiters ändern.

    11. Das Scouting muss sich sehr viel mehr an die Perspektive und nicht an dem "Ist-Zustand" der Talente orientieren.

    Hier muss es nicht mehr auf das "Bauchgefühl" des Scouts ankommen, sondern es muss ein "Lastenheft" für das Scouting existieren.

    12. Kinder die an ein NLZ berufen werden, dürfen nicht mehr die Angst haben, dass sie alle halbe Jahr aussortiert werden. Hier müssen sich alle NLZ als Vorbild die Jugendarbeit von Twente Enschede ansehen.

    13. Kinder müssen extrem viel Spaß am Fußball durch tolles Training bekommen. Wer keinen Spaß an einer Sache hat, wird niemals das Lieben was er tut. Wer Spaß an einer Sache hat, entwickelt Leidenschaft. Wer für eine Sache (hier Fußball) leidenschaftlich brennt, ist auch bereit für die Erreichung eines Zieles Leiden zu ertragen.

    14. Wenn sich die Kinder am NLZ in der Pubertät nicht mehr so entwickeln wie es erwünscht/erhofft wird, dann liebe Trainer ertragt es mit Geduld und sortiert sie nicht gleich aus. Sie werden euer Vertrauen mit Leistungsbereitschaft belohnen.

    15...

    16..

    17 usw.

    Es gibt noch sehr viele Ideen die man hier diskutieren kann.

    dschibi
    Da habe ich tatsächlich etwas vergessen ;( . Deshalb haben wir in der zweiten Halbzeit so viele Gegentore kassiert. :D :D :D


    Spieler Nr. 2 In der zweiten Halbzeit bist Du der Torwart und passt auf, dass kein Ball ins Netz geht.

    und für Spieler Nr. 1 gilt dann folgende Aussage.

    Spieler Nr. 1 In der zweiten Halbzeit verhinderst Du hinten Tore und schießt vorn welche.

    Moritz33

    Meine Aufstellung lautet:

    Hier meine Taktik für die damaligen Kinder von der F-Jugend bis einschließlich D-Jugend.

    Spieler Nr. 1 Du bist der Torwart und passt auf, dass kein Ball ins Netz geht. In der zweiten Halbzeit spielst Du draußen.

    Spieler Nr. 2 Du verhinderst hinten Tore und schießt vorn welche.

    Spieler Nr. 3 Du verhinderst hinten Tore und schießt vorn welche.

    Spieler Nr. 4 Du verhinderst hinten Tore und schießt vorn welche.

    Spieler Nr. 5 Du verhinderst hinten Tore und schießt vorn welche.

    Spieler Nr. 6 Du verhinderst hinten Tore und schießt vorn welche.

    Spieler Nr. 7 Du verhinderst hinten Tore und schießt vorn welche


    Die D-Jugend befindet sich im sogenannten "Goldenen Lernalter" für das Techniktraining. Sie lernen neue Techniken und Bewegungen. fast auf Anhieb.


    Warum willst Du Zeit vergeuden, für Dinge, die die Spieler noch nicht komplett nachvollziehen können?

    Vor fast genau 10 Jahren habe ich einmal an einer Weiterbildung des DFB Stützpunktes teilgenommen.

    Dort wollte uns der Stützpunkttrainer anhand von Übungen u. Spielen zeigen wie man den D-Jugendspielern die offene Spielstellung (individualtaktik) beibringen kann. Es endete in einem Disaster. Auf Nachfrage, wie lange er es mit den Jungs schon geübt hat, bevor sie es auf der Weiterbildung zeigen sollten, sagte er: "8 TE und sie können es immer noch nicht"

    Es lag nicht an der Methodik sondern an dem altersentsprechenden Entwicklungsstand der Spieler, dass es einfach nicht funktionierte.


    Warum willst du den Jungs etwas beibringen/erklären, was noch viel zu früh für ihre Alterstufe ist.


    Meinen Spielern habe ich das individuelle Verhalten in der Kette erst in der B-Jugend beigebracht.