Beiträge von Goodie

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    Bei einem dieser Spiele brach sich ein Kind meines Teams nach einer Grätsche von hinten den Arm. Und wir kassierten zur Niederlage noch Häme, weil wir diese Art von Spiel ablehnen und auch abbrechen. Wir sollten lieber beim Mädchenfußball melden, wenn wir das nicht aushielten.

    Kritik sagt häufig viel mehr über den Kritisierenden aus als über den Kritisierten.

    Ich setze inzwischen voll auf Karma. Karma regelt das!

    Ganz konkret kannst du folgendes ändern


    1. Beim Fußball soll er dich wie alle anderen auch, mit Namen ansprechen.

    2. Zu Hause biste weiterhin Papa.


    Und Jetzt rate mal, welche Rolle du im Auto auf der Heimfahrt oder zu Hause hast?


    Wenn du einen Co Trainer hast, lass ihn die Kritik übernehmen. Und denk dran, bevor man 1 x Kritik übt sollte man 5 x loben. Kinder wollen gefallen. Such was, das zieht.


    Man muss die Kinder gar nicht anmeckern. Man kann sie auch im Spiel ausnehmen, ihnen vernünftig erklären, wie sie es machen sollen, wieder rein schicken und den ersten Ansatz laut loben.

    Ich finde es inzwischen unerträglich, dass Kinder angemeckert werden, wenn sie ihrem Hobby nachgehen und das nicht so machen wie es die Erwachsenen sehen wollen.

    Und nein, deshalb muss man sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen. Das eine hat mit dem anderen nix zu tun.

    Motivierend auf die Kinder einwirken, durch anfeuern uä. So kannst du z. B. jedem Spieler sein individuelles Ziel mit ins Spiel geben. Ein Torschuss mit links, ne Finte, ein schnelles zurückerobern eines verlorenen Balls.


    Überhaupt, tuschel mal unauffällig jedem Kind ein Lob ins Ohr... Wirkt wunder.


    Und zu guter letzt gibt es die Zahnlückenpubertät, im Alter von 6 bis 9 durchlaufen viele Kinder eine Phase in denen sie schwieriger werden weil sie Eigensinn entwickeln. Das ist nix schlimmes.


    Und ganz entscheidend... Lass das Thema am Platz. Alle anderen Kinder werden noch gefragt wars schön und dann geht's ab zu Tante Frieda. Nur die Trainerkinder haben noch keinen Feierabend... Lass ihn zu Hause in Ruhe

    Die werden schon von alleine kommen

    Warum? Wenn es Alternativen mit gutem Ruf und vollen Gruppen gibt, dann gehen die nächsten auch dort hin. Weil sich Eltern eben an Eltern orientieren. Man unterhält sich, man fragt nach. Und das hat viel mit Bauchgefühl zu tun.


    Ich glaube schon, dass viel Werbung was bringt. Insta, Stadtteilgruppen in den (un)sozialen Medien oder per Whatsapp...

    Wenn ihr die Manpower habt: einen Tag der offenen Tür mit allem jünger als E-Jugend organisieren.

    Und einen Artikel mit Foto ins örtliche Werbeblättchen. Vernünftig formuliert bekommt man das eigentlich immer veröffentlicht.


    Aber vielleicht überlegt ihr euch was cooleres als "FC Stadtteil sucht Spieler"

    Ein Thema wie "Fußballpiraten" oder "Superheldenkicker" und macht dazu ne schöne Comiczeichnung. Im Zeitalter von KI kann das ja kein Problem mehr sein. Und dann macht ihr nen Piratentag mit "Tor ahoi" oder so. Oder halt ein anderes Thema: Paw Patrol oder was gerade angesagt ist. Keine Ahnung, ändert sich ja alle paar Jahre.


    Bei uns im Stadtteil gibts ne Lücke im Angebot für Kinder von 3-5 Jahren. Bis 3 Jahre sind sie beim Eltern-Kind-Turnen. Danach gibts nix mehr außer Turnen. Da sind wir rein mit diesem Angebot: https://www.trainertalk.de/con…sageID=17747#message17747

    Frag mal beim Hauptverein, ob eine Kleinkindgruppe mit Ballschwerpunkt gewünscht ist (so ihr das organisiert bekommt und einen ÜL findet denn das ist ja durchaus nochmal was anderes als Bambini)

    Es geht mir mehr um die Kinder die sonst vielleicht eher zurückhaltend sind. Da möchte ich gerne ansetzen und die mit ins Boot holen dass auch deren Meinung gefragt und gehört wird.

    Ich verstehe dein "Problem" noch nicht. Mach das doch einfach. Frag sie, fordere sie.

    X, Y und Z, ihr bringt mir bitte bis zum nächsten Training eure Lieblingsübung mit.
    A und B, ihr überlegt euch zwei Spiele fürs Warm-up.

    Dafür brauchst du doch nix außer deinem Willen.


    Ich gebe mal nen Tipp ab, wer zu einem freiwilligen Training kommen wird und ich unke mal: das sind nicht die Couchpotatos.


    Lass viel und intensiv spielen. Das ist immer noch das beste Konditionstraining.
    Wenn du am Feld rundherum auf Hütchen Bälle platzierst und direkt bei Aus mit einem frischen Ball startest, sind die Pausen raus. Der der Aus gespielt hat, holt den Ball und platziert ihn auf dem freien Hütchen. Solange ist auch noch Überzahl...

    Pünktchenturnier:

    (perfekt in der spielfreien Zeit, intensiv und macht Spaß)


    Man baut mehrere Plätze auf mit 4 Törchen.

    Dann teilt man die Spieler in kleine Teams ein.

    Hier sind diverse Variationen an Feldgrößen, Spieleranzahl etc denkbar. Auf einem Feld 2vs2, auf einem 4vs4... völlig egal.

    Dann spielt man 7-8 Min.


    Danach wird die erste Runde ausgewertet:


    für einen Sieg bekommt jeder Spieler 2 Punkte + die geschossenen Tore.

    für ein Unentschieden bekommen alle 1 Punkt + die geschossenen Tore

    für eine Niederlagen gibts nur die geschossenen Tore.

    Die Spieler merken sich ihre Punkte (bzw. der Trainer schreibt mit)


    Danach werden die Teams neu eingeteilt und durchmischt und die nächste Runde startet. Hier kann man auf den Zufall setzen (etwa durch ein Kartenspiel) oder man steuert das .


    Am Ende nach x Runden gibts nen Sieger, der die Tüte Gummibärchen aufmachen darf.

    also ich würde von einem festen Kapitän abraten.

    1. Kinder leben im hier und jetzt. Die Aussicht auf "Rückrunde" ist total abstrakt für Kinder. Das ist irgendwann, in hundert Jahren. Wir Erwachsene wissen, dass bald wieder Weihnachten ist. Den Kindern kommt schon die Zeit bis zu den Sommerferien schon lang vor.

    2. Du kannst die Binde eher für gutes Training vergeben. Es gibt immer was zu loben auch bei den schwächsten. "Leon, du hast super aufgepasst heute, du bist morgen Kapitän". "Kevin, dass du es mit links probiert hast, hat mir gefallen. Hier ist die Binde"


    Ich würde eher ein paar Ausflüge, grillen, vielleicht Zelten am Platz oder Turniere als Teambuilding betrachten.


    Was darf man sich denn unter freiwilligem Konditionstraining vorstellen?

    Für mich ist ja intensives Spielen immer noch das beste Konditionstraining, oder? Als Pünktchenturnier zum Beispiel...

    Wie klappt das bei dir mit den Geschichten in der Übung?

    Das funktioniert gut. Und selbst wenn sich mal alle kringeln - wir sind doch fürn Spaß da. Wir wollen doch nicht Fußball "arbeiten". Die Kasperköppe kaspern eh. Und die zurückhaltenden bleiben zurückhaltend. Und sollte die Stimmung wirklich "eskalieren", hilft ne Runde Schlafkönig, wo alle auf dem Bauch liegend sich nicht mehr bewegen dürfen und wer zuckt ist raus.


    Die Rahmengeschichten sind Beiwerk, nicht mehr und nicht weniger. Sie müssen nur bedingt logisch sein.

    Riesen und Zauberer gehen immer, weil man diesen ohne Diskussionen immer Sonderfähigkeiten zuweisen kann.

    Hütchen umschießen und zwei Kinder müssen sie wieder aufstellen? <-> Freche Kobolde schießen die Bäume im Zauberwald um und unsichtbare Geister können sie wieder reparieren. Wer gewinnt?


    Wir fliegen heute zum Mond und müssen erstmal den Führerschein machen (Dribbelparcour). Dann müssen wir die Rakete beladen (Torschuss). Bevor es richtig los geht, dürfen die Astronauten noch ein bißchen draußen spielen (1vs1) und dann fliegen wir los (Abschlussspiel)


    Shaun das Schaf: Ich bin der Hund mit der Pfeife und baue den Kindern eine Brücke (Korridor) auf. Dort wollen die Schafe (mit und ohne Ball) ausbüxxen. Wen ich erwische, trage ich zurück auf die Weide von wo sie wieder ausbrechen dürfen.

    Während dessen pfeife ich wild durch die Gegend. Das ist immer ein riesen Gekicher. (und meist entschuldige ich mich vorher beim Trainerkollegen auf der anderen Platzhälfte =) aber der kennt das schon)


    Wir sind alle Autos und fahren im ersten Gang los. (jeder seinen Ball). Dann schalten wir in den zweiten. Und Ampel ist rot. Ein bißchen rückwärts, dann Vollgas in die Garage. Oder eben lahm als Traktor oder schnell wie ein Rennwagen. Ein Ring oder ein flaches Hütchen sind ein Lenkrad... Ach gerade das Auto gibt total viel her.

    Meine Lieblingsfrage ist immer: was kennt ihr denn für Autos? und entweder kommt dann so was wie Müllwagen oder "ein blaues".

    Dafür gibt es doch die verschiedenen Ligen um genau das zu verhindern?

    Leider funktioniert das je nach Kreis sehr unterschiedlich. Beim FVN darf das jeder Kreisfürst mehr oder weniger selber entscheiden. Letztes Jahr hat hier eine C3 den Aufstieg in die Kreisleistungsklasse geschafft, durfte aber nicht aufsteigen weil die C2 schon in der Klasse war. Im Nachbarkreis war das gar kein Problem, dass zwei Teams eines Vereins in einer Liga sind.

    Man könnte die besten vier fix in die E1 stecken und die schlechtesten vier in die E2. Den rest dann schön gerecht verteilen. So haste keinen auf der Resterampe und in beiden Teams eine gute Mischung... Die schwachen komplett unter sich ist auch immer so ne Sache, zumal wenn man ein langfristiges "wir halten alle Spieler zusammen" Strategie fahren will.

    Die Besten hauen eh ab, spätestens in der C. Andere, die bis dahin nur auf die Mappe bekommen, hören gefrustet auf. Für mein Dafürhalten sollte man sich immer an der Gausschen Kurve orientieren und die vielen in der Mitte ins Auge fassen und passend fördern.

    Für absolute Anfänger:

    Aufbau: Vier Törchen, wie bei den Kurzen inzwischen üblich. In der Mitte positionieren sich drei Erwachsene (durchaus auch Eltern).


    In der Mitte stehen drei Riesen. Die Zwerge müssen den Schatz (Ball) in die Höhle (Tor) bringen. Die Riesen sind bedrohliclh aber die Zwerge haben einen Schutzzauber. Wenn sie den Schatz ganz eng bei sich halten (dribbeln), dann werden die Riesen ganz starr.


    Wer also den Ball führt, bekommt die Zeit die das Kind benötigt. Ganz egal ob es sich fast die Füße bricht. Wer den Ball einfach nach vorne schießt und hinterher rennt, wird abgefangen. Dabei ist es auch egal, ob die Erwachsenen den Ball erobern oder das Kind fangen.

    Der Druck, dass da die Erwachsenen stehen, reicht für absolute Anfänger schon als "Gegnerdruck" vollkommen aus.

    Bessere Spielern kann man den Schutzzauber natürlich auch noch entziehen.

    Als meine Kinder in dem Alter waren, waren sie in einem Verein, der ab der D Jugend streng nach Leistung eingeteilt hat. Davor nicht. Das war etabliert und allgemein bekannt.

    Und es gab zusätzlich zu dem Umstand dass man die Spieler ja kennt jedes Jahr Sichtungstrainings in den Jahrgängen mit allen Spielern und allen Trainern samt JL. In meinen Augen haben sie das gut gemacht.

    Die Trainer haben gemeinsam entschieden, im Streitfall der JL. Und trotzdem gab es jedes Jahr Palaver.


    So was umzustellen sollte nmm nur von Seiten des Vereins etabliert werden. Aber natürlich kann man diesen Veränderungsprozess anstoßen. Ich finde zwar, dass ne D dafür früh genug ist aber das ist ja auch nur meine Meinung 8-)

    Idee: Wenn der TW den Ball in der Hand hat, kann er ihn auch im Bogen in den Raum außen hinter dem eigenen Spieler werfen, der sich dann vom Gegenspieler löst, weil er ja weiß was passiert...

    Wir hatten seinerzeit bei den Bambinis (damals noch 7vs7) ähnliche Probleme. Die rotierenden TW konnte noch keine hohen Abschläge und alle standen vor ihm. Der Abwurf in den Raum nach außen hat das Problem etwas gemildert.

    Ich finde 16 Kinder für ne Bambinitruppe immer ganz angenehm. Denn es sind ja immer 2-4 Kinder nicht da. Urlaub, krank, Schwimmkurs, Schlechtwetter, "ich kann nicht mehr!"... Meist hat man ne Quote von 75%

    So haste zumeist 12 Kinder am Platz und im Abschlussspiel und wenn wirklich mal alle da sind, bleibts trotzdem noch recht entspannt. Und wenn reihum wirklich jeder einmal aussetzen muss, ist das auch noch keine Katastrophe. Meist ergibt sich das auch durch Absagen von ganz alleine.


    Wenn du jetzt schon ne Truppe beisammen hast die auf mehr als 75% Trainingsbeteiligung kommt, kannste dir auf die Schulter klopfen

    Dann ist der Ofen aus. Weil der Verein auch so tickt wie die Trainer.

    ja, solche Vereine - wer kennt sie nicht.

    Das "lustige" ist, dass das jedes Jahr neu passiert und keiner die Probleme mal zu analysieren scheint um Gegenmaßnahmen einzuleiten. Diese Vereine scheinen das als Naturgesetz zu akzeptieren.


    Und ja, natürlich hört auch eine nicht geringe Anzahl der Spieler auf, weil Fußball doch nicht das richtige für sie ist, weil sich der aktionsradius der Kinder erhöht, weil andere Dinge wie Mädchen o.ä. interessanter werden. Nicht jeder bleibt dabei - egal wie gut das Training war - nur weil sie als Bambini vom Papa angemeldet wurden. Wäre es anders, gäbe es ja nur schwimmen, turnen und Fußball. ;)



    Und so werden aus drei Staffeln in der C-Jugend Kreisklasse noch zwei in der B und eine in der A...


    Dennoch könnten sich die Vereine ja anders positionieren und selber profitieren, wenn sich FC Nachbarverein zerlegt. Denn es wird immer Spieler geben, die trotzdem weiter machen wollen

    und meine Idee vom angstfreien Lernen des gegnerüberwindenden Dribbling ist nicht wirklich gut?

    Soll ich meine Methodik ändern?

    Klappt das denn? Wenn deine Kinder auf einen Rüpel treffen, der erst den Mann und dann den Ball spielt? Hast du nie Kinder da stehen, die sich über "brutale Gegenspieler" beschweren?