Beiträge von Goodie

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    Korrigiert mich, wenn ich falsch liege aber wenn ein Trainer eine solche Kasse führt, dann ist das eine Schwarzkasse des Vereins und verboten. Was die Eltern untereinander machen, ist ein anderes Blatt. Also dringend Kasse abgeben.


    Ein paar ganz persönliche Anmerkungen vorallem als Mutter von zwei fußballspielenden Kindern:

    Taschen und Rucksäcke - in meinen Augen echt lange quatsch. Solange die Kinder nicht duschen, kommen sie zumeist umgezogen zum Training. Bei uns fliegen davon mehrere ungenutzt im Keller rum.

    Flaschen & Co... kann man machen, fliegt aber ebenfalls gerne schnell rum oder verschwinden.


    Kleidung... hier finde ich Regenjacken sinnvoll. Gerne nicht namentlich personalisiert sondern eher mit Nummern, so kann man die Sachen weiterreichen, wenn sie zu klein geworden sind.
    Trainingsanzüge haben den Haken, dass die Kinder unterschiedlich wachen und ein Teil immer viel zu groß ist, entweder passt die Jacke oder die Hose. Hier würde ich mich künftig auf Jacken beschränken. (Die wachsen ja und bald steht die nächste Runde Klamotten an) Bei uns sind Pullover inzwischen angesagter als Jacken.


    Ansonsten bin ich ein Freund von der Umlage.

    Also was planen, sagen was es kostet, das Geld einsammeln und los geht's.

    Es gab immer mal wieder Szenen, in denen Spieler neu kamen, dann nach ein paar Monaten wieder aufgehört hatten und ihren Anteil aus der Mannschaftskasse gefordert hatten. Dann fängste an zu rechnen und dich zu rechtfertigen.


    Ein Ausflug ist natürlich ne schöne Sache! Aber auch hier: sollen sich die Eltern kümmern. Und wenn sie es nicht machen, haste gleich ne Antwort über die Motivation euch zu unterstützen. Und die haben auch häufig gute Ideen...

    Und du brauchst sie ja auch als Aufsicht. Der Haken bei länger geplanten Ausflügen mit Übernachtung sind neue Kinder und das kannste ja nicht steuern ob und wann neue Spieler kommen. Aber man möchte auch nicht mit recht fremden Kindern los und die Verantwortung übernehmen.



    MichaDerCoTrainer wir haben seinerzeit ähnlich gedacht und agiert wie du. Aber unterm Strich ist das ein totales Elternding. Den Kindern ist das ziemlich wurscht. Entweder, es gibt im gesamten Verein einheitliche Kleidung, dann tragen das auch schon die Kleinsten mit Stolz oder aber die Kinder kommen lieber als Messi, Wirtz oder Musiala.

    Da wird echt viel Geld verbrannt. Und kein Kind bleibt beim Fußball weil es ne schöne Wasserflasche gegeben hatte wenn es keine Lust mehr hat. Andere werden auch trotz toller Ausflüge den Verein wechseln, weil beim FC Nebenan das Gras grüner ist.

    Und unbedingt die Trainingsteilnahme dokumentieren.

    Dann hast du statt Gefühl Zahlen, Daten & Fakten.


    In der F sind halt einige nicht intrinsisch motiviert. Die kommen wegen dem Freund, der Eltern oder sonst was und werden auf Dauer eh nicht bleiben. Konzentriere dich auf die die Kommen und vergiss Ansätze wie "als Team entwickeln". Du hast jedes Jahr ein anderes Team. Hier hört einer auf, da kommt einer hinzu, der Torwart will aufs Feld... es wandelt sich permanent.

    Ich würde einen individuelleren Ansatz wählen und versuchen, jedes Kind besser zu machen. Jeder auf seinem Niveau.

    Wichtig ist vielleicht noch, dass ein Spieler für Pflichtspiele gesperrt wird. Er darf Freundschaftsspiele bestreiten. Vielleicht ist diese Info noch hilfreich.


    Ich bin da ambivalent. Zum einen sagt man für eine ganze Saison zu. Das bietet allen Planungssicherheit auf beiden Seiten.

    Auf der anderen Seite läuft zu viel zu schief (Stichwort Brülltrainer, Ausgrenzung über Bankdrücken o.ä.) und ausbaden müssen es Kinder/Jugendliche, die einfach nur ihrem Hobby nachgehen wollen.

    Generell sind bei Mädchen die körperlichen Unterschiede recht früh nicht mehr so groß. Wenn du eine Spielerin hast, die im höheren Jahrgang in der oberen Hälfte oder gar im oberen Drittel des Leistungsspektrums spielen kann, dann sollte sie in ihrem Team unterfordert sein. Sie ist dann vielleicht die Unterschiedspielerin aber die anderen Spielerinnen werden sich ggf. auf ihr ausruhen. Unterm Strich wirst du einer solchen Spielerin nicht gerecht und die Heterogenität im Team dürfte groß sein.


    Sortiert man nun alles einmal durch, bekommst du ja auch talentierte Spielerinnen aus dem jüngeren Jahrgang, die dann idealerweise super in dein Teamgefüge passt.

    Man baut sich als Trainer ja auch etwas auf was das Team angeht .

    Das klingt ein bißchen wie "ich habs angelutscht, es ist meins". Generell ändert sich die Teamzusammensetzung immer wieder. Mal zum Guten, mal nicht. Das gehört zum kleinen Trainereinmaleins.


    Wenn du auf der Suche nach einer Kompromisslinie bist, dann könnte man die betreffenden Spielerinnen einmal die Woche in das Training der älteren schicken und dann nach 4 oder 6 Wochen nochmal gucken. Aushelfen im älteren Jahrgang geht ja auch immer. Außerdem sollten die Mädels mitsprechen dürfen. Gerne sind die Mädels sozial stark eingebunden und wollen ihr Team gar nicht verlassen.


    Und die Option, dass man Mädchen auch bei den Jungs spielen lässt, ist ja für Talente immer auch ein Weg.

    Ich habe den Kindern immer erklärt, dass der Schuh extra für den Ball zwei Kuhlen hat. Nämlich auf der Innenseite und bei den Schnürsenkeln. Wir haben uns in den Kreis gesetzt und ausprobiert, dass der Ball da gut rein passt. Und als Gegenpart die Picke, wo der Ball sofort runter fällt...

    Hört Sich echt gut an welche Altersklasse?

    Wäre ne Idee für meine jüngsten.😅

    Schon bei den Bambinis, gerne bei den ersten Hallentrainings.

    Die ersten Hallentraining finde ich immer etwas speziell, denn wir komplimentieren die Eltern raus. (kleine Einfachhalle, da kann man nicht noch zig Eltern am Rand gebrauchen). Die Konzentration Kinder/Trainer wird sofort viel enger, keiner verschwindet mehr aus dem Blick... Beim ersten Training hab ich gerne Verstecken spielen lassen, damit alle mal in alle Ecken der Halle gucken können und das ganze seinen Reiz verliert. Und dann haben wir im Kreis gesessen, besprochen was zu besprechen ist und das mit dem Ball am Fuß ausprobiert.

    Ich habe den Kindern immer erklärt, dass der Schuh extra für den Ball zwei Kuhlen hat. Nämlich auf der Innenseite und bei den Schnürsenkeln. Wir haben uns in den Kreis gesetzt und ausprobiert, dass der Ball da gut rein passt. Und als Gegenpart die Picke, wo der Ball sofort runter fällt...

    Das schlimmste war damals unsere A Jugend Spiele haben alle am So. um 10.00 Uhr angefangen, wir haben damals Bezirksliga gespielt in einem Dorf-Verein zu den Auswärtsspielen hatten wir teilweise 1 Std. Anfahrt, bedeutet Treffpunkt morgens um 08.00 Uhr am Sonntag. Hat dann oft nur paar Std. Schlaf bedeutet, einige Spieler mussten wir dann von Zuhause oder von der Freundin abholen, weil er nicht zuhause war.... Was für eine Zeit... Frag mich nur welcher Funktionär hatte damals die Spiele für die A Jugend zu diesen Zeiten angesetzt und das über 2 Jahre... Als ich dann Herren gespielt habe, wurden die A Jugend Spiele dann auf Sa. gelegt.

    Sonntags 10 welcher Verband macht diese Todesstrafe bitte in der A Jugend?

    Niederrhein - B-Jugend!

    Immer noch. Ok um 11 aber mei


    Ich weiß von einigen, die deswegen aufhören, weil sie lieber das mit den alkoholischen Getränken ausprobieren wollen.

    Der Vorteil vom Straßenfußballer ist ja, dass er in altersgemischten Gruppen spielt. Das wird in den Überlegungen, den Straßenfußball in die Vereine zu bringen immer übersehen. Denn der Große wird dem Kleinen schon beibringen, dass er den Ball zu ihm spielen muss, zur Not mit ner kleinen Ansage.
    Und der Kleine wird fix kapieren, dass er den Ball nicht mehr wieder sieht, wenn er sich nicht frei läuft.

    Gegen Kleine gewinnt man dann nen Zweikampf, gegen nen Älteren kann man sich mutig mal versuchen usw...


    Aber ja, Kinder die nur in irgendwelchen Käfigen gespielt haben, und erst mit 12 in die Vereine gehen, sieht man an, dass ihnen häufig Spielverständnis und Übersicht fehlen.

    Ich übertrag das mal auf die Schule oder das erlernen eines Instruments. Halte ich alles nicht für erfolgversprechend. Man muss ja auch erst Töne und Buchstaben lernen, bevor man Wörter, Tonleitern und dann Geschichten schreiben und Lieder spielen kann. Wieso sollte das beim Fußball genau andersrum sein.

    ja, das ist erstmal richtig, bedingt aber, dass sich der Lehrer auf altersangemessene Inhalte beschränkt und nicht vorgreift. Weil ich dir in der ersten Klasse alle Ziffern beigebracht habe, machen wir jetzt den Dreisatz? Und ein Instrument lernt man durch wiederholen, wiederholen, wiederholen. Und da ist der Lehrer üblicherweise nicht dabei. Ist der Schüler dann noch intrinsisch motiviert, wird es werden.
    Ein guter Sportler wiederholt auch permanent. Ein anderer geht zwei mal die Woche zum Training. Und wieder andere kommen sporadisch. Das ist ja auch noch ein Spannungsfeld im Dorfverein.

    Altersangemessen ist halt auch beim Fußball ein großes Feld. Lass mal eine F-Jugend über eine größere Strecke ein 3vs0 spielen. Da siehst du dann, wer das Spiel schon kapiert hat und wer nicht. Manchmal ist das abenteuerlich was dabei rum kommt. Manche sind mit wenigen Kontakten vor dem Tor, andere spielen 6 mal hin und her und machen keinen einzigen Meter.

    Ein Gedanke noch:


    die Kritik an Gewinnen/Verlieren, alle sind Sieger etc hat ja außer der Dinkel-Dörte - die nicht verkraftet, dass ihr Kevin-Justin-Jason mal verliert - einen ganz anderen Aspekt.


    Wenn man wie früher Tabellen pflegt, dann gewinnt der FC Knickfuss nach dem 9 Spieltag endlich mal ein Spiel, bleibt aber abgeschlagen letzter. Und das wird den Kindern eben nicht gerecht. Die leben im hier und jetzt. Daher: Spielfeste mit Championsleague-Modus.


    Ich habe vor Jahren mal bei einem großen Sommerturnier geholfen. Damals waren die jüngsten, die mit Ausscheiden, Endspiel und echter Siegerehrung zu tun hatten, die E-Jugend. Ich hatte selten so viele Tränen gesehen. Die Kinder, die ausgeschieden sind, sind vorzeitig geknickt gegangen. Die unterliegende Mannschaft des Endspiels am heulen. Und der Sieger hatte sich in den Köppen, wer den großen Pokal mitnehmen durfte. Ganz toll.

    Die Bambinis, alle mit Lutscher und Medaille gesegnet hatten zu dem Zeitpunkt die Ergebnisse schon wieder vergessen. Die F-linge des alten Jahrgangs fühlten sich inzwischen als zu groß für Medaillen... Die haben eher neidisch auf den Pokal geschielt...


    Ich finde das Medaillenspektakel auch inzwischen übertrieben, als dass sich hier eingebürgert hat, bei jedem normalen Spielfest so was auszugeben. Ein Wassereis im Sommer tuts hier sicher auch.

    wenn man ein 3vs0 spielt, sieht man erstmal wie schwer sich manche tun, den Ball überhaupt zu dritt über eine Strecke zu bekommen. Damit würde ich starten, um ein realistisches Bild der Möglichkeiten der Kinder zu bekommen.


    Außerdem mag ich das Spiel mit Bildern: "ihr seid Stinktiere und müsst Abstand halten" Das führt sicher kurz zu einem albernen Moment aber mei, das legt sich auch wieder. Ich weiß, dass sich mit sowas viele Trainer schwer tun aber in Schulen macht man das sogar noch in der vierten Klasse.

    Bambinis sind Kindergartenkinder (ok, am Schluss auch Erstklässler) und man behandelt diese auch so.

    Das geht mit der Ansprache los:
    Dribbelspiele kannst du um Hütchen herum machen (warum eigentlich?) oder du erzählst den Kindern, dass sie Autos sind und im ersten Gang losfahren, dann in den Zweiten usw. Dann sind alle ein Traktor, ein Porsche, fahren rückwärts, nach links, nach rechts und wenn du dann "Ampel rot" rufst stehen bleibst und den Fuß auf den Ball stellst, dürften das die meisten spätestens nach dem zweiten Mal nachmachen. Dribbelspiele auf kleinem Feld im Chaos sorgt für spielnähe. Die Kinder müssen einander ausweichen.

    Eine Rahmengeschichte muss nicht von Elfen und Feenstaub sein. Und sie kann beliebig unlogisch sein.

    Im zweiten Spiel müssen die Autos in die Garage eingeparkt werden. (Torschuss auf diverse Minitore, die auch mal falsch herum oder irgendwo stehen dürfen)

    Im dritten Spiel gabs nen Unfall. Jetzt müssen sich zwei Kinder ein Auto teilen (2 gegen 0 auf ein Törchen)
    Viertes Spiel: beide wollen nach Hause, es kann aber nur einer das Auto mitnehmen (1 gegen 1)

    Meine Lieblingsrahmengeschichte war immer Shaun das Schaf. Da hab ich als Buzzer immer mit der Pfeife fröhlich durch die Gegend geflötet.
    Oder der Zauberwald. Da gibts dann Monster oder gute Geister. So kann man zum Beispiel Hütchen umschieße, die dann von Zauberhand (Trainer) wieder aufgestellt werden. Sehr beliebt sind 1vs1 gegen die Trainer (hol dir zur Not 1-2 Erwachsene dazu. Stellt euch in die Mitte, die Kinder müssen an euch vorbei von vorn und hinten. Hier gabs bei mir immer den Schutzzauber. Wenn man die gewünschte Technik angewandt hat (zum Beispiel den Ball eng führen statt ihn nach vorne schießen) ist der Gegenspieler erstarrt und kann nicht angreifen. Macht das Kind es nicht richtig, erobert man den Ball.


    Ein paar generelle Gedanken:
    18 Uhr Trainingsbeginn ist sauspät. Die Kinder haben einen langen Tag hinter sich. Viele sind bis 15/16 Uhr in Betreuungseinrichtungen. Dort ist es laut und wuselig. Manche sind einfach durch. Viele haben auch noch nix gegessen. Das solltest du bedenken. Müde = doof!

    Wenn dein Co-Trainer hingeschmissen hat, würde ich an den Verein herantreten und fordern, dass die 17er in die F gehen, wo sie hingehören.

    Die Bambini-Ecke haste schon gefunden, oder?

    Das Problem dürfte sein, dass die sonst üblichen Abstandsregeln in der Halle nicht umsetzbar sind. Viele Erwachsenen lassen sich dann so emotionalisieren, dass es zu solchen Aussagen kommt. Niemand möchte das eigene Kind "versagen" sehen. Im dümmsten Fall ist die Laune in den Familien noch Stunden im Eimer (nicht wegen der Kinder).

    Zudem ist es in Hallen sehr laut, die Stimmung wird meiste im Turnierverlauf immer heftiger. Was bei den Bambinis gerade noch so klappt, wird dann in der F zum Drama. Alle müssen Dorfweltmeister werden. Ganz schlimm. Ich hatte aus den og. Gründen am Ende überhaupt keine Lust mehr auf Hallenturniere und habe mein diesbezügliches Engagement drastisch zurückgefahren. (hier gibts keine offizielle Hallenspielrunde, nur freiwillige Turniere)

    Etwas allgemein gültiges, offizielles würde natürlich vieles erleichern.

    Wichtig ist aber, dass das Anforderungsblatt nicht nur auf der Homepage vergammelt und dem Eltern / Spielern mit den Mitgliedsunterlagen ausgehändigt wird, sondern dass alle im Verein diese Werte und Anforderungen leben und gegenseitig einfordern.

    Dementsprechend erspart das Vorhandensein solcher Regeln dem Trainer nicht mit der Mannschaft darüber zu sprechen, dass er entsprechendes Verhalten von den Spieler erwartet, es erleichtert ihm allerdings das Ganze schon, weil er ja kein Einzelkämpfer ist, sondern den ganzen Verein hinter sich hat.

    So, und das kann man auch mitten in der Saison machen auch wenn es gar kein offizielles Konzept gibt. Einfach mal eine Einheit opfern, die Spieler an einen runden Tisch setzen, sich Regeln geben und Konsequenzen definieren. Das unterschreiben dann alle und man hat ne Grundlage für alle weiteren Handlungen. Und es kann keiner sagen: "wusste ich nicht".


    Zum Entschuldigen in der Situation: häufig verrennen sich Jugendliche und benötigen ein paar Stunden um ein Verhalten zu reflektieren. Und was ich viel entscheidender finde: wenn einer emotional hochfährt, muss man als Trainer rechtzeitig eingreifen und den Spieler vom Platz holen bevor es rote Karten regnet. Es ist natürlich fatal, wenn man nicht Rückwechseln kann aber vielleicht ist das ja auch ganz heilsam.

    Zitat

    ist er noch sehr klein und schmächtig. Spielerisch kann er durchaus mithalten, jedoch fehlt ihm natürlich die Schnelligkeit, Kraft und Ausdauer

    Ein hochgezogener Spieler sollte im Gesamtpaket im oberen Drittel der Mannschaft angesiedelt sein. Wenn nicht, dann kann er besser in seinem Jahrgang spielen. Denn da darf er auch ruhig einer der Besseren sein und Führungsspieler sein.

    Hier würde ich auf Grund der Beschreibung sagen, dass er bei älteren nix verloren hat.


    Hochziehen ist unter Umständen schon sinnvoll. Aber man muss es von Jahr zu Jahr neu bewerten. Denn niemand entwickelt sich linear. Was dieses Jahr gut ist, kann nächstes Jahr nicht gut sein. Mein Kleiner hatte irgendwann in der D-Jugend Ausweichverhalten gezeigt, hat Zweikämpfe gemieden. "Hast du nicht gesehen, wie groß der ist?"
    Gerade in der D/C wenn die körperlichen Unterschiede sowieso groß sind, muss man gut aufpassen.

    hast du ihn denn mal gefragt?

    Ich hatte auch mal ein Kind, das im Trikot überhaupt nicht mitgemacht hat. Er wollte nicht auf den Platz und als ich ihn frug warum antwortete er total verzweifelt: "da sind so viele Kinder"
    Ihn hat die gesamte Szenerie komplett überfordert. Die ganzen Eltern, wild rufende Trainer, alles.

    Ich würde jegliche "Sonderbehandlung" einstellen. Stell ihn im Training als Überzahlspieler mit aufn Platz und beachte ihn sonst nur so wie du es bei jedem anderen auch machst.

    Und selbst, wenn alles tutti ist, keiner meckert, kannst du davon ausgehen, dass schon F-linge wechseln weil das Gras woanders grüner ist.

    Kann man nicht verhindern...


    Ich hab irgendwann entschieden, mein Trainerdarsein am Mittelmaß der Trainingsgruppe auszurichten. Die Besten ziehen eh weiter, die schlechten hören auf...

    Im Idealfall merken die Kinder das nicht weil man ja Spiele immer erleichtern oder erschweren kann. Dieses Mindset ist nur für mich. Nach außen trage ich das nicht