Stadiongesänge

  • Ich muss vor allem euch - liebe Männer - mal was fragen: Warum schaffen es zig Tausende Männer jede Woche, in den Stadien aus ganzem Herzen die Vereinshymne zu schmettern aber wenn man die gleichen Männer fragt, ob sie nicht mal einen (Gospel)Chor ausprobieren wollen, winken alle ab. Am Umstand "Singen an sich" kann es ja eigentlich nicht liegen. Gospel ist christlich, da sind dann sicher einige raus aber 'verstaubt' sollte das zumindest nicht klingen.


    Also: raus mit der Sprache!

    Wenn man "keine Zeit" (daran kann man ja nix ändern) und "kann nicht singen" (das ist quatsch und ein oller Vorwand) als Argument einfach mal nicht zulässt, was bleibt dann noch?

    Und wie kann man die Hemmschwellen abbauen?


    Wir haben aktuell ne Kiste Bier ausgelobt, wenn sich 10 Männer zu einer Chorprobe einfinden... bin mal gespannt. Ich befürchte allerdings, dass wir Frauen uns heute abend selber opfern und uns der Kiste annehmen müssen =)

  • ich bin mir nicht sicher ob man Stadion"gesänge" mit nem Chor vergleichen kann. Ich für meinen Teil sing auch leidenschaftlich im Stadion. Da gehen die schrägen Töne in der Masse aber auch unter. Chor käm für mich nicht in Frage :)

  • Kann man natürlich nicht so wirklich vergleichen. ;) Aber es zeigt mir, dass auch Männer eigentlich gerne singen.

    Das mit den schiefen Tönen schaffen die Frauen auch ;) und auch beim Chor versinken die schrägen Töne im Gesamtklang. Unser Chorleiter sagt immer: "das bekommt man kaum hin, einen schrägen Ton gegen 20 Sänger zu singen, ohne dass der Ton schön wird.

  • Goodie

    Ich kann nicht für alle hier anwesenden Männer sprechen, jedoch verzichte ich darauf in der Öffentlichkeit zu singen um meine Mitmenschen zu schützen.

    Wurde mir auch so von meiner Frau empfohlen. ^^

    Komisch von meiner auch... Außerdem singt meine Frau im Chor, Montags.

    1. Habe ich damit pro Familie meinen Teil beigetragen

    2. Muß ja irgendeiner unseren Sohn vom Stützpunkt abholen und das fällt -leider- ja immer auf Montags

    Bei einem Fußballspiel verkompliziert sich allerdings alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft (J.P.Satre)