Jonglieren üben bzw. schulen

  • mich erinnert das immer an dieses Ball auf dem Finger drehen lassen aus dem Film Top Gun (in der Volleyballszene) Ich wollte das immer können, hat aber nie geklappt. Bin trotzdem eine passable Volleyballerin geworden.


    Ich finde, Jonglage kann und sollte man als Lückenfüller machen. Bevor blind aufs Tor gebolzt wird, lieber bissi Ball hochhalten

  • ist auch egal weil es null Aussagekraft hat und einfach nur veraltet ist.. selbiges gilt für Cooper Test und ähnlichen Müll.

    Finde ich nicht... grade bei der beidfüssigkeit und beim ballgefühl hat es schon eine Aussagekraft.

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)

  • ist auch egal weil es null Aussagekraft hat und einfach nur veraltet ist.. selbiges gilt für Cooper Test und ähnlichen Müll.

    Die Tests haben natürlich keine Aussagekraft im positiven Sinne, also wenn man da extrem gut abschneidet, ist trotzdem keinerlei Prognose möglich. Allerdings ist es umgekehrt so, daß man (etwas vereinfacht gesagt) schlußfolgern kann, daß Kinder, die in diesen Tests nicht unter den besten 20% waren, "noch nie" Profi geworden. Man hat halt mittlerweile Daten von fast 20 Jahrgängen. Ist schon länger her, daß ich mich mal damit beschäftigt habe, wenn ich mich richtig erinnere, ist das relevantetse Kriterium hier die Schnelligkeit. Dazu gibt es auch entsprechende wiss. Aufsätze (ich glaube von Leuten von der Sporthochschule Köln).


    Zum Ballhochhalten: Letztendlich ist es hier ähnlich wie oben: Natürlich sagt es nichts über das Potential aus, wenn jemand hier locker alle Hütchen schaft. Wenn man aber mit 13 immernoch gerade so eins schafft, dann kann man daraus schon eine (negative) Schlussfolgerung ziehen. Die Kids, die ich kenne, und die technisch sehr gut und ansatzweise beidfüssig sind, haben mit 12, 13 diesen Test locker geschafft, auch ohne das vorher explizit geübt zu haben.

  • Wenn man aber mit 13 immernoch gerade so eins schafft, dann kann man daraus schon eine (negative) Schlussfolgerung ziehen.

    ich denke, bei einem Stützpunktspieler sollte die Eigenmotivation so gegeben sein, dass er eben versucht sich dort zu verbessern, wo er im Test schwach war, so dass beim nächsten mal eine Steigerung erkennbar ist. Selbst wenn der Test wenig relevant ist.


    Jedes Ding hat drei Seiten: Eine die du siehst, eine die ich sehe und eine die wir beide nicht sehen.

  • Mit dem sportmotorischen Test soll versucht werden, verifizierbare Vergleichsgrundlagen zu ermitteln, um letztlich die Bewertung eines Talentes objektiver zu gestalten. Den Test gibt es ja schon seit vielen Jahren, er wurde zwischenzeitlich auch angepasst. Mittlerweile werden neben dem Test auch verschiedene andere Kriterien betrachtet, alles mit dem Ziel, eine möglichst genaue Prognose abgeben zu können. Das dies enorm schwierig ist, wissen wir alle.

    Gerade das Jonglieren hat für mich durchaus seine Berechtigung. Hier geht es natürlich um Ballgefühl, Rhythmusfähigkeit, aber genauso um Konzentrationsfähigkeit und Willenskraft, letztlich um Eigenschaften, die ein "Talent" braucht.

    Wie coulibaly bereits schrieb, lässt sich daraus sicher keine positive Aussagekraft ableiten, aber zumindest die Erkenntnis, dass es nach "oben" nicht reichen wird, wenn nicht zumindest eine gewisse Entwicklung bei den Ergebnissen zu verzeichnen ist.

  • Finde ich nicht... grade bei der beidfüssigkeit und beim ballgefühl hat es schon eine Aussagekraft.

    Als Test hat es für mich null Aussagekraft, da ist ein Hütchenlauf, flanken schlagen oder Ball aus der Luft annehmen viel aussagekräftiger. Ich hatte Kollegen die konnten den ganzen Platz abgehen im Gablern aber nicht richtig flanken, schießen oder passen.. Somit für mich nebensächlich. Ich nutze es wie schon mehrmals angesprochen als aktive Erholungspause oder zu koordinativen Übungen aber für Spiel selber ist es nicht wirklich aussagekräftig und deswegen sollte es auch nicht in einem Aufnahme oder Leistungstest vorkommen.

  • Zum Ballhochhalten: Letztendlich ist es hier ähnlich wie oben: Natürlich sagt es nichts über das Potential aus, wenn jemand hier locker alle Hütchen schaft. Wenn man aber mit 13 immernoch gerade so eins schafft, dann kann man daraus schon eine (negative) Schlussfolgerung ziehen. Die Kids, die ich kenne, und die technisch sehr gut und ansatzweise beidfüssig sind, haben mit 12, 13 diesen Test locker geschafft, auch ohne das vorher explizit geübt zu haben.

    das glaube ich dir schon und ja es hat ja seien Berechtigung aber in Zeiten wie diese sollten "veraltete" Sachen gegen neue ersetzt werden.

    Und was wenn einer wegen Nervosität daran scheitert.. ist er mit 13 Jahren dann Mental nicht gefestigt genug?


    https://www.sport1.de/tv-video…p_9dc7Fnjtn0HTvf_xxwOI3k4


    Ich kenne einen 6 Jährigen der wurde bei Rapid Wien in Österreich aufgrund von Konzentrationsschwäche aussortiert. Den Burschen kenne ich persönlich und jeder andere BL-Verein in der Umgebung hätte ihn mit Handkuss genommen.