Aber: es muss für alle beteiligten eine Phase des Reinschnupperns und Herantastens geben und die muss länger als 4 Wochen dauern dürfen.
jein... das ganze findet ja erst einmal nur auf der Erwachsenenebene statt. Und Eltern können schon ganz am Anfang abschätzen, ob sie Zeit und Lust haben, ihr Kind einmal, später auch zwei mal pro Woche zum Fußball zu bringen plus die Samstage. Wer dazu nicht bereit ist, braucht für meine Geschmacksnerven gar nicht erst eintreten weil das genau die sind, über die sich am Ende jeder Trainer ärgert. Unzuverlässig, gerne auch noch fordernd.
Ein Kind in irgendeinem Verein anzumelden heißt nun mal, ich gehe eine Verpflichtung ein. Das ist nicht mehr jedem klar und hier bin ich wirklich bei jeder Anmeldung zwar freundlich aber auch sehr deutlich. Obs hilft, kann man nur hoffen aber es kann zumindest keiner sagen: hab ich nicht gewusst.
Sind die Kinder on fire ist das eh meist kein Problem. Aber viele melden ihre Kinder beim Fußball an weil es in der Alterklasse noch nicht viele Alternativen gibt und weil der nächste Fußballplatz nicht weit weg ist.
Bei denen gilt dann wieder: Feuer entfachen...
Wieso sollte allen Erwachsenen vor Ort nicht daran gelegen sein, dass möglichst viele Kinder aktiv mitspielen? Zuschauende Kinder sind Kinder zweiter Wahl und dieses Gefühl sollte man Kindern nicht geben.
Eltern sind hier durchaus auch Egomane und beobachten mit Argusaugen auch die Trainingsbeteiligung. Wenn man hier als Trainer ne klare Haltung hat, ist das hilfreich.
Ich finde, wen ich wie lange einsetzen möchte, muss ich über die Nominierung regeln aber wer eingeladen ist, spielt zeitlich gleichberechtigt ggü allen anderen. Alles andere finde ich unfair, den Eltern und vorallem den Kindern gegenüber.
Manchmal höre ich dann Sätze wie: "ich habe mit dem Spieler gesprochen, es ist ok für ihn, nicht eingewechselt zu werden!"
ja, nee, is klar. Was soll das arme Kind denn sagen außer: "ok". Die Trainer haben dann ja auch nicht das heulende Kind im Auto. Und auch die Eltern wollen ja das eigene Kind und nicht irgendwelche Kinder spielen sehen. Gerade in den älteren Jahrgängen, wo sich das Gesicht der Mannschaft jährlich signifikant ändert und somit die Identifikation sinkt.