Letzte Konsequenz - Rücktritt

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  • Ich kann es nicht verstehen das mein "sein" Team einfach wegen sowas im Stich lässt, sorry meiner Meinung nach hast du dein Team im stich gelassen weil DU ein Problem mit dem Jugendleiter hast weil er sein Wort nicht gehalten hat. Sowas ist für mich eine "Söldner-Mentalität" und das kann ich garnicht abhaben.
    Entweder bin ich Trainer weil ich den Jungs eine schöne und Lehrreiche zeit ermöglichen möchte oder ich bin Trainer (wie manch andere) die sich selber nur Inzinieren wollen und die Hauptrolle Spielen wollen und nur an sich denken.
    Das du hier nicht mehr zu schreibst weil es nicht in die richtung geht und wir dir alle auf die Schulter Klopfen sagt doch schon alles, hier könnte ja vielleicht auch eine Diskussion entstehen die einem nicht passt. Also schnell weg.....


    Sorry geht garnicht. Ich hätte auch mal das Gespräch mit dem neuem Trainer des Jungens gesucht und gefragt warum er ihn aufnimmt obwohl er bei dir geflogen ist.

    "Trainer werden ist nicht schwer - Trainer sein dagegen sehr!"


    Wir neigen dazu, Erfolg eher nach der Höhe unserer Gehälter oder nach der Größe unserer Autos zu bestimmen als nach dem Grad unserer Hilfsbereitschaft und dem Maß unserer Menschlichkeit.


    Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.


    © madd!! 2011. Alle Rechte vorbehalten. Kein Verwenden, Zitieren und Kritisieren ohne Erlaubnis. :P

  • Kennen wir alle Details, um so schnell zu urteilen? Auf der anderen Seite, würde ich sagen, das Problem war doch gelöst, das Kind war nicht mehr in der Mannschaft. Das war die Hauptsache. Aus meiner Sicht wiederum, wenn man schon freiwillig eine Mannschaft trainiert, sollte sich keiner querstellen. Sei es irgendein Verantwortlicher im Verein, oder irgendwelche Eltern. Ich würde da nicht versuchen die Welt zu retten, das sehe ich nicht als meine Aufgabe. Mein Prinzip ist einfach: ich habe etwas anzubieten, was nichts kostet, abgesehen von meiner Zeit. Streckt die Hand danach oder lasst es sein. Ich habe oft genug Eltern erlebt, denen einfach absolut nichts passt. Egal wie gut oder wie schlecht der Trainer ist, ihnen ist nichts, aber gar nichts recht.

  • Überhaupt, ....der VEREIN hat dieses oder jenes mit mir gemacht. ....DER VEREIN....dass sind die Menschen, die Kollegen, die Ehrenamtler, die Gesichter....man hat Ärger mit den einzelnen....der Verein der kann nämlich nicht sprechen ;) . Es sind einzelne Personen und Gesichert mit denen man in Konflikt gerät, das hat gerade im Breitensport -heute- für mich nichts mehr mit dem Verein zu tun. Kanns auch nicht, solange Verein keine Konzepte verfolgen oder eine gewichtig auf der Internetseite stehen haben, es aber überhaupt nicht mit Leben füllen. Ist vielleicht nicht leicht zu verstehen was und wie ich es meine, ich kann es schlecht in Worte fassen.

    Ganz genau.....schön umschrieben. Oft ist es eben NUR eine Person, die allerdings die Entscheidungsgewalt hat, die der Trainer eben nicht hat. Aber es ist eben nicht DER VEREIN. Wer weiß denn schon wie lange diese Person noch im Verein tätig ist?

    Wenn sie begriffen haben, daß zum Fußball auch Arbeit gehört, ist es zu spät. Dann werden sie Trainer. (Luis Aragonés)

  • Das ändert aber meiner Meinung nach nichts an der Tatsache, dass die momentan leitende Person über den Trainer hinwegarbeitet bzw. handelt.


    Gerade, weil es ein Hobby ist, muss diese Tätigkeit auch Spaß machen und erfordert gegenseitigen Respekt, der handelnen Menschen.
    Ist dies nicht so, wird die tägliche "Arbeit" behindert, quälend und am Ende hat niemand etwas davon. Klar man muss nicht in allen Punkten mit der Jugendleitung übereinstimmen, aber ein grundsätzlicher Konsens, sowie ein respektvoller, offener Umgang sind für mich Grundvoraussetzung.


    Ich kann hier (genauso wie z.B. bei der ELternproblematik), das Totschlagargument, die/das Kinder/Kind kann ja nichts dafür nicht mehr hören. Den Job als Jugendtrainer, macht man in aller Regel eben gerade, weil man die Kinder in den Mittelpunkt stellt, aber es gibt auch Grenzen bzw. Regeln/einen Rahmen in denen sich alles bewegen sollte.
    Noch härter (bewußt) formuliert, irgendwo kommt dann auch mal der Trainer als Mensch selbst, der sich nicht alles antun muss.


    Ich finde es schwer, in einem Umfeld, dass mir doch ziemlich widerstebt, gute Arbeit abzuliefiern. Ich könnte also meinen eigenen Ansprüchen an mich selbst nicht genügen, wenn Eltern(oder Vorstand) zu sehr quer schießen. Da leidet auf Dauer ganz sicher das Engagement, die Lockerheit, die Freude, die Qualität, etc.
    Und wer hat davon dann einen Nutzen ??? Niemand, auch die Kinder nicht.



    P.S.: Man muss ja nicht gleich verbrannte Erde hinterlassen, so dass, bei einem Wechsel der Personen, eine erneute Tätigkeit in diesem Verein auch wieder möglich wird.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Liebe Trainerfreunde


    Im Gegensatz zu den meisten hier bin ich der Meinung, das die Entscheidung Adieu zu sagen, korrekt war. Ich möchte das gerne begründen. Nach meiner Meinung geben Fussballtrainer ein Angebot mit Regeln, das Spieler annehmen können und sich dann auch an die Regeln halten müssen. Verstößt ein Mitglied (unabhängig vom Alter) gegen diese Regeln, dann gelten sie nicht als Verstoß geben den Mannschaftsbetrieb eines Teams, sondern des gesamten Vereins.
    Man kann als Trainer Werte vorleben. Ich warne jedoch ausdrücklich davor, Ersatzeltern oder Erzieher zu spielen, denn damit begibt man sich auf Terrain, bei dem man mehr als nur ein paar Fussballregeln kennen sollte und mehr Zeit und Wissen braucht, um das gesamte soziale Umfeld seiner Spieler richtig bewerten zu können.


    Wenn ein Spieler verhaltensauffällig ist, dann ist es allein Sache der Eltern, hier Änderungen herbei zu führen. Wenn es nicht gelingt, es für einen Mannschaftsport an Regeln zu gewöhnen, dann sollte sich der Verein im Sinne der Mehrheit von friedliebenden Spielern davon trennen. Der Versuch: probieren wir es mal in einem anderen Team, ist meist deshalb zum Scheitern verurteilt, weil das Kind ja nicht die Absicht hat, bestimmte Kinder zu schlagen, sondern in einer Reizsituation unkontrollierbar gegen die Personen reagiert, die gerade in der Nähe sind.


    Wenn ein Trainer diese Situation klar beschreiben kann und die Sache mit dem Jugendleiter soweit geklärt ist, dann sehe ich einen nachhaltigen Vertrauensbruch darin, eine andere Regelung zu treffen. Zwischen Trainer und Verein gibt es Vereinbarungen und Regeln, an die sich beide Parteien zu halten haben. Werden Regeln und Vereinbarungen von einem der beiden Parteien in deutlich erkennbarer Absicht gebrochen, so hat die andere Partei das Recht für sich die Konsequenz daraus zu ziehen.

  • Weil er vielleicht am kürzeren Hebel sitzt???

    Tut er das?


    Er könnte auch sein ganzes Team zum Nachbarverein mitnehmen.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Gleiches mit ähnlich Gleichem vergelten! Ist das die Lösung?
    Um sich als Trainer weiter zu entwickeln ist es fördererlich seinen Standpunkt, wie Verein und Umfeld hin und wieder zu verändern.
    Nur sind es immer Probleme dieser Art, welche Trainer dazu "zwingt"?
    Wohl kaum! Ich denke eher, das der Weggang als eine Niederlage zu bewerten ist und das rein persönlich.
    Macht es nicht auch die Stärke eines Trainer aus, mit solchen Problemen klar zu kommen, ohne das die Kinder Schaden nehmen.
    Meiner Erfahrung nach ist ein Arrangement unter Erwachsenen ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. Kompromisbereitschaft ist keine Niederlage, wenn im Sinne der Kinder gehandelt wird.
    Auch als Trainer macht man mal einen Schritt nach vorn und zwei zurück.
    Als Lösung des Problems würde ich den eigenen Standpunkt in Betracht ziehen. Wo stehe ich mit meiner Meinung? Was ist positiv und wie sind die negativen Auswirkungen auf das Umfeld?
    Gibt es eine Perspektive? Will ich mich verändern? In fast Jedem schlummert ein Gefühl, welches sagt - jetzt ist der richtige Zeitpunkt. Für was auch immer, das Risiko lohnt sich sehr oft und ist für die Entwicklung dienlich.
    Aber, dieser Schnitt sollte sauber von statten gehen.


    Tom,
    irgendwie fehlt mir bei dir ein Smiley?


    TW-Trainer,
    hast du diesbezüglich schon einmal Erfahrungen gemacht?


    beste Grüße


  • Meiner Erfahrung nach ist ein Arrangement unter Erwachsenen ein wichtiger Bestandteil der Vereinsarbeit. Kompromisbereitschaft ist keine Niederlage, wenn im Sinne der Kinder gehandelt wird.

    eismann, hinter dem Rücken des Trainers eine Entscheidung zu treffen, die gegen die voherige Absprache (zwischen Trainer und JL) verstößt, kann man ja wohl keinen Kompromiß nennen.



    Abgesehen davon, kann man sicherlich in bestimmten Punkten "echte" Kompromisse eingehen. (d.h. BEIDE Seiten, also Trainer und JL, bewegen sich; eine Lösung wäre in diesem Fall z.B., das Versetzten in eine niedrigere oder jüngere Mannschaft), allerdings gibt es für mich auch bestimmte elementare Grundsätze, die ein Verein erfüllen muss, damit ich dort als Trainer agiere.
    Genauso, wie ein Verein doch auch bestimmte Grundsätze oder Philosophien hat, die der Trainer erfüllen muss.


    Wenn dieser Verein nun in diesen Dingen andere Auffassungen vertritt, Entscheidungen trifft, die ich nicht mittragen kann und will, dann ist es doch für alle das beste, dass man getrennte Wege geht.


    Wo das dann eine persönliche Niederlage sein soll, ich verstehe es nicht; ein Weitermachen unter Voraussetzungen, die einem stark widerstreben, dass hat in meinen Augen wesentlich mehr von einer Niederlage.

    "Wenn zwei Menschen immer der gleichen Meinung sind, dann ist einer von ihnen überflüssig." Winston Churchill

  • Tom,
    irgendwie fehlt mir bei dir ein Smiley?


    Nein, das Ding fehlt nicht. Das war exakt so gemeint.


    Gerade im Bereich Breitensport stelle ich häufig eine enge Bindung der Spieler an den Trainer fest. Auf jeden Fall eine engere als an den Verein. Das ist ein Unterschied.


    Und wenn es nun so gar nicht klappt, mit dem Vorstand und mir, soll ich dann 'meine' Jungs zurücklassen?
    Ich würde ihnen sagen, dass ich alles versucht habe, es aber nicht klappt und ich daher nicht bleiben kann.
    Und wenn nichts dagegen spricht, die Jungs das auch wollen, dann wechsel ich mit meiner Mannschaft zum Nachbarverein. Ganz einfach.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Tom und Sir Alex,


    in meiner gesamten Laufbahn habe ich nie personenbezogen, einzelner Vereinsmitglieder, zum Grund gemacht, den Verein zu verlassen.
    Ruhelose Nächte und den Karren im Dreck,...jedesmal erholte ich mich vom Übel einzelner Stimmungsmacher und Kravalldünsel recht schnell.
    Je öfter das vorkam, umso schneller wurde ich damit fertig! Bisher war ich der Ansicht Eigenschaften wie, Tolleranz, Kompromissbereitschaft, Verantwortung gegenüber meinem gesamten Umfeld,...bringt mich schneller ans Ziel.
    Scheuklappensicht im Breitensport, für mich völlig undenkbar. Die zerfleischen dich im Ring! Hier geht es doch im engsten Sinn, um personifizierte Selbstverwirklichung. Auch wenn es straff gesehen ein Vertrauensbruch ist,...im Leben werdet ihr noch sehr oft über den Dingen stehen müssen. Es ist nicht immer ratsam knallhart prinzipienfest den Standpunkt zu vertreten.


    Im Härtefall mache ich sogar eine Checkliste,...die positiven Erfahrungen und von mir abhängigen zukunftsorientierten Maßnahmen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite die Negativen, ob Geflogenheiten oder Personen,...egal was,...alles was mir zu diesem Zeitpunkt einfällt. Versucht es mal damit und überlegt euch, ob es in einem anderen Verein, der auf gleicher Ebene fungiert, nicht ähnliche Probleme geben könnte.


    Tom,
    ich kenne eine Jugendmannschaft, welche komplett wechselte. Ein Vater, selber nie als Spieler ein großes Licht gewesen, strebt überdurchschnittliche Leistungen seiner Mannschaft, aber in erster Linie seiner Söhne, an. Seine Internetseite übertrifft bei weitem die des Vereins. Sein Arangemant internationale, wie nationale gute Gegner in seine "eigene Turnierbörse" zu locken ist für das Umfeld zwar interssant, aber wenig anstrebenswert. Für jedes geschossene Tor einen Euro in den Spendentopf ist eine gute Sache, wenn nicht das Torekonto sich mit über 200 im Plus bewegen würde. Mich würde interessieren, stampft er alles ein, wenn es mit seinen Jungs nicht so läuft,...oder er an enorme Grenzen stößt,...wie 8000,00 Euro für eine englische Gastmannschaft!?


    Persönlicher Ergeiz kann Gift für die Seele sein, wenn man nicht damit umgehen kann!


    beste Grüße

  • in meiner gesamten Laufbahn habe ich nie personenbezogen, einzelner Vereinsmitglieder, zum Grund gemacht, den Verein zu verlassen.
    Ruhelose Nächte und den Karren im Dreck,...jedesmal erholte ich mich vom Übel einzelner Stimmungsmacher und Kravalldünsel recht schnell.
    Je öfter das vorkam, umso schneller wurde ich damit fertig! Bisher war ich der Ansicht Eigenschaften wie, Tolleranz, Kompromissbereitschaft, Verantwortung gegenüber meinem gesamten Umfeld,...bringt mich schneller ans Ziel.
    Scheuklappensicht im Breitensport, für mich völlig undenkbar. Die zerfleischen dich im Ring! Hier geht es doch im engsten Sinn, um personifizierte Selbstverwirklichung. Auch wenn es straff gesehen ein Vertrauensbruch ist,...im Leben werdet ihr noch sehr oft über den Dingen stehen müssen. Es ist nicht immer ratsam knallhart prinzipienfest den Standpunkt zu vertreten.


    ....und auch....


    Persönlicher Ergeiz kann Gift für die Seele sein, wenn man nicht damit umgehen kann!


    Das spricht mir sowas von aus der tiefsten, allertiefsten Seele! Da steckt sehr viel Weisheit drin...finde ich halt. Ich spreche aus Erfahrung.


    Zu dieser "Denke" auf Grund sozialer Erfahrung mußte ich nun auch kommen. Ich kann diese Worte nur unterstreichen. Ich werde mich im Verein mit Ideen nicht mehr einbringen, es sei denn, man fragt mich mal nach einem Rat, ansonsten gehe ich davon aus, dass der persönliche Narzissmus Einzelner und nichts anderes ist das für mich, was immer wieder zu Problemen und Ärgernissen und Befindlichkeiten führt.....mich in Zukunft bei weitem nicht mehr treffen wird. Da nehme ich mich raus und mein Wissen konzentriere ich nur noch auf meine Mannschaft.
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    3 Mal editiert, zuletzt von Andre ()

  • Im Härtefall mache ich sogar eine Checkliste,...die positiven Erfahrungen und von mir abhängigen zukunftsorientierten Maßnahmen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite die Negativen, ob Geflogenheiten oder Personen,...egal was,...alles was mir zu diesem Zeitpunkt einfällt. Versucht es mal damit und überlegt euch, ob es in einem anderen Verein, der auf gleicher Ebene fungiert, nicht ähnliche Probleme geben könnte.

    Danke für deine Mühe, deinen Standpunkt zu erklären.


    Mit einer Checkliste kannst Du herausfinden, ob Du dir ein neues Auto leisten kannst oder das alte noch behalten musst. Nicht jedoch, ob die Probleme mit deinem Vereinsvorstand überwiegen, kaum vorhanden oder gar erträglich sind.
    Das liegt daran, dass Du Emotionen werten und gewichten müsstest. Das einzige, was dazu fähig ist, ist dein Bauchgefühl. Und das sagt dir ziemlich eindeutig, wenn der Zug abgefahren ist. Alles andere ist völliger Quatsch.


    Nochmal, ich sage nicht, dass man nicht alles versuchen sollte, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen. Aber es gibt den 'Point of no return'. Da ist alles gelaufen und jedes weitere Wort eines zuviel. Wenn ich dieses Gefühl habe, dann muss einer gehen. Der Vorstand oder ich. Und wenn er nicht geht, dann gehe ich eben. Und ich würde nicht zurückschrecken, mein komplettes Team mitzunehmen.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Tom,
    ich kenne eine Jugendmannschaft, welche komplett wechselte. Ein Vater, selber nie als Spieler ein großes Licht gewesen, strebt überdurchschnittliche Leistungen seiner Mannschaft, aber in erster Linie seiner Söhne, an. Seine Internetseite übertrifft bei weitem die des Vereins. Sein Arangemant internationale, wie nationale gute Gegner in seine "eigene Turnierbörse" zu locken ist für das Umfeld zwar interssant, aber wenig anstrebenswert. Für jedes geschossene Tor einen Euro in den Spendentopf ist eine gute Sache, wenn nicht das Torekonto sich mit über 200 im Plus bewegen würde. Mich würde interessieren, stampft er alles ein, wenn es mit seinen Jungs nicht so läuft,...oder er an enorme Grenzen stößt,...wie 8000,00 Euro für eine englische Gastmannschaft!?


    Persönlicher Ergeiz kann Gift für die Seele sein, wenn man nicht damit umgehen kann!

    Eismann, mal Hand auf's Herz: Was soll dieses Beispiel? Willst Du mir/uns sagen, dass man auf keinen Fall 'komplett' wechseln sollte? Und belegst das mit dem Beispiel eines übermotivierten Vaters???


    Ich kenne 2 Teams bei uns im Kreis, die komplett wechselten und diesen Wechsel nicht bereut haben. Und nun?
    Es gibt sicherlich gute Gründe für so einen Entschluss. Der oben angeführte ist keiner.

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • Tom du mögest mir verzeihen,


    warum kommt es mir so vor,als spreche ich mit einem "alten Sack"? :D
    Ist vielleicht ein Thema für ein neues Thread, das "Für und Wider",der Wechsel einer kompletten Mannschaft.


    Dieses Thema zu vertiefen würde ich gern,...währe aber enttäuscht gegen eine meterhohe Wand zu rauschen und das nach mehreren Vorlesungen.
    Der allgegenwärtige Vater, wie beschrieben, ist nur ein Beispiel von vielen,... und, meine Erfahrung. Das es durchaus positive Beispiele gibt ist mir bekannt. Miesmacherei liegt mir fern und davon abhalten will ich auch keinen, denn es ist sein Ding! Was ich eigentlich will,..die vielen Kriegsschauplätze, die sich öffen, auf einer Basis, die nicht nur unbequem sind, sondern wenig förderlich.


    Tom, mir liegt es fern dich zu zitieren, weil ich mir das Recht nicht herausnehme dich zu kennen oder irgend jemand. Es ist trotzdem interessant, und daraus schöpfe auch ich,...mit jeder Zeile eines geschriebenen Textes, zu erkennen, die Seele eines Fusballers.


    So einige Trainer oder Väter treffen für sich und seine Schützlinge zu schnelle und voreilige Entscheidungen, ohne dabei das "Herz" sprechen zu lassen.
    Der Vorschlag mit der Checkliste, wie ich sie interpretiere, ist kaum vergleichbar mit der eines Autos. Aus dem einfachen Grund,...weil in diesen Augenblicken nur die negativen Auswirkungen einer Schrottkarre in Betracht gezogen wird. Andersherum, ist der Verein Schrott, dann befasse dich mit Edelstahl. Sind aber nur kleine Roststellen zu erkennen, dann "überschatte" sie mit Edelmut und vertraue auf die Zukunft, sowie deinen Fähigkeiten.
    Das Einbringen,...im Verein mit zu entscheiden oder das Abklären von Kompetenzen sind Allerwelts-Praktiken, wo Reibungspunkte vorprogrammiert sind. Ich sage immer,...wer Freunde hat, hat auch Feinde.
    Manchmal ist es klug und helle dem Feind aus dem Weg zu gehen. Dann kommt man schneller ans Ziel. Ich sehe darin sogar eine gewisse Überlegenheit, weil ich mit diesem Problem besser zurecht komme.


    Fazit: Nichts zum Trotze, das Maß ist voll und läuft über! Nur Wohin?


    beste Grüße

  • warum kommt es mir so vor,als spreche ich mit einem "alten Sack"? :D

    Vielleicht weil ich einer bin.
    Aber warum kommt es mir so vor, als würdest Du, während Du schreibst, in der Bibel lesen?


    Nochmal, ich sage nicht, dass man nicht alles versuchen sollte, um den Karren aus dem Dreck zu ziehen.

    Leg die Bibel mal zur Seite und schau dir die Kommentare deiner Mitmenschen mal richtig an. Der o.a. Satz sollte es auf den Punkt bringen, oder?

    Das einzige, was wirklich gerecht verteilt ist, ist die Intelligenz.
    Ich habe noch nie jemanden sagen hören, er hätte zu wenig davon.

  • eismann
    Die beiden Beispiele sollen stellvertretend stehen, wenn man Entscheidungen hinauszögert. Im ersten Fall begann es damit, das ein Spieler, wenn er nicht auf dem Feld stand, regelmäßig mit anderen Reservespielern Streit anfing. Auf dem Feld verhielt er sich zunächst relativ normal. Dann aber forderte er, das er auf der von ihm gewünschten Position spielte, unabhängig vom Willen des Trainers oder seiner Mitspieler. Schließlich verlangte er, das bestimmte Mitspieler nicht mehr mitspielen sollten. Hinzu kam, das er nur von seinem Vater zu den Auswärtsspielen gefahren werden wollte. Als dann der Streß immer größer wurde, bereits mehrere Spieler den Verein verlassen hatten, der Trainer aufhören wollte, hat der Verein in einvernehmlicher Absprache mit dem Vater die Reißleine gezogen. In einem anderen Fall suchte man dringend einen zweiten Keeper. Es wurde jedoch schon bei den ersten Spielen deutlich, das es Stress geben würde mit diesem Keeper. Denn dieser Junge hatte nichts anderes im Sinn, als seine Kameraden zu drangsalieren. Schließlich tanzte er auch seinen Trainern auf der Nase herum - wenn ich mich nicht spielen lasst, mache ich euch fertig ! Man hat sich 1 Jahr die größe Mühe mit ihm im Verein genommen, aber es wurde nicht besser. Der Verein, der sonst mit diesem Jahrgang in der Liga sehr weit oben spielte und für seine sehr gute Jugendarbeit bekannt war, mußte mit dem Team um den Abstieg kämen. Einige Spieler hörten auf, andere wechselten den Verein. An den sportlichen Folgen hat der Verein immer noch zu kratzen, von den Zwischenmenschlichen ganz zu schweigen.


    Bei den Entscheidungen des Vereins kommt immer es darauf an, wie schwerwiegend die Regelverstöße des Kindes sind, ob sie erstmalig oder wiederholt vorkommen. Wie das Kind auf die Antworten seiner Manschaftskameraden, Trainer und Jugendleiter reagiert.


    Wenn aber Entscheidungen getroffen wurden, dann haben sie der Verein wie der Trainer unbedingt daran zu halten. In diesem Fall könnte sich der Trainer leicht zur Lachnummer machen, auf dessen Weisung Kinder oder deren Eltern entgegnen: " ... du hast mir gar nichts zu sagen .. darauf brauche ich nichts zu geben, der Verein entscheidet eh anders ...!" So ein Trainer wird doch von niemandem mehr wirklich ernst genommen?

  • :)

    Zitat

    Im ersten Fall begann es damit, das ein Spieler, wenn er nicht auf dem Feld stand, regelmäßig mit anderen Reservespielern Streit anfing. Auf dem Feld verhielt er sich zunächst relativ normal. Dann aber forderte er, das er auf der von ihm gewünschten Position spielte, unabhängig vom Willen des Trainers oder seiner Mitspieler. Schließlich verlangte er, das bestimmte Mitspieler nicht mehr mitspielen sollten. Hinzu kam, das er nur von seinem Vater zu den Auswärtsspielen gefahren werden wollte. Als dann der Streß immer größer wurde, bereits mehrere Spieler den Verein verlassen hatten, der Trainer aufhören wollte, hat der Verein in einvernehmlicher Absprache mit dem Vater die Reißleine gezogen


    Wie ich schon vor geraumer Zeit mal geschrieben habe, war das genau mein Problem bei meinem letzten Verein. Es ging sogar soweit, das der Vater seinem Sohn während des Spiels Anweisungen gab, die meinen als Trainer diametral entgegenliefen. Die Reißleine hat mein Verein laut eigener Aussage auch gezogen ,und MICH entlassen...






    Zitat

    Bei den Entscheidungen des Vereins kommt immer es darauf an, wie schwerwiegend die Regelverstöße des Kindes sind, ob sie erstmalig oder wiederholt vorkommen. Wie das Kind auf die Antworten seiner Manschaftskameraden, Trainer und Jugendleiter reagiert.




    Die Regelverstöße dieses Kindes? Aufwiegeln aller Spieler gegen mich, im Training grundsätzlich widerworte und Beleidigungen gegen mich usw usw.Ich habe den Verein vor die Wahl gestellt, der Junge oder ich... Konsequenz? Siehe oben...








    Zitat

    Wenn aber Entscheidungen getroffen wurden, dann haben sie der Verein wie der Trainer unbedingt daran zu halten. In diesem Fall könnte sich der Trainer leicht zur Lachnummer machen, auf dessen Weisung Kinder oder deren Eltern entgegnen: " ... du hast mir gar nichts zu sagen .. darauf brauche ich nichts zu geben, der Verein entscheidet eh anders ...!" So ein Trainer wird doch von niemandem mehr wirklich ernst genommen?


    Der Verein hat Entschieden das ICH ein Problem mit der Mannschaft habe und jemand anders es wohl besser könne und man könne den Trainer austauschen aber von den Jugendspielern habe man zu wenig, die müsste man alle halten , egal wie sie sich benehmen.




    Auch das kann die Realität sein!

  • Ach ja und dieses Jahr trainiere ich wieder eine E Jugend Mannschaft und bekommen intern wie von aussen nur Lob dafür, wie sehr sich die einzelnen Spieler weiterentwickelt haben....Ein Schelm, wer böses dabei denkt... Ich denke übrigens das wir in der Halle bestimmt mal gegen meine alte Truppe spielen werden, darf ich mich denn da mal über einen Sieg freuen? =) =) =) =)