Beiträge von Sir Alex

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    Wer über Jahre miserable Heimtrainer o. kontraproduktive bzw. gleichgültige Eltern als Leistungsbremen hatte, kann unter besseren Bedingungen im Vermögen plötzlich explodieren, der berühmte "Leistungssprung", den "man" sich nicht erklären kann, der sog. Spätentwickler, der zuvor eben unter Blockaden litt...

    Das muss ich nun doch mal kommentieren.
    Ich kenne keinen Fall eines Spätentwicklers, der diese späte Entwicklung nahm, weil er vorher blockiert war, durch einen miserablen Heimtrainer. Mag sein, dass ein miserabler Trainer, eine optimale Entwicklung behindert, aber sie wird nicht derart behindert, dass plötzlich aus einem Blinden der neue Messi wird.


    Und an eine eventuelle Blockade aufgrund von "Überehrgeizeltern" ändert ja auch keine Aufnahme in ein Talentprogramm etwas. Die Eltern bleiben ja.



    Die Spätentwickler, die ich kenne haben folgendes eigentlich alle gemein:
    - sie waren auch in jungen Jahren schon passable Kicker, überdurchschnittlich,aber eben keine Überragenden, keine abloluten Rausgucker.
    - sie haben den Leistungssprung so zwischen U12 und U16 gemacht, genau dann, wenn sich durch die Pubertät besondere physische oder motorische Fähigkeiten entwickelt haben. Oft einhergehend mit einem kognitiven Sprung, einem Sprung in der Reife.


    Ich will nicht bestreiten, dass ein besseres Umfeld, vor allem bessere Trainingsgruppen und Wettkampfgegner, zu einem deutlichen Leistungsanstieg führen (können), im Gegenteil, das deckt sich mit meinen Erfahrungen, aber diese Jungs waren ja vorher auch schon auffällig.




    Trotzdem will ich jetzt von dir mal wissen, wie eine Umsetzung in der Praxis für dich aussehen soll?


    Alle Kinder in den Stützpunkt?
    Aber dann bräuchte man unzählige Trainer, also eigentlich alle, die du als "Entwicklungs-Barriere" bezifferst. Schon jetzt finde ich die Qualität der Stützpunkttrainer doch sehr verschieden. EIne größere Quantität bringt sicher keine höhere Qualität.
    Wenn alle Kinder in den Stützpunkt kommen, erhöht sich auch nicht das Niveau der Trainingsgruppe, was sollte das also bringen?


    Und bei allen anderen Alternativen muss eine Talentauswahl greifen.
    Und deshalb nochmal, wie soll die Praxisumsetzung aussehen, wenn man also so handeln würde, wie du es gerne hättest?

    @ kicker


    Abgesehen von Punkt 1, sollte dies eine Auflistung ohne Rangfolge sein. Ich habe das, wie gesagt einfach runtergeschrieben.


    Schnelligkeit allerdings ist elementar, die ist einfach von entscheidener Bedeutung. Der Umkehrschluß, dass allein eine überragende Schnelligkeit reicht, ist allerdings nicht richtig.


    Dies gilt zumindest für die NLZ, sicherlich von NLZ zu NLZ differenziert normiert. Gemein haben eigentlich alle, dass sie Schnelligkeit als eminent wichtig bezeichnen. Erzähle einem Trainer, Koordinator, Sichter von einem talentierten Jungen, die erste Frage wird sein: Ist er schnell? Bei älteren: Was läuft er über 10 und 30m?


    In den Stützpunkten, zumindest alle die ich kenne, ist das eher ein Randkriterium, ganz sicher kein Ausschlußkriterium.

    Nicht unbedingt bei den Minis, aber sicherlich nicht erst in der C:


    Zweikampf heißt die Oberkörper (nicht die Hände) berühren sich. Also mit dem ganzen Körper in den Zweikampf, nicht nur mit dem Fuß. (Und bevor jemand hier "meckert" ich meine ausdrücklich kein Schubsen, Ziehem, Festhalten, Checken o.ä., aber es muss ein Körperkontakt her, Fussball ist eine Kontaktsportart.)


    Und wenn das deine Spieler so beherzigen, verbessern alle deine Spieler auch ihre Technik im Training, da sie durch sich stetig verbessernde koordinative Fähigkeiten (z.B. Gleichgewichtsfähigkeit) die Technik bei immer größerem Gegnerdruck noch immer sauber ausführen müssen.

    Wichtige Beiträge, über andere (ihnen als Person spekulativ alles Mögliche im Netz, natürlich anonym und ohne Gesichtzeigen - sehr mutig! - unterschiebend) herzuziehen? Begründen, wieso R.Klohr sich davon abhebt? Ne, für sowas hab ich keine Zeit! Schade, wenn das wichtiger als die Sache wird, echt. Aber eins hab ich doch gelernt: Kriterien gibt's keine, immer wieder gefragt, kommt nichts. Das Meiste ist und bleibt offenbar Willkür, daher auch der "Erfolg" der Förderungen: die hohe Fluktuation usw.

    Also, ich kann dir sagen, welche Kriterien bei der Talentauswahl für mich und eigentlich auch in meinem Verein besonders wichtig sind. Ich rede hier bis ca. U13, bei älteren SPielern gibt es sicherlich auch noch andere Gründe oder sind die Gründe mitunter anders gewichtet.


    1) Schnelligkeit. Wer langsam ist wird nicht genommen. (Klingt hart, ist aber so, da die Chancen eines langsamen Spielers, ganz gleich, was er sonst für Begabungen hat, gegen null tendieren, im Profisport anzukommen., und Schnelligkeit kaum trainierbar ist. DIe "vereinseigene Emperie" zeigt deutlichst auf, dass erstens Langsame Spieler auch in/nach der Pubertät nie schnell (genug) werden und zweitens zu langsame Spieler, bei allem sonstigen Talent und bei aller Spielstärke in U8, U9 oder U10 (also selbst wenn sie in diesem Alter überragend sind) ziemlich bald nicht mehr mithalten können auf dem geforderten Niveau.
    "Normal"-schnelle Spieler müssen schon andere überragende Fähigkeiten haben.
    (mehrere Schnelligkeitstest mit Lichtschranke oder Jump-and-reach-Test werden dazu gemacht)


    2) Gerade bei den jungen Spielern, ist es i.d.Regel besser, bestimmte Fahigkeiten besonders herausragend ausgeprägt zu haben (bei Defiziten in anderen Bereichen), als in allem ganz gut zu sein, aber nichts besonders gut zu beherrschen.


    3) Größe ist von Vorteil, wenngleich das kein Ausschlußkriterium ist. Aber Größe ist nicht trainierbar und für bestimmte Positionen brauch man einfach eine gewisse Größe (IV oder Torwart z.B.)
    Klein und mittelschnell reicht aber fast nie.


    4) Es wird, so weit das möglich, das Umfeld genau begutachtet, d.h. sind die Eltern "Stressmacher" überehrgeizig, etc. Natürlich gibt sich nicht jeder dieser Art von Eltern sofort zu erkennen. Aber wenn bekannt ist, dass der Vater/die Mutter permanent Feuerchen legen, dann wird es für den Jungen schwer.
    DIe Erfahrung hat gezeigt, dass i.d.Regel erstens dieser Junge keine optimale Entwicklung beschreitet und zweitens solche Eltern die ENtwicklung aller SPieler erheblich behindern können.


    5) Durch das sichten über einen langen Zeitraum, d.h. der Spieler wird immer wieder ins Training eingeladen (z.B. alle 3 Wochen einmal über eine Dauer von 6 Monaten) wennmöglich sogar mit Gastspielgenehmigung mal bei einem Wettkampf eingesetzt, versucht man sich neben einem besseren EIndruck über die Leistungsfähigkeit auch einen Eindruck über Komponenten, wie Lernbereitschaft, Kritikfähigkeit, Kognitive Fähigkeiten, etc. und Lerngeschwindigkeit zu verschaffen.
    Dies ist niemals sicher zu bewerten, aber je länger der Zeitraum und je häufiger die Anzahl der EInsätze im eigenen Team (Training und vor allem Wettkampf) sind, desto besser kann man solche Prognose tätigen.


    6) Allgemeine Sprtlichkeit und koordinative Fähigkeiten. dazu zählt zum Beispiel Handball oder Basketball spielen, sowie eben die anderen koordinativen Fähigkeiten, die nicht nur auf fussballspezifische kinästetische DIfferenzierungsfähigkeit und eventuell rhythmusfähigkeit bestehen. Gerade in jungen Jahren gibt es Kinder, die durch sehr viel Training bestimmte Techniken (meist das dribbeln) für ihr Alter sehr gut können, aber diese Fertigkeit extrem antrainiert haben. Sie ist zwar für ihr Alter hreausragend, aber die Kooardination und auch anderen Techniken (z.B. Torschuß) sind längst nicht so ausgeprägt.
    Aber je besser die Allgemeinsportlichkeit samt koordinative Fähigkeiten ausgeprägt sind, desto besser und schneller lernen die Kinder neue Bewegungen bzw. verbessern die Kinder Techniken. Es dauert nicht lange und viele andere können besser dribbeln etc.
    Und ja, ich kenne auch das goldenen Lernalter, in dem man sicherlich an diesen Fähigkeiten gut arbeiten kann, allerdings sind diese in jungen Jahren am besten trainierbar.



    So das mal das wichtigste in aller Kürze, damit du mal was konktetes hast.
    Mit 5 oder 6 Jahren mal ein Jahr Turnverein, und das Kind erreicht diesbezüglich ein Level, dass andere nie erreichen werden.

    Ich verstehe die Problematik auch nicht ganz.
    Klar, in der C-Jugend spielen die körperlichen EIgenschaften eine domonierende Rolle. Größere und vor allem schnellere SPieler (diese können durchaus klein sein) haben enorme Vorteile. Klein und langsam hat es in der C-Jugend besonders schwer, allerdings ist diese "Kombination" auch später benachteiligt. (Es gibt im Weltfussball nahezu keinen kleinen und langsamen Spieler, der herausragend wäre. Mir fällt nur Xavi ein, der aber auch nur im Verhältbis langsam ist. Mittelschnell träfe es wohl eher. Silva, Iniesta, Lahm, Götze, etc alle pfeilschnell)


    Aber mit diesen Problemen haben doch viele Kinder/Mannschaften zu kämpfen. Welcher Verein hat keinen C-Jugendfrischling, der dieses Problem hat?




    @privinzler
    Ich kenne durchaus C-Jugendspieler unter 1.60cm, die herausragend sind. Allerdings sind diese erstens pfeilschnell und zweitens haben sie auch andere herauragende Fähigkeiten.
    Götze wae beispeilsweise auch in der U14 schon herausragend und der ist heite noch klein, war damals ein Zwerg.
    Die 99er kommen jetzt in die C-Jugend. Kai Havertz (Bayer Leverkusen) und Julius Kade (Hertha BSC) sind beide klein und schmächtig, gelten aber als die beiden vielleicht besten 99er Deutschlands, nicht nur vom Potential, gerade auch auf die aktuellen Leistung bezogen. Beide spielen auch auf dem Großfeld (die Bundesligisten spielen schon als U13 häufig oder regelmäßig ,z.B. RSC-Cup-Runde Großfeld).


    Es ist für kleine schwieriger und seltener, dass kleine in der C-Jugend herausragen, aber sicherlich nicht absolut zu sehen.
    Hier könnte man aber wieder die Diskussion führen, was macht ein Talent aus, und die körperlichen Merkmale Größe und Schnelligkeit, die kaum trainierbar sind, sind leider elementare Parameter.

    Hallo Sporty,


    habe schon beides trainiert (leistungsorientiert) und kann dir sagen, dass die U14 auf jeden Fall etwas pflegeleichter ist, weil die Pubertät (Einzelfälle ausgenommen) noch nicht so einschlägt.
    Es sind noch eher Kinder. Wenn es sich um eine Mannschaft handelt, bei der die Spieler sich für eine höherklassige U15 oder U17 anbieten wollen, dann kann es sein, dass die Eltern das größere Problem darstellen, weil sie ggf. versuchen, dich zu beeinflussen. Da empfehle ich eine gewisse professionelle Distanz, die Spieler machen eigentlich nicht so viele Probleme. Motiviert sind sie sowieso in beiden Altersklassen.


    Viele Grüße
    Daniel

    Ich denke auch, dass das größte Problem die Eltern sein werden. In der U16 sind die Eltern längst nicht mehr so präsent haben sich ein wenig vom Sport gelöst.


    Die U14, stellt den Übergang vom Kleinfeldfussball (9gg9 oder 8gg8) in den 11g11 Fussball dar. Das bringt, neben der Elternproblematik, noch folgende entscheidene Probleme mit sich:
    Die neuen Bedingungen bringen neue Anforderungen an die Spieler, mitunter verschiebt sich die das Leistungsranking der Spieler (sogenannte KLeinfelddribbler sehen plötzlich kein Land mehr, etc.) und auch "erfolgreiche" Mannschaften erzielen nicht mehr diese Ergebnisse.
    Das diese Verschiebungen normal sind, erkennen die Eltern, gerade bei erfolgreichen Mannschaften oder guten Kleinfeldspielern, nicht. SIe wollen nicht wahr haben, dass ihr Kind/die MAnnschaft doch nicht so toll ist, wie die Kleinfeldjahre es erscheinen ließen. Schuld muss der Trainer sein.


    Bei uns gilt das U14-Jahr, als das Trainerkillerjahr. Gibt keine Altersklasse, wo die Trainerfluktuation innerhalb der Saision höher ist.



    Deshalb würde ich zur U16 raten.

    Also, das Thema ist schwierig, da es keine oder kaum eine Möglichkeit gibt Techniken objektiv zu bewerten. Man muss ja immer auch berücksichtigen, wie hoch ist der Gegnerdruck, wie schnell wird die Bewegung ausgeführt etc.
    Genauigkeit oder kann man also nur ohne diese wichtige Komponenten objektiv beurteilen. Aber das sind genu die Tests (z.B. beim Passspiel) die früher in der DDR gemacht wurden, und die eben aufgrund obiger Argumente nicht mehr zeitgemäß erscheinen. (mal abgesehen davon, dass diese Test ja den Fussball der DDR auch nicht nach vorne gebracht haben).



    Allerdings denke ich, dass man schon über den Zeitraum eines Jahres für sich selbst die Techniken ganz gut bewerten kann. Ohne Test, durch Beobachten.
    Dabei finde ich folgendes wichtig:
    1) Ich würde die Skala größer machen, also 10 oder gar noch mehr verschiedene Notenpunkte. Erstens, hat das zur Folge, dass du dir wesentlich Differenzierte Gedanke bei der Benotung machst, statt vielen einfach ne 3 zu geben. Und zweitens habe ich die Erfahrung gemacht, dass man sonst zu viele Kinder in ein und die selbe Note packen muss, die in dieser Technik aber trotzdem noch deutliche Unterschiede aufzeigen.
    2) Bei der Bewertung einer Technik unbedingt das Tempo und den Gegnerdruck unter dem die Technik ausgeführt wird/werden kann berücksichtigen. Denn das sind die beiden wichtigsten Punkte bei Torschuß, Passspiel etc. (aus dem Stand und ohne Gegenspieler können irgendwann die meisten den Ball gezielt über z.B. 15 Meter passen.



    Ich habe z.B. als "Test" nur die gemacht, die die 3 Gütekreterien Objektivität, Reliabilität, Validität auch zufriedenstellend erfüllen.
    Das waren Schnelligkeitstest und allgemeine motorische Test (AST, MFT, etc. gib motorische Test bei google ein, dann wirst du einiges finden.). Ausdauer habe ich nicht getestet, ist aber auch sehr gut testbar.


    Alle anderen Dinge, diverse Techniken, Kritikfähigkeit, Einstellung, Lernbereitschaft, etc, aber auch Spielübersicht, Spielintelligenz u.ä. habe ich auch ca.2mal im Jahr für mich bewertet. Wie gesagt mit groem Notenspektrum und wirklich viele, viele Kategorien. (Und wenn es nur den Nutzen hat, das man sich intensiv damit beschäftigt und so aus dieser Analyse heraus gewisse Dinge erkennt, die die weitere Trainingsplanung beeinflussen.)

    Aus einem Zufall heraus kam ich einmal mit einem Eishockeyjugendtrainer ins Gespräch.


    Dieser erzählte mir, dass sie bereits mit 6oder 7jährigen die Taktiktafel benutzen. Stets nur ganz kurz und einfach Dinge aufzeigend.


    Als Grund dieser Maßnahme nannte er, dass die Kinder auch an Umgang mit der Taktiktafel langsam und stetig herangeführt werden sollen, und nicht irgendwann von null auf hundert.
    Das ist in meinen Augen ein ganz brauchbares Argument, bei der Fragestellung.





    Davon mal abgesehen, gilt für Menschen (also auch oder gerade Kinder) je mehr Sinne angesprochen werden, desto besser wird die Information aufgenommen/verarbeitet.


    In der U11 spricht man, durchaus schon 1-2 Sätze mehr an, als nur die Mannschaftsaufstellung. Warum also neben dem akkustischen Reiz nicht einen visuellen setzten?

    Ach noch etwas, vielleicht bist ja du der Grund, warum dein Sohn (deine Söhne) nicht in die Mannschaften kommen, die du dir erträumst.


    Ich kann nur für mich sprechen, aber wenn ich schon weiß, dass die Verplichtung eines Kindes zur Folge hat, dass das Gesamtpaket einen stets besserwissenden, unzufriedenen Vater beinhaltet, der permanent Brände abseits des Spielfeldes legt, dann würde ich diesen Jungen ganz sicher auch nucht aufnehmen. Nichtmal, wenn es der neue Messi ist.
    Das wird ganz schnell ein Flächenbrand, was zur Folge hat, dass die Ausbildung aller Kinder leidet.


    Leider kann man manchmal Kinder nicht unbeachtet ihrer Eltern betrachten. Aber meine lange Trainerkarriere hat mich gelehrt, manchmal kann man einen Jungen nicht aufnehmen, obwohl an diesem selbst alles stimmt. Aber man muss das Gesamtpaket sehen.

    Wie kann man so ins Privat-Persönliche abdriften? Ich hatte nur (leider) F. daraufhin geantwortet, nun willst du weiter machen: wozu? (Andere als Person abkanzeln, um sich selbst zu erhöhen, so der Rhetorikratgeber?) Also laut F. kennst du nicht mal die NLZ richtig (oder?), außerdem schrieb ich LZ! Unterschied nun erkannt? THEMA sollten hier aber die (falschen/richtigen) Sichtungskriterien sein, die Frage danach, nicht wo mein o. dein Sohn spielen... BITTE zum Thema (da meinetwegen nach Stp, NLZ, LZ differenzieren)!


    PS: Mein Kind ist auch erstmal nach dem Talenttagen zum Training eingeladen. Ich weiß, dass man noch an 2 o. 3 Kindern "dran" ist, die schon seit 3 jahren in Auswahl/Stp sind, dort also genau daraufhin (genormte Kriterien, auf die es Trainern ankommt?) trainiert wurden, was "man sehen will". Kommen die, dürfte mein Sohn wieder draußen sein: wenn nicht auch die Biografie u.ä. beachtet wird! So erklärt sich meine o.g. Frage dann auch: wer nicht gut genug ist, ok, der kommt nicht rein, wer aber nur 3 Jahre lang miese Trainer (die nicht mal selbst Fußball spielen können, dafür aber wie die Löwen für den Sieg schrieen, Kids runtermachten bei Rückständen statt etwas lehren zu können...) hatte, der muss ja nicht auf ewig schlechter sein, bleiben wie die, die gute u. zudem noch den Stp als Förderung hatten. Würden die im Stp nicht reell weiter gebracht, machte er keinerlei Sinn, also sollte mir bitte keiner aberwitzig erzählen, es sei alles ganz egal, mein Sohn sei nicht biografisch im Nachteil, da er ja im Dorfverein u. auf der Wiese spielen konnte... Würde ich Trainer o. was Größeres sponsern, wäre ein "Kriterium" in einem der beiden hiesigen LZ erfüllt, er käme dort rein; aber diese "Kriterien" sollen hier nicht Thema (gehörten aber in einen realistischen K-Katalog mit rein) sein, die kennt man längst, doch: wie schaffen es Kinder selbst? Kenne da eins, das für mich der beste ringsum wäre (daher vermittelte ich ihm 3 Probetrainings im LZ), hat aber nie eine Chance bekommen, Gründe: Papa ist Hartz-4, der hielt seinen Sohn für den Größten (fragte den LZ-Trainer, wieviel man für sein Kind zahle, wo dessen Konkurrentenvater 5.000 Euro mitbrachte an "Spende"), Training nur im Dorfverein (spielte dort 2 Jahrgänge über dem eigenen, war da aber immer Stärkster!) usw. Heute spielt der schon (wie Papa) Fußball vor allem auf der Playstation, Talent hinüber: Schicksal o. Systemversagen...? Ich finde es nur z.T. schon erschreckend, wie manche Kinder abwerten, aburteilen, in deren Obhut man Kinder zu geben meint. (In einem anderen Thread sind sich alle einig: 11/12-jährig Problemfälle rauswerfen, dazu hat man ja die Macht, fertig und gut ist...) Nachvollziehbare Kriterien scheinen eben bei der Auswahl gar nicht so wichtig, man kriegt sie nirgends transparent an die Hand: was dann doch mich (als bloßen Papatrainer, kein "Profi im Stp/LZ": da würde ich nicht funktionieren, schnell quersteuern u. rausfliegen, daher nehme ich Offerten nicht an) im Verdacht relativer Willkür bzw. dass es nicht wirklich zuerst ums Talent selbst geht (sondern seine Verwertung zum Nutzen Dritter) bestätigt, oder?


    Auch nach deinem nächsten Statement komme ich beim Lesen deiner Beiträge zu folgender Erkenntnis:


    Du bist ein ewig nörgelnder Vater, genau so einer, den wir alle kennen und "lieben". Du würdest gerne durch deinen Sohn, die Fussballkarriere erleben, die du selbst nicht geschafft hast.


    Nur im Unterschied zu vielen anderer Vater, der gleichen Sparte, hast du versucht deine gute Bildung linguistisch so elegant (man könnte auch aufgeladen meinen) zu verpacken, dass du erst einmal blendest, da du dich so von "deinesgleichen" abhebst, dass die echten Beweggründe bzw. Inhalte deiner Posts vom Leser nicht so klar wahrgenommen werden. Ich unterstelle dir sogar, dass dies nicht zufällig geschieht, sondern genauso von dir beabsichtigt ist.


    Nichts desto trotz bleibt, wenn man deine Worte mal auf den Inhalt reduziert, dass du teilweise großen Kokolores von dir gibst.


    Dinge argumentativ zu bearbeiten, die du in deinen Postungs "verzapfzt", dazu habe ich ehrlich gesagt keine Lust. Das ist teilweise erstens offensichtlich, zweitens interessiert es dich eh nicht (das willst du ja gar nicht hören) und drittens glaube ich, dass du einige DInge sogar selbst besser weißt, aber trotzdem anders darstellst.




    P.S.: Du wirfst mir vor, mich zu erhöhen, um dich abzukanzeln. Dabei ist genau das eigentlich dein Stilmittel. Sicherlich besser versteckt und auf höchstem linguistischen Niveau, aber durch eben diese bewußte Wahl einer überladenen, elitären Sprachweise, willst du doch dem Gegenüber subtil vermitteln, dass du der Erhabene bist und inhaltlich mehr Substanz zu bieten hast.

    Eigentlich sollte es so sein, dass das Talent bis einschl. D-Jugend im Heimatverein bleibt und auf dem Stützpunkt trainiert wird. Erst ab der C-Jugend sollte eine weitergehende Förderung der besten Talente durch den Wechsel in einen Leistungsverein folgen. Weil sich aber nicht alle daran halten, findet bereits früher eine Selektierung der "Perlen" statt.

    Mich würde mal interessieren, wo du das im Konzept findest?
    Das viele "Dorftrainer" und auch die Stützpunkttrainer dieses Märchen verbreiten, hat wohl eher damit zu tun, dass sie ihre Perlen (aus EIgennutz, das eigene Team ist dann ja besser) gerne bis zur U13 behalten. Denn bei den meisten Vereinen, wird nach der D-Jugend der Trainer gewechselt, d.h. in den älteren Jahrgängen gibt es feste Trainer für die C-, B- oder A-Jugend, das "MItgehen" mit dem Jahrgang von den Minis endet in der D-Jugend.
    Hier "verlieren" die Trainer also ihre Spieler sowiso, weshalb sie, den Wechsel danach als optimal verkaufen.


    Im Konzept des DFB habe ich dies nicht gefunden ( habe aber keine Lust im aktuellen Papier nochmal zu suchen). Im Gegenteil, dort steht, dass die talentiertesten Spieler unter besten Bedingungen ausgebildet werden sollen. Und die höchste Stufe in der Ausbildung des DFB (zumindest in Altersstufen, wo die Jugendnationalelf noch nicht existiert), haben nun mal die NLZ, die STützpunkte sind per Konzept des DFB, lediglich Zulieferer der NLZ.



    @kicker


    Du haust hier ja ganz schön auf die...
    Du schreibst, dass dein SOhn ins NLZ wechselt. Gut mag sein.
    Du schreibst, dass das NLZ dich ebenfalls wanstellen will/wollte als Trainer. Da habe ich gewisse Zweifel.


    Überlegen wir mal: Niedersachsen: NLZ:
    - Hannover 96 (halte ich für unglaubwürdig)
    - Wolfsburg (auch sehr unwahrscheinlich, schon gar nicht überhalb der U10)
    - Braunschweig, sind die überhaupt ein richtiges NLZ? (erfüllen die alle Bedingungen? VOr einem Jahr jedenfalls noch nicht) Gut, hier kenne ich mich nicht so aus, außer, dass Eintracht Braunschweig sicherlich keine bessere AUsbildung anbietet, als andere gehoben Jugendvereine ala TeBe, Essen oder Ulm, eher schlechter.
    - VfL Osnabrück (k.a. ob die nen NLZ haben, allerdings ist die Jugendarbeit ganz gut, beginnt aber erst mit der U13). Kann mir daher nicht vorstellen, dass du dort Trainer werden solltest.
    - Werder Bremen (liegt in Niedersachsen). In den Bereich des NLZ, wärst du sicherlich nicht als Trainer gekommen, allerdings hat Werder auch BReitensportmannschaften, wie C4 oder D5.
    - HSV, siehe Werder Bremen.


    Habe ich einen Verein vergessen? Klär mich auf, ich komme nicht aus Niedersachsen.


    Mich brennt es ja wahnsinnig, zu erfahren, ob du wirklich so ein dicker Fisch bist, wie du behauptest, oder ob du ein Dampfplauderer bist?
    Ich habe gute Kontakte in den Großteil obiger Vereine, also nenn mir doch den Verein (gerne auch per pm) der so schlecht sichtet und der dich als Trainer will? Ich wurde ziemlich schnell herausfinden, ob die überhaupt offene Stellen im NLZ hatten, die sie neu besetzten mussten, und Kandidaten suchen mussten...

    Hab mir mal nach Zamorras Beitrag das NFV-Forum angesehen.


    Wenngleich ich es ebenfalls vermutet habe, kann ich Zamorras Sicht der Dinge nur teilen. DIr scheint es nie an konstruktiven Diskussionen o.ä. zu gehen, nur um Frustablassen...


    Du scheinst ein überehrgeiziger Vater zu sein, dessen Junge es nicht in den Stützpunkt geschafft hat. Das trifft dich !!! sehr hart und nun suchst du nach Schuldigen.


    Das ist peinlich, lass deinen Jungen kicken, da wo er hingehört, und mach sein Hobby nicht zu deinem, schon gar nicht mit diesem krankhaften Ehrgeiz.



    Und wer als U11 Spieler bei 5 plus 1 !!! Fussball im Breitensportturnier (also nicht nur Hammergegner) nicht auffällt, ist meist eben kein auffälliger Spieler.

    1) guenters Beitrag kann ich inhaltlich so unterschreiben


    2) auch die Ausführungen/Antworten von Zamorra passen


    3) @ kicker: Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber Spieler aus NLZ gehören nicht zu den Stützpunkten. Denn das NLZ ist ein eigener, sogar höher anzusiedelner "Stützpunkt". (Die Stützpunkte sollen schließlich den NLZ zuarbeiten, wenngleich das meist nicht umgesetzt wird, da die Stützpunkttrainer ihre Spieler lieber bei sich im Stützpunkt und Verein halten wollen.)
    Erst bei der Aufstellung von Auswahlmannschaften spielen auch die NLZ-Spieler eine Rolle.


    4) Ich verstehe dein Anliegen nicht richtig. Das einzige, was ich heraushöre ist eine Unzufriedenheit über die Auswahl der Spieler, weil deine nicht genommen wurden.
    WIe hättest du es denn gerne? Was genau soll denn anders gemacht werden?


    5) Ich werde es nicht begreifen, wie die Institution Stützpunkt für Eltern oder Trainer so wichtig genommen werden kann. Wie guenter schon darlegte geht es doch eigentlich nur darum, die "letzten" Talente zu finden, die noch nicht im NLZ sind, bzw. von diesem gesichtet wurden. Da die besten i.d.Regel schon in den NLZ spielen, ist der Stützpunkt ja eh nur ne b-Auswahl, quasi "Resterampe mit gelegentlichen Perlen". Wer spielt denn von den D-Jugend-Stützpunktspielern, später mal beim Duisburg-Turnier in der Landesauswahl? Und dort spielen dann immernoch 21 mal 16, also 336 Spieler pro Jahrgang, weit mehr, als Profiplätze (Liga 1-3) im deutschen Fussball vorhanden sind.
    Wer wirklich talentiert ist, an dem sind doch die NLZ interessiert, mindestens andere gute Vereine.


    Stützpunkte machen eigentlich nur dort Sinn, wo die Bevölkerungsdichte gering ist, und man ein NLZ kilometerweit nicht findet. Aber auch hier dient es in erster Linie dafür, die Talente aufzuspüren, damit sie dem deutschen Fussball nicht verloren gehen.

    Einiges scheint aber bei denen, die es geschafft haben, zu wiederholen. Denn einmütig wird gesagt, das es in ihrer Jugend andere gegeben habe, die weitaus talentierter gewesen seien. Jeder Verein, jeder Trainer möchte gerne für sich das "Ei des Kolumbus" in anspruch nehmen. Aber in Wirklichkeit ist es "die Stecknadel im Heuhaufen suchen".

    Naja, dazu ein paar Anmerkungen:


    1) Was genau ist denn Talent? Landläufig wird Telent oft mit Dribbelkunst/Jongliefähigkeit etc. gleichgesetzt, was wiederum als Technik verstanden wird. (Dabei gehört zu dem Komplex Technik weit weit mehr).Aber selbst Technik ist ja nur ein Teilaspekt, neben Kondition (Physis), Koordination, taktisches Verständnis, mentale Fähigkeiten.


    2) Trotzdem gibt es sicherlich genug wirklich Hochtalentierte (also hochtalentiert auch im Sinne einer umfassenden Definition), die von anderen weniger talentierten "überholt" wurden. (Sonst wäre es ja einfach, die Spieler zu finden, die später ganz groß herauskommen. Glück, Verletzungsanfälligkeit, Freundin, soziale oder persönliche Umstände sind halt unwegbare Größen. Ganz abgesehen, von unterschiedlichen Berwertungen von Talent.)


    3) Aber Toni Kroos (90er), Götze (im 92er Jahrgang) und Draxler (93er) waren schon immer deutschlandweit herausragende Talente. (Als Draxler U11 war, wurde mir über ihn gesagt, er sei der beste 93er Deutschlands. Ich kannte ihn quasi, ohne jemals im 93er Jahrgang Trainer gewesen zu sein, ich hatte ihn noch nie gesehen. Kroos kannte man sogar, obwohl er noch in Greifswald spielte, spätestens nach seinem Wechsel zu Rostock (U12 oder U13) war er deutschlandweit der herausragende Spieler.
    Es gibt also auch herausragende U11 Spieler, die diesen Status bis ins Profitum aufrecht erhalten können.


    4) Such doch mal Erstligaspieler (N11-Spieler wirst du höchstens Schürrle finden), die Jahrgang 87 oder jünger sind, und in der U13 oder gar U15 noch auf dem "Dorf" gekickt haben. Ich meine ausdrücklich keine ambitionierten Amateurvereine, die ebenfalls schon gute Selektionsmöglichkeiten haben, wie z.B. RW Essen, FC Oberneuland, SSV Ulm, Waldhof Mannheim, etc.
    Wobei die meisten Profis in der U14/U15 wahrscheinlich sogar nicht mehr mal dort gespielt haben.

    Aber ist darin das Geheimnis des Erfolges im spanischen Fussballs zu sehen? Ich denke nein, sonst bräuchte man nicht die vielen ausländischen Stars in den spanischen Topclubs. Speziell auf der Torspielerposition ist ein Wechsel in den Profi-Nachwuchsbereich erst ab 16 Jahren ratsam. Dann es nämlich noch genügend Zeit, um den Keeper entsprechend zu formen. Werden die Talente zu früh zusammengezogen, so werden sie bis auf wenige Ausnahmen (wie hier im Video) kaum gefordert und deshalb auch nicht ausreichend geförfert. Auf der anderen Seite wirkt sich der permanente Leistungsvergleich (u.a. auch mit Probespielern) zumeist kontraproduktiv aus, weil keinerlei Rücksichten auf Einschränkungen während der Pubertät oder dem sozialem Umfeld des Kindes genommen wird. In ihren Heimatvereinen müßten diese hochveranlagten Talente in ihrem Team mehr Verantwortung übernehmen, was sich dann auch in einer höheren inividuellen Qualität auswirkt. Weil sie dort auch keine Angst vor Fehlern haben müssen, ist die Risikobereitschaft höher, was sie letzendlich zu einem kompletteren Spieler entwickeln läßt. In den Auswahltteams dieser Vereine reicht es in den meisten Fällen, auf Fehler des Gegners zu warten.


    Fazit: Das wird ein Spiel einer U 11 auf höchstem Niveau gezeigt, das jedoch keinerlei Aussagekraft auf den späteren Profibereich hat. Wenn ich Spaß daran habt, googelt mal durch, wieviele Spieler aus der U 11 es später in den Profibereich des Vereins schaffen!

    Darauf muss ich mal eingehen. Ich kann es nicht verstehen, wie man über etwas urteilen kann, dass man gar nicht wirklich kennt.


    1) natürlich schaffen es die wenigsten dieser U11 Spieler in den Profibereich. Logisch, da oben (also im Profitum) längst nicht so viele Plätze zu vergeben sind, wie in den U11 Teams der Profimannschaften. Es spielen halt im Männerfussball mindestens 15 Jahrgänge zusammen in einem Team.
    (Wieviele Gymnasiasten erwerben einen Doktortitel oder eine Professur an der Uni ? )
    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Wieviele der Spieler, die heutzutage Profi werden, haben in der U11/U13 oder U15 noch in einem Dorf gekickt? Zumindest ab U13 ist diese Zahl verschwindend gering !
    (Ich hatte dies mehrmals in unterschiedlichen Threads hier an der deutschen N11 aufgezeigt).


    2) Spieler werden kaum gefordert in den Profinachwuchsteams ???
    Wie kommst du auf das schmale Brett?
    a) Allein bei 3 mal 90 min Training müssen sich diese im Training mit den besten messen. Nicht wie im Dorf, wo ein talentierter keine Forderung durch Mit-/Gegenspieler im Training hat. Das ist mehr als 3/4 der Zeit.


    b) Im Wettkampf messen sich diese Profiteams regelmäßig mit den anderen Profiteams, oder guten Vereinen in höheren Jahrgängen. Die Spieler treffen also auch im Wettkampf regelmäßig auf ebenbürtige Gegner, wo sie sich beweisen müssen und können. (Spiele gegen deutlich unterlegene Gegner sind deutlich seltener und dienen eher Prestigezwecken oder sind Freundschaftsdienste)
    siehe z.B. RSC- Runde http://rscrunde.de/


    c) In vielen Profinachwuchsteams dürfen die Kinder ganz sicher Fehler machen und risikobereit agieren. (Sicherlich gibt es auch hier Unterschiede liegt halt am Trainer, und da gibt es in den NLZ-Teams genauso wie auf dem Dorf solche und solche...)


    d) Geh doch mal zu einem großen U11-Turnier in Deutschland und beobachte die Spieler auf und neben dem Platz. Schau dir an, ob diese Spaß haben oder nicht, bei allem Leistungsgedanken.
    U11-Turniere:
    - http://www.mcdonalds-juniorcup.de/index.html (Norden: Delmenhordt)
    - http://www.u11-eurocup.de/index2.php (Süden: Oberelchingen/Ulm)
    - http://allianz.m-koppehel.de/ (Osten: Dessau)


    e) Auch hier mag es Unterschiede geben, aber ich weiß von einigen Vereinen, dass dort in der U11 oder U12 sehr Rücksicht auf "Lebensumstände" der Kinder genommen wird. Mir sind sogar verschiedene Fälle bekannt, wo Kinder ein gewisse Zeit dem Training/Wettkampf komplett fernbleiben konnten, mit dem Wissen, wenn es wieder geht, wird er auch wieder dabei sein dürfen; kein Ausmustern deswegen.
    Sicherlich kann man nicht kommen und gehen wie und wann man will. Allerdings halte ich das auch in kleinen Vereinen für nicht praktikabel oder akzeptabel, man muss im Mannschaftssport halt gewisse Normen und Regeln befolgen, damit die Gruppe funktioniert.
    (Ein Beispiel: U10 eines Bundesligisten: Da hat ein Spieler den Trainer angerufen, und ihm geschildert, dass seine Freunde ein Baumhaus bauen. Er würde nun gerne dem Training fernbleiben, da er mitbauen wolle, damit er dann später auch Zutritt zu diesem Baumhaus habe. Es war natürlich kein Problem für den Trainer, solange Spieler i.d.R. beim Training erscheinen. Wenn man eine hohe Trainingsbeteiligung hat, kann man sicherlich auch mal aus solchem Grund fehelen. AUs schulischen oder familären Gründen erst recht. Natürlich nur, wenn dies nicht wöchentlich geschieht.)

    wahnsinn!!


    Die jungs von barca spielen ja schon fast so wie die großen (bewegungen, passspiel, laufwege, dribbling...)
    das macht dann wahrscheinlich auch den unterschied zu den anderen top-teams aus!?


    was ich aber so weiß, spielen Barcelona im Kinderbereich zu 70 bis 80%...vorallem sehr viele Kleinfeldspiele. Der Rest sind dann wirklich nur Übungen und Drills....


    So sieht es aus, die Spielen in der U11 eigentlich nie 11gg11. Die haben selbst in der U12 nur 12 SPieler im Kader, allerdings pro Jahrgang 2 Teams, die sie dann für diese max.2-3 Turniere zusammenfügen.


    Und dieser Alterklasse können auch andere Teams, wie Sporting Lissabon, ManUnited, etc. oder auch die deutschen Spitzenvereine durchaus mit Barca messen und diese schlagen. So wie bei den Profis ist das nicht, wenngleich die Jugendteams schon immer richtig gut sind.



    Ich finde die Viererketten z.B. nicht besonders herausragend. Gerade die von Arsenal macht ja einige taktische Kapitalfehler.
    Die spieler können ballorientiert agieren (das tun sie auch im 6gg6), dann ist es zu einer ordentlich funktionierenden Viererkette ein Minischritt.
    Da wird der Trainer vor dem Spiel/Turnier auf dem Board ein paar Dinge aufgezeigt haben, und dann funtioniert die so, wie wir das in dem Video sehen.

    Bondscoach:


    Also, wenn nur einer pro Jahrgang in die Profimannschaft kommt, dann hat man mehr als eine erste Elf. Kommen pro Jahrgang 2 Spieler in das Profiteam dann braucht man keine Transfers mehr tätigen.



    @ Coerverfan:


    Sicherlich hat der DFB zumindest das 11gg11 in der E-Jugend abgeschafft. Das finde auch ich gut.
    Aber, auch der DFB will die talentierten Spieler früh in den NLZ haben, und eben nicht in den kleinen Vereinen. Schließlich sollen ja die Stützpunkte den NLZ zuarbeiten, also talentierten Spielern zu einem Wechsel ins NLZ raten/verhelfen. (Das klappt i.d.R: nicht, da sich viele Stützpunkttrainer nicht an diese Konzepte halten und eher gegen die NLZ arbeiten, aber das ist ne andere DIskussion...)


    Gesucht werden eben die Talente, die unter ihresgleichen zu Häuptlingen werden.
    Das dadurch so manches Talent (das das Talentmerkmal der mentalen Fähigkeiten nicht ausgeprägt erfüllt) auf der Strecke bleibt, kann man sicherlich moralisch verteufeln. Das ist aber in allen Sportarten (in Eizelsportarten wie Turnen etc. sogar viel ausgeprägter) so, dass dort wenig Raum für "Romantik" vorhanden ist, und sicherlich die meisten nicht oben ankommen. Es ist halt eine Pyramide.


    Es geht dem DFB aber um die Elite, und dazu braucht es frühe Wechsel im Sinne der optimalen Ausbildung.


    Man kann nicht alles haben Topspieler und "Romantik". (Und ja, mir tut es leid für jeden Spieler, der Opfer des Selektionsprozesses ist. Das gilt aber nicht nur für den Fussball, sondern auch für die Schule, etc.)




    P.S.: Wo sind eigentlich die herausragende Spieler (Afrikaner glaube ich), die von Coerver ausgebildet wurden, in den CDs trainieren etc. . Die müssen doch längst alle den Profifussball betreten haben und dominieren. Zumindest, wenn man deinen Argumentationen stets folgt.

    Danach hab ich eine Übung jeweils 1 Tor mit Torwart und dann machen die Abwehrspieler nen langen Ball und der Stürmer macht 1 gegen 1. Mit einbeziehen der Körpertäuschung. Das auf 2 Tore damit die Spieler nicht zu lange anstehen hab ich gedacht.

    Mach die gleiche Übung auf ein Spielfeld mit 2 Toren und 2 Torhütern.
    Selber Ablauf, nur das der Abwehrspieler die Kontermöglichkeit hat. Immer wenn der Ball im Aus oder im TOr ist, bzw. wenn der Torhüter den BAll sicher hat/einen gezielten Pass spielt (es soll ja kein 2gg1 sein), ist der nächste dran, also der nächste jeder Mannschaft.
    Du bildest 2 Teams, nach 5 min Seitenwechsel.
    Gewonnen hat das Team, dass dann mehr Tore geschossen hat.
    Wichtig ist, dass du nur die Offensiven coachst. (auf Tempo achten, Täuschung, Zug zum Tor)


    Da hast du auf jeden Fall auch ne motivierte Gruppe, egal wen du bekommst. Die Übung macht allen Spielen (egal welchen ALters und Talents) Spaß.



    Hast du nen bestimmtes 1gg1, oder kannst du frei wählen. Dann wäre das frontale sicherlich das einfachste und obige Übung passt.

    Ich find sie super, diese Eltern, die meinen alles besser zu wissen als der Trainer ihres Sohnes.
    Was würde ein Trainer nur ohne sie machen, er wäre wahrscheinlich völlig aufgeschmissen und die liebenswerten Anregungen der Eltern.
    Herausragend, wenn sie dem Trainer dann permanent und zeitnah den Fussball und die korrekte Umsetzung des Ausbildungsgedanken zeitnah erklären.
    Am liebsten (und häufigsten) sind die, die mal selber richtig gut gespielt haben (zumindest in ihrem eigenen Irrglauben, denn Bezirksliga ist jetzt nicht so dolle) oder selbst als Trainer agieren/agierten und sich selbst immer über nervende und unwissende Eltern echauffieren.


    Ich finde, die Eltern sollten sich einfach noch wichtiger nehmen.




    P.S.: Wenn ich mit dem Trainer meines Sohnes extrem unzufrieden bin, dann habe ich nicht den Arsch in der Hose diesen zu belehren. Ich nehme dann mein Kind und wechsle einfach den Verein oder die Mannschaft. (Mal abgesehen von sehr ländlichen Regionen gibt es ja i.d.R. immer auch Alternativen.)
    Aber ich habe eh ein so geringes Selbstwertgefühl, dass auch ein nicht ganz perfekter Trainer mich nicht zu Kritik oder Unzufriedenheit mit dem Hobby meines Sohnes treibt.
    Vielleicht nehme ich die Ausübung des Hobbies von meinem Sohn auch nicht wichtig genug. Hier muss ich wohl an mir arbeiten, das ich ernsthafter diese wichtige Thematik angehe. Schließlich kann mein Sohn ja nicht entscheiden, was ihm Spaß macht und als Vater (in meinem Fall sogar Trainer und mal ein gar nicht so blinder Kicker) sollte ich da mehr Interesse aufbringen und meine unglaubliche Kompetenz, die der des Trainers weit überlegen ist, auch gewinnbringend und nachdrücklich einsetzten. Nur zum Wohle der KInder, versteht sich. Meine persönlichen Empfindlichkeiten muss ich dann einfach zurückstellen.
    Dazu muss man halt auch regelmäßig über seinen Schatten springen und zum Wohle des Kindes den Trainer direkt oder auch hinter seinem Rücken kritisieren. Und wenn ich mich dabei dann selbst sehr in den Mittelpunkt dränge, dann muss das wohl sein und dient dem guten/richtigen/wichtigen Ziel.
    Ich arbeite an mir.

    Wenn ihr bei euch im Verein nicht allzu begrenzte Platzkapazitäten habt, so spielt doch dann einfach 3 Drittel oder sogar 4 Viertel. So kannst du doch problemlos ausreichend Spielern genügend Spielzeit geben.
    Im Optimalfall, also wenn genug Platz und Tore vorhanden und auch der Gegner genügend Spieler hat, so spielt ihr zwei Spiele gleichzeitig nebeneinander.


    Ich habe zwar seit Jahren eigentlich immer E-und D-Jugend, allerdings vereinbare ich bei Freundschaftsspielen immer individuelle Spielzeiten mit dem Gegner. Und diese liegen über der normalen Dauer, i.d.R. spielen wir dann einfach noch ein Drittel mehr. (Und das auch ohne, dass ich mehr Spieler dafür nominiere. Es geht einfach darum, die Spielzeit zu optimieren, zu anstrengend wird es ja i.d.R. für die kleinen Racker kaum; die könnten den ganzen Tag spielen. Wenn man dann Anfahrt, Abfahrt, etc. hat, dann sollte man nicht an der Spielzeit sparen.)


    Da es eh keine Ergebnismeldung ( und damit also Auf-Abstieg) gibt, werden wohl auch die meisten anderen Trainer nichts gegen die Spielzeitverlängerung haben.
    Und falls es bei euch doch ne Wertung gibt, und dem gegnerischen Trainer dieses wichtig ist, dann wird halt das Ergebnis nach 2 ABschnitten genommen, und danach noch ohne Wertung ein bißchen weitergespielt.



    Ach und wie bereits von GC gesagt, die Reduzierung der Spieleranzahl und Verkleinerung des Spielfeldes ist ganz klar vorteilhaft.