Beiträge von Steini

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    Als "ersatz" hat sich eine Mutter angeboten die die meisten Kinder vom Kinderturnen (welches sie leitet) her kennt was aus meiner sicht ein riesen vorteil ist da sie grade im Koordinativen bereich sehr fit ist was in meinem Trainingsplan eigentlich mit am wichtigsten ist.


    Das Angebot würde ich auf jeden Fall annehmen!! Auch viele meiner Truppe sind zusätzlich im Turnverein und lernen dort eine Menge im koordinativen Bereich. Du konzentrierst Dich (mit Deinem Co) mit einem Teil der Mannschaft auf Techniktraining und sie macht währenddessen mit dem anderen Teil im Rahmen von Spielen o.ä. den koordinativen Part. Dann wird gewechselt. Hat den positiven Nebeneffekt, das Du Deinen Co ständig unter Kontrolle hast und sofort eingreifen kannst, wenn etwas nicht richtig (im falschen Ton und andauernd ) läuft. Wenn es nicht besser wird: "Lieber ein Ende mit Schrecken...."




    Aber diese Konstellation: Man kann sich als Trainer voll auf die Technik konzentrieren und hat für den koordinativen Teil eine(n) Fachfrau/Fachmann an seiner Seite :thumbup: So stell ich mir Training für F/E-Jugend vor. Da kann man Dich nur drum beneiden :thumbup:


    Was oben im Zitat steht ist noch völlig okay, aber beim letzten Absatz geht mir die Hutschnur hoch :cursing: Ist das Deine Auffassung von "schönem" Fußball sehen ?( :thumbdown: Hast Du mal in das Gesicht eines Kindes (meist der Torwart) geschaut, der beim Abstoß/Abschlag nicht weiß wo er hin spielen soll, da der Gegner ja eine ach so tolle und zeitgemäße Manndeckung praktiziert? Das ist nicht nur Ratlosigkeit sondern pure Verzweiflung. Und da sagst Du hier




    Zitat

    Das ist kindgerecht


    Aber es bringt ja sicherlich den gewünschten Erfolg, oder??




    L.M.
    Und jetzt mal angenommen Du hast einem festen Konzept zufolge nur auf die Förderung der Technik Deiner F-Linge geachtet. Erinnerst Du Dich an Dein Beispiel mit dem 7-8m vor dem eigenen Tor? In der E können jetzt Deine Jungs schon gut den Ball annehmen und aus der Drehung mitnehmen. Da wirst Du es geradezu lieben, wenn Mannschaften gegen euch spielen die das o.a. "Prinzip" der Manndeckung praktizieren :D Der Erfolg (Deine Jungs kommen spielerisch am direkt hinter ihnen stehenden Gegner vorbei ) wird Dir Recht geben. Das ist es, was ich mit Geduld im Zusammenhang mit Zielsetzungen und Schwerpunkten meine :!:

    wenn dies weder trainiert oder kommentiert wird woher soll dann dieses Wissen stammen ?(


    Weil es ist ein großer Unterschied ist, ob ich es trainiere oder bei diesem Verhalten kurz verbal eingreife. Und zwar immer wieder ( Steter Tropfen....). Andre hats ja passend beschrieben. Ich gebe hierbei als Trainer nur verbale Hilfestellung und bringe sie auf den richtigen Weg. Und auch ich habe bei meiner Truppe ab F jüngerer Jahrgang bei TE'en immer und immer wieder Hilfestellungen/Problemlösungen gegeben, die in den Bereich grundlegende taktische Dinge fielen. Sie waren aber eben nicht Zielsetzung und/oder Schwerpunkt der jeweiligen Übung. Vielleicht meinst Du ja das selbe aber bei dem Ding mit den Laufwegen hatte / habe ich einen anderen Eindruck. Bleiben wir bei Deinem Beispiel: Ein F-Jugendspieler bekommt 7-8m vor dem eigenen Tor den Ball.


    Um diese Situation zu meistern setze ich meinen Schwerpunkt darauf zwei Jahre lang bei einer F-Jugend. Er muss den Ball zunächst annehmen. Der Gegner steht dabei im Rücken. Wie Du schon sagst soll er sich jetzt möglichst nach rechts (oder links ) weg drehen (ohne den Ball zu "umlaufen" da er er ja in die andere Richtung muss). Und zwar mit Ball. Allein dies setzt schon unglaublich viel grundlegendes technisches Können voraus :!: Und das Ganze unter Gegnerdruck. Nu gehts weiter. Er kommt sofort ins Dribbling, da ja der Gegner im Rücken steht und ihn angreift. Zusammen gefasst: Ballannahme, Ballmitnahme, anschließende Drehung mit Ball, Dribbling und 1:1. Alles unter Gegnerdruck. Da hatte und habe ich mit meinen Jungs schon 'ne Menge TE'en hinter mir, bis sie zumindest in der Lage sind das zu meistern.

    L.M.




    Zitat

    Ach so, der Unterschied liegt darin; es wird trainiert-aber nicht im Spiel gefordert



    Das ist wohl auch auf mein Statement bezogen deswegen frage ich mal ganz deutlich: Stellst Du nur provokativ diese These auf oder begreifst Du es einfach nicht ?? Es wird weder im Training noch im Spiel gefordert. Und ich sprach von Förderung der Kreativität um später darauf aufbauen zu können und nicht von trainieren taktischer Inhalte. Also ist der Sinn / das Ziel dabei ein völlig anderes !! Denk mal drüber nach.




    Du beschreibst die Situation, dass sich zwei Mannschaftskameraden den Ball weg nehmen bzw. sich im Weg stehen. Und bei einer älteren F trainierst Du "dagegen" 3-4 Mal a 10 Minuten Laufwege. Aber nicht das man jetzt die falschen Schlüsse daraus zieht, weil



    Zitat

    Das mit den Laufwegen hört sich bestimmt "schlimmer" an als es war...



    Beschreib es bitte nicht. Ist so schon schlimm genug.




    Zitat

    für Einige war es aber "klar" zu schwer


    Was sind das denn für Pfeifen? Ihr habts doch schließlich vorgemacht.



    Zitat

    Würdet ihr dies auch so machen oder gehen für euch einige Dinge zu weit :?:


    Antwort siehe oben

    Dass alles hört sich vielleicht viel an

    Nein, finde ich nicht. Steter Tropfen höhlt den Stein. Solange Du es nicht einforderst bzw. erwartest (und danach hört es sich nicht an ), dass alles im Spiel klappt, ist es nicht zuviel. Du förderst u.a. ihre Kreativität und wirst später darauf aufbauen können. Ein Spiel gegen Gegner ist für mich nicht mehr als eine "Lernzielkontrolle".

    Ich kann nur dafür werben, konzeptuell auch im Bereich "Taktik" zu arbeiten und ein mannschaftsübergreifendes System, und sei es nur "Ballorientierung" als Philosophie, einzuführen.
    Jeder, wirklich jeder Spieler kann das lernen, sei er noch so schlecht. Da geht es darum, wie ich mein Stellungsspiel an den Ort von Ball, Mitspieler, Gegenspieler (in dieser Reihenfolge) anpasse. Das kann man auch, wenn man technisch kein Lionel Messi ist.


    Klar ist auch Geduld gefragt.


    Sehr schöner und treffender Beitrag, wie ich finde. Geduld und damit einhergehende Nachhaltigkeit sind dabei entscheidend. Dabei müssten dann aber alle in der Jugendabteilung im Verein mitziehen, d.h. das Konzept oder die Philosophie,die man für richtig hält, muss sich wie ein roter Faden durch die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen ziehen. Immer Vorausschauend und Aufbauend für die jeweils nächste Alterstufe. Ganzheitliche, abwechslungsreiche Trainingseinheiten. Dabei darf niemand überfordert werden. Aber eben auch auf keinen Fall unterfordert werden.


    Die Ausrede "Ich habe das Spielerpotenzial nicht" würde sich umkehren in "Ich habe das Potenzial nicht, dieses Konzept / diese Philosophie umzusetzen / zu vermitteln".




    Und wo ich gerade bei Konzepten/Philosophien/Methoden bin.


    Sir Alex, über Coerver selbst ist mein Wissen ( welches ich mir aufgrund dieser Diskussion in einem "Internet-Crashkurs" angeeignet habe :whistling: ) zu gering bis gar nicht vorhanden, um mir darüber ein Urteil zu erlauben. Aber ist es nicht eigentlich positiv und spricht für diese Methode, dass sie aufgrund neuer (geänderter) Erkenntnisse der Zeit angepasst wird ohne dabei das Grundkonzept umschmeissen zu müssen ?? Und wenn ich mir die Pyramide so anschaue, so hat sich da offenbar vor langer Zeit jemand richtig gute Gedanken über fußballerische Ausbildung von Kindern und Jugendlichen gemacht. Kann man natürlich jetzt sagen "Ist heutzutage Standard!" Ist es das wirklich ?(

    Klärungsbedarf, zweiter Teil :)


    "Haufenprinzip": Ich habe bewusst die Worte "Verhalten verbessern" und nicht "Problem abstellen" gewählt, weil

    Zitat

    Das entsteht in diesen Jahrgängen, wenn alle Spieler den Ball haben wollen. Ist doch besser als wenn sie nur unbeteiligt in der Gegend stehen


    also positives Verhalten nutzen und zukunftsorientiert in gewünschte Bahnen lenken

    Zitat

    , um in der E-Jugend darauf aufbauen zu können.


    Deswegen Karl,

    Zitat

    als (kurzfristig) angestrebtes "Ziel" meinte ich das eigentliche "Freilaufen", d.h. aus dem "Deckungsschatten" heraus erkannt zu haben

    eben nicht, weil

    Zitat

    Sie würde in dieser Form nur nicht -optimal- dem gesetzten Ziel entsprechen.


    Absolut richtig. Wenn denn mein Ziel (in dieser Altersklasse) mit diesem Einführungsspiel der TE ( zur Erinnerung 5 - max. 10 Minuten !) Deckungsschatten erkennen und Freilaufen gewesen wäre. War es nicht. Und bevor der Eindruck entsteht: Es ist nur eins von vielen Einführungsspielen. Die Jungs fordern es aber immer wieder ein und haben es mittlerweile selbst mit eigenen Ideen und Erweiterungen verfeinert/erweitert. Zu dem "flachen Pass". Den habe ich nach einiger ( ab zweites Jahr F ) Zeit auch eingefordert. Du setzt dies in Verbindung mit "Deckungsschatten". Ich hatte was anderes im Blick und es ist ohne meine verbale Einwirkung eingetreten. Der freie Spieler kam seinem Mitspieler entgegen und sie warfen sich schnell den Ball zu, um schnell viele Punkte zu machen. Wenn es dann zu eng wurde, sind sie mit Ball zum nächsten freien Mitspieler gelaufen und weiter gings. Und ich würde nicht behaupten, dass meine Truppe nur aus "Überfliegern" besteht ;) Und was ich hier so erstaunlich wie toll fand, dass sie sich hier von sich aus weiter entwickelt haben. Da kannst du noch so tolle Erklärungen bringen, es noch so oft selber vormachen usw. Was sie sich selbst erarbeiten und erlernen sitzt :!: Manchmal sind wir Trainer nur dazu da, um ihnen den Weg dahin zu zeigen.


    TRPietro


    Du hattest mir noch die Frage nach dem "ganzheitlichen" gestellt. Bleibe meiner Faulheit treu und benutze die Worte eines Anderen:




    Zitat

    Eigentlich ist es nämlich eine Koordinationsübung (laufen, fangen, werfen, wahrnehmen - evtl. noch mit unterschiedlichen Bällen).... Diese Koordinationsübung kann durchaus eine Vorbereitung auf ein späteres "Spiel ohne Ball" sein.


    Und hinsichtlich deines Einwandes, dass du den Schwerpunkt auf Technik legst. Ich auch:




    Zitat

    Mein langfristiges Ziel mit meinen Jungs in der F-Jugend: Ballannahme und - mitnahme. Darauf baut sich alles spätere auf. Sollte in jeder TE in diesem Alter enthalten sein. Zusätzlich habe ich natürlich viele andere Sachen (würde hier zu lange dauern) auch trainiert, aber das war mein Schwerpunkt zwei Jahre lang.


    Denn



    Zitat

    Gut Ding will Weile haben


    und



    Zitat

    Wenn man nicht weiss wohin man will, so muss man sich auch nicht wundern, wenn man irgendwo Anders ankommt

    Da gibt es Klärungsbedarf, aber die Suppe habe ich mir selbst eingebrockt ?(


    ansonsten könnten wir uns hier vorbei schreiben.

    Ich glaube das ist schon passiert, aber das geht auf meine Kappe. Wollte eigentlich @Fussballgott etwas mitteilen und habe ( aus reiner Bequemlichkeit :O ) deinen Satz "etwas" umgeändert. Und da bist du offensichtlich ( und logischerweise ) davon ausgegangen, das der Rest dann auch auf dich bezogen war (Ist es das was meine Frau meint, wenn sie sagt: "Manchmal verstehe ich dich nicht" ?( :rolleyes: ) Also nimms mir nicht übel. War missverständlich und ungeschickt. Wenn du meine beiden Postings in diesem Thema liest, wirst du feststellen, dass wir bei/in diesem Thema weitestgehend auf einer Linie sind. Du vertraust deinem Verband und dessen Ausbildung und richtest dich danach. Kann nichts negatives daran finden. Ich kenne nicht die Ausbildungsinhalte deines Verbandes, aber es zeigt mir, dass du nicht konzeptlos bist und eine klare Linie hast. Und das sollte doch wohl hoffentlich deutlich geworden sein, dass ich es genauso handhabe. Allerdings folge ich dabei meinen eigenen "Richtlinien".


    Sorry TRPietro aber ich musste dein Zitat leicht ändern und habe das "kaum" markiert und möchte es durch anders ersetzen ( und nebenbei: die von dir oben aufgeführten Kriterien erfüllen nicht mal alle Spieler in der Herren-Kreisliga :D ).Und das "kannst" in "solltest", denn ich bin sehr wohl der Auffassung das dies ebenfalls in ein ganzheitliches Konzept für eine F-Jugend (= 2 Jahre) passt (s. mein letztes Posting: Entwicklungsprozess)!! Ebenso wie z.B. das Verschieben der Mannschaftsteile (das lasse ich mal weg, weil ich dies anders trainiert habe). Ich habe mir also genau wie du Gedanken gemacht, wie ich dieses Verhalten ("Haufenprinzip") in der F-Jugend verbessern kann, um in der E-Jugend darauf aufbauen zu können.


    Dazu habe ich als ersten Trainingsteil ( 5 bis max. 10 Minuten) der TE folgendes "uraltes" Spielchen gemacht: Kleines abgestecktes Feld, ein Ball, zwei Mannschaften. Jeder ( und jetzt kommt das für mich Entscheidende!) gefangene Ball gibt einen Punkt pro Mannschaft. Wie gesagt, uraltes Spiel aber sehr effektiv und warum muss man immer das Rad neu erfinden? Warum es der Truppe so schwer machen und gleich erwarten, dass sie das Ganze schon mit Ball am Fuß machen. Das Fangen und Werfen wird schon nicht so einfach, wird aber schon in kürzester Zeit immer besser. Du möchtest doch eigentlich trainieren, dass sie mit Ball auch mal hochschauen, sich umschauen, nicht unter Gegnerdruck sofort planlos den Ball los werden wollen. Und ohne Ball sich freilaufen/anbieten. Dieses Spiel lässt sich fast grenzenlos erweitern (Spaßfaktor!): Bei 5 Punkten kommt ein "Gegner" ins "Gefängnis". Der kann befreit werden, in dem er von der eigenen Mannschaft bei Ballbesitz den Ball fängt. Es gibt zwei Punkte, wenn sich ein Spieler umdreht und einem Mitspieler dem Ball zuwirft (Stichwort: Umschauen, was ist hinter mir los ) usw. usw. usw.


    Wer hat an der Uhr gedreht.........? Muss jetzt los. Vielleicht ist das o.a. Spiel ja was für dich. Und nochmal: Ganz wichtig (und die drei Euro fürs Schwein hab ich auch noch übrig)




    Gut Ding will Weile haben :rolleyes:

    Frage an Euch: Soll ich mit denen kein "Freilaufen" und "Verteilen" üben? Natürlich mache ich das mit den Jungs!Und sogar noch mehr.


    Zum Punkt:Ich wollte damit nur sagen,dass es natürlich auch auf die Fußballer ankommt,auf Ihr Verhalten,Ihr Können,Ihr Auffassungsvermögen,Umfeld usw.Man kann nicht immer alles pauschalisieren.


    Herzlich willkommen. Und zwar nicht nur, weil das o.a. Zitat von dir ganz nach meinem Geschmack ist :) "Sogar noch mehr" würde ich jetzt nicht gerade sagen sondern mit "auf jeden Fall auch" ersetzen.


    Für mich stellt sich der vorliegende Fall von Fußballgott so dar:Ende 2003er bis Mitte 2004er, welche unterschiedlich lange Fußball im Verein spielen und 1x die Woche trainieren, praktizieren auf einem großen F-Jugendplatz das "Haufenprinzip" (alle auf den Ball). Das mit Gewinnen und Verlieren lass ich jetzt mal aussen vor :whistling:


    Großer F-Jugendplatz: Sprich dich mit dem gegnerischen Trainer ab und macht das Feld kleiner. Oder vereinbart, dass ihr jeweils mit einem Spieler mehr spielt. Dann müssen auch weniger Spieler draußen stehen.


    Haufenprinzip: Das entsteht in diesen Jahrgängen, wenn alle Spieler den Ball haben wollen. Ist doch besser als wenn sie nur unbeteiligt in der Gegend stehen ;)


    1 x die Woche Training im Zusammenhang mit deiner Beschreibung




    Zitat

    Ich trainiere daher sehr viel 1:1, 2:2, 3:2. Teilweise spiele ich mit, damit sie meine Bewegungsabläufe sehen. Zudem forciere ich die Schusstechnik, damit die kleinen Haxen möglichst viel Nutzen bringen. Dann mache ich Übungen, bei denen Verteidiger schnell zu Angreifern werden müssen und umgekehrt.


    Hier habe ich den Eindruck, dass du zu schnell zu viel willst. Du möchtest ja das sich deine Truppe entwickelt. Sieh es als kontinuierlichen Entwicklungsprozess, der je nach den individuellen körperlichen und geistigen Voraussetzungen und Fähigkeiten der Kinder unterschiedlich lange dauert. Setze daher deine Ziele langfristig. Wie und ob du die erreichst, ist von deinen Fähigkeiten, diese zu vermitteln und von den Gegebenheiten in deiner Truppe abhängig. Aber wann du die erreichst bzw, erreichen willst, ist mindestens genauso entscheidend. Du wolltest Tipps, hier mein erster: Geduld :!: Wirst du später für entlohnt. Zweiter Tipp: Mein langfristiges Ziel mit meinen Jungs in der F-Jugend: Ballannahme und - mitnahme. Darauf baut sich alles spätere auf. Sollte in jeder TE in diesem Alter enthalten sein. Zusätzlich habe ich natürlich viele andere Sachen (würde hier zu lange dauern) auch trainiert, aber das war mein Schwerpunkt zwei Jahre lang. Du wolltest auch praktische Tipps. Muss jetzt knechten gehen und es deswegen auf später verschieben

    @Paul


    Für mich nachvollziehbare Argumentation, trifft auch auf mich zu (besonders das Alter :rolleyes: ) und auch ich würde so verfahren bzw. dem "Zielvorgeber" gegenüber meine Ziele was ihn betrifft deutlich zum Ausdruck bringen und ansonsten mein Ding durchziehen. Den Hauptansatz von mir (Lebenserfahrung) hast du ja genannt. Im Fall von madd geht es aber meiner Einschätzung nach nicht um seine Fähigkeiten als Trainer (und da hat er ja hinsichtlich Erfahrung schon einiges vorzuweisen ), sondern um zwischenmenschliche Aspekte.


    Mein persönlicher Eindruck: Da wird jemand schlicht und ergreifend ausgenutzt und ( auch oder vielleicht gerade aufgrund seines Alters ) nicht ernst genommen ! Sein letztes Posting bestärkt mich in meiner Vermutung. Und hier bin ich der Meinung das er an einem Punkt ist, wo er Zeichen setzen und Fakten schaffen muss. Komme insoweit entgegen, dass die Verantwortlichen im Verein die Gelegenheit bekommen sollen das Verhalten ihm gegenüber zu überdenken. Vielleicht ist das ja auch nicht allen bekannt / bewusst. Und bisher kennen wir ja auch nur eine Seite der Medaille.


    Mein Rat an dich ,madd: Das ist jetzt ein Zeitpunkt wo du dich gegenüber dem Verein klar positionieren musst. Du musst deutlich machen, dass du dich mit solchen "Zielen" unter Druck gesetzt fühlst und deine innere Auffassung eine andere ist. Wenn sie dein Engagement schon nicht anerkennen (vielleicht machen dies viele, sagen es nur nicht :) )hast du zumindest das Recht, in Ruhe und ohne Druck diese Truppe betreuen zu können. Dem Tipp mit den Eltern schließe ich mich an. Nutze ihre Unterstützung. Und ich würde eben auch deutlich machen: Wenn sich meine Ziele nicht mit denen des Vereins decken, ist es besser sich zu trennen. Ich glaube schon das sich danach etwas ändern wird im Bezug auf den Umgang miteinander. Spätestens dort wird man merken, dass du nicht alles mit dir machen lässt. Und ich vermute entgegen deinem persönlich Eindruck auch, dass es sehr wohl Mitglieder in eurem Vorstand gibt, die dein Engagement zu schätzen wissen. Würde mich wundern, wenn es nicht so wäre. Ich kenne dich nicht persönlich, aber schon deine Bereitschaft sich mit der fussballerischen Ausbildung von Kindern ( ohne eigene Kinder in der Truppe zu haben ) zu beschäftigen und seine Zeit dafür zu opfern: Klasse, Super, Respekt!!!!!! Würde mir wünschen in meinem Verein mehr Leute mit dieser Einstellung zu haben :thumbup:

    Ich für meinen Teil bin kein Freund von "gleich" Verein verlassen.



    Gehe ich recht in der Annahme das die Vollendung des 21. Lebensjahres bei dir schon eine Weile her ist? Wenn dem so ist, sind dies andere Voraussetzungen wie im vorliegenden Fall. Da ist ein junger Trainer der eine E-Jugend übernimmt. Er (und davon gehe ich aus ) macht dies aus persönlichem Engagement und Spaß an der Freud. Zudem macht er sich Gedanken um die ihm anvertrauten Kinder. Anstatt froh zu sein, solche Leute im Verein zu haben, gibt man ihm ein "Ziel" mit. Und noch dazu ein solch schwachsinniges. Bleibe ich bei.


    In einem Verein, in dem man sein Engagement zu schätzen weiß und ihn einfach machen lässt, hat er diesen Stress nicht. Sag mir bitte ein logischen Grund, warum er sich das antun soll!!


    Das mit dieser Schwankung muss ich wohl noch lernen, bin ja auch erst 21 Jahre alt.


    Ich finds zunächst mal große Klasse, dass du in diesem Alter eine E-Jugend übernimmst :thumbup:


    Wichtig ist in deinem Fall nicht das Vertrauen in deine Truppe zu verlieren. Du hast sie dir ja selber zusammen gestellt und wirst dir was dabei gedacht haben.


    Und auch aus diesen Niederlagen lernen sie eine Menge. Außerdem haben sie doch schon 5 Buden gegen "starke Gegner" gemacht. Das musst du ihnen auch so vermitteln.


    Geduld und Nachhaltigkeit sind meiner Meinung nach die Schlüssel zum Erfolg. Wenn du jetzt Geduld beweist und in Ruhe weiter trainierst, wirst du später dafür belohnt.


    Ansonsten tendiere ich allerdings auch dazu einen Verein, der einen jungen Trainer mit solch schwachsinnigen E-Jugendzielen belegt und unter Druck setzt, zu verlassen. Und ich wage die Prognose das du schnell einen Verein findest, der dich liebend gern aufnimmt :)

    Hab die Suchfunktion gequält, aber nichts passendes gefunden. Problem: In den Vereinen (JSG) sind auch die Sparten Tischtennis, Basketball, Jazztanz usw. und vor allem eine große Turnabteilung vorhanden. Von diesen wird die Halle ( Hallen sind hier rar gesät ) ganzjährig genutzt. Im Winterhalbjahr kommen dann die Fußballer von der G - A Jugend dazu. Die C-A Jugend nutzt dann (Wetterbedingt) angebotene Zeiten in den Abendstunden. Ist immer problemlos verlaufen. Aber aufgrund der anderen Jugendmannschaften und der dafür benötigten Hallenzeiten gibt es jedes Jahr aufs neue mächtig Zoff. Nicht unter den Trainern, sondern mit den anderen Sparten. Die stehen auf dem Standpunkt, dass sie ihre Zeiten ja auch im Sommerhalbjahr haben und dies nun mal reine Hallensportarten sind und sie bestehen somit auf ihre Zeiten und Punkt. Die Fußballtrainer müssen sich somit Zeiten wie z.B. Montags u. Dienstags 15.00 Uhr oder Donnerstags ab 21.00 Uhr aufteilen. Mit äußerster Mühe bekommen wir mit diesem "Angebot" eine Aufteilung hin. Manchmal dann eben mit bis zu 25 Kindern ( es ist eine Halle aus den 70ern. Also keine Großraumhalle) in der Halle. Da mir die Diskussion in naher Zukunft bevorsteht, erhoffe ich mir von euch Vorschläge, was ich dort auch an Argumenten oder Vorschlägen gegenüber den anderen Sparten vorbringen kann und jeder zu seinem Recht kommt. Bisher gab es jedes Jahr nur Stress und die "Fußballer" haben den vorgeworfenen Knochen (Hallenzeiten) irgendwie verteilt. Und von den Eltern kommt jedes Jahr die Kritik, ob wir (die Fußballer) uns nicht auch mal die Zeiten aussuchen dürfen. Kann ich ja verstehen. Aber wie ?( Habt ihr auch dieses Problem und wenn ja, wie regelt ihr das ?

    dido, Rene1978


    Es scheint durchaus so zu sein, dass der entsprechende Trainer sich in der im Artikel beschriebenen Art und Weise daneben benommen hat. Ein Bekannter von mir war ebenfalls bei diesem Turnier als G-Jugendtrainer und hat mir vor kurzem davon erzählt. Er stand näher dran beim entsprechenden Endspiel. Er hat ebenfalls kein gutes Haar an ihm gelassen. Im Gegenteil.


    Aber mein Ansatz bleibt. Es ist doch durchaus möglich, dass dieser Verein es genauso offen anspricht und handhabt wie du Rene. Das steht aber nicht im Artikel und deswegen sitzen plötzlich alle aus diesem Verein mit im Boot