Beiträge von Goodie

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    Ich habe kürzlich einen Bericht über -Rasenmäher Eltern- gelesen. Also die jedes Problem für den Nachwuchs weg-mähen-. Folge ist eben eine Mentalität die bei auftretenden Problemen oder besser -Herausforderungen-, die -selbst- bewältigt müssen, oft kapituliert wird.

    uiuiui, ich hab mal gegoogelt. Das ist ja die Steigerung zu den Helikoptereltern...

    Mir obliegt ja immer die jährliche Klassenpflegschaftssitzung der Schulen. Ein Schaulaufen von "engagierten Eltern":

    "Müssen die Kinder (3. Klasse) wirklich in ganzen Sätzen antworten?"

    "wie sollen die Kinder denn 65-29 rechnen wenn sie das nicht schriftlich machen dürfen?"


    Bennoah ist es nicht so, dass wir zur Zeit die Mitte insgesamt verlieren? Politisch und gesellschaftlich...

    Die G8 Generation hats aus der Schule gespült und die jungen Menschen, die ich persönlich kenne sind völlig fertig! Sabbatjahr/Auszeiten sind die Stichworte. Nach einem Jahr rätseln sie dann immer noch was sie eigentlich werden wollen. Realschulen gibts hier flächendeckend nicht mehr und Gesamtschulen sind Ganztagsschulen.
    Zeit, gute Hobbys zu kultivieren, die Halt und Identität stiften, war häufig nicht übrig, so dass man darauf verzichtete. Und nun?

    Die Hauptfrage, die sich mir stellt ist: ist das Kind wirklich eigenmotiviert oder glaubt es nur, eigenmotiviert zu sein?


    Mit welcher Motivation treiben Kinder überhaupt Sport? Ich kenne keine Studien, vielleicht sind hier andere belesener... Aber das Phänomen Eiskunstlaufmütter gibts ja im Fußball auch.

    Offen getriebene Kinder erkennt man ja recht simpel

    Aber es gibt ja auch die, die elterliche Anerkennung auf diese Art erreichen wollen oder andere ungute Motive haben.
    Mein Kleiner etwa spielt gut und gerne Fußball. Aber würde er Basketball oder Theater spielen, wenn sein großer Bruder dies machen würde? Oder wäre er dann trotzdem beim Fußball?


    Ich kenne einige ehemaligen Leistungssportler, die tief in sich ruhen... So sollte es sein. Aber die hatten auch nix mit medialem Interesse o.ä. am Hut. Andere Zeit, andere Sportart. Ob man das ganze Theater moderner Profifußball für seine Kinder überhaupt als wünschenswert ansehen sollte, vermag ich auch nicht zu beantworten.

    Sprich doch einfach mal mit dem Trainer und dem Stützpunkttrainer. Aber nicht zwischen Tür und Angel, einfach mal nach 10 Min. Zeit fragen. Und dann lässt du dir erläutern was sich der Trainer denkt. Im Idealfall kann er dir die Stärken und Schwächen nennen und hat einen Ausbildungsplan für deinen Sohn.


    Gute Spieler kann man aus ihrer Komfortzone schubsen und sie nehmen die ungewohnte Rolle als Herausforderung an.


    Abwehr ist ja keine Strafe! Und wenn er über den Stützpunkt noch weiter kommen will, wird er sicher gut daran tun, seine Schwächen aufzuarbeiten...

    Libra Regst du dich im allgemeinen auf oder über "dein" Talent, welches vom Papa begleitet wird (also ein Einzelfall)?

    Mich setzen auch einzelne unter Druck. Warum das so ist, weiß ich gar nicht. Ist eher auf der Gefühlsebene. Aber ich habe mir angewöhnt, mich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lasssen. Wenn es jemandem nicht gefällt, dann kann er ja gehen. Man kann es ja eh nicht allen recht machen.


    Wenn man mich fragt, warum ich das mache dann kommt: "weil es mir Spaß macht!"
    Du, Libra, schreibst wenig von deiner persönlichen Motivation. Vielleicht gehst du mal in dich und fragst dich, warum du das machst. "Weils sonst keiner macht" sollte nicht der Grund sein...

    Und jetzt?
    6x Januar und 6x Juli? :D:D:D

    Nee, war Spaß. Ein guter Ansatz, wenn es denn dann noch gescheit gelebt wird

    Bettybo26 auf welcher Selbstmitleidswelle reitest du denn? Du fragst nach Rat und wenn du einen bekommst, der dich aus deiner Komfortzone schubst, dann biste beleidigt?


    Ich kann nicht mal kicken und werde hier sehr wohl ernst genommen.

    Aber Trainer ist man nicht sondern kann es werden. Das heißt permanente Weiterbildung... immer wieder sein Tun hinterfragen.

    Jetzt, am Ende der F-Zeit wäre es schlau mit dem aktuellen Wissen nochmal mit Bambinis anzufangen. Hab nur leider keine Zeit.


    Vielleicht bleibst du besser und lernst auch! Übungen, Büchertipps, allgemeine Diskussionen, Frustabbau... all das ist hier möglich. Hier kann man extrem profitieren und seine Position immer wieder überdenken. Oder du lässt es... ganz wie du magst.


    Gruß Goodie, für alle die es noch nicht mitgeschnitten haben: Weiblich!

    Wenn es nicht um das Erschleichen eines Vorteils ginge, könnte man ja proaktiv zum Gegner gehen und fragen.

    Ich hatte mal bei einem Turnier zwei Verletzte und einer musste eher weg. Da hat dann mein Großer beim letzten Spiel im Tor gestanden... War gar kein Problem.


    Wobei ich solche Trainer leider auch kenne und mich erschrickt die Sorglosigkeit einiger. Mein Junior sollte in seinem Jahrgang aushelfen und da gings dem Trainer auch nur um "Bereicherung". Aus seinem Team saßen vier Kinder am Rand. Hätte ich das gewusst, hätte ich nicht zugestimmt. Hier wurde immerhin nicht betrogen...


    Wir hatten einen Riesen in der Bambinintruppe, da hatten wir die Pässe immer zur Hand.

    Gerade bei Turnieren kamen nicht nur einmal meine Kinder zu mir und meinten: den da drüben kenn ich, der ist in der 3b...

    Reagieren? Direkt, unvermittelt, freundlich und bestimmt: "Bitte zurück in die Fanzone, wenn ihr was zu klären habt, muss das noch ne Stunde warten."


    Das werden die ja nicht böse gemeint haben, das war wahrscheinlich einfach Unwissenheit. Vielleicht gerade in der Nähe... mal gucken was der Kleine macht... och ist das niedlich, komm wir machen ein Selfie...

    na das stelle ich mir ja im Vereinsumfeld lustig vor. Hier sind sich in den meisten Vereinen nicht mal alle Trainer grün und jetzt sollen die Kinder altersübergreifend entsprechend ihres aktuellen Entwickungsstandes zusammen trainieren? Und wenn ein Kind einen Wachstumsschub hinlegt (die wachsen nämlich einfach nicht linear, diese Blagen =)) dann müssen sie zur "Belohnung" auch noch aus ihrem Team?


    Teamgedanke, gruppendynamische Prozesse und vorallem, dass man Kinder nicht wie Spielpüppchen hin und her schieben kann, werden hier komplett torpediert.

    In einem NLZ, wo man sicher mit den Spielern so umgehen kann, könnte ich mir noch vorstellen, dass das gelingt aber "in echt"? Wobei der Ansatz ja hier die Talentförderung ist, richtig?

    Es würde ja schon reichen, wenn die Trainer in den Stützpunkten und den Leistungsvereinen entsprechend geschult wären und sich auch an die Vorgaben halten würden, die kleinen quirligen nicht auszumustern weil andere nur größer sind.

    Fußball: Größe, Gewicht, Schussgeschwindigkeit, Schnelligkeit mit und ohne Ball, Koordination, Sprungkraft u.a.

    Sozial: Geschwister, Schulstufe, Kontakte zur Altersklasse außerhalb des Fußballplatz, geistige Entwicklungsstufe u.a.

    Dieses Ergebnis könnte man dann nehmen und damit Einteilungen nach oben (älterer Jahrgang) und unten (jüngerer Jahrgang) objektiv zu begründen.

    Und da würde ich wiedersprechen...

    Denn vollkommen unberücksichtigt aber in meinen Augen total wichtig ist das Umfeld des Vereins.

    Ein Kind in Verein A kann total unterfordert sein, in Verein B wäre es richtig aufgehoben und in Verein C vollkommen überfordert.

    Was nutzen also die schönsten objektiven Messwerte, wenn die Bezugsgröße nicht stimmt?


    Ein 1er Kandidat einer Hauptschule ist auch was anderes als ein 1er Kandidat auf dem Gymnasium.

    Den Hauptschüler würde man vielleicht sinnvollerweise in eine Realschule schicken aber wenn es weit und breit keine gibt? Bleibt er dann unterfordert in der Hauptschule? Schickt man ihn gleich aufs Gymnasium? Oder lässt man ihn in der Hauptschule eine Klasse hochgehen?

    Bitte, das ist nur ein Bild! Bitte keine Diskussion jetzt über Oberschulen, Gesamtschulen, Sekundarschulen und wie die sonst alle heißen!


    Also müsste ich ja nach der Logik ein Kind, welches aus seinem Umfeld heraussticht erstmal intensiv vermessen, dazu dann alle anderen des Teams auch (Vergleichsmaßstab) und dann versuch mal Soziale Belange zu messen...

    Ein unterfordertes Kind zeigt ggf. ein unterirdisches Sozialverhalten. Und nun?



    Dass objektive Kriterien wie das Alter zu Fehleinschätzungen führen beweißt ja gerade der RAE. Es braucht eine individuelle Förderung und da sollte gerade das Geburtsdatum keine Rolle spielen.


    In Randsportarten, wo im Jugendbereich eine Einteilung nach Jahrgängen gar nicht machbar ist, wird das klaglos hingenommen, dass Kinder verschiedener Altersstufen gegeneinander antreten. Oder die Wettkampfgruppen sind lächerlich klein (Bin beim Skifahren mal Ortsmeisterin geworden, weil ich die einzige Starterin im Jahrgang war) oder die Fahrwege absurd weit!

    Powerzwergenpapa, Kinder, mit mit Sachverstand einen Jahrgang hochrutschen, sind auch in diesem Team Führungsspieler! Niemals in einer selektierten Truppe aber im Dorfverein mit dem gesamten Spektrum an "Talent" sehr wohl... Dass das bei euch anders läuft, ist traurig. Hier funktioniert das aber sehr wohl.

    Mein Großer hatte gestern Pokalspiel gegen eine selektierte Truppe des ambitionierten Stadtvereins.

    Unsere Jungs spielten grandios! Bis zur 24. Min. konnten sie das Spiel mehr oder weniger im Mittelfeld halten, es gab kaum Torchancen auf beiden Seiten. Alle haben sich aufopferungsvoll in die Zweikämpfe geschmissen und sich voll reingehängt. Dann gelang es dem Gegner doch mal, durchzukommen... zack 0:1 und Halbzeitpfiff.

    In der zweiten HZ konnten die Jungs nochmal 13 Min. dagegenhalten bis das 0:2 fiel. Danach gab es einen Haufen Torchancen und gute Paraden der TW auf beiden Seiten, leider ohne Fortune fur unsere Jungs. Dann klingelte es zu dritten mal und die Dämme waren gebrochen. In den letzten 6 Min. haben sie sich dann noch 7 Stück gefangen.


    Was mir auch gefallen hat, war dass das Spiel recht fair war. Hart aber selten unfair und wenn es zu arg wurde, sind die Trainer erfolgreich dazwischen gegangen. Kifu wie es sein sollte.

    Auch der gegnerische Trainer zeigte sich überrascht ob der Gegenwehr.


    Den Kindern war das gestern freilich kein Trost, dass sie einfach supergut gespielt haben. Aber allen Eltern und dem Trainerteam ist das Herz aufgegangen.

    Faulheit und Stehenbleiben.

    Meine Lieblingsübung zu dem Thema ist, beim Abschlussspiel rechts und links auf die Seitenlinien je drei Bälle auf Hütchen zu positionieren. Wenn blau den Ball ins Aus gespielt, darf rot sofort einen der bereitliegenden Bälle nehmen. Blau muss den ersten Ball holen und wiederum auf das freie Hütchen legen. Solange ist Blau in Unterzahl. Da wird Faulheit/Stehenbleiben reichlich bestraft...

    Ich sehe jetzt schon, dass diese Gegner uns in 2 Jahren vermutlich schlagen werden. Dann sind fußballerisch alle deutlich weiter, bzw. haben die ersten Basics gelernt die benötigt werden um Vorteile in Schnelligkeit, Größe, Kraft und Reife auch in zählbares umzumünzen.

    Sehe ich nicht so. Wenn man von leistungshomogenen, selektierten Teams ausgeht, dann ist das sicher so. Aber im normalen heterogenen Umfeld haben meiner Beobachtung nach gerade die eher schwächeren mit ihren Wachstumsschüben schwer zu kämpfen. Sie werden groß aber auch unbeweglich. Mein Kleiner läßt diese Kinder gerne durch sein wuseliges Spiel aussteigen.

    Und wer weiß, vielleicht hast du ja am Ende eine Truppe junger Riesen. Der Freund von meinem Sohn ist mit 8 Jahren schon über 1,50 m groß. =O


    Die körperlichen Unterschiede in D-E Jugend sind IMO viel gravierender als die des Alters. (normales Umfeld, ich gehe jetzt nicht von Sichtungsbedingungen aus) Da ist ja zwischen 1,40m und 1,75m alles dabei und der Zeitpunkt des Wachstumsschub ist vollkommen individuell.

    Ich bin ja totaler Anhänger von Commedy! Die arbeiten ja auch sehr gerne mit Stereotypen, Verallgemeinerungen und Übertreibungen. Wo der Spaß für mich aber aufhört ist, mich zu zitieren, mir im gleichen Post zu "erzählen" dass es am schlechten Training liegt und dann zu behaupten, dass ich nicht gemeint war. Also bitte... :cursing: halte dich wenigstens an die Gepflogenheiten im Netz. Wenn man jemanden zitiert und somit antwortet, dann meint man auch den Zitategeber. So ist es üblich, so fasst es jeder auf. Spitzfindigkeiten sind hier echt fehl am Platz.

    Woran werden den die fußballerischen Fähigkeiten der Kinder fest gemacht? An einer Trainermeinung? An einem Test? An einer wissenschaftlichen Untersuchung?

    Ich würde sagen an der Vergleichsgruppe. Sicher wäre mein Junior in der selektierten Truppe des ambitionierten Vereins der Umgebung in seinem Jahrgang gut aufgehoben. Die haben aber einen Pfeil im Kopp. Da soll und will er nicht hin. Somit ist er im Dorfverein geblieben mit allem was dran hängt. In exakt diesem Leistungsumfeld war es eine sinnvolle Entscheidung. Und es ist eine Entscheidung des Momentes.



    Zum Thema "Zertifizierungen" oder dergleichen...

    Das halte ich für vollkommen utopisch. Wenn ich nur an meinen Trainerlehrgang denke... anwesend waren viele, verstanden haben es einige, das Gelernte umgesetzt haben es wenige. Sowas würde ein Papiertiger werden... Klappt ja kaum mit den vereinseigenen Konzepten.

    Nee, man muss schon einfache Wege finden.


    Wenn ich nur an den Widerstand gegen die 3er Bälle denke. Da standen Jahrhunderte Fußballerfahrung beieinander und moserten was der scheiß denn solle. Als ich dann frug, welche Schuhgröße die B-Jugendlichen hätten (46) und welche die Bambinins (28) und ob nicht der 3er Ball dann doch ganz stimmig wäre, war dann zustimmendes murmeln zu hören. "Was die sich immer ausdenken..." blablabla..

    Veränderungen sind "unbequem", sie erfordern Kreativität und das verlassen von eingefahrenen Wegen. Wir sind ein Volk von Bedenkenträgern. "neee, lieber nicht". Ein "los, wir probieren es" ist uns Deutschen scheinbar nicht in die Wiege gelegt. In den 1960er haben die Amis beschlossen, zum Mond zu fliegen und haben es 8 Jahre später in die Tat umgesetzt. Heute wäre da die erste Machbarkeitsstudie abgeschlossen und läge dem Technikfolgenabschätzungsbüro zur Prüfung vor...

    Weil es für die Kinder nicht gut ist. Die Altersspanne ist schon innerhalb der bestehenden Einteilung immens. Wenn man Kinder hochzieht, ist sie zu groß, als das Kinder das bewältigen können. Logischerweise ist bei Kindern, die hochgezogen werden, dann auch immer dieselbe Entwicklung zu beobachten, nämlich dass sie Zweikampfvermeidungsstrategien entwickeln, d.h. i.d.R.: Bolzen.


    Gerade für die richtig starken Kinder kann auch Unterforderung wichtige Lernerfahrungen vermitteln: Sie lernen, sich im Dribbling auszuprobieren, mit dem schwachen Fuß zu spielen, Finten und Tricks anzuwenden, mal Hacke-Spitze zu spielen usw.

    Sagt wer? Auf Grund von welcher Erfahrung stellst du diese These denn als Allgemeingültig da? Wieviele Kinder hast du über einen längeren Zeitraum beobachtet?


    Diese Aussage finde ich falsch, weil sie die Einzelfälle - und darum gehts ja beim Hochziehen - vollkommen unberücksichtigt lässt. Jedes Kind ist in seiner Art anders und wenn die Entscheidung wohl überlegt ist, dann ist sie auch eine Gute. Zumal sie sich leicht revidieren lässt, wenn man sich dann doch verhauen haben sollte.


    Mein 10er spielt E-Jugend. Er rockt das da, egal ob als Torwart, in der Abwehr oder im Sturm. Er ist wieselflink, dribbelstark und will Mitspieler für Doppelpässe und Anspiele. Das ist was er kann und das ists, was er in seiner alten F-Jugend nicht fand. Moral von der Geschichte aus den letzten Wochen F-Jugendtraining: Rumgekasper, große Schnauze, egoistische Spielweise ("wenn ich den Ball hergebe, bekomme ich ihn ja nicht zurück!") - der typisch unterforderte Klassenclown. Und da sprechen wir ja nicht nur von den Spielen bei denen es mal locker zugeht oder man mal unter die Räder kommt, sondern auch und vorallem vom Training.
    Zusatzaufgaben wurden abgelehnt, weil er keine Sonderrolle wollte. Das dürfte aber auch dem Stichwort Elterntrainer zugeordnet werden können. Also Reißleine: Kind zu einem anderen Trainer, eine Jugend hoch!


    Er sagte gestern übrigens vollkommen aus dem nix: "es ist so schön mal nicht der Beste zu sein. Mit X, Y und Z zu spielen macht richtig Spaß"

    Das ist die Messlatte! Keine dogmatischen Vorgaben. Und wenn es wieder anders werden sollte, dann finden wir wieder Lösungen.


    Das zur Zeit einzige Problem ist, wenn die Gegenspieler, die ja zumeist ein Kopp größer sind, ihre Ellbogen ausfahren, wirds für ihn gefährlich, da das dann in seiner Hals/Kopfhöhe ist. Da hats ihn schon einige Male erwischt. Aber merkste was? Das kommt sicher nicht vom Zweikampfvermeidungsverhalten. Der ist Kummer gewohnt denn er gibt sich regelmäßig aufm Bolzplatz mit seinem großen Bruder die Kante!


    Btw: ich kenne noch vier andere Spieler, die einen Jahrgang höher spielen. Alle halten auf dem Niveau der älteren locker mit. Das ist deren Niveau, ohne Über- oder Unterforderung.

    Das wäre ja mein favorisiertes Modell: Ganztagsschule und wenn die Kinder um 16 Uhr heim kommen, dann sind die Hausaufgaben fertig, die Geige gespielt, die Kinder satt und gesportelt wurde auch. Die Eltern könnten gescheit arbeiten und alle hätten den Nachmittag frei. Keine Fahrdienste mehr sondern echte Zeit füreinander...