Beiträge von Steini

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    Was genau bedeutet das?



    Ich habe jetzt nicht mehr genau den Thread (namentlich) in Erinnerung, den Du hier mal eingestellt hast, aber (aus der Erinnerung heraus) ging es da um Trainer- /CoTrainerverhalten und -einstellung. Und bei diesem Thread ist mir aufgefallen, dass Du sehr oft Deinen "Sohnemann" erwähnst und seine ( überdurchschnittlichen ;) ) Leistungen während des Spiels/Trainings beschreibst. Ist auch bis hierhin völlig okay. Im Zusammenhang mit der "Stützpunktfrage" (im Fall von Jg. 2001 Kreisauswahl) möchte ich Dir jedoch dringend raten, hier im Forum mal zu diesem Thema und Talentförderung im Allgemeinen zu lesen. Hierüber gibt es eine Menge Nachdenkenswertes und auch "Schattenseiten" zu lesen. Es bedeutet nämlich u.a.:


    - jedes Kind :!: :!: muss sich einem Auswahlverfahren stellen und das nicht nur ein Mal, sondern ständig (=Leistungsdruck)


    - im "Erfolgsfall", d.h. das Kind wurde ausgewählt, nimmt es an Turnieren und Spielen statt, bei denen es ausschließlich um Leistung und Erfolg geht (=Leistungsdruck)


    Das Prinzip der Förderung ist darauf aufgebaut. Dies muss man wissen. Die eigentliche Förderung beginnt ja auch erst ab D-Jugend.


    Und, ganz wichtig, es kann u.a. auch bedeuten:


    - das Kind wird nicht ausgewählt :!: Punkt. Und nu ?(


    Es kann bedeuten:


    - Dein Junge fällt in ein "psychisches Loch". Je nach Entwicklung und Umfeld kann das sehr lange anhalten. Er denkt."Ich bin zu schlecht." Dies kann auch außerhalb des Fußballs negative Folgen haben. Und wenn Du denkst, ich übertreibe dann lies Dir entsprechende Themen im Forum durch.


    - Das Schlimmste: Er verliert dauerhaft die Lust am Fußball spielen.


    Das muss nicht, wenn


    - er die richtige Einstellung zu einem Auswahl-/ Sichtungstraining hat und


    - er diese von seiner Trainerin/ seinem Trainer vermittelt bekommt und


    - seine Eltern/sein Umfeld die richtige Einstellung hierzu haben und ihm diese vermitteln :!:


    Es kann aber trotz günstigster Umstände zu den o.a. Folgen kommen. Auch dies muss man bedenken, bevor man an einer Sichtung teilnimmt.




    Ich war vor kurzem bei einem Auswahltraining für die Kreisauswahl mit drei "meiner" Jungs. Hat ihnen riesig Spaß gemacht und ihr Fazit war: War super mal mit anderen Jungs zusammen zu spielen. Nicht ein einziges Mal die Frage, ob sie "ausgewählt" wurden. Mal abgesehen davon, dass wir Sonntag ohnehin noch mal hin müssen, da sie alle Kinder zwei Mal sehen wollen. Wäre also ein schöner Tag gewesen, wenn nicht ein paar "Experten" unter den Zuschauern gewesen wären. Was da abging :thumbdown: Geht gar nicht. Andere Kinder wurden schlecht geredet ("Kann ja nicht mal ein Ball anstoppen " usw.), Ausreden für die eigenen gesucht ("Ist sonst besser. Hatte gestern Grippe"usw.), Ball zu schwer, Rasen zu lang und und und. Und nach dem Training wie die Fliegen um die Trainer. Wohlgemerkt im Beisein der Kinder :!: Armselig. Anders kann ich es nicht bezeichnen. Dies ist definitiv die falsche Einstellung bzw. äußert sich dadurch.




    Ich weiß, das Deine Frage ( Was bedeutet das?) auf etwas anderes abzielte. Aber es gibt eben immer zwei Seiten einer Medaille. Und wenn Du dies auch mal für Deinen Sohnemann erwägst, sollte man auch um die negativen Seiten wissen.

    @Folkao, Karl




    100%ige Zustimmung. Sehe ich genauso.




    Aber im vorliegenden Fall von @NF bleibe ich dabei. Hier stimmt, nach dem was NF geschrieben hat, die Einstellung zum Stützpunkttraining nicht. Stolz auf den Sohn ist völlig normal und okay. Für mich klingt das aber nach einer gehörigen Portion Egoismus und Fehleinschätzung des (offensichtlich bestimmenden oder einzigen ) Elternteiles. Und wenn hier schon die Einstellung nicht passt, könnte es sein, dass der Junge entweder abhebt und/oder mal ganz tief fällt, wenn er "ausgesiebt" wird, Und das kann, wie bereits mehrfach gepostet, schnell passieren. Ist nun mal ein Leistungsprinzip. Unter diesem Hintergrund




    @ NF


    Du wolltest Meinungen hören. Hier ist meine. In Deinem speziellen Fall würde ich ihn Montags zum Stützpunkt lassen und er wäre dann eben nur ein Mal bei mir im Training. Ich würde ihm (und seiner Mutter ;) ) das (ehrlich gemeinte) Gefühl geben und ihm dies auch sagen, dass das völlig okay ist. Ich würde aber auch peinlichst darauf achten, dass er auf dem Teppich bleibt. Dies würde ich auch der Mannschaft vermitteln. Jeder ist mir in gleichem Maße wichtig.


    Es ist hier schon gepostet worden und dieser Meinung bin ich auch: Oft stellen sich Probleme/Konflikte zunächst als solche dar und lösen sich dann nach kurzer oder auch längerer Zeit in Luft auf. Ich vermute dies wird auch in Deinem Fall so sein.

    Bei uns wären diese '"Jüngsttalente" in der Kreisauswahl vereinigt. Man sagt hier auch "Erweiterungskader" des Stützpunktes, ...jedenfalls umgangssprachlich.

    Genauso siehts aus. In unserem Kreis findet beispielsweise zur Zeit die Sichtung Jg. 2001 dafür statt. Hatte mit drei von meinen Jungs schon ein Sichtungstraining und das nächste steht demnächst an. Man möchte dort alle Spieler zumindest zwei Mal sehen.


    mCPs
    Ich rate Dir hierzu mal auf die Seite Eures Landesverbandes zu gehen. Dort sind dann auch (meistens) die angehörigen Bezirke/Kreise verlinkt. Und da stehen dann Zeiten und Orte für aktuell geplante Sichtungen.

    Ich habe das Gefühl, dass hier im speziellen Fall "Kind2" nicht das Problem besteht, ob ein oder zwei Mal in der Mannschaft trainieren. Stützpunkt oder nicht. Bei der Einstellung der Mutter wird es ohnehin sehr schwierig, dass dort die richtige Entscheidung getroffen wird.Kenne den Jungen nicht und weiß nicht wie gefestigt er ist, dadurch nicht einen Höhenflug zu bekommen. Beste Voraussetzungen sind dies nicht. Würde da anstelle von NF auch einen kurzen Draht mit dem Stützpunkttrainer halten, damit der Junge auf dem Teppich bleibt. Ansonst sehe ich es wie Andre. Locker sehen und freuen, dass es einer der Jungs zum Stützpunkt geschafft hat.



    Aber eines würde mich brennend interessieren:



    @NF


    Was steht denn drin im Vertrag :D ;)

    Hab ich da was nicht oder falsch mitgekriegt? Oder habt ihr das Spiel im Nachhinein am grünen Tisch gewonnen ?(

    Das mit dem Elternabend finde ich eine gute Idee, weil Du somit allen Deine Sicht der Dinge schildern kannst. Jeder kann sich dann eine eigene Meinung bilden. Aber wie ich bereits geschrieben habe, muss die gegenseitige Bereitschaft zur Besserung bestehen. Du bist mit Deinen Ansichten oder Vorschlägen offensichtlich desöfteren schon gegen die Wand gelaufen. Ob diese Vorschläge immer richtig waren, kann ich nicht beurteilen. Oftmals ist es auch eine Gradwanderung zum Klugsch.... hin. Wenn Du sie aber in der Form vorgetragen hast, wie Du geschildert hast und dann diese Reaktionen bekommen hast, sehe ich keine Aussicht auf Besserung. Wie gesagt, es muss beim Kämpfen für eine Sache auch Aussicht auf Erfolg bestehen. Ich stelle nach dem bisher von Dir gelesenen mal eine Prognose. Sie werden sagen/denken: "Jetzt zettelt der auch noch eine Revolution an und hetzt die Eltern gegen uns auf."


    Wenn es nicht so ist, entschuldige ich mich jetzt schon mal bei ihnen. Aber Du hast im Topic nach Meinungen gefragt, ob man die Eltern im "Kampf" mit einbeziehen sollte. Meine Meinung ist: Nein :!: Mache den Elternabend. Jedes Elternteil soll dann selber entscheiden, ob es an den Vorstand heran tritt. Offensichtlich bist Du ihnen ja nicht völlig egal, sonst hätten sie Dich ja nicht gebeten, weiter zu machen.


    Sprich unter vier Augen noch mal mit dem Jugendobmann und sag ihm offen, was Dich stört. Warte seine Reaktion ab.
    Habe aber das Gefühl, dass das Tischtuch zerschnitten ist und Du Dich an dieser Sache zerreiben wirst. Und das ist der eigentliche Grund, warum ich Dir das schreibe. Habe zu oft erlebt, dass engagierte Leute ein Traineramt im Jugendbereich übernehmen und ihnen dann nach und nach durch Kleinigkeiten die Lust genommen wurde. Gute Ideen wurden im Ansatz im Keim erstickt ("Haben wir noch nie gemacht usw."). Und mit Kleinigkeiten meine ich alle Dinge ausserhalb der Betreuung der Kinder/Jugendlichen. Und das ist und bleibt, gerade im Breitensport, doch wohl das Wichtigste.


    Ich kann Deine Fähigkeiten, den Kindern das Fußball spielen beizubringen, nicht beurteilen. Aber Du hast offensichtlich die Fähigkeit, sie weiterhin für den Sport zu begeistern, sonst würden sie ja weg bleiben (erst Recht bei schlechtem Wetter ;) ). Bevor also auch Du die Lust verlierst, sag Dir gesagt sein, es gibt genug Vereine mit Vorständen, in denen Leute wie Du mit offenen Armen empfangen werden. Offensichtlich ist dies zumindest einem Verein Deiner Umgebung ja schon aufgefallen. Und ehrlich: Das mal ein, zwei o. drei Trainer einen Verein verlassen, sagt noch nicht soviel aus und kann verschiedene Gründe haben. Aber 16 in drei Jahren. Nee, sorry, da kann ich nicht an Pech oder Zufall glauben. Sagt doch schon einiges aus.


    Ich stehe als Trainer meinem Verein gegenüber in Verantwortung, nicht gegen dessen Satzung zu verstoßen und dessen Namen nicht durch mein Verhalten in Misskredit zu bringen. Dafür steht der Verein mir gegenüber in Verantwortung:
    - dass ich mein Traineramt durch Bereitstellung von Trainingsplatz, Bällen usw. ausüben kann
    - dass ich bei nachvollziehbaren Entscheidungen, welche meine Mannschaft betreffen, Rückendeckung erhalte
    - dass ich beim Organisieren von Turnieren Unterstützung erhalte usw. usw.
    und
    - dass man für meine "Sorgen" und "Nöte" (seien diese berechtigt oder nicht) als Trainer in diesem Verein, zumindest ein offenes Ohr hat und sich dieser annimmt :!:
    Sehe ich bei Dir nicht und ich würde daher meine Konsequenzen ziehen und den Verein verlassen.
    Da könnte mir das Training mit den Jungs noch soviel Spaß machen, ein Gefühl würde ich nicht haben wollen:


    Wenn man dann aber zu hause sitzt und feststellt, dass man wegen irgendwas organisatorischem mal zur nächsten Jugendsitzung muß, kann man auch gleich nen Termin beim Zahnarzt machen

    Sambu


    Besonders nach Deinem letzten Post würde es mich interessieren, wie Du Dich entschieden hast bzw. wie es weiter gegangen ist. Ich denke, der Vorstand hat seine Entscheidung nicht revidiert oder ist das Turnier am Samstag ? Ich wünsche den umliegenden Vereinen, dass Du Dich für einen Wechsel entschieden hast. Glaube auch nicht, dass der Großteil Deiner Truppe samt Eltern (die Dich ja nicht ohne Grund zum Weitermachen überredet haben) nicht mit Dir wechseln würde. Würde mich aber zunächst im neuen Verein mit dem Jugendobmann über seine und Deine Vorstellungen unterhalten. Besonders was den Verein des "verlorenen" Jahrganges betrifft. Auch dies wird Gründe haben. "Falsche" Trainerwahl ist sehr pauschal und sagt nur wenig aus. Vor allem, wenn man nur eine Version darüber hören kann.




    Mag sein das ich mich täusche, aber wenn Du nicht wechselst wird dies nicht Deine einzige Enttäuschung dort bleiben. Es gibt sicherlich Dinge für die es sich zu kämpfen lohnt, aber dann muss auch Aussicht auf Besserung sein und von allen Beteiligten getragen werden. Sind die "Entscheidungsträger" wirklich zu Kompromissen und/oder zum Umdenken bereit? Hört sich für mich nicht danach an.




    Und es sollte doch wohl auch für den Trainer Spaß machen. Hast Du den dort noch??




    Lieber ein Ende mit Schrecken...


    Günter


    Sorry, Günter. Aber hast Du Dir vor Deinem Posting wirklich mal Gedanken gemacht, was der Sinn des Ganzen sein könnte, bis zu einer bestimmten Altersgruppe ( und thom spricht von Kleinfeld Jg. 2000 ) nicht von Abwehr oder Angriff zu sprechen ?( Im Grunde ist es völlig egal, wie man/er es nennt. Der Sinn dahinter ist entscheidend :!: Es könnte ja sein," dass sich die Aufgabenstellung der einzelnen ständig verändert, die Positionen sich verwischen, andere Aufgabenstellung gegeben ist, ist doch klar, und das ist die Aufgabe von Jugendtrainern , dies zu vermitteln."




    Kommt Dir die Formulierung bekannt vor :D ;) Ich komme aus einer Fußballergeneration, da hing einem der gegnerische Abwehrspieler noch bis mit aufs Klo im Nacken, weil sein Trainer ihm die Anweisung gegeben hat :rolleyes:


    Ich habe meine Truppe seit Minikickerzeiten und benutze ebenfalls diese Formulierungen mit Reihen, weil ich ihnen damit vermitteln möchte, immer und ständig mit am Spiel teil zu nehmen. Schau Dir mal Spiele in den Altersklassen 2000 und darunter an. Wurde hier oft genug gepostet. Der Turm in der Abwehr :] bolzt die Bälle zum Sturm, drin ist er. Super :wacko: Die "Abwehr" bleibt es tatsächlich dann auch während des ges. Spiels, sprich hinten. Der "Sturm" ebenso. Und nun kommts: Zumindest in unserer Umgebung wird von Saison zu Saison immer deutlicher, dass sich unsere Gegner in dieser Beziehung unterschiedlich entwickeln. Die meisten Mannschaften pflegen weiter diese "Taktik", bei wenigen anderen rückt der hintere Mannschaftsteil in Ballbesitz nach bzw. der vordere Teil bei Ballbesitz des Gegners zurück.Ja, und ich bin sehr wohl der Auffassung, dass dies schon in der jüngeren F-Jugend gelernt werden kann und muss. Ihr wollt doch alle diese Positionsidioten nicht. Das geht damit schon los. Wie man es dann nennt oder erklärt, bleibt jedem überlassen, der Sinn ist entscheidend :!: Und Günter ich leg sogar noch einen drauf :] Ich habe meinen Jungs das ganze an einem Würfel erklärt, weil ich für mich festgestellt habe, dass die Kids in diesem Alter durch zusätzliche plastische Darstellungen schneller erfassen und dies dann dann umsetzen können. Geht nicht von heut auf morgen, aber steter Tropfen..... Jetzt brauche ich im Spiel nur noch "Würfel" zu sagen und jeder weiß was gemeint ist und wo er zu stehen hat. Das mache ich nicht, "um den Fußball zu verändern" sondern weil ich zum einen sehr Maulfaul bin ;) und zum anderen es die Jungs sehr gut annehmen.




    Bevor aber Missverständnisse aufkommen: Dies würde ich ab Wechsel auf Großfeld bzw. D-Jugend nach und nach abstellen und auch die Begrifflichkeiten ändern. Das kann aber der neue Trainer übernehmen, da ich sie dann ja abgebe. Er wird aber nicht das Problem haben, dass seine "Abwehr" hinten stehen bleibt oder sein "Sturm" vorne auf Bälle und besseres Wetter wartet :thumbup:

    Zitat

    So langsam gelange ich zu der Überzeugung, dass bei unserem Verein verhältnismäßig himmlische Bedingungen herrschen


    Das geht mir genauso :wacko:




    Sambu


    In drei Jahren fast 60 Kinder und 16 Trainer ?( ?( ?( :thumbdown:


    Der Jugendobmann segnet eine Absage eines D-Jugendturniers aus diesen Gründen ab ?( :thumbdown:


    Muss wirklich sagen, dass ich den Hut vor Dir ziehe :!: Du hast Dich offensichtlich bisher nicht entmutigen lassen und überlegst sogar, wie man dagegen ankämpfen kann. Hilft Dir jetzt nicht wirklich weiter, aber:




    Meinen Respekt hast Du :thumbup:

    Grundsätzlich bin ich skeptisch, ob es tatsächlich zwei gleichberechtigte Trainer geben kann. Mag da Ausnahmen geben. Aber man muss sich dann in wesentlichen Dingen einig sein und die selbe Auffassung haben. Ist das bei euch so ? Und zu wesentlichen Dingen zähle ich jetzt nicht unbedingt wer Kapitän werden soll und selbst da habt ihr schon unterschiedliche Auffassungen. Ferndiagnosen sind sehr schwierig und dafür hast du auch zuwenig von der Gesamtsituation geschrieben. Ich lese zunächst mal daraus: Du hattest die 94er schon mind. ein Jahr trainiert. Dein Co ( oder ist er der Trainer und du der Co . Oder seid ihr beide Co oder aber beide Trainer ?( ;) ) war Betreuer bei den 95ern. Das heißt er kennt sie mind. ein Jahr. Der eigentliche Trainer hat aufgehört oder eine andere Mannschaft übernommen. Dein Co hat sich jetzt entschlossen, ins Traineramt zu wechseln. Und nun sollt ihr eine gemischte 94/95er trainieren. Richtig bis hierhin? Wie sieht es mit dem Altersunterschied zwischen euch aus?Wielange hast du die 94er und wielange er (auch als Betreuer) die 95er?Warum macht er nicht weiter Betreuer, er kennt sich zumindest seit einer Saison in diesem Posten aus? Vielleicht weil er jetzt auch mal das Ruder in die Hand nehmen möchte und seine Vorstellungen umsetzen möchte? Vielleicht weil er schon während der Zeit als Betreuer vieles anders gemacht hätte und sich gedacht hat "nächste Saison mache ich das aber so und so :) Schreib mal bitte mehr von der Vorgeschichte. Habe die Erfahrung gemacht, dass man "Probleme" nur direkt vor Ort angehen kann. Ob man sie dann auch lösen kann, steht auf einem anderen Blatt. Oft werden nur die Folgen behandelt, nicht aber die Ursachen.


    Ich für mich kann sagen, dass ich zu klare Vorstellungen davon habe, wohin die Reise mit meinen Jungs geht. Da würde ich keinen gleichberechtigten Trainer neben mir dulden :D


    Und ich vermute :rolleyes: das ihr zwei nicht wirklich zusammen passt. Da hilft dann auch ein Mediator nur kurzfristig. Aber hilft das eurer Truppe ?(

    Zw3rG

    Zitat

    Das Problem bei uns war da viel mehr, dass wir gerade im unteren Bereich (Mini bis E-Jugend) viele "Vater-Trainer" dabei haben, die sich weniger für ihre eigenen Kenntnisse interessieren, als viel mehr dafür, dass der Junior "kicken" kann. Das eigene Fußball-Wissen reicht da natürlich aus, schließlich hat der Papa vor 10 Jahren auch mal "Erste" gespielt und weiß damit, was einer F-Jugend beizubringen ist!


    Stimme ich Dir für den Kreis der "Vater-Söhne" zu, die im eigenen Saft schmoren. Ist auch bei uns in Teilen so.Ich werde in Kürze erstmalig mit unserem Stützpunkt in Berührung kommen. Habe für mich entschlossen dort einfach mal nachzufragen, ob die Möglichkeit besteht, ausser der Reihe mal mit interessierten Trainern unseres Vereins ein Training zu besuchen oder zu absolvieren. Eventuell mit bestimmten Schwerpunkten. Habe schon den Eindruck, dass viele bei uns Interesse daran hätten, sich nur nicht trauen :rolleyes: von sich aus zu fragen.




    Kurz noch zu Lizenz, Schein usw. Finde die Idee grundsätzlich sehr gut. Jeder der sich dieser Aufgabe stellt zeigt Eigeninitiative :thumbup: Hätte ich die Möglichkeit daran teilzunehmen, würde ich es ebenfalls machen. Eine Lizenz oder was auch immer- in jedem Bereich - sagt nur, dass ich bestimmte Voraussetzungen erfüllt habe und etwas machen darf, aber nicht ob ich es auch kann. Aber ich denke, dass dies in diesem Forum so ziemlich einhellige Meinung ist. Oder sind hier im Forum alle Trainer über 30 schlechte Fußballer ?( :D Eben. Und unsere Trainer von damals hatten vermutlich in der Mehrzahl keinen Schein ;)




    Kurz zu 9er oder 11er: Unser Jugendkoordinator hat von einer Kreisjugendsitzung berichtet. Bei diversen Vereinen unseres Kreises besteht die eindeutige Tendenz nur noch 9er zu melden, da die Kader einfach nicht mehr hergeben. Offensichtlich wird uns diese Entscheidung ob 9er oder 11er leider aus demografischen Gründen wohl abgenommen.

    TW-Trainer


    Ich habe auch nie "Dorftrottel" daraus gelesen. Dein Posting war ja eindeutig. Meines in diesem Bezug aber auch ;)




    Aber offensichtlich sprecht ihr von Lizenzen und ich meinte Aus- und Fortbildungsmöglicheiten für die Breite. Und ich definiere Breite wie folgt: Der Hobbytrainer, der keinen Schein machen kann, will oder einen braucht oder was auch immer. Der einfach nur Anreize braucht, sein Training interessant zu gestalten. Der aufgrund der Vereinsstruktur ins kalte Wasser geworfen wird, weil es kein anderer machen will. Und dem der Verein dankbar ist, dass er es macht. Und für diesen Kreis sind Angebote sehr dünn gesät bzw. nicht vorhanden. Obwohl dieser Kreis das größte "Problem" ist. Ich glaube Günter ist es, der des öfteren darauf hinweist, dass wir oftmals von falschen Voraussetzungen des jeweils anderen ausgehen, nämlich das diese gleich sind wie im eigenen Verein.




    Zw3rG


    Das wird mir bei Deinem Post besonders deutlich. Wenn ihr es schafft, dass 7 Jugendtrainer gleichzeitig den C-Schein machen wollen und können (an dieser Stelle sei aber noch mal erwähnt, dass nicht alle in der Lage sind "halt mal ein paar Wochenenden zu opfern" :!: ), seid ihr nur zu beneiden. Klasse. Ganz ehrlich. Aber dann sind dies andere Voraussetzungen wie in meinem Verein und wie in vielen Vereinen in unserem Umkreis. Aber vielleicht gibt es ja diese Angebote oder Möglichkeiten, die ich meinen Mitstreitern im Verein vorschlagen kann und (er-)kenne diese nur nicht. Damit meine ich nicht die Onlinehilfen, sondern erfahrene und kompetente Tipps in der Praxis. Bin für Vorschläge oder Erfahrungen in diesem Bezug dankbar. Ein gutes Beispiel ist mir da ein Verein aus unserer Umgebung, die lizensierte Trainer in ihren Reihen haben. Dort wird in unregelmäßigen Abständen eine Trainerschulung angesetzt. Mit Pflichtteilnahme für alle Trainer :thumbup: Aber eben andere Voraussetzungen wie bei uns ;(

    Ausbildung zum Trainer:
    Warum haben gerade die Dorftrainer keine Zeit wenn sie Familie haben?


    Wer sich ausbilden lassen will, findet beim DFB und bei den Landes- oder Kreisverbänden alle möglichen Varianten der Zeitwirtschaft.
    Angefangen vom dreiwöchigen Intensivkurs über die Ausbildung an den Wochenenden bis hin zur allabendlichen Schulung kann man das passende für sich aussuchen. Das geniale daran ist, das es eine Modulausbildung ist. Alle Module müssen im Bereich des DFB inhaltlich gleich ausgebildet werden.
    Jedes der 3 Module könnte, wenn man es nur wollte, in einer anderen Variante absolvieren. Hauptsache man hat alle Module inklusive Prüfungsmodul innerhalb von 2 Jahren abgeschlossen.
    Mittlerweile ist es schon sehr schwer geworden eine Ausrede zu finden, warum man sich nicht ausbilden lassen möchte.


    Dirk
    Sorry, aber da habe ich schon schwer schlucken müssen, als ich das gelesen habe. Hatte ich bei Dir doch bisher den Eindruck, dass Du Deine Aussagen aufgrund von Erfahrungen und/oder fundierten Erkenntnissen triffst. Das mit den Ausreden war/ist mir aber zu pauschal und kann und will ich so nicht stehen lassen.
    Ich wollte aber erst mal 'ne Nacht drüber schlafen (habe ich auch, aber sehr schlecht ;) ) bevor ich etwas dazu schreibe. War eine gute Entscheidung, denn Andre hat Dir ja auch Gründe (und eben nicht Ausreden :rolleyes: ) genannt, warum dies eben nicht so pauschal zu sehen ist. Habe zwar kein Schichtdienst, aber ich kann auch aus rein beruflichen Gründen einen vorgegeben Zeitrahmen nicht erfüllen und bin da auf Flexibilität angewiesen. Und wenn sich dann die wenige Zeit mit der Familie auf das Wochenende beschränkt und die Fortbildung oder meinetwegen auch einzelne Module nur am Wochenende angeboten wird/werden, verzichte ich hier zugunsten meiner Frau und meinen Kindern (und meiner Mannschaft ;) darauf :!:
    Und jetzt kommts: Obwohl ich sehr gerne meinen Horizont im Rahmen von Fortbildungen oder Schulungen in diesem Bereich erweitern würde, dies aber mangels für mich passenden Angebotes nicht realisieren kann. Ob ich dies dann auch 1:1 übernehmen würde steht auf einem anderen Blatt.


    TW-Trainer
    Ich bin auch Dorftrainer :D Und ich bin weiß Gott auch kein schlechter Trainer ;) Und ich gebe Dir Recht bei Deiner Auffassung, dass wesentlich mehr erfahrene und kompetente Trainer im Kinder-/Jugendbereich bei Dorfvereinen trainieren sollten. Das gilt aber meiner Meinung für Städter und Landeier ;) Und ich meine dies unabhängig von Lizenzen X( Da geht der Trend nämlich (zumindest bei uns in der Umgebung) in eine ganz gefährliche Richtung. Dazu nur das Stichwort Bezahlung. Wohlgemerkt im Kinder- und Jugendbereich. Anderes Thema :sleeping: :D
    Mal die außen vor, die keine Lust o. Interesse an Fortbildung haben, diese aufgrund ihrer Erfahrung oder ihres Könnens tatsächlich nicht brauchen oder glauben sie brauchen keine. Den Willigen muss man aber auch entsprechende Angebote bieten. Den Zeitfaktor habe ich ja schon angesprochen. Aber hast Du Dir schon mal Gedanken darüber gemacht, woran diese Quote auf dem Land noch liegen könnte ?( Ich gebe Dir (auch aus eigener Erfahrung) mal einen Tipp: Zeitfaktor + Anfahrtswege :!: Die angebotenen Fortbildungen oder auch vorgeschriebenen Module werden nicht gleich bei uns um die Ecke angeboten. Bevor Missverständnisse aufkommen: Ja, wir haben schon geteerte Straßen :rolleyes: ;) Aber auch hier hat Andre mir schon die Worte aus dem Mund genommen. Der Idee mit den Stützpunkten kann ich nur zu 100% beipflichten :thumbup:

    Zitat

    Günter


    Mit viel Glück wurde ich in der Hauptversammlung nicht gesteinigt


    Da solltest Du Dir aber nichts drauf einbilden. Bei einer Versammlung im Dorfverein wird doch das Thema "Jugendarbeit" nur pro forma angesprochen. Nach dem Motto "Ach ja, die haben wir auch noch ?( Jetzt aber zum Wesentlichen: Wer spielt denn nächste Saison 1.Herren?? Zugänge? Abgänge?"


    Da ist doch niemand drauf gefasst, dass jemand zum Thema "Jugend" auch noch einen Beitrag bringt. Und dann noch so einen Wahnwitzigen wie Du :wacko: :D Wie hätten sie da wissen können, dass sie Steine benötigen werden ?( ;)


    Wenn es um Umsetzungen zwischen 1. und 2. Mannschaft geht - ob die Dritte abgemeldet wird, damit die Zweite nächste Saison noch spielen kann - dass der Trainer der Ersten nicht mit dem Trainer der A-Jugend kann und somit auch nicht spricht - der Fußballfachwart Senioren mal wieder alles hinschmeissen will (entweder weil ihn wieder jemand geärgert hat, dass Wetter schlecht ist oder die Gesamtwirtschaftslage nicht besser wird :D ) usw. usw.: Dann, ja dann. Wenn diese Tagesordnungspunkte auf dem Programm stehen, bringen sie schon Steine mit ;) Dann gehts ab. Aber doch nicht beim Thema Jugend. Und dann auch noch investieren ?(


    Doch, ein Thema "Jugend" ist dann doch interessant: Wenn es ein Jahr lang plötzlich keine A-Jugend gibt. Weil es heftige Differenzen zwischen Jugendlichen/Heranwachsenden und dem Trainer gab und sie sich aufgelöst haben. Weil es aufgrund der schwächeren Jahrgänge nicht möglich war, eine Truppe auf zu stellen bzw. bis zu den Senioren aufrecht zu erhalten, weil andere "größere" Vereine aus der Umgebung sich aus dem Jahrgang bedient haben usw. usw. Dann wird plötzlich hinterfragt. Was ist denn da los? Stimmt was nicht in der Jugendarbeit?


    Und warum ?( Weil die Erste, Zweite oder Einundzwanzigste dann kein Nachwuchs hat X(


    Ich für meinen Teil sehe zu, dass ich meine "kleine Welt" in Schuss halte und auch mit den Trainern der jeweils jüngeren und älteren Jahrgänge in Kontakt bleibe :thumbup:


    Nicht das alle im Verein in Sachen Jugendarbeit so eingestellt sind, aber der Fokus liegt doch eindeutig im Seniorenbereich. Das muss man wissen und damit klar kommen. Wichtiger ist doch das mir einer meiner "Supertalente" mal Karten fürs WM-Endspiel besorgt, wenn er dort spielt :D ;)

    Andre, all
    Da nach mir nur CoTrainer lag vermute ich mal, dass auch ich in Deinem Posting gemeint war. Bezüglich des Rauchens am Spielfeldrand lagen wir von Anfang an auf einer Wellenlänge und ich habe auch nie was anderes geschrieben. Ich verstecke mich auch vor nichts und niemanden und stehe zu dem was ich tue und bin. Dazu gehört auch das Rauchen :O
    Bezüglich Alkohol akzeptiere ich Deine Meinung, teile sie jedoch nicht. Muss ja auch nicht. Du hast ja auch in offener und ehrlicher Weise beschrieben, warum Du aufgrund eigener Erfahrung zu dieser Meinung gekommen bist. Das habe ich nie in Frage gestellt. Bezüglich der Studie habe ich den begrenzten Aussagewert angesprochen, aber das hat @Andtrai mittlerweile wesentlich besser und vor allem fundierter angesprochen. Nehme Dir deshalb auch nicht krumm und gönne Dir auch hier Deine Meinung, dass Du mich für einen Besserwisser hälst. Obwohl ich mich seitdem jede Nacht in den Schlaf weine, tagsüber die beleidigte Leberwurst spiele und Dich deswegen bei meinem Therapeuten verpfeifen werde ;) Mir ging es eigentlich auch um etwas anderes und das muss ich jetzt einfach mal raus lassen:


    Dieses Herausheben der Vorbildfunktion X( und vor allem was alles dazu gehört ?( . Da enstand bei mir den Eindruck, dass das und nur das zwingende Voraussetzung ist, um Trainer werden und/oder sein zu können und dies an oberster Stelle steht. Und nach dem Lesen der Beiträge hatte ich den Eindruck, dass unter Vorbild zu verstehen ist: Psychologisch geschult, mit pädagogischen Fähigkeiten, wesentliche Aufgaben der Erziehung übernehmend usw. usw. Wie gesagt, mein Eindruck und ein bisschen :D überzogen. Hab mich dann selbst hinterfragt, ob ich (bei diesen Merkmalen) Vorbild bin und eindeutig entschieden: Nö. Auf gar keinen Fall. Dazu habe ich zu viel Ecken und Kanten und zu viel Fehler und Verfehlungen (meine Frau würde an dieser Stelle laut Beifall klatschen :S :rolleyes: ).Und ich muss es auch gar nicht und halte mich trotzdem nicht für einen schlechten Trainer. Warum spreche ich das hier an?
    Ich hatte vor zwei Jahren bei den Eltern "meiner" Kids angefragt, ob mir jemand aus beruflichen Gründen als CoTrainer zur Seite stehen könnte. Es kann mir halt passieren, dass ich ausserplanmäßig länger machen muss und da wollte ich nur sicher sein, dass sich dann jemand um die Jungs kümmert. Was kam?Schweigen im Walde X( Also Pistole auf die Brust: "Dann muss ich als Trainer aufhören, da ich das nicht verantworten kann". Siehe da, es meldete sich ein Vater und bat darum, nur organisatorische Aufgaben zu übernehmen. Habe mir da noch nichts dabei gedacht, da ich nur froh war das sich überhaupt jemand gemeldet hat. Dieses Jahr möchte ich 2x die Woche trainieren und habe den Eltern in einem Brief vorgeschlagen, dass sie alle zusammen das Training übernehmen. Mit Monatsplan, in dem sich jeder eintragen kann, wenn er Zeit hat. Zögerlich hat sich dann ein Vater gemeldet, er wolle wohl das Training übernehmen. Und nach und nach haben sich dann andere Väter in die Liste eingetragen. Was soll ich sagen: Bis zum Beginn der Hallensaison machen jetzt immer Montags zwei Väter das Training :thumbup: Da habe ich für mich aber deutlich festgestellt, warum es so schwer ist Betreuer zu finden. Die meisten haben schlicht und ergreifend Angst etwas falsch zu machen. Habe die Väter bei 'nem gemütlichen Bierchen (ja,ja, außerhalb des Platzes :D ) gefragt, ob ich richtig liege. Bei einigen ist es natürlich ein Zeitproblem. Auch Verpflichtungen gehen nicht alle gerne ein. Aber als Hauptgrund bestätigten alle den o.a. Und deswegen:
    Bin der festen Überzeugung das hier einige mitlesen, die entweder gerade überlegen so ein Amt zu übernehmen oder gerade erst angefangen haben. Wenn die dann den gleichen Eindruck gewinnen wie ich, ob das dann dazu beiträgt die Hemmschwelle zu überwinden ?( :S :S Kann sein, dass ich völlig falsch liege. Aber wenn nicht... Deswegen, wenn unter Vorbild alles was mit Fußball zu tun hat gemeint ist, dann bin ich dabei. Das kann ich erfüllen. Und das sehe ich als meine Aufgabe an. Würde nie als Vater (und der bin ich ja nebenbei auch noch ;) )verlangen, dass jemand die Erziehung oder Teile davon für meine Söhne übernimmt. Auch nicht Lehrer, die einen großen Teil des Tages mit ihnen verbringen (müssen :rolleyes: ). Und als allerletztes der Trainer :!: :!:
    Wenn meine Truppe zu mir zum Training oder Spiel kommt dann wissen sie, dass ich mich um sie kümmere, dass ich ihnen zuhöre, dass ich ihnen zuschaue, wenn sie mir was von ihren genialen erlernten Tricks vorführen wollen, dass ich sie korrigiere aber nicht maßregel oder gar in ihrer Persönlichkeit verletze. Kurz und gut: ich interressiere mich für sie :!: Und das was ich dafür an Rückmeldungen von ihnen bekomme, DASS ist mein Antrieb, meine Bestätigung und meine Belohnung. Und das möchte ich keinen Tag missen. Werde "meine" Jungs in zwei Jahren abgeben. Mir blutet jetzt schon das Herz, wenn ich dran denke. Aber es ist für ihre fußballerische (und vielleicht auch menschliche) Entwicklung besser. Habe sie dann sechs Jahre gehabt und irgendwann ist man als Trainer verbraucht. Und dann? Dann werde ich eine neue Mannschaft übernehmen, weil ich es um keinen Preis der Welt missen möchte :thumbup: :thumbup: Okay, vielleicht auch weil meine Frau froh ist, wenn ich ein paar Stunden aus dem Haus bin ;)
    Fazit: Als Vorbild in allen Lebenslagen eigne ich mich nicht, als Trainer schon :D ;) Und das ist doch wohl das Wichtigtse,oder ?(
    Fangt damit an, was ihr wollt, aber ich musste das mal loswerden. Bin jetzt erschöpft und muss erst mal eine..... ;)

    Kuddel
    Genauso handhabe ich es auch und meine Beweggründe sind die selben


    Andre
    Dir ist aber schon klar das die Studie begrenzt war auf 15 - 17jährige Vereinsfußballer? Achtung Behauptung :rolleyes: : Hätte sie vielleicht genauso ausgesehen, wenn man die Studie unter 15 - 17 Gymnasiasten oder Bäcker-, Maurer- oder sonst was für Lehrlingen gemacht hätte? Bezüglich des Zusammenhanges zwischen Verein und Alkohol kann ich aus dem o.a. Spiegelbeitrag nur erkennen, dass "70 % der 17jährigen in ihrem Verein schon mal mit Alkohol in Kontakt gekommen sind". Ich kenne die Studie nicht im einzelnen, aber das hat für mich nur begrenzten Aussagewert. Die für mich prägnante Aussage des Auszuges ist doch wohl eher, dass das Maß beim Alkohol trinken stark zugenommen hat. Die Gründe haben dafür meiner Ansicht nach nichts, aber auch gar nichts mit der Mitgliedschaft in einem Fußballverein zu tun. Das würde hier aber zu weit führen :sleeping: ;)


    @all
    Ich habe hier mittlerweile (bei einigen) den Eindruck, dass die "Vorbildfunktion" den höchsten Stellenwert im Amt eines Fußballtrainers haben muss. Täuscht mich mein Eindruck? Muss ich in allen Lebenslagen Vorbild sein, sagen wir mal beschränkt auf Kinder-/Jugendtrainer? Und wenn nicht in allen, was gehört dazu? Sorry @Coach125. Ich weiss Dein Topic ist ein anderes, aber das brennt mir jetzt echt auf den Nägeln :rolleyes:

    Knipsos


    Gebe Dir nur aus eigener Erfahrung einen guten Rat: Setz das Spiel bloß nicht an einem Platz an, wo sich in unmittelbarer Nähe ein Segelflugplatz befindet, wo ganz tolle Flieger am Himmel sind mit ganz tollen Kunststücken. Verkürzt die reine Spielzeit ganz enorm :D
    Ansonsten viel Spaß mit der Truppe. Ist eine der schönsten Zeiten :thumbup:

    Mourinho
    Solltest Du nicht mich gemeint haben mit Deinem Posting bezüglich des Zusammenhangs Rauchen/Toleranz dann sage ich jetzt schon mal mea culpa :) Ansonsten: Ich habe ja nicht ohne Absicht @Enno und dessen Posting angesprochen. Das Verhalten der rauchenden Elternteile sich abseits hinzustellen zeugt doch wohl von Toleranz der Raucher gegenüber den Nichtrauchern. Und jetzt stell Dir vor sie stehen dann vor einer Bude wo Kiosk oben drüber steht. Schon sind wir bei Deinem Vorschlag. Und dieser Kompromiss wäre dann die Toleranz eines Nichtrauchers gegenüber den Rauchern. So soll es sein :thumbup: Habe nicht mit einem Wort erwähnt, dass ich als Trainer rauchend am Spielfeldrand stehe oder habe dies im Zusammenhang mit Toleranz erwähnt. Das Entscheidende kommt nämlich am Ende des Postings. Mir geht (auch bei diesem Thread) das ewige Geschreie nach generellen Verboten oder allgemeingültigen Gesetzen auf den Keks. Dazu gleich an dieser Stelle: Ich habe gefragt, ob wir für alles Gesetze und Verbote brauchen und nichts davon, dass alle überflüssig sind und wir keine benötigen. Wenn Du jetzt aber nach einem Rauch- und Alkoholverbot bei allen Spielen im Jugendbereich rufst, dann hast Du gar keinen Spielraum mehr für die Kompromisse. Stehst Du wirklich so auf Bevormundung ?( ;)
    Darum gehts mir. Beispiel Nichtraucherschutzgesetz: Alles wurde erst mal staatlicherseits verboten. Dann wurde festgestellt: Damit ist auch das Rauchen in der kleinen Kneipe ums Eck verboten, wo es gar keine Bedienung zu schützen gibt und wo 100% der Gäste selber rauchen oder sich nicht daran stören. Meine Mutter hat seit 30 Jahren 'ne gemütliche Pinte. Ich weiss wovon ich spreche. Und nein Andre, ich bin trotzdem nicht ins Bodenlose abgestürzt ;) Vor Lockerung des Gesetzes hatte sie jedoch um ihre Existenz zu kämpfen. Aber wenn der Staat erst mal darf, nutzt er das gnadenlos aus: Es ist vor nicht allzu langer Zeit angedacht worden das Rauchen im Auto und (ist tatsächlich so) auch in der eigenen Wohnung zu verbieten. Man wolle damit Kinder vor rücksichtslosen Erwachsenen schützen. Grundgedanke richtig. Das die Probleme bei diesem Typus ganz woanders liegen und man lieber da ansetzen sollte, wird ignoriert. Aber der Staat hätte erst mal den Fuss in der Tür. Übrigens auch in Deiner Mourinho :D


    Was kommt als nächstes?Um den Gefahren des Internetmissbrauchs entgegen zu steuern, erfolgt der Internetzugang demnächst nur noch unter Aufsicht. Ich gehe zu meinem Dorfscheriff und sage ihm, dass ich ins Internet möchte. Er kommt zu mir nach Hause und gibt das Passwort ein. Dabei kann er gleich kontrollieren ob in meiner Bude geraucht wird ;) Achso, hab ich ganz vergessen: 'ne Flasche Bier kann ich ihm auch nicht anbieten, da der Verzehr von Alkohol in häuslichen Gemeinschaften mittlerweile auch verboten ist :rolleyes:
    Macht Euch lieber Gedanken, wie alle Seiten zu ihrem Recht kommen, ohne dabei immer nach von oben verordnetem Recht zu schreien. Das wars was ich mit meinem Posting sagen wollte. Jetzt hoffe ich nur Mourinho das Du u.a. mich gemeint hast, sonst waren die wunden Finger umsonst 8)


    Aber eins noch: Kritik und gegensätzliche Meinungen zu einem Thema sind völlig okay und auch die Würze in einem Forum. Bemerkungen die ins persönliche Gehen (von @Paul Breitner) sind für mich ein absolutes NoGO wie für Dich das Rauchen am Spielfeldrand :thumbdown:

    @Enno


    Danke. Hatte schon den Eindruck, dass bei einigen hier bei Spielen nur Bekiffte und Besoffene bei Spielen anwesend sind :D Bei Dir scheint mit dem Thema Rauchen und Bierchen trinken genauso entspannt und vor allem tolerant umgegangen zu werden wie bei den Spielen ( im Jugendbereich ) bei denen ich bin.


    Meine Herren, brauchen wir Deutsche eigentlich für alles Gesetze und Verbote? Kommt ihr nicht mehr ohne klar ?( :thumbdown:

    Zitat

    ... und wenn wir nicht fair genug dafür sind, tja ... wie wollen wir von den Kindern dann selbiges erwarten?


    HHV


    Das trifft es und ist gleichzeitig das Problem. War vor kurzem als Zuschauer bei der Zwischenrunde eines Sichtungsturniers E-Jugend älterer Jahrgang. Sog. Sparkassencup oder auch "Tag des Talents". Ohne Schiri und bei strittigen Entscheidungen haben nur die Sichtungstrainer eingegriffen. Bei manchen Mannschaften musste ich richtig suchen und raten, wer denn da der Trainer ist. Die haben sich ausschließlich aufs Ein- und Auswechseln beschränkt bzw. kurzes Coaching. In der Mehrzahl aber waren Joysticktrainer tätig. Auffällig war, dass sich die dazu gehörenden Eltern in der gleichen Art und Weise verhielten. Bei den ruhigeren Trainern haben die Eltern zwar auch die Mannschaft angefeuert, ohne aber dabei auszuticken oder unfair zu werden. Bei den anderen könnt ihr es euch denken X(


    Deswegen bin ich der Meinung, dass Fairplay "unten" anfängt. Bei jedem einzelnen von uns. Und wir sind auch dafür zuständig, die Eltern zu trainieren ;) Jeder Schreihals am Rande bekommt eine Chance sein Verhalten zu ändern. Tut er es nicht, muss er weg bleiben. So einfach ist das. Die anderen Eltern, denen das Geschreie mindestens genauso auf den Wecker ging, werden es uns danken :thumbup: