Beiträge von Goodie

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    Skriwer die Idee mit Pass des Verteidigers zum nächsten Angriffsduo finde ich super und werde ich gleich beim Training mit einbauen.

    Ich würde dem Verteidiger auf die rechte Seitenwand eine Weichbodenmatte als Tor aufstellen, auf welche er dann unbedrängt mit links abschließen dürfte.

    Hallo, willkommen bei uns!


    Na da ist ja einiges gründlich schief gegangen.


    Ihr seid ein leistungsorientierter Verein, richtig? Steht das auch im Konzept? Wie alt sind denn die Spieler?


    Generell finde ich es immer sinnvoll, mit den Spielern und den Eltern zu reden und die Gründe darzulegen. Nach Gutsherrenart die Kinder Mitten in der Saison umher zu schicken gefällt mir nicht denn die sozialen Komponenten sollten immer Berücksichtigung finden. In einem Verein, der streng nach Leistung selektiert ist das freilich anders. Aber da weiß man ja auch auf was man sich ggf. einlässt. Gabs denn im Vorfeld Gespräche?


    Ist ja nicht so ungewöhnlich, dass Eltern schäumen, wenn ihre Kinder "degradiert" werden. Häufig kann man mit guter Argumentation (ist dort einer der besseren, kann sich dort besser entwickeln, bekommt dort mehr Spielzeit) die Eltern beruhigen. Wenn jemand jedoch im Verein aktiv ist, weiß er im Grunde natürlich um diese Dinge. Da bleibt also nur das persönliche beleidigt sein übrig.


    Ich würde vorschlagen, dass sich erstmal alle wieder beruhigen und sich dann am Samstag nach dem Spiel mal alle Beteiligten in Ruhe ins Vereinsheim setzen.

    Wenn du Daten hast (Trainingsbeteiligung, andere Messwerte) dann kannst du ja deine Entscheidung erläutern und entsprechend untermauern. Und dann würde ich einfach abwarten, wie das Gespräch läuft. Dann nochmal ne Nacht drüber schlafen und danach entscheiden, ob man sich in diesem Umfeld noch (wieder) wohl fühlt oder nicht.

    Spielt dein Sohn auch im Team? Das sollte dann ggf. auch Berücksichtigung finden.

    Hier war es so, dass beim Teamleiter Kinder/Jugend der Schwerpunkt auf den Kleinen bis E-Jugend lag. D-Jugend aufwärts wurde dann beim C-Schein behandelt.


    Somit kommt es auf die Altersklasse an, die du im Sinn hast, ob der Teamleiter nicht doch sinnvoll sein könnte.

    Beim Volleyball heißt es immer: du darfst Fehler machen, nur keine saublöde!

    Damit nicht von Außen noch mehr Druck dazukommt, sollten Eltern und Trainer darauf achten Erwartungshaltungen zurückzufahren und Fehler zuzugestehen. Was hier Zusatzaufgaben bewirken sollen wie schon vorgeschlagen, erschließt sich mir nicht?!

    Na mit "meinen" Zusatzaufgaben hätte sie ja quasi die Aufgabe, Fehler zu machen. Ich würde sie ja gerade eben auffordern, auszuprobieren was sie im Training beherrscht. "Sei mutig, trau dich ruhig, egal obs klappt oder nicht, versuch es einfach, niemand ist sauer wenns schief geht!"


    Zu den Lästereien am Rand... Stell dich einfach weit genug weg von den Lästerschwestern. Ignorieren bzw. den Trainer mal auffordern, da für Ruhe zu sorgen. Alles andere hat keinen Sinn.

    Als Trainer gebe ich den Kindern mein Vertrauen. Das haben alle Eltern zu akzeptieren. Wem das nicht gefällt: so ein Kreis bietet meist über 50 Alternativen im gleichen Jahrgang!

    Oh, Achtung, je nach Bundesland ist der Bildungsurlaub auf berufliche und politische Bildung beschränkt worden. Da musst du dich genau erkundigen. In NRW gibts das nicht mehr für Trainer, bzw. nur wenn sie im sportlichen Umfeld beschäftigt sind, es also einen Bezug zum Job gibt...

    Es ist aber eigentlich ganz einfach: die Heimmannschaft schmeißt einfach alle Eltern vom Platz! Fertig. Sinnvollerweise fängt man mit den eigenen an und danach die Gäste

    Ich habe mich schon mehr als einmal vor diskussionsfreudige Väter gestellt... Der Härteste war allerdings mal ein Opa aus dem eigenen Team. Der hat mir ne körperliche Debatte angeboten. Da ist dann allerdings die Tochter dazwischen gegangen.

    In der E-Jugend haben es dann eigentlich immer alle verstanden.

    Rein rechnerisch... Training 17:30 - 19:00 heißt doch dann um kurz nach 15 Uhr aus dem Haus und nicht vor 21:15 wieder daheim (Duschen etc.) und das drei mal die Woche...


    Hausaufgaben? Im Auto??? Beim Vokabellernen wäre ich ja noch dabei aber Mathe mit Zirkel und Lineal???
    Essen? Gerade gesunde Ernährung sollte ne Selbstverständlichkeit für Sportler sein...


    Die Mädchen haben doch durch das Zweitspielrecht prima Fördermöglichkeiten. Ein passendes Team kann man doch sicher finden, oder nicht?

    Wahrscheinlich ist aber das Entscheidende mangelnde Aufmerksamkeit.

    Egal ob positiv oder negativ.

    Richtig. Aber erkläre das mal den Eltern der Mitspieler, die im schlimmsten Fall nach einem unbeherrschten Tritt ihr Kind ins Krankenhaus fahren müssen. Sicher sind wir Trainer Teil eines Erziehungskonstruktes aber eben auch nur ein kleiner Teil. Die Hauptarbeit muss im Elternhaus geleistet werden. Und wenn die überfordert sind, gibts Fachleute.


    Außerdem geht einer Suspendierung zumeist eine lange "Leidensgeschichte" voraus...

    Ich habe sogar mal einen Bambinispieler suspendiert, der getreten und gespuckt hat. Ohne Grund, aus dem Nichts. Gespräch mit den Eltern geführt und die haben das Kind sofort abgemeldet... So kann man es dann auch machen. :cursing:

    Zum Thema aushelfen...

    Ich kann nur sagen, dass meine Kinder das hassen! Sie wollen nicht mit "irgendwem" Fußball spielen sondern mit ihrem Team. Aushelfen sehen sie als sehr sehr notwendiges Übel an. Die Akzeptanz im "aufnehmenden" Team ist bisher auch immer gering gewesen (da kommt der kleine) so dass wir noch keine Vorteile für die Kinder erkennen konnten. Auf meine Standardfrage "hats Spaß gemacht?" kam zumeist ein "geht so" oder ein klares "nein".

    Auch wenn wir uns mal Spieler ausgeliehen haben (F-linge) so standen diese Kinder auch zumeist an Mamas Seite oder anderweitig abseits, trotz aller Bemühungen von unserer Seite, ihnen das Ganze so angenehm wir möglich zu machen.


    Bei allem elternlichen Stolz muss man unbedingt im Auge behalten, dass das noch echt kleine Kinder sind.

    Na ja, auxh die kleinen kommen zum kicken, nicht zum fangen spielen. Jede Bambinistunde aus der Datenbank des DFB hat 2/3 der Zeit einen Ball dabei.

    Und man muss als Trainer dem Drang der Kinder, Tore schießen zu dürfen unbedingt nachkommen.


    Ich kenne auch Kinder, denen tut es eher nicht gut, der beste zu sein...


    Na ja, wie auch immer die Lage ist... Wenn sich alle am Kind und dessen Bedürfnisse orientieren (würden) dann findet man auch eine sinnvolle Lösung.

    Ein Taktikboard hatte ich beim Volleyball auch schon ab der E-Jugend. Sehr sehr hilfreich... Laufwege und Lücken, in die man die Bälle spielen kann... statt langer erklärung kann man das bestens visualisieren. Verstehen die auch!

    Bei allen Überlegungen solltest du Wechselmodalitäten im Auge behalten: in unserem Landesverband (Niederrhein) dürfen die Bambinis ohne Sperren wechseln (es gilt der Jahrgang des Kindes, nicht die gemeldete Mannschaft). Ab der F-Jugend geht das nicht mehr.


    Ich bin auch der Meinung: ein Jahr höher ist ok, zwei sind zu viel. Und klar, wenn er dann als Altjahrgang Bambini in einer F2 spielt, bekommt man es auch mal beim Gegner mit F1ern zu tun. Das ist auch nicht so schlimm. Sollte nur nicht die Regel sein. Aber das ist ne Ferndiagnose durch die Brille der eigenen Erfahrungen.


    Wir hatten in unserem Team seit Anfang an ein Kind, welches ein Jahr jünger war. Der ist spielerisch nicht aufgefallen. Aber kongitiv schon. Wenn dein Sohn zwei Jahrgänge hochgehen sollte, dann dürfte es ihn vom Verständnis bei den Übungen schon etwas abhängen. Unser Spieler hatte aber gute Vermeidungstrategien. Der hat selten bis zum Schluss der Erklärung zugehört sondern sich einfach ganz hinten angestellt und zugeschaut.

    Eine meiner Liebligskoordinationsübungen schult das im Vorbeigehen mit.

    Ich hatte das auch hier mal irgendwo gepostet, finde es aber nicht mehr.


    Jedes Kind hat einen Ball. Der erste steht neben dir, du wirfst den Ball im Schockwurf (beidhändig von unten) in den freien Raum. Das Kind muss dem Ball hinterher sprinten und ihn nach dem ersten Auftippsen auffangen. Den Schwierigkeitsgrad kann man durch die Wurfweite steuern. Nach einer Runde der Eingewöhnung gehts los.

    Es hagelt Zusatzaufgaben für die Laufstrecke. =)


    hinterm Rücken klatschen

    einmal drehen

    über ne Hürde springen

    Start liegend aufm Bauch

    Purzelbaum

    auch kombiniert...


    auch mit:

    annehmen mit dem Fuß.

    Fangen hinterm Rücken,

    mit dem Kopf weiterleiten

    Annahme, Mitnahme, Torschuss

    Dieses Spiel mache ich immer mit sehr hohem Tempo, d.h. die Standzeiten sind entsprechend niedrig. Am besten geht das mit zwei Warteschlangen rechts/links vom Trainer und die Spieler reichen den Ball an. Die Schwierigkeitsstufe bestimmt der Trainer durch den Wurf (Höhe/Länge)


    Du kannst das dann auch so machen, dass du den Spielern gegenüber stehst und sie den Ball entgegengeworfen bekommen. Dann brauchst du aber ein Ballreservoire (In der Halle gut machbar, draußen brauchste dann ne Schubkarre oder so was.)

    Aber eigentlich sind die Kinder ja in der Rückwärtsbewegung, insofern stimmt die "Mitlaufrichtung"


    Bisher sind alle Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren gerne dem Ball hinterher gejagt und hatten viel Spaß dabei. Das war Anfangs als reine koordinative Übung zum Wachwerden gedacht. Irgendwann fiel mir dann bei einem Hallenturnier auf, dass die Kinder sich ziemlich exakt da positioniert hatten, wo der Ball nach dem ersten Auftippen spielbar war. (Bambinis, Altjahrgang)

    Bei einer E-Jugend kann man die Übung ja auch erweitern, dass sie den Ball vor dem Auftippsen abfangen, etwa mit der Brust oder dem Fuß, mit den Händen im Sprung.

    Ich finde die Gerechtigkeitsdebatte eine eher erwachsene Denkweise. Wenn das Training im normalen Alltag auch Belastung ist und man dann erfährt, das andere spielen obwohl sie nicht trainiert haben ist das genauso bescheiden wie das wissen, dass man eh auf der Bank hockt, weil man am Trainingsabend noch zu einer Fortbildung musste.


    Im Kinderbereich sollten alle so motiviert sein, dass das dann halt zu akzeptieren ist, wenn einer mal nicht kommt. Auch akzeptiert ist einer, der nur einmal die Woche kann wegen was auch immer. Ich glaube, um diese Spieler gehts aber auch nur selten.

    Es gibt aber auch die Cherrypicker. Und das bemerken auch die Kinder sehr wohl.


    Das Problem ist ja auch, dass in den unteren Jahrgängen die Spielzeit so kurz ist! Bei 80 Min. kann man ja leichter allen ausreichend Zeit geben als bei 40 oder 50 Min.