Beiträge von AKjfv

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    Warum wird landet man beim Thema " Von anderen Sportarten lernen " eigentlich beim NLZ.

    Keine Ahnung ob In den Phasen vor dem Leistungsalter, bei den NLZ immer innovativ und nach den neuesten sportwissenschaftlichen Erkenntnssen trainiert wird.

    Ist mir eigentlich auch primär egal.

    Nimmt man Trainerausbildung und Trainerfortbildung als Maßstab, zeigt sich hier ein klares Bild.

    Die Multiplikation und damit Verbreitung von neuen Trainingsmethoden in der Breite und damit an der Basis ist völlig ungenügend!

    Wer sich zBsp. In den Bereichen Lifekinetik, Laufschulung, usw. ist auf eigene Recherche angewiesen, oder muss sich privat auf eigene Kosten fortbilden.

    Den Verbänden fehlen scheinbar die geeigneten Multiplikatoren. Dieses Segment hat man den kommerziellen Anbietern überlassen.

    Wahrscheinlich fehlt es eh an der notwendigen Nachfrage. Denn an der Basis wird nach meinen Erfahrungen der letzten Monate wieder immer mehr klassisch trainiert.

    Das gehört dann aber eher in den Bereich Frustabbau und hat wie die NLZS hier eigentlich nichts zu suchen.

    Witzig, gehe nachher mit meinen Kindern auf den Hartplatz. Hütchen und Laufringe inclusive.

    Denen geht die Trainingspause jetzt schon auf die Nerven. Leider stellen die meisten Vereine ihre Tätigkeit in den Ferien total ein.

    Bin fordernd freundlich.

    Lieber 2 Stunden im Park als zusätzliche Zeit PlayStation.

    Finde ich persönlich ab der E Jugend auch reizvolL Der Torwart hat die Möglichkeit der schnellen Spieleröffnung. Das Umschaltspiel wird gefördert und das gesamte Spielfeld wird genützt. Der lange Abwurf oder Abschlag beinhaltet jedoch auch das Risiko beim Abfangen durch den Gegner nun in Unterzahl zu geraten.

    Das Verbot der Spieleröffnung über die Mittellinie beim Futsal würde das Spiel wieder statisch machen. Fand die Mittellinienregel beim Hallenfußball ziemlichen Quatsch. Ständige Unterbrechungen. Unkontrolliertes Gebolze wird meist schon durch die Hallendecke verhindert.

    Noch einmal zurück zur Ausgangsfrage.

    Hinsichtlich der Verwendung von gymnastischen Übungen stellt sich zunächst die Frage welche Schwerpunkte ich für welche Altersklasse erreichen möchte.

    Verkürzt : Beweglichkeit, Koordination, Fitness, bzw. im Fußball weniger beanspruchte bzw. trainierte Muskelgruppen.

    Im allgemeinen bieten sich z.Bsp Übungen aus der Skigymnastik an.

    Die älteren Teilnehmer werden sich noch erinnern? Skigymnastik mit Rosi Mittermaier und Hansi Hinterseer( damals zum Glück noch nicht singend) war damals in meiner Familie ein Muß.

    Hier lässt sich in 10 min viel erreichen. Bedarf aber einer gewissen Disziplin der Trainingsgruppe.

    Gymnastik im Fußball ein fast ketzerischer Ansatz.

    Leider haben wir in der Regel davon keine Ahnung.

    StabiÜbungen finden sich im Netz im ausreichenden Maße. Sind wichtig etwa ab D Jugend und insbesondere im Hallentraining ein unbedingtes Muss?

    Übungen mit dem eigenen Körpergewicht sind nicht unreflektiert sinnvoll. Ein übergewichtiger 12 Jähriger bringt mehr als 60 Kilo auf die Waage. Das Verhältnis von Muskelatur und Belastung der Gelenke usw. ist bei den Übungen zu beachten.

    Bitte keinen Entengang, Schubkarre usw.Es gibt im Netz eine no Go Liste von Übungen. Leider sieht man sie trotzdem häufig.

    Der Hampelmann ist total klasse, jedoch mehr als koordinative Übung?

    Hier gibt es unzählige Varianten zur Verbesserung der koordinativen Fähigkeiten.

    Weil diese Stereotypen in der Realität Kreisklasse und Kreisliga in den älteren Jahrgängen domInieren. Bereits in der F Jugend werden häufig 2 Verteidiger auf der 16 Linie geparkt.

    In der Regel wird ein 2-3-1 gespielt. Zwei festgelegte Verteidiger und ein " Kernstürmer".

    3-3 wäre sinnvoller. Später 3-4-1 mit mehr oder weniger festgelegten Positionen über die gesamte Saison. Wenn bei euch rotiert wird und eine Philosophie des gemeinsamen offensiven und defensiven Spiels gelebt wird meine Anerkennung!

    Die Realität sieht leider anderst aus.

    Let1612 warum Positionstreue hier " verteufelt" wird hängt mit deinen eigenen Beobachtungen zusammen. Warum spielen Kinder häufig auf festen Positionen und welchen Auftrag haben sie.

    Die stärksten Spieler spielen im Zentrum. Die schwächeren auf den defensiven Aussenpositionen?

    Auftrag wenig Fehler zu machen. Ergebnis: Gebolze nach vorne oder ins Seitenaus.

    Reduzierung auf Zerstörung der gegnerischen Angriffe.

    Folgen: Weniger Gegentore oder Siege werden als Weiterentwicklung der Mannschaft gewertet, obwohl die individuelle Entwicklung Teile der Mannschaft eher geopfert wird.


    Sicherlich kann ich dem einzelnem Spieler durch eine gewisse Positionstreue auch Sicherheit und Selbstvertrauen vermitteln, es gibt unzweifelhaft eine individuelle Neigung der Kinder zu gewissen Positionen.

    Eine starre Rotation wird nicht zwangsläufig die erforderliche Flexibilität vermitteln, sondern kann auch durch langsameres Heranführen vermittelt werden.


    Wesentlicher ist für alle Positionen zu starre Vorgaben zu vermeiden und Fehler zuzulassen.

    Alle Greifen an und alle verteidigen, beinhaltet für mich kein Verbot einer räumlichen Aufstellung und Grundordnung der Mannschaft. Aber Verteidiger die nicht in der Lage sind ein Dribbling zu gewinnen und angebliche Kernstürmer die keine defensiven Zweikampf gewinnen können, braucht später kein Mensch.



    Maßgeblich ist ob nach Ende der D Jugend allen Kinder die erforderliche individualtaktische Flexibilität vermittelt wurde.

    Natürlich kann auch der beste Trainer aus total bewegungsuntalentierten Kindern keine Supertruppe formen.

    Aber diejenigen Trainer die Spaß an der Erfahrung neuer Bewegungsmustet bzw. deren Erlernen fördern und innovativere Trainingsinhalte benutzen werden in kürzester Zeit die Teams anderer überflügeln.

    Nicht weil sie aufs Team setzen, sondern jedes einzelne Kind besser machen.

    Jede wissenschaftliche Studie zeigt das die durchschnittliche Bewegungserfahrung der Kinder rückläufig ist, leider spielt systematisches Koordinatives Training in den jüngeren Jahrgängen nur bei den besseren Trainern eine Rolle.

    Der Rest versucht durch Einzelmaßnahmen das Team stärker zu machen. Leider totaler Quatsch!

    Nur wer jeden Einzelnen so stark macht wie möglich wird ab der C Jugend ein starkes Team haben.

    In den meisten Vereinen werden in den Jugendmannschaften Defizite angehäuft, die bei vielen Jugendlichen später nicht mehr konpensierbar sind.

    Viele Trainingsinhalte werden einfach ignoriert. Herauskommen einbeinige, ohne wirkliches spielverständnis ausgebildete Positionsspieler.

    Im übrigen werden meis wahllos einzelne Übungen aus dem DFB Net benutzt, ohne sich über Coachinginhalte oder eine sinnvolle methodische und didaktische Reihen Gedanken zu machen.


    Fazit Die Gestaltungs- und Einflussmöglichkeiten eines Trainers für die Entwicklung der Kinder zu negieren, ist ein falsche Entschuldigung für die ganzen faulen uninformierten Trainer die sich über ihre Tätigkeit und ihre Verantwortung für die sportliche Entwicklung der Kinder keine wirklichen Gedanken machen.

    Beobachte 2-4 Liga eher selten, aber mir fehlen die Beispiele, wann sich der letzte Jungprofi über die U 23 in den Kader eines Bundesligisten gespielt hat.

    Ausleihe oder Farmteam funktionieren nach meiner Ansicht besser.

    Eine sinnige Ausleihe hat viele heutige Stars in den Foccus der Topteams gerückt.

    Wer sich auf dIe "Millionenlotterie" Profifußball einlässt! sollte um die Risiken wissen und auch in der 4 Liga wird man für das Hobby wahrscheinlich fast so gut bezahlt wie bei einem Europaliga Teilnehmer aus einem der kleineren Länder. Die jedoch Gurkenteams wie Hertha und Köln locker schlagen.

    Für mich stellt sich hier eine ganz andere Frage, warum beschäftigen sich die Trainer in der betreffenden Jugend so intensiv mit den Spielern der " gegnerischen" Mannschaft.

    Würde mir außer im extremen Falle überhaupt nicht einfallen.

    Natürlich fallen einem gute Spieler auf. Gibt dann auch von mir ein Lob für den gegnerischen Spieler. Aber ob der Spieler richtig eingesetzt wird usw. oder der unterdrückte Spielmacher

    ( grins Grundlagenbereich) ist, darüber mache ich mir keine Gedanken, äußere mich nicht und kann ich auch eigentlich auch nicht einschätzen. Mein Fokus liegt auf meiner Mannschaft und damit habe ich eigentlich genug zu tuen.

    Warum wird bei Mädchen immer davon ausgegangen das sie später in einer Mädchenmannschaft spielen muss. Sie ist 10 oder 11( Habs vergessen). Kann noch mindestens 5 Jahre mit den Jungs kicken.
    Hat irgendjemand bei seinen gleichaltrigen Jungs ein solches Zeitfenster im Kopf.
    Wohl kaum !
    Warum hat dann das Geschlecht irgendeinen Einfluss auf Ihr Standing in der Trainingsgruppe.
    Sie ist sicherlich ein Mädchen, alles andere ist totaler Quatsch.

    Von einem echten Dribbling bei G- F Jugend zu sprechen finde ich mutig und ziemlich verfrüht.
    Es ist wohl eher ein mehr oder weniger gutes Ballführen.
    Die altersgemäße Ballbeherschung ist doch in Wirklichkeit das eigentliche Ziel im betreffenden Jahrgang.
    Dazu gehören die Ballführung, Ballmitnahme und die Grundtechniken des Schusses und des Passes.
    Wobei ein Schwerpunkt auf der beidfüssigkeit gelegt werden sollte, was jedoch in der Regel nicht erfolgt.
    Leider sind die meisten D Jugendspieler nicht in der Lage in der Bewegung einen Ball gescheit mit dem schwächeren Fuß anzunehmen oder weiterzuleiten.
    Wie bei allem die Folge von nicht gesetzten Bewegungserfahrungen.
    Hier besteht die Gefahr vom Training in Spielformen mit Wettkampfcharakter.
    Die Kinder werden auf sichere Bewegungsrepertoire zurückgreifen. Um eine Erweiterung der technischen und koordinativen Fähigkeiten zu erreichen, halte ich es für sinnvoll auf Trainingsformen von Coerver oder Nowak zurückzugreifen.
    Überhaupt finde ich kommt auch hier( in der Diskussion) eine zu starke Orientierung des Trainings am wöchentlichen Wettkampf zum Ausdruck. Ist zwar verständlich ( Eltern, Spieler usw. wollen gerne den Erfolg). Aber eine insbesondere gute gesamtheitliche koordinative Ausbildung wird erst später ihre Erfolge zeigen. Kurzfristige Erfolge sind leider häufig leicht erreichbar.
    Jede Woche lässt sich dies dann ab der D Jugend beobachten. Langes Gebolze weil die defensiven Spieler zwar relativ gut verteidigen können, sich aber beim seltenen Fall des Spielaufbaus jedoch fast selbst die Gräten brechen. Daher wird dann das unkontrollierte Wegbolzen oder das unnötige ins Aus schießen noch positiv von den Trainer honoriert.
    Auch zeigt sich hier die häufig zu beobachtende fehlende Risikobereitschaft vieler Jugendtrainer die Ausbildung wirklich in den Vordergrund zu stellen und kurzfristig auch mal eine Niederlage durch individuelle Fehler zu riskieren.

    Ist der Trainer bzw. das Training überbewertet, hängt eigentlich vom Trainer und vom Trainingsablauf ab.
    Der hier angesprochene Grundlagenbereich, G - E, ist das sog. Goldene Lernalter für die motorische und koordinative Entwicklung. Da der Erwerb von Bewegungserfahrungen in der Freizeit häufig immer weniger wird, ist das Training eigentlich wichtiger als jemals zuvor.
    Wird jedoch nicht auf die angesprochene koordinative Schulung der Schwerpunkt gesetzt, wird viel Zeit verschwendet, da diese Basisarbeit wesentliche Grundlage für den Erwerb weiterer späterer Kompetenzen sind.
    Leider werden die Versäumnisse später als fehlendes Talent gewertet und die vereinseigene schlechte Trainingsarbeit in den jüngeren Jahrgängen damit überdeckt.
    Sicherlich gibt es Kinder bei denen auch beste Bewegungsschulung nicht fruchtet.
    Aber die immer häufig zu beobachten Defizite im Bewegungsrepertoire in den älteren Jahrgängen ist das Resultat von völlig falschem Training und der falschen Schwerpunkten.
    Wichtiger als ein fast perfektes Passspiel bei 6 Jährigen ist die Fähigkeit rückwärtslaufen zu können, einen Purzelbaum schlagen und balancieren zu können und später verschiedene Lauftechniken zu erlernen.

    Natürlich haben wahrscheinlich alle hier die betreffende Spiele und auch schlimmeres Veranstaltet.
    Aber ohne erwachsene Anstifter. Es waren unsere blöden Ideen.
    Mein Sohn und auch meine Tochter haben schon Arschschiessen gemacht, aber "Privat" außerhalb des Trainingsalltags. Wobei ich bei höheren Jahrgängen auch weniger Bedenken habe.
    Der Unterschied ist jedoch ob der betreffende, unter Berücksichtigung des Gruppenzwangs, eine freie Entscheidung hat daran teilzunehmen. Diese Wahlmöglichkeit habe ich im Trainingsbetrieb eigentlich nicht, bzw. nur sehr eingeschränkt. Insbesondere wenn ich meinen berechtigten Willen gegenüber dem erwachsenen Verantwortlichen durchsetzen muss. Hierfür erfordert es gegenseitiges Vertrauen und gegenseitiger Respekt. All dies fehlt jedoch nach dem Eindruck der Schilderung.

    Wenn sogar auf einer Vereinsinternetseite über ein Fussballcamp mit den Strafen Arschfetzen und Ohrenschnipsen für die Kinder geprallt wird, hat eine Strafanzeige wenig Aussicht auf Erfolg.


    http://www.meeranersv.de/news/…fussballcamp-Fussballcamp


    Wenn Alaba und Co. dies für sinnig und witzig halten, betrifft dies doch Erwachsene.
    Diese können mehr oder weniger ihr eigenes und fremdes Handeln reflektieren.


    Bei 11-12 Jährigen sind solche Strafmaßnahmen jedoch totaler Quatsch. Nicht nur wegen der Gefahr der Eskalation. Bei Heranwachsenden in dieser Altersstufe mit einer noch nicht stabilen Persönlichkeitsstruktur, besteht zum einen die Gefahr des totalen Vertrauensverlust gegenüber dem Trainer und den Mitspielern und des Weiteren erfährt er im schlimmsten Falle Ohnmacht und Willkür.
    Sicherlich besteht in dem Alter bereits die Möglichkeit Verantwortung an die Spieler für den Trainingsablauf zu delegieren und auf eine Art Eigendisziplinierung in der Mannschaft hinzuwirken.
    Aber im keinen Fall kann ich die Strafen für Fehlverhalten von den Kindern ausführen lassen.
    Es sei denn Fußball wird als amerikanisches Bootcamp empfunden und gelebt.


    Aber scheinbar heiligt im Fußball der Erfolg der Mannschaft und damit auch der des Trainers selbst bei Kindern jedes Mittel.

    Vor einer Strafanzeige würde ich überlegen, welche Folgen es für den betroffenen Jungen und dessen soziales Standing hat.
    Welchen Nutzen erwartet ihr von einem strafrechtlichen Verfahren?
    Wen der betroffene Verein den Trainer bisher deckt, werden sich die Reihen eher weiter schließen.


    Besser ist zu versuchen den Verein durch die Gefahr anderer Sanktionen unter Druck zu setzen.
    Verband, Verlust kommunaler Zuschüsse, Verlust von Mitglieder,usw.


    Der betreffende Trainer ist ja scheinbar eh nicht einsichtig. Daran wird auch ein Strafverfahren nichts ändern. Was wahrscheinlich Monate dauert und dann maximal gegen Zahlung einer Strafe eingestellt wird.



    Bei einem Trainingslager in der D Jugend kann man von einem ambitionierten Verein ausgehen.
    Leider sind die Eltern hier nach meinen Erfahrungen bereit fast jede menschliche Unzulänglichkeiten zu akzeptieren, um ja die sportliche Zukunft ihrer Kinder nicht zu gefährden. Daher würde ich mir keine große Unterstützung erwarten. Scheinbar gilt für viele noch " nur die Harten kommen in den Garten".

    Wenn sich diese Situation auch nur annähernd wie geschildert abgespielt hat, ist der Trainer sicherlich völlig fehl am Platze. Wer seine " Macht" mit Spießrutenlauf mit Ohrenschnipsen missbraucht, hat sicherlich keinerlei Eignung für den Umgang mit Heranwachsenden.
    Warum man im vorliegenden Fall überhaupt die Meinung Dritter Bedarf entzieht sich meinem Verständnis.
    Aber vielleicht darf man in Zeiten wo Rechtsradikale wieder in die Parlamente einziehen, auch wieder Kinder wie in der pädagogischen Steinzeit behandeln.