dann dreh ich mal die Argumente um und polarisiere mal durch meine eigene weibliche Brille:
Mädchen haben es sehr viel einfacher, eine geeignete, ihrer Könnens- und Entwicklungsstufe gerechten Mannschaft zu finden weil sie bei den Mädchen UND bei den Jungs gucken können. Sie können nicht nur aus den 22 Mädchenteams sondern auch aus den 461 Jungenteams wählen und werden sicher Heimatnah fündig. Auffällig guten Jungs bleibt nur der Weg in die nur begrenzt verfügbaren ambitionierten Vereine / NLZs oder sie versauern genauso in ihrer Dorftruppe wie die talentierten Mädchen in Mädchenmannschaften.
Mädchen werden inzwischen in den Stützpunkten gefördert, was ich natürlich uneingeschränkt begrüße (Diesen Satz meine ich ernst, ganz ohne Polemik)
Was ich allerdings vollkommen daneben finde ist, dass sie sogar einigen Jungs den Platz im Jungsstützpunkt wegnehmen. Wo es für unzählig viele Jungen sowieso nur wenige Plätze gibt. Sind sie im Überhang? Fein, dann könnte der Trainer ja auch noch 1-2 Jungs mehr dazu nehmen.
Aufstiegschancen der Mädchen bis in die Bundesligateams sind ungleich größer als bei den Jungs weil es wesentlich weniger Konkurrenz gibt. Mit etwas Zusatztraining könnte das für talentierte Spielerinnen fast zum Selbstläufer werden. Zumindest im Vergleich zu den Jungs.
~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Aber mal im Ernst:
Ich kenne auch einige Mädchen, die bei den Jungs locker mithalten. Sie sind in den
Mannschaften integriert und anerkannt. Die Kinder machen da keine Unterschiede. Ist doch prima, so lange sich die Kinder wohlfühlen.
Ich glaube aber auch, dass mit der Pubertät eine Trennung nach Geschlechtern sinnvoll sein müsste. Jungs werden da so unfassbar kindlich und doof!!! Zumindest aus der Sicht von den Mädchen, die ihren männlichen Alterskameraden locker 1-2 Jahre voraus sind. Nicht ohne Grund schielen 13 Jährige zum schnuckeligen Sören-Jason aus der 10a. 
Ich finde die Verpflichtung bei Jungs spielen zu müssen, die man talentierten Mädchen in den Landesauswahlen aufbürdet, vollkommen daneben. Daher ja auch meine Forderung, für die Mädchen verbandsseitig Strukturen zu schaffen, die das nicht nötig machen.
Ich hätte mit Sport aufgehört, wenn man mich dazu verpflichtet hätte. Beim Volleyball werden gerne zu Weihnachten vereinsinterne Mixedturniere ausgerichtet. Ich habe das immer gehasst. Die Jungs kamen mir immer vor, als ob sie den Mädchen mal zeigen müssen, wo der Hammer hängt. *uärks*
Erst mit 30 bin ich in ein Hobbymixedteam gewechselt und hatte dann noch viele Jahre ne Mengel Spaß dort. Auch weil aus den Jungs Männer geworden waren, die es nicht mehr nötig hatten, sich zu produzieren.