Unzufriedenheit eines Spielers

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  • Hallo liebes Forum,


    habe dieses Forum über Google gefunden und mir auch einige Beiträge zu diesem Thema angeguckt, aber da ging es um Jugendspieler, wo bei den Positionen eigentlich rotiert werden soll. In folgender Situation geht es also um sagen wir mal B - Herren Spieler. Folgende Situation:



    - Spieler A spielte bisher Abwehr/Mittelfeld/Sturm - und dies sehr gut
    - Spieler A will woanders spielen - spielt dort aber nur durchschnittlich (kein Vergleich zu vorher)
    - Dort wo Spieler A spielen will, herrscht Konkurrenzkampf und er droht auf der Bank zu landen
    - Trotzdem will Spieler A dort spielen und geht dafür sogar fast freiwillig auf die Bank, falls andere besser in Form sind o.ä.
    - Auf seiner alten Position will er nur bei Personalmangel aushelfen (und dass nur, weil er nicht unten durch sein will bei Trainer & Spielern)



    Wie würdet ihr damit umgehen?
    Auf seine "alte" Position stellen und damit riskieren, dass der Spieler die Lust verliert, sich nicht reinhängt und eventuell gar nicht mehr spielen will? Doch auf seine Wunschposition und damit größtenteils auf die Bank setzen? Wäre irgendwo zu schade, weil er ein guter Spieler ist. Stellt sich auch die Frage der Autorität? Dem Willen des Spielers beugen oder Ignorieren? Ist eine knifflige Situation für die es keine wahrscheinlich keine Patentlösung gibt, deswegen interessiert mich eure Meinung dazu mal :)


    (auch wenn die Situation oben etwas detaillierter beschrieben ist, würde mich eure generelle Meinung zu dem Thema auch interessieren)

  • Wenn ein Spieler unzufrieden ist frage ich mich immer zu allererst WARUM.
    Vielleicht gibt es irgendwas, was man anders machen kann, damit der Spieler wieder Freude an der "alten" Position bekommt.
    Ansonsten würde ich ihn - nachdem das mit der ganzen Mannschaft so abgesprochen ist - PROBEHALBER auch mal auf der "neuen" Position trainieren, und wenn ok, dann auch dort spielen lassen, und schauen was dabei herauskommt. Vielleicht findet er die alte Position dann gar nicht mehr so schlecht.
    Nicht empfehlen würde ich den Spieler gegen seinen Willen auf der alten Position zu halten. Schon gar nicht um damit Autorität siganlisieren zu wollen. So funktioniert das ziemlich sicher nicht.

  • Ich denke, wie man mit dieser Frage umgeht, hängt sehr vom Einzelfall und den speziellen Umständen ab. An weiteren Hintergrundinfos wären noch interessant:

    • In welcher Spielklasse spielt Ihr?
    • Um welche Positionen geht es, d.h. von welcher Position will er weg und welche möchte er besetzen?
    • Warum möchte er nicht auf der angestammten Position spielen?
    • Was für ein Typ ist er, d.h. kommt er gut mit allen und Dir klar, ist er eher ein Außenseiter, oder ein guter Spieler, aber exzentrisch?


    Generell bin ich der Meinung, dass Menschen nur dann ihre Höchstform erzielen, wenn sie eine Aufgabe bekommen, die ihnen Freude bereitet. Insofern droht der Spieler auf Dauer zu versauern, wenn du ihn nur auf einer Position einsetzt, auf der er nur sehr unwillig spielt. Andererseits ist Fußball ein Mannschaftssport, in dem man seinen Egoismus im Zaum halten muss und vor allem das Interesse der Mannschaft verfolgen sollte. Das fällt natürlich viel leichter, wenn jeder Spieler und jede Aufgabe im Spiel von Allen gleichermaßen Anerkennung findet. Noch besser ist es, wenn Jeder bereitwillig den Anderen unterstützt, also bspw. auch die Offensivspieler tatkräftig mit nach hinten arbeiten.
    Ich kenne nun dein Team nicht, auch habe ich noch keine eigene Erfahrung mit Senioren. Aber ich könnte mir eine gewisse Rotation auch dort vorstellen, halt eher zwischen aufgabenverwandten Positionen, also z.B. zwischen Außenverteidiger und Flügelstürmer, Sechser und Innenverteidiger, Zehner und Sechser, Mittelstürmer und Zehner. Die dazu notwendige Flexibilität der Spieler würde ich mir als Trainer schon wünschen. Vielleicht wäre das ja ein möglicher Ansatz.

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • Spieler A spielte bisher Abwehr/Mittelfeld/Sturm - und dies sehr gut
    - Spieler A will woanders spielen -


    das versteh ich jetzt nicht ganz. wo will er denn spielen?
    beschreib die Situation vielleicht doch mal genauer.


    ansonsten halte ich mich da an FB.


    und mit Autoritätsverlust hat das absolut gar nichts zu tun, wenn sie ansonsten gegeben ist..


    gg

  • Mir fehlt hier auch die Angabe eines Grundes, warum der Spieler auf einer anderen Position spielen möchte. Wurede dieser schon hinterfragt ? Um welche Positionen handelt es sich konkret ?

  • 1. Ein Spieler der gut ist, findet sich nach einer Eingewöhnungsphase wahrscheinlich bei alter Leistung wieder ein (Ausnahmen bestätigen die Regel).


    2. B Jugend aufwärts....da würde ich ein intensives Gespräch führen -so deine Einschätzungen so annhähernd 100 Prozent korrekt sind- so würde ich ihn dahin lenken, dass es mannschaftsdienlich ist, sich dort zu postieren wo er halt am besten ist. Kompromiss wäre bei mir in der B aufwärts....dass er nach einem 3:0 mich erinnern dürfte, dass er mal auf die andere Position rotieren darf. Gleiches würde bei mir von Anfang an gelten, wenn ein schwacher Gegner gegen uns antreten würde.


    Tja...und wenn er das so nicht eingehen würde, könnte er mich mal, sorry....wobei ich denke, dass ein guter Typ darauf mit Sicherheit eingehen würde...da gäbe es kein Problem.

  • Hatte eigentlich vor, die Situation etwas allgemeiner darzustellen, weil
    mich eure Meinung dazu interessiert wie ihr bei älteren Spielern damit
    umgeht, wenn sie Unzufrieden mit ihrer Rolle/Position sind.


    Aber da mehr Details gewünscht waren, beantworte ich mal die Fragen:


    Es
    geht um einen jungen Herrenspieler (20), der vom defensiven
    Mittelfeld/teilweise IV zum Flügelspieler wechseln will. Den genauen
    Grund konnte ich nicht herausfinden, allerdings klang es so, als wenn er
    in der Jugend immer dort aufgestellt wurde und es dort zu keiner
    Diskussion kam, obwohl es ihm damals schon nicht gefiel. Daraus leitet
    sich ja schon ab, was er für ein Typ ist: ein eher zurückhaltender
    Spieler, der sich bisher immer dem Willen der Anderen gebeugt hat (siehe
    Zitat: "Ich mache es nur, weil ich sonst beim Trainer & Spielern
    utnen durch wäre") aber auch ein wirklich guter Spieler. Hoffe das
    reicht erstmal an Details...


    Das hier finde ich interessant:

    Tja...und wenn er das so nicht eingehen würde, könnte er mich mal, sorry....wobei ich denke, dass ein guter Typ darauf mit Sicherheit eingehen würde...da gäbe es kein Problem.

    Also doch ein Hoffen auf einen Kompromiss, falls er nicht einwilligt links liegen lassen?

  • Es geht um einen jungen Herrenspieler (20), der vom defensiven Mittelfeld/teilweise IV zum Flügelspieler wechseln will.


    OK, danke für die Info.


    Den genauen Grund konnte ich nicht herausfinden, allerdings klang es so, als wenn er in der Jugend immer dort aufgestellt wurde und es dort zu keiner Diskussion kam, obwohl es ihm damals schon nicht gefiel.


    Wo ist "dort", DM/IV oder LA/RA? Hast du ihn schon mal direkt gefragt (unter vier Augen), warum er lieber LA/RA spielen möchte?

    "Be yourself; everybody else is already taken." (Oscar Wilde)

  • hatte mal das gleiche Problem als Trainer einer Aktiven-Mannschaft in einer etwas gleichen Leistungsklasse.


    durch einen Glücksfall bekam ich das Problem gelöst:


    Student der Sportpsychologie in der Mannschaft.
    Aus Studeenzwecken wurde ein Spielersitzung in eine anonyme Fragestellungsbeantwortung umfunktioniert, näheres zu erklären ist nicht notwendig.


    unter vielen anderen Fragen und Aufgabenstellung waren auch für hier relevante:


    1.Mache eine Mannschaftsaufstellung,bei der du dich selbst in deine liebste Position setzt


    2. Mache eine Mannschaftsaufstellung, in der du dich in die Position stellst, wo du dich am stärksten findest


    3. Mache eine Mannschaftsaufstellung, die aus deiner Sicht am erfolgreichsten sein könnte


    4.. Mache ein Mannschaftsaufstellung mit den Spielern, mit denen du am liebsten spielen würdest, wenn es nur ein Freundschaftsspiel ist, und es um nichts geht.


    Ergebnis, in etwa:


    bei der ersten Fragestellung kamen bei einem 18er Kader rund 10 mal offensiver, freier Mittelfeldspieler (10er) zustande, manche Positionen wurden gar nicht besetzt.


    bei der dritten Frage kam fast die identische Mannschaftsaufstellung, mit der wir normalerweise antraten zusammen.


    Beide Mannschaftsaufstellungen kamen auf die Tafel und die Problematik wurde gemeinsam diskutiert.


    das Thema hatte sich im Prinzip erledigt. Trotzdem ergaben sich genug Möglichkeiten (Verletzungen, Freundschaftsspiele) Wünschen von Spielern entgegenzukommen.



    Für mich jedoch war das Ergebnis der Frage 4 interessant, das jedoch nicht weitergegeben wurde.
    Hier wurden nicht nur bekannte Strömungen innerhalb der Mannschaft nochmals verdeutlich, sondern auch überraschende neue Erkenntnisse, deren Bearbeitung ich in meine Tätigkeit einfliessen lassen konnte.


    wenn dir diese Vorgehensweise liegt (ist nicht jedermanns Sache) wäre es eine Möglichkeit.


    gg

  • Also doch ein Hoffen auf einen Kompromiss, falls er nicht einwilligt links liegen lassen?


    Nein nicht links liegen lassen, sondern Verständnis auf mannschaftsdienliches Handeln einerseits erzeugen und der Kompromiss ist das Angebot, dass man den Wunsch a zur Kenntnis nimmt und erfüllt, wenn es möglich ist. Das nenne ich nehmen und geben. Also nicht überstülpen, nicht befehlen sondern ernst nehmen im Miteinander.


    Wenn er darauf nicht eingeht oder auf der alten guten Position schlecht spielt....würde ich ihn abseits meiner Ausbildungsphilosophie dann etwas längere Bankzeiten -wir sprechen von einer B aufwärts - verordnen und das auch so im Gespräch mit ihm dokumentieren. D.h. ...er wüßte, dass er sein Vorhaben SO nicht erzwingen könnte...in diese Richtung fährt kein Bus...aber das war ja auch nicht (noch nicht) dein Problem.


    Motto in diesem Alter: Ausbildung JA...Wunschkonzert....bedingt....im Breitensport. Weiter oben würde ich sagen...wünschen kann man sich eine Menge....da ist Fußball kein Wunschkonzert mehr...sehe ich so.

  • Ich kläre die Situation mal auf. Ich hatte dieses Probleme vor etwa einem halben Jahr und da ist es nicht so gut ausgegangen, deswegen wollte ich den Fall oben so allgemein wie möglich halten, damit ich vielleicht Tipps für die Zukunft bekomme, wie man damit besser umgehen kann. Der Tipp von Günther ist schonmal klasse, aber auch da beugt sich der Spieler ja letztendlich...


    Die oben genannte Situation war, dass der Spieler nicht mehr defensive Aufgaben (größtenteils DM aber auch IV) haben wollte, sondern mehr in der Offensive spielen (RA/LA) wollte. Er hatte dann 1-2 Chancen auf den Flügeln bekommen und konnte sich nicht wirklich durchsetzen, also stellte ich ihn wieder ins DM und sagte, dass es besser wäre, er mehr Spielzeit bekomme und es besser fürs Team wäre. Er akzeptierte widerwillig die Rolle um nicht den Unmut der Mannschaft auf sich zu ziehen, aber man merkte er hängte sich nicht mehr rein. Zum Winter kam es dann bitter und er verließ den Verein mit der Begründung: Es macht ihm kein Spaß mehr, wenn er sich nur um defensive Aufgaben mehr kümmern müsse und nicht seine Qualitäten/Spiellust ausleben könnte in der Offensive. Er wechselte daraufhin den Verein, wo er zunächst 1-2 Monate auf der Bank saß, aber danach wirklich einen Entwicklungssprung machte und sich zu einem der gefährlichsten Flügelspieler entwickelte, der auch Führungsqualitäten übernahm, wie ich in dem Spiel gegen uns merkte.


    Das Dilemma: Wir haben einen wirklich guten Spieler verloren, weil ich ihm wohl nicht die Zeit gegeben habe bzw. er sich der Mannschaft / dem Erfolg beugen musste. Deshalb wollte ich für die Zukunft gerne Tipps haben, in wie weit man Spielern ihre Wünsche erfüllt, damit ich bei der nächsten Unruhe (falls nochmal so eine Situation kommt) damit besser umgehen kann...

  • Sehr pfiffig wie du das hier aufgezogen hast, finde ich gut. Gruß :)

  • IV-Trainer


    Ich gehe mal davon aus, dass du soviel Erfahrungen im Seniorenbereich hast, dass dir die Schwierigkeiten der Spieler in der Übergangsphase vom Jugend- in den Seniorenbereich bekannt sind. Die Beurteilung über eine Position ist deshalb in dieser Altersklasse etwas anders zu betrachten, als wenn ich es mit einem gestandenen Seniorenspieler zu tun habe, den plötzlich der Hafer sticht, indem er glaubt nur noch als Torwar oder Mittelstürmer agieren zu wollen, obwohl ihm die Erfahrungen wie auch das Talent dazu fehlen.


    Wenn man also Spieler bekommt, die sich in einer Orientierungsphase innerhalb der Mannschaft befinden, dann ist es nur in seltenen Fällen möglich, ihre Leistungen bereits nach 1 - 2 Spielen auf einer Position zu beurteilen.


    Um zukünftig voreilige Positionszuordnungen zu vermeiden, solltest du in der Saisonvorbereitung deine Spieler zunächst auf mehreren Positionen ausreichend Praxiserfahrungen sammeln lassen. So fallen positonsschwache Spieler dann meist nicht auf, wenn sie zwischen besonders starken Mitspielern positioniert werden. Andere Spieler entwickeln sich erst dann, wenn sie auch wirklich gefordert werden und Verantwortung übernehmen müssen.


    Der Trainerjob übt ja gerade deshalb einen besonderen Reiz aus, weil man nie ganz genau voraussagen kann, was passieren wird!

  • @Mental


    kann ich nicht sagen.


    waren jetzt auch nur 4 Fragen. insgesamt ging das über 90 Minuten Fragebeantwortung, in viele Bereiche gehend, Trainer, Verein,
    Zuschauer.


    wie vereinbart, waren auch für mich nur ganz bestimmte Antworten, so 10 % einsichtig.


    Bekam aber anschliessend von ihm interessante Tips in Bezug auf meine Trainertätgkeit, die schon Veränderungen meines Verhaltens
    mit sich brachten. Hab viel von ihm gelernt.


    das Ganze war hochinteressant, und sein Studium hat er übrigens erfolgreich abgeschlossen, wohl jedoch nicht aufgrund
    dieser Arbeit alleine.


    gg

  • Individuen haben eigene Vorstellungen u. wesentliche Traineraufgabe ist neben dem Training, diese kooperativ zu koordinieren, so ein Teamplay heranzubilden. Was einfach klingt, ist dabei (voll möglicher Störimpulse durch die nicht stromlinienförmig eigenwilligen Köpfe der Anderen) "hyperkomplex", dh eigentlich gar nicht von einem Kopf zu bewältigen, vielmehr ist der authentisch in jedem Einzelnen eksistente Team-Geist entscheidend. Ihn kann jeder dafür sensibilisierte Trainer (auf) zu spüren versuchen. Erstmal muss er also das Mentale als Grundproblem an-erkennen und mit bearbeiten wollen, zugleich wissend, dass dies sich stetig verändern kann und so sein Job nie zu Ende gebracht werden kann, jeden Tag von Neuem zu beginnen hat - eine typisch menschliche "Sisyphosarbeit" also (Credo quia absurdum - wie Theologen daher fordern). So erstrebt zB jeder einerseits eine feste Position (aufm Feld, im Leben und der Welt) für sich (als Sicherheit), andererseits breitet sich in dieser irgendwann Routine als Langeweile aus, lässt sie ermüden, steht wider naürlichem Bewegungsdrang als (endlichen) Antrieb, vice versa.


    Rotation im KiFu ist daher ein zweischneidiges Schwert, mit dem Kinder zwar dank ihrer relativ flexiblen Wildwüchsigkeit noch leichter wie Erwachsene umzugehen, klarzukommen wissen, die aber dem pädagogischem Ansinnen entspringt, also nicht jedem Kindes-Selbst per se: Denn es muss da immer neu anfangen, sich einzufinden, einzugewöhnen, einzuordnen - und das kann auch belasten vs nur befreien. Der Preis von Freiheit ist ja das Risiko zu scheitern, das Ungewisse, Unsichere. In der Praxis nicht jedermann's Sache, im Gegenteil: Freiheit als lebensechte macht den meisten eher Angst!


    Man sollte also nie von sich (als Ich) oder theoretischen Werte und Zielen empirieblind auf andere, aufs Ganze rückschließen. Man kann eben nicht jeden Spielen mal eben hier und dann dort hin stellen o. sofortiges Umschalten erwarten, da dies grad eine entscheidende Fähigkeit im Teamplay, nicht selbstverständlich ist. Je komplexer, schwieriger eine Position ist, auf die jemand sich umstellen soll/will, desto mehr Zeit wird dafür benötigt und der außenstehende Trainer darf da nicht ungeduldig etwas Unmögliches abfordern - was du im Nachhinein ja auch erkannt hast. Auf der Strecke bleibt da immer der Spieler, der dann zu versagen scheint, deplaziert erscheint u. oft irgendwann nur wegwechseln will o. kann, da sein (individueller) Karren zu tief in Mist gefahren wurde, nun konträr gegen den Teamgeist wie sich selbst im Weg steht. So gibt es psychoanalytisch Fälle, wo auf absehbare Zeit Hopfen u. Malz verloren, sind, Therapieansätze nur auf Granit stoßen und daher ärztlicherseits äußerliche Medikationen (per Psychopharmaka) erfolgen. Ein Team ist eben ein hochsensibel fragil/labiles Menschengebilde, das zu oft noch nur mit dem Holzhammer bearbeitet wird (gerade im KiFu). Was folgt, dafür gibst du ein aufschlussreiches Beispiel: zum Glück hörte der sicher auch in sich problembehaftete Spieler (also kein Vorwurf an dich!) nicht frustriert ganz mit Fußball auf. So bot er dir eine Lernchance, die du als Fragender auch ergreifst - gratuliere!

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

  • @g, oT: Etwas Persönlichkeitsspaltung kann geistig gesunden Menschenverstand beeinträchtigen u. neo-paradiesisch therapeutische Wirkung entfalten (ohne dass Serdar's "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" - in ZDFneo, sorry - an Dostojewski's Original o. echte Kellerkicker heranreichte, die subversiv das Tabellenende zum wahren Ziel erklären u. damit Erfolg haben)? Und wann stellen WIR Fußball zurück vom Kopf auf die Füße? ;)

    Jeder Erwachsene kann nur so gut spielen, wie er als Kind trainiert wurde....

    2 Mal editiert, zuletzt von Keller-Kicker ()

  • Etwas Persönlichkeitsspaltung kann geistig gesunden Menschenverstand beeinträchtigen u. neo-paradiesisch therapeutische Wirkung entfalten (ohne dass Serdar's "Aufzeichnungen aus dem Kellerloch" - in ZDFneo, sorry - an Dostojewski's Original o. echte Kellerkicker heranreichte, die subversiv das Tabellenende zum wahren Ziel erklären u. damit Erfolg haben)? Und wann stellen WIR Fußball zurück vom Kopf auf die Füße? ;)



    Ich liebe diese, klare, für alle verständliche, vor allem fussballerische Sprache, die keinerlei Fehldeutungen zulassen, Würde diese auch bei den Trainern
    im Alltagsgeschäft sich durchsetzten, bräuchten wir uns und über die richtige Zukunft des Kinderfussballes nicht mehr unterhalten.


    Altegediente wie ich, sind da natürlch überfordert, ist wohl aber auch kein Nachteil ,wenn die dann mit ihren altherbrachten Vorstellungen aus dem vorigen Jahrhundert
    endlich von der Bildfläche verschwinden.


    Das einzige was mir jetzt aber noch fehlt: Was hast du geschrieben????


    gg