EIN Negativbeispiel - E Jugendspiel FPL - in diesem Fall aus dem Fußballkreis Tecklenburg

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  • : Kannst Du Dir vorstellen, dass dies bei uns ganz anders aussieht ?

    Ja, habe ich durch dieses Forum hier festgestellt. dadurch bin ich auch letztendlich zu der Überzeugung gekommen, dass die FPL ein richtiger Weg sein
    kann.

    Was hättet Ihr für Vorschläge / Verbesserungsmöglichkeiten was das Coaching / die Entscheidungsfindung der beteiligten Trainer angeht ??

    Strafe ist für mich der falsche Weg, da erstens das Personal für eine ausreichende Kontrolle ncht gegeben ist und ich von Stichproben nichts halte,
    zweitens die Beurteilung ob es vernünftig abläuft für mich allzu stark beeinflusst wird von der persönlichen Einstellung eines Beobachters.
    Kenne ich z.B. beim Schiri-Wesen, wenn ein Schiri beobachtet wird. Strafe aufgrund der persönlichen Sichtweise eines Beobachters, für mich ein Unding



    einen Verbesserungsvorschlag, nicht nur für Coaching, habe ich hier schon öfters genannt, in ähnlcher Art schon mit positiven Folgen selbst erlebt.


    das grosse Problem, das mir auch jetzt in Gesprächen immer wieder sehr deutlich rübergebracht wird, ist mangelnde Informaton der Trainer.


    der Wissensstand, wie es bei der FPL insgesamt wirklich ablaufen sollte und vor allem warum das so sein soll (vor allem bei Coaching und Schiri)
    ist teilweise erschreckent. Durch diesen Mangel an Hintergrundwissen ergeben sch automatisch gewisse Widerstände und Fehlverhalten.


    es fehlt ganz einfach an Information und Austausch.


    men Vorschlag:


    so wie jeder Trainer seine Elternschaft regelmässig an Infoabenden darüber aufklären sollte, was und warum er das oder das tut, so
    sollte es vor jeder Saison einen Plichtinfoabend in jeder Staffel für alle Trainer, bzw. Betreuer, geben.


    in der Anfangsphase der Einführung der FPL zusätzlich noch in der Winterpause einen Abend, in dem gemeinsam die gemachten Erfahrungen
    ausgetauscht und besprochen werden.


    als Staffelleiter würde ich persönlich dies als einen Arbeitskreis bezeichnen, diesen auch so durchziehen, die Trainer selbst ihr richtiges Vorgehen (kann man
    ja in die richtige Richtung steuern) ausarbeiten lassen. halt so eine Art Kodex.


    an einem solchen Abend käme auch auf den Tisch, welcher Trainer sich ständig danebenbestimmt, wodurch dieser sich dann schon überlegt,
    ob er in seinem Stil weitermacht. In der Regel, wird er sich ändern, oder kommt nicht mehr zur nächsten Tagung, schliesslich will er sich ja
    nicht wieder dumm anmachen lassen.


    bei Nichtteilnahme, bin ich dann bei denen, die Strafe fordern. Entweder eine richtige saftige Geldstrafe oder falls durchführbar Trainerverbot bis zur
    nächsten Tagung.


    ansonsten bin ich aber ein Gegner der Strafen. Ich bin für regelmässige Information und Austauschbei den Trainern .
    ich spreche da bewusst von Trainern, nicht vom JL oder sonstwem im Verein.


    der Wissensstand vor Ort über Kinderfussball oder FPL ist doch meilenweit entfernt von dem der Leser hier.


    Wer das erkennt und akzeptiert, dass es so ist, der wird Wege finden es zu ändern.



    ein anderer Weg, leider kaum durchgehend zu erreichen, wäre die Art Schiri, wie sowohl mein Betreuer als auch
    ich Spiele geleitet haben (wohlgemerkt, ich habe bewusst nicht gepfiffen geschrieben)


    Das setzte bei uns beiden jedoch eine langjährige Erfahrung im Kifu voraus.




    Leider verschwinden die,die es nach einiger Zeit erkannt haben, oft wieder so schnell vom Kindervereinsfussball wie sie aufgetaucht sind.
    Aber das ist ein anderes Thema. .

    Einmal editiert, zuletzt von guenter ()

  • Zitat guenter:

    Zitat

    so wie jeder Trainer seine Elternschaft regelmässig an Infoabenden darüber aufklären sollte, was und warum er das oder das tut, so

    sollte es vor jeder Saison einen Plichtinfoabend in jeder Staffel für alle Trainer, bzw. Betreuer, geben.


    in der Anfangsphase der Einführung der FPL zusätzlich noch in der Winterpause einen Abend, in dem gemeinsam die gemachten Erfahrungen
    ausgetauscht und besprochen werden.


    als Staffelleiter würde ich persönlich dies als einen Arbeitskreis bezeichnen, diesen auch so durchziehen, die Trainer selbst ihr richtiges Vorgehen (kann man
    ja in die richtige Richtung steuern) ausarbeiten lassen. halt so eine Art Kodex.


    an einem solchen Abend käme auch auf den Tisch, welcher Trainer sich ständig danebenbestimmt, wodurch dieser sich dann schon überlegt,
    ob er in seinem Stil weitermacht. In der Regel, wird er sich ändern, oder kommt nicht mehr zur nächsten Tagung, schliesslich will er sich ja
    nicht wieder dumm anmachen lassen.


    bei Nichtteilnahme, bin ich dann bei denen, die Strafe fordern. Entweder eine richtige saftige Geldstrafe oder falls durchführbar Trainerverbot bis zur
    nächsten Tagung.






    Zitatende





    Da "kurioserweise" viele Trainer noch nebenbei einer beruflichen Tätigkeit nachgehen, einige davon sogar im Schichtdienst, halte ich von einem festen Pflichttermin überhaupt nichts. An diesem würde ich als ein Schichtdienstler bestimmt schon aus Prinzip nicht teilnehmen.
    Besser wären verpflichtende Schulungen in einem bestimmten Zeitfenster, beispielsweise 1 Jahr. Diese könnten vielleicht regelmäßig im Rahmen oder Anschluss einer DFB-Mobil-Veranstaltung und oder Trainerweiterbildung durchgeführt werden, auch für die Trainer ohne Lizenz. Gleichermaßen könnte so auch eine verpflichtende erste Grundschulung für Neutrainer, wie von guenter schon einmal vorgeschlagen, verpflichtend sichergestellt werden.
    Es gäbe nicht einen verpflichtenden Termin, sondern mehrere in einem akzeptablen Umkreis, von denen man sich dann wenigstens einen passenden für sich aussuchen kann bzw. müsste.

  • Karl


    Erlebtes:


    Staffelleiter setzt Termin an. einen Samstag vor Beginn der Runde, zu der normalen Spielzeit, so 14.00 Uhr


    alle Trainer bis auf 3 waren anwesend, 2 liessen sich durch ihren Betreuer (co-Trainer) vertreten, einer war unab-
    kömmlich aber abgemeldet. nach 2 Stunden war Ende.


    alle fanden die Veranstaltung sinnvoll und begrüssten eine Wiederholung.
    das positive Ergebnis war die ganze Saison über sichtbar. allein der Umgang der Trainer, die sich durch diese
    Veranstaltung erst oft kennengelernt haben war ein ganz anderer.


    es geht schon.


    natürlich ist auch dein Vorschlag ein guter und machbarer Weg.


    welcher Weg nun gegangen wird, (es gibt sicherlich noch andere) ist für mich doch nicht das entscheidende,
    das Ziel ist wichtig, und das wird doch schon bei den 2 jetzt vorliegenden Vorschlägen erreicht.


    kann auch durchaus von Gegend zu Gegend, von Staffel zu Staffel, unterschiedlich sein.


    es geschieht aber zu wenig.

  • Strafe ist für mich der falsche Weg, da erstens das Personal für eine ausreichende Kontrolle ncht gegeben ist und ich von Stichproben nichts halte,
    zweitens die Beurteilung ob es vernünftig abläuft für mich allzu stark beeinflusst wird von der persönlichen Einstellung eines Beobachters.
    Kenne ich z.B. beim Schiri-Wesen, wenn ein Schiri beobachtet wird. Strafe aufgrund der persönlichen Sichtweise eines Beobachters, für mich ein Unding


    Du reitest doch sonst auf gerne mal auf deiner Erfahrungswelle...mache ich jetzt auch.


    Der Andre fährt Streife. Das wissen die Leute, dass irgendwo immer mal im Gebüsch die fiese Polizei sitzen könnte...und lauert ;) . Der Paule ist nun 18 und wurde von Andre angehalten und zahlte vier Wochen später ein Bußgeld mit Punkten, weshalb er als Fahranfänger auch noch 10 Fahrstunden ableisten durfte. Das steht -auch zur Abschreckung- im Regelwerk, das sollten eigentlich alle wissen. Das vergessen viele auch gern mal wieder schnell. Paule sitzt nun am Tresen seiner Stammkneipe und schimpft über die Polizei und sich selbst. Die klugen Leute hören das mit. Und als sein Sitznachbar an der gleichen Stelle wo Paule geblitzt wurde vorbei fuhr...erinnert er sich an das Gespräch mit seinem Kumpel.


    Genau das findet statt, wenn der Fußballkreis z.B. sagt, dass das mißachten der Fairplayregeln z.B. 30 Euro kostet...beim ersten mal...und es verdoppelt sich, wenn der gleiche Verantwortliche den selben Fehler wiederholt :thumbup: .


    Ich schriebs auch schon in einem anderen Thread....ein vom Fußballkreis eingesetzter Koordinator fährt sporadisch auf die Plätze und schaut mal wie sie es machen. Erwischt er einen Trainer, der eklatant Verstöße begeht...hängt er ihn....er stellt die Personalien fest, bietet ein Gespräch an und der Verein zahlt.


    DAS spricht sich rum.


    Bestrafungsmaßnahmen wären bei mir bei FPL-Verstößen + Spieler nicht mindestens die halbe Spielzeit eingesetzt + unpflegliches Verhalten am Rand.


    Bei letzterem gebe ich dir recht...das ist ein Gummitatbestand, wobei bestimmte Verhaltensweisen einfach nicht mehr tolerabel wären. FPL-Verstöße und die Sache mit der Spielzeit (Bankdrücker)...wären eindeutige Verstöße. Fingerspitzengefühl würde ich als Koodi dadurch beweisen, dass ich nicht nachmessen würde, ob die Fanzone 15 Meter weg ist oder nur 12,20 Meter. Hier wären auch bauliche Geschichten und die Beschaffenheit des Gelände zu berücksichtigen. Wer aber z.B. die Kinder mehrfach anhaltend vom Rand schiedst..der wäre fällig. Damit meine ich auch nicht den Einruf..."Foul" oder ähnliches...sondern wenn jemand wie ich es beobachtete alles regelte. Ich könnte mir auch vorstellen, den mündlich zu verwarnen und ihm dabei auch mitzuteilen, dass er mit einem weiteren Besuch rechnen solle...von meinem Kollegen dessen Visage er ja nicht kennt ;) .


    Beschwerdeführer könnten Eltern sein...ein entsprechender Koordinator der sich unter die Zuschauer mischt oder auch der gegnerische Trainer. DAS wäre für mich machbar und ist genau der Druck, den bestimmte Pappenheimer benötigen und der würde ausreichend sein und garantiert zum Ziel führen, statt


    darauf gänzlich zu verzichten....oder eine absolute Kontrolle durchzuführen (die hier weder wünschenswert noch machbar und sinnvoll wäre).


    Deshalb wiederspreche ich dir bezogen auf den Inhalt des Zitates oben. Meine Erfahrung ist da deutlichst eine ganz andere.

  • welcher Weg nun gegangen wird, (es gibt sicherlich noch andere) ist für mich doch nicht das entscheidende,
    das Ziel ist wichtig, und das wird doch schon bei den 2 jetzt vorliegenden Vorschlägen erreicht.

    So sehe ich das auch. Finde auch beide Vorschläge in Kombination sehr gut.

    es geschieht aber zu wenig.

    Was leider bei uns zu 100% zutrifft. Während Ihr Euch hier über KiFu 3.0 unterhaltet, laufen unsere Veränderungen über ein 56K Modem :thumbdown:
    Da wird jedes Krümelchen gesucht, um ja nichts verändern zu müssen. Argumente, wie sie hier auch teilweise gegen die FPL vorgebracht werden, sind da Wasser auf die Mühlen der Gegner. Da wird mit harten Bandagen für Spielbetrieb im Meisterschaftsmodus gekämpft. Deswegen war und ist es mir wichtig in Sachen FPL zu verdeutlichen, dass es eben Regionen gibt, in denen diese Idee Gold wert sein wird. Das wird lange lange Zeit dauern, bis die Auswirkungen Früchte tragen.


    Möchte hierzu Euch mal zwei Beispiele aus der Praxis schildern. Beide während unserer Camps aus den letzten Jahren. Vielleicht wird dann noch deutlicher, auf welchem Stand wir uns noch befinden:


    Im letzten Jahr meinte ein Vater während der Turniere vom Rand Anweisungen geben zu müssen. Ein Jungtrainer von uns hat ihm deutlich zu verstehen gegeben, dass dies nicht erwünscht ist. Er hat ihm auch erklärt warum. An der Art und Weise wie er das gemacht hat, hätte dieses Forum seine helle Freude. Da stand ein 15jähriger vor einem Mitte 30jährigen und erklärt diesem, warum man die Kinder ungestört spielen lassen soll :thumbup:
    Ich denke nicht, dass der Vater kapiert hat worum es geht. Ist aber auch völlig egal denn was mich besonders gefreut hat, waren die Reaktionen der anderen Eltern. Viele sind im weiteren Verlauf des Nachmittags zu ihm gegangen und haben ihn für seine Aktion gelobt. Und einen Spruch einer Mutter habe ich live mitgehört: "Von dir sollte es mehrere geben. Warum kann das nicht auch bei normalen Spielen am Wochenende so sein ?" ;(


    Zweites Beispiel:
    Seit zwei Jahren kommt an jedem Tag Nachmittags immer eine Mutter, schnappt sich ein Kaffee und schaut während der gesamten drei Stunden ihrem Jungen beim Kicken zu. Letztes Jahr hatte ich Aufsicht auf einem Platz und wir sind ins Gespräch gekommen. Bei dem was sie da so geschildert hat, wäre ich vor Fremdschämen fast in den Boden versunken. Eine Aussage von ihr hat sich in mein Gedächtnis gebrannt und ist mit ein Grund, warum ich hier im näheren Umkreis mit meinen bescheidenen Mitteln für die Einführung der FPL kämpfe. Übrigens bin ich nicht der Einzige in diesem Forum, der das tut ;)


    Ihre Aussage: Zu Anfang sind mein Mann und ich noch zu seinen Spielen mitgefahren. Das Geschreie am Rand und das Gehabe um das ach so wichtige Spiel haben wir aber nicht lange ertragen. Und das ging schon bei den Minis los. Hier darf er wenigstens ungestört Fußball spielen und abends sitzt er richtig glücklich am Tisch. Das ist nach Auswärtsspielen nicht immer so."


    Muss man dazu noch was sagen ;(

  • Guten Morgen, Gemeinde.


    Ich stelle mir im Bezug auf die FPL grundsätzlich folgende Frage:


    Was liebe ich an diesem Sport?


    Technik, Taktik, Teamgeist, knackige Zweikämpfe und ganz wichtig Emotionen. Das ist meine Antwort auf diese Frage.


    Ich befürchte, dass die FPL dem Fußball genau diese Emotionen nimmt - das ist meine Sorge.


    Die Ausbildung und Vorgehensweise des DFB der letzten Jahren führte aus meiner Sicht zu folgendem Ergebnis:


    Super ausgebildete Fußballer - technisch wie taktisch. Leider alle ohne Charisma, ohne das "Arschloch-Gen". Sieht man sich unsere Nationalmannschaft inkl. Trainer an kommt man zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass alles unheimlich "smoothie" abläuft. Das ist der Grund dafür, warum wir trotz super ausgebildeter Spieler keinen Blumentopf gewinnen werden. Die Truppe ist einfach blutleer - es fehlen die Emotionen, die Typen.


    Ist die FPL nicht ein weiterer Schritt in diese Richtung??


    Bitte nicht ausblenden, dass ich sehr wohl für Fairplay bin - aber nicht für die FPL.


    Statt die FPL einzuführen und die Umsetzung, wie hier gefordert, zu kontrollieren, sollte man lieber mal genauer hinsehen, wenn es darum geht eine Trainerstelle zu besetzen. Ganz klarer Apell an die Vereine.


    Dann würde mich noch interessieren, was die FPL-Befürworter im Ergebnis von der FPL erwarten und ob sie nicht andere, bessere Ansätze, Fairplay zu vermitteln, sehen.


    Sportlicher Gruß

  • Zitat Übungsleiter:

    Zitat

    Technik, Taktik, Teamgeist, knackige Zweikämpfe und ganz wichtig Emotionen. Das ist meine Antwort auf diese Frage.

    Ich befürchte, dass die FPL dem Fußball genau diese Emotionen nimmt - das ist meine Sorge.


    Zitatende


    Emotionen gehören auch für mich zum Fussball. Aber sie dürfen nicht ZU LASTEN der Kinder gehen. Der Kinderfußball ist nicht dafür da, damit machtgeile und in ihrem Alltag frustrierte Erwachsene ihren Emotionsstau beseitigen können. Da man leider bisher keine flächendeckenden Möglichkeiten gefunden hat, die Kinder vor diesen Heinis zu schützen, versucht man jetzt mit der Fairplayliga, dieses Problem in den Griff zu bekommen.
    Negativ ins Spiel schreiende Eltern und "Taktikfüchse" in G und F braucht doch keine Sau, oder ?

  • "Bitte nicht ausblenden, dass ich sehr wohl für FairPlay bin - aber nicht für die FPL"


    Heidewitzka. Dann gehen wir mal richtig ins Eingemachte.


    Du trainierst jüngere F, richtig ? Bei Dir melden sich dann auch Spieler von anderen Mannschaften an und Du teilst dann dementsprechend Deine Mannschaft ein. Habe ich doch richtig verstanden, oder ?


    Siehst Du Dich als Individualtrainer oder mehr als Mannschaftstrainer ?


    Sinn der FPL erschließt sich Dir nicht. Habe ich das richtig gelesen ?


    Bist für Fair Play aber nicht für FPL. Du schriebst, dass dies einige ausnutzen würden. Was konkret hast Du in der Praxis dagegen unternommen ?


    Woraus ziehst Du den Schluss FPL verhindert/vermindert Emotionen ?


    Und "Arschloch-Gen" wird's mit FPL nicht mehr geben. Habe ich da was falsch verstanden ?


    Das soll es an Fragen erst mal gewesen sein. Werden aber nicht die letzten gewesen sein.


    Bin sehr gespannt.

  • Hallo, Steini.


    Schön, dass du so interessiert nachfragst. Noch schöner wäre es gewesen, wenn du mir vorab meine Fragen zur Sache beantwortet hättest. Hier geht es ja nicht um mich, sondern um die FPL. Ich denke deine Fragen beantworten sich fast selbstlesend. Das mit dem "Arschloch-Gen" und der "blutleere" bezog sich in erster Linie auf die Verfahrensweise des DFB gekoppelt mit der Frage, ob die FPL nicht ein weiterer Schritt in diese Richtung ist.


    Ansonsten habe ich bisher sehr klar Stellung bezogen und zwar gegen die FPL!!



    Sportlicher Gruß

  • Schön ist ja...das wenn sich das durchsetzt, was ich meine, braucht man sich keinen Kopf zu machen über das Für und Wieder und Wie usw.. Erwische ich einen...ob als Koordinator, Vater oder als Zuschauer. ..ist derjenige dran...ganz einfach!

  • Deine Frage ( und es war nicht mehr als eine ) hab ich mit meinen Posts hier längst beantwortet.


    Und ja, hast Stellung bezogen. Das finde ich von der Sache her okay.


    Aber ein Posting wie "bin für Fair Play aber nicht für die FPL" halte ich für Bullshit. Du ziehst da hanebüchene Schlüsse hinsichtlich der FPL.


    Und es wundert mich nun keineswegs mehr, dass Du den Sinn hinter der FPL nicht verstehst. Dann lass das mit der "Arschloch-Gen" Frage mal weg.


    Wie sieht es mit den anderen Fragen aus ? Hast Du bisher keineswegs beantwortet. Absichtlich ?


    Andre
    Du hast Recht. Aber manche Dinge kann man einfach nicht so stehen lassen. Bin durchaus bereit auf die Argumente / Meinungen anderer einzugehen. Ist aber keine Einbahnstraße und irgendwann ist auch meine Geduld zu Ende. Und sich dann versuchen aus der Nummer raus zu schleichen.

  • Steini...verstehe ich gut. Noch so gute harte Argumente werden nicht erfasst, übergangen...Fragen nicht beantwortet. Für mich genau die klassischen Beispiele dafür, warum es angeordnete Regeln mit Ahndungsmöglichkeit für alle allgemeingültig geben muß...offensichtlich. ..sonst meiert jeder seinen Brei...datt wird so nix...das bedarf einer Ansage...einen Paukenrundumschlag von oben nach unten, sorry...ich sehe es so.

  • @ Steini...


    Vielleicht missverstehe ich dein letztes posting ja, aber sie Art wie du mit der Meinung anderer umgehst, hat wenig mit Fairplay zu tun. Das ist leider oft das Hauptproblem. Am Ende stehen dann doch wieder Rechthaberei und persönliche Eitelkeiten und nicht die Sache. Wie gesagt, vielleicht ein Missverständnis. Ich würde das Thema gerne mal mit dir persönlich erörtern - das klappt bestimmt viel besser und ist weniger missverständlich. Bin des Öfteren in Niedersachsen. Wenn´s in der Nähe ist - gerne mal auf ´nen Kaffee.



    Sportlicher Gruß

  • Nun. Lies Dir meine Postings hier in diesem Thema mal durch. Da gehe ich sehr wohl auf die Meinungen anderer ein. Kannst mich also nicht meinen. Und es dann auf Rechthaberei und Eitelkeiten herunter brechen zu wollen, ist mir zu schlicht. Soviel zu FairPlay mit anderen Meinungen, denn das gilt für beide Seiten.
    Ich wiederum gebe hier zwei Beispiele aus der Praxis an. Oder tobn stellt hier mehrfach 'ne Frage. Da geht ihr als Gegner der FPL lieber drüber hinweg.


    ...ach ja.


    "Und der Sinn der FPL erschließt sich mir nun wirklich nicht." Zitat aus Post 44. Schau mal nach wer das geschrieben hat -).


    Aber den Kaffee biete ich gerne an. Wenn Du Mitte August im Osnabrücker Raum bist, melde Dich. Dann kann ich Dir beim Camp in der Praxis den Sinn der FPL vielleicht näher bringen. Glaub es mir: Bei uns in der Region ist das im G bis F Bereich wirklich bitter nötig. Oder ähnliche Maßnahmen. Egal was, alles wäre eine Verbesserung !

  • Was liebe ich an diesem Sport?


    Technik, Taktik, Teamgeist, knackige Zweikämpfe und ganz wichtig Emotionen. Das ist meine Antwort auf diese Frage.


    Ich befürchte, dass die FPL dem Fußball genau diese Emotionen nimmt - das ist meine Sorge.

    Was sind denn diese Emotionen? Hass, Gewalt, Übereifer und Geltungssucht haben wir im Profibereich. Wollen wir dies wirklich unseren Kindern antun?


    Spaß, Freude und Begeisterung gibt es auch, wenn nicht sogar mehr, in der FPL.

    Die Ausbildung und Vorgehensweise des DFB der letzten Jahren führte aus meiner Sicht zu folgendem Ergebnis:


    Super ausgebildete Fußballer - technisch wie taktisch. Leider alle ohne Charisma, ohne das "Arschloch-Gen". Sieht man sich unsere Nationalmannschaft inkl. Trainer an kommt man zwangsläufig zu dem Ergebnis, dass alles unheimlich "smoothie" abläuft. Das ist der Grund dafür, warum wir trotz super ausgebildeter Spieler keinen Blumentopf gewinnen werden. Die Truppe ist einfach blutleer - es fehlen die Emotionen, die Typen.


    Ist die FPL nicht ein weiterer Schritt in diese Richtung??

    Sorry, aber das ist Stammtisch. Eine Regelung des Spielbetriebs im Kinderfussball mit Charaktermerkmalen der Nationalmannschaft in Beziehung setzen zu wollen ist schon ziemlich weit hergeholt.


    Und selbst wenn wir mal vorraussetzen da gäbe es einen irgendwie gearteten Zusammenhang, dann bring ich liebend gern persönlich den Pokal für die nächsten 50 Jahre auf die Insel wenn dadurch 1 Schreihalstrainer aus der F-Jugend Kreisklasse verschwindet.

  • Nur um einmal zu verdeutlichen, dass ich hier nicht von kurzfristigen Erscheinungen oder Einzelfällen berichte:


    hier


    In der Zeit vor diesem Bericht gab es mehrfach kleine Artikel, die auf unangemessenes Verhalten bei Kinderfußballspielen hinwiesen. Man kann sich ja vorstellen, dass eine überregionale Zeitung wie diese nicht davon berichtet hätte, wäre es nur ab und zu vorgekommen.
    Zunächst hat man es dann bei allgemein gehaltenen Aufrufen zur Fairness und kindgerechtem Verhalten belassen. Irgendwann war das Maß aber voll und sie haben die Keule raus geholt. Da wurde hier bei uns sehr lange drüber diskutiert. Und in der Zeit danach war es zumindest nach meinem Eindruck kurzfristig deutlich ruhiger.
    Leider hat es einen Wechsel in der Sportredaktion gegeben und Kinder- und Jugendfußball interessiert nicht mehr oder nur am Rand. Auf Mails wird noch nicht mal geantwortet.


    Mittlerweile bin ich auch anderer Meinung wie damals. Da fand ich es zumindest fragwürdig, jemand so deutlich und öffentlich an den Pranger zu stellen. Aber nichts anderes scheint hier mehr zu helfen.


    Es darf geraten werden, was sich hier seit damals geändert hat........?

  • Zitat Steini (August 2010):

    Zitat

    Die Einen waren der Auffassung: Genau richtig so. Das musste auch so deutlich angesprochen werden; muss er mit leben.

    Ja. Jeder soll genau wissen, um welche Personen es sich handelt. Regt diese vielleicht einmal zum Nachdenken über ihr Verhalten an. Andernfalls sind dann wenigstens Eltern vor diesen Trainern und ihren Vereinen gewarnt.
    Die Letzten, die es nicht begreifen wollen , dass es im KIFU um die Kinder und nicht um ihr eigenes Ego geht, müssen es mit Druck gelernt bekommen oder gegangen werden.

  • Leider hat es einen Wechsel in der Sportredaktion gegeben und Kinder- und Jugendfußball interessiert nicht mehr oder nur am Rand.


    Steini


    wunderts dich? mich nicht.


    Wen interessiert denn wirklich gross, was in der F vor sich geht, ausser den direkt Betroffenen, Trainer , Eltern?


    eine F-Mannschaft ist doch nur ein kleiner Teil des gesamten Spelbetriebes, egal ob beim Dorfverein oder beim
    Kreisverband.
    die dortigen Probleme sind doch nur ein kleiner Teil der zu lösenden Gesamtprobleme.


    das was die direkt betroffen als echtes Problem ansehen, wird doch von anderen oft nur abgewunken.


    für den Verein ist doch nur wichtg, dass genügend Kinder da sind, sie einen Trainer haben der Spielbetrieb
    stattfindet ohne dass grosse Probleme auftauchen.


    beim Kreisverband steht ganz oben, dass so wenig Meldungen über Vorfälle erfolgen, wie möglich.


    de Zeitung interesseren doch nur die Extremfälle, alles andere interessiert doch keinen.


    wir hier sind doch ein elitärer Kreis, der über Kinderfussball diskutiert. verschwindend gering im Vergleich zum Ganzen.


    für uns, die direkt Betroffenen sind die Themen wichtig, aber nehmen wir uns nicht doch zu wichtig?


    und ich bin mir sicher, je weiter wir uns als Trainer oder Elternteil von dieser Altersstufe entfernen, umso
    mehr wird sie auch bei uns in den Hintergrund rücken, es tauchen dann nämlich andere, für uns in
    der Situation wichtigere Themen und Probleme auf.


    sehe es doch bei mir. für mich ist doch jetzt wichtig was in der B, abgeht, wie es in der neuen Saison bei der
    A weitergeht, was n dem Verein bei G oder F abgeht verliert für mich doch immer mehr an Bedeutung, obwohl
    ich die Entwicklung aus anderer Sicht und Beweggründe verfolge.


    das ist einfach Lauf der Dinge.



    glaubst du, dass bei die Masse der Vereinsmitglieder sich um die FPL Gedanken macht, (da wrd halt ohne Schiri gespielt,
    gibt ja eh zu wenige), ob da die Trainer kindsgemäss trainieren? es wrd höchstens mal nachgefragt, wenn
    keine Mannschaft mangels Spieler beim Spielbetrieb mitmachen.