Beiträge von Goodie

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    Für mich gilt Safety first. Wenn also die Gefahr besteht, dass sich ein Kind verletzt hat, muss das Spiel unterbrochen werden.

    In der C-Jugend wird das Spiel schneller, das Feld ist groß und die auf einander prallenden Körper werden auch immer schwerer. Und der SR ist meist auch Laie. Ich finde es da aus Sicht des vielleicht schlimm verletzten Kindes fahrlässig zu sagen: warten wir mal was der Schiri sagt. Der muss das nämlich gar nicht mitbekommen haben.

    Ein ernsthaft verletztes Kind braucht so schnell wie möglich vorallem emotionale Unterstützung! Da tickt ein 14 Jähriger genau so wie ein 9 Jähriger. Das geht sogar den meisten Erwachsenen nicht anders.


    Und wenn es nicht so schlimm war... was hat man sich denn vergeben?

    Ich würde immer das Rausspielen fordern. Es ist Hobby, es sind Kinder!



    Passt zum Thema: ein Spieler der C, großer kräftiger Junge, checkt aus vollem Lauf seinen Mitspieler weg und bekommt die gesamte Wucht und Energie selber ab. Richtig übel, man sah schon in der Entstehung das das nicht gut ausgehen kann. Der Spieler bleibt benommen liegen. Die gegnerischen Eltern fordern lautstark "weiter spielen, der ist doch selber schuld". <X

    Ich bin bei solch empathielosen Hirnbesitzern (in Abgrenzung zu Hirnbenutzern) immer komplett fassungslos und hoffe auf Karma, Wiedergeburt als Amöbe oder das Fegefeuer - halt irgendeine Instanz, die am Ende abrechnet.

    Für mich ist das aber so etwas wie vorauseilender Gehorsam.

    Das würde ja im Umkehrschluss heißen, dass die Maßnahmen der Regierung stets angemessen und sinnvoll sind und nur wenn etwas verboten ist, es auch gelassen werden muss. *hüstel*
    In NRW hat man im November die Maskenpflicht im Unterricht aufgehoben. Nicht im Sommer... im November. Um sie im Dezember wieder einzuführen...


    Nun ja, dann mal ein anderes Beispiel: Wer mit einer heißen Unbekannten ohne Schutz in die Kiste springt, begeht auch keine Ordnungswidrigkeit aber eine große Dummheit. Ist auch nicht verboten!

    Oder Winterreifen... Über die Versicherung wurde ein gewisser Zwang etabliert aber im Gesetz findet sich meines Wissens auch nichts.


    Hat glaub ich auch viel mit dem persönlichen Umfeld zu tun. Wer alleinstehend ist wird damit anders umgehen als jemand, der noch um die 80 jährige Oma pflegt oder ein asthmakrankes Kind hat.
    Ich kenne inzwischen 14 Personen, die von "gar keine Symptome" bis "drei Wochen totkrank, dann wars wieder gut" durch den Infekt gegangen sind. Davon hat eine Person Long Covid und ja, die infizierten Kinder sind gut durchgekommen.
    Braucht man das wirklich? Drei Wochen vor Weihnachten?


    Und was die Intensivbetten angeht... es wird immer wieder aus den Augen verloren, dass uns nicht die Möbel fehlen sondern das Pflegepersonal, die einfach nicht mehr können, krank werden, überlastet kündigen. Auch und gerade diesen Menschen gegenüber sollten wir unserer Verantwortung nachkommen.
    Statt zu sagen: "hey Politik, da müsstet ihr mal was machen", könnten wir durch unser Verhalten sofort eine Verbesserung herbeiführen.

    Wo ist das Problem? Die Kinder sind getestet, tragen eine Maske, die Erwachsenen sind geimpft oder genesen und tragen auch eine Maske.


    Was will man denn noch? Dann bleibt nur noch die Impfpflicht, denn sonst ändert sich rein gar nichts.

    Wo der Haken ist?
    Die Masken hängen auf halb acht, Abstände werden missachtet, muffige Hallen geben mir gedanklich den Rest.
    Wir stehen vor unserem wichtigsten Fest (Weihnachten), in dem wir gewöhnlich unsere Familie treffen und eng sind. Da möchte ich gesund rein- und rausgehen.

    Hier im Stadtteil rauscht der Virus derzeit durch die Grundschule und das Gymnasium. Ich kenne eine Familie, da war K1 erkrankt, K2 drei Tage negativ getestet und dann doch auch positiv. Das Gesundheitsamt hat K2 diese drei Tage in die Schule geschickt, die Eltern nicht.

    Für mich gilt Selbstverantwortung und ich höre auf mein Gefühl. Und da ist eine generelle Kontaktreduzierung ein wirksames Mittel. Ich hatte ja schon weiter oben geschrieben: Im Januar kann ich damit wahrscheinlich wieder gelassener mit umgehen.

    Mir ist aktuell nach einigeln, einem gesunden Weihnachtsfest und ab Januar mit mehr Gelassenheit dem Restrisiko begegnen...

    Mein Großer hat schon Pause, der Kleine spielt noch draußen, bei den Bambinis in der Halle habe ich mich für dieses Jahr zurück gezogen.

    Hier gibt es im Stadtteil eine HSG (Handball), an der seit über 20 Jahren drei Vereine beteiligt sind. Man spielt also bei der HSG und ist Mitglied in einem der drei Vereine. Die HSG hat eine eigene Identität und ein eigenes Zugehörigkeitsgefühl.

    Aus Vereinssicht können sich drei Vereine auf die Fahne schreiben, auch Handball anbieten zu können, was das alleine nicht können würden.

    In dieser Konstellationen finde ich SGs eher gut.

    In meiner Umgebung haben sich zwei unmittelbar benachbarte Fußballvereine zu einer JSG zusammengeschlossen und fahren alle von A-G über die JSG. Und ja, warum nicht? Statt sich gegenseitig das Wasser abzugraben ist das sicher eine gute Idee.

    Zwei andere Vereine haben diesen Ansatz gewählt: statt dass jeder eine A und eine B hat, legen wir zusammen und haben zusammen je zwei Teams. Somit können wir eine in die Leistungsklasse melden und bieten den besseren Spielern eine Perspektive bevor diese zu anderen Vereinen abwandern. Hier gibts aber durchaus "Anpassungsschwierigkeiten", vorallem in den A2/B2 Teams. (nicht unerwartet, oder?)

    Also ich glaube nicht, dass sie an die Schulen rangehen, wohl aber an den Sport in Innenräumen.
    -Nils- scheint da ja schon Infos zu haben. Ne Quelle oder wenigstens ein Bundesland ...

    NLZ beginnt erst ab U12 (alles vorher hat formal mit den NLZ nichts zu tun!)

    Ich will dir da nicht widersprechen und die Vereine werden die Kleinen nur aus Imagegründen haben aber in der Außenwirkung wird das ganz anders dargestellt.

    Da ist die U10 in einer Liste mit der U19 geführt. Ich habe mir mal ein paar Internetauftritte angeschaut. Von Hamburg bis München überall der gleiche rums.
    RB Leipzig hat sogar ne U8-2 und ne U9-2. Jeder der rechnen kann weiß also wieviele Kinder da ausgemustert werden, wenn es dann mit einer U10 weiter geht.
    Dabei könnte man diesem Spuk ein schnelles Ende bereiten.

    Kann ich nur unterstreichen, wer schickt sein Kind mit 12 in eine WG? Das wurde ja sicher alles vorher angeschaut. Nur die Schuld bei Union zu suchen ist mir zu billig.

    Ich habe den Bericht noch nicht angschaut aber immer, wenn es ein Angebot gibt, wird es auch genutzt. Und die Strahlkraft von NLZs ist hoch. Aber hier gilt es aber Kinder zu schützen! Entweder, hier wurden bestehende Regeln umgangen, dann ist das zu ahnden und zu unterbinden oder es fehlen klare Vorgaben, dann müssen diese umgehend geschaffen werden!

    Angesichts der ab heute fast flächendeckend geltenden "2G" Regel, (selbst in Niedrigstinzidenzbundesländern gilt die schon) haben sich die beiden Figuren ohnehin mit sofortiger Wirkung, spätestens wenn es in die Halle gehen soll, erledigt -geimpft werden die ja wohl kaum sein und es auch nicht vorhaben.

    Joh, jetzt auch in NRW...
    barridh Berichte mal, wer ab morgen die Truppe trainiert... Bin neugierig.

    Du kannst das meiner Meinung nach nur verlieren.

    Wenn da schon mal jemand Anzeige erstattet hat, dann muss der Verein doch davon Kenntnis haben! Wenn der Vorstand also weiter wegguckt, wird er das auch weiter tun, selbst wenn du dich beschweren würdest.

    Das kann nicht gut ausgehen für dich!

    Man muss nicht immer trainieren, "lass sie kicken", wenigstens am Spieltag.

    Öhm, bei mir kicken sie im Training...


    Wer freilich seine Kinder in Reihen aufstellen lässt, 1-2 Aktionen und dann wieder anstellen, wird das als Vorbereitung zum Spiel sehen. Die auf Spielformen setzen, dürften das Spiel dann wohl eher als Fortsetzung ansehen.


    Als mein Kleiner von einem Übungsformentrainer zu einem Spielformentrainer wechselte meinte er nach den ersten Trainings zu mir: "Mama, das macht ja Spaß aber das ist gar kein Training, wir spielen ja fast nur"

    Mir hat mal einer gesagt: Jeder Trainer bekommt idealerweise das Team, das zu ihm passt.

    Und das stimmt.

    Solche Brüllaffen sterben leider nicht aus und es laufen auch nicht alle davon (sonst wäre der Spuk ja fix vorbei)


    Warum? Tja, keine Ahnung! Du kannst als Neuer diese Dinge wohl eher nicht verändern, in sofern würde ich sofort kündigen und den Winterwechsel nutzen.

    Denk dran, dass du ne schriftliche Erlaubnis brauchst, wenn dein Sohn in einem anderen Verein zum Probetraining gehen soll.


    Wenn bei euch noch gespielt wird (einige Kreise sind ja schon durch, andere noch nicht) dann guck dir die Spiele von in Frage kommenden Vereinen an. Im Gespräch sind ja alle nett und man sieht nur in Action ob sie zum Hulk mutieren.


    Und auch beim Fußball gilt "der Fisch stinkt am Kopf". Dass das auf die Jungs abfärbt, bleibt leider nicht aus, zumal sich die Jungs in der Pubertät andere Vorbilder suchen als die Eltern.

    Libra Im Grunde ist es ganz einfach: Frag die Spieler! Ich bin immer wieder erstaunt, dass das scheinbar nicht üblich ist. Beim Volleyball gehört eine Mannschaftsbesprechung zu jeder Saison bei der die Ziele für die nächste Saison fixiert werden. Und da kann man mit ner D-Jugend schon besprechen, ob man so spielt dass alle eingesetzt werden und man ggf. mal deshalb verliert oder ob man ergebnisorientiert spielen will und dann ggf. mal welche genau deshalb auf der Bank bleiben. Auch eine Differenzierung nach Liga und Pokal ist ja denkbar und klar läuft das idealerweise im Kontext mit der Ausrichtung des Vereins.

    Der Vorteil liegt ja klar auf der Hand: du hast sofort Klarheit und musst nicht rumrätseln welche Methode das beste ist.

    Das driftet jetzt etwas ab aber eine ganz nette Spielweise habe ich kürzlich beim STP-Turnier kennengelernt: Hammes Modell Hammes-Modell – Turnier für Leistungsvergleiche | Fußball-Training-Blog.
    Hiernach spielen immer die Tabellennachbarn gegeneinander...


    Ich denke, es wäre an Zeit neue Wege zu finden, denn auch unsere Gesellschaft verändert sich.

    Das aktuelle Modell jedenfalls ist bekloppt weil der Meister von seinem Aufstieg nicht mal profitiert. Er kann ihn schließlich nicht mitnehmen sondern vererbt ihn an den Jungjahrgang. Wo bitte haben Jugendliche einen Vorteil einer Tabelle? Die Party als Meister kann doch nicht der Maßstab sein, wenn auf der anderen Seite der Tabelle die Kinder gefrustet sind.

    Na ja, der TE dominiert ja seine Gruppe, insofern beste Voraussetzungen, alle in den Spielbetrieb zu integrieren. Die Besseren kann man ja ggf. mal in die B ausleihen...

    Alle Freundschaftsspiele wurden von den Vereinen abgesagt. Begründung: wir wollen Runde spielen.

    Das aktuell alle "tabellenverseucht" sind, ist ja unbestritten.

    CoachT ich hatte vor Jahren eine C-Jugend, die auch sehr heterogen besetzt war. Ich habe vor der Saison schlicht gefragt, wie wir es machen sollen: So, dass alle spielen und dann geht deshalb ggf mal ein Spiel verloren oder wir spielen so, dass wir möglichst gewinnen und dann bleiben die Schwachen bei engen Spielen u.U. draußen.
    Das war für alle sofort klar: alle sollen spielen. In der C-Jugend sind die sozialen Strukturen nämlich durchaus ausgeprägt und der Mensch ist ein soziales Wesen. In einer F hat man es ja mit kleinen Individualisten zu tun aber das legt sich ja zumeist.

    Wenn es dir gelingt, die Lasten fair zu verteilen, dann hast du sicher keine Argumentationsprobleme. Fair heißt dann u.U auch, dass eben alle mal ganz daheim bleiben, dass alle mal anfangen und alle mal ausgewechselt werden... In der realen Welt sitzen die immer gleich vier erstmal draußen und werden gegen die immer gleichen vier ausgewechselt... Wenig witzig für die Betroffenen. Eine "Stammelf" ist ja weit verbreitet und aus Ergebnissicht sinnvoll, aus Entwicklungssicht eher nicht. Und wenn dir die zwei besten ausfallen, haste eh ein Problem, oder eben nicht ;)

    Ich würde mir wünschen, dass die Trainerausbildung einen Praxisteil beinhaltet, bei dem die Trainer bei ihrem Coaching beobachtet werden, damit man die ganzen wild gewordenen Rumpelstilzchen aus dem Verkehr ziehen kann.


    Und ich würde mir eine Initiative wünschen, bei der es endlich mal gegen die Auswüchse in Form von Gewalt und Respektlosigkeit geht.

    Kategorisch gelb fürs abwinken, Theater spielen nach Fouls u.ä.!

    Fußball sind Emotionen? Ja, gerne, aber mit Respekt dem Schiri und dem Gegner gegenüber.


    Wenn ich das achte mal gegen FC Nachbarverein gespielt habe, kann ich die immer noch bescheuert finden oder anschließend gemeinsam ne Pizza essen. (das wurde als ich Kind war, beim Eishockey so gemacht. Nach dem Duschen gab's für alle noch was zu essen im Vereinsheim. Ob das immer noch so ist, weiß ich nicht)

    Man könnte sich ja einfach mal als Spielpartner denn als Gegner begegnen!

    Ich fürchte allerdings, der Ablauf war der Tatsache geschuldet, dass hier eine "große" gegen eine "kleine" Mannschaft gespielt hat.

    Mal angenommen Sergio Ramos würde Goretzka in einem Freundschaftsspiel zwischen Deutschland und Spanien so abräumen, würden die Reaktionen auf beiden Seiten vermutlich anders aussehen als gestern.

    Das ist wohl wahr. Aber vielleicht sind es auch solche Gesten, die ein Umdenken bei dem ein oder anderen auslösen, zumal diese Aktion ja auf breiteste Zustimmung getroffen ist.
    Im Grunde verhält er sich so, wie es wohl so ziemlich jeder Privatmensch macht, der unabsichtlich einen Anderen verletzt... Man kümmert sich!
    Im Fußball wird gewöhnlich lamentiert und abgewiegelt. Das finde ich zum Brechen und das verleidet mir auch den Profifußball.

    Zitat:

    Gerade in der Frühphase der Infektion können Personen zudem schon ansteckend sein, obwohl der Test noch kein positives Ergebnis
    zeigt

    ja, das ist mir klar, ein geringes Risiko bleibt. Und dann? Dann infiziert sich a) ein Geimpfter, hat mit hoher Wahrscheinlichkeit einen milden Verlauf und fertig oder b) infiziert einen anderen Ungeimpften, der das Risiko wissentlich in Kauf nimmt.
    Bleibt also nur die Gefahr, dass die Infizierten einen schweren oder tödlichen Verlauf nehmen und die Krankenhäuser überlasten. Letztere kann man aber nur überlasten, weil sie über Jahre hinweg auf Verschleiß gefahren wurden auf Kosten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und zu Lasten der Gemeinschaft.
    Schlussendlich bleibt also festzuhalten, dass wir die Allgemeinheit einschränken, damit die Krankenhauskonzerne ihre Gewinne weiter optimieren können. Oder habe ich da jetzt was falsch zusammengefasst?


    Mein Weg wäre ja konsequent alle zu testen und infizierte zu isolieren, wie es jetzt in der Nationalmannschaft gelaufen ist.


    Bin übrigens aus Überzeugung geimpft, kann aber mit dem Terz dennoch nix mehr anfangen.