Beiträge von Goodie

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    Und wenn ich bei Wettbewerb bin, frage ich, ob wir den richtig vorleben. Zum einen frage ich mich, ob ich heutzutage noch eine Rivalität wie Bayern/1860 oder BVB/Schalke (oder andere) benötige und für was?

    Ich finde, wir sind hier aber schon auf einem richtigen Weg. Noch nicht angekommen aber aufm Weg. Ich will das nicht glorifizieren aber wenn früher Schalke auswärts war, dann wurden die Geschäfte verrammelt, bevor die Sonnderzüge anhielten.

    Heutzutage sind ein Großteil der Spiele "normal" und man kann mit Kindern ohne blöde Gefühle ins Stadion. Zumindest zu den meisten Spielen.

    Dass man zu ein oder zwei Ligakonkurrenten eine gepflegte Fanfeindschaft pflegt, finde ich solange nicht schlimm, wie es friedlich bleibt.

    Dass einige Vereine bzw. deren Anhängerschaft den Schuss noch immer nicht gehört haben, ist definitiv schlimm genug!


    Dramatischer finde ich aber, dass in den unterklassigen Ligen immer wieder Spielabbrüche nach Prügelein vorkommen. Da sind es dann nicht irgendwelche besoffenen Mittvierziger sondern junge Burschen, Spieler! Da fragt man sich in der Tat was in deren Köpfen vorgeht. Jeder Gegner ist ein Spielpartner. Ohne ihn wäre es fad.

    Was haben diese Spieler in ihrer Kindheit/Jugend gelernt?

    Was ich in der Einführung aber völlig blöde finde ist, dass die Vereine mit den Kosten allein gelassen werden.


    Die Materialschlacht ist in meinen Augen eh das größte Problem.

    Auf Kunstrasen halten die Popuptore nicht, da brauch ich dann zu den Toren zusätzlich Beschwerungen. *schlepp*

    Und mal eben ein komplettes Turnier mit ausreichend vielen festen Törchen auszustatten ist auch utopisch.


    Ich habe 8 Popups mit 1,20 m. Dazu Bälle, Leibchen, der ganze andere Kram... da ist das Auto voll. (oder der Spind/Materialraum). Beim Einräumen haben die Kinder zwar geholfen, konnten die Popups aber noch nicht einpacken (zu kraftaufwendig).

    Warum ein Spiel am ende einer intensiven Einheit nichts bringen soll verstehe ich nicht.

    Ich nutze gerade die Phasen in den schon langsam Erschöpfung einsetzt gerne für Spielsituationen. Im Spiel kommt es ja auch dass die Beine schwer werden und das Spiel noch ein paar Minuten geht. Und zu behaupten die "echten" Fußballer nehmen das anstrengende 3v3 gerne an und die anderen Faulpelze jammern ist einfach frech.

    bitte lies was ich schreibe und interpretiere nicht direkt deine ablehnende Meinung hinzu:


    Ein Spiel am Ende einer intensiven Einheit kann man auch mal "alle gegen alle" spielen. Da ich bis zu 21 Kindern in der F-Jugend hatte, bringt das dem einzelenen wenig bis nichts. Ist aber nicht schlimm, wenn das mal so ist und davor ein gutes Training lief. So what.

    Aber ein Turnier auf zwei Feldern und vier Toren mit wechselnden Gegnern macht den Kindern mindestens genau so viel Spaß. Wir haben ganze Einheiten mit Changingteamturnieren gemacht, 2:2, 3:3, 3+1 mit TW, mal mit großen Toren, mal ohne. Nie gabs Gemurre.


    Aber mir sind zwei Spieler abgehauen in die paralell Mannschaft des Vereins. Der Trainer dort macht ein klassisches Training mit Anstehen, einmal Torschuss und wieder anstehen. Fanden die super. Ich behaupte also weiter: Faulpelze, die sich aufm Platz gerne verstecken, jammern über die deutlich höhere Intensität des Spiels. Sorry, das ist einfach meine Beobachtung (Bambini, F-Jugend)


    In sofern dürfte der Spieler, den du vor Augen hast, überhaupt nicht gemeint sein.

    Ich verstehe nicht, warum man ein 7:7 als Gottgegeben sieht. Das ist doch auch vollkommen willkürlich festgelegt! Nur weil man sich dran gewöhnt hat?


    Im Training kann man ja auch nach einer intensiven Einheit am Ende alle gegen alle spielen... Warum nicht. Bringt halt nix.

    Und auch klar ist: 3:3 ist viel anstrengender. Die echten Fußballer nehmen das gerne an, Faulpelze, die sich lieber aufm Feld verstecken, jammern.

    Aber wer die Kommentare unter dem Artikel auf der Kickerseite schon schlimm findet (was sie sind), sollte sich den dazugehörigen Facebookbeitrag mit den Kommentaren auf gar keinen Fall antun.

    Wie wahr, ist hier auch so!

    Bestenfalls findet man das für die Bambinis noch akzeptabel aber das sind dann Trainer von E-Jugenden oder älter. Hier postet sogar ein Kreisjugendvorstand negativ.

    Geh das doch kontruktiv an:

    Initiere einen Elternabend, formuliere mit dem Trainer, welche Aufgaben neben dem Training noch anfallen und delegiert dies auf viele Schultern.


    Trikotbeauftragter

    Kuchenbeauftrgter

    Torbeauftragter

    Berichte verfassen

    Mannschaftskasse

    Eventmanager (ne Fahrt o.ä. organisieren)

    Turnierkoordination


    Dann wirst du sportliche Höchstleistung bei den Eltern sehen, nämlich beim "in Deckung gehen".


    Aber vom Trainer wird das alles erwartet... Und der bekommt zumeist einen warmen Händedruck vom Vorstand, ein Grillfest pro Jahr und jede Menge "gut gelauter Eltern" Woche für Woche.

    Kiriku, Expertise kann man sich ja anschaffen, in dem man sich umfangreich einliest. Es gibt viele Quellen, die sich mit dem Thema auseinandersetzen Hier zum Beispiel:

    https://ins-netz-gegangen.info/

    https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=441287

    http://www.fussball.de/newsdet…ng/-/article-id/167462#!/

    http://www.fussball.de/newsdet…ng/-/article-id/168454#!/


    Ich bin fest davon überzeugt, dass für den Männerfußball andere Gesetze gelten als für alle anderen Sportarten. Ich finde es inzwischen eher bedenklich, wie jung die Kinder heutzutage sind, wenn sie in den Dunstkreis der Geldmaschinerie geraten. Das bleibt den Mädchen bislang erspart, GsD!


    In sofern kann man Damenfußball wohl eher mit allen anderen Mannschaftsarten vergleichen. Handball, Basketball, Volleyball, Hockey. Überall gilt: es ist hilfreich früh anzufangen und es ist nötig, gut ausgebildet zu werden. Körperliche Voraussetzungen und Talent machen dann später den Unterschied...
    Keiner würde sich aber beim Basketball bei einem Kind von 11 Jahren einen Kopp machen... Das beginnt erst viel später. Wäre das Fußball, würde man wohl schon hier die Kinder aussortieren, deren Eltern nicht groß genug sind... :pinch:


    Auch beim Handball fällt die E-Jugend noch in den Spaßbereich! So richtig gehts dann erst in der C-Jugend los.

    Beim Wasserball ist die U14 noch ne Mixedmannschaft. Beim Volleyball auch (hier aber eher um die niedrigen Anmeldezahlen der Jungs zu kompensieren).

    So richtig auf dem Gaspedal stehen bei den Mädchen wohl nur die Ballerinas und die Schwimmerinnen.


    Wenn du an der Trainingsqualität drehen willst, würde eher gucken, ob du eine geeignete Fußballschule findest, die Fördertrainig anbietet und dafür eine andere Trainingseinheit streichen. Wenn sie genug gefordert ist, lass es erstmal so weiter laufen.


    Wenn im aktuellen Verein nix passen sollte, wirst du sicher ein geeignetes Jungsteam in der näheren Umgebung finden, wo deine Tochter optimal gefordert ist.

    Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein NLZ Mädchen besser ist als eine ambitioniert Jungsmannschaft.

    Ich kenne ein Mädchen, die spielt bei einem ambitionierten Verein in ihrem Jahrgang bei den Jungs und mit Zweitspielrecht bei einem NLZ Mädchen.

    Deine Rechnung hat ein paar Ungenauigkeiten, die dir im Alltag das Genick brechen könnten: Du rechnest keine "Rüstzeiten" ein.


    https://www.borussia.de/filead…iningsbetrieb_2018-19.pdf

    Hier sind zwar nur die Jungs aber ab der D-Jugend haben die 3-4 mal Training für 90 Min, sie erwarten die Kinder aber eine Viertelstunde vorher und behalten sie noch eine Stunde danach. (Ich vermute Taktikschulung nach'm duschen etc.) Macht einen Aufwand von 2 3/4 Stunde. Dazu zwei Stunden Fahrtzeit und die Wege zum Parkplatz. Macht bei mir 5 h.

    Um um 16:45 pünktlich zu sein müsstest du bei diesem Beispiel um 15:30 losfahren. Daheim wärst du so gegen halb neun.

    Zwischendurch nach Hause zu fahren lohnt sich für dich auch nicht.


    Wann macht deine Tochter ihre Hausaufgaben und wann machst du deinen Haushalt? Wann bist du für den Bruder da?


    Drei mal Training, einmal Spiel, bei geschätzten 60km Strecke sind das rund 500 km Fahrtweg pro Woche! Das ist auch eine nicht unerhebliche Kostenquelle. Die berühmten 30ct. reichen üblicherweise nicht um alle Kosten abzudecken, da man bei hohen Laufleistungen ein Auto recht fix verschrammelt. Doch schon so sind das ca 600 € Autokosten pro Monat. Der ADAC kalkuliert bei einem Golf 45 ct. über alle Kosten.

    Das könnten wir uns überhaupt nicht leisten oder wir zelten im Urlaub neben dem Trainingsgelände. :D


    Ich bin mir sehr sicher, dass ich nicht bereit wäre, dies alles zu wuppen.


    Was du erfragen solltest ist, ob es Fahrdienste gibt. Vielleicht musst du deine Tochter nur zu einem Treffpunkt bringen. Oder eben gleich der nächste Schritt: Internat.

    Das wäre mir persönlich am liebsten: So spät wie irgend möglich (mit 15 oder so) und dann in ein Internat. Damit die Kinder nicht nur noch im Auto sitzen, dort die Hausaufgaben hinschmieren und keine Zeit für Freunde mehr haben. Freunde im Internat, gemeinsames Lernen und Trainieren in erträglich zeitlichem Aufwand. Zu romantisch gedacht? Kann sein.

    Ich habe nach langer Fußballpause erst vor einigen Jahren mit dem Kindertraining angefangen. Das einige meinen Gedanken absurd finden, kann ich durchaus nachvollziehen. Ich kann mich aber auch nicht daran gewöhnen, dass leistungsorientierte Vereine mittlerweile bereits ab der F-Jugend die stärksten Spieler aus der Umgebung zu sich holen und vermeintlich untalentierte Spieler aus dem eigenen Ort nicht aufnehmen. Dazu dass sicher meist bessere Training. Da kommt es dann eben zu Ergebnissen wie einem 23:0. Ich denke, bei solchen Ergebnissen lernt keiner irgendetwas.

    Hier sortieren sich diese Vereine entsprechend ein. Das größere Problem sind hier die Teams, die in ärmeren Ecken angesiedelt sind. Hohe Ausländeranteile, zumeist keinen gescheiten Trainer, null Unterstützung durch Eltern oder Verein. Da passen die Trikots nur mäßig und es gibt nur 3 Bälle. Wir haben als Gäste sogar schon mal aufgebaut weil kein Verantwortlicher vor Ort war. Wer immer die Meldungen macht hat keine Ahnung von den Teams. So trostlos wie die Umstände spielen diese Kinder dann auch Fußball. Ohne Esprit, ohne Einsatz.

    Da ging die Hinserie für zwei Teams eben mit 5:100 Toren ins Land. Da waren auch nicht alle anderen Teams mit gaskranken Trainern bestückt, die diese Truppen verhauen wollten.

    Zum Glück wurde in unserem Kreis nach der Hinserie neu sortiert...

    Natürlich sind solche Spiele nicht schön!

    Aber wenn man gegen den Ligaprimus antritt, dann kann das eben mal so ausgehen. Ein 15:2 finde ich jetzt nicht soooo dramatisch, das ist ein relativ normales E-Jugend Ergebnis.


    Überlege lieber, was du den Kindern mit gibts, wenn du das Spiel abbrichst.

    Das gibt die viel heftigeren Kommentare aufm Schulhof als eine heftige Niederlage.

    Und mit Fair Play hat das auch nichts zu tun.

    Wenn ich mich nicht völlig verrechnet habe dann soll ein 2010er (derzeit F1) in eine künftige D2 einsteigen und das wäre der Jahrgang 2008. Da dies zufällig die Jahrgänge meiner Kinder sind und ich dementsprechend einen Haufen Kinder in dem Alter kenne UND ich gestern nochmal bewusst einem D2 Training zugeschaut hatte (andere Platzhälfte), so kann ich ruhigen Gewissens behaupten, dass der 10er gegen Kinder wird spielen müssen, die mehr als einen Kopf größer sind.

    Denn die Gegner können in der D-Jugend dann ja auch durchaus dem Jahrgang 2007 angehören, gelle!?

    Ich kenne ein paar Kinder, die ein Jahr höher spielen mit sehr individuellem "Erfolg".


    Zwei Jahre sind aber echt ne Hausnummer. Ich möchte zu bedenken geben, dass viele der Jungs in der D-Jugend ihre Wachstumsschübe bekommen, d.h. der 10er müsste dann gegen Kinder spielen, die jenseits der 1,70m agieren und entsprechend kräftig geworden sind. Wenn es jetzt noch so aussieht, als könne er körperlich mithalten, so sieht das ggf. in einem Dreivierteljahr ganz anders aus.

    Die Passwege zu lang, der Platz zu groß, die Gegenspieler zu kräftig.


    Ausm Bauch raus würde ich es lassen.

    In der A, B und C-Jugend sollte sich eigentlich eine intrinsische Motivation eingestellt haben.

    Das Problem in dem Alter dürfte sein, dass andere Verlockungen sicher groß sind.


    Mich treibt in dem Zusammenhang folgende Frage um:

    Ist es auf Dauer erfolgreicher, Druck zu machen und auf eine regelmäßig Teilnahme zu pochen oder lässt man diesen Kampf einfach sein, bietet ein tolles Training an, bei dem hoffentlich alle mitmachen wollen und nimmt es ansonsten wie es kommt?


    Ich habe beides kennengelernt. Die erste Hälfte meiner aktiven Zeit kam das Auslassen einer Trainingseinheit schon fast einem Königsmord gleich, bescherte einem aber mindestens immer einen Platz auf der Bank.

    Mit 30 bin ich dann in eine Hobbytruppe gewechselt, bei der wir gegenseitig das Vertrauen hatten, dass zwar alle richtig Lust aber nicht immer die Zeit/Power haben. Wir hatten eine erstaunlich gute Trainingsbeteiligung und wenn einer nicht konnte, dann wurde darüber nie ein Wort verloren. Und alle, die zu den Spieltagen erschienen wurden auch eingesetzt.


    Ganz ehrlich? Die intrinsisch motivierte Hobbytruppe hat unterm Strich mehr Spaß gemacht.

    Sprüche beim Umziehen wie "boar, heute hab ich überhaupt keinen Bock" gabs nicht. Auch keine langen Gesichter, wenn einem ne Übung nicht passte...



    Zum Umdenken hat mich übrigens folgendes gebracht:

    nach einer langen Saison wollten mein Mann und ich über ein langes WE zu einem Event fahren. Nun hatten wir "blöderweise" die Relegation geschafft und das Spiel wurde an genau diesem Sonntag angesetzt. Ich habe dann meinem Mann gesagt, dass wir nicht fahren könnten weil Freitag Training und Sonntag Relegationsspiel sei.

    Er ist dann ziemlich deutlich geworden und meinte, dass Rücksichtsnahme keine Einbahnstraße sei. Da hatte er Recht denn unser Privatleben drehte sich viel um meine Spieltermine. Also sind wir doch an dem Mittwoch abend losgefahren. Donnerstag früh hab ich dann den Trainer angerufen und gesagt, dass ich am Freitag nicht trainieren würde, am Sonntag aber pünktlich in der Turnhalle sei. (Das war der partnerschaftliche Kompromiss)

    Der Trainer ist ausgeflippt und hat mir die Hölle heiß gemacht. Zum Glück war ich zu dem Zeitpunkt 500 km von daheim entfernt...

    So wichtig kann es doch alles nicht sein, dass man den Sport über seine Partnerschaft stellt. Wir haben das Spiel übrigens gewonnen.

    haha, mein Großer war auch so ein Kandidat. Sei dir gewiss, es gibt diese Kinder!

    Beim Anschlusstreffer zum 3:5 im Abschlussspiel lief meiner wutheulend übern Platz. Er wollte dann nicht mal runter aber so in Rage? Auch schwierig. Wenn er das Abschlussspiel verloren hatte, war der restliche Abend gelaufen.

    Das war schon ein Running Gag. "tja, das wars mit dem ruhigen Abend, dein Sohn liegt zurück". haha, sehr lustig... Not!


    Wir haben ihm zu Hause eigentlich nur gesagt, dass er sofort zu einem deutlich schwächeren Spieler wird, wenn er heult oder tobt aber das natürlich Verlieren auch dazu gehört.

    Ich habe ihm dann ganz gerne von meinen Niederlagen erzählt. Dass ich mich manchmal total geärgert hatte, wenn ich das Gefühl hatte, dass sich die anderen nicht so reinhängen. Aber dass ich auch nie mehr machen konnte, als mein bestes zu geben. Und dann muss man gucken was dabei raus kommt. Meist konnte er dann auch verbalisieren, was ihn genau auf die Palme bringt: "immer muss ich mit den schlechten spielen."

    Ich hatte mal bunte Becher genommen... drei grüne für die besten, vier blaue für die mittleren, fünf rote für die schwächeren. Und er solle doch bitte zwei faire Teams zusammenstellen. Hat er gemacht: "die grünen, das sind x, y und ich. Gegen den ganzen Rest. Die sind dann mehr und das ist dann fair". Da hatte ich dann erstmal auserzählt. Dass jedes Team sechs Spieler haben sollte, hatte ich zuvor nicht gefordert. =)


    Ich würde dir empfehlen, viele sehr kurze Spiele mit ihm zu spielen, wo man permanent gewinnt oder verliert. Mäxchen (Würfeln), Mau Mau, Quartett.

    Auch cool und super zum Rechnen üben ist folgendes Spiel: man hat nur einen Würfel und würfelt mehrfach hintereinander bis man z.b. 50 Punkte hat. Man addiert einfach die Würfe. Und dann gibts zwei Regeln:

    1. man kann jederzeit seinen Zwischenstand einloggen und gibt den Würfel an den nächsten Mitspieler ab. Wenn man wieder dran ist, würfelt man dann ab dem Zwischenstand weiter.

    2. würfelt man eine 6 sind die Punkte futsch und der Spielzug sofort beendet. (die eingeloggten bleiben bestehen.)

    Ich kenne kein Spiel, bei dem man öfter Misserfolge hat.


    Hast du im Training einen Co? Dann würde ich versuchen deinen Sohn so oft es eben geht in die Obhut des Cos zu geben. Dann hat er einen Trainer zum reiben und landet nicht in der Vater/Kind-Rolle.


    Mit 7 war der Spuk beim Sohn dann übrigens von einem auf den anderen Tag vorbei. Dann kam übrigens noch die "ich motze meine Mitspieler an"-Phase, die aber recht kurz war. Inzwischen ist er 10 und ein soziales Wesen, auch aufm Platz! =) Bald kommt die Pubertät, ich freue mich schon :saint:

    Ich verstehe den Unterschied nicht (oder besser: ich will ihn nicht verstehen :evil:) zwischen a) einem Bolzplatz mit vielleicht sogar selbst zusammengezimmerten Toren die hoffentlich halten, mit Maulwurfshügeln und wenn es doof kommt, rollt der Ball auf eine Straße und b) einer wohl gepflegten, eingezäunten Platzanlage des Vereins in dem ich Mitglied bin.


    Dieses "Versicherung!"-gekreische finde ich ganz gräßlich.

    Mir würde es besser gefallen, wenn wir Regeln schaffen würden, die uns alle weiter bringen, statt uns immer weiter einzuengen. Gibt ja genug Beispiele: Schulhöfe sind hier zum Beispiel nach Schulschluss zu Spielplätzen erklärt worden. Ein Schild hin und fertig. Das ist pragmatisch und sinnvoll.
    Wenn ein Vereinsmitglied auf dem Vereinsgelände agiert, sollte es versichert sein, ob gerade eine angeleitete Trainingseinheit ist oder ob die Kinder frei zocken. Und natürlich muss man auch erwarten können, dass niemand des Vorstandes deshalb schon mit einem Bein im Knast steht. Die Aufsichtpflicht von Eltern sieht ja auch vor, dass man die Kinder je nach Alter auch aus den Augen lässt. Sowas müsste halt im Vereinsumfeld auch umsetzbar sein.


    Aber wir schweifen ab...