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Ich habs so verstanden dass die zuverlässigsten Spieler nie aussetzen müssen! Und das find ich irgendwie "konfliktgefährdend"
Aber vielleicht steh ich auch grad auf dem Schlauch...
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Ich habs so verstanden dass die zuverlässigsten Spieler nie aussetzen müssen! Und das find ich irgendwie "konfliktgefährdend"
Aber vielleicht steh ich auch grad auf dem Schlauch...
3 Kinder von uns haben in 3 Jahren bei insgesamt ca. 60 Spielen nie oder höchstens zweimal wg. Verletzung/Krankheit gefehlt, dabei auch auf Einladungen verzichtet. Einer von ihnen hatte mal ne Gehirnerschütterung, hat dann aber trotzdem beim Spiel zugeschaut. Erstaunlicher Teamgeist in dem Alter. Sollen die jetzt plötzlich wegen der unzuverlässigkeit einger weniger aussetzen, die nur an sich denken und von woche zu woche sich das beste Freizeitprogramm rauspicken?
Ich denke nicht.
Wenn alle so wären wie die "Zuverlässigen" würden wir nur 10 Kinder brauchen. Der Verein könnte noch eine weitere Mannschaft anmelden
Meine Vorgehensweise kann zu Diskiussionen führen, aber es ist ja von mir nicht willkürlich. Die Kinder die eben lieber auf Geburtstagspartys gehen oder öfter mit den eltern wegfahren setzen einfach öfters aus. Wegen zweier unzuverlässiger kinder brauche ich ja glatt einen Spieler mehr, der 7-8 Spiele spielt. Da sie das verursacht haben, setzen sie halt 4 mal aus, andere halt nur einmal und die zuverlässigsten eben gar nicht.
@ günther: die neuen setzen bei uns dreimal aus, spieln also theorethisch 7 mal und möglicherweise auch noch ein zwei mal in der 2. mannschaft
@Jenny
dass zuverlässige Kinder nie aussetzen sollen, habe ich nicht beim Bericht von Kaiser interpretieren können. ist glaube ich auch nicht das Thema bei Kaiser.
andererseits sehe ich ein wesentlich höheres Konfliktpotential, vor allem auch negative Folgen, wenn ein Zuverlässiger zu Hause bleiben muss, damit ein
Unzuverlässiger spielen kann.
Sehe ich das richtig, dass du aber diese Meinung vertreten tust.
gg
Wichtig ist, kaiser_franz, da bin ich einer meinung mit guenter, dass du Eltern und Spielern den Modus bekannt machst. Du musst sie informieren, damit sie wissen, woran sie sind. Wenn es dann Protest gibt, wie von Jenny82, wie ich finde nicht ganz zu Unrecht, befürchtet, so kannst du dann in die Diskussion einsteigen. Blöd wäre es, wenn du deine Methodik nicht bekannt gibst und es dann allen Eltern so vor kommt, als kämen ihre Kinder weniger gut weg. Und die Eltern haben nun mal nicht den Überblick, wie du ihn hast, da kann man ihnen gar keinen Vorwurf machen.
dass zuverlässige Kinder nie aussetzen sollen, habe ich nicht beim Bericht von Kaiser interpretieren können
Doch
und die zuverlässigsten eben gar nicht.
Ich finde es nur schwierig zu sagen: Max, Chris und Alex setzen nie aus (weil die Zuverlässigen) und die restlichen Kinder setzen mehr oder weniger oft aus. Da kannst du doch drauf warten dass welche sich (und ihre Kinder) benachteiligt sehen.
Aus Diplomatiegründen einfach das Wörtchen nie durch selten ersetzen...
Es gibt keine Diplomatie , es gibt klare Regeln:
Bsp:
zuverlässige: Hans, Fritz + 2 Trainerkinder: spielen immer
Sepp, Micha: setzen 1 * aus
Jimmy, Benny: setzen 2 * aus
die neuen Felix, Finn: setzen 3 mal aus, spieln evetl. aber in der F2
die unzuverlässigen Kevin, Moritz: setzen 4 mal aus
Insgesamt ergibt das 20mal aussetzen in 10 Spielen
So die Grundvorgaben, die durch Training, Verletzung, krankheit oder Änderungen in der Motivation natürlich nicht starr gehandhabt werden,
das Ganze geht nach dem Vewrursacherprinzip:
verhalten sich alle so wie die zuverlässigsten brauch ich wie der FC Bayern halt nur 10 Kinder
verhalten sich alle wie die durchschnittlichen 6 Kinder" dann brauchen wir 11 Spieler, also muss von diesen Spielrn halt jeder 1-3 mal aussetzen
für die unzuverlässigen brauch ich noch einen Spieler also müssen die 4 mal aussetzen
@ tobn: die kinder mancher eltern kommen ja nicht schlechter weg, der modus berücksichtigt ja nur deren Verhaltensweise, z.B Eltern deren Prioritäten eben nicht Fußball lauten, sondern maximale Flexibilität durch kurzfristige Absagen.
Die durchschnittliche Gruppe sagt halt mal ein Spiel oder zwei ab, das passt dann auch
und die Kinder mit dem absoluten Willen spielen halt immer!
Und immer wieder landen wir zurück zur Larifari Gesellschaft.
Es wird wohl bald der Tag kommen, wo die Eltern ihre Sprösslinge für den Spielbetrieb, separat anmelden und separat bezahlen müssen.
Tja... so dreht sich die Welt. Aktion bewirkt eine Reaktion... das Leben ist hart.
Als Juniorenobmann müsste der Trainer nur einmal mit so einem Problem kommen.
Da würde ich dann höflich ein Brief schreiben und die Eltern darauf hinweisen, dass die Trainer auf die Präsenz dessen Kinder angewiesen.
Der zweite Schritt währe ein Elternabend und der dritte Schritt die Abmeldung vom Spielbetrieb mit Entlassung des Trainers, weil man für so eine Larifarisache kein bezahlter und ausgebildeter Trainer nötig ist.
Ja, dann reicht es halt, wenn mal dieser Pappi und mal die andere Mami das Team im Training betreut. Ist ja sowieso nur Fussball... also egal. Man muss sich auch nicht mehr abmelden, wenn man nicht ins Training kommen kann, ja, ja... einfach alles schleifen lassen. Wenn halt mal kein Erwachsender da ist, können die Kids ja auch selbst Fussball spielen ohne Beaufsichtigung und so. Alles egal.
Am Besten so ein Team in der Untersektion "Larifari-Team" mit dem Motto "für Junioren/innen und Eltern die nur halbherzig dabei sind" einordnen und gar nicht gross betreuen. Eine Trainingseinheit a 60 Minuten/ Woche würde für so ein Team genügen. 1/2 Garderobe reservieren weil dann vermutlich doch noch nur wenige Larifari betreiben und gut ist.
Die anderen Junioren die wirklich wollen, würde ich im "richtigen Verein" schon noch unterbringen können und sonst halt zum Nachbarverein transferieren. So einfach geht das und alle leben glücklich und zufrieden. Die richtigen Fussballer dürfen richtig vollgass geben und die Larifaritypen lassen wir larifari machen. Ist doch gut, oder?
Nein ohne Witz und ironie; Dieses Larifarizeugs in den Vereinen kann so nicht mehr weitergehen. Dass dann sogar Trainer dafür Verständnis zeigen finde ich fast schlimmer als die Larifari Eltern.
Entweder machen die Vereine radikal etwas dagegen oder das Problem löst sich von selbst, weil Teams dann plötzlich ohne Trainer da stehen, weil diese einfach aufhören und die Trainersuche ein eher kompliziertes unterfangen ist. So einfach und so schnell geht das...
Viele Grüsse und viel Glück
TRPietro
es handelt sich bei uns nicht um eine Larifarigruppe, wir gehören zu den spielstärksten Mannschaften der F Jugend, (also noch rel. junge Kinder) in unserem Landkreis
Wir sind aber auch keine ausgebildeten Trainer sondern zwei väter, die in ihrer Freizeit die Kinder trainieren, wie in allen Vereinen in unserer Gruppe auch.Alles andere wäre auch finanziell beim Verein gar nicht möglich,
Die Motivation der Kinder ist sehr hoch, einige wenige Eltern machen Probleme, was in unserem kleinen Verein bei der dann doch erforderlichen Spielstärke nicht einfach ausgeglichen werden kann und vorher auch nicht abschätzbar ist
Größere Vereine, vor allem in München machen einfach ein Probetraining, wählen die besten aus. Sind die Kinder dann doch unzuverlässig werden sie durch die nächsten auf der Wartelsite ersetzt, bzw. in die 2., 3 oder 5.Mannschaft versetzt- Das macht man bei uns nicht und das wollen wir auch nicht
Unzuverlässige Kinder.?
kann es sein, dass wir hier unterschiedliche Auffassung haben, was unzuverlässig für jeden Einzelen bedeutet.
Für mich war das : regelmässiger Trainingsbesuch (das heist nicht immer), Pünktlichkeit, Nicht anwesend am Spieltag ohne dass besondere
Gründe vorlagen und vor allem, mir ganz wichtig dass immer entsprechende Abmeldungen erfolgten.
In den letzten 8 Jahren (von G-einschl. D) hatte ich dieses Problem nicht, ich hatte keine unzuverlässigen
Eltenschaft (anfangs) und dann Kinder (ab so E).
Hab mir die ganze Zeit überlegt woran das gelegen hat.
War ich der Supertrainer, Erfahrung, nur fussballgeile Kinder, nur Top-Eltern, bestes Umfeld?
ich glaube nicht.
mein Vorteil war natürlich, dass ich die Mansschaft neu aufgebaut habe, fast alle Kinder duch den Kindergarten und auch fast alle Eltern,
da Dorf, gekannt habe.
ich habe aber einiges anders gemacht.
den Grundstein habe ich in der G-Zeit gelegt, in der ich mein Hauptaugenmerk auf die Werte meine Zuverlässigkeitsvorstellung
gelgt habe, und dies den Eltern vermitteln konnte. Nicht radikal von heute auf morgen, sondern immer Stück für Stück, auch mal mit
härterer Vorgehensweise.
ab F-Jugend gabs keine Probleme mehr, abgesehen mal von dem ein oder anderen Einzelall, jedoch unbedeutend fürs Ganze.
Entscheiden war der allererste Kontakt im Training mit Mutter/Vater und Kind.
kam der 5jährige mit der Mutter ging ich auf beide zu, und hab sie freundlich begrüsst und meine Freude über ihr Kommen mitgeteilt.
dann den Zeitliche Dauer des Trainings mitgeteilt.
nun oft erlebt, dass die Mutter sich verabschiedete und mitteilte, dass sie dann ihr Kind wieder abholt. Für mich nun ein entscheidender
Knackpunkt: "Frau xxx, das geht nicht, ich weiss nicht wie ihr Kind sich bei uns verhält, ob es sich wohl fühlt, ob es direkt klarkommt,
gerade am Anfang suchen sie immer wieder den Kontakt während des Trainings zu ihrer Vertrauensperson, und das sind ja sie.
Sie müssen also während des Trainings schon eine gewisse Zeit dableiben."
"Wie lange?" "Weiss ich nicht. Kann 14 Tage, aber auch 4 Wochen sein, kommt darauf an wann ihr Kind Vertrauen zu mir aufgebaut hat
und ich weiss, wie ich am besten mit ihrem Kind umgehen kann"
nach dem Training hab ich dann ihr Kind gelobt, mitgeteilt, dass ich froh wäre, wenn sie im nächsten Training wieder dabei wären,
aber bitte pünktlich zum Trainingsbeginn, da Kinder immer Probleme hätten, dazuzukommen, wenn die anderen schon beim Spielen sind.
freundlich, Kindesinteresse in den Fordergrund gestellt, habe ich so sehr deutlich gemacht, wer die Richtung vorgibt, nämlich ich.
gleichzeitig den ersten Punkt gesetzt: Aufforderung zur Pünktlichkeit.
3 Kinder hab ich so möglicherweise für den Fussball verloren.
1 kam sofort nie wieder, 2 nach 3maligem Trainingsbesuch. den 3 Müttern war es zuviel, beim Training dazubleiben,
Kind abschieben und billige Betreuung war offensichtlich ihr Ziel. dafür war ich mir zu schade.
mir aber egal, da das Ganze für mich wichtiger war. der später gezeigte Erfolg gab mir Recht
gg
Da lange Berichte ja nur selten ganz durchgelesen werden, mach ich hier mal eine Pause.
es geht weiter
Regeln habe ich in der G-Zeit (Aufbauphase) keine ausgegeben, dafür Zeichen gesetzt.
da ich ausser in den Sommermonaten überwiegend in die Halle ging, war die Haupteingangstür der Turnhalle ab Trainingsbeginn
abgeschlossen. Zuspätkommende hatten da schon einige Bemühungen sich bemerkbar zu machen. Schwierig Erziehbare
hab ich auch schon mal nicht bemerkt und mussten 10 Minuten vor der Tür stehen bleiben.
Gings auf den Platz, wollten das die bestimmten Personen sofort ausnutzen, da gings dann halt direkt mit Trainingsbeginn auf in den Wald.
standen dann halt 30 Minuten allein am Sportplatz oder fuhren mit einem weinenden Kind wieder nach Hause. das nächste mal war die pünktlich.
natürlich gabs auch Fälle, wo die Eltern einfach nicht früher dasein konnten, das hab ich aber mitbekommen und eine persönliche
Lösung gesucht und gefunden, oder zum Beispiel dann das Training um 15 Minuten verlegt.
Eltern testen ja auch immer aus wie weit sie gehen können.
standen dann die ersten Auswärtstuniere an oder ein Auswärtspiel waren die ersten 10 Minuten vor der Abfahrtzeit, immer die gleichen
jedoch 10 Minuten nach der offiziellen Abfahrtszeit da.
Dann kam von mir die Ankündigung dass zukünftig pünktlich zum vorgegebenen Zeitpunkt abgefahren wird.
Natürlich waren 2 meiner Kandidaten nicht da. Bin jedoch pünktlich ohne die 2 abgefahren.
die anderen Eltern staunten nicht schlecht, fanden es aber gut, sie hatten sich nämlich auch immer wegen der Warterei geärgert.
bei Heimspielen legte ich fest, dass 30 Minuten vor Spielbeginn in die Kabine gegangen wird, wer da nicht da ist, kommt in der
1: Halbzeit nicht nicht zum Einsatz.
Natürlich hatte alle Eltern meine Handynummer, da ja immer kurzfristig was dazwischen kommen kann, genügte ein Anruf und
wir stellten uns dann darauf ein, da wurde dann schon mal auch gewartet.
ohne grosses Regelwerk war das Thema Pünktlichkeit ab dem regelmässigen Spielbetrieb in der F bis aus gelegendliche
Ausnahmen (und da kann man dann schon eine Fünf auch Gerade lassen) kein Thema mehr.
wie sich dann später zeigte, haben die Kinder als sie selbständiger wurden, diese Vorgehensweisen automatisch übernommen,
sie kannte es nie anders.
gg
grosses Problemscheint ja für viele die Abmeldung zu sein.
für mich ein unabdingbares absolutes Muss.
in der G stellte ich hierzu die Verantnwortung und Haftung in den Vordergrund.
hier kam mir gleich zu Beginn ein Zufall zur Hilfe.
6jähriger wurde am Sportplatz von der Mutter abgesetzt, der ging jedoch anstatt auf den Platz zu einem naheglegenen Spielplatz. nach dem Training grosse Aufregung
und grosse Suchaktion. Thema Abmeldung war gehalten. diese Problematik und die Bedeutung der Abmeldung immer in einem Einzelgespräch mit Eltern
erläutert. Dazu kann man auch ruhig mal ein Beispiel erfinden oder von anderen Mannschaften aufzeigen.
ging es in den Spielbetrieb hab ich mitgeteilt, dass ich davon ausgehe, dass das Kind krank ist, und ich es dann nicht fürs Wochende einplane.
klingelte abend um 22.00 Uhr Telefon: "Günter, wir hatten heute Hektik pur, hab ganz vergessen xxx abzumelden, er ist aber nicht krank"
anschliessen gab es dann einen netten Plausch.
für mich ein entscheidender Fehler wird gemacht, wenn Listen ausgegeben werden, in der sich die Eltern eintragen können, wann sie da sind, bzw.
an welchen Turnieren sie teilnehmen können oder möchten. hier wird eine falsche Botschaft übermittelt.
Umgekehrt muss es sein: eine Liste, in der eingetragen wird, wann sie nicht können. die Entscheidung ob er dann zum Einsatz kommt hat aber immer noch der Trainer.
gleiches Ergebnis, jedoch eine andere Botschaft. Hat was mit Psychologie zu tun. Nicht wann sie möchten, sondern wann sie nicht können.
Terminliste der bekannten Termine sind wichtig. aus eigener Erfahrung weiss ich, dass diese aber des öfteren nicht mehr auffindbar sind,
deshalb habe ich alle 4 Wochen erneut eine mittelfristige Terminplanung rausgegeben.
bei G und F zusätzlich vor jedem Spiel oder Turnier ebenfalss einen kurzen Zettel zusätzlich mit meiner Handynummer.
jedoch dann nie gefragft: wer kann? sondern gefragt: wer kann nicht? Trainer sind keine Bittsteller.
gg
hab keine unterschiedliche Auffassung über Zuverlässigkeit.
das mit der Abwesenheitsliste ist wichtig, Entscheidung wer spielt hat dann klraerweise der Trainer.
das geht aber nur wenn man genügend großen Kader hat
die Zuverlässigen machen das auch rechtzeitig, die Problemfälle eben nicht. da weiss ich selber schon früher, dass sie absagen (z. B wenn Samstag ein Spiel ist + schönes Wetter) , bevor sie mir das dann zwei Tage vor dem turnier bekanngeben. da braucht man nur den feienkalender oder wetterbericht verfolgen
ich bin mal bei einer C-Jugend kurzfristig eingesprungen, 13 Spieler bei einer C11, anfangs ging das noch gut.
2 unzuverlässig, machten ihr eigenes Ding und verscuhten andere mitzuziehen.
in der Winterpause dem Verein vorgeschlagen, Ummeldung auf C7, den Hauptquertreiber (war leistungsmässig sogar einer der Besten.) mal eine zeitlang nicht mehr berücksichtigen. Verein war dagegen (wir brauchen jeden, wir brauchen ja später auch Zweitmannschaftsspieler usw)
Folge.: andere liessen sich mitziehen, die letzten Spiele nur mit Hilfe der D über die Runden gebracht.
Ende der Runde hörten 4 Spieler auf, 3 wechselten den Verein.
bei den von mir ab F-Jugend aufgebauten Mannschaften (2) kenne ich das Problem jedoch nicht.
genaue Gründe dafür kenn ich nicht.
Möglichkeiten:
überwiegend Kinder gehabt, die aus einer Fussballerfamilie kamen
von Beginn an eine gewisse Konsequenz bei Unzuverlässigkeit durchgezogen.
in der Anfangszeit viele Gespräche mit Eltern und Kindern über die Wertigkeit im Fussball, Mannschaftsgedanken, Verpflichtungen geführt.
Rahmenprogramm derart gestaltet, dass man zur Mannschaft gehören wollte.
Vorgehensweise wie es Elladino beschreibt: ich gebe die Richtung vor, Eltern/ Kinder können dann entscheiden, ob sie den Weg mitgehen
wollen oder nicht.
ich habe auch in Kauf genommen, dass einer da nicht mitzieht und sich abmeldet.
bei Interessenüberschneidung gmeinsam mit den Eltern nach Lösungen gesucht.
bei mir gab es keine Geburtstagsfeier eines Spielers, wenn Spiel oder Training angesagt war.
da wurde schon mal eine Trainingseinheit, entsprechend gestaltet, in eine Geburtstagsfete mit eingebaut. (z.B. Verlegung ins Schwimmbad)
Omas Geburtstag, da wurde ein Fahrdienst organisiert und das Kind nachgefahren.
da Dorf, kannte ich die Jungs und auch die Eltern und somit die häuslichen und schulischen Probleme und konnte darauf eingehen.
als Vatertrainer wusste ich durch meinen Sohn, was in Schule und Bolzplatz so abging, konnte darauf reagieren
als Trainer aber auch die Bedürfnisse von Kindern und Eltern berücksichtigt.
heisse Woche, Kinder gingen jeden Tag ins Schwimmbad. da gabs dann einen Rundruf , dass Training ausfällt wg. Schwimmbadbesuch.
meine Devise war Zugeständnis und Forderung im Einklang.
beim Beginn des regelmässigen Spielbetriebes, war im Frühjahr vor der F-Jugend, Elternversammlung, in der ich klar meine
Richtung mit Forderungen und den Konsequenzen, vor allem aber auch mit den entsprechenden für alle nachvollziehbaren Begründungen,
dargelegt habe. Auf meine Abschlussfrage wer das nicht in Ordnung findet und da nicht mitziehen will, hat sich keiner gemeldet.
ich hab versucht den Eltern nie den Eindruck zu vermitteln, dass ich ihren Jungen brauche, sondern dass es für ihn gut ist, dabei sein zu dürfen.
welche Vorgehensweise da am meisten gewirkt hat, kann ich nicht beurteilen, aber alles zusammen hat ja offensichtlich gegriffen, und
das nicht bei einem sondern bei 2 Jahrgängen.auch nicht kurzfristig, sondern bei beiden Mannschaften dauerhaft (6 u. 8 Jahre)
von insgesmt so etwas über 25 Kinder mit denen ich in der F-Jugend in den Spielbetrieb eingestiegen bin, habe ich bis auf 5 (davon 2 Umzüge)
in die C-Jugend abgegeben.
gg
Zitat kaiser franz:
Zitat3 Kinder von uns haben in 3 Jahren bei insgesamt ca. 60 Spielen nie oder höchstens zweimal wg. Verletzung/Krankheit gefehlt, dabei auch auf Einladungen verzichtet. Einer von ihnen hatte mal ne Gehirnerschütterung, hat dann aber trotzdem beim Spiel zugeschaut. Erstaunlicher Teamgeist in dem Alter. Sollen die jetzt plötzlich wegen der unzuverlässigkeit einger weniger aussetzen, die nur an sich denken und von woche zu woche sich das beste Freizeitprogramm rauspicken?
Ich denke nicht.
Ich denke, das machst Du richtig so !
Auch mit @guenters Vorgehensweise gehe ich mit, bin bei einigen Punkten sogar noch strenger. Wer zum Beispiel zum Hallentraining zu spät kommt, hat ein Problem, da ich das training nicht unterbreche, um Nachzügler einzulassen. Das wissen die Eltern und Kinder aber auch, so dass ich spätestens kurz vor Trainingsbeginn die telefonische Information über eventuelle Verspätungen bekomme.
Zitat @jenny62:
ZitatIch finde es nur schwierig zu sagen: Max, Chris und Alex setzen nie aus (weil die Zuverlässigen) und die restlichen Kinder setzen mehr oder weniger oft aus. Da kannst du doch drauf warten dass welche sich (und ihre Kinder) benachteiligt sehen.
Aus Diplomatiegründen einfach das Wörtchen nie durch selten ersetzen...
In der Beziehung bin ich auch ganz undiplomatisch. Ich werde nicht die Einen bestrafen, nur weil Andere unfähig sind, sich an Regeln zu halten. Dies dann auch so ganz undiplomatisch mitzuteilen, gibt dem Ganzen dann erst die "Würze", in der Hoffnung, dass vielleicht bei Einigen doch noch eine Verhaltensänderung einsetzt.
Zitat @jenny62:
ZitatIch finde es nur schwierig zu sagen: Max, Chris und Alex setzen nie aus (weil die Zuverlässigen) und die restlichen Kinder setzen mehr oder weniger oft aus. Da kannst du doch drauf warten dass welche sich (und ihre Kinder) benachteiligt sehen.
Aus Diplomatiegründen einfach das Wörtchen nie durch selten ersetzen...
In der Beziehung bin ich auch ganz undiplomatisch. Ich werde nicht die Einen bestrafen, nur weil Andere unfähig sind, sich an Regeln zu halten. Dies dann auch so ganz undiplomatisch mitzuteilen, gibt dem Ganzen dann erst die "Würze", in der Hoffnung, dass vielleicht bei Einigen doch noch eine Verhaltensänderung einsetzt.
gib dir total recht.
frustirierend ist, dass die gleichen nie bei einer Musikstunde fehlen, weil die Musikstunden richtig Geld kosten. Im Fußball ist der persöhnliche Aufwand für den Trainer (ZUMINDEST IM VERGLEICH MIT DEM MUSIKLEHRER MEINES KINDES) viel viel höher, aber der Respekt vor ihm ist viel viel geringer.
Deshalb muß man zu den Unzuverlässigen auch gar nicht so freundlich sein. Ich war jetzt schon wieder viel zu lange freundlich. Spricht man aber Klartext wird gewechselt .In unserem Fall kam dann sogar jemand duch schlechtes Verhalten der Eltern ( ständiges Einmischen unter Spiel, Unzuverlässigkeit) von der F1 in die E2.

Die haben das einfach mit unserem Jugensleiter so ausgemacht und es klappte!
Jetzt hat der junge Trainer dieser Mannschaft das Problem, nur mit dem können sie leichter machen was sie wollen
diese Eltern sind nicht unfähig sich an die Regeln zu halten, es ist ihnen aus purem Eigennutz schlichtweg egal, was die Trainer und die anderen Kinder draus machen.
ich hab eine in der Spielstärke recht ungleiche Mannschaft, da sie aus verschiedenen Teams zusammengestzt wurde und alle unterschiedlich lange Fussball spielen. Ich finde, dass man da als sehr guter Spieler seiner Mannschaft eine gewisse Verantwortung hat, da bei einer Nichtteilnahme das Niveau der ganzen Mannschaft fällt: also Teilnahme am stark besetzten Turnier, Aussetzen beim schwächer besetzten Turnier. Dies einzuteieln ist Sache der Trainer und nicht der Eltern.
Ich mach mir die Mühe und melde mich für unterschiedlich stark besetzte Turniere an. Fazit: beim stark besetzten Turnier spielten dann etliche schwächere, die dann frustiert waren
Ich kann Deinen Frust verstehen. Was die Wertigkeit der Trainerarbeit angeht, dürften wir auch ähnlicher Meinung sein. Dazu gibt es auch extra einen Tread, wo es um die Bezahlung der Trainerarbeit geht. Wurde von Andre erstellt.
Zu der Sache mit dem Wechsel von F1 zu E2: - Hier hätte ich mich vom Jugendleiter hintergangen gefühlt und es hätte entsprechende Konsequenzen gegeben. Ich kann diese Vorgangsweise ohne Einbeziehung des Trainers nicht nachvollziehen.
