Beiträge von Ronaldina

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    Hallo!
    Auch wenn er ein super Talent ist, würde ich noch 1 Jahr warten. Lass dem Jungen die Erfahrung bei den Minikickern.
    Darauf die Saison kannst du ihn dann mit in die F gehen lassen, also bei den 2005ern. Ein Jahr höher spielen reicht.


    Sollte er dann bei euch im Verein immer noch viel zu gut für den Jahrgang 2005 sein, müsste man meines Erachtens eher über den Wechsel zu einem "besseren" Verein nach denken. Ich bin kein Freund von Vereinswechseln in jungen Jahren. Doch wenn es wirklich so ist, wie du sagst und er könnte bei euch im Verein rein leistungsmäßig ohne Probleme bei den 2003ern mitspielen, dann sollte das Kind den Verein wechseln. Denn körperlich ist es viel zu schwierig für ihn 3 Jahre zu überspringen!!!
    Da macht es mehr Sinn ihn zu besseren Spielern seines Jahrgangs zu bringen.


    Abgesehen davon würde ich mit vorschnellen Prognosen sehr vorsichtig sein. Vielleicht ist der Junge, wegen seiner zwei älteren Brüder, den anderen im Moment einfach nur voraus. Habe es schon häufig erlebt, dass Spieler die als die allerbesten eines Jahrgangs gesehen wurden, hinterher nur Mittelmaß im Team waren. Weil diese mit 3 angefangen hatten und die anderen erst mit 5 oder 6. In der E-Jugend haben die anderen diese Spieler dann überholt, weil sie talentierter waren.


    Außerdem weißt du ja noch gar nicht, was ihr an 2005ern / 2006ern dazu bekommt. Vielleicht sind da ja noch n paar richtig gute dabei und er ist in dem Jahrgang sehr gut aufgehoben. Das weiß man natürlich erst, wenn die Spieler kommen =).


    Mittrainieren ist natürlich kein Problem, dass ist ne gute Möglichkeit ihn zu fördern. Aber fest hoch ziehen würd ich nicht. Außerdem sollte man es bei maximal 3 Trainings pro Woche belassen. 4mal die Woche Training sind für einen 4-jährigen eindeutig zu viel! Nicht nur dass er ganz vergisst auch andere Sachen zu spielen, so verliert er bald vielleicht die Lust am Fußball, weil er damit übersättigt wird (auch wenn er es momentan gerne macht und scheinbar auch so will).

    Hallo!
    Im WFLV kann man eine Jugend nur überspringen, wenn es eine Altersklasse nicht gibt.
    Z.B. kann ein E-Jugendlicher (nur Endjahrgang) in der C spielen, wenn es keine D-Jugend gibt (also dein Verein keine gemeldet hat). So gilt es für alle Altersklassen.


    Wenn jedoch die betroffenen Altersklassen besetzt sind (im Beispiel E, D und C), dann darf man nur in der nächsthöheren Altersklasse mitspielen und das auch ohne Probleme (ist kein Antrag oder so zu stellen).


    Du kannst also ohne Probleme 2003er für deine E-Jugend anwerben. Ob das viel Sinn macht ist natürlich eine andere Frage. Da es dir aber um den Erhalt deiner Mannschaft geht, ist es vielleicht besser auch jüngere Spieler zu nehmen, da sonst alle gar nicht spielen könnten... In deiner Situation würde ich mich vermutlich aber trotzdem mit Nachbarvereinen in Verbindung setzen, denn lange geht es nicht gut, wenn 4 Jahrgänge zusammen spielen... Spätestens in der D bekommt ihr große Probleme. Vielleicht hat der Nachbarclub ja ähnliche Probleme und ihr könnt zusammen 2 Teams mit vernünftigen Altersstrukturen bilden ;).

    Genau das Frage ich mich auch immer =). Was soll ich in der F taktisch vermitteln und was nicht? Versuche so wenig wie möglich und so viel wie nötig. Aber was ist nötig? Was sagt man den Kids eigentlich tagtäglich an taktischen Sachen???


    Bei uns siehts wie folgt aus:
    1. Aufstellung:
    - Es wird im 3-3 gespielt (bei uns auch immer rotiert!).
    - Spieler hinten in der Mitte ist der "Feuerwehrmann" (manche Jungs wollen lieber Polizist sein^^), der ein wenig absichern muss, er rückt aber immer so weit auf, dass er sofort eingreifen kann (also in Spielnähe steht)
    - Spieler hinten links/rechts sind quasi "hinteres" Mittelfeld, die immer mit nach vorne arbeiten müssen, aber auch als erste wieder hinten sein sollen, wenn der Gegner einen Gegenangriff startet
    - Spieler außen links/rechts sind "vorderes" Mittelfeld, das immer vorne mit angreift, bei einem Gegenangriff aber auch nach hinten laufen muss
    - Spieler vorne in der Mitte bleibt so gut wie immer vorne, damit immer einer vorne anspielbereit ist


    => Die Außenspieler sollen möglichst auf ihrer Seite bleiben (zumindest beim eigenen Abstoß)
    => Beim Abstoß bieten die Spieler sich außen an (um den Spielern das nahe zu bringen hab ich mich am Anfang der F gerne hinter das Tor gestellt die Arme ausgebreitet und "breit" gesagt). Vom Prinzip ists weniger ein Anbieten, als einfach nach außen zu gehen :D. Damit nicht alle 1m vor dem Torwart in der Mitte stehen und "hier" rufen...


    2. Eckbälle, Freistöße, Einwürfe:
    - Ecke: meist die kurze Variante, da sie am erfolgreichsten ist. Ist eigentlich daraus entstanden, dass sie sich gestritten haben, wer die Ecke schießen darf, da haben wir dann gesagt, X spielt zu Y und der schießt dann aufs Tor. Dann waren beide Spieler glücklich =). Meist funktioniert es auch, weil der Gegner(ische Trainer) die Spieler nicht abdeckt.
    - Freistöße: auch schonmal die kurze Variante erklärt (gleiche Begründung wie oben: Streit darüber wer schießen darf)
    - Einwürfe: hauptsächlich nach vorne werfen, vor allem wenn man keinen freien Mitspieler erkennt


    3. Laufwege
    Direkt geübt haben wir das nicht. Zum Üben der Technik haben wir aber folgendes schonmal mit rein gebracht:
    - Hinterlaufen
    - Kreuzen
    - Ball von Außen in den Rückraum spielen (Spieler in der Mitte läuft nicht sofort rein, sondern wartet ab, wo der Ball hin kommt)
    Dabei ging es mehr um die Techniken (Passen, Schießen), die Laufwege waren eher Nebenprodukte.


    4. Spielvorgaben
    Außer das die Außenspieler beim Abstoß auf ihre Positionen laufen sollen, haben wir da eigentlich nicht viel gesagt.
    Höchstens noch, dass die Spieler nach vorne bzw hinten gehen sollen. Es gibt immer welche, die bleiben als Feuerwehrmann dann direkt vorm Tor stehen oder als "hinteres" Mittelfeld auch ganz hinten... Oder welche die als Abwehrspieler gar nicht nach hinten laufen...
    Ansonsten haben wir auch schonmal gesagt, dass sie auch mal von hinten drauf schießen können. Gewirkt hat das meist nicht, da teilweise aus unmöglichen Positionen geschossen wurde oder manche sich dem nicht angenommen haben.


    5. 1 gegen 1 (Individualtaktik)
    - Spieler werden im Spiel ermutigt auch mal 1 gegen 1 zu gehen
    - durch das sehr offensive Spielsystem kommt vor allem der Feuerwehrmann zu extrem vielen 1 gegen 1 oder gar 1 gegen 2 -Situationen
    - beim Fintentraining wird so langsam drauf geachtet, dass sie versuchen, den Gegenspieler auszutricksen (wenn ich übersteiger rechts mache, gehe ich links vorbei usw.)
    - beim 1 gegen 1 offensiv haben wir auch schonmal erklärt, dass man versucht den Gegenspieler schräg anzulaufen, um ihn nach außen zu locken und dann in die Mitte zu gehen (hat für die Übung erstmal so geklappt, im Spiel natürlich noch nicht, aber das war auch nich das Ziel. Nur irgendwann fängt man damit langsam an..)
    - 1 gegen 1 defensiv haben wir bislang noch gar nichts erklärt, nur im Spiel drauf geachtet, dass die Spieler wirklich angreifen und den Gegenspieler nich einfach vorbei laufen lassen


    Dass alles hört sich vielleicht viel an, im Vergleich zu unseren Gegnern ist es aber lächerlich... Unser letzter Gegner hatte da taktische Kniffe drauf (Ecken flach rein spielen, die Mitspieler warten weiter hinten und laufen dann erst rein; der Mittelstürmer vorne wird immer angespielt und legt dann entweder ab oder dreht sich, um aufs Tor zu schießen...), dass hätt ich bei ner D erwartet... Dafür konnten unsere den Ball annehmen und schießen, nich so wie der Gegner =).

    So an sich finde ich das es nur Ausreden eines Trainers sind, wenn er diesen Satz sagt.


    Was macht man aber, wenn man eine A oder B übernimmt, die von Verschieben oder ähnlichem noch nie gehört hat? Wo es Spieler gibt, die jahrelang maximal 10 Minuten je Spiel gespielt haben...
    Lohnt es sich dann überhaupt noch deren ganzen Ausbildung quasi auf den Kopf zu stellen und von Manndeckung auf Raumdeckung umzustellen? Oder die "Banksitzer" auf einmal ne Halbzeit spielen zu lassen? Oder ist es nicht sinnvoller sowas von unten neu aufzuziehen? Und die "altmodisch-geschulten" einfach raus wachsen zu lassen...
    Versteht mich nicht falsch, ich würde es vermutlich bei so einem Team versuchen. Aber macht das wirklich Sinn? Vor allem wenn das Team dann nicht nur im taktischen Bereich Mängel hat, sondern auch im technischen...


    Ich weiß, dass es bei meinem Team auch im älteren Bereich klappt zu rotieren oder die spieler gleich lang spielen zulassen, da ich es von Anfang an so gehandhabt habe. Wenn ich mir aber unsere E2 angucke, die schon immer ziemlich leistungsorientiert behandelt wurde, dann weiß ich, dass ein ziemliches Chaos entstehen würde, wenn man von jetz auf gleich alles umstellen würde. Hauptsächlich mit den Eltern, das ist klar. Aber auch mancher Spieler würde die Welt nicht mehr verstehen, wenn der dicke Hannes auf einmal so viel spielt, wie der Topspieler, der doch soviel besser ist....
    Deshalb die Frage: Nützt es einem was, wenn man alles ändert und die Spieler dann auf einmal zu einem anderen Verein wechseln? Da lass ich doch lieber das ganze "raus wachsen" und hab ab der F1 und darunter kindgerechte Mannschaften und Trainer, als das ich ein ganz großes Theater erlebe..


    Das gleiche wie gesagt auch im älteren Bereich. Startet man nicht besser mit ner D-Jugend, raumorientiert und modern zu spielen und lässt diese dann immer weiter nach oben gehen? Also nächste Saison dann D und C usw. Damit dann in ein paar Jahren überall so gespielt wird.




    Was ich damit sagen will: Ich denke gewisse Strukturen müssen in ein Team wachsen. Nur weil jahrelang falsch ausgebildet wurde (nicht rotiert, nicht gleich lang spielen lassen...) kann ich nicht von jetzt auf gleich komplett anders trainieren und handeln. Daran würde ein Team meiner Meinung nach kaputt gehen. Da muss man nach und nach was ändern.. Oder meint ihr dass es klappen könnte?


    Das Ganze Ist jetzt eher vereinsmäßig gedacht und nicht unbedingt aus der Trainerperspektive (bin halt beides =) ) und außerdem trifft es das Thema vielleicht nicht ganz. Aber was meint ihr dazu?
    Würdet ihr versuchen neue Methoden und Ansätze einfach sofort auf die komplette Jugend drauf zu ballern oder lieber nach und nach wachsen lassen?


    Wenn man so handeln würde und "raus wachsen" lässt, dann würde der Satz "Ich habe nicht das nötige Spielermaterial" ja in gewisser Weise zu treffen. Nicht wegen der Spieler an sich, sondern wegen der Ausbildung die sie bislang genossen haben...

    "ich hätte da mal die Frage danach, ob bei diesen Lehrgängen, wo man auch über Spielsysteme spricht, beschult wird, diskutiert ....eine Auskunft dazu bekommt, ob man in der Kette spielt oder auf Manndeckung? Wird darüber auch gesprochen oder setzt man die Kette vielleicht voraus? Darüberhinaus würde mich auch interessieren, ab wann die Kette bzw. das Verschieben allgemein beschult werden soll. Wird dort bei deinem Leistungslehrgang darüber geredet, informiert und wenn ja, was ist das Ergebnis?"


    @ Andre:
    Hatte bisher erst einen Wochenlehrgang, es folgen noch zwei weitere. Also ist mein Wissen noch nicht gerade ausgereift =).


    Es wird, so wie ich es verstanden habe, mit Dreierkette gespielt. Da ja alles zu einer raumorientierten Verteidigung hinführen soll. In der D wird das Ganze aber nicht thematisiert, d.h. man spricht nicht wirklich mit den Spielern über die Dreierkette, sondern lässt sie einfach so spielen.
    In der D sollen nämlich nur Technik und 1 gegen 1 trainiert werden. (Wobei die Realität da mit Sicherheit anders aussieht...).


    Warum keine Viererkette in der D-Jugend?
    Viererkette wäre in der D nicht so gut, da es weniger 1 gegen 1 geben würde, was jedoch im Mittelpunkt der Altersklasse stehen soll. Durch das Verschieben und Doppeln würde es ja vermehrt zu 2 gegen 1-Situationen (aus Verteidigersicht) kommen. D.h. ein Verteidiger müsste das 1 gegen 1 defensiv nicht so gut drauf haben, da wenn er ausgespielt wird ein anderer da ist und ihn absichert.
    Außerdem kostet das Einstudieren der Viererkette (Gruppentaktik) wertvolle Zeit, die lieber in Techniktraining investiert werden sollten. Schließlich gehts hier ums goldene Lernalter ;).


    In der Realität spielen aber recht viele Teams mit Viererkette in der D, hier wird immer schön verschoben und es kommt eigentlich zu kaum echten 1 gegen 1 Situationen. Wenn ich jetzt nur Ausbildungsbezogen denke, dann würde ich das Verschieben und Doppeln also noch nicht in der D trainieren, sondern erst ab der C. Da ich ja möchte, dass die Spieler in der D das 1 gegen 1 perfekt erlernen.


    Ist natürlich alles einfacher gesagt als umgesetzt... Teilweise machen die Spieler das ja auch von sich aus, da wird man wohl kaum sagen, die sollen ihrem Mitspieler nicht helfen :D. Außerdem ist man in der D auch häufig darauf angewiesen, ne Klasse zu halten oder ähnliches. Da ist es riskanter immer 1gegen1 zu stehen und nicht abzusichern..

    Hallo!
    Beim C-Leistungsfußball-Lehrgang (im September diesen Jahres) haben sie uns nahe gelegt, dass man bei D9er im 3-2-3-System spielt. Dieses System ist dem 4-3-3, wie es im 11er-Fußball in der Jugend gespielt werden soll nämlich am nächsten. Das 4-3-3 ist eigentlich eher das 4-2-3-1, was bei der WM auch gut zu beobachten war. Da in der Jugend Offensiv gespielt werden soll, werden die beiden Außen aber als Stürmer angesehen und nicht als Mittelfeldspieler ;).


    Wenn man in der D im 3-2-3 spielt muss man dann in der C "nur noch" von Dreier- auf Viererkette umstellen und einen Stürmer hinzu fügen. Außer den beiden die dazu kommen bleiben die Positionen ansonsten aber die gleichen.
    Von der Aufstellung ergibt sich dann folgendes:
    ........................................TW...................................
    .........AV........................IV......(IV)...................AV.....
    ...........................DM.......................DM....................
    .........................................OM..................................
    .................RM..........................................LM............
    ........................................(ST)..................................


    Ob du dabei mit einem 10er (OM) vorne in der Mitte spielst oder einen Mittelstürmer draus machst ist eigentlich egal. Würd vermutlich eher den 10er bevorzugen. Im Vergleich zum System bei den Großen würde demnach nur noch ein weiterer IV hinzu kommen und dann der Stürmer.
    Von den Positionen hätten die Spieler die gleichen Aufgaben, wie beim 11er-Fußball.


    Selbst habe ich das Ganze noch nicht ausprobiert, da ich noch keine D9er hatte. Für mich ist das Ganze aber sehr plausibel, weshalb ich es auch so spielen lassen würde. Es kommt dabei natürlich zu vielen 1gegen1-Situationen, vor allem wenn der Gegner das gleiche System spielt. Aber genau dass soll in der D-Jugend ja im Vordergrund stehen ;). Wer da nicht ganz so ausbildungsbezogen denkt, stellt bestimmt ein wenig anders auf, damit er hinten sicherer steht...

    Hallo!
    Erstmal großes Lob an dich und dein Trainerteam :thumbup: . Das so knallhart durch zu ziehen ist echt nicht einfach. Erst jetzt im 3.Jahr mit meinem Team haben die Eltern meiner Jungs verstanden, worum es bei den Kindern geht und akzeptieren es voll und ganz.
    Wobei eine Mutter immer wieder erfolgsdenkende Sachen sagt, die mich dann auch nerven... Die eine ist aber mittlerweile die Ausnahme. Der Rest des Teams hats nach langer Zeit endlich kapiert und akzeptiert unsere Vorgehensweise (alle Kinder spielen gleich viel, jeder mal auf jeder Position usw.).


    Wir haben wie gesagt genauso gehandelt wie du es sagst. Lediglich einmal bin ich bei den Minis davon ein klein wenig abgewichen, was mir für die Kinder auch ein bisschen Leid tat. Aber es waren die Stadtmeisterschaften, die wir letztendlich gewonnen haben =). Habe auch alle Kinder bei dem Turnier spielen lassen, aber eben nicht zu gleichen Anteilen. Als wir dann den Riesenpokal in den Händen hatten, waren auch die zwei kleinsten (die ich ein wenig benachteiligt hatte bei ihrer Spielzeit) vollkommen glücklich. Habs gemacht damit wir auch mal ein Erfolgserlebnis haben, sonst haben wir nämlich auch wesentlich häufiger verloren, als gewonnen.


    In der ersten Saison in der F haben wir es auch weiter so durch gezogen. In der Hinrunde noch ein wenig Lehrgeld gezahlt, aber in der Rückrunde sind wir sogar Meister geworden "obwohl" bei uns alle gleich viel gespielt haben :) . Bei uns wurde nach der Hinrunde neu eingeteilt, wir kamen in die mittlere Gruppe, die stärkeren bzw. schwächeren auch jeweils in eine Gruppe. Also es kann sogar recht schnell mit dem Erfolg klappen ;). Einfach weiter machen und vielleicht mal ab und zu ein FS-Spiel gegen ne schwächere Mannschaft oder vielleicht die Minis machen, damit deine Jungs auch mal ein Erfolgserlebnis haben. Bei uns hats nach nem halben Jahr ganz gut geklappt, garantieren kann ich dafür aber nicht :D.


    Hoffe natürlich, dass bei euch in der Rückrunde auch neu eingeteilt wird?

    Ach noch was:
    wegen dem Auslachen von Mitspielern und dem Denken, dass man eh schon alles kann und deshalb nich zu hören brauch, wenn eine Übung erklärt wird:


    Dann lass die beiden Experten die Übung doch mal vor machen, wenn du merkst sie haben wieder nicht zu gehört... Dann kommen sie auch in Verlegenheit und die andern lachen vielleicht mal über sie... Soll jetzt nicht so hart sein, wie es sich vielleicht anhört. Is aber ne recht effektive Methode. Dann hören sie beim nächsten mal vielleicht besser zu.


    Ansonsten lange Ansprachen vermeiden. Die Kinder schon auf die Positionen (für die Übung) verteilen und möglichst sofort starten. 1-2 Sätze sollten ausreichen. Zwischendurch kann man immer nochmal kurz unterbrechen und nochmal was erklären. Wenn man jedoch länger als 1-2 Minuten redet, hören die Kinder sowieso nicht mehr zu. Man merkt das ja schon beim Erwachsenentraining, wenn der Trainer da weit ausholt und ne viertelstunde erzählt, dann hör ich iwann auch nicht mehr hin. Muss ich ganz ehrlich zugeben =). Und Kinder können sich noch weniger und kürzer konzentrieren als Erwachsene. Weiß ja nich, wie lange du redest, aber vielleicht ist da noch Optimierungspotential vorhanden ;).


    Zu dem "ich kann das schon", fällt mir ein Training ein, wo wir zum zweiten Mal nacheinander den Übersteiger geübt haben. Da meinte ein F-Spieler zu mir, er kann das schon und brauch das nicht üben. Ich hab natürlich gesagt, dass man immer weiter üben muss. In der Bundesliga können sie auch aufs Tor schießen und trotzdem machen sies im Training weiter... Im Endeffekt hatten wir am nächsten Tag ein Spiel und der Junge hatte tatsächlich Recht, er konnte das schon =). Macht nen Übersteiger um nen Gegenspieler auszutricksen :thumbup: ... Denke er hat trotzdem verstanden, was ich meinte. Aber erstmal weiß man dann auch nicht, was man den Kindern erzählen soll =). Bundesligabeispiele ziehen aber meist ganz gut...

    Bevor hier noch ein Krieg ausbricht :D Seht das mal alles nicht so ernst :P .
    Dominant ist meiner Meinung nach keineswegs eine negative Beurteilung. Beispiel: Ein dominanter Spieler auf dem Spielfeld ist meiner Meinung nach ein Leistungsträger, der durch seine Spielweise das Spiel deutlich beeinflusst. Demnach ist er ein sehr guter Spieler ;). Klar kann man es auch anders deuten.. Man kann aber auch alles negativ sehen, selbst wenn jemand was ganz neutrales sagt.
    Also: auf dem Teppich bleiben. Denke nicht, dass irgendwer hier wen persönlich angreifen wollte.


    Bei mir wird übrigens in der F keiner weg geschickt. Wenn er im Training stört, bekommt er seine Ermahnung und darf vielleicht mal 5 Minuten zu schauen, das wars dann aber. Schließlich geht es um Kinder, die sich auch manchmal einfach nicht lange konzentrieren können bzw. wollen. Nix schlimmeres gibt es meiner Meinung nach, als wenn ein Trainer meint, Spieler XY ist zu schlecht/zu unsportlich der hat beim Fußball nix verloren... Da guck ich mir die Senioren Kreisliga C (bei uns unterste Liga) an und denke mir, der schwächste F-Jugendspieler, der eine gute Ausbildung erhält und komplett die Jugend durchspielt, wird ohne Probleme ein guter Spieler in der Senioren Kreisliga C. Wir bilden schließlich nicht nur für die 1.Mannschaft aus ;).


    Bei manchen Kindern, denkt man zwar recht schnell, der wird eh nich lange spielen oder zumindest nicht wirklich gut. Aber ist das meine Entscheidung als Trainer ob er das darf oder nicht? Ich denke nicht. Anders siehts natürlich im älteren Jugendbereich aus, wo es auch/vermehrt um Leistung geht. Da würde ich jemanden nicht durch ziehen wollen der rückwärts läuft, obwohl man ihm sagt, dass er vorwärts laufen soll :D (hab so einen in meiner Mannschaft, der macht immer das falsche, da kann man sagen was man will... da hilft dann nur Geduld, vielleicht lernt er noch dazu oder er hört iwann auf, aber das sollte auf jeden Fall seine Entscheidung bleiben...).
    Da muss man dann gucken, ob man für "nicht so gute" Spieler eine 2. oder 3.Mannschaft aufmachen kann. Ansonsten kann man den Jungen auch einen Wechsel zum Nachbarverein nahe legen, der vielleicht eine oder zwei Ligen tiefer spielt und froh über jeden Spieler ist, der da ist.

    Also Onetouch heißt für mich, dass man versucht mit möglichst wenigen Ballkontakten auszukommen. D.h. der Ball wird möglichst direkt weitergespielt, vielleicht sogar mit zwei Kontakten (Annehmen, weiter spielen). Dabei ist nicht vorgesehen, dass man mal 1 gegen 1 geht, denn dafür wären weitaus mehr Ballkontakte nötig.


    Das man nicht wirklich ein ganzes Spiel nur Onetouch spielen kann, zeigt die Diskussion ja eigentlich schon. Man kann durch viele Direktpässe schon zum Tor kommen und auch Tore schießen (wenn es der Gegner mit sich machen lässt), aber letztendlich sind es meist Einzelspieler (wie z.B. Messi oder auch Robben) die ein Spiel entscheiden. Denn wenn ein Spieler dann einfach mal 1 gegen 1 geht, wenn jeder mit nem Pass rechnet, dann hat er gute Erfolgsaussichten.


    Und ob Onetouch wirklich der beste Fußball sein soll, weiß ich nicht. Ich finde es nicht, ich freu mich am meisten über gekonnte Ausspielaktionen (wenn z.B. ein F-Jugendlicher nen Übersteiger macht und an seinem Gegner vorbei kommt, oder wenn ein Seniorenspieler seinen Gegenspieler eiskalt an der Nase rum führt..). Das ist für mich geiler Fußball und gehört ebenso dazu, wie schöne Passkombinationen.


    Also um zum Thema zurück zu kommen, gerade in der Ausbildung ist es wichtig 1gegen1 gehen zu dürfen und dies auch von den Spielern zu fordern. Denn im Endeffekt machen genau diese Spieler später bei den Senioren den Unterschied aus. Wenn alle Spieler immer "nur" den Ball möglichst schnell zum Mitspieler spielen müssen (wie leider in vielen Teams gefordert), dann kann keiner von denen in den Senioren ein offensives 1gegen1 gewinnen. Wenn man sich also voll aufs Abspielen konzentriert, geht einem meiner Meinung nach ein kompletter zweiter Zweig (1 gegen 1 zu gehen) verloren. Lässt man von Anfang an beides zu, dann haben die Spieler viel mehr Möglichkeiten um zum Erfolg zu kommen.

    Ums klar zu stellen, ich bin der gleichen Auffassung wie Andre. Das was an Altersvorgaben vom DFB kommt, ist so einzuhalten. Denn da haben sich Leute Gedanken drüber gemacht, die wirklich Ahnung haben. So viel dazu...


    Wenn ich jedoch eine Mannschaft (meine ist eine F) genauso trainieren und spielen lassen würde, wie der DFB das vorsieht, dann würden wir vermutlich nur Klatschen bekommen. Wenn ich zum Beispiel mein Team nicht daran erinnere, dass einer hinten absichern muss (egal wer, bei uns wird sowieso rotiert), dann kriegen wir die Hucke voll, weil der Gegner(ische Trainer) das voll ausnutzt. Ich muss den Kindern leider einige wenige taktische Tips geben und kann sie nicht einfach wie auf der Straße pöhlen lassen, da sonst der gegnerische Trainer kommt und seiner Mannschaft taktische Anweisungen gibt (wie z.B. dass einer vorne stehen soll).


    Ich kann mich also nicht 1000%ig an die Vorgaben des DFBs halten, da viele gegnerische Trainer ihren Kids schon wer weiß was an taktischen Sachen beibringen. Mir ist schon klar, dass diese Trainer mit ihren Teams nicht weit kommen werden. Nur wenn ich als einziger Trainer einer Staffel daran fest halte, ist es leider kurzfristig sehr schwierig für mein Team. Und wenn wir jedes Spiel verlieren, glauben mir die Jungs auch nicht, dass sie gut sind. Obwohl sie wenn man nach den Alterszielen guckt, natürlich super drauf sind. Technisch und im 1 gegen 1 sind wir meist stärker als der Gegner...


    Widerlegen brauchst du das nicht ;) Hab ich ja schon selbst gemacht. In dem Falle wäre der DFB weiterhin Gold =). Nur die Umsetzung bei den Trainern nicht... Aber ich denke genau das, macht es für viele schwierig sich wirklich dran zu halten... Wenn in einer ganzen Liga 11 Trainer so handeln würden wie der DFB es vorgibt, dann würde der 12.Trainer, der vielleicht gerade anfängt, es ähnlich machen. Da es genau andersrum ist (zumindest bei uns im Kreis), wird er seinen Kids auf jeden Fall taktische Anweisungen geben...

    Hallo!
    Denke dass es keineswegs zu spät ist im A-Jugendalter Spielsituationen raus zu nehmen und diese im Training zu trainieren.
    So sollte eigentlich jedes Training ab der C aufgebaut sein:
    Ich nehme mir eine Spielsituation, z.B. 2 gegen 1 am Flügel und erarbeite (durch das Spielen der Situation) dann wie man sich in dieser Situation am bestern verhält. Also gezieltes Taktiktraining. Natürlich durch Spielen der Situation und nicht nur durch Reden...


    Gerade wenn deine Jungs nicht auf den Kopf gefallen sind, werden sie die taktischen Anweisungen sehr schnell verstehen können.
    Wie schnell sie das ganze dann im richtigen Spiel anwenden können, ist natürlich eine andere Sache. Dafür ist es wichtig, dass man auch beim Taktiktraining immer Wettkämpfe mit einbaut (Zeitdruck, Gegnerdruck) und auch viele Spielformen zu den jeweiligen Themen macht. Dann können die Spieler das Ganze schon in spielnahen Situationen im Training anwenden.


    Klar ist es blöd, dass ihnen viele Dinge fehlen. Du wirst auch nicht mehr alles so vermitteln können, dass sie es im Spiel umsetzen können (also nicht in den 1-2 Jahren, in denen sie noch A sind). Aber zumindest in einigen Bereichen kannst du sie verbessern. Dafür würde ich mir die Saison aufteilen und einen groben Plan machen, wann ich was trainieren möchte.

    Hallo!
    Ist zwar ein bisschen offtopic aber das der Stichtag geändert wurde find ich gut. So ists viel einfacher neuen Eltern zu erklären, welches Kind in welcher Altersklasse zu spielen hat, sonst ist man immer mal durcheinander gekommen.


    Klar ist es im Moment noch blöd, dass der Stichtag der Schule anders ist. Aber das ist ja nicht mehr allzu lange so.
    Der Stichtag zur Einschulung wird ja auch in 3 schritten zum 1.1. abgeändert =). Dann passts wieder besser zusammen =).

    Ich find die Idee ganz schlüssig, sehe aber in der Umsetzung Schwierigkeiten.
    Wüsste nämlich nicht wie das alles funktionieren soll. Wenn sich die Vereine mit gemischten Jahrgängen dann auf bestimmte Altersklassen einigen würden, dann würden sie ständig gegen ältere spielen. Somit wäre den kleinen Vereinen wieder nicht geholfen...


    Da find ich es sinniger auch im Bereich A- bis D-Junioren Qualifikationsrunden zu spielen und die Mannschaften dann jede Saison neu einzuteilen. Wird im Handball sogar auch für die überkreislichen Ligen so gemacht. Wobei es beim Fußball ja auch schon viel bringen würde, wenn man es nur auf Kreisebene einführen würde.
    Das Problem das gute Spieler ab der D den Verein wechseln, weil sie z.B. nicht Kreisliga C spielen wollen, sondern lieber Kreisliga A kenne ich auch. Eine D hat sich in meinem alten Verein mal aufgelöst, da sie trotz Meisterschaft nicht in die KL B aufgestiegen ist (nur 2 der 3 Meister durften aufsteigen..). Die Jungs sind dann alle zu KL B oder KL A-Vereinen gewechselt, da sie als Endjahrgang nich wieder unten spielen wollten...

    Hallo!
    Sehe das ähnlich wie Andre.


    Wobei bei unseren Jugendteams (B und A) eigentlich nur zum Saisonabschluss oder auf der Weihnachtsfeier 1 maximal 2 Kisten gemischtes Bier getrunken wird. Bei der A kommts immer drauf an, da gibts je nachdem was für Spieler drin sind auf den Feiern auch schonmal mehr zu trinken... Aber nicht auf dem Platz, eher wenn die Feiern irgendwo privat ablaufen.


    Ansonsten gibt es selten mal nen Kasten gemischtes Bier für den Stadtmeistertitel oder wenn jemand mal Geburtstag hat.
    Das find ich soweit auch in Ordnung, solange es in Maßen und nicht in Massen getrunken wird ;).
    Bei der Meisterfeier hat unsere A-Jugend letztes Jahr allerdings übertrieben, aber da kann man dann auch mal ein oder besser zwei Augen zudrücken (Es gab keinerlei Hochprozentiges). So oft wird man ja auch nicht Meister =).


    Vor meinen Kurzen (F1) trinke ich keinen Alkohol, war sogar schonmal so, dass bei meiner (alten) Mannschaft die Eltern dachten ich würde nie Alkohol trinken. Fand das vor den Kindern nicht richtig, zumal in meinem alten Verein des Öfteren getrunken wurde, teilweise dann auch noch gefahren... (wo ich gar keinen Spaß mit verstehe...). Beim Rauchen mache ich es genauso, wobei ich es einfach habe, da ich Nichtraucher bin. Da sag ich den Kindern sogar dass ich Rauchen blöd finde und man das nicht machen sollte. Ein Junge hilft mir bei der Kampagne und fragt manche Eltern, warum sie rauchen, da das doch ungesund ist :D. (Das hat er aber schon von sich aus gemacht :thumbup: ) Die kommen dann immer ins stottern :D

    Mit "taktischen Feinheiten" meint ich schon so Vorgaben wie ich sie erwähnt habe: zentraler Spieler vorne bleibt meist vorne. Außenstürmer arbeiten immer nach hinten. Außenspieler hinten arbeiten immer nach vorne. Der zentrale hinten bleibt meist hinten. => in Erwachsenensprache wäre das ein 1-2-2-1-System.
    Wenn man jetzt 1-2-1-2 spielen würde, dann würde man den Außenstürmern vermutlich sagen sie sollen beide vorne bleiben usw. Gleiches gilt für ähnliche Systeme.
    Das sind für mich im Bereich F und E schon taktische Feinheiten :D.


    Also für den Erwachsenenfußball Kleinigkeiten ;). Ich versuche mich im taktischen Bereich bei den Kurzen getreu dem Motto: So viel wie nötig und so wenig wie möglich. Was eigentlich sehr gut gelingt.


    Kann mich aber nicht der DFB-Devise anschließen nur vom Tore schießen und verhindern zu reden. Denn schon wenn man dem TW erklärt, dass er den Ball nicht einfach nach vorne pölen soll, sondern nach Außen zu seinen Mitspielern ist dies Taktik... Oder wenn man dem Verteidiger sagt er soll mit nach vorne gehen und nicht blöd hinten rum stehen, ist dies auch Taktik. Von daher muss man meiner Meinung nach manche taktische Sachen schon bei den Kleinsten vermitteln. Wie gesagt so viel wie nötig und so wenig wie möglich ;).

    Ich bevorzuge auch absolut das 3-3.
    Es ist am einfachsten zu verstehen und bietet genug Möglichkeiten nach und nach mehr verschiedene taktische Feinheiten einzubauen. Meiner Meinung nach ist das 1-2-1-2 oder 1-2-2-1 nur eine Variation des 3-3.
    Vorteil ist neben der "Einfachheit" des Systems auch, dass über die komplette Breite gespielt werden kann. Im 2-2-2 ist dies überhaupt nicht möglich.


    Defensiv ist es meiner Meinung nach auch nicht. Denn die Außenverteidiger schalten sich bei jedem Angriff mit ein, teilweise auch der zentrale Verteidiger. Im Gegenzug müssen die Außenstürmer immer mit nach hinten arbeiten. Ich lasse also quasi das 1-2-2-1 spielen, wobei die Jungs als Grundformation das 3-3 haben.


    Kann man natürlich auch anders machen. Ich würde aber immer vom 3-3 ausgehen und das dann flexibel gestalten. Kommt ja auch immer drauf an, wer gerade die Position ausfüllt...

    Hallo!
    Ich finds Quatsch von einem Problem zu reden.
    Wenn der Junge schulbedingt nur zweimal die Woche trainieren kann, dann kann er nur zweimal die Woche trainieren. Schule geht nunmal absolut vor. Den Jungs die zweimal die Woche in der Mannschaft trainieren kannst du ganz einfach sagen, dass "Kind 2" einmal die Woche beim Stützpunkt trainiert und demnach auch 2 Trainingseinheiten die Woche hat.


    Ich weiß ja nicht was für eine Mannschaft du trainierst, aber höchstwahrscheinlich hast du ne ganz normale Breitensport-Mannschaft, bei der der Spaß im Vordergrund steht, weil es nunmal ein Hobby ist. Klar verfolgt man auch leistungsorientierte Gesichtspunkte, aber dennoch ist Fußball einfach nur ein Hobby.
    Ich hatte schon Spieler in meiner Mannschaft die neben Fußball auch Handball gespielt haben, die haben dann teilweise einmal die Woche Handball und einmal die Woche Fußball trainiert. Teilweise dann auch 2xHandball, 1 x Fußball oder anders herum. Sollte ich diese Jungs den andern benachteiligen, obwohl sie teilweise 3 Trainingseinheiten hatten und somit eine mehr als der Rest der Mannschaft??? Das wäre doch absoluter Quatsch gewesen.


    Ich würde die ganze Thematik runter schrauben, denn so lang er einmal die Woche bei euch trainiert, sehe ich absolut kein Problem. Deine Mannschaft muss nicht der alleinige Mittelpunkt sein. Es gibt immer auch noch andere Dinge, die teilweise wichtiger sind! Was nicht heißen soll, dass ich eine Larifari-Einstellung gut finde.

    "Ich bin im Vorstand, aber alle neuen Ideen werden grundsätzlich belächelt und nicht weiter verfolgt".
    Da muss ich mich anschließen. Da überlegt man sich vieles und will das Ganze vorantreiben, aber wirklich mitwirken tut von den Trainern auch keiner... Die meinen zwar es müsse alles besser laufen, aber letzendlich interessiert doch nur die eigene Mannschaft. Und die Trainer, die sich auch für den ganzen Verein zu interessieren scheinen, kehren sich plötzlich ab und gehen zu höherklassigen Teams... Sorry, aber bin zurzeit etwas enttäuscht von einigen Trainern bei uns... So Trainer wie dich würd ich da liebendgerne aufnehmen ;).


    Und zu dem eigentlichen Thema:
    Ich find den Brief absolut in Ordnung und würde es genauso machen. Ich würd die Spieler nicht unbedingt mit ein beziehen, aber die Eltern schon. Der Brief ist absolut sachlich und fragt nur nach Erklärungen und weiteren Vorgehensweisen des Vereins. Diese zu erfahren sollten Trainer & Eltern ein Recht drauf haben. Außerdem gibst du dem Vorstand so die Möglichkeit sich gezielt auf die Kritik vorzubereiten und ggf. das eigene Handeln nochmal zu überdenken.
    Ich glaub, ich wäre froh, wenn unsere Eltern uns mal nen Brief schreiben würden. Dann würd man sehen, dass sie nicht einfach nur meckern wollen, so wie es in den meisten Gesprächen rüber kommt.
    Und wenn sich der Vorstand über den Brief aufregt, dann hast du zumindest schonmal erreicht, dass sie wirklich drüber sprechen und dein Verlangen nicht einfach abtun.


    Ich überleg grade, ob man die Spieler nicht einfach einen eigenen Brief schreiben lassen sollte. In diesem könnten sie -ohne Einwirkung der Erwachsenen- fragen, warum sie ihr Turnier, auf das sie sich schon solange gefreut haben, nicht spielen dürfen. Das würde man dann politische Partiziption nennen, zu der man Kinder und Jugendliche doch immer anregen sollte oder nicht ;).
    Außerdem sind solche Briefe meist noch wesentlich effektiver als Elternbriefe. Da schreibt ein Kind hier dem Bürgermeister, dass Spielplatz XY kaputt ist und es jetzt nicht so genau weiß, wo es spielen soll und schwupps: 2 Wochen später wird der Spielplatz repariert =).


    Und sollte letzendlich keine oder nur einer schlechte Antwort kommen, dann würde ich mir das mit dem Vereinswechsel wirklich überlegen. Dann zu dem super Verein mit Kunstrasen und den super Bedingungen gehen. Vernünftige Leute sollten auch in "halbwegs" vernünftigen Vereinen tätig sein. Ich weiß das aus eigener Erfahrung: War früher in nem kleinen Dorfverein, der nichtmal alle Altersklassen besetzen konnte (obwohl SG mit Nachbarverein). Dort hab ich viel Zeit und Arbeit rein gesteckt. Da ich wechseln musste, da mein alter Verein keine Damen hatte, bin ich auch vorstands- und trainertechnisch gewechselt.
    Seit dem ist in dem alten Verein fast gar nix mehr los. Die Jungs die ich trainiert habe, spielen bis auf 1-2 alle in anderen Vereinen oder haben mit dem Fußball aufgehört...
    Da fragt man sich dann warum man jahrelang sein Bestes für den Verein gegeben hat, wenn es doch fast umsonst war...


    In meinem jetzigen Verein läuft mit Sicherheit auch nicht alles rund. Dennoch macht es wesentlich mehr Sinn in diesen Verein Arbeit und Zeit rein zu stecken, denn wenn man es richtig anpackt, hat dieser Verein Zukunft.
    So wie es sich bei dir anhört, hat dein Verein keine Zukunft...

    Hallo nochmal =)
    Herrenteams:
    Also zur Info 3 der 4 Vereine spielen mit den Herren in der Bezirksliga. Der 4.Verein hat sein Herrenteam in der KL B. Dementsprechend hat eigentlich keiner was zu verlieren... Außer vielleicht der B-Ligist, der derzeit als Abstiegskandidat NR.1 für die KL C gilt...


    Größe des Vereins & Grund zur Kooperation:
    Wenn man jetzt den Verein weg lassen würde, der sich eh nich für die Jugend interessiert und alles Geld nur in die 1.Mannschaft steckt, dann könnte man zusammen bestimmt je Altersklasse (A, B, C) 4 Mannschaften melden. Bei der D sogar noch mehr.
    Somit würde man zu den größten Vereinen unseres Kreises zählen, wenn nicht sogar der Größte sein.
    Ziel unseres Nachbarvereins ist die Förderung der Jugend, so dass die Jugendteams nicht nur Bezirksliga spielen, sondern noch höher. Vielleicht Landes- oder gar Westfalenliga...


    Das dies möglich ist, wurde in einem anderen Thread schonmal geschrieben:
    Zitat "Besondere Bestimmungen für Juniorenfördervereine
    1. Die Mitgliedsverbände können auf Antrag einen Verein als Juniorenförderverein zum Spielbetrieb zulassen. Soweit diese Möglichkeit eröffnet wird, ist die Zulassung an folgende Voraussetzungen gebunden:
    – Der Verein besteht aus zwei oder mehreren räumlich nahegelegenen Vereinen (Stammvereine).
    – Der Zweck des Vereins besteht darin, für die Jugendlichen der angeschlossenen Vereine einen leistungsbezogenen Spielbetrieb zu ermöglichen, der anderweitig so nicht erreichbar wäre"
    Das ist aus der Jugendordnung des DFBs.


    Derzeit konnten wir im älteren Jugendbereich immer in allen Alterklassen ein Team stellen. Wir bekommen aber immer mehr Probleme die Teams voll zu kriegen. Zumal die stärksten Jugendlichen uns an den Nachbarverein verlassen oder noch höherklassiger (sind zwar nur wenige, aber trotzdem fehlen sie in den älteren Jugenden, alleine von der Anzahl her). Der Nachbarverein verliert viele seiner Spieler an Landes- oder Westfalenligisten (Jugend).
    Wenn man zusammen arbeiten würde, dann würden alle Spieler in unserer Stadt bleiben und man könnte für jede Altersklasse verschiedene Leistungsniveaus bieten. Im Endeffekt wäre unser Team -auch wenn man nur das 2.Team der JSG für uns anrechnen würde- stärker als vorher.


    Zum Thema Trainer:
    Klar steht und fällt alles mit den Trainern. Aber wenn man eine leistungsorientierte Jugendfusion macht, dann ist es doch viel leichter gute Trainer anzulocken. Zumal unser Nachbarverein beim Thema Trainerausbildung um einiges weiter ist als wir. Wir versuchen zwar die Trainer zu motivieren, sich auszubilden, dass ist aber alles nicht so einfach... In der Bezirksliga ist es hier jedoch verpflichtend eine C-Lizenz zu haben bzw. gewisse Schulungen mit zu machen. Wenn ein Teil der Trainer dann Schulungen macht, kann er leichter den anderen Teil mitziehen.