Beiträge von Goodie

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    Du kannst die Namen auf Zettel schreiben, im Mannschaftskreis ziehen lassen und jeder Spieler muss ne Laudatio auf seinen Kollegen verfassen und vortragen.

    Wenn du einen kleinen Stichwortzettel mitgibst, ists etwas leichter.


    - Das schätze ich an dir

    - Deine Lieblingsposition

    - Du bist Fan von...

    - Das sagt der Trainer über dich

    - deine Stärke im Training

    - deine Stärken beim Spiel

    - usw

    Nahezu alles ohne Ball ist verschwendete Trainingszeit. ;)

    Nahezu, weil das klassische fangenspielen in jeder Variante immer noch angesagt ist.

    Staffelspiele mit und ohne Ball (aber bitte lieber 4 x 4 Kinder als 2 x 8 laufen lassen), Ballschule (Dribbling, Jonglieren, werfen/fangen) und

    leichte Finten in Grobform.


    Koordinationstraining

    Kritikpunkt den ich übrigens habe ist die Materialschlacht und die mit Auf- und Abbau draufgehende Zeit.


    Funino ist ja auch kein genereller Ausschluss der großen Tore. Ersatzbank hatte ja erzählt, dass sie in ihrem Pilotkreis auch mit großen Toren experimentiert hatten. Bei der Torgröße probieren ja die Kölner mit den abgehängten Toren einen vielversprechenden Ansatz. (wird hier von der Stammtischhoheit übrigens auch als Blödsinn kaputtgeredet)

    https://www.rheinische-anzeige…-studie-tor-1500x1000.jpg

    Die Freundschaftsspiele würde ich aber regelmässig für jedes Wochenende organisieren, wenn möglich auch als Blitz-Turnier wo ihr mit 3 oder 4 Teams insgesamt spielt.

    Wo willste denn die Gegner herbekommen? Die spielen doch schon im Staffelspielbetrieb...

    Ich kenne einen F-Trainer der nicht in die Staffel meldet und ausschließlich auf FS setzt. Die Kinder spielen viel und oft aber eben unter der Woche. Am WE sind die potentiellen Gegner doch schon unterwegs... :/

    Ich glaube, eine solche Regelung dürfte ein sehr hohes Konfliktpotential haben. Oder du hast so ein "Betreuungsteam", wo die Eltern froh sind um 2 h Ruhe und ansonsten mit dem Verein nicht belastet werden wollen.

    Mir konnte bisher zum Beispiel noch niemand erklären, wie man mit Funino einen Teamgeist innerhalb der gesamten Mannschaft erzeugen kann. Funino wirkt eher selektiv, wie kann man das kompensieren?

    Diesen Einwand habe ich auch schon im Reallife diskutiert.


    Beispiel:

    a) Ein F-Team besteht aus 12 Spielern. Alle bekommen ein Trikot über, spielen sich warm, alle gehen nochmal in die Kabine und kommen als Team wieder raus. Es spielen 7 Kinder auf einem Feld, 5 stehen am Rand. Nach 10 Min darf der erste rein, im Verlauf auch die anderen 4.


    b) Ein F-Team besteht aus 12 Spielern. Alle bekommen ein Trikot über, spielen sich warm, alle gehen nochmal in die Kabine und kommen als Team wieder raus. Es spielen 12 Kinder auf drei Feldern, keiner steht am Rand. Es wird permanent gewechselt. Nach 7 Min bekommen die Kinder einen neuen Gegner und es geht von vorne los.


    Was ist an a) teambildend und was an b) nicht? Was ist an draußen hocken und passiv dabei stehend teamfördernd und was beim spielen nebenan nicht?

    Ich verstehe das wirklich nicht. Ich habe als Spielerin jede einzelne Minute gehasst, wo ich am Rand stand. Und ja, ich habe mir in vielen Jahren immer wieder die Vorträge der Trainer angehört, dass gerade die Auswechselspieler ein wichtiger Teil der Mannschaft sind. Für mich war es schon immer leeres blabla.


    Beim Kindervolleyball spielt man nur zu zweit später zu dritt, zu viert und mit 15 Jahren dann zu sechst. Es war nie ein Problem, zwei Mannschaften bei Turnieren zu melden. Sie haben jeweils mit dem anderen Team mitgefiebert.


    Btw: ich habe die Jungs jedes Jahr gefragt: sollen wir so aufstellen, dass wir (möglichst) gewinnen oder so dass alle gleich viel spielen und dann geht ein Spiel vielleicht auch genau deshalb in die Hose. Die Antwort war immer klar: alle sollen spielen, wir sind doch Freunde.

    Beim Fördertraining meiner Kinder spielen sie ein Funino in der Art: zwei Teams a 6 Spieler, jeweils drei warten an den Grundlinien, drei spielen. Kassiert ein Team ein Tor, so müssen die drei komplett und schnell hinten raus wärend die nächsten drei mit Ball sofort angreifen. Nach 10 Min ist Pause und die sechs Spieler mischen untereinander zu einer zweiten Runde. Ich habe noch nie einen meckern hören, dass man ein "richtiges" Abschlussspiel möchte.

    nur nach einer gewissen Anzahl an Pässen ein Torerfolg erzielt werden kann. Nach der Hälfte die Vorgabe auflösen, dann merkt man sehr schnell Fortschritte.

    So meine Erfahrung, aber ich habe auch noch keine F-Jugend trainiert, nur in der D Jugend klappt das ganz gut

    Dafür ist es in einer F2 IMO noch zu früh!


    Alle greifen an, alle wehren ab.

    Provokationsregel wäre eher: wenn die Abwehr nicht in der Angriffshälfte ist, zählt das Tor nicht. Wenn die Stürmer beim Gegentor in der falschen Hälfte sind, zählt das Gegentor doppelt.

    Gerade Baminis, die schon von kleinst auf hinten in der Abwehr eingepflanzt wurden, haben in der F Wurzeln geschlagen.

    Man kann doch problemlos definieren ob ein E-Jugendlicher eher zu den leistungsstärkeren oder zu den leistungsschwächeren Spielern gehört.

    Bei den besten schon. Aber wen nimmst du für den letzten Platz im Team der D1-Jugend?


    Ich vergleiche mal zwei Kinder aus der E1 meines großen, die beide zumeist rechter Verteidiger spielen:


    Spieler A: schnellster Junge beim Rennen, gewinnt jedes Wettrennen, eher klein, ein pfiffiger, intelligenter Bursche. Kann den Stürmer häufig ablaufen oder zumindest erfolgreich stören. Wenn er den Ball erobert hat, drischt er ihn eher hilflos in die Botanik. Eltern sind zufrieden weil akute Torgefahr gebannt ist. Bei Balljonglage macht er Fortschritte.


    Spieler B: kräftiger Junge, der Größte zur Zeit, eher schwerfällig beim Laufen und zurückhaltend im direkten Zweikampf. Er läuft in der Abwehr zumeist dem Stürmer hinterher aber bis dieser den Ball zurechtgelegt hat, ist er auch da und hat durchaus seine Erfolge in der Balleroberung. Er traut sich dann auch in ein Dribbling und häufig findet der Ball einen Mitspieler.


    Wen nimmste mit?

    Ich finde weite Anreisen eher lästig. Den Kindern ist es doch unterm Strich egal wo sie sind, Hauptsache unterwegs.

    Die E-Jugend war in einer Jugendherberge in der Nachbarstadt. Wenn das nicht klappt, kann man das Kind abholen.

    Allerdings sind die jährlich 1-2 mal unterwegs seit der F-Jugend.


    Regeln sind doch eigentlich klar und können sich an Klassenfahrten orientieren. Generelles Handy Verbot, 22 h Licht aus, immer min. in Dreiergruppen unterwegs... Sowas halt.


    Wenn ihr noch nie gemeinsam weg ward, würde ich kleiner anfangen. 1-2 Nächte im näheren Umkreis...


    Ansonsten ist das aber ne tolle Sache. :)

    Das muss man in einem gescheit geführten Team nicht hoffen. Dort sind die Lasten leistungsunabhängig auf alle gleichermaßen verteilt.


    Ich, als Mutter eines Leistungsträgers, erwarte(!) dass auch mein Sohn aussetzen muss und auch ein- oder ausgewechselt wird.

    Diese Facebookdebatten sind mir auch zu doof. Sie zeigen aber eindringlich, wie nötig noch Aufklärung ist! Wir sind leider überhaupt nicht mit unserer Sicht auf die Dinge in der Mehrheit! Und die Stammtischhoheit haben eh die Krakeler

    , aber selbst bei Übungen wo eigentlich jeder in Bewegung ist setzt er sich auf einmal hin oder läuft wo anders hin oder macht einfach was ganz anderes und was mich halt am meisten stört er lenkt andere Kinder ab und dadurch werden es immer mehr die nicht richtig mit machen.

    Dann würde ich ihn lassen, aber ihm einen klaren Bereich zuweisen: nicht mehr mitmachen nur außerhalb der Spielfläche aber innerhalb deines Blickfeldes...


    Beim Trainerlehrgang haben sie extra darauf hingewiesen, dass dieses Einbrechen der Aufmerksamkeit, das Ausscheren noch alterspezifisch ist. Und wenn er am Rand sitzt und ein anderer setzt sich hinzu... so what. Es sind doch deine Nerven die du schonst. Nicht die der Kinder, denen ist dein Gemoser im dümmsten Falle nämlich gleichgültig. Richte deine Aufmerksamkeit und deine Energie lieber auf die, die wollen. Sorge nur dafür, dass die anderen nicht in Gefahr geraten (vom Platz verschwinden o.ä.)



    Ich hatte in meinem obigen Post übrigens noch ne Ergänzung getippt, hab sie aber erst sehr spät abgeschickt

    Mein Tipp vorallem an die Männer: Klare Kante.


    Ich hatte mal so einen Jungen in der Nachbarschaft. Zu Hause außer Rand und Band, in Schule/Kindergarten ähnlich. Er wollte aber immer zu einem anderen Nachbarn, weil in dessen Garten immer die Kinderparty war. Besagter Hausherr hatte auch immer alle gerne um sich, wollte aber seine Regeln beachtet wissen. Wer aufs Grundstück wollte, sollte fragen. Wer etwas möchte sagt bitte und danke und wer es übertreibt wird heimgeschickt.

    Er hat das drei mal durchgezogen, besagtes Kind nicht reingelassen bis es ordentlich gefragt hat oder es auch mal rausgeworfen. Danach war Ruhe und der Junge benahm sich dort mustergültig.


    Die Gefahr des Ausschlusses war ein starker Gegenpol zu seinem Verhalten und diesen Gegenpol hast du auch. Er stört zum zweiten Mal? Gelbe Karte, 3 Min. Pause am Rand. Er stört weiter? Rote Karte und Feierabend für heute. "Wenn du so wie alle anderen mitmachen möchtest, bist du herzlich willkommen, sonst nicht"


    Die Frage ist halt nur: ist das was er macht wirklich so schlimm? Nicht jeden Kampf muss man annehmen, nicht jede Missetat muss ein Trainer sehen. Häufig kann man aber auch durch Trainingssteuerung einiges entgegensetzen. So gibt es in einer Warteschlange nur dann Geschubse und Zank, wenn es eine Warteschlange überhaupt gibt. -> Training so gestalten, dass es kein Anstehen gibt. Wenn du wirklich was mit Anstehen machen willst, baue in den Rückweg einen kleinen Parcour ein, so dass die Kinder mit einem Dribbelslalom o.ä. beschäftigt sind.

    Manche Kinder hören auch partout nicht zu bei Erklärungen der nächsten Aufgabe. Die stellen sich dann aber gerne hinten an und wissen dann dennoch, was zu tun ist.


    Beim Bambinitraining wird immer empfohlen, den Spielstunden eine Rahmengeschichte zu geben um die Kinder mitzunehmen. Ich weiß, dass viele Trainer dies gräßlich finden und nix von Zauberern und Elfen erzählen mögen. Aber dennoch folgendes Beispiel...


    Du möchtest, dass jedes Kind mit einem Ball dribbelt und auf diverse Kommandos reagiert. Also erklärst du... "Losdribbeln, jetzt etwas schneller, noch schneller, noooooch schneller, STOP." Es klapp so lala, einige rennen weiter, andere verlieren ihren Ball.


    Gleiche Übung mit folgender "Rahmengeschichte"


    "Ihr seid alle Autos, los gehts mit nem Traktor: 1. Gang. 2. Gang.... Jetzt seid ihr ein Golf, jetzt ein Porsche. ROT!" Und alle stehen! Probiers aus.

    Abbiegen, Ampel, Rückwärts einparken, mit Anhänger oder ohne. Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.