Beiträge von Goodie

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    Vielleicht machen wir einen Diskussionsthread um diesen Beitrag auf. Ich finde den Input aus erster Hand klasse (wann hat man schon mal Gelegenheit, mit solchen Menschen direkt in Kontakt zu treten?) und fände es schade, wenn man hier diese Infos aus erster Hand zwischen 784 allgemeinen Beiträgen suchen müsste.

    Das Stichwort ist Selbsteinschätzung! Auf einer Skala mit 3 oder 5 Stufen könnten sich die Teams selber einstufen. Danach werden die Ligen dann zusammengestellt. Wie die heißen ist dabei ja erstmal vollkommen unerheblich... Nach der Hinrunde wird dann neu gemischt, starke Teams steigen auf, schwache ab.


    Hier wurde das in der E-Jugend jetzt praktiziert und klappt gut. Aus 8 Staffeln wurden 8 neue Staffeln gesteckt.

    Die bestehende Regelung ist echt bescheuert.

    Wenn der Jahrgang über einem nicht gut ist (warum auch immer), hat der Jahrgang drunter das Nachsehen. So was dämliches muss man sich erstmal einfallen lassen.
    Möglichkeiten, dies besser zu gestalten gäbe es viele und hier im FV Niederrhein ists besonderes dämlich gelöst:

    Kreisklasse, eine Kreisleistungsklasse, eine überkreisliche Niederrheinliga ab C-Jugend.

    Jetzt setzen wir das um und Du bist immer noch nicht zufrieden.

    boar, wie ich diesen Satz hasse, im Alltag, im Job, überall.


    Man möchte die Betroffenen schütteln und sagen: wenn du es machst, dann mach es nicht irgendwie sondern mach es gut!

    Wenn man einen Baum fällen will, kann man ihn irgendwie umsägen und wenn er dann aufs Haus fällt... jo mei.

    Das Internet ist voll mit Bildern von Pfusch am Bau o.ä.

    Fällt für mich alles in die gleiche Kategorie.

    Irgendwie hat die Debatte Thekenniveau :evil: mit rechthaberischen Tendenzen und langweiligen Wortklaubereien.

    Man muss ja nicht immer einer Meinung sein!


    Und dass die Verfechter von Funino in der Unterzahl sind, ist wohl unbestritten. Das dürfte aber bei jeder Bewegung so sein, dass erstmal eine kleine Gruppe von Überzeugungstätern versucht immer mehr Mitstreiter zu gewinnen. Gelingt es, setzt sich eine Idee durch, wenn nicht, dann nicht.

    Was hier gerade in einem Verein sehr gut läuft ist folgende Konstruktion:

    Ein Opa trainiert die Bambinis und wenn sich ein Elternteil anbietet, steigt dieser als Co-Trainer ein. Wechselt der Jahrgang dann zur F-Jugend, hat dieses Team dann einen Trainer, der schon entsprechende Erfahrung an der Seite eines erfahrenen Kollegen gesammelt hat. Der Opa ist ein eher stiller Vertreter am Seitenrand und sehr geduldig mit den Kindern. Ihm ists ja im Grunde wurscht, ob aus den Kindern was wird - er bekommt ja jedes Jahr neue. Das meine ich in dem Zusammenhang aber nicht negativ: er geht wohl gerade deshalb sehr entspannt mit den Kindern um.

    Dass man im Grunde voll und ausschließlich auf Eltern setzt, ist wohl im Fußball einmalig.

    Das läuft in den meisten anderen Sportarten anders. Da ist man sich als aktiver Sportler darüber im klaren (oder wird entsprechend bearbeitet), dass man auch mal was zurück geben muss.

    In vielen technisch anspruchsvollen Sportarten geht das gar nicht anders. (bitte keine Diskussion, ob und dass Fußball auch technisch anspruchsvoll ist). Es kann weder ein engagierter Laie, der schwimmen kann, einen Schwimmkurs leiten noch reicht die Kompetenzstufe Schulvolleyball aus, den Kindern schmerzfrei das pritschen und baggern beizubringen.


    Die Fußballer denken häufig nicht mal über diesen Weg nach. Dabei müsste dieser Weg eigentlich sehr erfolgsversprechend sein, so man den Trainern ein Entgelt in Höhe des Mindestlohnes anbieten würde.

    Dann kann sich ein Student überlegen ob er sich lieber um ne F-Jugend aufm Fußballplatz kümmern will oder kellnern geht.

    Und ein AH-Spieler, dem die Knochen weh tun, könnte sich immer noch um die Bambinis kümmern.

    Diese riesengroßes Reservoir mit geballter Fußballkompetenz wird überhaupt nicht angezapft.


    Bei den Volleyballern war immer klar: aus jeder Seniorenmannschaft muss mindestens einer ein Jugendteam trainieren und mindestens 3 einen Schirischein machen. Natürlich findet man auch dort Eltern, die den Job dann rund um ihre eigenen Kinder machen. Dennoch sind hier von 15 Vereinstrainern der Volleyballjugend nur fünf Eltern, der Rest sind Aktive. (Drei davon hatte ich als Kinder trainiert =) und es freut mich persönlich, dass sie das machen)


    Und so bin ich auch in das Trainergeschehen eingestiegen. Als ich mit Anfang 30 vom der Aktiven zum Hobbysportler wurde, habe ich eine E-Jugend Volleyball übernommen. Viel später dann rund um meine Kinder hab ich dem Handballminitrainer geholfen und dann beim Bambinifußball miteingestiegen. Ich bin inzwischen seit 18 Jahren Trainerin 8| Ich werde alt :S

    ich möchte mich mal selber zitieren:

    Du kannst die Namen auf Zettel schreiben, im Mannschaftskreis ziehen lassen und jeder Spieler muss ne Laudatio auf seinen Kollegen verfassen und vortragen.

    Wenn du einen kleinen Stichwortzettel mitgibst, ists etwas leichter.


    - Das schätze ich an dir

    - Deine Lieblingsposition

    - Du bist Fan von...

    - Das sagt der Trainer über dich

    - deine Stärke im Training

    - deine Stärken beim Spiel

    - usw

    Nahezu alles ohne Ball ist verschwendete Trainingszeit. ;)

    Nahezu, weil das klassische fangenspielen in jeder Variante immer noch angesagt ist.

    Staffelspiele mit und ohne Ball (aber bitte lieber 4 x 4 Kinder als 2 x 8 laufen lassen), Ballschule (Dribbling, Jonglieren, werfen/fangen) und

    leichte Finten in Grobform.


    Koordinationstraining