Wenn man kein geeignetes separates Kleinfeld hat muss man ja erstmal nen Platz ergattern. Wäre bei uns am WE nicht umsetzbar.
Beiträge von Goodie
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Kritikpunkt den ich übrigens habe ist die Materialschlacht und die mit Auf- und Abbau draufgehende Zeit.
Funino ist ja auch kein genereller Ausschluss der großen Tore. Ersatzbank hatte ja erzählt, dass sie in ihrem Pilotkreis auch mit großen Toren experimentiert hatten. Bei der Torgröße probieren ja die Kölner mit den abgehängten Toren einen vielversprechenden Ansatz. (wird hier von der Stammtischhoheit übrigens auch als Blödsinn kaputtgeredet)
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Die Freundschaftsspiele würde ich aber regelmässig für jedes Wochenende organisieren, wenn möglich auch als Blitz-Turnier wo ihr mit 3 oder 4 Teams insgesamt spielt.
Wo willste denn die Gegner herbekommen? Die spielen doch schon im Staffelspielbetrieb...
Ich kenne einen F-Trainer der nicht in die Staffel meldet und ausschließlich auf FS setzt. Die Kinder spielen viel und oft aber eben unter der Woche. Am WE sind die potentiellen Gegner doch schon unterwegs...

Ich glaube, eine solche Regelung dürfte ein sehr hohes Konfliktpotential haben. Oder du hast so ein "Betreuungsteam", wo die Eltern froh sind um 2 h Ruhe und ansonsten mit dem Verein nicht belastet werden wollen.
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Mir konnte bisher zum Beispiel noch niemand erklären, wie man mit Funino einen Teamgeist innerhalb der gesamten Mannschaft erzeugen kann. Funino wirkt eher selektiv, wie kann man das kompensieren?
Diesen Einwand habe ich auch schon im Reallife diskutiert.
Beispiel:
a) Ein F-Team besteht aus 12 Spielern. Alle bekommen ein Trikot über, spielen sich warm, alle gehen nochmal in die Kabine und kommen als Team wieder raus. Es spielen 7 Kinder auf einem Feld, 5 stehen am Rand. Nach 10 Min darf der erste rein, im Verlauf auch die anderen 4.
b) Ein F-Team besteht aus 12 Spielern. Alle bekommen ein Trikot über, spielen sich warm, alle gehen nochmal in die Kabine und kommen als Team wieder raus. Es spielen 12 Kinder auf drei Feldern, keiner steht am Rand. Es wird permanent gewechselt. Nach 7 Min bekommen die Kinder einen neuen Gegner und es geht von vorne los.Was ist an a) teambildend und was an b) nicht? Was ist an draußen hocken und passiv dabei stehend teamfördernd und was beim spielen nebenan nicht?
Ich verstehe das wirklich nicht. Ich habe als Spielerin jede einzelne Minute gehasst, wo ich am Rand stand. Und ja, ich habe mir in vielen Jahren immer wieder die Vorträge der Trainer angehört, dass gerade die Auswechselspieler ein wichtiger Teil der Mannschaft sind. Für mich war es schon immer leeres blabla.
Beim Kindervolleyball spielt man nur zu zweit später zu dritt, zu viert und mit 15 Jahren dann zu sechst. Es war nie ein Problem, zwei Mannschaften bei Turnieren zu melden. Sie haben jeweils mit dem anderen Team mitgefiebert.
Btw: ich habe die Jungs jedes Jahr gefragt: sollen wir so aufstellen, dass wir (möglichst) gewinnen oder so dass alle gleich viel spielen und dann geht ein Spiel vielleicht auch genau deshalb in die Hose. Die Antwort war immer klar: alle sollen spielen, wir sind doch Freunde.Beim Fördertraining meiner Kinder spielen sie ein Funino in der Art: zwei Teams a 6 Spieler, jeweils drei warten an den Grundlinien, drei spielen. Kassiert ein Team ein Tor, so müssen die drei komplett und schnell hinten raus wärend die nächsten drei mit Ball sofort angreifen. Nach 10 Min ist Pause und die sechs Spieler mischen untereinander zu einer zweiten Runde. Ich habe noch nie einen meckern hören, dass man ein "richtiges" Abschlussspiel möchte.
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Klingt wie ne Schulhofvariante von Spikeball. (das spielt man mit nem kleinen Trampolin)
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nur nach einer gewissen Anzahl an Pässen ein Torerfolg erzielt werden kann. Nach der Hälfte die Vorgabe auflösen, dann merkt man sehr schnell Fortschritte.
So meine Erfahrung, aber ich habe auch noch keine F-Jugend trainiert, nur in der D Jugend klappt das ganz gut
Dafür ist es in einer F2 IMO noch zu früh!
Alle greifen an, alle wehren ab.
Provokationsregel wäre eher: wenn die Abwehr nicht in der Angriffshälfte ist, zählt das Tor nicht. Wenn die Stürmer beim Gegentor in der falschen Hälfte sind, zählt das Gegentor doppelt.
Gerade Baminis, die schon von kleinst auf hinten in der Abwehr eingepflanzt wurden, haben in der F Wurzeln geschlagen.
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Man kann doch problemlos definieren ob ein E-Jugendlicher eher zu den leistungsstärkeren oder zu den leistungsschwächeren Spielern gehört.
Bei den besten schon. Aber wen nimmst du für den letzten Platz im Team der D1-Jugend?
Ich vergleiche mal zwei Kinder aus der E1 meines großen, die beide zumeist rechter Verteidiger spielen:
Spieler A: schnellster Junge beim Rennen, gewinnt jedes Wettrennen, eher klein, ein pfiffiger, intelligenter Bursche. Kann den Stürmer häufig ablaufen oder zumindest erfolgreich stören. Wenn er den Ball erobert hat, drischt er ihn eher hilflos in die Botanik. Eltern sind zufrieden weil akute Torgefahr gebannt ist. Bei Balljonglage macht er Fortschritte.
Spieler B: kräftiger Junge, der Größte zur Zeit, eher schwerfällig beim Laufen und zurückhaltend im direkten Zweikampf. Er läuft in der Abwehr zumeist dem Stürmer hinterher aber bis dieser den Ball zurechtgelegt hat, ist er auch da und hat durchaus seine Erfolge in der Balleroberung. Er traut sich dann auch in ein Dribbling und häufig findet der Ball einen Mitspieler.
Wen nimmste mit?
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Anders herum hat man hier mal auf ein Handyverbot verzichtet und die hilfreichen D-Jugendlichen haben die F-linge hinter den Büschen an Hand von anschaulichem Bildmaterial umfangreich aufgeklärt...
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Wie hieß es so schön im Rundschreiben zur Klassenfahrt:
Zur Not können Sie Ihr Kind über die Lehrer erreichen. Fragen nach dem Wohlbefinden sind kein Notfall! -
Ich finde weite Anreisen eher lästig. Den Kindern ist es doch unterm Strich egal wo sie sind, Hauptsache unterwegs.
Die E-Jugend war in einer Jugendherberge in der Nachbarstadt. Wenn das nicht klappt, kann man das Kind abholen.
Allerdings sind die jährlich 1-2 mal unterwegs seit der F-Jugend.
Regeln sind doch eigentlich klar und können sich an Klassenfahrten orientieren. Generelles Handy Verbot, 22 h Licht aus, immer min. in Dreiergruppen unterwegs... Sowas halt.
Wenn ihr noch nie gemeinsam weg ward, würde ich kleiner anfangen. 1-2 Nächte im näheren Umkreis...
Ansonsten ist das aber ne tolle Sache.

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Wie weit ist es denn?
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Ferner kann man auch nicht im Vereinsumfeld auf ein Gewohnheitsrecht pochen. Es gibt immer Wandel, einige kommen, andere gehen.
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Das muss man in einem gescheit geführten Team nicht hoffen. Dort sind die Lasten leistungsunabhängig auf alle gleichermaßen verteilt.
Ich, als Mutter eines Leistungsträgers, erwarte(!) dass auch mein Sohn aussetzen muss und auch ein- oder ausgewechselt wird.
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Ich finde in der Tat 75 Min ideal. Das hatte sich seinerzeit zufällig ergeben, weil die nachfolgende Truppe ihren Anfang um 15 Min. nach hinten verschoben hatte.
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Diese Facebookdebatten sind mir auch zu doof. Sie zeigen aber eindringlich, wie nötig noch Aufklärung ist! Wir sind leider überhaupt nicht mit unserer Sicht auf die Dinge in der Mehrheit! Und die Stammtischhoheit haben eh die Krakeler
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, aber selbst bei Übungen wo eigentlich jeder in Bewegung ist setzt er sich auf einmal hin oder läuft wo anders hin oder macht einfach was ganz anderes und was mich halt am meisten stört er lenkt andere Kinder ab und dadurch werden es immer mehr die nicht richtig mit machen.
Dann würde ich ihn lassen, aber ihm einen klaren Bereich zuweisen: nicht mehr mitmachen nur außerhalb der Spielfläche aber innerhalb deines Blickfeldes...
Beim Trainerlehrgang haben sie extra darauf hingewiesen, dass dieses Einbrechen der Aufmerksamkeit, das Ausscheren noch alterspezifisch ist. Und wenn er am Rand sitzt und ein anderer setzt sich hinzu... so what. Es sind doch deine Nerven die du schonst. Nicht die der Kinder, denen ist dein Gemoser im dümmsten Falle nämlich gleichgültig. Richte deine Aufmerksamkeit und deine Energie lieber auf die, die wollen. Sorge nur dafür, dass die anderen nicht in Gefahr geraten (vom Platz verschwinden o.ä.)
Ich hatte in meinem obigen Post übrigens noch ne Ergänzung getippt, hab sie aber erst sehr spät abgeschickt
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Mein Tipp vorallem an die Männer: Klare Kante.
Ich hatte mal so einen Jungen in der Nachbarschaft. Zu Hause außer Rand und Band, in Schule/Kindergarten ähnlich. Er wollte aber immer zu einem anderen Nachbarn, weil in dessen Garten immer die Kinderparty war. Besagter Hausherr hatte auch immer alle gerne um sich, wollte aber seine Regeln beachtet wissen. Wer aufs Grundstück wollte, sollte fragen. Wer etwas möchte sagt bitte und danke und wer es übertreibt wird heimgeschickt.
Er hat das drei mal durchgezogen, besagtes Kind nicht reingelassen bis es ordentlich gefragt hat oder es auch mal rausgeworfen. Danach war Ruhe und der Junge benahm sich dort mustergültig.
Die Gefahr des Ausschlusses war ein starker Gegenpol zu seinem Verhalten und diesen Gegenpol hast du auch. Er stört zum zweiten Mal? Gelbe Karte, 3 Min. Pause am Rand. Er stört weiter? Rote Karte und Feierabend für heute. "Wenn du so wie alle anderen mitmachen möchtest, bist du herzlich willkommen, sonst nicht"
Die Frage ist halt nur: ist das was er macht wirklich so schlimm? Nicht jeden Kampf muss man annehmen, nicht jede Missetat muss ein Trainer sehen. Häufig kann man aber auch durch Trainingssteuerung einiges entgegensetzen. So gibt es in einer Warteschlange nur dann Geschubse und Zank, wenn es eine Warteschlange überhaupt gibt. -> Training so gestalten, dass es kein Anstehen gibt. Wenn du wirklich was mit Anstehen machen willst, baue in den Rückweg einen kleinen Parcour ein, so dass die Kinder mit einem Dribbelslalom o.ä. beschäftigt sind.
Manche Kinder hören auch partout nicht zu bei Erklärungen der nächsten Aufgabe. Die stellen sich dann aber gerne hinten an und wissen dann dennoch, was zu tun ist.
Beim Bambinitraining wird immer empfohlen, den Spielstunden eine Rahmengeschichte zu geben um die Kinder mitzunehmen. Ich weiß, dass viele Trainer dies gräßlich finden und nix von Zauberern und Elfen erzählen mögen. Aber dennoch folgendes Beispiel...
Du möchtest, dass jedes Kind mit einem Ball dribbelt und auf diverse Kommandos reagiert. Also erklärst du... "Losdribbeln, jetzt etwas schneller, noch schneller, noooooch schneller, STOP." Es klapp so lala, einige rennen weiter, andere verlieren ihren Ball.
Gleiche Übung mit folgender "Rahmengeschichte"
"Ihr seid alle Autos, los gehts mit nem Traktor: 1. Gang. 2. Gang.... Jetzt seid ihr ein Golf, jetzt ein Porsche. ROT!" Und alle stehen! Probiers aus.
Abbiegen, Ampel, Rückwärts einparken, mit Anhänger oder ohne. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
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Im Grunde muss aber all das was wir hier hoch und runter diskutieren in den Vereinen gewollt sein, in ein Konzept eingehen und dann - ganz entscheidend den jährlich neuen Bambinitrainern an die Hand gegeben werden (Hospitation beim älteren Jahrgang / Unterweisungen). Dazu noch ein Elternabend vor den ersten Spielen/Turnieren, bei denen man das Konzept und die Hintergrunde erläutert sowie das Verhalten am Platz.
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Versuch das mal im 6+1 umzusetzen und frag mal ob der andere Trainer einen Spieler bei hoher Führung rausholt....
Einen runter nehmen finde ich so oder so doof denn die Kinder wollen und sollen ja spielen. Da gibts ja zum Glück noch andere Steuerungsinstrumente, die auch schon bei ner G1-Jugend funktionieren können, wenn man das im Training etwas übt. ("das nächste Tor schießt Paul")
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Malikinho Ich stimme dir weitgehend zu nur in einem Punkt möchte ich widersprechen:
Guck dir ein Bambinispiel an. Da laufen viele Kinder fröhlich übern Platz und die Blümchenpflücker freuen sich, wenn die Minimessis die Tore schießen. <-> Die Kinder haben Spaß!
Kinder sind extrem anpassungsfähig und da sie es zumeist nicht anders kennen, macht ihnen eben auch das mitlaufen eine ganze Zeit lang Spaß. Trikot tragen, Eltern schauen zu... ein Event.
Ihnen ist schlicht nicht klar, dass es auch anders gehen könnte.
Gerade wenn in der Nachbarschaft keine anderen Kinder wohnen und ein freies bolzen deshalb nicht möglich ist, wird dies auch erst sehr spät überhaupt in Frage gestellt.
Und selbst wenn: der Trainer fragt nach einem Sieg: hat es Spaß gemacht, die ganze Schar Kinder brüllt "Jaaaa" und dann soll der Blümchenpflücker sagen: "Mir nicht so, ich bekomme nie denn Ball ab"? Na das wird ja super klappen.
Das macht es alles natürlich nicht besser, erklärt aber, warum viele Trainer zu der Erkenntnis kommen, dass das so richtig ist.
