Beiträge von RedDevil

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    Ich würde da nicht so locker ran gehen.


    http://www.frag-einen-anwalt.d…hkeitsrecht--f164840.html


    Es ist ein Irrglaube, dass dieses "Tiki Taka" aus direktem Spiel besteht. Vielmehr gibt es die 2-Kontakt-Regel.


    Mit Sicherheit meine ich nicht "Tiki Taka". Passen wegen das Passens wegen.



    2 Kontakte machen das Spiel viel schneller, denn die Zeit die bei Ballannahme "verschwendet" wird, wird mit besser Passgenauigkeit und Passdosierung mehr als wettgemacht.


    Mit einem Pass verfolge ich ein Ziel. Am Ende ein Tor zu schießen.
    Dazu muss ich einen Pass in die Tiefe spielen, einen Seitenwechsel machen etc. etc.
    Die Anzahl der Kontakte gibt die Situation vor. Ohne Druck ist mehr Zeit....mehr Kontakte.



    Direktes Spiel kommt nur in engen Räumen oder im Spiel in die Spitze zum Tragen.


    Um auf 1 Sekunde pro Mann im Durchschnitt zu kommen müssen viele Pässe direkt gespielt werden.



    Freilaufverhalten und Vororientierung gehören doch zur Ballannahme hinzu?


    Beim Seitenwechsel hat ein Spieler erkannt, es geht nicht weiter. Also muss ich mich als Mitspieler positionieren, dazu frei laufen und so orientieren, das ich schnell weiterspielen kann bzw. die Situation überblicken kann und entstehende Lücken beim Gegner ausnutzen kann. Abhängig von anderen Mitspielern muss ich dabei meine bestmögliche Position finden. Ich positioniere mich zwar als Anspielstation, bedeutet aber nicht, ich werde auch angespielt...



    Und wie oft kommt sie vor in einem Herrenfußballspiel (und dafür bilden wir ja schließlich aus)? Eher selten, auch wenn das natürlich von vielen Faktoren abhängt.


    Bei Top Teams häufig. Deshalb kaufen sie Spieler wie Robben, Neymar, Bale, Sterling. Schafft es einer von denen sein 1vs1 zu gewinnen, entstehen dadurch meist Lücken in der Abwehr, weil die Abwehr auf das verlorene 1vs1 reagieren muss.



    1 gegen 1 Situationen sind aber nie gleich. Mal kommt der Gegner von rechts, von links, mal von vorne, mal von hinten, mal ist der Gegner nach der Ballannahme sofort da, mal hat man mehr Zeit, mal ist das Ziel den Ball zu sichern, mal ist das Ziel am Gegner vorbeizukommen, mal ist das Anspiel des Mitspielers halb hoch, mal hätte man eigentlich eine Anspielstation entscheidet sich aber für eine Passtäuschung und geht auf der anderen Seite vorbei.


    Gezieltes frei spielen der Außen z.B. bei den Bayern. Um auf dem Flügel ein 1vs1 zu erreichen. Dann ist die Situation häufig identisch.
    Klar gibt es auch viele andere Situationen, aber bei den Bayern ist es ein Ziel ein 1vs1 auf den Außen zu erreichen.



    So....das Thema war F Junioren....


    In der F-Jugend gibt es sicherlich wichtigeres als Ball An-und Mitnahme. Würde ich nie widersprechen und habe ich auch nie behauptet. Aber es gehört nun mal zu den absoluten Basics. Und vor allem wie von einem Kollegen im Verlaufe der Diskussion schon mal erwähnt wurde (finde gerade nicht, wer es war), ist die Ballannahme vor allem in ihrem taktischen Kontext sehr schwierig und komplex, also nichts was man erst mit älteren Spielern anfangen sollte (Gute Frage: in welchem Alter würdest du anfangen Ball An- und Mitnahme zu trainieren?).


    In der F (jung und alt) trainiere ich es automatisch beim Passen mit. Nicht mehr. Gezieltes Training dazu mache ich in der E.
    Im Jungjahrgang natürlich noch nicht so intensiv wie im Altjahrgang.
    Z.B die beiden Infoabende vom DFB 25 und 26 sind dafür ganz interessant.



    Noch ein Grund warum Ballannahme so wichtig ist: Es ist einer DER Indikatoren für gute Mannschaften.
    Oftmals kann man schon anhand der Dauer der Ballannahme und des folgenden Passes sagen,
    in welcher Spielklasse der Spieler spielt. 2005 hatte die deutsche Nationalmannschaft noch eine Ballkontaktzeit
    von 2,8 Sek. (!), 2010 war sie bei 1,1 Sek. Zum Vergleich: Der Wert des damaligen Weltmeisters Spanien lag bei 1,0 Sek.


    Ich widerspreche nicht den Indikatoren, aber der Schlussfolgerung von J.Löw. Um auf den Wert von Spanien zu kommen, brauche ich keine Ballannahme mehr, da reden wir von direktem Spiel und dementsprechend der Wichtigkeit von Freilaufverhalten, Vororientierung und Positionsspielen.
    Dafür benötige ich ein Gefühl für Räume also auch ein ausgeprägtes Peripheres Sehen. All diese Fähigkeiten kombiniert kommen mit der Zeit, sie sind nicht bei Kindern der F- Jugend zu finden. Ansonsten mal Rondos mit F Junioren trainieren und mindestens 3 Kontakte fordern.



    Warum muss man nach meiner Argumentationskette nie 1 gegen 1 trainieren???


    Weil deine Argumentationskette so aufgebaut ist:


    Es geht um 1 gegen 1 im F-Jugendalter? Das ist mir neu.
    Wenn du diese Ansicht in dem Alter wirklich vertrittst, warum spielt ihr am Wochenende dann überhaupt Spiele?
    Macht doch viel mehr Sinn 1 gegen 1 Turniere zu veranstalten. Dann hat jeder maximal viele Ballkontakte, und jeder kommt ins 1 gegen 1 Situationen und kann ihnen aufgrund nicht vorhandener Anspielstationen auch nicht aus dem Weg gehen.


    Nach dieser Argumentation ist ein Training 1 gegen 1 nie sinnvoll....
    Zu welchem Zeitpunkt sollte man nach deiner Argumentationskette denn 1 gegen 1 trainieren ?


    Oder spielt ihr tatsächlich am Wochenenden 1 gegen 1 Turniere wenn ihr 1 gegen 1 trainiert ?
    Dann ist es falsch, was ich schrieb.



    Ich sage ja nur, dass 1 gegen 1 im Gegensatz zu dir bei mir nicht das ein und alles ist.
    Es ist bei mir halt "nur" ein weiterer wichtiger Bestandteil.
    Ich trainiere Passspiel und Zweikampf nie getrennt. Passspiel ist ohne gute 1 gegen 1 Fähigkeiten nicht möglich, aber auch nicht umgekehrt.


    Ich hatte dazu mal eine schöne Grafik. Ich finde sie nur nicht wieder....leider
    So sah sie ungefähr aus:


    Spielweise Spieler
    |
    |yy xx
    | yy xx
    | yy xx
    | yyxx
    | xxyy
    | xx yy
    | xx yy
    |xx yy
    |----------------Alter
    xx Mannschaftsdienlich
    yy Individum


    Sinngemäß:
    Je älter man wird, desto Mannschaftsdienlicher sollte ein Spieler spielen.



    "Die Kinder wollen doch dribbeln, dann lass es ihnen doch."
    Lass ich auch, aber nur wenn es Sinn macht. Wenn sie nur zum Training kommen um zu dribbeln und nicht verstehen, dass man auch mal einen Ball abgegeben muss, dann ist dieser Spieler vielleicht für eine Einzelsport besser geeignet.


    Oder du verlangst etwas von ihnen, zu das nicht jeder in diesem Alter in der Lage ist.
    Wir sind immer noch bei F Jugend.




    Fußball ist eine Mannschaftssportart, je eher sie das verstehen, desto besser.


    Auf gar keinen Fall. Das ist für mich wieder Berti Vogts...der Star ist die Mannschaft...und dann wurden gar keine Spieler mehr ausgebildet die 1 gegen 1 gehen konnten.
    20 Jahre später wissen wir, es spielen Stars in "Die Mannschaft"
    Oder
    https://www.mfsfussballtrainin…duell-bessere-ausbildung/
    Zitat:
    Zusätzlich wird zu wenig Fokus auf das Offensive 1 gegen 1 gelegt und von den Trainern kaum noch gefordert. Im Gegenteil es wird sogar generell verboten, mit der Begründung keine Egoisten ausbilden zu wollen. Messi ist der beste Individualist auf der Welt, setzt aber seine Fähigkeiten für sein Team erfolgreich ein. Er ist das beste Beispiel das Individualismus im Einklang mit Teamfähigkeit gebracht werden kann. Eine der wichtigsten Aufgaben aller Jugendtrainer sollte es demnach sein, technisch aber auch athletisch herausragende Teamplayer auszubilden.



    Das stimmt, ist aber kein Argument, ihren Egoismus noch weiter zu bestärken.


    Du nennst es Egoismus, ich nenne es bei F-Junioren altersgerecht.



    Wann denn dann? Kommen bei dir die "egoistischen" Spieler (Vorsicht, ich übertreibe) in die D-Jugend, und dann erzählst du ihnen, dass man auch mal den Ball abgeben muss?


    Wieso muss es ihnen jemand erzählen?
    Die Traingsinhalte von F und E Junioren unterscheiden sich.
    Durch deine Spielformen kannst du doch steuern ob sich das Abspiel lohnt.



    Und das Fußball eine Mannschaftssport ist? Ich kenne so viele Mannschaften, die ihr gesamtes Training auf Individualismus auslegen.


    Ich kenne es genau andersherum.
    Kindermannschaften die schon früh mit Pässen angefangen haben, hatten in jungen Jahren die Turniere alle gewonnen.
    Später haben die Teams die vermehrt Individuell gearbeitet haben diese Teams hinter sich gelassen.




    In der E-Jugend sind sie damit noch erfolgreich, mit durchdribbeln usw. Aber ab der C-Jugend bekommen solche Spieler immer große Probleme.


    Sorry, aber ich rede hier über F Junioren ...
    Die Trainingsinhalte von F,E,D und C Junioren unterscheiden sich.



    Aber da vertreten wir wohl komplett andere Meinungen. Passspiel ist das mit Abstand wichtigste Mittel in modernen Fußball.


    Nicht bei F Junioren.



    Wer glaubt es mit ab und zu mal hin und her passen ist es getan, der hat die Komplexität des Passspiels nicht verstanden. 1 gegen 1 hat auch seine Berechtigung und zeichnet die großen Fußballer aus, keine Frage. Aber warum man das Passspiel fast schon "verteufelt" ist für mich nicht verständlich.


    Zwischen verteufeln und eine geringe Bedeutung haben, bei F Junioren, besteht in meinen Augen ein ziemlich großer Unterschied.


    Ball An- und Mitnahme gehören doch zur Ballkontrolle?
    Es gibt sicherlich Techniken, die mehr Aufmerksamkeit benötigen, aber wichtig ist es allemal.
    Im Grundlagenalter geht es darum die Grundlagen für später zu legen, und das gehört mit Sicherheit dazu.


    Also, ich rede über F-linge, die zuvor Minis waren. Und dann ist bei mir die Ballkontrolle:(Ballgefühl genannt, Coerver bietet da etwas an):
    http://www.soccerdrills.de/bal…eiten/ballkontrolle01.htm


    Und mir stellt sich dabei die Frage: Kontrolliert der Ball das Kind oder das Kind den Ball.
    Bewegungserfahrungen und Koordination sind anspruchsvolle Themen für Kinder und bevor eine Ball An- und Mitnahme stattfinden kann, muss der Pass gespielt werden.
    Bedeutet für mich: In der F gibt es wichtigeres als eine Ball An- und Mitnahme


    Ersatzbank schrieb z.B. 7 von 28....das entspricht auch meiner Erfahrung.


    Beim Passen wird bei mir eventuell die Ball An- und Mitnahme mittrainiert, das wars.
    Aber es bei mir die Technik des Passens trainiert, keine Kombinationen.




    Es geht um 1 gegen 1 im F-Jugendalter? Das ist mir neu.
    Wenn du diese Ansicht in dem Alter wirklich vertrittst, warum spielt ihr am Wochenende dann überhaupt Spiele?
    Macht doch viel mehr Sinn 1 gegen 1 Turniere zu veranstalten. Dann hat jeder maximal viele Ballkontakte, und jeder kommt ins 1 gegen 1 Situationen und kann ihnen aufgrund nicht vorhandener Anspielstationen auch nicht aus dem Weg gehen.


    Also mit deiner Argumentationskette muss man ja nie 1 gegen 1 trainieren......


    Kinder sollen grundlegende Bewegungen erlernen, um später ein 1 gegen 1 zu gewinnen. Viele der Fangspiele zielen genau darauf ab:
    z.B. Aufwärmen 2 in dieser Einheit.
    http://www.dfb.de/trainer/f-ju…eiten-detail/02032010-97/


    Oder wirkliches 1 gegen 1 z.B. Hauptteil 1
    http://www.dfb.de/trainer/f-ju…gen-1-bis-4-gegen-4-1478/


    Die Kinder wollen doch dribbeln, dann lass es ihnen doch. Nutze es sogar aus. Kinder in dem Alter haben meist noch nicht gelernt durch Kooperation mehr zu erreichen.
    Sie sind kleine ICH-Wesen. Was sich mit dem Alter automatisch verändert.
    Der Spielbetrieb ist für die Kinder etwas besonderes. Sie können zeigen was sie gelernt haben.



    Aber viel wichtiger ist das Verständnis, das Fußball ein Mannschaftssport ist und man auch so agieren muss.


    Wie gesagt, nicht in dem Alter.


    Passspiel und Ball An- und Mitnahme gehören zu den Basics im Fußball und müssen daher auch schon in der F-Jugend trainiert werden, genauso wie Dribbling, Finten oder Torschuss. Dabei immer wettkampfnah trainieren.


    In der F gibt es wichtigeres als eine Ball An- und Mitnahme, vor allem wenn die Ballkontrolle erst erlernt werden soll.



    Den Spieler dazu ermuntern, mal was alleine zu versuchen, ist sicherlich richtig. Aber ob das förderlich für die Mannschaft ist, wenn er seine Mitspieler im Angriff völlig vernachlässigt ist zu bezweifeln. So wie ich es verstanden habe war es aber nur eine einmalige Aktion, also sicherlich nicht dramatisch für das mannschaftliche Gefüge.


    Genau darum geht es doch in dem Alter...1vs1.

    Ralf K. Ja, in NRW gibt es bis zur ...Klasse keine Schulnoten...sehr schön. Wie schneidet NRW in den bundesinternen Bildungsvergleichen ab...? Diskussion überflüssig.
    .


    Von den besten Lernen. Im Fall Schule lernen wir von Finnland z.B. keine Noten Klasse 1-4, Einheitsschule....
    Diskussion überflüssig, korrekt?



    Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich allwissende Schreiberlinge um das Wohl und Wehe von vermeintlich durch die Hölle gehenden Kindern kümmern. Du kannst uns Eltern ruhig zutrauen, dass wir aus nächster nähe besser beurteilen können, wann es mal guttun würde eine puse einzulegen.
    Blind, aber anderen erzählen wie ein Regenbogen aussieht..


    Es gibt Eltern, die es nicht sehen wollen...was sie ihren Kindern antun.


    Leute wie ich gewinnen nicht am Ende die Oberhand, weil wir "Loud Voices" sind, sondern weil wir Dinge verstehen und die richtigen Schlüsse ziehen.


    Und deswegen machst du als Trainer nicht weiter...oder hat sich daran was geändert ?
    Immerhin warst du dir mit den anderen Eltern einig über deinen/euren Weg...




    Und hier wurde DEIN Problem bereits deutlich.




    Die meisten Eltern ticken hier relativ einfach: Das Kind muss Spaß beim Fußball haben und wenn die Mannschaft ständig verliert, ist der Spaß schnell weg. Ich habe das Thema gestern Abend erst mit den Eltern diskutiert. Die meisten würden einen Verein bevorzugen, in dem ihr Kind leistungsbedingt nur 20 Minuten pro Spiel eingesetzt wird, gegenüber einem Verein, wo das Kind durchspielt aber keine Erfolgserlebnisse hat.


    Vereinsinterner Spielerwechsel

    Exakt das war mein erster Gedanke ;)

    Stimmt - all unsere 7 und 8 Jährigen Abiturienten ... :D
    Ich mag den Humor!


    Grüße
    Björn


    Naja, in den ersten 3 Jahren wird im Deutschunterricht nicht korrigiert. Schreiben wie die Kinder es für richtig halten.
    Also die 7 und 8 Jährigen dürfen Fehler machen und es werden keine Lösungen vorgeben. So viel zum Thema Schule und Ausbildungsverlauf.
    :)


    Was mir dabei zu kurz kommt, ist denn die Lösung vom Trainer immer die richtige Lösung? Oder ist es nur die Lösung die der Trainer sehen will und die Kinder lernen was der Trainer von ihnen will. Was aber nicht mit Spielintelligenz zu verwechseln ist, wo es darum geht dass die Kinder lernen Probleme(Spielsituationen) zu lösen.


    Während deiner Trainerausbildung wurde dir doch bestimmt auch nicht der eine Königsweg vorgegeben, oder?
    Dir wurde beigebracht Probleme zu erkennen und Strategien an die Hand gegeben sie zu lösen. Aber bestimmt nicht, die eine Lösung die immer anzuwenden ist.
    Es gibt mehr als einen richtigen Weg. Aber es gibt auch mehr als einen falschen Weg.

    Und ich würde von meiner Methode nach heutiger Erkenntnis nicht abweichen. Wer bei Fehlern keine Lösung anbietet, sorgt dafür das sich falsche Muster einschleifen, welche dann unheimlichen Aufwand kosten um korrigiert zu werden im späteren Ausbildungsverlauf.


    In der Schule sagt man ja auch nicht: "Hier ein Stift und jetzt schreib eine Gedichtsanalyse in 4 Sprachen"


    Grüße
    Zodiak


    Warum nicht?
    Ein Abiturient der 4 sprachig ist...sollte es können.


    Nun gab es einige Streitigkeiten... mit denen ich nahzu überhaupt nicht einverstanden bin.


    Ein bissl mehr....



    1. Verein treu bleiben trotz wenig Spaß und schlecht gewordenem Umfeld
    2. Verein wechseln, bei einem Trainerkollegen als Co einsteigen
    3. Verein wecheln, bei einem anderen Club hospetieren


    Dann kann man auch Stellung beziehen.


    Steck Deine Energie lieber in dem Entdecken von intelligenten fordernden Spielformen, anstatt das Körperliche zu sehr zu betonen. Sehr empfehlen kann ich z.B. den 'Praxisplaner - Fußball Training für B- und A- Junioren' von Norbert Vieth in Kooperation mit dem DFB oder 'Kinder- und Jugendtraining - Ausbilden mit Konzept 2' für D- und C-Junioren (leider noch nicht für B und A, aber die Anregungen für C-Jugend sind vermutlich immer noch besser als der Tip 'Laufen lassen und viel spielen').



    Tststs...


    https://www.coachshop.de/dfb-b…bilden-mit-konzept-3.html


    Natürlich kann sich bei kleineren Spielformen, der einzelne besser entwickeln; der einzelne hat mehr Ballkontakte, kann mehr Erfahrungen sammeln etc. Deshalb hat beim Funino der einzelne Spieler mit seinen fußballerischen Fähigkeiten eine höhere Bedeutung als beim 6+1


    Wenn du das festgestellt hast, frage ich, wieso kommst du dann zu deiner Feststellung.
    Denn das alles gilt für starke und schwache Spieler.



    und auch da sind es nicht selten die 1-2 Könner, die das Spiel dominieren


    Bei diesem Spiel stehen beim 7vs7 14 Kinder auf dem Platz. Und es nehmen am Spiel nur 4 Teil....wie du selbst beschrieben hast.
    Beim Funino würde man aus den 7 Kindern vermutlich ein 3er Team und ein 4er Team machen.
    Und alle 7 Kinder müssen aktiv am Spiel teilnehmen.



    Die Kehrseite des Funino ist deshalb übrigens, dass beim Funino auch das Unvermögen des einzelnen noch schonungsloser als beim 6+1 offengelegt wird.


    Sorry, aber das stimmt überhaupt nicht.
    Die Starken spielen gegen die starken und die schwachen bleiben auch unter sich.
    Keine Überforderung, wie sie beim 7vs7 garantiert ist.




    Aber all das sind sicher Dinge, die für die fußballerische Entwicklung des einzelnen Kindes nur von Vorteil sind.


    JA.



    Aber Fußball ist keine Einzelsportart, sondern Teamsport. Daher ist für mich Funino kein Ersatz, auch im F-Bereich nicht.


    Du hast selbst geschrieben, das 1-2 Könner das Spiel dominieren...ist das denn Teamsport für dich?


    Leider kann man die Ergebnisse einer Ausbildung erst später bewerten.

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    Also doch Schnappatmung!


    Aller klar.



    Wer glaubt ich könnte 1x1 defensiv und 1x 1 offensiv erfolgreich und nachhaltig unter Druck vermitteln ist leider völlig ahnungslos.
    Hier brauch ich die intrensische Lernbegeisterung des Kindes, welche ich motivieren und verstärken möchte.


    Was kann Kindern denn vermittelt werden, wenn sie keinen Spaß mit ihrem Hobby haben, in diesem Fall Fußball ?
    Denn die intrinsische Lernbegeisterung gilt nicht nur für 1vs1.......




    Nach H.Wein hören die meisten Kinder und Jugendlichen mit Fussball auf, weil sie nicht mehr positiv von ihrem Hobby berichten können.


    In vorherigen Beiträgen stand doch:
    Die Erfolgsspirale: Erfolg => Motivation => Training => Erfolg


    Und wenn der Erfolg später dann mal ausbleibt?

    So bald hier einer von einer erfolgreichen oder gut ausgebildeten und erfolgreichen F- E Jugend schreibt, bekommen einige hier Schnappatmung. Zugegeben die Rotation im Spiel ist nicht Okay.
    Aber scheinbar ziehen die Kinder voll mit.


    Mir fällt ein, wenn jemand einen Satz anfängt und dann ein ABER kommt, ist das was vor dem ABER geschrieben wurde nichts wert.
    Eine gut ausgebildete und erfolgreiche F- E Jugend besteht aus wie vielen Spielern?
    2-3? Oder besteht eine Mannschaft aus mehreren Spielern....



    Nach meiner Ansicht ist der nötige Verzicht von Leistungs- und Erfolgsdruck insbesondere in den jüngeren Jahrgängen zu der irrigen Ansicht verkommen jeglichen Wettkampf von den Kindern fernzuhalten.
    Kinder müssen sich jedoch messen und vergleichen, sie müssen lernen zu verlieren, aber auch zu gewinnen.


    Bitte wo wird in den jüngeren Jahrgängen jeglicher Wettkampf von den Kindern fern gehalten?
    In jedem Spiel kann man verlieren oder gewinnen.....



    Aber als Frankfurter Gesamtschüler können wir auch nach der Strategie folgen " unterstreiche das Wort Kartoffel und diskutiere mit deinem Nachbarn darüber." Warum habe ich wieder hoch verloren, hab doch kindgerecht trainiert und bin der beste Kumpel der Kinder.
    Provokant aber die logische Weiterentwicklung der Helikoptereltern.


    Am besten den Kindern in der Mathearbeit noch Rechtschreibfehler ankreuzen und Punkte abziehen. Und in der Deutscharbeit dann Fehler zum SI-Einheitensytem ankreuzen.
    Immer muss alles stimmen.


    Wenn im Training der Schwerpunkt beim offensiven 1vs1 liegt, dann die Kinder am besten sofort zusammenscheißen wenn es im Spiel mit dem defensiven 1vs1 nicht passt.
    Unter Druck entstehen ja Diamanten.......
    Gegen Stress kann man arbeiten.......
    Wer lacht, hat noch Reserven.......
    Der Zweite ist der erste Verlierer.......


    Immer drauf auf die Kinder....

    Warum so negativ, Trainero?


    Um das zu sagen: Ich schreibe in Interessierter Distanz zu besagter


    F. Aus meiner Sicht gibt es den einen "Superstar" nicht in dem Team. Es ist schon eine gute Truppe mit 2-3 Spielern, den ich auch den Sprung in die Kreisauswahl zutraue. Das ist natürlich auch für das Traningsniveau toll. Nächstes Jahr wechselt das Team praktisch geschlossen zu E. Wird interessant.



    Toll für den Verein....ausgebildet wurden nur 2-3 Spieler und den Rest musste man dann aufstellen.
    Und dann kommt ein NLZ oder ein anderer Verein spricht die 2-3 an und die wechseln ...Jackpot für den Verein.
    Auf einmal sind die Siege seltener und die Erfolgsspirale": Erfolg => Motivation => Training => Erfolg zerbricht.....
    Toll für den Verein.


    Aber der Trainer darf sich auf die Schulter klopfen...alles richtig gemacht...denn er hat mit der Truppe ja alles gewonnen.
    Viel Spaß für den Nachfolger.


    Aber typisch Dorfverein.

    Vielleicht solltest du, lieber TW-Trainer, noch eine Vokabel mehr benutzen


    Ich benutze die Begriffe

    • Breitensport (Zumba, Rückengymnastik, Skifahren)
    • Leistungssport (alles im Ligabetrieb mit 2-3 mal die Woche Training)
    • Hochleistungssport (Profis und Spitzenamateure und alle, die in diesen Bereich reinwollen)

    Ich denke mit dieser Dreiteilung vermeidet man die meisten hier auftretenden Missverständnisse.


    Eben nicht. Auch Fußball ist ein Breitensport, kann aber als Leistungssport betrieben werden.



    Ich hoffe, dass die Differenzierung zwischen Breitensport als Hobby und dem Leistungssport mit dem möglichen Wunsch später Berufsfussballer zu werden deutlicher geworden ist


    Auch das ist nicht korrekt.
    Sorry, aber vor kurzem lief noch Olympia. Die Athleten dort, betrieben alle Leistungssport hatten aber einen anderen Beruf. Die Sportart die sie betreiben ist kein Hobby.


    Leistungssport: Die höchstmögliche persönliche Leistung zu erzielen. Der Sport hat Vorrang.
    Breitensport: Hobby, aber auch dort wollen einige eine Leistung zu erzielen. Sie verzichten dabei aber nicht auf ein Leben neben dem Sport. Der Sport hat nicht den Vorrang.

    Wieder ausbuddelt.
    Aber dennoch interessant. Eventuell können einige der "alten" Trainer ihre Erfahrungen mitteilen.



    Mal ein wenig differenziert betrachtet.
    F junger Jahrgang ist bestimmt anders drauf als E älterer Jahrgang.




    Aber das finde ich beeindruckend.
    Allerdings, Spieler Nr. 2 fehlt... :)
    Wir machen es auch so. Und haben was Gegentore betrifft ähnliche Erfahrungen.


    - mache Kinder (vor allem Jüngere) werden sehr zurückhaltend in Spielformen auftreten und dadurch kaum Ballkontakte haben.


    Bei spielen in kleinen Gruppen (3:3: 2:2, bis max. 4:4)?




    - ich kann gezielt ein Thema "herauspicken" und dieses bearbeiten (Zergliederungsmethode)


    Durch Regeln kann man das bei Spielen in kleinen Gruppen provozieren.



    oder eine maßgeschneiderte Spielform (mit entsprechenden Schwerpunkten und dem richtigen Coaching) plane


    Fürs gezielte Coaching mit Kindern habe ich die Übungsformen.
    Wenn die Kinder auch während der Spielform "genervt" werden. Finde ich das ein bisschen viel.
    Zumindest im Kinderfußball.
    Im Jugendfußball ist es was anderes.


    Nehmen wir als Beispiel die von dir angesprochene D-Jugend. Als Ausbildungsziel hier wird viel Individualtaktik genannt. Und diese muss meines Erachtens in entsprechend entwickelten Übungen erlernt werden.


    Bis zur D-Jugend, für mich bedeutet es, ab der D wird anders trainiert.



    Eine Spielform ist nunmal aufgrund der hohen Anzahl an zu treffenden Entscheidungen eine sehr komplexe Aufgabe (vgl. "Fußball durch Fußball" von Marco Henseling).


    2vs2 müsste klappen.
    3vs3 Funino
    max. 4vs4 in der E.


    Eventuell hat so was mal einer probiert. Für so was interessiere ich mich auch.