In ca. 6 Meter Entfernung ein Ball. Ein Versuch, die Süßigkeiten per Schuß/Pass vom Kegel zu schießen.
Das ist ja mal ne gute Idee. Die werde ich klauen! Ich mach nämlich in Kürze die Turnierleitung für ne E-Jugend.
In ca. 6 Meter Entfernung ein Ball. Ein Versuch, die Süßigkeiten per Schuß/Pass vom Kegel zu schießen.
Das ist ja mal ne gute Idee. Die werde ich klauen! Ich mach nämlich in Kürze die Turnierleitung für ne E-Jugend.
Hab dir ne PN geschrieben...
Eine meiner Liebligskoordinationsübungen schult das im Vorbeigehen mit.
Ich hatte das auch hier mal irgendwo gepostet, finde es aber nicht mehr.
Jedes Kind hat einen Ball. Der erste steht neben dir, du wirfst den Ball im Schockwurf (beidhändig von unten) in den freien Raum. Das Kind muss dem Ball hinterher sprinten und ihn nach dem ersten Auftippsen auffangen. Den Schwierigkeitsgrad kann man durch die Wurfweite steuern. Nach einer Runde der Eingewöhnung gehts los.
Es hagelt Zusatzaufgaben für die Laufstrecke. ![]()
hinterm Rücken klatschen
einmal drehen
über ne Hürde springen
Start liegend aufm Bauch
Purzelbaum
auch kombiniert...
auch mit:
annehmen mit dem Fuß.
Fangen hinterm Rücken,
mit dem Kopf weiterleiten
Annahme, Mitnahme, Torschuss
Dieses Spiel mache ich immer mit sehr hohem Tempo, d.h. die Standzeiten sind entsprechend niedrig. Am besten geht das mit zwei Warteschlangen rechts/links vom Trainer und die Spieler reichen den Ball an. Die Schwierigkeitsstufe bestimmt der Trainer durch den Wurf (Höhe/Länge)
Du kannst das dann auch so machen, dass du den Spielern gegenüber stehst und sie den Ball entgegengeworfen bekommen. Dann brauchst du aber ein Ballreservoire (In der Halle gut machbar, draußen brauchste dann ne Schubkarre oder so was.)
Aber eigentlich sind die Kinder ja in der Rückwärtsbewegung, insofern stimmt die "Mitlaufrichtung"
Bisher sind alle Kinder im Alter von 4 bis 14 Jahren gerne dem Ball hinterher gejagt und hatten viel Spaß dabei. Das war Anfangs als reine koordinative Übung zum Wachwerden gedacht. Irgendwann fiel mir dann bei einem Hallenturnier auf, dass die Kinder sich ziemlich exakt da positioniert hatten, wo der Ball nach dem ersten Auftippen spielbar war. (Bambinis, Altjahrgang)
Bei einer E-Jugend kann man die Übung ja auch erweitern, dass sie den Ball vor dem Auftippsen abfangen, etwa mit der Brust oder dem Fuß, mit den Händen im Sprung.
Ich finde die Gerechtigkeitsdebatte eine eher erwachsene Denkweise. Wenn das Training im normalen Alltag auch Belastung ist und man dann erfährt, das andere spielen obwohl sie nicht trainiert haben ist das genauso bescheiden wie das wissen, dass man eh auf der Bank hockt, weil man am Trainingsabend noch zu einer Fortbildung musste.
Im Kinderbereich sollten alle so motiviert sein, dass das dann halt zu akzeptieren ist, wenn einer mal nicht kommt. Auch akzeptiert ist einer, der nur einmal die Woche kann wegen was auch immer. Ich glaube, um diese Spieler gehts aber auch nur selten.
Es gibt aber auch die Cherrypicker. Und das bemerken auch die Kinder sehr wohl.
Das Problem ist ja auch, dass in den unteren Jahrgängen die Spielzeit so kurz ist! Bei 80 Min. kann man ja leichter allen ausreichend Zeit geben als bei 40 oder 50 Min.
Die ganzen Auswüchse (Berater, Kohle, langjährige Vertäge für 12jährige usw.) sind sicher ohne Nachfrage=Eltern nicht möglich, das ist letztendlich wie bei Drogen (okay, der Vergleich ist schief, für manche ist das fußballspielende Kind aber sowas ähnliches). Trotzdem sollte sowas unterbunden werden, auch wenn der DFB nach eigener Aussage nicht das FBI ist, was eine merkwürdige Art und Weise ist, seine ganze Hilflosigkeit öffentlich zu machen.
Ich finde nicht dass dieser Vergleich hinkt. Ich selber kenne genau solche Eltern, die schon ihren siebenjährigen anpreisen. Der soll es "mal besser haben" als sein Vater als Fabrikarbeiter.
Eltern, die bei 9 Jährigen hohl drehen, vollkommen überzogene Härte gut heißen weil "wir sind ein Leistungszentrum". Aha.
Die Süchtigen (Eltern) kann man aber nicht für die Drogen (Geld/Anerkennung) verantwortlich machen sondern das muss umgekehrt laufen.
Beim Tennis soll es übrigens total abgehen, schon bei den 10 Jährigen. Zig russische Mädchen sollen gefälligst ihre Famlien sanieren.
Sorry, aber das stimmt so nicht, zumindest nicht allgemein. Unser Sohn spielt im NLZ, jetzt ist er sogar im Internat, aber er (und unsere Familie) betracht das nicht als Einstieg in eine Berufsausbildung.
Prima, wenn du das so siehst, ich denke, so sollte es auch sein. Aber denken da wirklich alle so? Soll sich der Aufwand nicht auch "lohnen"?
Ich finde, man sollte das ganze als Reise betrachten, die irgendwann zu Ende geht und an deren Ende man sich a) wieder auf zu Hause freut und b) man möglichst viele tolle Eindrücke in guter Erinnerung behält.
Vielleicht ist es naiv, vielleicht romantisch, das wäre aber meine Idealvorstellung, sollte uns das Thema ereilen.
Beim Fussball ist das komisch, jeder guckt nur auf die Kohle. Ich selbst war Volleyballer, zweite Liga, also auch schon "Leistungssport", aber es war vollkommen klar, dass es (fast) allen um den Sport geht und nicht um Geld. Nur beim Fussball wird immer angenommen, dass das Hauptmotiv Geld ist, warum denn eigentlich? Im NLZ meines Sohnes wird stark auf die schulische Ausbildung geachtet, und das sind nicht nur Floskeln.
In den klassischen Randsportarten, in denen kein Blumentopf zu holen ist, machen die Leute das aus Spaß am Sport! Und zwar so ziemlich alle. Aber deinen Eltern war es vermutlich egal, ob es Volleyball, Hockey oder Rudern gewesen wäre. Es waren schlicht keine "Drogen" im Angebot.
Wären sie bei Fußball auch so entspannt geblieben, wenn man dich entsprechend hofiert hätte?
Dass Sir Alex weiß, wo Brand mit 12 gespielt hat, bringt eigentlich gut zum Ausdruck, was ich meine. Regelmäßig werden Bambinitrainer von einst von der Presse belatschert... Irgendwie müssen die Seiten ja gefüllt werden.
Ich habe ja auch keine Lösung und bin was das Thema Leistungsfußball angeht extrem gespalten.
Würde man durchsetzen, dass die NLZs erst mit 16 anfangen würden, dann wären die "ambitionierten Vereine" gleich da um diese "Lücke" zu schließen. Ob sich dadurch die Situation verbessern würde?
In den NLZs hat es sich freilich rumgesprochen, dass an einer gescheiten schulischen Bildung kein Weg vorbei geht. Ob das auch die D-Jugend Trainer vom SV Größenwahn oder FC interessiert, glaube ich kaum.
Ich war kürzlich bei einem U11 Spiel zweier NLZs und kann von einem Team nur sagen: vorbildlich! Der Trainer war super im Umgang mit den Kids. Er kommentierte keinen einzigen Fehler und da waren haarsträubende Sachen dabei! Statt dessen forderte er die Spieler auf, mutig zu sein.
Der andere war normal. So wie man es jeden Samstag sieht: "Was war das denn? Pass auf, die 7" usw. Naja...
Einsatzzeiten bekamen die Kinder auch reichlich, kein Wunder, die spielen ja drei Halbzeiten.
Ich finde es aber in der Tat wichtig, diesen Diskurs zu führen. Wir stecken Kinder im Alter von 12 Jahren in eine Berufsausbildung und weil der Job (bei dem es kaum Stellen gibt) so derart angesehen ist, wird das hingenommen. Keiner würde sagen: Gehirnchirgurg kannst du nur werden, wenn du schon mit 15 anfängst, die Blinddarme zu operieren. Die Spieler in den Topligen werden immer jünger... ist das echt nötig? Oder könnte man sich hier auch mehr Zeit nehmen?
So sind zum Beispiel Lehrgänge der Landesverbände in den Ferien. Klar, kann man verstehen, wann sonst, wenn man die Spieler über eine weite Strecke zusammentrommeln muss? Aber muss der Wunsch der Familie nach Erholung und gemeinsamer Zeit nicht viel viel höher bewertet werden? Immer vor dem Hintergrund, dass wir von Kindern reden und es eh nur ne Hand voll schaffen? Brauchen wir wirklich schon ne U15-Nationalmannschaft? Und wenn ja, als was? Als Leistungsschau? Wessen Bedürfnisse werden da eigentlich befriedigt.
Auf der anderen Seite stört mich, dass immer nur die Königsklasse als lohnendes Ziel angesehen wird. Ich denke mir ja immer: spielste später Oberliga, kannste gemütlich dein Studium/Berufsausbildung finanzieren ohne kellnern zu müssen. ![]()
wenn die Kids Heute einen super Trainer haben der macht und schaut und ende Saison dieser geht und durch einen mit Abstand schlechteren ersetzt wird, dann hast Du die Drop-Outs auch.
Um eine vollumfängliche Liste mit Gründen zu bekommen, müsste man die Betroffenen fragen. Dann würde auch ein "keine Lust mehr" nicht reichen sondern es müsste ein Fragebogen her... Das ist aber wohl eher utopisch.
Volleyball ist eine Sportart, die vom Dropout beim Fußball profitiert. Ich hatte einige 12 Jährige, die vom Fußball kamen:
"Der Trainer mochte mich nicht"
"zu anstrengend"
"ich bin nicht gut genug"
"ich wollte mal was anderes machen"
Von der Ausbildung (allgemeine Beweglichkeit) waren diese Kinder unterdurchschnittlich. Ganz im Gegenteil zu ehemaligen Turnern oder Leichtathleten.
Abgänge hatte ich in Richtung Football, Angeln(!), Tennis und Muckibude (Da war der Spieler natürlich älter als 12
) Welche die mal kamen und nach einigen Versuchen wieder fern blieben hatte ich natürlich auch. Reichlich sogar.
Die Kinder lernen ja auch selber über Schule und Medien andere Angebote kennen und die Verantwortlichen dort buhlen häufig sehr aktiv um die Schüler. Kooperationen mit Schulen werden ja nicht nur beim Fußball angeboten.
Meinst du, das ist nach drei Jahren noch relevant?
Richtig ist auch, dass die breite Masse keine Topspiele aus Bundesliga und Championsleage mehr sieht, was dem Fußball als "Volkssport" auf Dauer sicher sehr schadet.
Hochklassig sieht man statt dessen eine Nationalmannschaft die keinen Spaß macht!
Die Rahmenbedinungen sind top. Was der Fußball dann daraus macht und wie er das mit Inhalt füllt, hat er doch selber in der Hand!
Mannschaftsschwund dürfte sicher auch ein Gesellschaftsproblem sein, keine Frage. Ich glaube halt nur, dass die Fußballer auf derart hohem Niveau jammern, dass es nicht mehr feierlich ist.
Ich beobachte die Volleyballszene schon sehr lange und es gibt immer mehr SGs. A-Jugendliche sind da nicht so relevant weil diese zumeist schon in die Seniorenteams integriert werden. Aber wenn ich überlege, dass wir als ich anfing noch
hatten und die unterste Herrenspielklasse inzwischen die Landesliga ist... Jeder bessere Turnverein hatte Anfang der 90er min. ein Volleyballteam. Im Jugendbereich kann man selten alle Jugenden überhaupt besetzen. Bei den Volleyballern sind viele in die Hobbyszene gegangen. In einer Stadt wie Düsseldorf gibts zur Zeit ne Handvoll Ligateams aber 4 Staffeln Hobby (Waren vor 10 Jahren übrigens noch 6 Staffeln) Waren es anfangs eher ältere Spieler, so trifft man jetzt immer öfter auf junge Wilde.
Unsere Handballabteilung ist seit Jahr und Tag eine SG über drei Vereine und bekommt mit ach und krach jede eine Jugend über die beiden Jahrgänge besetzt. Hockey? Basketball? Wasserball? Da macht sich keiner Gedanken über ne D3 oder ne B2
Fußball hat ganz sicher von der WM 2006 profitiert. Auch die EM 24 dürfte ähnliche Effekte haben. Diese Möglichkeiten haben andere Sportarten nie, egal wie häufig man Großveranstaltungen ins Land holt, es findet kaum mediales Interesse... Handball hatte mit dem Wintermärchen mal einen leichten medialen Aufschwung. Doch auch der hielt nicht lange (also in der TV Präsenz). RTL wollte mal Beachvolleyball ähnlich pushen wie seinerzeit das Skispringen... wurde fix wieder abgesetzt.
In Deutschland konnten ja Boris Becker und Steffi Graf mal nachhaltig Tennis in den Medien halten. Auch das ist inzwischen wieder eine Randerscheinung.
Viele sportaffine Menschen sagen ja auch: bei den Olmpischen Spielen guck ich mir auch mal andere Sportarten an. Aber das reicht dann auch alle vier Jahre. Ich persönlich würde das ganze Jahr gerne was über andere Sportarten erfahren.
Aber es ist halt doch Fußball, der die Massen begeistert und bewegt.
Ich würde mir wünschen, dass die Sportsendungen im öffentlich-rechtlichen breit über viele Sportarten berichten, stattdessen kommt da inzwischen 3. Liga. *soifz* Von Freitag bis Montag kann ich mich fast ununterbrochen über Sport1 (von den Pay-TV-Sendern ganz zu schweigen) vom Fußball berieseln lassen... Also mehr Schützenhilfe kann eine Sportart wohl nicht bekommen!
2008 als Maßstab zu setzen, ist aber dennoch in meinen Augen der falsche Blickwinkel.
Wieviele Kinder gibts eigentlich? Eine gute Frage und heutzutage ja schnell herauszufinden. Quelle https://www-genesis.destatis.de
1990 waren es 906.000
2000 waren es 770.000
2010 waren es 678.000
Da wundert es wenig, dass es 2008 einen Haufen A-Jugendliche gab, die wir 10 Jahre später nicht mehr haben, wenn allein die Anzahl der Kinder um 15% zurückgegangen ist. Zur Zeit liegen die Geburtszahlen etwa wieder bei rund 770.000.
Wenn meine These stimmt, dann steigen doch die Anzahl der Teams wieder bis 2024 von alleine ![]()
Laut DFB Statistik nimmt die Zahl aller Mannschaften exakt seit 2008 kontinuierlich ab, und zwar sowohl bei den Herren, als auch bei den A/B Jugenden als auch bei den C-F Jugenden. Ein verzögerter Effekt bei den Herren aufgrund von weniger Teams im Kinderbereich in den Vorjahren ist nicht festzustellen.
Das war dann aber sicher der Peak als Nachwehe der WM2006. Ist das nicht ggf. ein ganz normaler Prozess?
Ich persönlich finde das auch nicht sooo schlimm, wenn irgendwo ne E4 abgemeldet werden muss. Anderen Sportarten, die immer mit zu wenigen Kindern arbeiten müssen, wirds freuen wenn sie wieder ein paar mehr Kinder abbekommen. Dass man aufm Dorf irgendwann nicht mehr klar kommt und sich der Aufwand in Spielgemeinschaften erhöht, ist eine fiese Begleiterscheinung. Damit kämpfen aber alle anderen Mannschafstsportarten ebenfalls. Oder es gibt überhaupt keine entsprechenden Angebote außer Fußball und Turnen im Umkreis von 30 km...
Perspektivwechsel? Wo denn? Weil du jetzt nach einer Pause Mädchen trainierst?
Fußball ist überhaupt nicht wichtig! Aber die Kinder sind es. Ich bin dankbar, dass mich ein Trainer viele Jahre jede Woche im alpinen Skisport trainiert hat und ich denke gerne an meine Volleyballtrainer zurück. Ich habe es gehasst, dass meine Eltern sich nie die Zeit genommen haben, mich bei meinen Hobbys zu begleiten. Daher auch meine Motivation, mich zu engagieren. Vorab schon als VB-Trainerin und inzwischen mit und rund um meine Kinder. So wurde ich Leiterin einer Krabbelgruppe, Handballmini-Co-Trainer, Hilfsschwimmlehrerin, Fußballtrainerin... Das sportliche Umfeld liegt mir, es macht mir ganz persönlich Spaß! Aber ich hasse zum Beispiel die Theken- und Basteldienste in Kindergarten und Schule...
in den letzten Wochen dachte ich, oh bei Andre hat sich was verändert. Er klingt entspannter.
Na ja, jetzt ists wieder wie immer. Also werde ich tun, was ich seit zwei Jahren mache: ich werde deine Beiträge bestenfalls querlesen und dich wieder weitgehendst ignorieren. Was du zu sagen hast mag interessant sein. Wie du es sagst geht mir aufrichtig auf den Keks. Es ist nun mal so... man hört nicht jedem gleich gerne zu. Das ist im echten Leben so und hier auch. Ob ich dann was wesentliche verpasse? Sicher denn ich bekomme 99,9999999% aller weltweit geführten Gespräche nicht mit. Gott sei Dank!!!
Auf Grund eines Nicks diagnostizierst du Sir Alex eine Persönlichkeitsstörung und wehrst gleichzeitig den Kritikpunkt, arrogant zu sein ab. Respekt. Das muss man erstmal hinbekommen.
Ich habe ja nochmal ganz andere, persönliche Erfahrungen gemacht:
Team A (Bambinis): 80% fußballverrückt, die hätten nie verstanden, warum der Beste draußen bleiben muss, nur weil er mal nicht zum Training gekommen ist. Die Kinder wollten gewinnen - durften sie auch denn es waren auch immer 1-2 der schwächeren aufm Platz. Und sie waren mit einer guten Quote beim Training und hatten Spaß. Als wir aufgehört hatten, gabs Tränen auf allen Seiten.
Team B (F-linge): 20 % fußballverrückt, hier sind die Kinder mal gekommen, mal nicht. Man konnte froh sein, dass die Kinder überhaupt zu den Spieltagen erschienen. Sie fanden z.B. Rundläufe viel zu anstrengend, schließlich waren sie ein "Anstelltraining" vom Vorgänger gewohnt.
Das war kein Fußballteam sondern ein Betreuungskonzept.
Ich selber habe mein Training an diese Kinder angepasst. Alles viel langsamer, Trainingsinhalte der Bambinis wieder vorgekramt, längere Pausen, größere Gruppen bei Staffelläufen etc.
Anfangs hat mein Trainerherz echt geblutet... Ich habe ja bis dahin immer die These vertreten: jeder Trainer bekommt idealerweise das Team das zu ihm passt. Hier war es anders herum.
Ich wollte zusammen mit den Kindern Gas geben aber die standen vor mir und guckten irritiert.
Aber ich habe gelernt: Es gehts auch anders. Vereinbaren wir halt keine Freundschaftsspiele, machen wir halt keine Turniere. Regelmäßig Training mit niedriger Beteiligung, ab und zu ein Spielfest, fertig. Ganz entspannt. Das war als ich mich dementsprechend umgestellt hatte, eigentlich ne entspannte Zeit - schließlich lassen sich 8 Kinder anders trainieren als 16.
Ich habe mich also ans Team angepasst und dann konsequenterweise nach der Saison aufgehört. Das ist echt nicht meine Welt!
FAZIT: es gibt überhaupt nicht DEN Weg. Was für das eine Team genau richtig ist, ist fürs nächste zu viel oder zu wenig.
Für mich sind das die alten Fehler!!!
E Jugend.... wieso instruiert hier... bezogen auf das Eingangsstatement... ein Trainer dieser Altersgruppe, dass sich sein Team hinten reinstellt?
E-Jugend? Da haben wahrscheinlich 90 % der Spieler ein Smartphone und ziemlich wahrscheinlich auch fussball.de drauf. Also kennen die Kinder die Tabellensituation und reagieren schon von alleine. Da muss gar kein Trainer im Spiel sein...
Daa würde ich eher Kreppband für nehmen. Nicht das man wegen Schmierereien Ärger bekommt.
Klar, wenn der Untergrund so ist, dass es sich nicht wegwischen lässt! Hier geht das aber gut. Einfach mit nem Lappen oder Ärmel wegwischen...
Eine andere Alternative wäre, dem Gegner mal bewusst Luft zum Atmen zu lassen. TW hat den Ball? Alle Mann zurück in die eigene Hälfte und den Gegner kommen lassen. Dann den Ball erst in der eigenen Hälfte erobern und ab die Post.
Dass Ballbesitzfußball stinklangweilig langweilig ist, hat uns ja die WM vortrefflich bewiesen. ![]()
nach dem Motto: training ist unwichtig, spielen ja eh alle gleich!
Bei allen eigenmotivierten Kinder läuft dieses Argument ja vortrefflich ins Leere.
Die Frage ist wohl immer, wie man mit den 2-3 Spielern umgeht, die das eher locker sehen. Nach meiner Beobachtung läuft das meist schön nach Nasenfaktor. Ist das Kind gut, wird großzügig darüber hinweggesehen. Im anderen Fall heißt es schnell: der ist eh aufm Absprung.
Meist ist es auch so aber ob das nachlassende Interesse der Trainer daran mitverantwortlich sind oder nicht, lässt sich ja nicht belegen.
Ich denke, in einem kleinen Team ist die Motivation sich über das Training zu empfehlen eher niedrig ausgeprägt. Denn dann spielt man ja wirklich immer, egal ob man beim Training war oder nicht.
Ich habe für dieses Phänomen auch keine Lösung. Ich habe es als Spielerin immer gehasst. Wenn man wirklich mal freitags nicht konnte, hatte man gleich nen Platz auf der Bank gewonnen. Ob die andere dienstags gefehlt hatte, war schon wieder vergessen. Später, im Hobbybereich, galt: alle die sich die Zeit nehmen, zum Spieltag zu kommen sind motiviert! Also spielen sie auch. Da wurde der Spieltag in der Denke wichtiger genommen als das Training. (ok, wir waren alles erwachsene, erfahrene Spieler)
Ich fände es eine Frechheit, wenn der Trainer fordern würde, dass die Kinder (und damit ja auch die Eltern) zum Spieltag erscheinen müssten. Würde ich auch niemals fordern. Der Trainer kann sich ja mal überlegen, wie er das Team so zusammenschweißt, dass die Kinder ihren Eltern die Hölle heiß machen würden, damit sie wenigstens zugucken dürfen.
Im Team meines Großen ist das nämlich durchaus gelungen. Dort kommen einige Spieler, wenn sie aussetzen müssen. Nicht alle. Das hat auch damit zu tun, dass sich die Eltern gut verstehen... Meiner sollte vor zwei Wochen aussetzen, da wollte er dann auch zum Spiel und ob ich ihn fahren würde. Er "musste" dann doch spielen, weil es einige Absagen gab.
